# taz.de -- Energiewende
(DIR) Wärmewende: Eine Thermoskanne aus Gestein
Das Ruhrgebiet hat Milliarden Tonnen Steinkohle gefördert. Ausgerechnet
dieses Erbe könnte helfen, ein zentrales Problem der Energiewende zu lösen.
(DIR) Stromproduktion in der EU: Wind und Solar übertreffen Fossile
Allein Wind und Sonne haben in der EU erstmals mehr Strom produziert als
fossile Brennstoffe. Etwa die Hälfte der EU-Stromproduktion ist erneuerbar.
(DIR) Neue Gaskraftwerke: Bundesregierung einigt sich mit EU auf Kraftwerksstrategie
Schwarz-rot will Strom aus Gaskraftwerken, geplant ist eine Kapazität von
12 Gigawatt. Die Deutsche Umwelthilfe kritisiert den Fokus aufs Fossile.
(DIR) Netzkapazitäten an der Grenze: Windbranche erzielt ihr zweitbestes Jahr der Geschichte
2026 sollen noch mehr Windanlagen gebaut werden als in den Vorjahren.
Während es mit Genehmigungen schneller geht, fehlt es zunehmend an den
Netzkapazitäten.
(DIR) Weg zur Energiewende: Batterien reichen nicht, wir brauchen Speichergase
Die Batteriespeicherkapazitäten haben sich verfünffacht. Doch für eine
echte Energiewende führt kein Weg am Wasserstoff vorbei – und da hapert es.
(DIR) Reiches umstrittenes Energie-Monitoring: Lügt das Wirtschaftsministerium?
Das Wirtschaftsministerium wiederholt, es habe das Energiewende-Monitoring
nicht beeinflusst. Ex-Staatssekretär Michael Kellner glaubt das nicht.
(DIR) Entscheidung über Gas-Terminal: Energiewende walzt Naturschutzgebiet platt
Nächste Woche könnte der Wilhelmshavener Rat einem Hafen für grüne Energie
im Schutzgebiet Voslapper Groden zustimmen. Umweltschützer wollen klagen.
(DIR) Investition in kritische Infrastruktur: Staatsmilliarden für Stromnetze
Um die Energiewende abzusichern, steigt der Bund beim niederländischen
Netzbetreiber Tennet ein. Das könnte mittelfristig die Strompreise senken.
(DIR) Ausbau von Stromspeichern: Da geht noch mehr
Nach steilem Wachstum stagniert der Markt der Stromspeicher. Die Branche
sieht den Ausbau „noch nicht auf der Zielgeraden“.
(DIR) Reiches Gaskraftpläne: Noch immer keine Einigung mit der EU-Kommission
Die Ausschreibung für neue Gaskraftwerke wird sich wohl weiter verzögern.
Dabei gibt es Zeitdruck.
(DIR) So viel Sonnenstrom wie nie zuvor: Solarenergie überholt Kohle und Gas
Photovoltaikanlagen in Deutschland liefern Strom auf Rekordniveau. Die
Branche fürchtet aber, dass der Ausbau der Solarenergie an Tempo verliert.
(DIR) Juristischer Umgang mit Klimakrise: „Klimaschutz und Menschenrechte sind untrennbar verbunden“
Trotz klarer Rechtslage wird Klimaschutz vielerorts abgeschafft. Das ist
ein Problem, sagt Anwältin Roda Verheyen. Denn: Gerichte haben keine
Armeen.
(DIR) Umstrittenes Gutachten zur Energiewende: Neue Hinweise auf Einflussnahme des Wirtschaftsministeriums
Greenpeace hat 28 Änderungen am Energiewende-Monitoring aufgedeckt. Laut
Ministerium gehen sie auf die Wissenschaftler zurück. Doch es gibt Zweifel.
(DIR) Klima-Politik und autoritäre Systeme: Stiller Gemeinschaftsgeist
Saubere Energie ist trotz der regressiv agierenden US-Administration und
anderer autoritärer Regierungen nötig – und durchaus möglich.
(DIR) Umstrittenes Gutachten zur Energiewende: Greenpeace wirft Reiche Manipulation vor
Nach Recherchen der Organisation hat das Ministerium den Bericht in 28
Punkten geändert. Kritische Aussagen seien abgeschwächt worden.
(DIR) Bundesregierung missachtet Experten: Ein Strompreis für alle
Sollte Deutschland mehrere Strompreiszonen bekommen? Nein, sagt das
Wirtschaftsministerium und wischt die Empfehlungen Sachverständiger vom
Tisch.
