# taz.de -- Antisemitismus
       
 (DIR) Europa-League-Match mit Team aus Israel: Von erdrückender Schwere
       
       Rund um das Fußballspiel zwischen dem SC Freiburg und Maccabi Tel Aviv wird
       über Völkermord, Antisemitismus und Israelhass gesprochen. Was ist da los?
       
 (DIR) Boykott-Konferenz in Berlin: „Ein Vehikel für antisemitische Weltanschauungen“
       
       Die Hochschulgruppe „Tacheles“ kritisiert einen Boykott-Aufruf gegenüber
       israelischen Hochschulen. Das sei absolut nicht friedensfördernd.
       
 (DIR) Pro-Palästina-Demo in Connewitz: Aufgeheizte Stimmung, keine Festnahmen
       
       Im Leipziger Süden trafen am Samstag mehrere Proteste aufeinander. Es ging
       auch um das antifaschistische Selbstverständnis des Stadtteils.
       
 (DIR) Streit um Fußball-Fans aus Israel: Polizei ließ sich von Vorurteilen leiten
       
       Maccabi Tel Aviv kickte 2025 bei Aston Villa. Ein offizieller Bericht
       zeigt: Die Sicherheitsanalyse der Polizei über israelische Fans war falsch.
       
 (DIR) Israels Gründung mit humanitärem Ziel: Nicht der Zionismus ist schuld
       
       Die frühen Zionisten strebten einen liberalen Wohlfahrtsstaat ohne
       Diskriminierung an. Dass das nicht klappte, ist nicht der Ideologie
       zuzuschreiben.
       
 (DIR) Nach Brandanschlag gegen Linkenpolitiker: Die Grenze zur Gewalt will nicht jeder in der Linken sehen
       
       Die Linke distanziert sich vom Brandanschlag gegen den
       Antisemitismusbeauftragten Andreas Büttner. Doch nicht alle in der Partei
       sehen das so.
       
 (DIR) Geplante Proteste in Leipzig: Connewitz wieder im Fadenkreuz – diesmal von links
       
       Propalästinensische Gruppen wollen gegen andere Linke in Leipzig-Connewitz
       demonstrieren, die angeblich zu israelfreundlich seien. Die Rechten jubeln.
       
 (DIR) Anschlag auf Antisemitismus-Beaufragten: „Massive Eskalation“ in Brandenburg
       
       Der Antisemitismusbeauftragte des Bundeslandes ist erneut zum Ziel eines
       Anschlags geworden. Ministerpräsident und Innenminister verurteilen
       Angriff.
       
 (DIR) Ein Gespräch über Israel und Palästina: „Menschenrechte sind unteilbar“
       
       Kaum ein Thema löst so starke Gefühle aus. Zwei taz-Redakteur:innen,
       Matthias Kalle und Pauline Jäckels, versuchen, einander zuzuhören.
       
 (DIR) Hermann Esser, eine deutsche Karriere: Hitlers Duzfreund
       
       Er war für Heimatliebe, Naherholung und Tourismus zuständig: Hermann Esser
       (1900 – 1981) – eine Biografie, wie sie bislang in keinem Buche stand.
       
 (DIR) Nach Terroranschlag in Australien: Parlament berät über schärfere Waffengesetze
       
       Der australische Bundesstaat New South Wales will seine Waffengesetze
       überarbeiten. Die Angreifer sollen sich „akribisch“ auf die Tat am Bondi
       Beach vorbereitet haben.
       
 (DIR) Terror am Bondi-Beach: Ein Anschlag, der jeden einzelnen Juden trifft
       
       Parolen wie „Globalize the Intifada“ sind nicht Auslöser konkreter Taten.
       Aber sie schaffen ein Klima, in dem Gewalt gegen Juden legitim erscheint.
       
 (DIR) Veranstaltungsort in Berlin: Eine Bühne für Terrorversteher
       
       Der Berliner Eventort bUm wurde mit Unterstützung von Betterplace und
       Google gegründet. Inzwischen ist er ein Szeneobjekt extremistischer
       Palästina-Aktivisten.
       
 (DIR) Shlomo Lewin und Frida Poeschke: Der unverhinderte Mord
       
       Vor 45 Jahren wurden ein Rabbiner und seine Partnerin umgebracht. Was
       hatten der Verfassungsschutz und die palästinensische PLO damit zu tun?
       
 (DIR) Die Wahrheit: Lebenslänglich Bayer: Scheinheilige Nacht
       
       Lebenslänglich Bayer: Allgegenwärtig vor Weihnachten ist in Bayern die
       Versdichtung „Heilige Nacht“ des immer noch populären Antisemiten Ludwig
       Thoma.
       
 (DIR) Nach Chanukka-Anschlag in Sydney: Ein Jahr des antisemitischen Terrors
       
       Das Massaker am Bondi Beach in Australien war der tragische Höhepunkt. Doch
       2025 grassierte der antisemitische Terrorismus weltweit.
       
 (DIR) Reaktionen beim Anschlag in Sydney: Selbstrettung ist auch Heldentum
       
       Vier Menschen werden als Helden gefeiert, weil sie sich gegen die
       Attentäter gewehrt haben. Sind sie deshalb Vorbilder?
       
