# taz.de -- Fotografie
       
 (DIR) Fotografin über Bauern, Besitz und Dürre: „Mir gefiel die Vorstellung, dass die Erde lebendig wird“
       
       Fotografin Rebekka Deubner hat für eine Fotoarbeit Kleinbauern im Westen
       Frankreichs begleitet. Eine der Fragen in der Region: Wem gehört das
       Wasser?
       
 (DIR) Ausstellung über den Sog der Bilder: Sonnenuntergang gegen das Grauen
       
       Über Bilder und deren Wirkungskraft: Die Ausstellung „The Lure of the
       Image“ bei C/O Berlin übt sich in audiovisueller Selbstermächtigung.
       
 (DIR) Analoge Fotografie: Ein Schuss, ein Treffer
       
       In der Smartphone-Ära ist gefühlt jedes Bild, jedes Album bis ins Detail
       kuratiert. Früher war mehr Schnappschuss. Was damit verloren geht.
       
 (DIR) Der Hausbesuch: Lehmanns Labor
       
       Als junger Mann bricht Gerd Lehmann sein Studium ab, um der SED-Kontrolle
       zu entgehen. Er beginnt zu kellnern, wird als Model entdeckt – und geht in
       den Westen.
       
 (DIR) Helga Paris in der Moritzburg: Etwas lag unterm verschütteten Gesicht
       
       Helga Paris’ berühmte Fotoserie über Halle war den DDR-Funktionären zu
       wirklichkeitsnah, um gezeigt zu werden. Nun widmet das Kunstmuseum
       Moritzburg ihr eine Ausstellung.
       
 (DIR) Die Kunst der Woche: Vielleicht beginnt man mit dem Phallus
       
       Bei Scherben geht es um Bild und Fetisch des Tätowierkünstlers Albrecht
       Becker, in der Galerie im Turm destilliert Daphne Schüttkemper Körper aus
       Häusern.
       
 (DIR) Fotograf*innen über Rechtsruck: „Es gibt immer wieder dieselben visuellen Fallen“
       
       Wie kann man sich vom Rechtsruck ein Bild machen? Diese Frage treibt Rosa
       Burczyk, Thomas Victor und Stella Weiß vom Fotograf*innen-Netzwerk
       Shift um.
       
 (DIR) Kuratorin über koloniale Fotos: „In Peru ist das Interesse an Wiederaneignung groß“
       
       Hamburgs ethnologisches Museum MARKK sucht in der Schau „Bilderechos aus
       Peru“ auf Fotos auch nach Hinweisen auf vorkoloniale queere Praktiken.
       
 (DIR) Architekt Francis Kéré: „Ich packe Fantasien da rein“
       
       Ein Gespräch mit Francis Kéré. Der Architekt aus Burkina Faso in Berlin
       verbindet lokales und neues Bauen. Und setzt auch mal einen Palaverbaum in
       seine Architektur.
       
 (DIR) Neue Biografie des Fotografen Fred Stein: Mit der Leica im Exil
       
       Fred Stein porträtierte Willy Brandt, Bertolt Brecht und Anna Seghers. Eine
       Biografie erinnert an den Fotografen, der vor den Nazis fliehen musste.
       
 (DIR) Neue Ethik bei Foto-Triennale Hamburg: Als die Haarlocke der Mumie in der Elbe versank
       
       Hamburgs 9. Triennale der Photographie macht in 11 Ausstellungen das Foto
       zum Medium kultureller Wiedergutmachung – und fordert eine neue Ethik des
       Altruismus.
       
 (DIR) KI remythologisiert Geschichte: Weil die Bilder im Gewand des Dokuments auftreten
       
       Ein Klischee wiederholt ein vertrautes Muster; die KI verdichtet es. So
       sehr, dass uns irgendwann das Original zu banal vorkommt, um wahr zu sein.
       
 (DIR) Die Kunst der Woche: Die anarchische Verselbstständigung der Form
       
       Man kann keinem Bild trauen, ob es nun von Anna & Bernhard Blume und
       Tatjana Danneberg ist oder zu Brook Hsus Aufbereitung eines modernen
       Klassikers gehört.
       
 (DIR) Fotograf über queere Söhne und Väter: „Sollen wir uns umarmen?“
       
       Der Berliner Fotograf Rainer Christian Kurzeder porträtiert queere Söhne
       und ihre Väter. Ein Gespräch über Intimität unter Männern und diese Stille.
       
 (DIR) Die Fotos in der „männertaz“: Was ist Männlichkeit (heute) für dich?
       
       Wie können wir Männlichkeit in ihrer Vielfalt darstellen und
       unterschiedliche Perspektiven zeigen? 14 Antworten von Fotograf:innen.
       
 (DIR) Ausstellung über New Yorker Kunst: Der Tod ist nah
       
       Der Gropius Bau in Berlin stellt die sezierenden Aufnahmen Peter Hujars der
       minimalen Kunst Liz Deschenes gegenüber. Das Konzept geht auf.
       
