# taz.de -- Nahost-Debatten
(DIR) Antisemitismusbeauftragte des Bundes: Eine Adlige für Dobrindt
Die deutsche EU-Beamtin Katharina von Schnurbein soll neue
Antisemitismusbeauftragte des Bundes werden. In Brüssel war sie durchaus
umstritten.
(DIR) Israelischer Fußball: Weit weg von Normalität
Nach dem Terrorangriff der Hamas hat sich auch im israelischen Fußball viel
verändert. Es gibt mehr Unsicherheit, Zerrissenheit und Rassismus.
(DIR) Frieden im Nahen Osten: Und doch gibt es Hoffnung
Wir müssen endlich aufhören, den Nahost-Konflikt nur zu verwalten, sagt der
palästinensische Friedensaktivist Hamza Howidy. Dabei spielt der Westen
eine entscheidende Rolle.
(DIR) Sprechen über Nahost in Berlin: Es braucht die Bereitschaft, zuzuhören
In der Diskussion um den Nahostkonflikt sind produktive Gespräche häufig
nicht mehr möglich. Da kann es helfen, sich von verbrauchten Begriffen zu
lösen.
(DIR) Drei Jahre nach 7. Oktober: Ein Neuanfang für Be’eri
Die Kibbuzniks im Süden Israels vertrauten sich so sehr, dass sie ihre
Haustüren nicht abschlossen. Dann kam der 7. Oktober. Wie lebt es sich dort
heute?
(DIR) Kundgebung am 7. Oktober: Wieso es nicht um die Opfer geht
Unter dem Motto „Drei Jahre Genozid“ wollen propalästinensische Gruppen zum
Jahrestag des Massakers durch Hamburg ziehen. Der Verfassungsschutz warnt.
(DIR) Zionismus: Am Anfang war die Sehnsucht
Was ist eigentlich Zionismus? Woher kommt der Begriff und wie hat sich
seine Bedeutung über die Zeit verändert? Fragen und Antworten.
(DIR) Pläne der hessischen Landesregierung: Existenzrecht Israels darf geschützt werden
Hessens Landesregierung will verbieten, Israel die Daseinsberechtigung
abzusprechen. Ein Gutachten sagt nun: Das wäre möglich. Doch Zweifel
bleiben.
(DIR) Konflikte bei Irland-Israel-Spiel: Fußball nur im Abseits
Das Nations-League-Spiel zwischen Israel und Irland ging 1:1 aus. Nach all
dem Streit, einer wütenden Pressekonferenzen und einem Spuckvorwurf ging es
wenig um Sport.
(DIR) Berliner Linke unter Druck: Antisemitismus, Gaza und die Machtfrage
Seit ihrem Wahlsieg streitet die Republik über Antisemitismus in der
Berliner Linken. Was ist dran an den Vorwürfen und hat Rot-Grün-Rot eine
Zukunft?
(DIR) Debatte um Antisemitismus: Wie Jüdinnen und Juden auf die Linke schauen
Deutschland streitet um echten und vermeintlichen Antisemitismus in der
Berliner Linkspartei. Hier erzählen Juden*Jüdinnen aus der Hauptstadt,
wie sie dazu stehen.
(DIR) Debatte um Gaza-Doku: „Naza“ soll kostenlos im Netz zu sehen sein
Israels ultrarechte Regierung wütet schon vor dem weltweiten Filmstart
gegen die Gaza-Doku „Naza“. Ab Donnerstag läuft sie in deutschen Kinos.
(DIR) Aufregung in Irland vor Duell mit Israel: Unerwünschter Gegner
Irlands Fußballer treffen in der Nations League auf Israel. Ihr Heimspiel
wird wegen erwarteter Proteste nach Ungarn verlegt. Es gibt Boykottaufrufe.
(DIR) Linke und Antisemitismus: „Die Debatte hat die Funktion, die Linke zu schwächen“
Der Soziologe Peter Ullrich weist Antisemitismusvorwürfe gegen die
Linkspartei zurück. Er kritisiert eine rechte Kampagne, die strategisch
eingesetzt werde.
(DIR) Debatte über Rapper Macklemore: Finale Schwundstufe von Protest
Überall grassieren Texte über Ed Sheerans geskippten
Aufwärmprogrammkünstler Macklemore. Dabei propagiert der seit Jahren
deutlich Antisemitismus.
(DIR) Antisemitismus bei der Linken: Ansagen von der Bundesebene
Die Bundesspitzen von Grünen und SPD äußern sich noch ein Stück kritischer
als ihre Berliner Spitzenkandidaten zu einer Koalition mit der Linkspartei.
(DIR) Ed Sheeran bricht sein Schweigen: In Ungnade gefallen
In Irland wird der Eklat um Ed Sheeran besonders heiß debattiert. Der
Sänger selbst spricht bei einem Konzert in den USA erstmals von einem
„Fehler“.
