# taz.de -- Entwicklungspolitik
       
 (DIR) Studie zu Entwicklungsgeldern: Mehr als das Doppelte fließt als Exporteinnahmen zurück
       
       Die Bundesregierung will eine Entwicklungspolitik, die vor allem die
       deutsche Wirtschaft stärkt. Eine aktuelle Studie zeigt: Das tut sie auch.
       
 (DIR) UN-Forscherin über Entwicklungsziele: „Ungleichheit zerstört den Sozialvertrag“
       
       Es gibt auch Erfolge bei der sonst enttäuschenden Umsetzung der UN-Agenda
       2030 für eine gerechtere Welt, sagt Magdalena Sepúlveda Carmona.
       
 (DIR) Haushaltsentwurf 2027: Kürzungen bei Entwicklungsgeldern
       
       Hilfswerke melden Protest gegen Sparpläne für Montag an. Hochschulen
       kritisieren, dass die Kooperationen mit Unis im Globalen Süden gestrichen
       wird.
       
 (DIR) Konferenz in Hamburg: Kuppeln für die Entwicklungspolitik
       
       Die internationale Entwicklungskonferenz will öffentliche und private
       Investoren zusammenbringen, eine neue Kommission den Globalen Süden und
       Norden.
       
 (DIR) Entwicklungspolitik im Globalen Süden: Streitbare Demokratin
       
       Laura Chinchilla, Ex-Präsidentin von Costa Rica, soll die
       entwicklungspolitische Nord-Süd-Kommission leiten – gemeinsam mit Kanzler
       a. D. Olaf Scholz.
       
 (DIR) Reform der Entwicklungszusammenarbeit: Hilfsorganisationen kritisieren fehlende Strategie
       
       Die NGOs Terre des Hommes und Welthungerhilfe empfehlen, Akteure aus dem
       Globalen Süden in der Neugestaltung der Entwicklungspolitik einzubinden.
       
 (DIR) Trotz weltweiter Kürzungen: Vereinte Nationen wollen immer noch Aids bekämpfen
       
       In New York erneuern die UN-Mitgliedsländer ihr Versprechen, HIV/Aids bis
       2030 zu beenden. Gleichzeitig stehen immer weniger Mittel zur Verfügung.
       
 (DIR) Mikrokredite in der Kritik: Risiko von Überschuldung unterschätzt
       
       Bestehende freiwillige Standards bei der Finanzierung von Mikrokrediten
       reichen nicht aus, um Verschuldung zu verhindern, kritisiert Facing
       Finance.
       
 (DIR) G7 und der Globale Süden: Klammern an eine alte Weltordnung
       
       Die sieben größten Industrienationen des Westens wollen mehr Rohstoffe und
       mehr Partner. Sie selbst machen aber nur dürftige Angebote und haben
       eigentlich ein anderes Ziel.
       
 (DIR) Gipfeltreffen in Évian: G7 festigen Paradigmenwechsel bei Entwicklungspolitik
       
       Die Zusammenarbeit mit dem Globalen Süden soll effizienter und effektiver
       werden. Dafür wollen die Industrienationen mehr privates Kapital nutzen.
       
 (DIR) Oxfam zu G7-Gipfel in Frankreich: Einknicken vor Trump
       
       48 Milliarden US-Dollar strichen G7-Staaten bei Entwicklungsgeldern. So
       viel Geld verdienen Milliardär*innen aus diesen Ländern in nur 9
       Tagen.
       
 (DIR) Kürzungen globaler Entwicklungsgelder: 5,4 Millionen zusätzliche Kindstode
       
       Dass Geberländer an humanitärer Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit
       sparen, treffe vor allem globale Gesundheit und besonders Kinder, sagen
       Experten.
       
 (DIR) Bundeshaushalt 2027: Elfmal so viel Geld für Waffen wie für globale Entwicklung
       
       Hilfsorganisationen kritisieren die erneuten Kürzungen bei
       Entwicklungszusammenarbeit im Etat 2027. Sie warnen vor der Verschärfung
       aktueller Krisen.
       
 (DIR) Schuldenreport 2026: Schuldenkrise belastet den Globalen Süden
       
       Verschuldete Staaten müssen bis zu 60 Prozent ihres Einkommens in die
       Schuldentilgung stecken. Welche besonders betroffen sind.
       
 (DIR) Weltgesundheitsgipfel in Nairobi: Afrika will mehr Unabhängigkeit bei der Gesundheit
       
       Weniger auf Pharma-Importe und Hilfsgelder angewiesen sein wollen die
       afrikanischen Staaten. Besonders die Frauengesundheit leidet.
       
 (DIR) EU-Kommissar über den „Global Gateway“: „Europa kann nicht zum Geber der letzten Instanz werden“
       
       Die EU hat ihre Entwicklungspolitik angepasst. Ziel der
       Global-Gateway-Initiative: Sicherung von Rohstoffen für Europa und
       Wertschöpfung vor Ort.
       
 (DIR) Studie zu Entwicklungspolitik: UN-Ziel zu Entwicklungshilfe deutlich verfehlt
       
       Deutschland gibt immer weniger für die Hilfe in armen Ländern aus.
       Hilfswerke kritisieren, internationale Vereinbarungen würden nicht mehr
       angestrebt.
       
