# taz.de -- Entwicklungspolitik
       
 (DIR) OSF-Präsidentin über Entwicklungspolitik: „Wir haben es versäumt, über eine Alternative nachzudenken“
       
       Der Einbruch von Entwicklungsgeldern birgt Chancen, sagt Binaifer Nowrojee,
       Chefin von George Soros’ Open-Society-Stiftung. Was es braucht, um sie zu
       nutzen.
       
 (DIR) Vorschlag der SPD-Fraktion: Neue Arbeitsgruppe soll internationale Zusammenarbeit retten
       
       Die SPD-Bundestagsfraktion will die in der Regierung vereinbarte
       Nord-Süd-Kommission voranbringen. Grüne und Linke zweifeln an der
       Glaubwürdigkeit.
       
 (DIR) Gesundheitsabkommen: Simbabwe will kein Geld von den USA
       
       Simbabwe hat das Gesundheitsabkommen abgelehnt, weil es die Weitergabe
       sensibler Daten vorsah. Ein sambischer Leak zeigt Verknüpfung zu
       Rohstoffsicherung.
       
 (DIR) Globale Knebelregel: Wie die USA Frauen*rechte weltweit beschneiden
       
       Heute tritt die „Global Gag Rule“ in Kraft. Sie verbietet Förderung von
       Organisationen, die sich für Diversität, Queere- und Frauenrechte
       einsetzen.
       
 (DIR) Oxfam-Chef über Milliardäre: „Viele Demokratien entwickeln sich zu Oligarchien“
       
       Extreme Ungleichheit gefährdet Rechtsstaatlichkeit und Multilateralismus,
       sagt Oxfam-International-Chef Amitabh Behar. Aber es gebe Ansätze dagegen.
       
 (DIR) Linke kritisiert Bundesregierung: Wenig Soforthilfen für Mosambik in der Flutkatastrophe
       
       Hunderttausende fliehen in dem afrikanischen Land vor Überschwemmungen.
       Deutschland hat im Vergleich zu manch anderem Krisenfall wenig Geld
       geschickt.
       
 (DIR) Vernachlässigte Krisen im Globalen Süden: Wo die Welt wegschaut
       
       Krisen wie Dürre in Namibia finden wenig Beachtung in Medien, kritisiert
       die Hilfsorganisation Care. 8 der 10 kaum beachteten Länder sind in Afrika.
       
 (DIR) Deutsche Entwicklungspolitik: Nur noch im beidseitigen Interesse
       
       Ökonomen des Kiel Instituts für Weltwirtschaft schlagen vor,
       Entwicklungspolitik systematischer an Reformbereitschaft und Interessen zu
       orientieren.
       
 (DIR) Finanzkrise der Vereinten Nationen: UN-Organisation zieht um
       
       Deutschlands UN-Standort Bonn erhält mit dem Entwicklungsprogramm UNDP
       prominenten Zuwachs. Der Grund dafür sind Sparzwänge.
       
 (DIR) Deutsche Entwicklungspolitik: Mehr Geopolitik, mehr Wirtschaft
       
       Ministerin Alabali Radovan will die Entwicklungspolitik reformieren. Sie
       soll interessengeleiteter sein und weniger Themen in den Fokus nehmen.
       
 (DIR) Haushalt des Entwicklungsministeriums: Wo der Rotstift angelegt wird
       
       Trotz Kritik sinkt der Etat für Entwicklungspolitik weiter. Für politische
       Stiftungen und wirtschaftliche Zusammenarbeit gibt es mehr als bisher.
       
 (DIR) Humanitärer Helfer über Krise in Sudan: „Das Leben hat keine Bedeutung mehr“
       
       Sudan erlebt derzeit die schlimmste humanitäre Krise der Welt, sagt der
       Helfer Samy Guessabi. Die Politisierung von humanitärer Hilfe sei
       gefährlich.
       
 (DIR) Bundeshaushalt 2026: Hilfsorganisationen fordern mehr Geld für Entwicklung
       
       Zuletzt wurde bei humanitärer Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit stetig
       gekürzt. Das will auch die aktuelle Regierung nicht rückgängig machen.
       
 (DIR) Emissions Gap Report 2025: Klimaprognosen werden ganz langsam besser
       
       Gibt es gute Nachrichten in der Klimakrise? Die Welt bleibt weit weg von
       den vereinbarten Klimazielen, warnt das Umweltprogramm der Vereinten
       Nationen.
       
 (DIR) Superreicher Philanthrop: Hat Bill Gates plötzlich etwas gegen Klimapolitik?
       
       Bill Gates' Stiftung fördert viele Klimaschutz-Projekte. Nun sagt er, man
       solle sich nicht zu sehr auf Reduktionsziele konzentrieren. Warum?
       
 (DIR) Ökonomin über Entwicklungsfinanzierung: „Seien wir ehrlich, der Planet brennt“
       
       Der Niedergang der US-Hegemonie führt zu einer Phase von Chaos, sagt die
       indische Ökonomin Jayati Ghosh. Aber er bringe auch Chancen.
       
