# taz.de -- Antisemitismus
(DIR) Streit um Israel in der Linkspartei: „Großes Problem mit Einseitigkeit“
Der Konflikt in der Linken über Israel eskaliert. Jetzt geht der
Bundesgeschäftsführer der Partei auf Distanz zu den „Antizionist:innen“.
(DIR) Wachsender Antisemitismus bei den Linken: Auf dem Weg ins politische Abseits
Der Antisemitismusbeauftragte in Brandenburg, Andreas Büttner, tritt aus
der Linkspartei aus. Der Grund: zunehmender Antizionismus.
(DIR) Hertie School Berlin: Abwahl wegen BDS-Beschluss
Die Studierendenvertretung der Hertie School wollte die
Israel-Boykott-Kampagne unterstützen. Daraufhin sprach eine Mehrheit der
Studierenden ihr das Misstrauen aus.
(DIR) Andreas Büttner tritt aus der Linken aus: Ein folgenschwerer Beschluss in Niedersachsen
In der Linken wird weiter über ihr Verhältnis zu Israel gestritten. Jetzt
hat Brandenburgs Antisemitismusbeauftragter seinen Parteiaustritt erklärt.
(DIR) Völkerrecht und Angriff auf Iran: Einfach mal nicht die Klappe halten
Völkerrecht, Regime und reale Bedrohung: Wie stehen die Aussichten auf eine
Nach-Mullah-Ordnung für den Nahen Osten und die Welt?
(DIR) Antisemitismus in den Niederlanden: Explosion an jüdischer Schule in Amsterdam
Die Bürgermeisterin der Stadt und die Regierung in Den Haag verurteilen den
nächtlichen Angriff. Der Schutz jüdischer Gemeinden ist schon seit den
Anschlägen in Rotterdam und im belgischen Lüttich erhöht worden.
(DIR) Attentate in Belgien und Niederlande: Täter fühlen sich sicher
Nach dem zweiten Brandanschlag auf eine Synagoge wächst die Angst in
jüdischen Gemeinden. Anzeichen für koordiniertes Vorgehen im Auftrag
Teherans nehmen zu.
(DIR) AfD und Antisemitismus: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen AfD-Kommunalpolitikerin
Nach einem Social-Media-Post voll mit Judenhass hat die Staatsanwaltschaft
Cottbus Ermittlungen gegen eine Brandenburger AfD-Politikerin eingeleitet.
(DIR) Razzien gegen rechtsextremen Verlag: Ein Schelm, der Böses denkt
Der Verlag Der Schelm vertreibt seit mindestens zehn Jahren
nationalsozialistische und antisemitsche Hetzschriften. Nun kam es zu
internationalen Razzien.
(DIR) Schulleiter Al-Mashhadani: Der erfundene U-Bahn-Angriff
Videoaufnahmen bestätigen taz-Recherche: Schulleiter Al-Mashhadani hat
Mordversuch erfunden. Gegen ihn wird wegen falscher Verdächtigung
ermittelt.
(DIR) Antisemitismus-Fördergeldaffäre der CDU: Im Interesse Israels, nicht des Kampfes gegen Antisemitismus
Der Berliner Senat räumte Israels Botschaft Mitsprache bei der
Fördermittelvergabe ein – und offenbart so, worum es der CDU wirklich geht.
(DIR) Antisemitischer Messerangriff in Berlin: 13 Jahre Haft für Attacke am Holocaust-Mahnmal
Weil er ihn für einen Juden hielt, brachte Wassim Al M. einen spanischen
Touristen in Berlin fast um. Für die Tat muss er jetzt lange ins Gefängnis.
(DIR) Mutmaßlicher Angriff in Berlin-Neukölln: Der Geschichtenerzähler
Der Schulleiter Hudhaifa Al-Mashhadani wurde durch einen angeblichen
Mordversuch auf ihn bekannt. An seiner Darstellung kommen nun Zweifel auf.
(DIR) „Jüdische Stimme“ verklagt Göttingen: Kein Raum für israelkritischen Juden
Die Stadt Göttingen zog die Zusage für einen Vortrag des Politologen Shir
Hever zurück. Nun klagen die Veranstalter: die Stadt soll das Honorar
zahlen.
(DIR) Berlinale-Affäre um Tricia Tuttle: Wolfram Weimer kämpft autoritär – muss aber nicht gewinnen
Der Tuttle-Rückzieher des Kulturstaatsministers ist ein Vorerst-Sieg im
Kampf um Meinungsfreiheit. Für einen langfristigen Sieg braucht es
Widerstand.
(DIR) Ergebnisse des „Berlin Monitor“: Nur die Linken können die Demokratie retten
Eine Umfrage zeigt: Ganz links außen wird die Demokratie verteidigt. Die
Gefahr geht von den Rechten aus – und der bürgerlichen Mitte.
