# taz.de -- Nahost-Debatten
(DIR) Boykott-Konferenz in Berlin: „Ein Vehikel für antisemitische Weltanschauungen“
Die Hochschulgruppe „Tacheles“ kritisiert einen Boykott-Aufruf gegenüber
israelischen Hochschulen. Das sei absolut nicht friedensfördernd.
(DIR) Freiburg gegen Maccabi Tel Aviv: Wer zu Gewalt schweigt, legitimiert sie
Zu Partien wie Maccabi Tel Aviv in der Europa League gegen Freiburg gibt es
überregional kaum Kritik. Das ist gefährlich und mutlos.
(DIR) Deutsche Israelpolitik: Die Truppen der Staatsräson
Hierzulande hat sich ein autoritärer Anti-Antisemitismus etabliert. Nur
bekämpfen seine Anhänger nicht Antisemitismus, sondern das Völkerrecht.
(DIR) Trumps „Friedensrat“ für Gaza: Wenig stabil
Der „Board of Peace“ für Gaza nimmt Gestalt an – es ist ein Produkt der
Trump’schen Egomanie. Man sollte wenig auf ihn wetten.
(DIR) Demonstrationen in Leipzig: Wem gehört Connewitz?
In Leipzigs linker Hochburg brüllen sich am Samstag propalästinensische und
proisraelische Demonstrant:innen nieder. Die Rechtsextremen freut das.
(DIR) Nach Brandanschlag gegen Linkenpolitiker: Die Grenze zur Gewalt will nicht jeder in der Linken sehen
Die Linke distanziert sich vom Brandanschlag gegen den
Antisemitismusbeauftragten Andreas Büttner. Doch nicht alle in der Partei
sehen das so.
(DIR) Israel und Libanon: Eine Waffenruhe, die nicht hält
Israel setzt Luftschläge im Libanon fort. Die UN spricht von schwerer
Zerstörung, massiven Luftraumverletzungen und möglichen Kriegsverbrechen.
(DIR) „Friedensplan“ für Gaza: Die Waffen schweigen nicht
Aus Florida verkünden Donald Trump und Benjamin Netanjahu, nun die zweite
Phase des Gaza-Abkommens umsetzen zu wollen. Wie sieht es vor Ort aus?
(DIR) Demonstrationen in Berlin: Im Nahost-Konflikt verfangen
2025 gab es im Schnitt 2,5 Demos mit Nahost-Bezug pro Tag in Berlin. Das
zeigt, welches Potenzial die Stadt hätte, konstruktiv am Thema zu arbeiten.
(DIR) Ein Gespräch über Israel und Palästina: „Menschenrechte sind unteilbar“
Kaum ein Thema löst so starke Gefühle aus. Zwei taz-Redakteur:innen,
Matthias Kalle und Pauline Jäckels, versuchen, einander zuzuhören.
(DIR) Israel genehmigt illegale Siedlungen: Die Einstaatenlösung wird längst implementiert
Berlin spricht von einer Zweistaatenlösung – und Israel schafft Fakten, die
sie unmöglich machen. Mit dieser Realitätsverweigerung muss Schluss sein.
(DIR) Nahost versus Klima: Greta Thunberg hat andere Sorgen als die Erderwärmung
Die schwedische Klimaaktivistin verfolgt ein neues, für sie wichtigeres
Ziel: Freiheit für Palästina. Alles andere regelt sich dann schon von
selbst.
(DIR) Netanjahu kritisiert Australiens Premier: Eine unverschämte Intervention
Israels Ministerpräsident wirft Australiens Premierminister vor, an dem
Bondi-Beach-Attentat mitschuldig zu sein – wegen dessen Unterstützung
Palästinas.
(DIR) Staatsräson: Ein deutscher Sonderweg in die neue Weltordnung?
Intellektuelle kritisieren auf einem Symposium in Zürich die deutsche
Staatsräson – und verabschieden die liberale Bundesrepublik.
(DIR) Israel darf an ESC teilnehmen: Showbühne der Doppelmoral
Auch die Causa ESC zeigt: Israels Regierung kann ohne Konsequenzen massive
Verbrechen verüben, weil Deutschland und die USA hinter ihr stehen.
(DIR) Annäherung Israel – Libanon: Ohne die Hisbollah wäre längst Frieden
Die Regierungen in Beirut und Jerusalem schicken Vertreter zu direkten
Gesprächen. Ein erster Schritt in Richtung Normalisierung der Beziehungen.
(DIR) Kritik an ARD-Israel-Korrespondentin: Was wir schützen müssen
Sophie von der Tann erhält für ihre Nahostberichterstattung den
Friedrichs-Preis und erfährt nun schärfste Kritik. Ein Angriff auf die
Pressefreiheit.
