# taz.de -- Nahost-Debatten
       
 (DIR) Israel-Gaza-Krieg erreicht Nordlondon: Kaputte Fenster und teure Kaffees
       
       Der Nahostkonflikt spielt sich auch in zwei Cafés in Nordlondon ab. Es geht
       um konkurrierende Erzählungen und eine politisierte Kundschaft.
       
 (DIR) Streit um Israel in der Linkspartei: Parteivorsitzende versuchen, ein Machtwort zu sprechen
       
       Der Konflikt in der Linken über Israel und Zionismus ist heftig. Jetzt
       melden sich die Parteivorsitzenden Schwerdtner und van Aken gemeinsam zu
       Wort.
       
 (DIR) Nahost-Debatte in der Linkspartei: Steilvorlage für Linken-Hasser
       
       Die Linke zofft sich mal wieder um ihre Haltung zu Israel. Das schadet
       ihren Wahlchancen. Doch der Streit hat auch etwas Gutes.
       
 (DIR) Umstrittene Philosophin: Wer hat Angst vor Judith Butler?
       
       Die „Zeitschrift für Ideengeschichte“ widmet ihre aktuelle Ausgabe der
       kontroversen Theoretiker*in. Im Roten Salon der Volksbühne wurde
       diskutiert.
       
 (DIR) Erfahrungen palästinensischer Schüler: „Nein, es gibt kein Palästina!“
       
       Der Nahostkonflikt werde an ihrer Schule einseitig behandelt, weil Lehrer
       einer Seite zuneigten, sagen Schülerinnen. Ein Verein vermittelt bei
       Konflikten.
       
 (DIR) Meinungsfreiheit in Deutschland: Faesers fatales Vermächtnis
       
       Der Slogan „From the River to the Sea“ ist seit 2023 verboten – mit
       massiven Folgen. Die Begründung ist aber dünn, wie eine Anfrage der Linken
       zeigt.
       
 (DIR) Debatte um Kunstakademie Düsseldorf: Offene Briefe für und gegen Fioretti
       
       Am Mittwoch soll sich die Direktorin im Landtag zu Antisemitismus-Vorwürfen
       äußern. Die Hochschulrektorenkonferenz warnt vor Druck aus der Politik.
       
 (DIR) Feministische Grabenkämpfe: Wenn zwei sich streiten, freut sich die solidarische Basis
       
       Die Nahost-Debatte spaltet die feministische Bewegung. Zwei Demos am 8.
       März zeigen: Die Lösung ist, sich auf gemeinsame Grundforderungen zu
       einigen.
       
 (DIR) Aktivismus im Krieg: „Wir schauen auf unser Ziel, nicht auf unsere Unterschiede“
       
       Angela Scharf und Lana Alsharif arbeiten als Friedensaktivistinnen in
       Israel und Palästina zusammen. Wie gelingt ihnen das nach allem, was war?
       
 (DIR) Zentralrat der Juden und Iran: Eine anmaßende Unterstellung
       
       Darf sich der Präsident des Zentralrats der Juden über den Angriff auf Iran
       positiv äußern? Eine Replik auf einen taz-Kommentar.
       
 (DIR) Zentralrat bejubelt Irankrieg: Einfach mal die Klappe halten
       
       Der Zentralrat der Juden bejubelt den amerikanisch-israelischen Krieg gegen
       Iran. Seine Stellungnahme hätte er dem israelischen Botschafter überlassen
       sollen.
       
 (DIR) Streit um Berlinale-Chefin Tuttle: In Bedeutungslosigkeit versinken
       
       Ein Festival, das nur im Konsens funktioniert, ist uninteressant. Würde
       Patricia Tuttle tatsächlich entlassen, droht der Berlinale endgültig
       Irrelevanz.
       
 (DIR) Hisbollah greift Israel an: Raketen für Teheran, Trümmer für Beirut
       
       Der Kriegseintritt der Hisbollah ist unverantwortlich und suizidal. Israel
       wird die Gelegenheit nutzen, den Krieg im Libanon auszuweiten.
       
 (DIR) Berlinale-Affäre um Tricia Tuttle: Wolfram Weimer kämpft autoritär – muss aber nicht gewinnen
       
       Der Tuttle-Rückzieher des Kulturstaatsministers ist ein Vorerst-Sieg im
       Kampf um Meinungsfreiheit. Für einen langfristigen Sieg braucht es
       Widerstand.
       
 (DIR) US-israelischer Angriff auf Iran: Die Büchse der Pandora ist geöffnet
       
       Der völkerrechtswidrige Angriff auf Iran wird das Mullah-Regime kaum zu
       Fall bringen. Zwei andere Szenarien sind jetzt wahrscheinlicher.
       
 (DIR) Kritische Theorie gegen Islamogauchisme: Islam – Kritik und Apologie von links
       
       Marx kritisierte die „bequeme Zweiteilung“ in Gläubige und Ungläubige im
       Islam. Horkheimer attestierte der Religion einen immanenten Hang zur
       Gewalt.
       