(DIR) Kritische Theorie gegen Islamogauchisme: Islam – Kritik und Apologie von links
Marx kritisierte die „bequeme Zweiteilung“ in Gläubige und Ungläubige im
Islam. Horkheimer attestierte der Religion einen immanenten Hang zur
Gewalt.
(DIR) „Marty Supreme“ mit Timothée Chalamet: Um Ballsport geht es bloß am Rand
Im rastlos-übermütigen Sportlerdrama „Marty Supreme“ von Josh Safdie
verkörpert der Star Timothée Chalamet einen Tischtennisprofi mit
charakterlichem Defizit.
(DIR) Risiko Israel-Solidarität: Antisemitische Übergriffe in Kiel und Hamburg
Der Vorsitzende der Deutsch-Israelischen-Gesellschaft ist bei einer
Kundgebung in Kiel von Antiimperialisten angegriffen worden. Auch in
Hamburg gab es einen Übergriff.
(DIR) Studie zu autoritären Tendenzen: Die Demokratie wackelt
Der Berlin-Monitor verzeichnet ein Wachstum antidemokratischer
Einstellungen in der Stadt. Die SPD will mit einem Demokratiefördergesetz
gegensteuern.
(DIR) Fördermittelaffäre der Berliner CDU: Staatlich geförderte Hasspredigerin
Die Aktivistin Maral Salmassi soll im Auftrag des Senats Antisemitismus
bekämpfen. Dabei hetzt sie selbst gegen Juden, kritisiert ein
Grünen-Politiker.
(DIR) Nach taz-Recherche: Urteil zu rechtsextremer Artgemeinschaft verschoben
Weil bei einer Person im Umfeld des rechtsextremen Vereins Sprengmaterial
gefunden wurde, verschiebt das Bundesverwaltungsgericht seine Entscheidung.
(DIR) Antisemitismus von Stefan Raab: Im Dschungel der Anfeindungen
Die falschen Antisemitismus-Vorwürfe von Gil Ofarim werden im Dschungelcamp
kaum besprochen. Das macht nun Stefan Raab – mit antisemitischer Häme.
(DIR) Attentat von Davos 1936: Ein Mord, den Hitler nutzte
1936 erschießt ein jüdischer Medizinstudent den NSDAP-Funktionär Wilhelm
Gustloff. Ein Attentat, das zeigt, wie früh Widerstand bereits möglich war.
(DIR) Einladung palästinensischer Künstlerin: Grundsatzstreit um Hochschulautonomie
Die Einladung der Künstlerin Basma al-Sharif an die Kunstakademie
Düsseldorf bewegt die Landespolitik. Einige fordern den Rücktritt der
Rektorin.
(DIR) Israels Gesellschaft nach dem 7.Oktober: In den Straßen Tel Avivs
Kunst und Kultur, die man in Deutschland kaum sehen wird. Ein Streifzug
durch die liberale Metropole und ihre Versuche des öffentlichen Erinnerns.
(DIR) Antisemitismus in Berlin: Statistisch legitimierte Polizeiarbeit
Laut Polizei sind antisemitische Straftaten auf einem Allzeithoch. Ein
genauerer Blick auf die Statistik zeigt, dass sie das Problem nicht
erfasst.
(DIR) Autor über Arisierung jüdischen Besitzes: „Der Holocaust war keine Veranstaltung der Nazis“
Nahezu alle Deutschen waren beteiligt, indem sie profitierten, sagt Armin
Flesch. Er recherchiert seit über zehn Jahren zur „Arisierung“.
(DIR) Anschlag auf jüdisches Altenheim: Glühender Antisemitismus
Der Anschlag auf das jüdische Altenheim in München kostete sieben Menschen
das Leben. Jetzt scheint der Fall gelöst – nach 55 Jahren.
(DIR) Exmatrikulation wegen Antisemitismus: Studis gehen, Präsidenten bleiben
Antisemitische Studierende und renitente Professoren: zwei Probleme, die
Universitäten umtreiben. Deshalb schraubt Niedersachsen am Hochschulgesetz.
(DIR) Ye entschuldigt sich für Antisemitismus: Oh, Ye!
Rapper Kanye West hat sich für sein antisemitisches Verhalten entschuldigt.
Gut so, doch auch die Branche muss zur Verantwortung gezogen werden.
(DIR) Antisemitismus-Fördergeldaffäre: Kompetenz egal?
Ein Untersuchungsausschuss soll klären, ob der Berliner Kultursenat
Fördergelder für Antisemitismusprävention irregulär verteilt hat.
(DIR) Europa-League-Match mit Team aus Israel: Von erdrückender Schwere
Rund um das Fußballspiel zwischen dem SC Freiburg und Maccabi Tel Aviv wird
über Völkermord, Antisemitismus und Israelhass gesprochen. Was ist da los?
