# taz.de -- Interview
       
 (DIR) Exilierte Oppositionelle zu Nicaragua: „Maduros Sturz hat die Bevölkerung aufgeweckt“
       
       Dora María Téllez war Gesundheitsministerin in Nicaragua – bis sie in
       Opposition ging zum Ortega-Regime. Das sieht sie jetzt wackeln.
       
 (DIR) Grüne über missbrauchtes Sondervermögen: „Spahn hat wieder die deutsche Bevölkerung angelogen“
       
       Die Regierung hat das Sondervermögen zweckentfremdet, sagt auch
       Grünen-Haushaltspolitikerin Piechotta. Was sie nun vorhat und wie sie heute
       abstimmen würde.
       
 (DIR) Israelischer Angriff auf das Nachbarland: „Politisch ist die Hisbollah nun noch isolierter“
       
       Der Ärger auf die Hisbollah im Libanon steigt – auch unter ihren Anhängern,
       sagt Wissenschaftler Joseph Daher. Doch eine demokratische Alternative
       fehlt.
       
 (DIR) Aufmerksamkeitspolitik: „Immer mehr Menschen merken, dass etwas nicht stimmt“
       
       Meta & Co stehlen unsere Aufmerksamkeit, sagt die Filmemacherin Alyssa Loh.
       Einzeln kämen wir dagegen nicht an, deshalb brauche es eine Bewegung.
       
 (DIR) Streik-Gespräch in der taz: „Es gibt auch in der taz immer noch eine Bro-Culture“
       
       Generalstreik gegen das Patriarchat! Auch in der taz wollen Flinta* die
       Arbeit niederlegen. Zwei taz-Redakteurinnen über Sinn, Soli und Schreiben.
       
 (DIR) Chefredakteurin der „Badischen Zeitung“: „Die Bundestagswahl versteht jeder. Aber Landespolitik?“
       
       Hat der Lokaljournalismus eine Zukunft? Ja, sagt „BZ“-Chefredakteurin
       Carolin Buchheim – wenn er auf die Menschen zugeht und zu erklären bereit
       ist.
       
 (DIR) Minister über den Umgang mit der Natur: „Eines der schlechtesten Gesetze, das uns je erreicht hat“
       
       Schnelle Planung braucht frühe Bürgerbeteiligung und gut gemachte
       Genehmigungsverfahren, sagt Schleswig-Holsteins grüner Umweltminister
       Tobias Goldschmidt.
       
 (DIR) Forscher über AfD in Baden-Württemberg: „Starke Kontinuität extrem rechten und nationalen Denkens“
       
       Reich und extrem rechts: Warum liegt die AfD in Baden-Württemberg bei 20
       Prozent? Rolf Frankenberger hat sich mit rechten Hotspots beschäftigt.
       
 (DIR) SPD-Außenexperte über Iran-Krieg: „Das untergräbt die internationale Ordnung“
       
       Trotz aller Erleichterung über den Tod von Ali Chamenei bleibe der Krieg
       gegen Iran völkerrechtswidrig, sagt der SPD-Außenexperte Adis Ahmetovic.
       
 (DIR) Linkenpolitikerin über Dublin-Zentrum: „Nur noch Bett, Brot und Seife“
       
       Einrichtungen wie das Hamburger Dublin-Zentrum könnte es bald bundesweit
       geben. Carola Ensslen von der Linkspartei sagt: Hier geht die Angst um.
       
 (DIR) Soldat über vier Jahre Krieg: „Wir sprechen jetzt anders über Angst, Hoffnung oder Wut“
       
       Serhij Zhadan ist Autor und Soldat. Ein Gespräch darüber, wie der Krieg
       Gesellschaft und Zeitwahrnehmung verändert – und die Sprache präzisiert.
       
 (DIR) Cem Özdemir: „Schwampel? Dafür ist mir Baden-Württemberg zu schade“
       
       Der grüne Spitzenkandidat in Baden-Württemberg Cem Özdemir über Palmer,
       seinen Geburtstagsgast, Einwanderung und Aufstiegschancen im Südwesten.
       
