# taz.de -- Schwerpunkt Flucht
(DIR) Geflüchtete in Italien: Im Schattenreich Apuliens
Im nicht anerkannten Flüchtlingslager Borgo Mezzanone leben Tausende
Menschen unter prekären Bedingungen, geprägt von Ausbeutung. Eine
Fotoreportage.
(DIR) Nach dem Sturm auf die spanische Exklave: Die Vergessenen von Ceuta
Rund drei Wochen nachdem Tausende Migranten nach Ceuta kamen, ist die Lage
für sie katastrophal. Auch die Einwohner fühlen sich im Stich gelassen.
(DIR) Migrantischer Streik in Magdeburg: „Die Entschlossenheit in der Community ist groß“
Am Mittwoch schließen 120 Gewerbe in der Hauptstadt von Sachsen-Anhalt die
Türen. Warum und wie erklärt Saaeid Saaeid vom Flüchtlingsrat.
(DIR) Streit um GEAS-Reform: Rette sie, wer kann
Italien und Deutschland streiten über die Rücknahme von Geflüchteten. Die
Seenotretter*innen im Mittelmeer geraten zwischen die Fronten.
(DIR) EU-Mission in Libyen: In welchem Auftrag unterwegs?
Eigentlich sollte die EU-Mission Irini das Waffenembargo gegen Libyen
überwachen. Nun könnte sie berüchtigte Milizen unterstützen.
(DIR) Migrantische Selbstorganisation: Das Megafon selbst in die Hand nehmen
In linken Aktionsbündnissen sind Geflüchtete unterrepäsentiert. Woran das
liegt und wie das Netzwerk We’llcome United das ändern will.
(DIR) Hitze in Nordafrika: Klimakrise vor bröckelnder Infrastruktur
In Tunesien zwingt die Hitze das Stromnetz in die Knie. Damit fallen nicht
nur die Klimaanlagen aus, sondern auch die Wasserversorgung. Die
Verzweiflung wächst.
(DIR) Ceuta und die Festung Europa: Mit freundlicher Unterstützung der Europäischen Union
Nach Ceuta wurde vor allem darüber gesprochen, wie Marokko Migration
instrumentalisierte. Nicht aber über die EU-Wirtschaftsinteressen, die dies
ermöglichten.
(DIR) Geflüchtete in Ceuta: Spanien plant temporäre Aufnahmeeinrichtungen
Nach dem Massenansturm sind noch rund 1.800 Geflüchtete in der Exklave
Ceuta. Die Regierung will sie von der Straße holen. 500 Mädchen sollen aufs
Festland.
(DIR) Geflüchtete in Deutschland: Warum immer mehr Syrer ihren Schutz in Deutschland verlieren
Die Behörden entzogen in diesem Jahr bisher rund 2.000 Syrern den
Flüchtlingsschutz. Das klingt nach wenigen Fällen, ist aber eine deutliche
Verschärfung.
(DIR) Flüchtlinge in Ceuta: Abschottung ist nie gut
Aus der DDR kamen damals auch Flüchtlinge und wurden hier gut aufgenommen.
Warum ist das bei heutigen Flüchtlingen anders, fragt sich unser Kolumnist.
(DIR) Garten für Geflüchtete auf Lesbos: Gedeihen im Transit
Der Garten von Paréa auf Lesbos ist für Geflüchtete ein Ort der Begegnung
und kurzen Entlastung, während nebenan das EU-Lager den Alltag bestimmt.
(DIR) Migration in Deutschland: Zahl der Asylanträge sinkt massiv
Immer weniger Menschen beantragen in Deutschland Asyl. Die Gründe hierfür
sind komplexer, als Bundesinnenminister Alexander Dobrindt glauben machen
will.
(DIR) Aktivistin zur Geas-Umsetzung in Bayern: „Infrastruktur für Abschiebungen am Fließband“
Bayern baut ein neues Abschiebeterminal und steckt Asylsuchende in ein
Gefängnis. Katharina Grote vom Bayerischen Flüchtlingsrat äußert große
Sorgen.
(DIR) EU nach Ceuta: Zur Freude der Antieuropäer
Die Europäische Union ist nach den Ereignissen in Ceuta auf dem besten Weg,
sich selbst zu schreddern. Europas rechter Rand reibt sich die Hände.
(DIR) Nach dem Ansturm auf Ceuta: Die Illusion der Kontrolle
Nach dem Ansturm auf Ceuta ringt die EU um Konsequenzen. Die Krise wirft
neue Fragen zur Zusammenarbeit mit Marokko und anderen nordafrikanischen
Staaten auf.
(DIR) Migrant*innen in Ceuta: Entsetzen über Merz' Solidarität mit Meloni
Im Migrationschaos von Ceuta sprang die Bundesregierung den rechten
Kritiker*innen der spanischen Regierung bei. Der Unmut darüber wächst.