(DIR) Klima- und Transformationsfonds: Thinktank kritisiert deutsche Klimaschutz-Förderung
Der Klima- und Transformationsfonds benachteiligt private Haushalte – zu
dem Ergebnis kommt eine wissenschaftliche Denkfabrik.
(DIR) Klimaschutz in Brasilien: Der schwierige Abschied von den Fossilen
Brasiliens Präsident Lula will in 60 Tagen einen Fahrplan für die
Energiewende vorlegen. Klimaschützer begrüßen das Vorhaben.
(DIR) Schwarz-roter Koalitionsausschuss: Künftige Heizungspolitik weiter unklar
Union und SPD können sich nicht einmal auf die Grundzüge ihrer künftigen
Heizungspolitik einigen. Erst Ende Januar sollen „Eckpunkte“ kommen.
(DIR) Koalition benennt Heizungsgesetz um: Aus Raider wird jetzt Twix
Union und SPD haben sich auf einen neuen Namen für das Gesetz geeinigt, das
den Heizungstausch regelt. Was drinstehen wird, ist weiterhin unklar.
(DIR) Weniger neue Solardächer: Bremsklotz Katherina Reiche
Die Wirtschaftsministerin will die bisherige Förderung von privaten
Photovoltaikanlagen beenden. Das sorgt schon jetzt für große
Verunsicherung.
(DIR) Förderung von Wärmenetzen: 202 Tage Bearbeitungszeit
Die Bearbeitung von Anträgen auf Förderung für Wärmenetze dauert lange und
der Bau verzögert sich – das bremst die Wärmewende. Dabei ginge es anders.
(DIR) Energieversorgung der Zukunft: Fusionieren statt spalten
Hamburg und Schleswig-Holstein wollen bei der Entwicklung eines
Kernfusionsreaktors mitmischen. Hilft das dem Ziel, bis 2050 klimaneutral
zu werden?
(DIR) Schritt zur Energiewende: Startschuss für zwei Wasserststoff-Fabriken
In Norddeutschland beginnt der Bau großer Elektrolyseure. Diese Anlagen
können ein Problem der Energiewende lösen: überschüssigen Strom speichern.
(DIR) Autorin über Konflikte um Böden: „Wir gefährden die Grundlage unseres Lebens“
Konflikte um das Eigentum an Grund und Boden spitzen sich nicht nur
aufgrund des Wohnraummangels zu, sagt Christiane Grefe. Doch es gibt
Lösungsansätze.
(DIR) Akzeptanz von Erneuerbaren: Windenergie-Geld kommt nicht bei Gemeinden an
In Brandenburg werden Gemeinden an den Einnahmen umliegender Windparks
beteiligt, um die Akzeptanz zu verbessern. Doch bei der Umsetzung hakt es.
(DIR) Streit um Heizungsförderung: Schneider will sie, Söder nicht
Die Koalition streitet über Zuschüsse für den Heizungstausch. Das
Wirtschaftsministerium arbeitet mit Hochdruck an einem entsprechenden
Gesetzentwurf.
(DIR) Energiewende und Klimaschutz: „Wir dürfen nichts unversucht lassen“
Unter Obama hat Steven Chu die Energiewende der USA mitgestaltet, jetzt
zerstört Trump sie. Ein Gespräch über Klimaflüchtlinge, Kernkraft und
Kompromisse.
(DIR) Für Marktlenkung und Akzeptanz: Australien verschenkt Solarstrom
Australische Haushalte sollen mindestens drei Stunden pro Tag kostenlosen
Zugang zu Solarstrom erhalten – auch, wenn sie keine Solarzellen haben.
(DIR) Windräder im Meer: Weltweit hohe Ausbauziele für Offshore-Windanlagen
Bis 2030 soll sich die weltweite Kapazität für die Stromerzeugung
verdreifachen. In Deutschland stockt der Ausbau.
(DIR) Hoffnung für die Erneuerbaren: Firmen und Entwickler investieren groß in die Energiewende
Eine britische Firma kündigt acht große Batterieprojekte an. Sie sollen
grünen Strom speichern und Gas ersetzen. Alles ohne Förderung.
(DIR) Superreicher Philanthrop: Hat Bill Gates plötzlich etwas gegen Klimapolitik?
Bill Gates' Stiftung fördert viele Klimaschutz-Projekte. Nun sagt er, man
solle sich nicht zu sehr auf Reduktionsziele konzentrieren. Warum?