(DIR) Nach Streit um Macklemore-Auftritt: Alle spenden jetzt für Gaza
Nach seinem Tour-Rausschmiss spendet der Rapper seine Einnahmen an
Kriegsopfer. Ed Sheeran und der US-Milliardär Robert Kraft wollen es ihm
nachtun.
(DIR) „Naza“ sorgt für Aufruhr: Morddrohungen und rechte Hetze
Der Dokumentarfilm „Naza“ sorgt für Aufregung in Israel. Vor dem Elternhaus
einer der Regisseur:innen versammeln sich rechtsradikale Aktivisten.
(DIR) Streit um Palästina-Statements: Von wegen unpolitischer Hedonismus
Nach dem Macklemore-Rauswurf behauptet Ed Sheeran, es ginge ihm nur um
Musik, nicht um Politik. Das ist unglaubwürdig, wie die Vergangenheit
zeigt.
(DIR) Rausschmiss wegen „Free Palestine“-Ruf: Es wird einsam um Ed Sheeran
Als er Macklemore aus seinem Programm warf, verließen alle anderen
Vorgruppen die US-Tour des britischen Stars. Ein US-Milliardär hatte Druck
auf ihn gemacht.
(DIR) Kontroverse um Doku „Naza“: Die Sache mit der Staatsbürgerschaft
Israelische Minister wollen Yuval Abraham für dessen Doku „Naza“
ausbürgern. Beim repressiven Umgang mit der Staatsbürgerschaft war gerade
Deutschland Vorreiter.
(DIR) Neues Buch von Maxim Biller: Was nicht erzählt wird
Maxim Biller widmet sich in „Schwarze Samstage“ den Nachwirkungen des 7.
Oktobers auf Jüd:innen. Mit Hass ist der Geschichte eines Ressentiments
dabei nicht beizukommen.
(DIR) Berlins Linke und Nahost: Schmerzhafter Spagat
Das Ausbrechen des Nahostkonflikts in der Linken ist kein Zufall. In der
neuen Fraktion wird der Palästina-Flügel aber keine dominierende Rolle
spielen.
(DIR) Welttag der humanitären Hilfe: Hilfswerke prangern Angriffe auf humanitäre Helfer an
Die Vereinten Nationen würdigen den Einsatz von Helfer*innen. Die Diakonie
Katastrophenhilfe verweist auf die großen Gefahren in Gaza und im Sudan.
(DIR) Deutsche Reaktionen auf Ben-Gvir: Die taktische Empörung der chronisch Unterempörten
Über die Aussagen des israelischen Ministers sind deutsche Politiker
plötzlich entrüstet. Israels permanente Gewalt interessiert sie dagegen
kaum. Dahinter steckt eine Logik.
(DIR) Siedlergewalt im Westjordanland: Zum Abschuss freigegeben
Immer öfter und immer brutaler gehen extremistische Siedler gegen die
palästinensische Bevölkerung vor. Eine Strafverfolgung droht ihnen nicht.
(DIR) Noga Erez im Gespräch: „Wir sind nur die Hauptfiguren“
Das israelische Musikerpaar Noga Erez und Ori Rousso ließ sich für die Doku
„Noga“ jahrelang begleiten. Das lief oft nicht glatt, erzählen sie im
taz-Gespräch.
(DIR) Solidarität mit Palästina in der BRD: Warum ich die Vorsilbe „Deutsch“ wieder ablegte
Unser Autor kam 1973 als palästinensischer Flüchtling nach Berlin und
identifizierte sich lange mit der neuen Heimat. Jetzt nicht mehr.
(DIR) Demokratische Primaries in den USA: Wählbar oder nicht wählbar? Und für wen?
Die demokratischen Vorwahlen in Michigan für die Senatskandidatur sind eine
Richtungswahl. Mit Millionen Dollar dabei: die Pro-Israel-Lobby Aipac.
(DIR) Siedlerterror im Westjordanland: Nachts, wenn die Milizen kommen
Die Angriffe israelischer Siedler auf Palästinenser haben in den
vergangenen Wochen eklatant zugenommen. Netanjahu profitiert davon doppelt.
(DIR) Politik beim Unesco-Weltkulturerbe: Was gilt es eigentlich zu schützen?
Eine Kommission der Unesco hat jetzt ihr Welterbe um zahlreiche neue
Stätten erweitert. Nicht nur für Nahost verfolgt sie damit auch eine
Politik.
(DIR) Migrantisches Leben in Deutschland: Warum ich dieses Land nach 15 Jahren verlasse
Nicht wegen des Rechtsrucks, sondern des Selbstbetrugs der vermeintlich
Liberalen und Progressiven muss ich gehen. Ein Abschiedsbrief.
(DIR) Nach Verlegung von Gaza-Veranstaltung: Ist die humanitäre Hilfe in Gaza neutral genug?
