# taz.de -- Flüchtlingssommer
(DIR) Geschafft? Zehn Jahre nach der Ankunft: Migration menschlich machen
In dieser letzten Geschafft-Folge diskutieren Nazenin Wali und Franziska
Schindler, wie progressive Migrationspolitik aussehen könnte.
(DIR) Leben von Geflüchteten in Deutschland: Einigermaßen angekommen
2015 und 2016 kam über eine Million Geflüchtete nach Deutschland. Unser
Autor begleitete mehrere von ihnen über die letzten zehn Jahre.
(DIR) Der Hausbesuch: Die Hoffnung, dass immer noch was kommt
Raed Hamoudh stammt aus Syrien und hat sich im bayerischen Peiting zum
Floristen ausbilden lassen. Bald übernimmt er einen Blumenladen.
(DIR) Wünsche für das neue Jahr: Gemeinsam durch unsichere Zeiten
Eine deutsche Gesellschaft, die Entsolidarisierung nicht passiv erduldet,
sondern aktiv die Zukunft gestaltet – das wünscht sich unser Autor für
2026.
(DIR) 10 Jahre „Wir schaffen das“: Was ist Zuhause?
Ist es ihre Heimat in Afghanistan, Kurdistan, Syrien, Uganda? Ist es
Deutschland, in dem sie leben? Oder ein Gefühl? Vier Lyriker:innen
finden Antworten.
(DIR) Nachrichtenplattform für Geflüchtete: Ankommen heißt abholen
Lokaljournalismus auf Augenhöhe: „Amal“ gibt Geflüchteten eine Stimme und
lässt sie in ihre neue Gesellschaft reinhören – in ihrer Muttersprache.
(DIR) Digitalisierte Kultur: „Natürlich ist eine digitale Kultur nicht wie eine gelebte“
Tuvalus Kultur soll existieren, selbst wenn die Inseln verschwinden – eben
im Digitalen. Ein Gespräch über 3D-Modelle und Geheimwissen.
(DIR) Klimakrise bedroht Tuvalu: Wenn alle gehen, was wird dann aus Tuvalu?
Ihr Leben lang lebt Temotika Oten auf Tuvalu, doch in Zukunft könnte es
überschwemmt werden. Warum sie für ihr Zuhause zu kämpft.
(DIR) Weihnachten im Kapitalismus: Was liegt unterm Tannenbaum?
Unsere Autorin wuchs in Syrien ohne Weihnachtsmann und Geschenke auf. In
Deutschland lernte sie das Fest des Konsums kennen – und war trotzdem
verzaubert.
(DIR) Bäckerei zeigt auf Social Media Haltung: Die kleinen Brötchen backen
Die Bäckerei Elshoff zeigt auf Social Media, wie Integration im Handwerk
funktionieren kann – authentisch und unaufgeregt.
(DIR) Zurück in Nigeria, Mali, Togo: Nach der Abschiebung
Nach 7 Jahren in Deutschland wurde Richies Idemudia abgeschoben. Wie ist
es, zurück zu sein? Und wer sind die Leute, die sich um Ankommende kümmern?
(DIR) 10 Jahre „Wir schaffen das“: „Offene Grenzen sind sehr wohl realisierbar“
Die globale Bewegungsfreiheit sei keine Spinnerei, sagt Polit-Ökonom Fabian
Georgi. Die Linke sollte an ihr festhalten.
(DIR) Syrer gegen Syrer in Deutschland: Der lange Arm der Islamisten
Minderheiten wie Drusen und Alawiten sind nicht nur in ihrer Heimat Syrien
akut gefährdet. Auch in Deutschland werden sie von Landsleuten bedroht.
(DIR) Amina Naasan über Flucht und Integration: „Ein ständiger Wechsel von Hoffnung und Enttäuschung“
In Syrien herrscht Krieg. Nachdem ihr Mann 2015 nach Deutschland geflohen
ist, will Amina Naasan mit den Kindern schnell nachkommen. Dann vergehen
Jahre.
(DIR) Briefwechsel von Syrerin und Ukrainerin: Von Hama nach Kyjiw
Unsere Autor*innen haben ihre Heimat, Syrien und die Ukraine, nicht
verlassen. Hier schreiben sie sich gegenseitig über ihren Alltag im Krieg.
(DIR) Fotografien über queere Fluchterfahrung: Brutale Zärtlichkeit
Ashkan Shabani ist ein queerer Fotograf aus dem Iran. In seiner Arbeit
clasht Verletzlichkeit mit Gewalt, politischen Bildern, einer wütenden
Dynamik.
(DIR) Essay: In deiner Küche bin ich fremd
Fühl dich wie zu Hause, sagen die Freunde, die unserer Autorin Unterschlupf
gewähren. Aber wo ist hier die Pfanne? Ein Essay über Sicherheit und
Intimität.
