# taz.de -- Musik
       
 (DIR) Zum Gedenken an Gunter Hampel: „Ich träume von Musik und spiele sie dann auch“
       
       Wenige Wochen vor seinem Tod hat der Jazzmusiker Gunter Hampel der taz ein
       Interview im Beisein seiner Tochter Cavana gegeben. Die taz druckt das
       Gespräch postum mit ausdrücklicher Erlaubnis der Familie.
       
 (DIR) Podiumsgespräch zur Goethe-Medaille: An Unmögliches glauben
       
       Bei der Veranstaltung „Europa erzählen über Grenzen hinaus“ im Berliner
       Humboldt-Forum sprechen die Preisträger:innen der Goethe-Medaille über
       ihr Werk.
       
 (DIR) Zwischenbilanz „Pop-Kultur“-Festival: Den menschlichen Faktor beschwören
       
       Momentan findet in Berlin das Festival „Pop-Kultur“ statt. In den Debatten
       ging es um die Macht von KI und ein genossenschaftlich organisiertes
       Musikportal.
       
 (DIR) Ausstellung und Festival in London: Der rote Faden vom Black Atlantic
       
       Das Victoria & Albert Museum hat eine Dependance im Osten Londons eröffnet.
       Zu sehen gibt es dort eine beeindruckende Schau zur britischen Geschichte
       von Black Music.
       
 (DIR) An einem Abend der wie Honig fließt: Im Alten Schweden wird Dagmar böse
       
       Dunkel dräuende Rockmusik und Literatur und Jazz sind Gründe genug, um
       einmal pro Woche in den Wedding zu fahren.
       
 (DIR) Ausstellung „The Sound of Courage“: Subtil und schwer einzuhegen
       
       Eine Ausstellung in den Nordischen Botschaften in Berlin untersucht, wie es
       um Gleichberechtigung in der skandinavischen Musikwelt steht. Gar nicht mal
       so gut.
       
 (DIR) Organist zu deutsch-polnischer Tradition: „Diese Grenzregion gehört als Kulturlandschaft zusammen“
       
       Die „Norddeutsche Orgelschule“ wirkt seit der Hansezeit bis Polen und ins
       Baltikum, sagt Orgelprofessor Krzysztof Urbaniak. Das müsse ins
       Bewusstsein.
       
 (DIR) Metalunderground in Syrien: Beim Satansanbeten braucht es langen Atem
       
       In Syrien frönten Metalfans ihrer Leidenschaft zwischen Ausgrenzung,
       Kreativität und Verfolgung über Jahrzehnte im Verborgenen. Ein
       Tatsachenbericht.
       
 (DIR) Kölner Technoproduzent Barnt: Seine Melancholie klingt prägnant
       
       Der Kölner Elektronikproduzent Barnt macht im Album „After Completing the
       Hex“ kunstsinnigen Techno, der mit der Tradition seiner Heimatstadt bricht.
       
 (DIR) Dead Moon kommen auf Tour: „Die tiefen Töne liegen mir“
       
       Toody Cole von der US-Band Dead Moon über Forstarbeiten mit Motorsäge,
       Garagerock mit 70 und ihre Entscheidung, noch mal die alten Songs für eine
       Konzertreise zu spielen.
       
 (DIR) „Rave The Planet“-Parade in Berlin: „Wenn man keine Kultur hat, was bleibt dann vom Mensch?“
       
       Zum fünften Mal tanzen Menschen auf der Techno-Parade Rave the Planet für
       Frieden und Zusammenhalt. Im Angesicht des CSD-Anschlags erst recht.
       
 (DIR) Moderne indonesische Gamelanmusik: Transkulturelles Trommeln für die Orientierung
       
       Gamelan ist mitnichten statischer Ausdruck traditioneller Folklore. Junge
       Vertreter der indonesischen Musikrichtung arbeiten mit elektronischen
       Klangelementen.
       
 (DIR) „Music, Film, Fashion“ von Charli XCX: Alles ist vergänglich bis zur letzten Zigarette
       
       Auf „Music, Film, Fashion“ wird Charli XCX selbstreferenziell rockistisch
       und knüpft musikalisch doch immer wieder an ihr Vorgängeralbum an. Was
       bleibt, ist Ratlosigkeit.
       
 (DIR) Irischer Sänger Glen Hansard gestorben: Die letzte Session
       
       Glen Hansard spielte noch in seinem Stammpub, wenige Stunden später
       verunglückte der Musiker tödlich. Irland trauert um eine prägende Stimme.
       
 (DIR) Gedenksäule für Hildegard Knef in Ulm: In dieser Stadt war ich mal zuhaus
       
       In ihrem Geburtsort Ulm erinnert eine Stele an Hildegard Knef. Sie ist Teil
       einer Reihe von Denkmälern, die an wichtige Frauen der Stadt erinnern.
       
 (DIR) Album von Micha Acher: Dem Geist von Stücken nachspüren
       
       Bei The Notwist spielt Micha Acher Bass. Für sein Solodebüt tastet er sich
       mit anderen Musiker:innen an bestehende Songs heran und interpretiert
       sie neu.
       