Eine Veranstaltung an der Uniklinik Köln wurde aus Neutralitätsgründen
abgesagt. Jetzt fand sie an der benachbarten Uni statt. Wie neutral war
sie?
(DIR) Porträt neuer Hamas-Spitze: Neuer Hamas-Anführer Chalil al-Haja
Knapp war die Wahl des neuen Hamas-Anführers Chalil al-Haja. Er triumphiert
über pragmatischere Stimmen in der radikalislamischen Palästinensergruppe.
(DIR) Hamburger Veranstalter über Clubsterben: „Ich sehe das kämpferisch, sonst wäre ich nur am Weinen“
Seit 30 Jahren kämpft der Club Hafenklang ums Überleben. Trotz wenig
Kulturförderung und Palästina-Boykotten gibt er auch kleinen Bands eine
Bühne.
(DIR) Nahostkonflikt und die Linke: Wie sich ein autonomes Jugendhaus am Rande Berlins zerlegt
Im und um das Hausprojekt La Casa in Berlin-Hellersdorf kam es zu
gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen zwei linken Gruppen. Anlass war
der Nahostkonflikt.
(DIR) Libanon-Israel-Deal: 100 Klagen in 100 Tagen
Im Libanon provoziert das Israel-Libanon-Abkommen unterschiedliche
Reaktionen. Vor allem Punkt 13 des Deals wird heftig kritisiert.
(DIR) Im Namen der Staatsräson: Die Mitte hat den Kampf gegen Antisemitismus verraten
Statt Judenhass zu bekämpfen, haben konservative und liberale Akteure
Antiantisemitismus für andere Zwecke instrumentalisiert – mit gravierenden
Folgen.
(DIR) Offener Brief kritischer Israelis: Europa muss aufhören, israelische Siedlungen zu unterstützen
Ex-Diplomaten, Politiker, Intellektuelle fordern, Europa müsse Importe aus
israelischen Siedlungen einstellen. Der offene Brief liegt der taz exklusiv
vor.
(DIR) Jugend der Linkspartei: Lob für Stalin, Hass gegen Israel
Israel solle verrecken, die Hamas sei nicht islamistisch und „Lang lebe
Stalin!“ So äußerten sich Linksjugend-Mitglieder. Bei der Mutterpartei in
Bayern stießen sie damit auf Nachsicht.
(DIR) Parteitag in Potsdam: Wohin steuert die Linkspartei?
Beim Linken-Parteitag steht der Streit um Nahost und die Deckelung von
Diäten im Vordergrund. Ist das sinnvoll oder sind nicht andere Themen
drängender?
(DIR) Linkspartei und Nahostkonflikt: Schwerdtner geht auf Distanz zur Linksjugend
„Israel verrecke“, Stalin- und Mao-Verherrlichungen: Äußerungen von
Funktionären des Linke-Jugendverbands sorgen vor dem Bundesparteitag für
Aufregung.
(DIR) Linkspartei vor Parteitag: Wo das Rettende war, wächst die Gefahr auch
Auf dem Parteitag der Linken könnte es Krach geben: wegen Nahost und einem
Antrag, der die Abgeordnetendiäten deckeln soll.
(DIR) Britische palästinasolidarische Gruppe: Gericht bestätigt Verbot von „Palestine Action“
In Großbritannien hatte die Einstufung der propalästinensischen Gruppe als
terroristisch Proteste ausgelöst. Sie hat Rüstungsfirmen sabotiert und
Personen verletzt.
(DIR) Comedian über Nahostkonflikt-Witze: „Auch Satire hat ihre Grenzen“
Der Comedian Bassem Youssef wurde durch seine Witze über die westliche
Haltung gegenüber Israel weltbekannt. Am Donnerstag tritt er in Berlin auf.
(DIR) UN-Sicherheitsrat ohne Deutschland: Mehr Demut wagen
Deutschland wird in der Welt nicht so gesehen, wie sich das Land selbst
sieht. Der Grund für die Niederlage ist nicht nur die Haltung zu Israel.
(DIR) US-iranische Verhandlungen: Trumps Fantasien und die iranische Wirklichkeit
Im besten Fall kann Trump eine Rückkehr zum Vorkriegsstatus erreichen. Also
versucht er, sein Versagen mit einem neuen Projekt zu übertünchen.
(DIR) Sexualisierte Gewalt im Gazakrieg: Die Nationalität ist kein Gradmesser für Leid
Viele streiten derzeit über mutmaßliche sexualisierte Gewalt in
israelischen Gefängnissen und von der Hamas. Doch erst einmal den Zeugen
richtig zuzuhören, wäre sinnvoller.
(DIR) Zahlen zu Antisemitismus in Berlin 2025: „Neue Normalität des Antisemitismus“
Die Zahl antisemitischer Vorfälle ist 2025 zwar nicht weiter gestiegen, sie
verharrt jedoch auf einem erhöhten Niveau seit 2023.