# taz.de -- Alltag
       
 (DIR) Die Wahrheit: So schnell kann es gehen
       
       Bereits Freitag in einer Woche wird uns die KI flächendeckend rausgeKIckt
       haben. Aus allem und jedem.
       
 (DIR) Begegnungen mit Fremden: Wenn die Kinder aus dem Haus sind
       
       Was tun, wenn die Stille im leeren Haus drückt? Wie findet man neue Hobbys,
       Freunde oder Kollegen? Vielleicht im öffentlichen Nahverkehr
       
 (DIR) E-Mobilität verplant: Zählerstand null
       
       An der Berliner Schönstraße werden Straßenlaternen zu E-Ladesäulen. Aber
       eine von ihnen nutzt niemand.
       
 (DIR) Unterwegs mit Musik: Die Menschen da draußen
       
       Mit Musik geht vieles besser, ganz nah am Ohr. Man kann dabei die Menschen
       um sich sozusagen ausknipsen. Gruselig ist das, meint unsere Kolumnistin.
       
 (DIR) Antizyklisch unterwegs: Der nächste Winter kommt bestimmt
       
       In Berlin-Schöneberg ist ein kleiner Superman im Einsatz und geht einer
       seltsamen Begebenheit auf den Grund.
       
 (DIR) Im Hospiz: Jetzt schon?
       
       Nach dem Umzug ins Wenckebachkrankenhaus fragt sich unser Autor, was er
       noch machen möchte. Freunde noch einmal sehen oder Texte schreiben zum
       Beispiel.
       
 (DIR) Kollateralschaden des Komforts: Neue Sitzordnung
       
       Die strengen Regeln am Flughafen und beim Billigflieger sind keine
       Schikanen, sondern nur ein ungünstiger Nebeneffekt. Das behauptet zumindest
       die KI.
       
 (DIR) Plötzlich unbeweglich: Wie ein Reh im Handylicht
       
       Oft schon ist unser Autor beim Einkaufen versehentlich in andere Menschen
       hineingerannt, weil sie ohne Vorwarnung vor ihm stehengeblieben sind.
       
 (DIR) Gemischtes Fitnessstudio: Sie sind keine Muskelprotze
       
       Der Wechsel ins gemischte Fitnessstudio ist ein Gewinn und alle Vorurteile
       erweisen sich als haltlos. Beim Zuschauen kann man sogar etwas lernen.
       
 (DIR) Weltkatzentag: Hunde sind die besseren Katzen
       
       Anlässlich des Weltkatzentags am 8. August werfen wir einen Blick auf die
       beliebtesten Haustiere Deutschlands. Nicht alles ist so niedlich, wie es
       scheint.
       
 (DIR) Nici Jahn über das Leben auf der Alm: „Mich zieht es nicht ins Tal“
       
       Für Nici Jahn stand schon als Kind fest, was sie mal werden würde: Almerin.
       Ihr Ziel verlor sie auch in ihrer Zeit als Managerin nicht aus den Augen.
       
 (DIR) Anfang August, 13 Jahre später: Post aus der Vergangenheit
       
       Plötzlich sind sie wieder da, dank eines Briefs mit extralanger
       Zustellzeit: die Spaghettireste, die Schlittenfahrten, die besonderen
       Momente aus der Zeit mit kleinen Kindern.
       
 (DIR) Poesie des Aufschubs: Gleich geht’s los. Gleich geht’s los. Gleich geht’s los
       
       Die Freibadwiese ist längst eine Wüste, die Kioskschlange endlos. Während
       am Beckenrand ein Kind ausharrt und auf den perfekten Moment wartet.
       
 (DIR) Zwischen Späti und Nudelladen: Steine, Schwitzen, Schlusspunkte
       
       Wenn der Handwerker verschwindet, die Nudeln unerreichbar bleiben und sich
       der Berliner Sommertag am Ende im Kreis schließt.
       
 (DIR) Beschimpft in Hochkultur: Réservé aux piétons
       
       Die Berliner Umgangssprache hat viele Lehnwörter aus dem Französischen. Im
       Original klingen sie alle eleganter, sogar wenn sie schimpfend gebraucht
       werden.
       
 (DIR) Tennis auf Helgoland: Spiel, Satz – und wer siegt?
       
       Bei einem Tennisturnier unter Feriengästen sorgen zwei ungleiche
       Spieler:innen auf dem Platz für Aufregung. Eine Erklärung entspannt die
       Gemüter.
       