(DIR) Klimafreundliches Heizen: Wärmepumpen können das Stromnetz stabilisieren
Die klimafreundlichen Heizungen können ihren Betrieb an die Kapazitäten des
Netzes anpassen. Dazu sind aber dynamische Strompreise erforderlich.
(DIR) Höchstes Windrad der Welt in Brandenburg: 365 Meter Zukunft
In der Lausitz wächst gerade das höchste Windrad der Welt in den Himmel –
höher als der Eiffelturm. Es könnte die Windkraft grundlegend verändern.
(DIR) Prioritäten in der Entwicklungspolitik: Wieder mal mehr Wirtschaftsförderung
In Zukunft sollen Wirtschaftsinteressen bei der Entwicklungspolitik stärker
berücksichtigt werden. Die Zivilgesellschaft scheint dabei zweitrangig zu
sein.
(DIR) Gebremstes Wachstum bei Erneuerbaren: Trotzdem nicht aufzuhalten
Die Erneuerbaren sind nicht aufzuhalten. Aber Katherina Reiche sollte jetzt
besonders auf die Finger geschaut werden.
(DIR) Solarstrom für Mietshäuser: Chance für eine soziale Energiewende
Technisch ist Solarstrom für Mietshäuser möglich, doch der politische Wille
fehlt. Man sollte sich daher von der Bürokratie nicht abschrecken lassen.
(DIR) Photovoltaik in Mehrfamilienhäusern: Solarstrom vom Dach auch für Mieter:innen machbar
Von einer Solaranlage hätten Mietende und Vermietende etwas, so eine Studie
des IW. Für mehr als 20 Millionen Wohnungen wäre das technisch möglich.
(DIR) Gebremste Energiewende: RWE zieht sich aus Wasserstoff-Projekt in Namibia zurück
Bis zu 300.000 Tonnen „grünes Ammoniak“ wollte der Energiekonzern ab 2027
pro Jahr aus Afrika beziehen. Aber daraus wird nun doch nichts.
(DIR) Wegen Gas-Import: Greenpeace blockiert Hafen in Belgien
Um ihren Energiebedarf zu decken, importiert die EU Flüssigerdgas – auch
aus Moskau. Nun blockieren Greenpeace-Aktivisten einen Hafen.
(DIR) Unsicherheit bei der Wärmewende: Heizsaison startet, Preise ziehen an
Die Energiekosten steigen. Deshalb ermahnt der BUND Wirtschaftsministerin
Reiche zur Novelle des Heizungsgesetzes. Warten sei „Gift für die
Wärmewende“.
(DIR) Reaktion auf Kurswechsel des Bundes: Schleswig-Holstein will die Energiewende retten
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche will Gaskraftwerke ausbauen
und die Strommenge aus Wind und Sonne reduzieren. Kiel kündigt Widerstand
an.
(DIR) Sahrauische Aktivistin über Ausbeutung: „Wir reden hier von blutigem Wasserstoff“
Aktivistin Emma Lehbib kritisiert die Aneignung von Ressourcen der
Westsahara mithilfe Marokkos – um den Norden klimaneutral zu machen.
(DIR) Neuer Rekordwert bei Kernenergie: Mehr Atomstrom wegen China
Während weltweit die Atomstromproduktion stagniert, legt sie in China zu.
Doch auch dort kann Kernenergie mit den Erneuerbaren nicht mehr mithalten.
(DIR) Abwürgen der Energiewende: Reiche bremst Wachstumsbranche
Durch den Kurswechsel der Wirtschaftsministerin in der Energiepolitik
bleiben 65 Milliarden Euro an Investitionen aus. Das zeigt eine Studie.
(DIR) Rückschlag für die Energiewende: Trickserei beim Terawatt
Katherina Reiche bremst die Erneuerbaren aus, indem sie mit weniger
jährlichem Bedarf an Strom rechnet. Diese Pfuscherei hat gravierende
Folgen.
(DIR) Grüner über Energiepolitik: „Die Ministerin ist das Problem“
Die Pläne von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche könnten die
Energiewende abwürgen, warnt der ehemalige Wirtschaftsstaatssekretär
Michael Kellner.
(DIR) Energiewende-Bericht: Das Ende der Wende?
Der von Wirtschaftsministerin Reiche in Auftrag gegebene Bericht über die
Energiewende liegt vor. Die Opposition ist entsetzt über die
Schlussfolgerungen.
(DIR) Kosten für das Stromnetz: Ungelenke Umverteilung
Katherina Reiche fördert Ökostrom erst und will das Geld den Erzeugern
danach wegnehmen, um das Stromnetz zu finanzieren – ein schräges Vorhaben.