 (DIR) Spielfilm „The Day She Returns“: Sie hätte jetzt wirklich gern ein Bier
       
       „The Day She Returns“ von Hong Sang-soo zeigt ein Interview in mehreren
       Variationen. Mit einfachen Mitteln entsteht etwas Komplexes.
       
 (DIR) CDU-Parteitag und Landtagswahlen: „Hauptsache, es kommt aus Baden-Württemberg“
       
       Als CDU-Spitzenkandidat will Manuel Hagel die Partei zurück an die Spitze
       führen – mit Fokus auf Wirtschaft und klarer Abgrenzung zur AfD.
       
 (DIR) Sechster Jahrestag des Hanau-Anschlags: „Mein Sohn ist tot – und es wird nicht aufgeklärt“
       
       Hamza Kurtović wurde am 19. Februar 2020 beim Terroranschlag in Hanau
       ermordet. Sein Vater Armin kämpft seit Jahren vor Gerichten für
       Gerechtigkeit.
       
 (DIR) Neues Peaches-Album: „Sie benötigen eimerweise Gleitmittel“
       
       Die 59-jährige kanadische Wahlberlinerin Peaches im Gespräch über hängende
       Brüste, reaktionäre Politik, Jüdischsein und sexy Texte auf ihrem neuen
       Album.
       
 (DIR) Anwältin über die Dunkelfeldstudie: „Das Ausmaß der Gewalt ist erschütternd“
       
       Frauen und Männer erfahren laut einer Studie etwa gleich viel Gewalt in
       Beziehungen. Stimmt das? Die Anwältin Christina Clemm ist skeptisch.
       
 (DIR) Videopodcast von Sara Arslan: Bock auf ein Späti-Date?
       
       Im Interviewformat „Take Me Späti“ präsentiert Sara Arslan ihren Gästen
       ihre Berliner Lieblingsorte: Spätis. Gute Gespräche inklusive.
       
 (DIR) Reiseforscher im Gespräch: Wie geht nachhaltiger Tourismus?
       
       Schon mit kleinen Änderungen kann man Reisen umweltfreundlicher und besser
       für die lokale Bevölkerung gestalten, sagt Tourismusforscher Dirk Reiser.
       
 (DIR) Autorin Teresa Bücker zu Teilzeitstreit: „40 Stunden sind zu viel“
       
       Das Recht auf Teilzeit abzuschaffen, wäre ein Angriff auf die
       Gleichstellung, sagt die Buchautorin. Sie fordert ein neues Verständnis von
       Vollzeit.
       
 (DIR) Nacktheit und Sex in „Die Sims“: „Bei sexuellen Inhalten herrscht ein Doppelstandard“
       
       Bei „Sims 4“ ist Sex nicht sichtbar. Der Programmierer Turbodriver hat das
       geändert. Dank ihm können die Sims auch menstruieren – und abtreiben.
       
 (DIR) Die Wahrheit: „Ich mache aus Schweineohren Gold!“
       
       Das Wahrheit-Interview mit dem US-Präsidentenberater T. J. Stafford über
       Deutsche, Dörfer und Trump’sche Sauen.
       
 (DIR) Die Wahrheit: „Mir platzt gleich der Kragen!“
       
       Das Wahrheit-Interview: Karsten-Uwe Büroleiter über die Lage des
       Bäckerhandwerks und seinen inneren Schweinehund.
       
 (DIR) Legendäre Interview-Reihe: Im Rahmen des Rauchersalons
       
       Mit „Zur Person“ gelang Günter Gaus ein Gesprächsformat, das den harten
       Männern der Kriegsgeneration einiges entlockte. Geraucht wurde dabei auch.
       
 (DIR) Politiker:innen zum Reden bringen: Erhellende Antworten auf falsche Fragen
       
       Reden, ohne miteinander zu reden, ist der neue Interviewtrick. Denn wenn
       Worte nur noch Hülsen sind, kommt es auf den Überraschungsmoment an.
       