 (DIR) Entwicklungsprogramm der EU: Europas Seidenstraße
       
       Brüssel feiert Investitionsbereitschaft beim Global Gateway Forum. Wie viel
       Geld geflossen ist, bleibt unklar. NGOs kritisieren fehlende Transparenz.
       
 (DIR) Prioritäten in der Entwicklungspolitik: Wieder mal mehr Wirtschaftsförderung
       
       In Zukunft sollen Wirtschaftsinteressen bei der Entwicklungspolitik stärker
       berücksichtigt werden. Die Zivilgesellschaft scheint dabei zweitrangig zu
       sein.
       
 (DIR) Neu-Ausrichtung der Entwicklungspolitik: Fokus auf private Interessen
       
       Ministerin Reem Alabali Radovan will Entwicklungspolitik nach der deutschen
       Wirtschaft ausrichten und Märkte, Rohstoffe und Arbeitskräfte sichern.
       
 (DIR) Minister will Moorschutz-Ziele senken: Die drei wichtigsten Klima-News der Woche
       
       Wie es mit dem natürlichen Klimaschutz weitergeht. Wie der
       Wasserstoff-Markt in Gang kommen soll. Wie viel Klimafinanzierung
       Deutschland leistet.
       
 (DIR) Deutsche globale Klimafinanzierung: Geld für Klima (noch) da
       
       Die Bundesregierung hat 2024 ihr Versprechen eingehalten, 6 Milliarden für
       Klimaprojekte im Globalen Süden auszugeben. 2025 sieht es schlechter aus.
       
 (DIR) Investitionen der KfW: „Wir haben keine Macht“
       
       Menschenrechtsorganisationen kritisieren Versäumnisse beim Schutz von
       Menschenrechten bei Deutschlands staatlicher Entwicklungsbank KfW.
       
 (DIR) Aids, Tuberkulose und Malaria: „Wir laufen Gefahr, die Kontrolle zu verlieren“
       
       Kürzungen bei globaler Gesundheit kosten Menschenleben, sagt Peter Sands,
       Chef vom Globalen Fonds. Ein neues Mittel könnte die HIV-Pandemie beenden.
       
 (DIR) Kürzung der humanitären Hilfszahlungen: Mythos der Verschwendung
       
       Die humanitäre Hilfe fällt jetzt auch in Deutschland massiven Kürzungen zum
       Opfer. Der Aufschrei sollte größter sein, wenn es um Menschenleben geht.
       
 (DIR) Deutsche Entwicklungspolitik: Der Preis des Sparhaushalts
       
       Laut Berechnungen der Entwicklungsorganisation One könnten Kürzungen bei
       der globalen Gesundheit über eine halbe Million Menschenleben kosten.
       
 (DIR) Deutsche Entwicklungspolitik im Dilemma: Ratlos in Ruinen
       
       Entwicklungsministerin Alabali Radovan ist zu Besuch in Nahost. Sie sucht
       die Balance zwischen Mitgefühl für die Palästinenser:innen und
       deutscher Regierungslinie.
       
 (DIR) Steuer für Rücküberweisungen aus den USA: Weniger Dollartransfers an Familien
       
       Das neue Steuergesetz und die Abschiebepolitik der USA haben schwere Folgen
       für Menschen und Ökonomien im Globalen Süden. Ein Blick nach Kenia und
       Honduras.
       
 (DIR) Haushalt 2025: Auswärtiges Amt schlägt Alarm
       
       In einem internen Bericht warnt das Ministerium vor Hilfsgeld-Kürzungen.
       Die UN spricht von Millionen von Toten durch die Sparpolitik reicher
       Länder.
       
 (DIR) Kürzungen von Entwicklungsgeldern: „Reparationen sind keine Großzügigkeit“
       
       Entwicklungszusammenarbeit zwischen Regierungen muss demokratischer werden,
       sagt die philippinische Aktivistin Jennifer Del Rosario Malonzo.
       
 (DIR) UN-Entwicklungskonferenz endet: Geld für Entwicklungsziele gesucht
       
       Die UN-Konferenz in Sevilla endet mit Finanzloch und wenigen konkreten
       Verpflichtungen. Aktivist*innen protestieren für Schuldenerlasse.
       
 (DIR) UN-Entwicklungskonferenz in Sevilla: Der Markt soll’s richten
       
       Die Staaten einigen sich auf Zusammenarbeit, um die Entwicklungsziele zu
       finanzieren. Der Fokus liegt auf der Mobilisierung von privatem Kapital.
       
 (DIR) Transaktionen in die alte Heimat: Teure Rücküberweisungen
       
       Überweisungen von Auswanderern sind die Haupt-Geldquelle für viele ärmere
       Länder. Aber die Transaktionskosten sind hoch. Die UN fordern eine Senkung.
       
 (DIR) Sparprogramme in Ghana: Schuldendienste statt Entwicklung
       
       Korruption, teure Kredite, internationale Krisen – Gelder für Entwicklung
       wären laut Experten besser bei Start-ups aufgehoben.
       