(DIR) Konferenz zu Antisemitismus: Judenhass über alle politischen Lager hinweg
Eine Tagung befördert erschreckende Details alltäglichen Antisemitismus an
deutschen Universitäten zutage. Jüdische Studierende verlangen mehr Schutz.
(DIR) Beschuldigter Linker Johann G.: JVA beschlagnahmt „Nova“-Shirt von Antifa-Inhaftiertem
Der Antifaschist Johann G. solidarisierte sich in seinem Prozess mit einem
Shirt mit dem israelischen „Nova“-Festival – nun beschlagnahmte es die JVA.
(DIR) Gerichtsurteil zum Palästina-Kongress: Polizeistaatsräson
Nun steht fest: Die Auflösung des Palästina-Kongresses in Berlin war
rechtswidrig. Aber wer trägt die Verantwortung dafür und entschuldigt sich?
(DIR) Israelische Foltergefängnisse: Der Missbrauch ist politisch gewollt
Von Israel inhaftierte Palästinenser sind Schlägen, Hunger und sexuellem
Missbrauch ausgesetzt. Die Täter werden systematisch geschützt.
(DIR) Sexuelle Gewalt als Methode: Ein Albtraum, der immer noch im Körper steckt
Nicht nur das Trauma des 7. Oktober tut weh. Sondern auch, wie Teile der
Welt bis heute reagieren: mit Zweifel, mit Leugnen und Umkehrung.
(DIR) Gewalt im Westjordanland: Mit dem Bulldozer durch die Camps
Ein neuer Bericht von Human Rights Watch wirft Israel Kriegsverbrechen in
den Flüchtlingslagern des Westjordanlands vor. Mindestens 850 Häuser sind
nicht mehr bewohnbar.
(DIR) Siedlergewalt im Westjordanland: Es gilt das Recht des Stärkeren
Seit Jahren ist das Leben im Westjordanland von Gewalt und Unrecht geprägt.
Die Lage spitzt sich immer weiter zu – und kaum jemand schaut hin.
(DIR) Fußballer und Nahost-Posts: Es ist Zeit für Aufarbeitung
Das Urteil für Fußballer Anwar El Ghazi im Falle der Nahost-Posts ist
richtig. Doch im deutschen Sport wird die rigide Sanktionspolitik der Klubs
weiterhin kaum problematisiert.
(DIR) Marina Chernivsky zu jüdischer Gegenwart: „Wenn etwas Großes in das Leben von Einzelnen einwirkt“
Juden in Deutschland gelten als historische „Andere“, sagt Psychologin
Marina Chernivsky, auch in ihrem neuen Buch „Bruchzeiten – Leben nach dem
7. Oktober“.
(DIR) Chancen für eine Zwei-Staaten-Lösung: Zwei Völker, ein Schicksal
Auf Einladung von Ha’aretz und Heinrich Böll Stiftung wurden in Berlin
„Bruchlinien und Zukünfte“ im Verhältnis von Israel, Gaza und Deutschland
diskutiert.
(DIR) Nahost-Debatte an Hochschulen: Studis finden ihren Asta zu wenig antisemitismuskritisch
Nach den Studierendenparlaments-Wahlen fordert ein Bündnis an der TU einen
klaren Kampf gegen Antisemitismus. Dem neuen Asta trauen sie den nicht zu.
(DIR) Ausgeladen wegen „Unwohlsein“: Kein Auftritt für Eva Illouz
Eva Illouz, Soziologin mit israelischem Pass, darf nicht an einer
Rotterdamer Uni sprechen. Ihre Arbeit an einer Hochschule in Israel spreche
dagegen.
(DIR) Nahostkonflikt an deutschen Unis: Don’t mention the Islamismus
Die Präsidentin der TU Berlin intervenierte wegen eines Vortrags über
Islamismus. Angespannt ist die Situation seit zwei Jahren auch an anderen
Unis.
(DIR) Aktivismus, Kunst und Selbstinszenierung: Milo-Rau-Dämmerung in Wien
Prominente Künstler und Intellektuelle wie Elfriede Jelinek widersprechen
dem Leiter der Wiener Festwochen. Der rief dazu auf, für Gaza zu „brennen“.
(DIR) Café schmeißt Israeli und Partnerin raus: Lehrstück über linken Antisemitismus
Zwei Personen werden aus der linken Berliner Kneipe „K-Fetisch“ geworfen.
Auf ihrem T-Shirt stand das Wort „Falafel“ – unter anderem in hebräischer
Schrift.
(DIR) Antisemitismusbeauftragte in den Medien: Die Presse soll noch Staatsräson-tauglicher werden
Felix Klein fordert Antisemitismusbeauftragte für die Rundfunkanstalten.
Was er eigentlich meint: Jemand soll die Darstellung Israels überwachen.
