# taz.de -- Nahost-Debatten
(DIR) Welttag der humanitären Hilfe: Hilfswerke prangern Angriffe auf humanitäre Helfer an
Die Vereinten Nationen würdigen den Einsatz von Helfer*innen. Die Diakonie
Katastrophenhilfe verweist auf die großen Gefahren in Gaza und im Sudan.
(DIR) Deutsche Reaktionen auf Ben-Gvir: Die taktische Empörung der chronisch Unterempörten
Über die Aussagen des israelischen Ministers sind deutsche Politiker
plötzlich entrüstet. Israels permanente Gewalt interessiert sie dagegen
kaum. Dahinter steckt eine Logik.
(DIR) Siedlergewalt im Westjordanland: Zum Abschuss freigegeben
Immer öfter und immer brutaler gehen extremistische Siedler gegen die
palästinensische Bevölkerung vor. Eine Strafverfolgung droht ihnen nicht.
(DIR) Noga Erez im Gespräch: „Wir sind nur die Hauptfiguren“
Das israelische Musikerpaar Noga Erez und Ori Rousso ließ sich für die Doku
„Noga“ jahrelang begleiten. Das lief oft nicht glatt, erzählen sie im
taz-Gespräch.
(DIR) Solidarität mit Palästina in der BRD: Warum ich die Vorsilbe „Deutsch“ wieder ablegte
Unser Autor kam 1973 als palästinensischer Flüchtling nach Berlin und
identifizierte sich lange mit der neuen Heimat. Jetzt nicht mehr.
(DIR) Demokratische Primaries in den USA: Wählbar oder nicht wählbar? Und für wen?
Die demokratischen Vorwahlen in Michigan für die Senatskandidatur sind eine
Richtungswahl. Mit Millionen Dollar dabei: die Pro-Israel-Lobby Aipac.
(DIR) Siedlerterror im Westjordanland: Nachts, wenn die Milizen kommen
Die Angriffe israelischer Siedler auf Palästinenser haben in den
vergangenen Wochen eklatant zugenommen. Netanjahu profitiert davon doppelt.
(DIR) Politik beim Unesco-Weltkulturerbe: Was gilt es eigentlich zu schützen?
Eine Kommission der Unesco hat jetzt ihr Welterbe um zahlreiche neue
Stätten erweitert. Nicht nur für Nahost verfolgt sie damit auch eine
Politik.
(DIR) Migrantisches Leben in Deutschland: Warum ich dieses Land nach 15 Jahren verlasse
Nicht wegen des Rechtsrucks, sondern des Selbstbetrugs der vermeintlich
Liberalen und Progressiven muss ich gehen. Ein Abschiedsbrief.
(DIR) Nach Verlegung von Gaza-Veranstaltung: Ist die humanitäre Hilfe in Gaza neutral genug?
Eine Veranstaltung an der Uniklinik Köln wurde aus Neutralitätsgründen
abgesagt. Jetzt fand sie an der benachbarten Uni statt. Wie neutral war
sie?
(DIR) Porträt neuer Hamas-Spitze: Neuer Hamas-Anführer Chalil al-Haja
Knapp war die Wahl des neuen Hamas-Anführers Chalil al-Haja. Er triumphiert
über pragmatischere Stimmen in der radikalislamischen Palästinensergruppe.
(DIR) Hamburger Veranstalter über Clubsterben: „Ich sehe das kämpferisch, sonst wäre ich nur am Weinen“
Seit 30 Jahren kämpft der Club Hafenklang ums Überleben. Trotz wenig
Kulturförderung und Palästina-Boykotten gibt er auch kleinen Bands eine
Bühne.
(DIR) Nahostkonflikt und die Linke: Wie sich ein autonomes Jugendhaus am Rande Berlins zerlegt
Im und um das Hausprojekt La Casa in Berlin-Hellersdorf kam es zu
gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen zwei linken Gruppen. Anlass war
der Nahostkonflikt.
(DIR) Libanon-Israel-Deal: 100 Klagen in 100 Tagen
Im Libanon provoziert das Israel-Libanon-Abkommen unterschiedliche
Reaktionen. Vor allem Punkt 13 des Deals wird heftig kritisiert.
(DIR) Im Namen der Staatsräson: Die Mitte hat den Kampf gegen Antisemitismus verraten
Statt Judenhass zu bekämpfen, haben konservative und liberale Akteure
Antiantisemitismus für andere Zwecke instrumentalisiert – mit gravierenden
Folgen.
(DIR) Offener Brief kritischer Israelis: Europa muss aufhören, israelische Siedlungen zu unterstützen
Ex-Diplomaten, Politiker, Intellektuelle fordern, Europa müsse Importe aus
israelischen Siedlungen einstellen. Der offene Brief liegt der taz exklusiv
vor.