(DIR) Boykott-Konferenz in Berlin: „Ein Vehikel für antisemitische Weltanschauungen“
Die Hochschulgruppe „Tacheles“ kritisiert einen Boykott-Aufruf gegenüber
israelischen Hochschulen. Das sei absolut nicht friedensfördernd.
(DIR) Pro-Palästina-Demo in Connewitz: Aufgeheizte Stimmung, keine Festnahmen
Im Leipziger Süden trafen am Samstag mehrere Proteste aufeinander. Es ging
auch um das antifaschistische Selbstverständnis des Stadtteils.
(DIR) Streit um Fußball-Fans aus Israel: Polizei ließ sich von Vorurteilen leiten
Maccabi Tel Aviv kickte 2025 bei Aston Villa. Ein offizieller Bericht
zeigt: Die Sicherheitsanalyse der Polizei über israelische Fans war falsch.
(DIR) Israels Gründung mit humanitärem Ziel: Nicht der Zionismus ist schuld
Die frühen Zionisten strebten einen liberalen Wohlfahrtsstaat ohne
Diskriminierung an. Dass das nicht klappte, ist nicht der Ideologie
zuzuschreiben.
(DIR) Nach Brandanschlag gegen Linkenpolitiker: Die Grenze zur Gewalt will nicht jeder in der Linken sehen
Die Linke distanziert sich vom Brandanschlag gegen den
Antisemitismusbeauftragten Andreas Büttner. Doch nicht alle in der Partei
sehen das so.
(DIR) Geplante Proteste in Leipzig: Connewitz wieder im Fadenkreuz – diesmal von links
Propalästinensische Gruppen wollen gegen andere Linke in Leipzig-Connewitz
demonstrieren, die angeblich zu israelfreundlich seien. Die Rechten jubeln.
(DIR) Anschlag auf Antisemitismus-Beaufragten: „Massive Eskalation“ in Brandenburg
Der Antisemitismusbeauftragte des Bundeslandes ist erneut zum Ziel eines
Anschlags geworden. Ministerpräsident und Innenminister verurteilen
Angriff.
(DIR) Ein Gespräch über Israel und Palästina: „Menschenrechte sind unteilbar“
Kaum ein Thema löst so starke Gefühle aus. Zwei taz-Redakteur:innen,
Matthias Kalle und Pauline Jäckels, versuchen, einander zuzuhören.
(DIR) Hermann Esser, eine deutsche Karriere: Hitlers Duzfreund
Er war für Heimatliebe, Naherholung und Tourismus zuständig: Hermann Esser
(1900 – 1981) – eine Biografie, wie sie bislang in keinem Buche stand.
(DIR) Nach Terroranschlag in Australien: Parlament berät über schärfere Waffengesetze
Der australische Bundesstaat New South Wales will seine Waffengesetze
überarbeiten. Die Angreifer sollen sich „akribisch“ auf die Tat am Bondi
Beach vorbereitet haben.
(DIR) Terror am Bondi-Beach: Ein Anschlag, der jeden einzelnen Juden trifft
Parolen wie „Globalize the Intifada“ sind nicht Auslöser konkreter Taten.
Aber sie schaffen ein Klima, in dem Gewalt gegen Juden legitim erscheint.
(DIR) Veranstaltungsort in Berlin: Eine Bühne für Terrorversteher
Der Berliner Eventort bUm wurde mit Unterstützung von Betterplace und
Google gegründet. Inzwischen ist er ein Szeneobjekt extremistischer
Palästina-Aktivisten.
(DIR) Shlomo Lewin und Frida Poeschke: Der unverhinderte Mord
Vor 45 Jahren wurden ein Rabbiner und seine Partnerin umgebracht. Was
hatten der Verfassungsschutz und die palästinensische PLO damit zu tun?
(DIR) Die Wahrheit: Lebenslänglich Bayer: Scheinheilige Nacht
Lebenslänglich Bayer: Allgegenwärtig vor Weihnachten ist in Bayern die
Versdichtung „Heilige Nacht“ des immer noch populären Antisemiten Ludwig
Thoma.
(DIR) Nach Chanukka-Anschlag in Sydney: Ein Jahr des antisemitischen Terrors
Das Massaker am Bondi Beach in Australien war der tragische Höhepunkt. Doch
2025 grassierte der antisemitische Terrorismus weltweit.
(DIR) Reaktionen beim Anschlag in Sydney: Selbstrettung ist auch Heldentum
Vier Menschen werden als Helden gefeiert, weil sie sich gegen die
Attentäter gewehrt haben. Sind sie deshalb Vorbilder?
(DIR) Antisemitischer Doppelmord in Erlangen: „Es ist ein Armutszeugnis“
Vor 45 Jahren erschoss ein Neonazi den Rabbiner Shlomo Lewin und seine Frau
Frida Poeschke. Die Bundesregierung beerdigt nun die Aufklärung.