 (DIR) Antisemitischer Doppelmord in Erlangen: „Es ist ein Armutszeugnis“
       
       Vor 45 Jahren erschoss ein Neonazi den Rabbiner Shlomo Lewin und seine Frau
       Frida Poeschke. Die Bundesregierung beerdigt nun die Aufklärung.
       
 (DIR) Antisemitischer Anschlag in Australien: Die anderen Helden von Sydney
       
       Nicht nur der Händler Ahmed al-Ahmed hat versucht, die Täter vom Bondi
       Beach in Australien zu stoppen. Drei weitere Menschen wagten es – und
       wurden erschossen.
       
 (DIR) Trauer in Australien: Tränen am schwarzen Sarg
       
       Rabbi Eli Schlanger, der erste Tote des Terroranschlags von Bondi Beach,
       wird beigesetzt. Der überlebende Attentäter verweigert die Aussage.
       
 (DIR) Nach dem Anschlag an Chanukka: Zusammen sind wir ein starkes Licht
       
       Terroristen wie die vom australischen Bondi Beach morden aus Hass und
       wollen Hass schüren. In dunklen Zeiten wie diesen ist jeder Funke
       Solidarität notwendig.
       
 (DIR) Netanjahu kritisiert Australiens Premier: Eine unverschämte Intervention
       
       Israels Ministerpräsident wirft Australiens Premierminister vor, an dem
       Bondi-Beach-Attentat mitschuldig zu sein – wegen dessen Unterstützung
       Palästinas.
       
 (DIR) Anschlag in Sydney: Mutmaßliche Täter reisten wohl auf die Philippinen
       
       Die Schützen von Bondi Beach waren offenbar vom „IS“ inspiriert. Auf den
       Philippinen sollen sie eine Region besucht haben, in der es öfter zu
       Anschlägen kommt.
       
 (DIR) „Urchristen“ auf dem Weihnachtsmarkt: Vegetarisch mit antisemitischem Beigeschmack
       
       „Universelles Leben“ verkauft auf Hamburgs Weihnachtsmärkten vegetarische
       Pasten. Dahinter steht eine obskure Lehre mit antisemitischen Anteilen.
       
 (DIR) Reaktionen in Israel auf Terroranschlag: Die Politik mit der Angst
       
       Der Anschlag am Bondi Beach schürt Sorgen vor antisemitischer Gewalt.
       Derweil nutzt Regierungschef Netanjahu den Angriff für seine Zwecke.
       
 (DIR) Der Held von Bondi Beach: Er wollte nur einen Kaffee trinken
       
       Um den Obstverkäufer, der einen der Angreifer von Sydney überwältigte,
       rankten sich zunächst Verschwörungstheorien. Spenden bescheren ihm nun mehr
       als 550.000 Dollar.
       
 (DIR) Nach dem Terroranschlag in Australien: Stille Trauer am Bondi Beach
       
       16 Tote, mehr als 40 Verletzte: am Tag nach dem Terroranschlag gegen
       jüdische Menschen am Bondi Beach in Sydney weiß man mehr über Opfer und
       Täter.
       
 (DIR) Schärfere Waffengesetze in Australien: Knarren nur noch auf Zeit
       
       Australiens Premier Albanese legt Plan für schärfere Waffengesetze vor.
       Nicht nur die Zahl der Waffen soll begrenzt werden, sondern auch die Dauer
       der Lizenz.
       
 (DIR) Terroranschlag in Australien: Angreifer waren Vater und Sohn
       
       Die Zahl der Todesopfer ist auf 16 Menschen gestiegen, 40 weitere liegen im
       Krankenhaus. Australien berät inzwischen über schärfere Waffengesetze.
       
 (DIR) Anschlag auf australische Juden: Unerträgliche Schadenfreude
       
       Die Terroristen vom Bondi Beach sind nicht allein extremistische
       Judenhasser, sondern Menschenfeinde, die die gesamte westliche Lebensweise
       gefährden.
       
 (DIR) Terroranschlag in Australien: Netanjahu gibt Australiens Regierung eine Mitschuld
       
       Weltweites Entsetzen über den antisemitischen Anschlag an Chanukka. Ein
       Passant, der einen der Angreifer entwaffnen konnte, wird als Held gefeiert.
       
 (DIR) Terroranschlag am Bondi Beach: Attacke auf jüdisches Leben
       
       Amokläufer erschießen mindestens zwölf Menschen während des jüdischen
       Chanukka-Fests. Premierminister Albanese spricht von antisemitischem
       Terror.
       
 (DIR) Terror in Australien: Zwölf Tote bei Anschlag auf jüdisches Lichterfest
       
       Am berühmten Bondi Beach in Sydney töten zwei Bewaffnete 12 Menschen, die
       Chanukka feiern. Premier Albanese: Stehen an der Seite der jüdischen
       Gemeinschaft.
       
