# taz.de -- Antisemitismus
(DIR) Debatte im Abgeordnetenhaus: Wiedersehen im Streit
Bei der ersten Parlamentssitzung nach der Sommerpause gehen die Deutungen
über die CDU-Förderaffäre genauso weit auseinander wie davor.
(DIR) Jan Gerbers Buch „Fluchtpunkt Entebbe“: Antisemitische Ressentiments, notdürftig kaschiert
In den Siebzigern und Achtzigern agierten große Teile der radikalen Linken
in ihrem Antizionismus oft offen antisemitisch, legt der Historiker in
„Fluchtpunkt Entebbe“ dar.
(DIR) Reihe zu Foucaults 100. Geburtstag: Projektionen eines Intellektuellen
In den 1970er-Jahren sah der französische Philosoph Michel Foucault im
Islam eine Kraft der Befreiung. Wie kam er dazu? Teil 7 unserer Serie.
(DIR) Anschlag auf jüdisches Heim in München: Jahrzehntelang versagt
56 Jahre nach dem Anschlag auf ein jüdisches Altersheim in München sprechen
die Behörden von einem rechtsextremen Einzeltäter. Doch die gibt es fast
nie.
(DIR) CDU-Fördergeldaffäre: Hartes Urteil von Linken und Grünen
Die Opposition fügt dem Abschlussbericht des Untersuchungsausschusses ein
Sondervotum hinzu. Darin werden die verantwortlichen CDU-Politiker nicht
geschont.
(DIR) Antisemitismus in Deutschland: Einsam ist es geworden
Nathan Dawidowicz und Shay Dashevsky haben seit dem 7. Oktober viele
Freunde verloren. Eine Studie belegt, wie wahrgenommener Antisemitismus
jüdische Menschen psychisch belastet.
(DIR) Studie zu Antisemitismus in Deutschland: „Es ist mehr als ein ungutes Gefühl“
Tal Josef Tamir hat untersucht, wie sich Antisemitismus auf die Betroffenen
auswirkt. Diese seelische Belastung müsse ernster genommen werden, sagt er
(DIR) Kulturpolitikpreis für Iris Berben: Seit Jahrzehnten für Demokratie im Einsatz
Die Schauspielerin Iris Berben erhält den Deutschen Kulturpolitikpreis
2026. Gewürdigt wird ihr Engagement gegen Antisemitismus, Rassismus und
Rechtsextremismus.
(DIR) Antisemitische Diskriminierung: Hummus mit hebräischem Akzent bestellt
Ein Restaurant in Prenzlauer Berg soll einen Besucher abgewiesen haben,
weil er ein Wort hebräisch aussprach. Der Betroffene hat nun Klage erhoben.
(DIR) Antisemitismus-Klausel in Neukölln: Suchthilfe nur mit richtiger Definition
Das Bezirksamt Neukölln setzt eine umstrittene Antisemitismus-Klausel für
Projekte im Sozialbereich durch. Grüne und Linke sind alarmiert.
(DIR) Gedenkveranstaltung in Bayreuth: Heute habe ich das letzte Wort
Die Feierlichkeiten zum 150-jährigen Jubiläum der Bayreuther Festspiele
gipfeln in der Gedenkveranstaltung „Verstummte Stimmen“ mit einer Rede
Michel Friedmans.
(DIR) Jahresbilanz rechte Gewalt 2025: Der Einfluss der AfD in Zahlen
Über 4.000 Menschen wurden 2025 Opfer rechter Gewalt, davon sind 600 Kinder
und Jugendliche. Beratungsstellen sind überlastet und befürchten Kürzungen.
(DIR) Hamburgs neue Antisemitismusbeauftragte: Hoffnung auf einen Neuanfang
Anna von Villiez ist neue Antisemitismusbeauftragte in Hamburg. Sie will
mit Bildung und digitaler Aufklärung den Antisemitismus messbar bekämpfen.
(DIR) Attacke wohl wegen Israel-Anstecker: Mutmaßlich antisemitischer Angriff in Würzburg
Wohl weil er einen Israel-Anstecker trug, wurde ein 65-Jähriger in Bayern
brutal zusammengeschlagen. Tatverdächtig ist ein 20-jähriger Syrer.
(DIR) Reaktionärer Medienstar: Carlson mit Dachschaden
Tucker Carlson ist eine der Schlüsselfiguren der US-Rechten. Neuerdings
finden sogar Linke manche seiner Positionen gut. Was ist da los?
(DIR) Studierendenparlament der Humboldt-Uni: Umfassender Israel-Boykott beschlossen
Mit überwiegender Mehrheit bekennt sich die verfasste Studierendenschaft an
der HU zur BDS-Kampagne. Sie fordert ein Ende aller Uni-Kooperationen mit
Israel.
(DIR) Nahostkonflikt und die Linke: Wie sich ein autonomes Jugendhaus am Rande Berlins zerlegt
Im und um das Hausprojekt La Casa in Berlin-Hellersdorf kam es zu
gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen zwei linken Gruppen. Anlass war
der Nahostkonflikt.
