# taz.de -- Kultur in Berlin
       
 (DIR) Theaterprojekt „What if Berlin“: Geisterprojekte brechen durch die Mauer
       
       Was wäre wenn? Der japanische Theatermacher Akira Takayama stellt an
       Stationen auf der Berliner Ringbahn nie realisierte Ideen für ein anderes
       Berlin vor.
       
 (DIR) Zwischenbilanz „Pop-Kultur“-Festival: Den menschlichen Faktor beschwören
       
       Momentan findet in Berlin das Festival „Pop-Kultur“ statt. In den Debatten
       ging es um die Macht von KI und ein genossenschaftlich organisiertes
       Musikportal.
       
 (DIR) Ausstellung „The Sound of Courage“: Subtil und schwer einzuhegen
       
       Eine Ausstellung in den Nordischen Botschaften in Berlin untersucht, wie es
       um Gleichberechtigung in der skandinavischen Musikwelt steht. Gar nicht mal
       so gut.
       
 (DIR) Konzertempfehlungen für Berlin: Inspiriert durch die Sonne
       
       Diese Woche gibt es Klänge zwischen Melancholie und dem Kreislauf von
       Entstehen und Vergehen – und dank International Music auch eine gute Dosis
       Fun.
       
 (DIR) Festival Tanz im August: Gegen Angst und Hoffnungslosigkeit
       
       Es ging nach Portugal, Griechenland, Taiwan, Rumänien. Weit konnte man mit
       den Tanzstücken der ersten Woche des Festivals „Tanz im August“ reisen.
       
 (DIR) Kunst gegen Rechts: Weil Schweigen keine Option ist
       
       Eine Gruppenausstellung in Berlin-Friedrichshain positioniert sich vor den
       Wahlen in Sachsen-Anhalt, Meck-Pomm und Berlin gegen Rechtsradikalismus.
       
 (DIR) Kunst im Berliner Mauerpark: Vom Todesstreifen bis zum Erdbeerengel
       
       Zum 65. Jahrestag des Berliner Mauerbaus werden im Zuge des Projekts
       „Poller up“ die 40 einstigen Zugangsbegrenzungen zu Sockeln für poppige
       Kunst.
       
 (DIR) Kurzfilme in der Berlinischen Galerie: Mahnende Filmeinstellungen
       
       Mit „rückblickend betrachtet“ und „Aralkum“ zeigt die Berlinische Galerie
       zwei eindrückliche Filme des Duos Daniel Asadi Faezi und Mila Zhluktenko.
       
 (DIR) Konzerte in Brandenburg und Berlin: Alles für Leib und Seele
       
       Ein Wochenende voll breit gefasster Klassik lehrt: Auch mit schmerzendem
       Arm kann man Fischbrötchen und György Ligeti genießen.
       
 (DIR) Plakatausstellung in Berlin: Die Container sind immer grüner auf der anderen Seite
       
       Der Berliner Projektraum Schneeeule hat Plakatwände in Charlottenburg
       angemietet. Die Frage „Wem gehört die Stadt?“ verbindet die Motive.
       
 (DIR) Ausstellung von Niina Lehtonen Braun: Wo Wasser, Blut und Farben fließen
       
       Sie tanzen durchs Feuer und baden im Eis: Niina Lehtonen Brauns Aquarelle
       und Gouachen nackter Frauen in Aktion in der Schwartzschen Villa in Berlin.
       
 (DIR) Nach dem CSD-Anschlag ins Café Keese: Als sei die Welt noch in Ordnung
       
       Polizeisperren am Tiergarten, Sorge nach der Schocknachricht. Ein
       zufälliger Abstecher ins Tanzlokal bringt uns in eine ahnungslose, heile
       Welt.
       
 (DIR) Künstlerische Recherche: Welche Früchte der Baum trägt
       
       Im Gutshaus Steglitz erzählen Antje Majewski und Jen Tiger anhand des
       Osage-Baums Geschichten von Migration, Kolonialismus und ökologischer
       Transformation.
       
 (DIR) Kunst der Woche: Der Bois d’Arc und die Tränenfänger
       
       Von der Osage Orange bis zur abgewaschenen Tinte: Zwei Berliner
       Ausstellungen verbinden Kolonialgeschichte, indigenes Wissen und persische
       Literatur.
       
 (DIR) 20 Jahre Villa Liebermann: Ein leichter Windhauch in den Birken
       
       Die Villa Liebermann am Wannsee feiert ihr zwanzigjähriges Bestehen als
       Museum und Gartendenkmal. Die Sonderausstellung streicht wie ein Windhauch
       durchs Haus.
       
 (DIR) Ausstellung über den Sog der Bilder: Sonnenuntergang gegen das Grauen
       
       Über Bilder und deren Wirkungskraft: Die Ausstellung „The Lure of the
       Image“ bei C/O Berlin übt sich in audiovisueller Selbstermächtigung.
       
 (DIR) Zucker für die Millionäre: Ja zum Prosecco, nein zur Front Row
       
       Das Wochenende beginnt bereits am Mittwoch in der Bar und will begossen
       werden. Es geht auf den Funkturm, zum Rockabilly-Tanztee und zur
       Marylin-Monroe-Filmreihe.
       