 (DIR) Analyse jüdischer Fussballvereine: Jüdisch kicken
       
       Warum geben sich manche Fußballvereine jüdisch, obwohl sie es nicht sind?
       Und warum gelten andere als „Judenclubs“? Ein Soziologe hat das untersucht.
       
 (DIR) Staatsräson: Ein deutscher Sonderweg in die neue Weltordnung?
       
       Intellektuelle kritisieren auf einem Symposium in Zürich die deutsche
       Staatsräson – und verabschieden die liberale Bundesrepublik.
       
 (DIR) Antisemitismus und Fußball: Für einen anderen Kick
       
       In London findet ein Symposium zum Kampf gegen Antisemitismus statt. Anlass
       ist der 90. Jahrestag eines denkwürdigen deutschen Gastspiels.
       
 (DIR) Antisemitismus im Kulturbetrieb: Von stillen Boykotten und den Möglichkeiten der Gegenwehr
       
       Kein ESC ohne Israel: Der Bundestag beschäftigte sich in einer
       Ausschusssitzung mit dem Antisemitismus im Kulturbereich.
       
 (DIR) Expertinnen zu Antisemitismus: „Sorge um die Kinder, um sich selbst und um die Zukunft“
       
       Friederike Lorenz-Sinai und Marina Chernivsky forschen zu jüdischem Leben
       in Deutschland seit dem 7. Oktober 2023. Die Bedrohung halte an, sagen sie.
       
 (DIR) Kriminalitätsstatistik in Deutschland: Antisemitische Straftaten nehmen wieder ab
       
       Die Zahl antisemitischer Straftaten ist zurückgegangen. Das geht aus der
       Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linkspartei hervor.
       
 (DIR) Prozess zu Attentat am Schoah-Denkmal: Albtraum im Stelenfeld
       
       Im Prozess zum Messerangriff im Berliner Holocaust-Mahnmal sagt das Opfer
       aus. Der Spanier wurde wohl attackiert, weil er für jüdisch gehalten wurde.
       
 (DIR) Dokumentarfilm „Weltkarriere einer Lüge“: Wie eine Verschwörungstheorie zum Bestseller wurde
       
       Der Film „Weltkarriere einer Lüge“ erkundet den Erfolg der „Protokolle der
       Weisen von Zion“. Von Hitler bis zur Hamas hatte das Buch begeisterte
       Leser.
       
 (DIR) Konferenz zu Antisemitismus: Judenhass über alle politischen Lager hinweg
       
       Eine Tagung befördert erschreckende Details alltäglichen Antisemitismus an
       deutschen Universitäten zutage. Jüdische Studierende verlangen mehr Schutz.
       
 (DIR) Bildungsarbeiter gegen Antisemitismus: „Rassismus kann nicht die Lösung sein“
       
       Iven Saadi arbeitet mit dem Verein Bildungsbausteine an Schulen gegen
       Antisemitismus. Nun äußert er sich zu den Vorwürfen der Berliner
       CDU-Fraktion.
       
 (DIR) Antisemitismusvorwürfe gegen Farage: Die Geister der Vergangenheit
       
       Der Chef der britischen Reform-UK soll sich als Schüler antisemitisch
       geäußert haben. Auch einige seiner Parteikollegen fallen durch Rassismus
       auf.
       
 (DIR) Sexuelle Gewalt als Methode: Ein Albtraum, der immer noch im Körper steckt
       
       Nicht nur das Trauma des 7. Oktober tut weh. Sondern auch, wie Teile der
       Welt bis heute reagieren: mit Zweifel, mit Leugnen und Umkehrung.
       
 (DIR) Messerangriff am Holocaust-Denkmal: „Er sah ihn als Juden an und wollte ihn deswegen töten“
       
       Im Februar verletzte Wassim Al M. im Stelenfeld des Holocaust-Denkmals
       einen spanischen Touristen schwer. Am Donnerstag begann der Prozess gegen
       ihn.
       
 (DIR) CDU-Fördergeldaffäre: Timur und sein Trupp
       
       Der Abgeordnete Timur Husein mischte mit bei der Vergabe von Förderung
       gegen Antisemitismus. Ein Aufruf zum Besuch der Nova-Ausstellung erntet
       Kritik.
       
 (DIR) Marina Chernivsky zu jüdischer Gegenwart: „Wenn etwas Großes in das Leben von Einzelnen einwirkt“
       
       Juden in Deutschland gelten als historische „Andere“, sagt Psychologin
       Marina Chernivsky, auch in ihrem neuen Buch „Bruchzeiten – Leben nach dem
       7. Oktober“.
       
 (DIR) Neue Synagoge Berlin: Auferstanden aus Ruinen
       
       Das Centrum Judaicum feiert 30-jähriges Bestehen. Einst wurde die
       Restaurierung der Synagoge von Erich Honecker gefördert – aus nicht ganz
       koscheren Gründen.
       
 (DIR) Micha Brumlik über Fassbinder: Krankfurt–Ballade in Manhattan
       
       Nach der Uraufführung von „Der Müll, die Stadt und der Tod“ ist das
       umstrittene Stück frei für andere Bühnen. Es sollte in Grönland und Gabun
       gespielt werden.