# taz.de -- Politisches Buch
       
 (DIR) Buch über das antike Pompeji: Die Hoffnung der Sklaven und Frauen
       
       Gabriel Zuchtriegel erforscht seit Jahren die antike Römerstadt Pompeji. In
       seinem neuen Buch betrachtet der Archäologe den Aufstieg des Christentums.
       
 (DIR) Kulturgeschichte des Aufwachens: Sofort gibt’s Krawall und Radau
       
       Der Wecker als Störenfried: Christoph Ribbat betrachtet das Aufwachen aus
       kultureller Perspektive.
       
 (DIR) Buch über Künstliche Intelligenz: Die gestohlene Sprache
       
       In „Large Language Kabbala“ entlarvt der Informatiker Martin Warnke den
       Mythos, KI könne „denken“. Sie erzeuge lediglich Sprache ohne Weltbezug.
       
 (DIR) Umstrittene Philosophin: Wer hat Angst vor Judith Butler?
       
       Die „Zeitschrift für Ideengeschichte“ widmet ihre aktuelle Ausgabe der
       kontroversen Theoretiker*in. Im Roten Salon der Volksbühne wurde
       diskutiert.
       
 (DIR) Buch über Ficos Slowakei: Demolieren und demontieren
       
       Der slowakische Autor Michal Hvorecký erzählt in „Dissident“ vom
       autoritären Staatsumbau unter Fico. Und aus seiner bewegten Biografie.
       
 (DIR) Comic über die Wechseljahre: Mitreisende im Hormonkarussell
       
       Aus persönlichem Frust und Wissensdurst wurde ein feministischer Comic über
       die Wechseljahre. Ein Atelierbesuch bei der Zeichnerin Rinah Lang.
       
 (DIR) Nachdenken über Faschismus: Wer staunt, begeht den ersten Fehler
       
       „Dieser Drang nach Härte“ von Eva von Redecker verwebt Beobachtungen,
       Gespräche und philosophische Konzepte zu einer eindringlichen
       Gegenwartsanalyse.
       
 (DIR) Buch über Musks Mind Control-Fetisch: Elon Musk will unsere Souveränitat
       
       Im Sachbuch „Muskismus“ warnen Quinn Slobodian und Ben Tarnoff vor Elon
       Musks Bestreben, unser aller Bewusstsein zu kontrollieren. Es kommt zur
       richtigen Zeit.
       
 (DIR) Buch des griechischen Ex-Premiers: Tsipras' ewige Reise
       
       Das Buch von Alexis Tsipras über die Schuldenkrise der Zehnerjahre ist in
       Griechenland ein Topseller. Plant der Ex-Premier sein politisches Comeback?
       
 (DIR) Buch über alternative Wirtschaftspolitik: „Jeder Geländegewinn zählt“
       
       Was tun, wenn Rechte Ungleichheit verstärken und gleichzeitig davon
       profitieren? „Der verdrängte Kapitalismus“ lotet aus, wie antifaschistische
       Wirtschaftspolitik aussehen kann.
       
 (DIR) Neue Bücher über den Westen: Wenn der große Bruder zum Risikospieler wird
       
       Holger Stark skizziert in seinem Buch die Abhängigkeit der Bundesrepublik
       von den USA. Daniel Marwecki wünscht sich ein freundliches Europa.
       
 (DIR) Buch über Nazigegner im Prager Exil: Das Exil nebenan
       
       Hitler-Gegner wie Gabriele Tergit oder Alfred Kerr emigrierten in die
       Tschechoslowakei. In „Vertraute Fremde“ begibt sich Peter Lange auf ihre
       Spur.
       
 (DIR) Buch über den US-Filmemacher Jack Smith: Glitzer und Schimmel
       
       Jack Smith wurde mit rauschhaften Performances und Undergroundfilmen
       berühmt. Texte von und über Smith sind jetzt auch auf Deutsch erschienen.
       
 (DIR) Trump und das US-Fernsehen: Eine perfekte Symbiose
       
       In seinem Buch „Alle Scheinwerfer auf mich!“ untersucht „New York
       Times“-Journalist James Poniewozik den Aufstieg Trumps im Kabelfernsehen.
       Er fragt: Wer kontrolliert hier wen?
       
 (DIR) Roman über Babyn-Jar-Massaker: „Nichts ist ausgedacht, nichts ist übertrieben“
       
       Anatoli Kusnezow hat in den Sechzigern einen großen Dokumentarroman über
       das Massaker von Babyn Jar vorgelegt. Nun erscheint er in neuer
       Übersetzung.
       
 (DIR) Buch über Superdiversität: Weniger Gebildete kommen oft besser mit Diversität klar
       
       Maurice Crul und Frans Lelie schauen pragmatisch auf superdiverse Städte.
       Auch migrationskritische Menschen tragen oft zum guten Zusammenleben bei.
       
