# taz.de -- Schwerpunkt Flucht
       
 (DIR) Studie zu Unterbringung von Geflüchteten: „Das bedeutet Entmündigung“
       
       Für Geflüchtete ist die Unterbringung in Heimen ein Problem, sagt Birgit
       Behrensen von der Uni Senftenberg. Auch für Kommunen wären Wohnungen
       günstiger.
       
 (DIR) Flüchtlingskatastrophe am Roten Meer: Mehr als 100 Flüchtlinge vor Dschibuti ertrunken
       
       Ein Boot mit Menschen aus Äthiopien kentert auf dem Weg nach Jemen. Die
       Kriege in beiden Ländern eskalieren gleichzeitig, mit dramatischen Folgen.
       
 (DIR) Gesetzesvorhaben im Bundestag: KI soll indirekt in Asylverfahren mitentscheiden
       
       Die Bundesregierung will KI im Asylsystem einsetzen. Expert*innen
       warnen: Auch wenn die Programme den Beamten nur zuarbeiten, drohen
       Fehlentscheidungen.
       
 (DIR) EU erwägt, Asylrecht auszusetzen: Ein Fundament, auf das gebaut werden soll
       
       Der Migrationspakt ist erst wenige Monate alt, doch die EU-Innenminister
       wollen es noch verschärfen. Sogar über die Aussetzung des Asylrechts wird
       nachgedacht.
       
 (DIR) UN-Flüchtlingshilfswerk warnt: Bildung von Flüchtlingskindern in Gefahr
       
       Globale Mittelkürzungen lassen das Schulangebot für Kinder auf der Flucht
       schrumpfen. Besonders schlimm ist das für Mädchen in der Sekundarstufe.
       
 (DIR) Geflüchtete an der Grenze Lettlands: Mit Grüßen aus Moskau
       
       Die Zahl der Geflüchteten, die über Belarus nach Lettland kommen, steigt.
       NGOs und Grenzbeamte vermuten Russland als Akteur im Hintergrund.
       
 (DIR) 100 Tage GEAS-Reform: Eingesperrt am Flughafen
       
       Seit Juni ist die Reform des EU-Asylsystems GEAS in Kraft. Geflüchtete
       berichten Erschreckendes aus den neu eingeführten Grenzverfahren.
       
 (DIR) Syrer in Deutschland: Dobrindt will Schutzstatus auf breiter Front aberkennen
       
       Der Bundesinnenminister will Syrern noch in diesem Herbst den Schutzstatus
       aberkennen. Zusätzlich plant er stärkere Anreize für freiwillige Ausreisen.
       
 (DIR) ICE in Texas: Beamte schießen Mann an
       
       Die ICE steht wegen Gewalt gegen Migranten in der Kritik. Nun fallen erneut
       Schüsse, diesmal in Austin. Der Bürgermeister der Stadt fordert
       Aufarbeitung.
       
 (DIR) Migrationsroute in Osteuropa: Die Namenlosen
       
       Im Fluss Drina zwischen Serbien und Bosnien ertrinken immer wieder
       Flüchtende. Ein Pathologe und ein Aktivist wollen sie identifizieren.
       
 (DIR) Flüchtlingsrat rechnet mit Senat ab: „Der SPD fehlte oft das Rückgrat“
       
       Mehr Großunterkünfte und Flüchtlingsschulen, keine freiwillige Aufnahme,
       keine Wohnungen: Emily Barnickel vom Flüchtlingsrat lässt am alten Senat
       kein gutes Haar.
       
 (DIR) Geflüchtete in Ceuta: Uringestank, Menschen als Handelsware und Verzweiflung
       
       In Ceuta entlädt sich die Wut auf Spanien. Etliche gestrandete Geflüchtete
       leben dort von Brot, Bananen und Wasser. Und wissen nicht, wie es
       weitergeht.
       
 (DIR) Migration über den Ärmelkanal: Rechte blockieren Hafen von Portsmouth
       
       In Großbritannien protestieren bereits die zweite Nacht rechte
       Demonstranten gegen Boat People, wenn diese in Häfen an Land gebracht
       werden.
       
 (DIR) Geflüchtetenhelfer über Lage in Ceuta: „Wir werden mit dem Tod bedroht und durch die Stadt gejagt“
       
       Nolte Bauer hilft mit Mission Lifeline in Ceuta. Er erzählt von Bedrohungen
       und Angriffen und was die EU tun könnte, um die Situation zu entschärfen.
       
 (DIR) Exklave Ceuta: Spanische Regierung übernimmt Kontrolle über Hafen
       
       Die Regierung von Premierminister Sánchez setzt sich über die
       Regionalverwaltung hinweg – und errichtet nun ein Zeltlager für Geflüchtete
       an einer sensiblen Stelle.
       
 (DIR) Return Hubs in der EU: Dänemark will in „Partnerländer“ abschieben
       
       Die Härte der EU-Asylpolitik nimmt Formen an. Dänemark will schon 2027
       abgelehnte Asylbewerber:innen in Abschiebezentren außerhalb der EU
       bringen.
       