(DIR) Migration nach Ceuta: Zum Grenzübertritt ermuntert
Mehrere Zehntausend Menschen hatten am Donnerstag die Grenze zur spanischen
Exklave Ceuta in Nordafrika überwunden. Was steckt dahinter?
(DIR) Migration nach Ceuta: Gerüchte und außenpolitische Spielchen
Wie kam es dazu, dass plötzlich 60.000 Flüchtende versuchten, über die
Exklave Ceuta in die EU zu gelangen? Und welche Rolle spielte Marokko?
(DIR) EU-Reaktion auf Ceuta: Alle gegen Spanien
Nach der Ceuta-Krise gerät Pedro Sánchez unter Druck. EU-Staaten fordern
eine härtere Migrationspolitik, Spaniens Rechte spricht von einer
„Invasion“.
(DIR) Migration nach Ceuta: Marokkanische NGO fordert Untersuchung
Die marokkanische Menschenrechtsorganisation AMDH fordert, die Geschehnisse
in Ceuta aufzuarbeiten. Sánchez und Klingbeil mahnen europäische
Solidarität an.
(DIR) Flucht nach Europa über Ceuta: Mächtige Feinde
Sánchez ist der letzte Linke an der Spitze eines großen EU-Landes. Ging es
den Mächtigen beim Massenansturm auf Ceuta eher um ihn als um die
Flüchtenden?
(DIR) Ansturm auf spanische Enklave Ceuta: EU-Innenminister tagen am Dienstag
Nach dem Ansturm Zehntausender Migranten auf die spanische Exklave Ceuta
herrscht Unruhe in der EU. Nun sollen die Innenminister die Lage erörtern.
(DIR) Migration nach Spanien: Sturm auf Ceuta
Bis zu 49.000 Menschen, vielleicht mehr, sollen innerhalb von 24 Stunden
nach Ceuta gekommen sein. Es ist die bislang größte Krise um die spanische
Exklave.
(DIR) Migration nach Spanien: Buhrufe und Beschimpfungen
Angesichts der Flucht von Tausenden Menschen aus Marokko in die Exklave
Ceuta zeigt Spaniens Premier Sánchez Härte. Die Rechte spart nicht mit
Kritik.
(DIR) Migration nach Spanien: Über 40.000 sollen Grenze überwunden haben
Tausende Menschen aus Marokko sind in die spanische Exklave Ceuta gelangt.
Italien fordert den Ausschluss Spaniens aus dem Schengen-Raum.
(DIR) Taube Geflüchtete: Unsichtbar in einer hörenden Welt
Wer taub ist und fliehen musste, kämpft mit einer doppelten
Benachteiligung. Beim Stammtisch in einem Leipziger Späti unterstützt man
sich gegenseitig.
(DIR) Flüchtlinge in Südostasien: Malaysia will Rohingya loswerden
Malaysias Premier Anwar Ibrahim brüstet sich im Wahlkampf mit einem
Flüchtlingsdeal. Nach Myanmar sollen 5.000 Menschen zurück, darunter
Rohingya.
(DIR) Auf dem Weg ins Parlament: Jung, geflüchtet, wählbar
Enad Altaweel floh vor zehn Jahren aus Syrien nach Deutschland. Im
September könnte er Mitglied im Berliner Abgeordnetenhaus werden.
(DIR) Verfassungsgericht zu Aufnahmezusagen: Willkürlicher Widerruf ist verboten
Die Bundesregierung hat pauschal Aufnahmezusagen für bedrohte
Afghan:innen zurückgezogen. Das Bundesverfassungsgericht fordert nun
Einzelfallprüfungen.
(DIR) Kooperation mit Taliban: Ausweitung von Abschiebungen nach Afghanistan absehbar
Die Bundesregierung will auch Afghanen ohne Vorstrafen abschieben. Mit
Taliban-Vertretern zu kooperieren ist für die deutschen Behörden inzwischen
normal.
(DIR) 23-jährige Uganderin in Abschiebehaft: Gewalt, Haft und womöglich die Todesstrafe
Am Montag will Deutschland eine lesbische Uganderin abschieben. In ihrem
Heimatland gilt eines der weltweit härtesten Gesetze gegen Homosexualität.
(DIR) Abschiebeverbot als Grundsatzfrage: Wer bleiben darf
Eine junge Afghanin klagt in Hamburg erfolgreich gegen ihre Abschiebung
nach Griechenland. Andere Betroffene könnten von dieser Entscheidung
profitieren.
(DIR) Neue UNHCR-Umfrage: Flüchtlinge? Lieber woanders!
Zwei Drittel der Deutschen befürworten das Recht auf Zuflucht. Gleichzeitig
will knapp über die Hälfte die Grenze schließen. Wie das zusammenpasst.