 (DIR) Kuturpolitiker über Berlinale-Diskussion: „Das engt die Künste ein“
       
       Selbst wenn die Demokratie unter Druck steht: Die Kunst nur noch Genehmes
       äußern zu lassen, wäre falsch, sagt Bühnenvereinspräsident Carsten Brosda.
       
 (DIR) Wolfram Weimer und die Berlinale: Autoritäre Machtmarkierung
       
       Auch wenn Tricia Tuttle vorerst Festival-Leiterin bleibt – das Vorgehen des
       Kulturstaatsministers wirkt als Warnung an die gesamte Kulturszene.
       
 (DIR) Deutsche Erinnerungspolitik: Die große Heuchelei
       
       Die Erinnerungskultur in diesem Land wird genau durch jene zerstört, die
       vorgeben, sie zu verteidigen: die politische Kaste der Scheinheiligen.
       
 (DIR) Iran-Proteste: Linke sind solidarisch – nur nicht mit Reza Pahlavi
       
       Schweigt „die“ Linke zum Iran? Diese Behauptung wird vor allem von Leuten
       verbreitet, die zum Grauen in Gaza geschwiegen haben. Sie ist falsch.
       
 (DIR) US-Truppenaufmarsch in Nahost: Kriegsstimmung vor dem „Friedensrat“
       
       Die USA ziehen Militär vor der Küste Israels zusammen, ein Schlag gegen
       Iran scheint möglich. Derweil trifft sich Trumps „Friedensrat“ zu Gaza.
       
 (DIR) Berlinale-Absage von Arundhati Roy: Der Jurypräsident laviert herum
       
       Die indische Schriftstellerin bleibt der Berlinale fern. Der Grund:
       Jurypräsident Wim Wenders hatte sich nicht zu Gaza positionieren wollen.
       
 (DIR) Nahost-Konflikt: Jüdisch, postsowjetisch, besatzungskritisch sucht …
       
       Für unsere Autorin war Israel das gelobte Land, heute schämt sie sich für
       ihren Pass. Eine Geschichte von Entfremdung – und der Suche nach
       Verbündeten.
       
 (DIR) Pro-Palästina-Proteste in Großbritannien: Ein Teilerfolg vor Gericht
       
       Die Einstufung der Gruppe Palestine Action als terroristisch war
       unverhältnismäßig, lautet das Urteil eines Londoner Gerichts. Das Verbot
       bleibt in Kraft
       
 (DIR) Deutschland und Israel: Wir Komplizen
       
       Julia Klöckner ist eine von Netanjahus besten PR-Botschafterinnen. Deshalb
       durfte sie in den Gazastreifen fahren: ein Privileg, das anderen verwehrt
       wurde.
       
 (DIR) Klöckners Kurzbesuch in Gaza: Mit beschränkter Perspektive
       
       Die Bundestagspräsidentin bekommt von der israelischen Armee einen kleinen
       Ausschnitt von Gaza präsentiert. Die palästinensische Perspektive fehlte.
       
 (DIR) „Woche der Kritik“ während der Berlinale: Streit, der Denkräume öffnet
       
       Die parallel zur Berlinale laufende „Woche der Kritik“ erkundet dieses Jahr
       die Grenzen und Potenziale von Streitkultur. Zentrales Thema ist der
       Nahostkonflikt.
       
 (DIR) Historiker über die NSDAP in Palästina: „Parteimitgliedschaft als Versicherung“
       
       Die NSDAP gab es nicht nur in Deutschland. Ralf Balke wirft einen Blick auf
       die Selbstnazifizierung im „Heiligen Land“.
       
 (DIR) Grenzübergang zwischen Gaza und Ägypten: Begrenzte Perspektive
       
       Die Grenze zwischen Gaza und Ägypten in Rafah ist geöffnet. Das ist Teil
       des 20-Punkte-Plans. Doch medizinische Notfälle konnten bisher kaum
       ausreisen.
       
 (DIR) Abdel-Samad über sein Verbot in Ägypten: „Bei Tabus muss ich intervenieren“
       
       In „Was darf Israel?“ streitet Hamed Abdel-Samad mit einem Juden über den
       Genozid-Begriff. In Kairo konnte er das Buch nicht wie geplant vorstellen.
       
 (DIR) Kurdische Diaspora und Syrien: Eine neue Form von Zusammenhalt
       
       Wegen der komplizierten und konfliktreichen Lage in Syrien rückt die
       kurdische Diaspora in Deutschland eng zusammen. Was treibt sie um?
       
 (DIR) Einladung palästinensischer Künstlerin: Grundsatzstreit um Hochschulautonomie
       
       Die Einladung der Künstlerin Basma al-Sharif an die Kunstakademie
       Düsseldorf bewegt die Landespolitik. Einige fordern den Rücktritt der
       Rektorin.
       
 (DIR) Bericht von Reporter ohne Grenzen: Polarisierte neue Welt
       
       In Deutschland steigt die Gefahr für Journalist:innen. Angriffe aus dem
       rechten Milieu und die polarisierte Nahost-Debatte erschweren die Arbeit.
       