(DIR) Schutz vor rechter Gewalt: Niemand soll alleine sein
Wo rechte Gewalt zunimmt, braucht es Zufluchtsorte. Die wollen zwei Cafés
in Mecklenburg-Vorpommern queeren, linken und geflüchteten Menschen bieten.
(DIR) Rückkehr nach Damaskus: „Ich habe wieder gefühlt, dass ich wirklich lebe“
Aghyad Alnwelati und Ahmad Awad sind nach Syrien zurückgekehrt. Der eine
hat seine Erinnerungen an Deutschland sorgsam weggepackt, der andere
pendelt nun zwischen zwei Leben.
(DIR) Deutsche Migrationspolitik: Die Shitshow ist in jeder Hinsicht sinnlos
Seit dem Fluchtsommer verschärft sich die Migrationspolitik in Deutschland.
Dabei hätte es durchaus anders laufen können – und sollen.
(DIR) Iranischer Regisseur Jafar Najafi: Deutsches Asylrecht, schwer zu begreifen
Die deutschen Behörden verweigern dem iranischen Dokumentarfilmer Jafar
Najafi politisches Asyl. Dagegen protestiert nun die hessische Filmszene.
(DIR) Harter Neuanfang in Deutschland: Mut für die nächsten Schritte
Wer flieht, muss oft aus dem Nichts ein neues Leben aufbauen. Unsere
Autorin lernte: in schwierigsten Zeiten lohnt es sich, immer wieder
aufzustehen.
(DIR) Geschafft? Zehn Jahre nach der Ankunft: Klarkommen in Deutschland – (wie) geht das?
Geflüchtete Journalisten fragen sich: Können sie ihren Beruf hier weiter
ausüben? Ein Gespräch mit Hussam Al Zaher und Doris Akrap.
(DIR) Syrischer Journalist über Ausgrenzung: Wie Worte Zugehörigkeit zerstören
Deutschland ist für viele syrische Menschen ihr zu Hause. Merz'
Stadtbildaussage und Forderungen nach schneller Rückkehr zerstören dieses
hart erkämpfte Gefühl.
(DIR) 10 Jahre „Wir schaffen das“: Kein Bauen für Geflüchtete, sondern Wohnungsbau
Will man wissen, wie Geflüchtete seit 2015 in Deutschland leben, stößt man
auf gute integrative Architektur – und auf die ungelöste Wohnungsfrage.
(DIR) Flucht und Arbeit: Lost in Translation
Amjad Alabathas hat in Syrien Zahnmedizin studiert. Hier arbeiten darf er
noch lange nicht. Warum der Arbeitsmarkt es Geflüchteten so schwer macht.
(DIR) Migrationspolitik in Uganda: Willkommenskultur im Stich gelassen
Ugandas Open-Door-Policy gegenüber Geflüchteten galt lange als
Vorzeigemodell. Doch mit der Kürzung internationaler Hilfen stößt das Land
an seine Grenzen.
(DIR) Syrer*innen über 60 in Deutschland: Zu alt, um Teil der Gesellschaft zu werden?
2015 sind nicht nur junge Männer nach Deutschland geflohen, sondern auch
Menschen Ü60 wie Feryal, Nadem und Elham. Die Hürden für sie sind immens.
(DIR) Ankommen in Deutschland: Einsame Klasse
Das Ankommen in der Gesellschaft hängt von Bildung und Profitabilität ab,
beobachtete unsere Autorin. Ein Essay über Integration und sozialen Status.
(DIR) Geschafft? Zehn Jahre nach der Ankunft: Ankommen mit doppeltem Maß
Geflüchtete aus der Ukraine haben es in Deutschland einfacher als Menschen
aus Syrien. Ein Gespräch mit Yahya Alaous, Darka Gorova und Susanne
Memarnia.
(DIR) Zugang zu Bildung für Geflüchtete: Stillstand, der Spuren hinterlässt
Das deutsche Bildungssystem betrachtet die Bildung Geflüchteter als deren
Bringschuld – nicht als gemeinsame Verantwortung.
(DIR) Der Fall des Römischen Reichs: Wer hat Angst vorm Mittelalter?
Die Zuwanderung seit 2015 werde Europa in die Knie zwingen wie damals die
Römer, behaupten Rechte. Doch was brachte das Römische Reich wirklich zu
Fall?
(DIR) Rückkehr nach Syrien: Wenn die Ersten zurückgehen
Nach dem Sturz Assads stellt sich für viele geflohene Syrer:innen heute
die Frage, ob sie einen neuen Anfang in der alten Heimat wagen sollen.
(DIR) Hass gegen Geflüchtete auf Social Media: Erst ist es nur ein Sound, dann ein Trend
Der Diskurs über Flucht und Zugehörigkeit änderte sich zuerst in den
sozialen Medien. Doch was im Internet passiert, macht sich in der Realität
breit.