 (DIR) Susanne Siegerts „Gedenken neu denken“: Uroma war kein Nazi, meinen die Jungen oft
       
       In ihrem Buch schlägt die Journalistin Susanne Siegert einen
       Perspektivwechsel beim Blick auf die Verbrechen während der NS-Zeit vor.
       
 (DIR) Michael Hampes „Krise der Aufklärung“: Überleben geht nur gemeinsam
       
       Michael Hampe sucht in seinem neuen Essay „Krise der Aufklärung“ nach dem,
       was vom Versprechen der Aufklärung bleibt – und findet es in neuen Schulen.
       
 (DIR) Liebe als politische Kraft: „Wir brauchen Inseln der Liebe“
       
       Daniel Schreiber ist davon überzeugt, dass Liebe gegen politische
       Polarisierung hilft. Ein Gespräch über Härte, Feindbilder und
       Schreibworkshops.
       
 (DIR) Buch über neuen Faschismus: Jung, migrantisch, konform
       
       Wie ein Detektiv will Canberk Köktürk faschistisches in Deutschland
       offenlegen und damit provozieren. Das klappt so aber nicht.
       
 (DIR) TikToks politische Macht: Bunt blinkende Geopolitik
       
       In „TikTok Time Bomb“ erzählt die Investigativjournalistin Emily
       Baker-White, wie aus einer Tanz-App ein Faktor für die Weltpolitik wurde.
       
 (DIR) Buch von afghanischen Frauen: Eine Burka für das Denken der Frauen
       
       Das Buch „Geliebtes Kabul“ dokumentiert das Leben einiger Frauen unter
       Talibanherrschaft. Man möchte es Alexander Dobrindt in Dauerschleife
       vorlesen.
       
 (DIR) Essay über Moral in der Politik: Nützliche Moralkeule
       
       Rückgrat zeigen: Anne Rabe dekliniert in ihrem Essay „Das M-Wort“ durch,
       wie der gesellschaftliche Rechtsruck gestoppt werden kann.
       
 (DIR) Buch über US-Verfassung: Zerrieben zwischen den Fronten
       
       In „We the People“ zeichnet die Historikerin Jill Lepore die Aushöhlung der
       US-Verfassung nach. Diese sei nur noch ein „humpelnder Schatten“.
       
 (DIR) Buch mit Ideen für eine bessere Welt: Unterm Pflaster liegt der Schwamm
       
       Die Katapult-Redaktion hat 150 Ideen für eine bessere Welt gesammelt. Dazu
       gehören bekannte Ideen ebenso wie solche mit noch unbekanntem Potenzial.
       
 (DIR) Sammelband über den Krieg in der Ukraine: Mehr als eine Generation ist verloren
       
       Der Sammelband „Geteilter Horizont“ leistet eine erschütternde
       Bestandsaufnahme dessen, was der Krieg in der Ukraine – auch geopolitisch –
       anrichtet.
       
 (DIR) Besiedlung des Weltraums: Die Zukunft gehört den Sternenfahrern
       
       Der Philosoph Jan Völker sieht den Menschen auf dem Weg zum astronautischen
       Kolonisten. Er verschränkt für sein Essay Kants Gestirnsforschung mit
       Lacan.
       
 (DIR) Gremlizas „Gesammelte Schriften“: Der bürgerliche Politjournalismus als lächerliches Ideal
       
       Die ersten vier Bände von Hermann L. Gremlizas „Gesammelten Schriften“
       lesen sich wie ein Geschichtsbuch. Sie erhellen die Verhältnisse in der
       BRD.
       
 (DIR) Buch über den Kampf von Minderheiten: Marginalisierte heißen so, weil sie vereinzelt werden
       
       Ein Buch aus der Mitte für die Mitte: Michael Hunklinger beschreibt, wie
       Minderheiten dem Rechtsruck trotzen und warum Identität eine Zumutung ist.
       
 (DIR) Essay über Migration: Hauptsache, der Rundfunkbeitrag ist bezahlt!
       
       Ursula Krechels neuer Essay stellt sich gegen die Negativstimmung, die in
       Migration das Unheil unserer Zeit ausmachen will.
       
 (DIR) „Dunkle Ökologie“: Wilde Ecken schaffen
       
       In einem wütenden Essay schreibt Paul Kingsnorth gegen
       Wissenschaftler:innen und andere, die die Klimakatastrophe nicht ernst
       genug nehmen.
       
 (DIR) Buch über Philosophie der Krise: Tja, was nun?
       
       Zurückgelehnt im Denken, aber urteilsfreudig: Der Philosoph Konrad-Paul
       Liessmann erkundet unsere gegenwärtigen Unsicherheiten.
       
 (DIR) Buch über Wirtschaft und den Rechtsruck: Die Neinsager
       
       Wachsende Ungleichheit fördert den Erfolg der Rechten. Obwohl die, wenn sie
       regieren, das Armutsrisiko noch steigern.
       