 (DIR) UN Konferenz zu Entwicklungsfinanzierung: Die USA verabschieden sich
       
       Im Vorfeld der UN Konferenz zur Finanzierung von Entwicklung in Sevilla
       einigen sich Staaten auf einen finalen Entwurf – nur die USA steigen aus.
       
 (DIR) Ökonom über Schuldenkrise in Sambia: „Ein gutes Geschäft für Gläubiger“
       
       Laut Grieve Chelwa diktieren Banken Sparprogramme. Besser wäre es, sie
       würden Schuldenstaaten helfen, ihren Rohstoffreichtum auszukosten, sagt der
       Ökonom.
       
 (DIR) Entwicklungsgelder der G7: Historische Kürzungen
       
       Kurz vor dem G7-Gipfel in Kanada warnt Oxfam: Die wirtschaftsstärksten
       Staaten planten die größten Streichungen von Entwicklungsetats seit 50
       Jahren.
       
 (DIR) Schuldenreport 2025: 47 Staaten zu „hoch belastet“ mit Schulden
       
       Viele Länder geben laut Bericht mehr für Zinsen und Tilgung als für Bildung
       und Gesundheit aus. NGOs fordern Reformen der globalen Finanzarchitektur.
       
 (DIR) Neue Entwicklungsministerin fordert: „Mehr Fokussierung“
       
       Reem Alabali-Radovan will die Entwicklungspolitik neu aufstellen. Sie
       betont Sicherheit und Migration. Feminismus und Klimawandel erwähnt sie
       nicht.
       
 (DIR) Nachhaltige Entwicklungsziele der UN: Die USA blockieren globale Finanzreformen
       
       Im Vorfeld der UN-Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung wollen die USA
       Wörter wie „Klima“ streichen. Zivilorganisationen kritisieren auch die EU.
       
 (DIR) Streitpunkt Entwicklungspolitik: CDUler kritisieren Union
       
       Mehrere ehemalige Unions-Amtsträger sprechen sich gegen die Kürzung von
       Entwicklungsgeldern aus. Organisationen warnen vor humanitären Folgen.
       
 (DIR) Regierungsbildung von Schwarz-Rot: Noch lange nicht ausverhandelt
       
       Am Freitag übernimmt die Hauptverhandlungsgruppe die Koalitionsgespräche.
       Viele Streitpunkte sind offen, der Zeitplan wackelt.
       
 (DIR) Entwicklungspolitik und Kolonialismus: „Das Problem liegt eigentlich im Norden“
       
       Entwicklungspolitik steht unter Druck – doch sie im Kapitalismus
       abzuschaffen, entfernt nur das Trostpflaster, sagt Entwicklungsforscher
       Aram Ziai.
       
 (DIR) Laufende Koalitionsverhandlungen: „Hände weg vom Entwicklungsministerium“
       
       NGOs warnen vor Kürzungen von deutschen Entwicklungsgeldern – vor allem, da
       sich auch die USA aus der Entwicklungshilfe zurückziehen.
       
 (DIR) Deutsche Entwicklungszusammenarbeit: Es braucht ein neues Konzept
       
       Zunehmend richten Staaten ihre Auslandshilfen an nationalen Interessen aus.
       Deutschland sollte stattdessen auf eine stabile Weltwirtschaft setzen.
       
 (DIR) Entwicklungshilfe in den USA: Radikalschlag abgeschlossen
       
       83 Prozent der US-amerikanischen Entwicklungsprogramme sollen eingestellt
       werden, sagt Außenminister Marco Rubio. Organisationen warnen vor Folgen.
       
 (DIR) Meinungsforschung: Unterstützung für Kampf gegen den Hunger
       
       Nach einer Umfrage fordert die Mehrheit der Menschen in Deutschland, dass
       sich die neue Bundesregierung gegen den Hunger weltweit einsetzt.
       
 (DIR) Ministerium als Sparkandidat: Das droht der Entwicklungspolitik nach der Wahl
       
       Einige Parteien wollen das Entwicklungsministerium abschaffen oder ins
       Auswärtige Amt eingliedern. Expert*innen halten das für keine gute Idee.
       
 (DIR) Ugandischer Aktivist über Aus von USAID: „Es stehen Menschenleben auf dem Spiel“
       
       Trumps Regierung hat die US-Entwicklungshilfeagentur USAID eingestellt. Was
       das für Marginalisierte in Uganda bedeutet, erklärt Aktivist Richard
       Lusimbo.
       
 (DIR) 20 Jahre internationaler Klimaschutz: Uneingelöste Verpflichtung
       
       Vor 20 Jahren trat das Kioto-Protokoll in Kraft. Damit bekannten sich die
       Industriestaaten gegenüber dem Globalen Süden zur Schuld an der Klimakrise.
       
 (DIR) Humanitäre Hilfe: Mehr Engagement, nicht weniger
       
       Weltweit gibt es mehr Krisen als je zuvor. Doch humanitäre Hilfen werden
       zurückgefahren. Auch Deutschlands Entwicklungshilfe steht unter Druck.