(DIR) Geflüchtete Kinder in Berlin: In der Schule, aber nur unter sich
Obwohl aktuell kaum Kinder in Notunterkünften leben, will der Senat sie
weiter dort beschulen. An der Hasenheide entsteht sogar eine neue
Flüchtlingsschule.
(DIR) Junge Geflüchtete in Schleswig-Holstein: „Mehr Risiken, weniger Schutz“
Für unbegleitete minderjährige Geflüchtete wird es zur schier unlösbaren
Aufgabe, ihre Familie nachzuholen. Der Kieler Verein „Lifeline“ kritisiert
das.
(DIR) Keine Sozialleistungen für Geflüchtete: Dublin-Fälle sollen weiter auf der Straße landen
Geflüchteten alle Leistungen zu streichen, bricht wohl EU-Recht. Die
Bundesregierung macht trotzdem weiter – und sieht keine Gefahr der
Obdachlosigkeit.
(DIR) Seenotretter über Rettungsmissionen: „Im Mittelmeer gibt es auch keine Pause“
Die Doku „Nördlich von Libyen“ zeigt Dariush Beiguis Leben als Hamburger
Binnenschiffer. Im Urlaub rettet er Menschen auf der Flucht vor dem
Ertrinken.
(DIR) Migrationspolitik der Bundesregierung: Fünf unschuldige Afghanen in Abschiebehaft
Die Bundesregierung will bald wohl auch Männer ohne Vorstrafen nach
Afghanistan abschieben. Kandidaten gibt es schon, wie Recherchen der taz
zeigen.
(DIR) Papst auf Lampedusa: Maria am Tor Europas
Papst Leo XIV. besucht Lampedusa, Symbol für Flucht und Hoffnung und
erinnert daran, dass politische Entscheidungen hier über Leben und Tod
bestimmen.
(DIR) Ausländerfeindlichkeit in Südafrika: Zehntausende auf der Flucht
Immer mehr afrikanische Migranten verlassen Südafrika. Die Grenze zu
Simbabwe wird zum wichtigsten Transitpunkt. Auch dort sollen sie nicht
bleiben.
(DIR) Meloni zwischen dem Papst und Trump: Die goldenen Zeiten sind vorbei
Das Thema Migration hat Italiens Rechte und den Vatikan entzweit. Doch nach
der Kritik des US-Präsidenten an Papst Leo ist für Meloni Schluss mit
lustig.
(DIR) Flucht in die Unabhängigkeit: Sie tarnten sich als fromme Touristen
Müßig und im Geheimen floh 1961 eine Gruppe afrikanische Studierende vor
Salazars Portugal. Sie sollten bedeutende Unabhängigkeitskämpfer werden.
(DIR) 250. Geburtstag der USA: Papst Leo XIV. besucht Lampedusa
In den Vereinigten Staaten wird pompös der 250. Unabhängigkeitstag
gefeiert. Der erste US-Papst trifft derweil Geflüchtete auf Lampedusa. Eine
Botschaft an Donald Trump?
(DIR) Flucht vor Nazideutschland: Jüdisch in Shanghai
Ein Museum in Shanghai erzählt die Geschichte chinesischer
Willkommenskultur. Ohne Visum fanden Juden und Jüdinnen in Fernasien einen
Zufluchtsort.
(DIR) Bezahlkarte für Geflüchtete: „Eine nicht gerechtfertigte Diskriminierung“
Laut einem von den Grünen beauftragten Gutachter widerspricht die
Bezahlkarte dem Landesantidiskriminierungsgesetz. Berlin will sie im Juli
einführen.
(DIR) Ausstellung über Migration und Mobiliar: Existenzen im Dazwischen
Eine Berliner Ausstellung erzählt Migrationsgeschichte über Radios und
provisorische Betten. Wohnen wird Ausdruck von Ankommen, Ausharren,
Träumen.
(DIR) Plan des Innenministeriums: Großbritannien will Asylbewerber zur Kasse bitten
Asylbewerber in Großbritannien sollen künftig Teile der Kosten für ihre
Versorgung zurückzahlen. Menschenrechtsorganisationen kritisieren das.
(DIR) Ausgesetzter Familiennachzug: „Das ist ohne Herz“
Astana Qul aus Afghanistan kämpft dafür, seine Frau und Töchter nach
Deutschland zu holen. Der 15-jährige Syrer Taim Hasan fragt sich, wann er
seine Eltern wiedersieht.
(DIR) Wehrfähige Ukrainer verlieren Schutz: Die EU als Vollstreckungsgehilfe
Während der Krieg mit Russland eskaliert, fasst die EU einen Beschluss, der
Wehrpflichtige zurück an die Front zwingen soll. Eine Bankrotterklärung.