(DIR) Antisemitismusvorwürfe bei 48h Neukölln: Die Kunst der Grenzüberschreitung
48 Stunden Neukölln sagt eine Audiotour über Gaza entlang von
Stolpersteinen ab. Die Künstler wittern Zensur, wollen aber nicht erklären,
was das sollte.
(DIR) Umstrittener Wahlkampfclip Berliner CDU: Alles Antisemitismus
Ein Wahlkampfvideo der Berliner CDU legt nahe, dass propalästinensische
Demonstrierende als „Judenhasser“ gelesen werden können. Online sorgt es
für Empörung.
(DIR) Wegen antisemitismuskritischer Besetzung: Antifa-Zentrum in Hellersdorf attackiert
Mit massiver Gewalt sollen Angreifer ein autonomes Zentrum attackiert
haben. Eine Gruppe hatte dort Räume besetzt, um internen Antisemitismus
anzuprangern.
(DIR) Auftritt von Michel Friedman in Bayreuth: Katharina Wagner räumt „fatale Fehleinschätzung“ ein
Der Publizist Michel Friedman wurde von einer Gedenkveranstaltung bei den
Wagner-Festspielen ausgeladen. Nach Kritik wurde die Entscheidung wieder
rückgängig gemacht. Nun meldet sich die Intendantin zu Wort.
(DIR) Jüdische Privatfotografie: Die Verfolgung im Kaffeegarten
Es scheinen auf den ersten Blick Fotos des Alltags zu sein. Doch sie
dokumentieren die Flucht von Juden in der Nazizeit. Robert Müller-Stahl hat
sie untersucht.
(DIR) Nach langem Streit in Hamburg: Historikerin wird neue Antisemitismusbeauftragte
Der Hamburger Senat hat Anna von Villiez als neue Antisemitismusbeauftragte
bestellt. Der unterlegene Bewerber hatte dagegen geklagt und verloren.
(DIR) Im Namen der Staatsräson: Die Mitte hat den Kampf gegen Antisemitismus verraten
Statt Judenhass zu bekämpfen, haben konservative und liberale Akteure
Antiantisemitismus für andere Zwecke instrumentalisiert – mit gravierenden
Folgen.
(DIR) 50 Jahre Entebbe-Geiselnahme: „Das Weltbild bekam damals erste Risse“
Thomas Kram, ehemaliges Mitglied der Revolutionären Zellen, über die
Flugzeugentführung vom 27. Juni 1976, linken Terrorismus und alten
Debatten, die wieder aktuell wirken.
(DIR) Bericht über antimuslimischen Rassismus: Die alltägliche Ausgrenzung
Der Hass auf Muslime gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Doch
Widerspruch dagegen gibt es hierzulande viel zu wenig.
(DIR) Prozess gegen Palästina-Aktivistin: Eine Ermahnung für Hetze
Eine Neumünsteranerin hatte Netanjahu mit Hitler gleichgesetzt – und Gaza
als schlimmer als Auschwitz dargestellt. Vor Gericht erfährt sie Milde.
(DIR) Jugend der Linkspartei: Lob für Stalin, Hass gegen Israel
Israel solle verrecken, die Hamas sei nicht islamistisch und „Lang lebe
Stalin!“ So äußerten sich Linksjugend-Mitglieder. Bei der Mutterpartei in
Bayern stießen sie damit auf Nachsicht.
(DIR) Linkspartei und Antisemitismus: „Linkspartei für Juden unwählbar“
Der Zentralrat der Juden zeigt sich entsetzt vom Beschluss der Linken zum
Nahost-Konflikt. Die Partei habe jede Glaubwürdigkeit verloren, sagt
Präsident Schuster.
(DIR) Michel Friedman und die Festspiele: Die schlechteste Inszenierung von Bayreuth
Erst wurde er ausgeladen, jetzt darf Michel Friedman bei den Bayreuther
Festspielen doch eine Rede halten. Professionell ist das alles nicht.
(DIR) Linkspartei und Nahostkonflikt: Schwerdtner geht auf Distanz zur Linksjugend
„Israel verrecke“, Stalin- und Mao-Verherrlichungen: Äußerungen von
Funktionären des Linke-Jugendverbands sorgen vor dem Bundesparteitag für
Aufregung.
(DIR) Zahlen der Meldestelle Rias: Antisemitismus in Deutschland weiter auf Höchstniveau
Erneut verzeichnet die Meldestelle Rias einen Negativrekord. Viele Fälle
ereignen sich im Zusammenhang mit Israel. Der Judenhass von rechts wächst.
(DIR) Antisemitismusbeauftragter für Unis: Ein Bewerber, der fast alle glücklich macht
Berlin steht kurz davor, eine Ansprechperson für Antisemitismus an
Hochschulen zu bekommen. Berufen wird wohl der Lehrer Mehmet Can vom Campus
Rütli.