 (DIR) Entwicklungsministerin in Jordanien: 177 Millionen Euro für den Nahen Osten
       
       Reem Alabali Radovan kündigt ein Hilfspaket für die Region an. Der größte
       Einzelposten geht an den Libanon, der besonders vom Irankrieg betroffen
       ist.
       
 (DIR) Desinformation über Entwicklungspolitik: Die Behauptungen von Massenmigration und Biowaffen
       
       Eine Studie zeigt, wie rechtsextreme, verschwörungsideologische und
       prorussische Akteure Desinformation über Entwicklungszusammenarbeit
       verbreiten.
       
 (DIR) OSF-Präsidentin über Entwicklungspolitik: „Wir haben es versäumt, über eine Alternative nachzudenken“
       
       Der Einbruch von Entwicklungsgeldern birgt Chancen, sagt Binaifer Nowrojee,
       Chefin von George Soros’ Open-Society-Stiftung. Was es braucht, um sie zu
       nutzen.
       
 (DIR) Vorschlag der SPD-Fraktion: Neue Arbeitsgruppe soll internationale Zusammenarbeit retten
       
       Die SPD-Bundestagsfraktion will die in der Regierung vereinbarte
       Nord-Süd-Kommission voranbringen. Grüne und Linke zweifeln an der
       Glaubwürdigkeit.
       
 (DIR) Gesundheitsabkommen: Simbabwe will kein Geld von den USA
       
       Simbabwe hat das Gesundheitsabkommen abgelehnt, weil es die Weitergabe
       sensibler Daten vorsah. Ein sambischer Leak zeigt Verknüpfung zu
       Rohstoffsicherung.
       
 (DIR) Globale Knebelregel: Wie die USA Frauen*rechte weltweit beschneiden
       
       Heute tritt die „Global Gag Rule“ in Kraft. Sie verbietet Förderung von
       Organisationen, die sich für Diversität, Queere- und Frauenrechte
       einsetzen.
       
 (DIR) Oxfam-Chef über Milliardäre: „Viele Demokratien entwickeln sich zu Oligarchien“
       
       Extreme Ungleichheit gefährdet Rechtsstaatlichkeit und Multilateralismus,
       sagt Oxfam-International-Chef Amitabh Behar. Aber es gebe Ansätze dagegen.
       
 (DIR) Linke kritisiert Bundesregierung: Wenig Soforthilfen für Mosambik in der Flutkatastrophe
       
       Hunderttausende fliehen in dem afrikanischen Land vor Überschwemmungen.
       Deutschland hat im Vergleich zu manch anderem Krisenfall wenig Geld
       geschickt.
       
 (DIR) Vernachlässigte Krisen im Globalen Süden: Wo die Welt wegschaut
       
       Krisen wie Dürre in Namibia finden wenig Beachtung in Medien, kritisiert
       die Hilfsorganisation Care. 8 der 10 kaum beachteten Länder sind in Afrika.
       
 (DIR) Deutsche Entwicklungspolitik: Nur noch im beidseitigen Interesse
       
       Ökonomen des Kiel Instituts für Weltwirtschaft schlagen vor,
       Entwicklungspolitik systematischer an Reformbereitschaft und Interessen zu
       orientieren.
       
 (DIR) Finanzkrise der Vereinten Nationen: UN-Organisation zieht um
       
       Deutschlands UN-Standort Bonn erhält mit dem Entwicklungsprogramm UNDP
       prominenten Zuwachs. Der Grund dafür sind Sparzwänge.
       
 (DIR) Deutsche Entwicklungspolitik: Mehr Geopolitik, mehr Wirtschaft
       
       Ministerin Alabali Radovan will die Entwicklungspolitik reformieren. Sie
       soll interessengeleiteter sein und weniger Themen in den Fokus nehmen.
       
 (DIR) Haushalt des Entwicklungsministeriums: Wo der Rotstift angelegt wird
       
       Trotz Kritik sinkt der Etat für Entwicklungspolitik weiter. Für politische
       Stiftungen und wirtschaftliche Zusammenarbeit gibt es mehr als bisher.
       
 (DIR) Humanitärer Helfer über Krise in Sudan: „Das Leben hat keine Bedeutung mehr“
       
       Sudan erlebt derzeit die schlimmste humanitäre Krise der Welt, sagt der
       Helfer Samy Guessabi. Die Politisierung von humanitärer Hilfe sei
       gefährlich.
       
 (DIR) Bundeshaushalt 2026: Hilfsorganisationen fordern mehr Geld für Entwicklung
       
       Zuletzt wurde bei humanitärer Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit stetig
       gekürzt. Das will auch die aktuelle Regierung nicht rückgängig machen.
       
 (DIR) Emissions Gap Report 2025: Klimaprognosen werden ganz langsam besser
       
       Gibt es gute Nachrichten in der Klimakrise? Die Welt bleibt weit weg von
       den vereinbarten Klimazielen, warnt das Umweltprogramm der Vereinten
       Nationen.
       