 (DIR) Ausstellung über Mode von Madame Grès: Den Turban auf dem Kopf, die Schere um den Hals
       
       Wie die Modedesignerin Madame Grès Stoff in Falten legte, erkundet eine
       Ausstellung im Kunstgewerbemuseum Berlin. Und Studierende ergänzen die
       Modelle.
       
 (DIR) Kunstraum in Berlin-Charlottenburg: Formen bestimmter Negationen
       
       In der Galerie ADAMA untersucht der Maler Velimir Ilišević, was nicht zu
       sehen ist. Ebenfalls auf den ersten Blick nicht zu finden: das kleine
       Theater im Keller.
       
 (DIR) Rundgang an der UdK Berlin eingeschränkt: Kürzungen statt Kunst
       
       Der jährliche Rundgang der UdK Berlin wird durch strenge Auflagen
       eingeschränkt. Der Frust der Studierenden wird dadurch nur noch verstärkt.
       
 (DIR) Bad in Schallwellen: Schwarze Messen für die Seele
       
       Die inneren Organe geraten in Schwingung bei Konzerten in Berlin. Sunn O)))
       zielt dabei auf die Magengrube, The Cure eher aufs Herz.
       
 (DIR) Das 13. „Heroines of Sound Festival“: Topfpflanze im Noisegewitter
       
       Das „Heroines of Sound Festival“ hat in seiner 13. Ausgabe einen Klangbogen
       von Francis Bacon bis Brausepulver gespannt. Das meiste ist kurzweilig.
       
 (DIR) Festival zu antifaschistischer Literatur: Auf der Suche nach radikaler Sprache
       
       Was heißt antifaschistische Literatur und was lernen wir aus ihr? Im
       Berliner Brecht-Haus wurde eine Woche lang über Literatur und Widerstand
       diskutiert.
       
 (DIR) Performance über Erschöpfung: Er kriegt den Klumpen nicht von der Bühne
       
       In Sebastian Zubers Performance „Honeymoon“ wird Ton zum Symbol für
       psychische und physische Belastungen. Zu sehen war sie beim Berliner
       Festival b12.
       
 (DIR) Lesung junger Autor:innen in Berlin: Ein Bienennest summt in der Brust
       
       „Die Zeit heilt alle Hündchen“ lautete der Titel einer Lesung im
       Literarischen Colloquium Berlin, auf der junge Autor:innen eigene Texte
       vorstellten.
       
 (DIR) Antisemitismusvorwürfe bei 48h Neukölln: Die Kunst der Grenzüberschreitung
       
       48 Stunden Neukölln sagt eine Audiotour über Gaza entlang von
       Stolpersteinen ab. Die Künstler wittern Zensur, wollen aber nicht erklären,
       was das sollte.
       
 (DIR) „Zwanzig Minuten“ im Theater Thikwa: Die Poesie der Alltagsdinge
       
       Ein Leben wird durch 20-minütige Routinen stabilisiert. Das inklusive
       Berliner Theater Thikwa widmet dem ein ganzes Stück, mitsamt Raum zum
       Träumen.
       
 (DIR) Tagebuch-Lesung in der Fahimi-Bar Berlin: Hirnwindungen eines Geisteswissenschaftlers
       
       In „Knister“ hat Autor Christoph Narholz aus Jahrzehnten von Notizen ein
       Jahr destilliert. Bei einer Berliner Lesung wurde wildes Denken
       anschaulich.
       
 (DIR) Kunstprojekt am Mehringplatz: Die schöne Seite des Vandalismus
       
       Der Mehringplatz in Kreuzberg bekommt ein neues Mural in Form einer großen
       Fliesenwand. Sie zeigt Graffiti-Schriftzügen und Tags von Berliner
       Künstlern.
       
 (DIR) Enthüllung des Merkel-Porträts: Lieber Maler, male mir
       
       Staatstragende Beine wie bügelfaltenumhüllte Säulen: Das frisch enthüllte
       neue Merkel-Porträt des jungen Künstlers Jérémie Queyras beschönigt nichts.
       
 (DIR) Ausstellung über Migration und Mobiliar: Existenzen im Dazwischen
       
       Eine Berliner Ausstellung erzählt Migrationsgeschichte über Radios und
       provisorische Betten. Wohnen wird Ausdruck von Ankommen, Ausharren,
       Träumen.
       
 (DIR) Umnutzung von Apotheken: Die Dosis macht das Gift
       
       In den Räumen einer ehemaligen Apotheke im Süden Berlins befindet sich
       heute eine Bar. Was passiert, wenn eine Pharmazeutin dort etwas trinken
       geht?
       
 (DIR) Kultur in Berlin: Motor für Wirtschaft und Wohlbefinden
       
       Eine neue Studie beziffert den Nutzen der Berliner Kultur erstmals
       umfassend. Die Stadt verliert durch den aktuellen Kulturabbau Millionen.
       