 (DIR) Die Wahrheit: „Lass dich bloß nicht mit Putin ein, Stevie!“
       
       Das Wahrheit-Exklusiv-Interview der Woche: Die taz-Auslandsredaktion im
       Gespräch mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff.
       
 (DIR) Stadtforscherin über Wohnungslosigkeit: „Manche müssen Körperfunktionen timen“
       
       Wer auf der Straße lebt, für den ist vieles schwerer. Für effektive
       Gegenstrategien fehlt der politische Wille, sagt Andrea Protschky.
       
 (DIR) Kriminologin zu Drogenhandel in Belgien: „Irgendwann müssen wir eine offene Debatte beginnen“
       
       Haben Drogenbanden Belgien „unterwandert„und zum „Narco“-Staat gemacht?
       Kriminologin Letizia Paol plädiert für Differenzierung.
       
 (DIR) Regisseur über Film „The Secret Agent“: „Ich wollte das Unsichtbare erzählen“
       
       Der Film „The Secret Agent“ von Kleber Mendonça Filho zeigt, wie es sich
       anfühlt in einer Diktatur. Ein Gespräch mit dem Regisseur über autoritäre
       Fantasien.
       
 (DIR) DRK-Leiter zu Gaza: „Die Lage bleibt äußerst fragil“
       
       Die Menschen in Gaza müssen weiter hungern, sagt Christof Johnen. Er
       erklärt, warum noch immer viele Lkws mit Hilfsgütern an der Grenze
       feststecken.
       
 (DIR) Annette Hug über Filipino-Übersetzung: „Auf keinen Fall die koloniale Geste des Überschreibens wiederholen“
       
       Die Philippinen sind Gastland bei der Frankfurter Buchmesse. Die Schweizer
       Schriftstellerin Annette Hug hat die Bücher aus dem Filipino übersetzt.
       
 (DIR) Die Wahrheit: „Imelda schaut monatlich rein“
       
       Die Philippinen-Woche der Wahrheit: Ein ausführlicher Anruf bei „Grit
       Schmidt Schuhe“ in Herne-Wanne.
       
 (DIR) Über die humanitäre Lage im Gazastreifen: „Geld in Gaza fühlt sich an wie Monopoly-Geld“
       
       Die Lage der Menschen in Gaza sei katastrophal, sagt Jouanna Hassoun. Mit
       ihrer Organisation Transaidency bringt sie Lebensmittel zu den Menschen.
       
 (DIR) Regisseurin über Debütfilm zu Missbrauch: „Die Geschichte ist schon emotional genug“
       
       In ihrem Spielfilmdebüt „Karla“ erzählt die Regisseurin Christina
       Tournatzes von einem wahren Kindesmissbrauchsfall und der Würde der
       Figuren.
       
 (DIR) Regisseur Edgar Reitz: „Ich glaube an Mündigkeit, an die Intelligenz des Machens“
       
       Der Regisseur Edgar Reitz, inzwischen 93 Jahre alt, träumt von seinen
       Figuren. Warum sich sein neuer Kinofilm um den Philosophen Leibniz dreht.
       
 (DIR) Elch über Urlaube und Grenzen: „Ich bin auch nur ein Elch“
       
       Emil wandert seit Monaten durch das östliche Europa. Seit einigen Wochen
       hält er Österreich in Atem. Fans fordern sein Bleiberecht.
       
 (DIR) Berlins Sozialsenatorin Cansel Kiziltepe: „Wenn ich meinen Job gut mache, gehören Konflikte dazu“
       
       Zu wenig Ausbildungsplätze, Kürzungen im Haushalt, Krach mit der CDU:
       Sozialsenatorin Cansel Kiziltepe (SPD) im Interview über ihre vielen
       Baustellen.
       