 (DIR) L'amour, l'amour: Die Stadt der Liebe
       
       Verliebt in Berlin? Ach nee, doch nicht. Viel lieber wäre man zumindest
       einmal dort, wo sich alle die ganze Zeit küssen.
       
 (DIR) Wenn eine Renovierung ansteht: Der Preis des Zufußgehens
       
       Ein Auto kostet Geld, während man zu Fuß doch kostenfrei unterwegs ist? Von
       wegen, weiß unsere Kolumnistin: Zu Fuß gehen hat teils immense Folgekosten.
       
 (DIR) Quer über den Antonplatz in Berlin: Rolling immer, Absteigen nimmer
       
       Um den Ersatzverkehr der Tram zu umgehen, kann man zu Fuß gehen. Oder aber
       man bewegt sich per Longboard durch die Stadt, trotz aller Hindernisse.
       
 (DIR) Die Hoffnung ruht auf Specki: Der Hamster
       
       Für zwei Wochen ist die Hamsterdame Specki mit ihrem Terrarium zu Gast im
       Co-Working-Space. Obwohl sie sich selten sehen lässt, verwandelt sie alles.
       
 (DIR) Das Wechselgeld von neulich: Immer nur zum Ehrenspäti
       
       Es gibt sie noch, die guten Menschen. Zu finden sind sie zum Beispiel im
       Spätkauf an der Berliner Chausseestraße.
       
 (DIR) Klavierspielerin am Wannsee: Kunst kennt keine Grenzen
       
       Sein Instrument ist das menschliche Ego, sein Genre die Macht: Szenen einer
       Partnerschaft vor großbürgerlicher Kulisse.
       
 (DIR) In der S-Bahn nach Strausberg: Niemand sagt Danke
       
       Wer mit schierer Willenskraft die Mitreisenden in die richtige Bahn lenkt,
       darf sich schon mal ein bisschen Anerkennung wünschen.
       
 (DIR) Im Krankenhaus: Die Uhr zeigt halb acht
       
       Auf der Palliativstation ist alles entspannter und die Pflegekräfte geben
       sich besonders viel Mühe. Nur die Zeitzonen scheinen sich zu verschieben.
       
 (DIR) Endlos in der Schleife: Perfekter Kundenservice
       
       Horst heißt der smarte KI-Assistent des KFZ-Betriebs. Trainiert scheint er
       vor allem darauf zu sein, lästige Kundenanfragen abzufangen.
       
 (DIR) In Mathe vor der Tür: Im Keller lachen
       
       Am Abendbrottisch geht es um die Wurst. Um Leberwurst aus der Eberswalder
       Wurstfabrik genauer gesagt. Gegessen hat die allerdings vermutlich keiner.
       
 (DIR) Weddinger Pfandflaschendelirium: Plein und Pein im Pfandroulette
       
       Großer Bahnhof im Edeka-Markt an der Müllerstraße. Bei der
       Pfandflaschenrückgabe in Berlin-Wedding sind zehn Euro wie ein Jackpot in
       der Spielbank.
       
 (DIR) Ein Gartenmöbel, das verbindet: Es lebe der Monobloc
       
       Seit den 1970er Jahren steht er auf Balkonen und vor Imbissbuden. Der
       Monobloc ist ein praktischer Klassiker, der mehr Beachtung verdient
       
 (DIR) Im Glaskasten nach oben: Vorsicht an den Türen
       
       Einer ist schon drin. Im Aufzug an einem U-Bahnhof in Berlin-Kreuzberg
       kommt es zu einer Begegnung zwischen zwei Menschen.
       
 (DIR) Vorsicht in der nächtlichen S-Bahn: Wahrscheinlich falscher Alarm
       
       War der Rock vielleicht gar nicht nass? Und sind die Warnungen vor den
       Folgen künstlicher Intelligenz vielleicht auch übertrieben?
       
 (DIR) Weihnachtsbäume im Hochsommer: Mein Freund der Baum
       
       Mit Wurzelwerk war gut gemeint, doch wenn aufgehoben auch aufgeschoben ist,
       endet es meist nicht gut.
       
 (DIR) Erdbeeren zur Feier des Tages: Erstmal isses das
       
       Von Texten zu leben, wird zunehmend schwieriger in Zeiten der KI. Aber
       immerhin frisst diese noch nicht alle Jobs
       
 (DIR) Kaffeetrinken mit Kuh: Versprochen ist versprochen, Habibi
       
       In Berlin-Wedding sorgt der Falafelverkäufer für Kundenbindung mit einem
       neckischen Wutausbruch. Und der Kaffee schmeckt sogar auch.
       