 (DIR) Berliner Subkultur: Vergangene Nächte, Kunst und Töne
       
       Am Wochenende schlossen mit dem Aktionshaus und Die Möglichkeit einer Insel
       zwei Berliner Projekträume. Ganz vorbei soll es aber mit beiden nicht sein.
       
 (DIR) Künstlerförderung in Berlin: Viel gebaut und viel geraucht
       
       Von 1951 bis 2004 gab es die Soziale Künstlerförderung in Berlin. Ihr Depot
       umfasst 15.000 Arbeiten, die jetzt erforscht werden.
       
 (DIR) Humboldt Forum feiert 5. Geburtstag: Ich bin begeistert und enttäuscht zugleich
       
       Zu kolonial kontaminiert, zu wenig Stadt: Die Bubble unserer Autorin ist
       nicht überzeugt vom Berliner Humboldt Forum. Und sie selbst? Ist peinlich
       verliebt.
       
 (DIR) Kultur verteidigen: Gegen den Kulturkampf kämpfen
       
       Kulturabbau ist Teil von Demokratieabbau – das haben Rechte verstanden.
       Deshalb ist es Zeit, dass Linke dem was entgegensetzen.
       
 (DIR) Konzert von Sängerin Aldous Harding: Wortkarg, schwankend, exzentrisch
       
       Der neuseeländische Popstar Aldous Harding hat bei seinem Konzert im
       Berliner Huxleys am Sonntag dringend benötigte Kühle in die überhitzte
       Stadt gebracht.
       
 (DIR) Fête de la Musique in Berlin: Witzeln bis man Ohr wird
       
       Die Fête de la Musique kann auch ein Wortspielhöllenritt sein. Manchmal
       läuft aber eine Waschmaschine, und das ist auch schön.
       
 (DIR) Die Wahrheit: In der Schaltzentrale der Hauptstadt
       
       Zu Topanlässen wie der WM werden Flaggen aufs Brandenburger Tor projiziert,
       aber die Regeln der Illumination sind sehr kompliziert.
       
 (DIR) Sommer in Berlin: Berlin macht mich zum Sonnenjunkie
       
       Seit ich nach Berlin gezogen bin, jage ich der Sonne nach. Ich arbeite
       dort, wo ich die meisten Strahlen abkriege – und ignoriere tapfer
       Putzreflexe.
       
 (DIR) Songs from the Last Years am Maxim Gorki: Die kollektive Bedeutungsschwere des Augenblicks
       
       Das Maxim-Gorki-Theater feiert Abschied von Shermin Langhoff – die Stimmung
       ist ambivalent. Grund genug, Beständigkeit im Immerselben zu suchen.
       
 (DIR) Archivierung von Websites: Wider die Amnesie des Netzes
       
       Seit 2022 soll die Berliner Landesbibliothek auch digitale Publikationen
       inklusive Websites aufbewahren. Mit 40 Online-Angeboten hat sie angefangen.
       
 (DIR) Neues Bündnis „Berlin ist Kultur“: Welche Wahl hat die Kultur?
       
       Mit Wahlprüfsteinen will die Berliner Kulturszene auf ihre prekäre Lage
       aufmerksam machen. Zur Auftaktveranstaltung kommen nur Grüne und Linke.
       
 (DIR) Gentrifizierung in Berlin: Nicht nur ein Haus ist verloren
       
       Im Berliner Abgeordnetenhauses geht es um die Situation künstlerischer
       Arbeitsräume. Jedes dritte geförderte Atelierhaus gilt momentan als
       gefährdet.
       
 (DIR) Gorki-Werkstätten vor dem Aus: Spielball der Kürzungspolitik
       
       Nach der Kündigung ihres Mietvertrags fürchten die Werkstätten des
       Maxim-Gorki-Theaters um ihre Existenz. Der Senat zeigt sich unbekümmert.
       
 (DIR) Poesiefestival Berlin: Häuser für Liebeskummer
       
       Auf der Wiese vor dem Silent Green in Berlin kann man mit Poesie auf den
       Ohren verweilen. Es ist eine Reise durch Sprachen, Orte und Erfahrungen.
       
 (DIR) Theatertreffen der Jugend: Deutschland, warum weinst du nicht, Deutschland wovon träumst du?
       
       Beim Berliner Theatertreffen der Jugend fragen sieben starke Inszenierungen
       aus Freier Szene, Schulen und Stadttheatern nach den Träumen, Traumata und
       Wünschen der jungen Generation.
       
 (DIR) Kunst in Neuköllner Kleingärten: Hinter den Hecken
       
       Die 6. Britzenale Berlin bringt Kunst und Gemüse in einer
       Laubenpieperkolonie zusammen. Die Schau schlägt auch einen historischen
       Bogen zur Bundesgartenschau 1985.
       
 (DIR) Sommerschlussverkauf im Gorki Theater: Alles muss raus
       
       Schnell sein lohnt sich: Poster, Pullis und Postkarten des Gorki Theaters
       gibt es noch bis zum 14. Juni zu kaufen – nur, solange der Vorrat reicht.