 (DIR) Ausstellung Bauhaus-Fotografinnen: Mit der Kamera versprach sie Zukunft und Wirklichkeit
       
       Die Ausstellung „Neue Frau, Neues Sehen. Die Bauhausfotografinnen“ im
       Berliner Museum für Fotografie stellt 30 Fotografinnen vor. Manche von
       ihnen waren lang vergessen.
       
 (DIR) Edith Tudor-Harts Fotografie in Berlin: Die Kamera als Waffe
       
       Fotografin der Arbeiterklasse und Sowjet-Agentin: Der Berliner Freiraum für
       Fotografie stellt das politische Werk der schillernden Edith Tudor-Hart
       aus.
       
 (DIR) Fotomuseum Rotterdam in altem Hafensilo: Wie ein goldenes Gebirgsmassiv über altem Geld
       
       Rotterdams Hafenviertel ist im Umbruch. In einem umgebauten Kaffeesilo
       eröffnete dort nun das Niederländische Fotomuseum.
       
 (DIR) Fotos von Deportationen: Wie die Lörracher bei Deportationen gafften
       
       Eine Tagung widmete sich dem Umgang mit Shoah-Überlebenden nach der
       Befreiuung. Über Traumata, die vererbt werden, und Fotos, die unbequeme
       Fragen stellen.
       
 (DIR) Kunst aus China in Kasseler Ausstellung: Fündig werden sie in der Wirklichkeit
       
       Was wissen wir über chinesische Kunst? Die Schau „The China Moment“ im
       Kasseler Kunstverein spiegelt Chinas spannungsreichen Weg in die Gegenwart.
       
 (DIR) Die Kunst der Woche: Entzug mit Champagner
       
       Zwei sehenswerte Ausstellungen in Schöneberg beschäftigen sich mit Mental
       Health. Es geht um Heilanstalten des 19. und um Psychiatrie des 20.
       Jahrhunderts.
       
 (DIR) DDR-Fotografie von Thomas Hoepker: Aufbruch und Verdämmern
       
       Der westdeutsche Fotograf Thomas Hoepker dokumentierte Leben in der DDR in
       Farbe. Eine Ausstellung in Berlin zeigt Fotografien von 1972 bis 1990.
       
 (DIR) Beruf und schöne Dinge des Lebens: Was statt Schnotten aus der Nase kommt
       
       Sportgucken ist bekanntlich genauso gesund wie Sportmachen. Oder sollte man
       vielleicht doch lieber sportlich Deleuze lesen?
       
 (DIR) Fotoausstellung über Missbrauch: Unverschämte Bilder
       
       In der Domstadt Osnabrück ist das Thema Missbrauch sehr präsent. Die
       Fotoausstellung „Shame“ trifft genau ins Schwarze.
       
 (DIR) Fotoausstellung im Hamburger MK&G: Alltag in der Fremde
       
       Was heißt es, fern der Heimat zu leben? Die Ausstellung „Früher hießen wir
       Gastarbeiter“ zeigt, wie Migrant*innen ihr Leben in Deutschland sahen.
       
 (DIR) Fotograf über Nachfolger der Dia-Show: „Das Medium ist völlig anachronistisch“
       
       Die goldene Zeit der Reisevorträge begann in den frühen 1980ern. Der
       Fotograf Michael Martin ist immer noch dabei und geht mit seinen Bildern
       auf Tour.
       
 (DIR) Fotografien über queere Fluchterfahrung: Brutale Zärtlichkeit
       
       Ashkan Shabani ist ein queerer Fotograf aus dem Iran. In seiner Arbeit
       clasht Verletzlichkeit mit Gewalt, politischen Bildern, einer wütenden
       Dynamik.
       
 (DIR) Münchner Fotografieschau über Haiti: Den Exotismus überblenden
       
       Die Fotografin Leonore Mau bereiste in den 1970ern Haiti. Das
       Kunstkollektiv U5 nimmt in ihrer kritischen Ausstellung im Münchner
       Lenbachhaus auf ihre Arbeit bezug.
       
 (DIR) Sommernacht-Konzepte: Klanggewordener Winterschlaf
       
       Es hat durchaus Vorteile, wenn der Abend früh und unerwartet losgeht: So
       kann man beizeiten ins Bett.
       
 (DIR) Fotografie im Kunstverein Schwerin: Gestalterinnen des eigenen Bildes
       
       Der Kunstverein Schwerin zeigt Frauenporträts aus den 1970ern der
       österreichischen Fotografin Cora Pongracz, im Dialog mit anderen Porträts.
       
 (DIR) Fotoarbeit von Arne Beierlorzer: „Anders als in meiner Vorstellung schämen sich Kinder nicht“
       
       Arne Beierlorzer hilft als Arzt in einem Friedensdorf, wo Kinder mit
       Verbrennungen behandelt werden. Er zeigt, wie unbefangen sie mit ihrer
       Versehrtheit umgehen.
       
 (DIR) Hans-Peter Feldmann-Ausstellung: Der Anti-Künstler
       
       Im Kunstpalast Düsseldorf sind die lakonischen Bilder und obsessiven
       Nippes-Ansammlungen des 2023 verstorbenen Künstlers Hans-Peter Feldmann zu
       sehen.
       