(DIR) 10 Jahre zivile Seenotrettung: Menschenrechte über Bord
Sea-Watch rettet seit zehn Jahren Flüchtende in Seenot. Immer wieder
erleben ihre Crews Repressionen. Bei ihrer jüngsten Mission fällt ein
Schuss.
(DIR) 10 Jahre 2015: Sommer der Sündenböcke
2015 weckte bei unserer Autorin jenseits aller Hoffnung auch eine große
Sorge: dass die Migration als Scheinproblem benutzt werden könnte.
(DIR) Umgang mit Klimaflucht: Der blinde Fleck des Flüchtlingsrechts
Menschen, die vor der Klimakrise fliehen, werden bald die wohl größte
Gruppe Vertriebener sein. Die EU hat darauf keine Antwort. Das muss sich
ändern.
(DIR) Refugee-Karawane Tagebuch (9): Eine Feier des Widerstands
Es ist ein goldener Samstag in Berlin und die Abschlussparade zeigt, welche
Kraft es uns geben kann, wenn wir unsere Kämpfe verbinden.
(DIR) Refugee-Karawane Tagebuch (8): Denn sie wissen nicht, was passiert
Aus dem alten Flughafen Tegel wurde eines der größten Flüchtlingslagers
Deutschland. Es sei ein Ort, um ihren Willen zu brechen, sagen
Bewohnerinnen und Bewohner.
(DIR) Während Rettungsaktion der NGO Sea-Watch: Libysche Küstenwache gibt Schuss ab
Die Sea-Watch 5 hatte Freitagnacht gerade 66 Menschen aus dem Mittelmeer
geborgen. An Bord war auch taz-Redakteur Fabian Schroer. Es ist nicht das
erste Mal, dass ein Rettungsschiff unter Beschuss gerät.
(DIR) Refugee-Karawane Tagebuch (7): Die Angst vor der Abschiebung
„Der Zaun soll Euch schwächen“, ruft Cho den Menschen im Lager
Eisenhüttenstadt zu. „Ihr habt es bis hierher geschafft, ihr werdet es
weiter schaffen.“
(DIR) Politik mit Migrationshintergrund: Ein exklusives Angebot fürs Abgeordnetenhaus
Enad Altaweel floh vor neun Jahren nach Berlin, nun bewirbt er sich als
Kandidat fürs Landesparlament. Dafür kriegt er Hass ab, aber auch
Ermutigung.
(DIR) Refugee-Karawane Tagebuch (6): Ein Mangel an Freiheit, ein Mangel an Würde
Waschen nur zwischen 6 und 8 Uhr früh, ein Leben nach dem Plan anderer: In
Leipzig sprechen Geflüchtete über die Fremdbestimmung im Asyl-Lager.
(DIR) Refugee-Karawane Tagebuch (5): Kontakte knüpfen am Lagerfeuer
Es ist Halbzeit bei der Refugee-Karawane. Und die Teilnehmer:innen
fragen sich: Was bleibt zu tun, um die Ziele zu erreichen?
(DIR) Refugee-Karawane Tagebuch (4): Den „Sommer der Migration“ feiern
2015 nahmen Menschen auf dem „Marsch der Hoffnung“ ihr Schicksal in die
Hände. Mit einer Tour durch Ostdeutschland tun Geflüchtete es ihnen nun
gleich.
(DIR) Mit der Seawatch im Mittelmeer (2): Raus aufs Meer
Die Seawatch 5 legt im italienischen Tarento ab zu ihrem 15.
Rettungseinsatz. Unser Autor ist mit dabei und denkt über journalistische
Distanz nach.
(DIR) Refugee-Karawane Tagebuch (3): „Freiheit“ in allen Sprachen, die wir kennen
Bis August hatte Thüringen kein Abschiebegefängnis. Seitdem werden in
Arnstadt Menschen vor der Abschiebung eingesperrt. Der Betrieb kostet
Millionen.
(DIR) Refugee-Karawane Tagebuch (2): Wie ein Gefängnis im Wald
600 Geflüchtete leben isoliert in einem abgelegenen Lager im thüringischen
Obermehler. Am Samstag protestierten sie gegen die
Unterbringungsbedingungen.
(DIR) taz Talk zu Perspektiven der Migration: Dem Rechtsruck widerstehen
Wie kann eine menschliche und mehrheitsfähige Migrationspolitik gelingen?
In der taz diskutieren das Gilda Sahebi, Ahmad Katlesh und Gerald Knaus.
(DIR) Mustergültige Sportintegration: Ganz schnell ein Schwabe
Der einstige syrische Fußballprofi Feras al Mashhor flüchtete 2015 in ein
schwäbisches Dorf. Dank seines Sports fühlt er sich rasch zugehörig.