 (DIR) Antisemitismus im Pop: Just another brick in the wall
       
       Kann es sein, dass Pop ein Antisemitismusproblem hat? Maria Kanitz und
       Lukas Geck durchleuchten die Szene in ihrem Buch „Lauter Hass“.
       
 (DIR) Buch über die AK-47: Barfüßige Kriegsgötter
       
       Mogadischu, Grosny, Aleppo: Der italienische Kriegsreporter Domenico
       Quirico folgt der blutigen Spur des Sturmgewehrs AK-47.
       
 (DIR) Buch über 4000 Jahre Schwarze Geschichte: Sklaverei und Widerstand
       
       Amat Levins „Black History“ ist ein pralles Leselexikon über viertausend
       Jahre Schwarze Geschichte auf drei Kontinenten.
       
 (DIR) Studie zu rechten Erfolgen: Woher kommt die Wut?
       
       Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey versuchen dem „demokratischen
       Faschismus“ auf die Spur zu kommen – mit einem überraschenden Kronzeugen.
       
 (DIR) Buch über Politik in den Philippinen: Politdynastien und Seeleute
       
       Mehr als 30 Autor*innen aus Europa und den Philippinen ergründen die
       politische und soziale Komplexität des südostasiatischen Landes.
       
 (DIR) Buch über Politik und Gefühle: Der Stolz der Hillbillys
       
       Die Soziologin Arlie Russel Hochschild sucht in Kentucky nach den Gefühlen,
       die Menschen in die Arme von Trumps MAGA-Bewegung treiben.
       
 (DIR) KI unter Faschismusverdacht: Die Papageien, die wir riefen
       
       Übles wird nachgeplappert: KI hat nicht nur ein Kreativitäts-, sondern auch
       ein potenzielles Faschismusproblem, analysiert Rainer Mühlhoff in einem
       Buch der Reclam-Reihe „Was bedeutet das alles?“.
       
 (DIR) Buch über Leben am Rand der Gesellschaft: Armut als System und Schicksal
       
       So viel über Arme gesprochen wird, so wenig sprechen sie selbst. In seinem
       Buch „Leben ganz unten“ lässt Christopher Wimmer jedoch marginalisierte
       Menschen selbst zu Wort kommen.
       
 (DIR) Buch „Mit Russland“: Rückenwind für Putins Lügen
       
       Das Buch „Mit Russland“ erzählt vor allem das Märchen, der Westen sei
       schuld am Ukraine-Krieg. Das ist so falsch wie gefährlich.
       
 (DIR) Innensenator bleibt Buchvorstellung fern: Ulrich Mäurers Luftnummer
       
       Bremens SPD-Innensenator zieht ein Grußwort für das Buch „Mit Russland“
       zurück. Dessen Hauptautor ist ein alter Bekannter ohne Russland-Expertise.
       
 (DIR) Buch über Philosophen Edmund Husserl: Der Fröhlichkeit kann man nachhelfen
       
       Der Wissenschaftler Christian Beyer stellt in seinem Buch „Husserls
       Philosophie“ das Werk eines der einflussreichsten Philosophen des 20.
       Jahrhunderts vor.
       
 (DIR) Buch über Erfolg der Nazi-Ideologie: Die Lust am Hass bleibt
       
       Der Philosoph Menno ter Braak hat in den 1930er Jahren die rechte Ideologie
       seziert. Dass seine Analyse stimmt, zeigt auch die AfD-Wählerschaft von
       heute.
       
 (DIR) Buch zur Polarisierung der Gesellschaft: Polarisiert sind immer die anderen
       
       Der Soziologe Nils Kumkar betrachtet die Polarisierung: Als
       Gesellschaftsdiagnose taugt sie wenig, als politische Strategie ist sie oft
       erfolgreich.
       
 (DIR) Michel Abdollahi über den Rechtsruck: „Die demokratischen Parteien haben ihr Profil aufgegeben“
       
       NDR-Moderator Michel Abdollahi will Deutschland den Rechten streitig
       machen. Sein neues Buch „Es ist unser Land“ kämpft für Demokratie und
       Vielfalt.
       
 (DIR) Marxistische Klimakritik: Marx, aber grün
       
       Mit Rückgriff auf Marx versucht „Klima und Kapitalismus“ eine
       ökosozialistische Zukunft zu entwerfen.
       
 (DIR) Buch über grünen Kolonialismus: Die einen schürfen, die anderen müssen umziehen
       
       Ein Autor:innenkollektiv beleuchtet globale Ausbeutungsmechanismen im
       Welthandel und zeigt mögliche Alternativen zum „Grünen Kolonialismus“ auf.
       
 (DIR) USA-Geschichtsklassiker auf Deutsch: Geschichte entzündet sich an Erfahrungen der Entrechteten
       
       Howard Zinns „Eine Geschichte des amerikanischen Volkes“ ist das wichtigste
       Gegen-Geschichtsbuch der USA. Es liegt jetzt in deutscher Übersetzung vor.