(DIR) Antisemitismus im Netz: Wehrmachtskitsch und antisemitische Codes
Der 10. Anne-Frank-Tag zeigt: Viele junge Menschen engagieren sich gegen
Antisemitismus. Das Problem bleibt jedoch in den sozialen Medien präsent.
(DIR) Kyiv Biennial im KW Berlin: Über Umwege zur „Nakba“
Die Kyiv Biennial in Berlin hantiert mit dem Begriff des
„Middle-East-Europe“. Das geht nicht immer auf.
(DIR) Jüdische Identität und Punk: Gegen die Welt, aber mittendrin
Außenseitertum und Gemeinschaft, Toleranz und Widerstand: Der Sammelband
„Jüdische Identitäten und Antisemitismus im Punk“ beschreibt, wie
Punk-Kultur mit Jüdischsein verwoben ist.
(DIR) Volksverhetzung in Flensburg: Ein Schaufenster für Judenhass
Das Amtsgericht Flensburg verurteilt einen Ladeninhaber. Der hatte per
Aushang Juden ein Hausverbot erteilt. Das sei kein Antisemitismus, so der
Täter.
(DIR) Arisierte Villa Rezek und Wiener Moderne: Die Geschichte eines Hauses – die Geschichte einer Stadt
Schönheit trotzt Hass. Die von Hans Glas visionär gestaltete Villa Rezek
erzählt von Utopien im einst jüdischen Wien. Sie ist nun wieder zu
bestaunen.
(DIR) Judenhass in Schleswig-Holstein: Antisemitismus bis zur Ermüdung
In Schleswig-Holstein gab es im vergangenen Jahr weniger antisemitische
Straftaten. Projektleiter geht davon aus, dass viele nicht gemeldet werden.
(DIR) Erste Außenstelle außerhalb Israels: Holocaustgedenkstätte Yad Vashem kommt nach München
Yad Vashem will eine Außenstelle in München einrichten mit einer Dependance
in Leipzig. Das soll die jüdische Perspektive in der Erinnerungskultur
stärken.
(DIR) Klage gegen Rücknahme der Einbürgerung: Nur zwei Monate Deutscher
Ein eingebürgerter Palästinenser will deutscher Staatsbürger bleiben.
Berliner Behörden werfen ihm Hamas-Unterstützung auf Instagram vor.
(DIR) Brandenburgs Antisemitismusbeauftragter: Eine Art Onkel
Zwei Freunde sollen den Anschlag auf das Haus von Andreas Büttner verübt
haben. Der Politiker vermischt seit Jahren Politik, Geschäft und Privates.
(DIR) Erfolg für Verfassungsschutz: Gericht sieht „Glorifizierung der Hamas“
Die „Jüdische Stimme“ unterliegt diesmal vor Gericht: Der Verfassungsschutz
darf den antiisraelischen Verein als extremistisch einstufen.
(DIR) Zahlen zu Antisemitismus in Berlin 2025: „Neue Normalität des Antisemitismus“
Die Zahl antisemitischer Vorfälle ist 2025 zwar nicht weiter gestiegen, sie
verharrt jedoch auf einem erhöhten Niveau seit 2023.
(DIR) Antisemitische Drohungen in Kiel: Plakate mit Gewaltaufruf gegen „Zionist:innen“
In Kiel sind Plakate aufgetaucht, die zu Gewalt aufrufen – unter anderem
gegen jüdische Menschen und Mitarbeitende der Beratungsstelle Zebra.
(DIR) Schauspielerin Uschi Glas: „Ich möchte es besser machen als mein Vater“
Schauspielerin Uschi Glas engagiert sich gegen Antisemitismus, arbeitete
zuletzt die NS-Vergangenheit ihres Vaters auf. Eine Oma gegen Rechts will
sie aber nicht sein.
(DIR) Nach den Wahlen in Großbritannien: Englands Mamdani
Zack Polanski und die britischen Grünen gehören zu den Gewinnern der
Kommunalwahlen. Warum sind die Reaktionen in Deutschland darauf so
verhalten?
(DIR) ESC 2026 in Wien: Weniger Teilnehmer bei Anti-Israel-Demo als erwartet
Vor dem ESC-Finale in Wien demonstrieren Hunderte Menschen gegen Israels
Teilnahme. Jüdische Studierende können die Show nur unter Polizeischutz
verfolgen.
(DIR) Umstrittene UN-Sonderbeauftragte: US-Richter setzt Sanktionen gegen Francesca Albanese aus
Wegen ihrer israelfeindlichen Äußerungen wird die
UN-Sonderberichterstatterin für Palästina von den USA sanktioniert. Nun
sind die Maßnahmen vorerst aufgehoben.
(DIR) „Arisierung“ und Zwangsarbeit: Salamander tiefer in NS-Unrecht verstrickt als bekannt
Ein Gutachten hat die Tätigkeit des Schuhherstellers während des
Nazi-Regimes untersucht. Der Heimatort des früheren Bosses diskutiert
dessen Ehrenbürgerwürde.