(DIR) Jugend der Linkspartei: Lob für Stalin, Hass gegen Israel
Israel solle verrecken, die Hamas sei nicht islamistisch und „Lang lebe
Stalin!“ So äußerten sich Linksjugend-Mitglieder. Bei der Mutterpartei in
Bayern stießen sie damit auf Nachsicht.
(DIR) Parteitag in Potsdam: Wohin steuert die Linkspartei?
Beim Linken-Parteitag steht der Streit um Nahost und die Deckelung von
Diäten im Vordergrund. Ist das sinnvoll oder sind nicht andere Themen
drängender?
(DIR) Linkspartei und Nahostkonflikt: Schwerdtner geht auf Distanz zur Linksjugend
„Israel verrecke“, Stalin- und Mao-Verherrlichungen: Äußerungen von
Funktionären des Linke-Jugendverbands sorgen vor dem Bundesparteitag für
Aufregung.
(DIR) Linkspartei vor Parteitag: Wo das Rettende war, wächst die Gefahr auch
Auf dem Parteitag der Linken könnte es Krach geben: wegen Nahost und einem
Antrag, der die Abgeordnetendiäten deckeln soll.
(DIR) Britische palästinasolidarische Gruppe: Gericht bestätigt Verbot von „Palestine Action“
In Großbritannien hatte die Einstufung der propalästinensischen Gruppe als
terroristisch Proteste ausgelöst. Sie hat Rüstungsfirmen sabotiert und
Personen verletzt.
(DIR) Comedian über Nahostkonflikt-Witze: „Auch Satire hat ihre Grenzen“
Der Comedian Bassem Youssef wurde durch seine Witze über die westliche
Haltung gegenüber Israel weltbekannt. Am Donnerstag tritt er in Berlin auf.
(DIR) UN-Sicherheitsrat ohne Deutschland: Mehr Demut wagen
Deutschland wird in der Welt nicht so gesehen, wie sich das Land selbst
sieht. Der Grund für die Niederlage ist nicht nur die Haltung zu Israel.
(DIR) US-iranische Verhandlungen: Trumps Fantasien und die iranische Wirklichkeit
Im besten Fall kann Trump eine Rückkehr zum Vorkriegsstatus erreichen. Also
versucht er, sein Versagen mit einem neuen Projekt zu übertünchen.
(DIR) Sexualisierte Gewalt im Gazakrieg: Die Nationalität ist kein Gradmesser für Leid
Viele streiten derzeit über mutmaßliche sexualisierte Gewalt in
israelischen Gefängnissen und von der Hamas. Doch erst einmal den Zeugen
richtig zuzuhören, wäre sinnvoller.
(DIR) Zahlen zu Antisemitismus in Berlin 2025: „Neue Normalität des Antisemitismus“
Die Zahl antisemitischer Vorfälle ist 2025 zwar nicht weiter gestiegen, sie
verharrt jedoch auf einem erhöhten Niveau seit 2023.
(DIR) Deutsche Debatte über Israel: Wie über Zionismus sprechen?
Kritik an der Ideologie, die zur Gründung Israels führte, gilt in
Deutschland als heikel. Da hilft ein Blick in die USA.
(DIR) Trotz Boykott und Protesten beim ESC: Warum Israel in Wien so erfolgreich war
Unerwartet viele Zuschauer stimmten für Noam Bettan. Der Erfolg verdankt
sich dem Votingsystem, gezielter Werbung – und seinem Song „Michelle“.
(DIR) EU-Sanktionen gegen israelische Siedler: Der Schritt reicht nicht
Die EU verhängt Sanktionen gegen gewalttätige Siedlerorganisationen – gut
so. Der Schritt sollte aber auf rechtsextreme Minister ausgeweitet werden.
(DIR) Palästinacamp in Hamburg: Ein Protestcamp spaltet die Stadt
Auf der Hamburger Moorweide prallen Palästina-Protest und NS-Geschichte
aufeinander. Ist beides vereinbar? Ein Besuch im Camp.
(DIR) Streit um Israels Teilnahme am ESC: Mehr als ein Boykott
Heute startet der Eurovision Song Contest mit dem ersten Halbfinale. Doch
Spanien, Irland und Slowenien wollen den Wettbewerb nicht übertragen.
(DIR) Meinungsfreiheit in Deutschland: Ein gefährlicher Gesetzentwurf
Hessen will es strafbar machen, das Existenzrecht Israels zu leugnen. Dabei
ist schon die Behauptung, Staaten hätten ein Existenzrecht, sehr
fragwürdig.
(DIR) Buch über Haltung im Nahostkonflikt: Wem steht Solidarität zu?
Steffi Hentschke erzählt in „Manchmal würde ich gern schreien“ über ihr
Ringen um die „richtige“ Haltung im Nahostkonflikt.
(DIR) Eurovision Song Contest 2026: Neue Regeln wegen Israel
Im letzten Jahr war der Wettbewerb von Manipulationsvorwürfen überschattet,
Israels Teilnahme bleibt umstritten. Die wichtigsten Fragen und Antworten.