 (DIR) Superreicher Philanthrop: Hat Bill Gates plötzlich etwas gegen Klimapolitik?
       
       Bill Gates' Stiftung fördert viele Klimaschutz-Projekte. Nun sagt er, man
       solle sich nicht zu sehr auf Reduktionsziele konzentrieren. Warum?
       
 (DIR) Ökonomin über Entwicklungsfinanzierung: „Seien wir ehrlich, der Planet brennt“
       
       Der Niedergang der US-Hegemonie führt zu einer Phase von Chaos, sagt die
       indische Ökonomin Jayati Ghosh. Aber er bringe auch Chancen.
       
 (DIR) Entwicklungsprogramm der EU: Europas Seidenstraße
       
       Brüssel feiert Investitionsbereitschaft beim Global Gateway Forum. Wie viel
       Geld geflossen ist, bleibt unklar. NGOs kritisieren fehlende Transparenz.
       
 (DIR) Prioritäten in der Entwicklungspolitik: Wieder mal mehr Wirtschaftsförderung
       
       In Zukunft sollen Wirtschaftsinteressen bei der Entwicklungspolitik stärker
       berücksichtigt werden. Die Zivilgesellschaft scheint dabei zweitrangig zu
       sein.
       
 (DIR) Neu-Ausrichtung der Entwicklungspolitik: Fokus auf private Interessen
       
       Ministerin Reem Alabali Radovan will Entwicklungspolitik nach der deutschen
       Wirtschaft ausrichten und Märkte, Rohstoffe und Arbeitskräfte sichern.
       
 (DIR) Minister will Moorschutz-Ziele senken: Die drei wichtigsten Klima-News der Woche
       
       Wie es mit dem natürlichen Klimaschutz weitergeht. Wie der
       Wasserstoff-Markt in Gang kommen soll. Wie viel Klimafinanzierung
       Deutschland leistet.
       
 (DIR) Deutsche globale Klimafinanzierung: Geld für Klima (noch) da
       
       Die Bundesregierung hat 2024 ihr Versprechen eingehalten, 6 Milliarden für
       Klimaprojekte im Globalen Süden auszugeben. 2025 sieht es schlechter aus.
       
 (DIR) Investitionen der KfW: „Wir haben keine Macht“
       
       Menschenrechtsorganisationen kritisieren Versäumnisse beim Schutz von
       Menschenrechten bei Deutschlands staatlicher Entwicklungsbank KfW.
       
 (DIR) Aids, Tuberkulose und Malaria: „Wir laufen Gefahr, die Kontrolle zu verlieren“
       
       Kürzungen bei globaler Gesundheit kosten Menschenleben, sagt Peter Sands,
       Chef vom Globalen Fonds. Ein neues Mittel könnte die HIV-Pandemie beenden.
       
 (DIR) Kürzung der humanitären Hilfszahlungen: Mythos der Verschwendung
       
       Die humanitäre Hilfe fällt jetzt auch in Deutschland massiven Kürzungen zum
       Opfer. Der Aufschrei sollte größter sein, wenn es um Menschenleben geht.
       
 (DIR) Deutsche Entwicklungspolitik: Der Preis des Sparhaushalts
       
       Laut Berechnungen der Entwicklungsorganisation One könnten Kürzungen bei
       der globalen Gesundheit über eine halbe Million Menschenleben kosten.
       
 (DIR) Deutsche Entwicklungspolitik im Dilemma: Ratlos in Ruinen
       
       Entwicklungsministerin Alabali Radovan ist zu Besuch in Nahost. Sie sucht
       die Balance zwischen Mitgefühl für die Palästinenser:innen und
       deutscher Regierungslinie.
       
 (DIR) Steuer für Rücküberweisungen aus den USA: Weniger Dollartransfers an Familien
       
       Das neue Steuergesetz und die Abschiebepolitik der USA haben schwere Folgen
       für Menschen und Ökonomien im Globalen Süden. Ein Blick nach Kenia und
       Honduras.
       
 (DIR) Haushalt 2025: Auswärtiges Amt schlägt Alarm
       
       In einem internen Bericht warnt das Ministerium vor Hilfsgeld-Kürzungen.
       Die UN spricht von Millionen von Toten durch die Sparpolitik reicher
       Länder.
       
 (DIR) Kürzungen von Entwicklungsgeldern: „Reparationen sind keine Großzügigkeit“
       
       Entwicklungszusammenarbeit zwischen Regierungen muss demokratischer werden,
       sagt die philippinische Aktivistin Jennifer Del Rosario Malonzo.
       
 (DIR) UN-Entwicklungskonferenz endet: Geld für Entwicklungsziele gesucht
       
       Die UN-Konferenz in Sevilla endet mit Finanzloch und wenigen konkreten
       Verpflichtungen. Aktivist*innen protestieren für Schuldenerlasse.
       
 (DIR) UN-Entwicklungskonferenz in Sevilla: Der Markt soll’s richten
       
       Die Staaten einigen sich auf Zusammenarbeit, um die Entwicklungsziele zu
       finanzieren. Der Fokus liegt auf der Mobilisierung von privatem Kapital.