# taz.de -- Alltag
       
 (DIR) Rätsel aus der Kita: Stille-Post-Essen
       
       Missverständnisse können vieles im Leben besser machen. Auch das Essen aus
       der Kita. Das kann man dann gleich neu erfinden.
       
 (DIR) Zum Verwechseln ähnlich: Einmal Uli sein
       
       Als ob das mit dem Online-Dating nicht eh schon genug Tücken hätte. Richtig
       kompliziert wird es, wenn man sich keine Gesichter merken kann.
       
 (DIR) Playlist für Barbiere: Banjo für eure Gesichter
       
       Mitsingen ist beim Rasieren des Bartes kaum möglich, Mitbrummen aber geht.
       Nur: Welche Songs eignen sich dafür am besten?
       
 (DIR) Auf der Plansche am Weißen See: Scheu wie der Wind
       
       Ein Tigerrudel begibt sich zwischen Laub und Wasserspeiern auf die Jagd.
       Gefahr geht von ihm aber nicht aus, die Katzenkinder ernähren sich
       vegetarisch.
       
 (DIR) Ungewöhnlicher Schutz vor Einbrechern: Die Alarmanlage
       
       Des einen Sperrmüll, des anderen Verhängnis: Wenn der neue Nachbar
       eingespielte Abläufe im Treppenhaus durcheinanderwirbelt.
       
 (DIR) Nachdenken über Entrümpelung: Eines Tages
       
       Wer an seine Endlichkeit denkt, sollte auch die Dinge, die sich bis dahin
       ansammeln, im Blick haben. Aber noch, meint unsere Kolumnistin, lebt sie
       ja.
       
 (DIR) Heute mal Filterkaffee: Träge wie die Wolken
       
       An manchen Tagen gibt es nichts, wofür man sich beeilen sollte. Umso mehr
       Zeit bleibt dann, die eigene Umgebung wahrzunehmen.
       
 (DIR) Alltag in Berlin-Moabit: Pünktlich Bella Ciao
       
       In den letzten zwölf Jahren hat sich einiges in Berlin-Moabit verändert.
       Auf eines jedoch ist Verlass: die musikalische Untermalung des
       Samstagvormittags.
       
 (DIR) Ohne Fahrschein: Wie bei Hänsel und Gretel
       
       Eine Taube verirrt sich in die Berliner S-Bahn. So schnell wie hinein
       findet sie nicht mehr hinaus. Zum Glück haben ein paar Mitreisende Ideen.
       
 (DIR) Beobachtungen beim Bäcker: Die Kuchenthekenflüsterin
       
       Vorsicht ist geboten beim Hantieren mit Brandteiggebäck. Genau wie beim
       Umgang mit Insekten. Immerhin, der Gebrauch eines alten Begriffs macht
       Freude.
       
 (DIR) Halt finden: Den Stein in beiden Händen
       
       Sein ganzer Körper wackelt vor Panik: Höhenangst muss nicht rational sein.
       Wer hält hier eigentlich wen?
       
 (DIR) Eine Frage der Sichtweise: Mit Richard Wagner vorm Barbershop
       
       An der Hobrechtstraße zwischen Berlin-Kreuzberg und -Neukölln ist oft die
       Hölle los. Durch die rosarote Brille betrachtet, wirkt sie gleich
       skurriler.
       
 (DIR) Großes Geschäft: Wir glauben nicht an Türen
       
       Bei einer Sexparty sucht unser Autor nach dem stillen Örtchen zwischen
       Lichtgestalten und Nackedeis. Das bisschen Privatsphäre, das er sucht, wird
       gleich zum Fauxpas.
       
 (DIR) Mittel gegen Wind und Kälte: Vergesst Capri!
       
       Was tun gegen den Herbstblues? Ein warmer Pulli kann helfen oder ein Urlaub
       in der Ferne. Das Reiseziel einer Frau in der Falafelschlange überrascht
       jedoch.
       
 (DIR) Mit Goethe-Blick: Warum sich Besuche bei ÄrztInnen lohnen
       
       Sogar eine leichte Sehschwäche ist manchmal für etwas gut. Wer hätte
       gedacht, dass ein Termin zur Untersuchung dem Tag so eine schöne Wendung
       geben kann?
       
 (DIR) Menschen, die auf Tiere blicken: Selbstgewählte, manische Unfreiheit
       
       Ob im Zoo oder im Internet – im Tier kann man sich selbst erkennen. Wie
       eins zu laufen kann sogar manchmal vor dem Umfallen bewahren.
       