 (DIR) Film über Fotograf Peter Hujar: Vom Vergeuden eines verschwendeten Tages
       
       In „Peter Hujar’s Day“ will Regisseur Ira Sachs einen Tag im Leben des
       Fotografen einfangen. Ein nostalgischer Blick auf die New Yorker Bohème der
       1970er.
       
 (DIR) Ausstellung „Global Fascisms“ in Berlin: Der Schlaf des inneren Wachmanns
       
       Was ist Faschismus heute? Mit guter Kunst aber theoretisch konfus umkreist
       eine Ausstellung im Berliner Haus der Kulturen der Welt diese Frage.
       
 (DIR) Fotoausstellung über NSU-Morde: Mitten im Alltag ermordet
       
       Jahrelang hat sich die Künstlerin Regina Schmeken mit dem NSU-Komplex
       beschäftigt. „Blutiger Boden“ in Hamburg zeigt die verstörend normalen
       Tatorte.
       
 (DIR) Drummerin Valentina Magaletti in Berlin: Kälte, Krautrock, Kopfkino
       
       Der Herbst lauert und der Regen zerbröselt die Pläne: Statt Prinzenbad
       gibt's Krautrock mit Valentina Magaletti im Backsteinboot und Fotos im
       Gropiusbau.
       
 (DIR) Fotoausstellung Daniel Josefsohn: In seiner Wildheit regiert Empathie
       
       Daniel Josefsohns intime Fotografie zeigt, wie verkommen die
       Magazinpublizistik heute ist – und, wie sie wieder positiv verrückt werden
       könnte.
       
 (DIR) Fotografin über ihr NSU-Fotoprojekt: „Diese Morde fanden mitten unter uns statt“
       
       Regina Schmeken hat die Tatorte des NSU fotografiert, um sich mit den
       Opfern solidarisch zu zeigen. Ihre Fotos sind im Altonaer Museum zu sehen.
       
 (DIR) Andrzej Steinbachs Fotografien: Die Bedeutung liegt allein im Auge der Betrachtenden
       
       Andrzej Steinbach inszeniert Objekte und Personen vor der Kamera: Seine
       erweiterten Menschenbilder sind in Braunschweig zu sehen.
       
 (DIR) Ausstellung über Fotograf Andreas Herzau: Nach einem lieben Toten gucken
       
       Reportage und Selbstbefragung: Eine erste Retrospektive erinnert in Hamburg
       an den Fotografen Andreas Herzau.
       
 (DIR) Festival of Lights und Fotos: Kein Fall der Panoramafreiheit
       
       Die Journalistengewerkschaft dju protestiert gegen Einschränkungen beim
       Berliner Lichtkunstfestival. Damit liegt sie nur teilweise richtig.
       
 (DIR) Künstlerin Susanne Kriemann in Leipzig: Ein Sediment, das Rätsel aufgibt
       
       Eine Schau in Leipzig präsentiert die außergewöhnliche Künstlerin Susanne
       Kriemann. In ihren Arbeiten macht sich die Natur ein Bild von sich selbst.
       
 (DIR) Fotografie aus dem Ruhrgebiet: Nostalgie in Krisenzeiten
       
       Das „Pixelprojekt“ versteht sich als visuelles Gedächtnis des Ruhrgebiets.
       Die neu aufgenommenen Arbeiten sind jetzt zu sehen.
       
 (DIR) Die Kunst der Woche: Strukturen des Seins
       
       Bei Janice Mascarenha dreht sich alles um das identitäststifende Potential
       von Haaren. Bei Okka-Esther Hungerbühler trifft man eine merkwürdige
       Kreatur.
       
 (DIR) US-Avantgarde-Künstler Carl Cheng: Vielleicht ist der Mensch für die Natur okay
       
       Landschaftsbilder, Nature Machines und Festplatten-Collagen: Das
       Bonnefanten-Museum Maastricht zeigt eine Retrospektive des US-Künstlers
       Carl Cheng.
       
 (DIR) Geschichte eines Fotos: Der tote Junge am Strand
       
       Wann sprechen Leidensdarstellungen zu uns? Ein Essay über das Foto von Alan
       Kurdi, das vor zehn Jahren Empathie und Solidarität auslöste.
       
 (DIR) Film über Fotograf Martin Schoeller: Noch hat Amerika diverse Gesichter
       
       Die wendländische Filmemacherin Josephine Links porträtiert in ihrer
       Dokumentation „We all bleed red“ den Starfotografen Martin Schoeller.
       
 (DIR) Die Kunst der Woche: Kolonialismus revisited
       
       Gelegenheit zur Konfrontation mit der eigenen Imperialgeschichte: die
       Fotografien von Andreas Lang und eine Ausstellung von Toyin Ojih Odutola.
       
 (DIR) Schau zu Chris Marker in Jerusalem: Es bleibt ein Kampf
       
       Der Filmemacher Chris Marker reiste 1960 durch den jungen Staat Israel. Das
       Israel-Museum in Jerusalem zeigt bisher unbekannte Fotografien von damals.