 (DIR) Linke Debattenkultur: Lasst uns wieder richtig streiten
       
       Die sozialen Medien belohnen als Debattenraum Schnelligkeit, klare
       Zuschreibungen und eindeutige Haltungen. Linke sollten sich dieser Logik
       entziehen.
       
 (DIR) Exmatrikulation wegen Antisemitismus: Studis gehen, Präsidenten bleiben
       
       Antisemitische Studierende und renitente Professoren: zwei Probleme, die
       Universitäten umtreiben. Deshalb schraubt Niedersachsen am Hochschulgesetz.
       
 (DIR) Boykott-Konferenz in Berlin: „Ein Vehikel für antisemitische Weltanschauungen“
       
       Die Hochschulgruppe „Tacheles“ kritisiert einen Boykott-Aufruf gegenüber
       israelischen Hochschulen. Das sei absolut nicht friedensfördernd.
       
 (DIR) Freiburg gegen Maccabi Tel Aviv: Wer zu Gewalt schweigt, legitimiert sie
       
       Zu Partien wie Maccabi Tel Aviv in der Europa League gegen Freiburg gibt es
       überregional kaum Kritik. Das ist gefährlich und mutlos.
       
 (DIR) Deutsche Israelpolitik: Die Truppen der Staatsräson
       
       Hierzulande hat sich ein autoritärer Anti-Antisemitismus etabliert. Nur
       bekämpfen seine Anhänger nicht Antisemitismus, sondern das Völkerrecht.
       
 (DIR) Trumps „Friedensrat“ für Gaza: Wenig stabil
       
       Der „Board of Peace“ für Gaza nimmt Gestalt an – es ist ein Produkt der
       Trump’schen Egomanie. Man sollte wenig auf ihn wetten.
       
 (DIR) Demonstrationen in Leipzig: Wem gehört Connewitz?
       
       In Leipzigs linker Hochburg brüllen sich am Samstag propalästinensische und
       proisraelische Demonstrant:innen nieder. Die Rechtsextremen freut das.
       
 (DIR) Nach Brandanschlag gegen Linkenpolitiker: Die Grenze zur Gewalt will nicht jeder in der Linken sehen
       
       Die Linke distanziert sich vom Brandanschlag gegen den
       Antisemitismusbeauftragten Andreas Büttner. Doch nicht alle in der Partei
       sehen das so.
       
 (DIR) Israel und Libanon: Eine Waffenruhe, die nicht hält
       
       Israel setzt Luftschläge im Libanon fort. Die UN spricht von schwerer
       Zerstörung, massiven Luftraumverletzungen und möglichen Kriegsverbrechen.
       
 (DIR) „Friedensplan“ für Gaza: Die Waffen schweigen nicht
       
       Aus Florida verkünden Donald Trump und Benjamin Netanjahu, nun die zweite
       Phase des Gaza-Abkommens umsetzen zu wollen. Wie sieht es vor Ort aus?
       
 (DIR) Demonstrationen in Berlin: Im Nahost-Konflikt verfangen
       
       2025 gab es im Schnitt 2,5 Demos mit Nahost-Bezug pro Tag in Berlin. Das
       zeigt, welches Potenzial die Stadt hätte, konstruktiv am Thema zu arbeiten.
       
 (DIR) Ein Gespräch über Israel und Palästina: „Menschenrechte sind unteilbar“
       
       Kaum ein Thema löst so starke Gefühle aus. Zwei taz-Redakteur:innen,
       Matthias Kalle und Pauline Jäckels, versuchen, einander zuzuhören.
       
 (DIR) Israel genehmigt illegale Siedlungen: Die Einstaatenlösung wird längst implementiert
       
       Berlin spricht von einer Zweistaatenlösung – und Israel schafft Fakten, die
       sie unmöglich machen. Mit dieser Realitätsverweigerung muss Schluss sein.
       
 (DIR) Nahost versus Klima: Greta Thunberg hat andere Sorgen als die Erderwärmung
       
       Die schwedische Klimaaktivistin verfolgt ein neues, für sie wichtigeres
       Ziel: Freiheit für Palästina. Alles andere regelt sich dann schon von
       selbst.
       
 (DIR) Netanjahu kritisiert Australiens Premier: Eine unverschämte Intervention
       
       Israels Ministerpräsident wirft Australiens Premierminister vor, an dem
       Bondi-Beach-Attentat mitschuldig zu sein – wegen dessen Unterstützung
       Palästinas.
       
 (DIR) Staatsräson: Ein deutscher Sonderweg in die neue Weltordnung?
       
       Intellektuelle kritisieren auf einem Symposium in Zürich die deutsche
       Staatsräson – und verabschieden die liberale Bundesrepublik.
       
 (DIR) Israel darf an ESC teilnehmen: Showbühne der Doppelmoral
       
       Auch die Causa ESC zeigt: Israels Regierung kann ohne Konsequenzen massive
       Verbrechen verüben, weil Deutschland und die USA hinter ihr stehen.