 (DIR) Beobachtungen am Ufer: Für den männlichen Blick gemacht
       
       Am Kiosk am Schlachtensee schaut man auf das bunte Treiben auf dem Wasser.
       Und diskutiert über Mode, Blicke und darüber, wer sich davon gestört fühlt.
       
 (DIR) Die verzettelte Kunst von Anna Oppermann: Im Rabbithole der Gedanken
       
       Fantastisch verzettelt ist die Installationskunst von Anna Oppermann. Im
       Frankfurter sasfee*pavillon ist zu sehen, wie sich die 1993 verstorbene
       Künstlerin einen Begriff von den Dingen machte.
       
 (DIR) Die Wahrheit: So schnell kann es gehen
       
       Bereits Freitag in einer Woche wird uns die KI flächendeckend rausgeKIckt
       haben. Aus allem und jedem.
       
 (DIR) Begegnungen mit Fremden: Wenn die Kinder aus dem Haus sind
       
       Was tun, wenn die Stille im leeren Haus drückt? Wie findet man neue Hobbys,
       Freunde oder Kollegen? Vielleicht im öffentlichen Nahverkehr
       
 (DIR) E-Mobilität verplant: Zählerstand null
       
       An der Berliner Schönstraße werden Straßenlaternen zu E-Ladesäulen. Aber
       eine von ihnen nutzt niemand.
       
 (DIR) Unterwegs mit Musik: Die Menschen da draußen
       
       Mit Musik geht vieles besser, ganz nah am Ohr. Man kann dabei die Menschen
       um sich sozusagen ausknipsen. Gruselig ist das, meint unsere Kolumnistin.
       
 (DIR) Antizyklisch unterwegs: Der nächste Winter kommt bestimmt
       
       In Berlin-Schöneberg ist ein kleiner Superman im Einsatz und geht einer
       seltsamen Begebenheit auf den Grund.
       
 (DIR) Im Hospiz: Jetzt schon?
       
       Nach dem Umzug ins Wenckebachkrankenhaus fragt sich unser Autor, was er
       noch machen möchte. Freunde noch einmal sehen oder Texte schreiben zum
       Beispiel.
       
 (DIR) Kollateralschaden des Komforts: Neue Sitzordnung
       
       Die strengen Regeln am Flughafen und beim Billigflieger sind keine
       Schikanen, sondern nur ein ungünstiger Nebeneffekt. Das behauptet zumindest
       die KI.
       
 (DIR) Plötzlich unbeweglich: Wie ein Reh im Handylicht
       
       Oft schon ist unser Autor beim Einkaufen versehentlich in andere Menschen
       hineingerannt, weil sie ohne Vorwarnung vor ihm stehengeblieben sind.
       
 (DIR) Gemischtes Fitnessstudio: Sie sind keine Muskelprotze
       
       Der Wechsel ins gemischte Fitnessstudio ist ein Gewinn und alle Vorurteile
       erweisen sich als haltlos. Beim Zuschauen kann man sogar etwas lernen.
       
 (DIR) Weltkatzentag: Hunde sind die besseren Katzen
       
       Anlässlich des Weltkatzentags am 8. August werfen wir einen Blick auf die
       beliebtesten Haustiere Deutschlands. Nicht alles ist so niedlich, wie es
       scheint.
       
 (DIR) Nici Jahn über das Leben auf der Alm: „Mich zieht es nicht ins Tal“
       
       Für Nici Jahn stand schon als Kind fest, was sie mal werden würde: Almerin.
       Ihr Ziel verlor sie auch in ihrer Zeit als Managerin nicht aus den Augen.
       
 (DIR) Anfang August, 13 Jahre später: Post aus der Vergangenheit
       
       Plötzlich sind sie wieder da, dank eines Briefs mit extralanger
       Zustellzeit: die Spaghettireste, die Schlittenfahrten, die besonderen
       Momente aus der Zeit mit kleinen Kindern.
       
 (DIR) Poesie des Aufschubs: Gleich geht’s los. Gleich geht’s los. Gleich geht’s los
       
       Die Freibadwiese ist längst eine Wüste, die Kioskschlange endlos. Während
       am Beckenrand ein Kind ausharrt und auf den perfekten Moment wartet.
       
 (DIR) Zwischen Späti und Nudelladen: Steine, Schwitzen, Schlusspunkte
       
       Wenn der Handwerker verschwindet, die Nudeln unerreichbar bleiben und sich
       der Berliner Sommertag am Ende im Kreis schließt.
       
 (DIR) Beschimpft in Hochkultur: Réservé aux piétons
       
       Die Berliner Umgangssprache hat viele Lehnwörter aus dem Französischen. Im
       Original klingen sie alle eleganter, sogar wenn sie schimpfend gebraucht
       werden.
       