 (DIR) Coesfelder Liste: Die 471 Fälle von Köln
       
       Die Stadt Köln muss sich wegen einer Liste mit ausreisepflichtigen Personen
       erklären. Der Vorwurf: Abschiebungen wurden verhindert. Doch der Fall ist
       komplizierter.
       
 (DIR) Geflüchtete in Italien: Im Schattenreich Apuliens
       
       Im nicht anerkannten Flüchtlingslager Borgo Mezzanone leben Tausende
       Menschen unter prekären Bedingungen, geprägt von Ausbeutung. Eine
       Fotoreportage.
       
 (DIR) Nach dem Sturm auf die spanische Exklave: Die Vergessenen von Ceuta
       
       Rund drei Wochen nachdem Tausende Migranten nach Ceuta kamen, ist die Lage
       für sie katastrophal. Auch die Einwohner fühlen sich im Stich gelassen.
       
 (DIR) Migrantischer Streik in Magdeburg: „Die Entschlossenheit in der Community ist groß“
       
       Am Mittwoch schließen 120 Gewerbe in der Hauptstadt von Sachsen-Anhalt die
       Türen. Warum und wie erklärt Saaeid Saaeid vom Flüchtlingsrat.
       
 (DIR) Streit um GEAS-Reform: Rette sie, wer kann
       
       Italien und Deutschland streiten über die Rücknahme von Geflüchteten. Die
       Seenotretter*innen im Mittelmeer geraten zwischen die Fronten.
       
 (DIR) EU-Mission in Libyen: In welchem Auftrag unterwegs?
       
       Eigentlich sollte die EU-Mission Irini das Waffenembargo gegen Libyen
       überwachen. Nun könnte sie berüchtigte Milizen unterstützen.
       
 (DIR) Migrantische Selbstorganisation: Das Megafon selbst in die Hand nehmen
       
       In linken Aktionsbündnissen sind Geflüchtete unterrepäsentiert. Woran das
       liegt und wie das Netzwerk We’llcome United das ändern will.
       
 (DIR) Hitze in Nordafrika: Klimakrise vor bröckelnder Infrastruktur
       
       In Tunesien zwingt die Hitze das Stromnetz in die Knie. Damit fallen nicht
       nur die Klimaanlagen aus, sondern auch die Wasserversorgung. Die
       Verzweiflung wächst.
       
 (DIR) Ceuta und die Festung Europa: Mit freundlicher Unterstützung der Europäischen Union
       
       Nach Ceuta wurde vor allem darüber gesprochen, wie Marokko Migration
       instrumentalisierte. Nicht aber über die EU-Wirtschaftsinteressen, die dies
       ermöglichten.
       
 (DIR) Geflüchtete in Ceuta: Spanien plant temporäre Aufnahmeeinrichtungen
       
       Nach dem Massenansturm sind noch rund 1.800 Geflüchtete in der Exklave
       Ceuta. Die Regierung will sie von der Straße holen. 500 Mädchen sollen aufs
       Festland.
       
 (DIR) Geflüchtete in Deutschland: Warum immer mehr Syrer ihren Schutz in Deutschland verlieren
       
       Die Behörden entzogen in diesem Jahr bisher rund 2.000 Syrern den
       Flüchtlingsschutz. Das klingt nach wenigen Fällen, ist aber eine deutliche
       Verschärfung.
       
 (DIR) Flüchtlinge in Ceuta: Abschottung ist nie gut
       
       Aus der DDR kamen damals auch Flüchtlinge und wurden hier gut aufgenommen.
       Warum ist das bei heutigen Flüchtlingen anders, fragt sich unser Kolumnist.
       
 (DIR) Garten für Geflüchtete auf Lesbos: Gedeihen im Transit
       
       Der Garten von Paréa auf Lesbos ist für Geflüchtete ein Ort der Begegnung
       und kurzen Entlastung, während nebenan das EU-Lager den Alltag bestimmt.
       
 (DIR) Migration in Deutschland: Zahl der Asylanträge sinkt massiv
       
       Immer weniger Menschen beantragen in Deutschland Asyl. Die Gründe hierfür
       sind komplexer, als Bundesinnenminister Alexander Dobrindt glauben machen
       will.
       
 (DIR) Aktivistin zur Geas-Umsetzung in Bayern: „Infrastruktur für Abschiebungen am Fließband“
       
       Bayern baut ein neues Abschiebeterminal und steckt Asylsuchende in ein
       Gefängnis. Katharina Grote vom Bayerischen Flüchtlingsrat äußert große
       Sorgen.
       
 (DIR) EU nach Ceuta: Zur Freude der Antieuropäer
       
       Die Europäische Union ist nach den Ereignissen in Ceuta auf dem besten Weg,
       sich selbst zu schreddern. Europas rechter Rand reibt sich die Hände.
       
 (DIR) Nach dem Ansturm auf Ceuta: Die Illusion der Kontrolle
       
       Nach dem Ansturm auf Ceuta ringt die EU um Konsequenzen. Die Krise wirft
       neue Fragen zur Zusammenarbeit mit Marokko und anderen nordafrikanischen
       Staaten auf.
       