 (DIR) Übers Glück des Tanzens: Morgens, nach dem Rausch
       
       Mit Bewegungen in den Tag zu starten beglückt das Gemüt und schärft die
       Sinne für Neues und Altes in der eigenen Stadt.
       
 (DIR) Bücher, so viele Bücher: Zu viel Besitz macht nervös
       
       Wohin mit all den Büchern, die schon gelesen sind und die nie mehr
       irgendwer aufschlagen wird? Im Hausflur abgelegt finden sie vielleicht neue
       Besitzer.
       
 (DIR) Im Improtheaterkurs: Meckerndes Meerschweinchen
       
       Zwischen Gruppentherapie und Hubschrauberimprovisation: Ein Neuköllner
       Volkshochschulkurs zeigt, wie leicht die schwersten drei Worte fallen
       können.
       
 (DIR) Waschen und abschalten: Zeit der Schleuderträume
       
       Die Maschine zentrifugiert, der Trockner wirbelt. Ein Ausflug in den
       Waschsalon bietet Raum für Schleuder- und Gedankengänge.
       
 (DIR) Artenvielfalt in der Stadt: Innerterrestrisches Leben
       
       In der Stadt gibt es im Sommer einiges an Bioptopen zu entdecken. Schade,
       dass man kein Mikroskop dabeihat.
       
 (DIR) Krähen und Greifvögel: Hitchcock 2.0
       
       Auf Schildern und in Foren wird vor Attacken von Krähen, Bussarden und
       Steinadlern gewarnt, die sich Hitchcock nicht besser hätte ausdenken
       können.
       
 (DIR) Baustelle in Berlin-Charlottenburg: Lauf Jonas, lauf
       
       Monatelang tut sich nichts auf der Baustelle in Berlin-Charlottenburg.
       Interessant wird sie erst wieder, als zwei Jungs dort herumturnen.
       
 (DIR) Mit dem Nachtbus nach Hause: Kreuzberger Nacht in der N8
       
       Im Berliner Nachtbus N8 sind alle mit sich selbst beschäftigt, um nicht
       hinzufallen, wach zu bleiben oder klarzukommen. Ein kleiner Junge fällt da
       nicht weiter auf.
       
 (DIR) Der Geschmack von Pastéis de Nata: Und die kalten Kacheln auf der warmen Haut
       
       Mit der Pastelaria von Belém kann die portugiesische Bäckerei im Kiez nicht
       mithalten. Aber sie weckt Erinnerungen an einen heißen Nachmittag in
       Lissabon.
       
 (DIR) Besuch auf dem Land: Oh, wie herrlich! Frischluft!
       
       Vom Hochbett aus ist die Aussicht am schönsten. Vorsicht jedoch an der
       Leiter beim Herunterklettern – sonst landet der Fuß womöglich, wo er nie
       hinwollte.
       
 (DIR) Chattie um Rat fragen: Wegen Koks auseinander gelebt
       
       Wie hoch ist der Eintritt vom besten Club der Welt? Darüber schnacken Bro
       und Digger im 44 Brekkie. Und essen am Wochenende schon mal im Borchardts.
       
 (DIR) Das zukünftige Ex-Rad: Noch eine Abschiedsrunde drehen
       
       Was hat man nicht alles gemeinsam erlebt! Sich vom liebgewonnenen Fahrrad
       zu trennen, fühlt sich so an, als würde eine Liebesbeziehung zu Ende gehen.
       
 (DIR) Frisch Aufgebrühtes aus dem Sandkasten: Und jetzt ist Teatime
       
       Pfefferminz, Fenchel oder Hagebutte? Welcher Tee passt wohl am besten zu
       Matschmuffins mit Kastanienblätter-Bröseln und Kieselstein-Topping?
       
 (DIR) Freundschaft im Alter: Drei von der Grabstelle
       
       Damals gingen sie vielleicht nebeneinander die Gleise entlang. Heute führt
       ihr gemeinsamer Weg sie zum Grab des einen, der nicht mehr dabei sein kann.
       
 (DIR) Allein ist auch mal schön: Männer im schlechtesten Alter
       
       Zwischen Mitte 40 und Mitte 50 macht Dating wenig Spaß, finden zwei Frauen
       in der Kaffeeschlange. Für männliche Singles haben sie sogar ein neues Wort
       erfunden.
       
 (DIR) Verpulverte Endorphine: Hände hoch, wer noch kann
       
       Bis in die Wohnung unserer Autorin sind die Schreie von der Hamburger
       Kirmes zu hören, wo sich Menschen halsbrecherischen Fahrgeschäften
       hingeben.