 (DIR) Neues Album von Broken Social Scene: Melancholische Tupfer, flirrende Freiheiten
       
       Das kanadische Bandkollektiv Broken Social Scene versucht mit dem neuen
       Album „Remember the Humans“ an glorreiche Indiezeiten anzuknüpfen. Was kann
       die Musik?
       
 (DIR) Konzert von Danger Dan und Igor Levit: Bedächtig, fast andächtig
       
       Als Reaktion auf die ZDF-Ausladung organisierten Danger Dan und Igor Levit
       ein Konzert. Unter dem Motto „Die keine Angstalt“ fand der Abend im
       Berliner Columbia Theater statt.
       
 (DIR) Festival für radikale Livemusik: Dem Denkmalschutz sei Dank
       
       Die Gaswerksiedlung in Lichtenberg hat sich zu einer Oase für Kreative
       aller Art entwickelt. Das zeigt sich auch bei den anstehenden Gaswerk Music
       Days.
       
 (DIR) Inklusive Dancefloor-Compilation: Alle ziehen an einem Strang
       
       „Superbrains Volume 2“ ist eine Dancefloor-Compilation der Initiative
       „IckmachWelle“. Sie bringt Menschen mit und ohne Behinderung zum Tanzen.
       
 (DIR) Prog-Rock aus Frankreich: Sie waren linksradikal und nicht auf der Suche nach Gott
       
       Mit „Synths, Sax & Situationists“ hat der australische Autor Ian Thompson
       ein Buch über den französischen Undergroundrock zwischen 1968 und 1978
       veröffentlicht.
       
 (DIR) Neues Album von Hanna Fearns: Diese Musik ist Kummer gewohnt
       
       „Are you alright?“ von Hanna Fearns nimmt Countrymusik als Ausgangspunkt
       für eine seelische Erkundung von Resilienz jenseits der
       Americana-Klischees.
       
 (DIR) Bad in Schallwellen: Schwarze Messen für die Seele
       
       Die inneren Organe geraten in Schwingung bei Konzerten in Berlin. Sunn O)))
       zielt dabei auf die Magengrube, The Cure eher aufs Herz.
       
 (DIR) Das 13. „Heroines of Sound Festival“: Topfpflanze im Noisegewitter
       
       Das „Heroines of Sound Festival“ hat in seiner 13. Ausgabe einen Klangbogen
       von Francis Bacon bis Brausepulver gespannt. Das meiste ist kurzweilig.
       
 (DIR) BTS in München: Eine große Streicheleinheit
       
       Die K-Pop-Band BTS auf Comeback-Tour in München: Beim ersten ihrer zwei
       einzigen Deutschlandkonzerten lieferte die Boygroup eine makellose
       Glanzperfomance.
       
 (DIR) Einfluss auf kreative Arbeit: Was durch KI verloren geht
       
       Der Einsatz moderner Techniktools und künstlicher Intelligenz schreitet
       voran. Darüber vergessen wir, was früher tatsächlich mal besser war – ohne
       KI.
       
 (DIR) Konzertempfehlungen für Berlin: Durchlüften ist immer eine gute Idee
       
       Es tönt vom Kellerbunker bis in den Innenhof: Der Musiksommer bietet nicht
       nur Soundclashs, sondern auch emotionale Anker im Rahmen der Kyiv Biennale.
       
 (DIR) KitschKrieg, Shirin David und Co.: Sternstunden der Inhaltslosigkeit
       
       Die deutsche Musikindustrie setzt dem Aufstieg der AfD hohle
       Selbstoptimierung entgegen. Wollen wir diesem Genöle noch lange zuhören?
       
 (DIR) Konzertempfehlungen für Berlin: Niemals besiegt werden
       
       Die Musik dieser Woche macht den USA mit virtuosen Mitteln Mut. Und feiert
       diverse Heldinnen des Klangs.
       
 (DIR) Punk-Ausstellung im dänischen Aarhus: Zwei Herzen, eine Radikalität
       
       „Unruly. The Body in Punk“ ist eine exzellente Ausstellung über die
       Aktualität von Punk-Ästhetik. Gezeigt wird sie im Aros-Museum in Aarhus.
       
 (DIR) Berliner Subkultur: Vergangene Nächte, Kunst und Töne
       
       Am Wochenende schlossen mit dem Aktionshaus und Die Möglichkeit einer Insel
       zwei Berliner Projekträume. Ganz vorbei soll es aber mit beiden nicht sein.
       
 (DIR) 100. Geburtstag von Hans Werner Henze: Der unreine Avantgardist
       
       Am 1. Juli wäre der Komponist Hans Werner Henze 100 Jahre alt geworden. Er
       war politisch, schwul, antielitär – und eckte mit Toleranz für Schönheit
       an.
       
 (DIR) Konzertempfehlungen für Berlin: Echos aus der Wüste und Avantgarde in dunklen Räumen
       
       Das Pluriverse-Fesival eröffnet mit einer Parade durch den Tiergarten.
       Andere Konzertorte wie die Halle am Berghain versprechen dagegen Abkühlung.
       