(DIR) Protest gegen Israels Vorgehen in Gaza: Der linke Mainstream demonstriert
Eine Studie zeigt, wer zuletzt auf Gaza-Demos ging. Viele sind jung, kommen
aus Akademikerhaushalten und wählen links. Antisemitismus lehnen sie ab.
(DIR) Trumps Gaza-Plan: Das neue Nahost-Quartett
Der Waffenstillstand in Gaza hält vorerst. Ohne Katar, die Türkei und
Ägypten wäre das nicht möglich – denn Trump fehlt es an Glaubwürdigkeit.
(DIR) Autorin zu Vertrauensverlust in Medien: „Diejenigen sichtbar machen, die keine Stimme haben“
Vertrauen in Journalismus gehe teilweise verloren. Nadia Zaboura spricht
über Fehlerkultur, Doppelstandards und warum Neutralität ein „Fantasma“
ist.
(DIR) taz-Leser der ersten Stunde: Ein Leben, radikal gelesen
Pejo Boeck schaffte es auf die Titelseite der ersten taz-Ausgabe. Und
seitdem? Zu Besuch bei einem Mann, der die taz ein Leben lang begleitet
hat.
(DIR) Nach dem Waffenstillstand in Gaza: Ein Anfang, aber kein Ende
Der Waffenstillstand hält – vorerst. Doch wer den Gazastreifen künftig
kontrollieren soll, bleibt offen. Was es braucht für einen nachhaltigen
Frieden.
(DIR) Deutsche Israel-Politik: Auf das Versagen muss Einsicht folgen
Gaza lehrt: Die deutsche Israel-Politik ist gescheitert. Ein Neustart muss
historische Verantwortung und Völkerrecht in Einklang bringen.
(DIR) US-Präsident will Nobelpreis: Warum Trump nicht einmal Applaus verdient
Trump war für die Weiterführung Israels genozidalen Krieges verantwortlich
und hat ihn beendet, als es opportun war. Ihn dafür zu loben, ist grotesk.
(DIR) Versöhnung in Israel und Palästina: „Ich entdeckte den Menschen, wo ein Feind sein sollte“
Bassam Aramin ist Palästinenser, Rami Elhanan Israeli. Beide haben ihre
Töchter an den Nahostkonflikt verloren. Wie bleiben sie Freunde, trotz
allem?
(DIR) Debatte um „Antideutsche“: Kampf gegen Gespenster
Wer heute von „Antideutschen“ spricht, verkennt die Historie hinter dieser
Zuschreibung. Eine Antwort auf einen Debattentext an dieser Stelle.
(DIR) Analyse zur Waffenruhe in Gaza: Ein Durchbruch, aber noch kein Frieden
Wird der Waffenstillstand für Gaza von Dauer sein? Wird die Hamas ihrer
Entwaffnung zustimmen? Und wer soll Gaza regieren? Viele Fragen bleiben
offen.
(DIR) 7. Oktober und Krieg in Gaza: Rückkehr nach Gaza-Stadt
Die Familie al-Sourani ist siebenmal innerhalb Gazas vertrieben worden. Wie
fühlt es sich an, alles zurückzulassen, immer wieder?
(DIR) Warum feiern Progressive den 7. Oktober?: Wenn Hass zur Tugend wird
Manche Progressive feierten das Massaker vom 7. Oktober. Warum? Eva Illouz
und Adam Kirsch versuchen in ihren Büchern Antworten zu geben.
(DIR) Krieg im Gazastreifen: Die unerträgliche Bequemlichkeit der einseitigen Solidarität
Der Protest gegen das israelische Vorgehen im Gazastreifen wird in
Deutschland immer lauter. Gleichzeitig nehmen antisemitische Übergriffe
massiv zu.
(DIR) Promialarm in Klütz: Eine Nummer zu groß
Die mecklenburgische Kleinstadt Klütz hat den jüdischen Publizisten Michel
Friedman ausgeladen. Nun steht sie im Rampenlicht.
(DIR) Israel kapert Gaza-Hilfsflotilla: Aktivisten sind effektiver als Diplomaten
Die Hilfstransporte der Aktivist:innen kommen nicht nach Gaza durch.
Doch sie zwingen die überlegene Militärmaschinerie in die Defensive.
(DIR) Anti-Israelische Plakataktion in Berlin: Mordaufruf gegen linke Kneipenwirte kein Einzelfall
In Berlin kursieren anti-israelische „Fahndungsplakate“ gegen Betreiber der
linken Schänke „Bajszel“. Kein Einzelfall: Ein weiteres betraf einen
taz-Redakteur.
(DIR) Kulturförderung im Nahost-Konflikt: Sag nicht Palästina!
Dem Festival collecting:dreams wurden Fördergelder gestrichen: Wegen
propalästinensischer Positionen. Das Orga-Team wittert eine rechte
Kampagne.