 (DIR) Migrant*innen in Ceuta: Entsetzen über Merz' Solidarität mit Meloni
       
       Im Migrationschaos von Ceuta sprang die Bundesregierung den rechten
       Kritiker*innen der spanischen Regierung bei. Der Unmut darüber wächst.
       
 (DIR) Migration nach Ceuta: Zum Grenzübertritt ermuntert
       
       Mehrere Zehntausend Menschen hatten am Donnerstag die Grenze zur spanischen
       Exklave Ceuta in Nordafrika überwunden. Was steckt dahinter?
       
 (DIR) Migration nach Ceuta: Gerüchte und außenpolitische Spielchen
       
       Wie kam es dazu, dass plötzlich 60.000 Flüchtende versuchten, über die
       Exklave Ceuta in die EU zu gelangen? Und welche Rolle spielte Marokko?
       
 (DIR) EU-Reaktion auf Ceuta: Alle gegen Spanien
       
       Nach der Ceuta-Krise gerät Pedro Sánchez unter Druck. EU-Staaten fordern
       eine härtere Migrationspolitik, Spaniens Rechte spricht von einer
       „Invasion“.
       
 (DIR) Migration nach Ceuta: Marokkanische NGO fordert Untersuchung
       
       Die marokkanische Menschenrechtsorganisation AMDH fordert, die Geschehnisse
       in Ceuta aufzuarbeiten. Sánchez und Klingbeil mahnen europäische
       Solidarität an.
       
 (DIR) Flucht nach Europa über Ceuta: Mächtige Feinde
       
       Sánchez ist der letzte Linke an der Spitze eines großen EU-Landes. Ging es
       den Mächtigen beim Massenansturm auf Ceuta eher um ihn als um die
       Flüchtenden?
       
 (DIR) Ansturm auf spanische Enklave Ceuta: EU-Innenminister tagen am Dienstag
       
       Nach dem Ansturm Zehntausender Migranten auf die spanische Exklave Ceuta
       herrscht Unruhe in der EU. Nun sollen die Innenminister die Lage erörtern.
       
 (DIR) Migration nach Spanien: Sturm auf Ceuta
       
       Bis zu 49.000 Menschen, vielleicht mehr, sollen innerhalb von 24 Stunden
       nach Ceuta gekommen sein. Es ist die bislang größte Krise um die spanische
       Exklave.
       
 (DIR) Migration nach Spanien: Buhrufe und Beschimpfungen
       
       Angesichts der Flucht von Tausenden Menschen aus Marokko in die Exklave
       Ceuta zeigt Spaniens Premier Sánchez Härte. Die Rechte spart nicht mit
       Kritik.
       
 (DIR) Migration nach Spanien: Über 40.000 sollen Grenze überwunden haben
       
       Tausende Menschen aus Marokko sind in die spanische Exklave Ceuta gelangt.
       Italien fordert den Ausschluss Spaniens aus dem Schengen-Raum.
       
 (DIR) Taube Geflüchtete: Unsichtbar in einer hörenden Welt
       
       Wer taub ist und fliehen musste, kämpft mit einer doppelten
       Benachteiligung. Beim Stammtisch in einem Leipziger Späti unterstützt man
       sich gegenseitig.
       
 (DIR) Flüchtlinge in Südostasien: Malaysia will Rohingya loswerden
       
       Malaysias Premier Anwar Ibrahim brüstet sich im Wahlkampf mit einem
       Flüchtlingsdeal. Nach Myanmar sollen 5.000 Menschen zurück, darunter
       Rohingya.
       
 (DIR) Auf dem Weg ins Parlament: Jung, geflüchtet, wählbar
       
       Enad Altaweel floh vor zehn Jahren aus Syrien nach Deutschland. Im
       September könnte er Mitglied im Berliner Abgeordnetenhaus werden.
       
 (DIR) Verfassungsgericht zu Aufnahmezusagen: Willkürlicher Widerruf ist verboten
       
       Die Bundesregierung hat pauschal Aufnahmezusagen für bedrohte
       Afghan:innen zurückgezogen. Das Bundesverfassungsgericht fordert nun
       Einzelfallprüfungen.
       
 (DIR) Kooperation mit Taliban: Ausweitung von Abschiebungen nach Afghanistan absehbar
       
       Die Bundesregierung will auch Afghanen ohne Vorstrafen abschieben. Mit
       Taliban-Vertretern zu kooperieren ist für die deutschen Behörden inzwischen
       normal.
       
 (DIR) 23-jährige Uganderin in Abschiebehaft: Gewalt, Haft und womöglich die Todesstrafe
       
       Am Montag will Deutschland eine lesbische Uganderin abschieben. In ihrem
       Heimatland gilt eines der weltweit härtesten Gesetze gegen Homosexualität.
       
 (DIR) Abschiebeverbot als Grundsatzfrage: Wer bleiben darf
       
       Eine junge Afghanin klagt in Hamburg erfolgreich gegen ihre Abschiebung
       nach Griechenland. Andere Betroffene könnten von dieser Entscheidung
       profitieren.