 (DIR) Manu Chao wird 65: Einer, der hoffnungsvoll bleibt
       
       Ob Buenos Aires, Barcelona oder Berlin – Manu Chao hat unsere Autorin immer
       begleitet. Am 21. Juni wird er 65. Zeit für ein nostalgisches Ständchen.
       
 (DIR) Ägyptischer Megastar Abdel-Wahab: Die Frau und der Vormund
       
       Sherine Abdel-Wahab ist einer der größten Popstars der arabischen Welt. Ihr
       Aufstieg, Absturz und Fremdbestimmung erinnert an den Fall Britney Spears.
       
 (DIR) Kulturmanagerin über Musikfestival: „Hier kann man kurdische Musik neben Heavy Metal hören“
       
       Die „Fête de la Musique“ findet gleichzeitig in verschiedenen Städten
       statt. Sie soll ein weltoffenes Fest sein, möglichst draußen und kostenlos.
       
 (DIR) Musiker Mendoza über Grenzen: „Ich bin ein Kind der Grenze“
       
       Sergio Mendoza und sein Orkesta beginnen ihre Tournee in Hamburg. Zur
       US-Politik will er sich lieber nicht äußern.
       
 (DIR) Neues Album von Zoh Amba: Ein Fluss, ein Gebet und viel Schmerzmittel
       
       Roh, wild, zärtlich: Zoh Amba, non-binäre Saxofonist:in aus den USA,
       kommt auf dem beflügelnden Folkalbum „Eyes Full“ näher zu sich selbst und
       der Gitarre.
       
 (DIR) Singuhr feiert 30 Jahre Klangkunst: Anarchische Apparate
       
       Die Berliner Klangkunst-Plattform Singuhr feiert 30. Jubiläum und
       verwandelt Ruinen und Kuppelhallen in Orte für außergewöhnliche
       Hörerlebnisse.
       
 (DIR) Berliner Clubkultur im Wandel: Geheimer Schatz gefunden
       
       Einige Berliner Techno-Institutionen mussten schließen, während andere
       Locations neu eröffnen. Wie steht es um die Berliner Feierkultur?
       
 (DIR) Fast vergessene Musiker: Bring me the Head of Ernst Litfaß
       
       Ist Mireille Mathieu schon tot? Zwischen Messen für Nischen-Interessen und
       Tribute-Band-Plakaten lassen sich irritierende Beobachtung machen.
       
 (DIR) Plattensammlung von Klaus Ronneberger: Im besten Sinne eklektisch
       
       Klaus Ronneberger war Stadtsoziologe und Vinylliebhaber. Das Institut für
       Europäische Ethnologie der Humboldt-Uni Berlin stellte seine Sammlung vor.
       
 (DIR) Neues Album von Boards of Canada: Sie bleiben lieber offline
       
       Niemand sonst klingt so schwindelig wie Boards of Canada. Kommende Woche
       erscheint nach 13-jähriger Pause das neue Album des schottischen
       Elektronik-Duos.
       
 (DIR) Europas unsichtbare Festung: Die halbe Straße kannte meinen Namen
       
       Unser Autor reist nach Brasilien und an einem Tag kennt ihn die ganze
       Straße. Gehört die Zukunft Gesellschaften, in denen Fremde miteinander
       sprechen?
       
 (DIR) 100. Geburtstag von Miles Davis: The Man with the Horn
       
       Er war cool, selbstbewusst, prangerte Rassismus an und wäre am 26. Mai 100
       Jahre alt geworden: der US-Trompeter Miles Davis. Was bleibt vom Werk des
       Musikers?
       
 (DIR) Trotz Boykott und Protesten beim ESC: Warum Israel in Wien so erfolgreich war
       
       Unerwartet viele Zuschauer stimmten für Noam Bettan. Der Erfolg verdankt
       sich dem Votingsystem, gezielter Werbung – und seinem Song „Michelle“.
       
 (DIR) Künstliche Intelligenz gegen Lokalkultur: KI-Songs essen Seele auf
       
       Am Flughafen von Honolulu auf Hawaii werden seit November 2025 KI-Songs
       gespielt statt traditioneller hawaiianischer Musik. Nun formiert sich
       dagegen Protest.
       
 (DIR) ESC-Kandidat Cosmó: „Ich bin nur für die Musik hier“
       
       Für das Gastgeberland Österreich tritt der 19-jährige mit deutschem
       Elektro-Pop an. Warum er die Klubkultur verändern will und wie politisch
       der ESC für ihn ist.
       
 (DIR) 13-jähriger Hamburger legt HipHop auf: „Eigentlich mögen Mama und Papa die Musik ja auch“
       
       DJ.Cool ist Hamburgs wohl jüngster DJ und legt Oldschool HipHop auf. Wenn
       man auf Vinyls setzt, sagt er, muss man sich mehr mit der Musik
       beschäftigen
       
 (DIR) Nachtleben in der Berliner Musikszene: Gerümpel im Flügel
       
       Queeres Kino im E-Werk, ornithologische Rundgänge mit 30-Jährigen in
       Brandenburg und Nordengland-Folklore im Gretchen sorgen für positives
       Altern.