 (DIR) Frau von inhaftiertem Unternehmer Kavala: „Sehr gut für seine Moral“
       
       Seit bald acht Jahren sitzt Kulturmäzen Osman Kavala im Silivri-Gefängnis
       bei Istanbul. Ein Gespräch mit Ayşe Buğra, die die Goethe-Medaille in
       Empfang nehmen wird.
       
 (DIR) Robert Habeck tritt ab: „Ich will nicht wie ein Gespenst über die Flure laufen“
       
       Ex-Vizekanzler Habeck verlässt den Bundestag. Die Grünen hätten ihre neue
       Rolle nun gefunden, sagt er der taz. Und dann gibt er Julia Klöckner noch
       eins mit.
       
 (DIR) Krise der Berliner Verkehrsbetriebe: „Das wird noch mal richtig wehtun“
       
       Die BVG ist ein Großsanierungsfall. Unternehmenschef Henrik Falk will die
       Probleme bis Ende 2027 in Griff kriegen – mit einer „gewissen Radikalität“.
       
 (DIR) Videothekar über die Gegenwart: „Unser größter Feind ist die Trägheit“
       
       Videotheken im ganzen Land sind gestorben. Im ganzen Land? Mitten in
       Kreuzberg trotzt Graf Haufens „Videodrom“ dem Zeitgeist. Ein Interview.
       
 (DIR) Bütikofer über EU-China-Treffen: „Das wird ein Tiefpunkt-Gipfel!“
       
       Der China-Experte Reinhard Bütikofer erwartet beim EU-China-Treffen vor
       allem: Streit. Gleichzeitig müsse die EU härter gegen Peking auftreten.
       
 (DIR) Museumskurator über Frantz Fanon: „Er glaubte an Universalismus“
       
       Am 20. Juli wäre Frantz Fanon, der Denker der Dekolonisierung, 100 Jahre
       alt geworden. Gabriel Schimmeroth, Kurator am Museum im Rothenbaum,
       verteidigt ihn gegen Vereinnahmung.
       
 (DIR) Die Wahrheit: „Wer will schon direkt morgens sein totes Kind channeln?“
       
       Das ultimative Wahrheit-Interview mit Manifesta Mortura, Deutschlands
       allererstem Medium für die Generation Z.
       
 (DIR) Marinechef im Gespräch über Krieg: „Wir sind die Letzten, die Hurra schreien“
       
       Ehemals Pfadfinder, heute Marinechef: Jan Kaack im Gespräch über
       Pazifismus, Zeltbahnen und die russische Bedrohung.
       
 (DIR) Die Wahrheit: Der Tod der Hexenhäsin
       
       Irland kann Folklore, das wissen nicht nur grüne Trolls. Die irische
       Sammlung an märchenhaftem Stoff umfasst allein 700.000 Seiten.
       
 (DIR) Die Wahrheit: „Haben Sie was gegen Träume?“
       
       Der Dichter Thomas Gsella über seine umstrittene „Gsellakotta-Armee“ und
       die deutsche Bürokratie. Das Wahrheit-Interview.
       
 (DIR) Journalistin Lee Yaron über Israel: „Der 7. Oktober war das Scheitern eines Traums“
       
       Die israelische Journalistin Lee Yaron schrieb in „Israel 7. Oktober“
       Geschichten von Überlebenden auf. Sie hofft weiter auf Gerechtigkeit und
       Frieden.
       
 (DIR) Regisseurin über ihren Film „Harvest“: „Ich wollte, dass die Frauen kämpferisch sind“
       
       Athina Rachel Tsangari erzählt in ihrem „Punk“-Film „Harvest“ von einer
       verschwindenden Natur. Gedreht hat sie mit einem unbändigen
       Hauptdarsteller.
       
 (DIR) Die Wahrheit: „Bielefeld hätte ich mir sparen können“
       
       Nicht die Trümmerfrauen haben, sondern ein Rentner hat Deutschland nach
       1945 einst ganz allein wieder aufgebaut. Das Interview.