 (DIR) Tennis auf Helgoland: Spiel, Satz – und wer siegt?
       
       Bei einem Tennisturnier unter Feriengästen sorgen zwei ungleiche
       Spieler:innen auf dem Platz für Aufregung. Eine Erklärung entspannt die
       Gemüter.
       
 (DIR) L'amour, l'amour: Die Stadt der Liebe
       
       Verliebt in Berlin? Ach nee, doch nicht. Viel lieber wäre man zumindest
       einmal dort, wo sich alle die ganze Zeit küssen.
       
 (DIR) Wenn eine Renovierung ansteht: Der Preis des Zufußgehens
       
       Ein Auto kostet Geld, während man zu Fuß doch kostenfrei unterwegs ist? Von
       wegen, weiß unsere Kolumnistin: Zu Fuß gehen hat teils immense Folgekosten.
       
 (DIR) Quer über den Antonplatz in Berlin: Rolling immer, Absteigen nimmer
       
       Um den Ersatzverkehr der Tram zu umgehen, kann man zu Fuß gehen. Oder aber
       man bewegt sich per Longboard durch die Stadt, trotz aller Hindernisse.
       
 (DIR) Die Hoffnung ruht auf Specki: Der Hamster
       
       Für zwei Wochen ist die Hamsterdame Specki mit ihrem Terrarium zu Gast im
       Co-Working-Space. Obwohl sie sich selten sehen lässt, verwandelt sie alles.
       
 (DIR) Das Wechselgeld von neulich: Immer nur zum Ehrenspäti
       
       Es gibt sie noch, die guten Menschen. Zu finden sind sie zum Beispiel im
       Spätkauf an der Berliner Chausseestraße.
       
 (DIR) Klavierspielerin am Wannsee: Kunst kennt keine Grenzen
       
       Sein Instrument ist das menschliche Ego, sein Genre die Macht: Szenen einer
       Partnerschaft vor großbürgerlicher Kulisse.
       
 (DIR) In der S-Bahn nach Strausberg: Niemand sagt Danke
       
       Wer mit schierer Willenskraft die Mitreisenden in die richtige Bahn lenkt,
       darf sich schon mal ein bisschen Anerkennung wünschen.
       
 (DIR) Im Krankenhaus: Die Uhr zeigt halb acht
       
       Auf der Palliativstation ist alles entspannter und die Pflegekräfte geben
       sich besonders viel Mühe. Nur die Zeitzonen scheinen sich zu verschieben.
       
 (DIR) Endlos in der Schleife: Perfekter Kundenservice
       
       Horst heißt der smarte KI-Assistent des KFZ-Betriebs. Trainiert scheint er
       vor allem darauf zu sein, lästige Kundenanfragen abzufangen.
       
 (DIR) In Mathe vor der Tür: Im Keller lachen
       
       Am Abendbrottisch geht es um die Wurst. Um Leberwurst aus der Eberswalder
       Wurstfabrik genauer gesagt. Gegessen hat die allerdings vermutlich keiner.
       
 (DIR) Weddinger Pfandflaschendelirium: Plein und Pein im Pfandroulette
       
       Großer Bahnhof im Edeka-Markt an der Müllerstraße. Bei der
       Pfandflaschenrückgabe in Berlin-Wedding sind zehn Euro wie ein Jackpot in
       der Spielbank.
       
 (DIR) Ein Gartenmöbel, das verbindet: Es lebe der Monobloc
       
       Seit den 1970er Jahren steht er auf Balkonen und vor Imbissbuden. Der
       Monobloc ist ein praktischer Klassiker, der mehr Beachtung verdient
       
 (DIR) Im Glaskasten nach oben: Vorsicht an den Türen
       
       Einer ist schon drin. Im Aufzug an einem U-Bahnhof in Berlin-Kreuzberg
       kommt es zu einer Begegnung zwischen zwei Menschen.
       
 (DIR) Vorsicht in der nächtlichen S-Bahn: Wahrscheinlich falscher Alarm
       
       War der Rock vielleicht gar nicht nass? Und sind die Warnungen vor den
       Folgen künstlicher Intelligenz vielleicht auch übertrieben?
       
 (DIR) Weihnachtsbäume im Hochsommer: Mein Freund der Baum
       
       Mit Wurzelwerk war gut gemeint, doch wenn aufgehoben auch aufgeschoben ist,
       endet es meist nicht gut.
       
 (DIR) Erdbeeren zur Feier des Tages: Erstmal isses das
       
       Von Texten zu leben, wird zunehmend schwieriger in Zeiten der KI. Aber
       immerhin frisst diese noch nicht alle Jobs