(DIR) Deutsch-israelische Beziehungen: Nein, Israel hat kein Recht, im Libanon zu sein
Außenminister Wadephul behauptet, Israel habe ein Recht auf die Invasion
des Libanons. Das stimmt nicht – dient aber den deutschen Machtinteressen.
(DIR) Aachener Friedenspreis 2026: Gewaltfrei gegen ICE-Gewalt und für Dialog in Nahost
Geehrt werden dieses Jahr Initiativen aus Köln und Minnesota für den
palästinensisch-jüdischen Dialog und Protest gegen die
US-Einwanderungsbehörde ICE.
(DIR) Der Fall Jacques Baud: Skandalöse EU-Sanktionen für Journalisten
Die EU sanktioniert Autoren, denen sie vorwirft, russische Propaganda zu
betreiben. Selbst wenn das stimmt, ist das Vorgehen falsch.
(DIR) Pro-Palästina-Aktionswoche in Hamburg: Protestcamp darf nicht auf die Moorweide
Hamburg untersagt das pro-palästinensische „Bridges of Resistance“-Camp am
geplanten Ort. Es verletze die Würde des Gedenkortes für NS-Deportierte.
(DIR) Palästina-Proteste vor Gericht: Verwaltungsgericht Berlin stoppt geplante Abschiebung
Die Berliner Behörden wollten einer irischen Palästina-Aktivistin deren
EU-Freizügigkeitsrechte entziehen und sie abschieben. Das war rechtswidrig.
(DIR) Francesca Albanese über ihre Arbeit: „Sie wollen der Realität nicht ins Auge sehen“
Die UN-Sonderberichterstatterin für Palästina wird von der US-Regierung
sanktioniert. Ein Gespräch über Folter in Israel und Kritik an ihrer
Person.
(DIR) Peter Fox zu Gaza-Solidarität: „Ein etwas schiefes Geschichtsverständnis“
In Köln war ein Benefizkonzert für Palästina geplant. Der Musiker Peter Fox
über die Gründe für die Absage und das deutsche Verhältnis zu Israel.
(DIR) Wegen Linken-Beschluss zu Gaza: CDU schreit nach dem Verfassungsschutz
Die CDU in Niedersachsen will die Linke für ihren Israel-Kurs vom
Geheimdienst brandmarken lassen. Das ist billige Symbolpolitik.
(DIR) Benefizkonzert abgesagt: Keine Bühne für Palästina
Künstler:innen planen ein großes Benefizkonzert für Gaza in Köln,
darunter Prominenz wie Peter Fox. Dann macht der Hallenbetreiber einen
Rückzieher.
(DIR) Prozessauftakt gegen Palästina-Gruppe: „Wir unterbrechen für 20 Minuten. Nein, zwei Stunden.“
Fünf Aktivisten haben in Ulm bei einer israelischen Rüstungsfirma offenbar
einen Millionenschaden verursacht. Jetzt sollte der Prozess starten.
Betonung auf: sollte.
(DIR) Israel tötet Journalistin in Libanon: Die tödlichen Angriffe auf die Presse haben Kalkül
Der Tod der Journalistin Amal Khalil war ein gezielter Mord durch Israels
Militär. Es braucht internationale Konsequenzen – nicht nur in ihrem Fall.
(DIR) Sachsens „Jahr der jüdischen Kultur“: Zu viel Tacheles
Die Künstlerin Nirit Sommerfeld hat in Chemnitz eine Gesprächsreihe mit
jüdischen Gästen organisiert. Doch die Förderung wurde zurückgezogen.
Warum?
(DIR) Menschenrechtskommissar rügt Deutschland: Heute die Gaza-Bewegung, morgen die ganze Zivilgesellschaft
Schon wieder wird Deutschland für die Einschränkung der Meinungsfreiheit
gerügt. Wer denkt, die Repressionen machten beim Thema Palästina halt,
irrt.
(DIR) Israel und die Hisbollah: Kein Aufatmen im Libanon – stattdessen noch mehr Krieg
Netanjahu will seine Militäroffensive in Libanon weiterführen. Libanesen
haben zu Recht Angst, dass diese bis zu den israelischen Wahlen andauert.
(DIR) Todesstrafe in Israel: Von Deutschland ist keine Moral zu erwarten
Jahrelang haben seine Alliierten Israel mit dem Massentöten durchkommen
lassen, weil es ihre Interessen bedient. Überraschen sollte der Schritt
nicht.
(DIR) Francesca Albanese im Babylon-Kino: „Deutschland muss zur Rechenschaft gezogen werden“
Bei ihrem Auftritt spricht die UN-Sonderberichterstatterin über den Genozid
in Gaza und deutsche Mitverantwortung. Draußen gibt es Protest.