# taz.de -- Geschichte
(DIR) Die Wahrheit: Titan der Fantasy
Die ganze Wahrheit über den großen Grönlandisten und besten US-Präsidenten
aller Zeiten Don Trump, der herrliche Vorbilder im Amt hat.
(DIR) Comic „Gamma … visions“: Die KI-Apokalypse
Mit „Gamma … visions“ schließt Jens Harder sein vierbändiges Epos über
Mensch und Evolution ab. Er zeichnet düstere Zukunftsvisionen in
Türkisblau.
(DIR) Gedenken an die friesische Freiheit: Als in der Wesermarsch das Blut der Bauern floss
Friesenverbände erinnern an die Butjadinger Bauernrepublik. Wer heute von
„friesischer Freiheit“ spricht, muss auch von braunen Schatten erzählen.
(DIR) Imagekampagne für Niedersachsen: Kein Land für lahme Claims
Wenn die Landesregierung mal wieder eine Imagekampagne auslobt, kann das
eigentlich nur schiefgehen. Mit oder ohne neuen Slogan.
(DIR) DVD „Cartoon Roots“ aus US-Zwanzigern: Eine Sadomaso-Beziehung zwischen Schöpfer und Geschöpf
Max und Dave Fleischer waren vor Walt Disney Größen des US-Animationsfilms.
„Cartoon Roots: Back to the Inkwell“ versammelt ihre trickreichen Clips.
(DIR) Ausstellung zu jüdischer Islamforschung: Die Geschichte war verwoben
Die Ausstellung „Die Morgenländer“ in Hohenems ist lehrreich. Sie zeigt,
was den jüdischen Blick auf den Orient im 19. Jahrhundert bedeutend machte.
(DIR) Als Stalin Finnland schlucken wollte: Bereitschaft zum Widerstand unterschätzt
Zu Putins Propagandamythen gehört, dass Russland alle Kriege gewinnt. Doch
schon der sowjetisch-finnische Krieg 1939/40 zeigt: Das stimmt gar nicht.
(DIR) Geschichte eines Kampfbegriffs: Sozialismus in den USA
Die Rechte in den USA karikiert den Begriff des Sozialismus als
unamerikanisch. Dagegen stehen Ansätze, ihn sich pluralistisch neu
anzueignen.
(DIR) Neue Kinder- und Jugendbücher: Das Prinzip Hoffnung
Bildstarke Erzählungen über außergewöhnliche Frauen erinnern an Judith Kerr
und Jella Lepman, die Flucht aus Nazideutschland und ihr Leben mit Büchern.
(DIR) Jane Austen und die Geschlechterrollen: Neue Frauen an der Seitenlinie
In „Überredung“ blickt Jane Austen auf ein neues Geschlechterverhältnis.
Womöglich hat ihr letzter Roman eine heimliche, uneingestandene Heldin.
(DIR) Essay über staatlichen Autoritarismus: Entbürokratisierung, Baby!
Autoritäre Führer arbeiten an der Gleichschaltung staatlicher
Institutionen. Welche Strategien wurden dabei von Hitler bis Trump
verwendet?
(DIR) Auszeichnung für Daniel Cohn-Bendit: Das Phantom der Rebellion
Asterix siegt. Der deutsch-französische Publizist und Politiker Daniel
Cohn-Bendit wird in Berlin mit dem Prix de l’Académie de Berlin
ausgezeichnet.
(DIR) Autorin über Versäumnisse des Gedenkens: „Uns geht es um eine plurale Erinnerungskultur“
Wenn das Gedenken gelungen wäre, wäre die AfD nicht so erfolgreich, sagt
Hadija Haruna-Oelker. Sie plädiert dafür, alles auf Anfang zu stellen.
(DIR) Tödlicher AKW-Unfall vor 50 Jahren: Nach allen Regeln der Kunst verharmlost
Am 19. November 1975 starben zwei Arbeiter bei einem Unfall im AKW
Gundremmingen. Staatliche Stellen sorgten dafür, dass eine lückenlose
Aufklärung ausblieb.
(DIR) Historiker über den Klimawandel: „Die nationalstaatlich orientierte Weltpolitik ist der Bremser“
Ließe sich die Erderwärmung mit mehr Demokratie stoppen? Ein Interview mit
dem Historiker David Van Reybrouck, der beim Wandern einen Gletschersturz
erlebte.
(DIR) Ausstellung im Jüdischen Museum Wien: Wie Juden und Jüdinnen weiß wurden
Diese Ausstellung zeigt jüdische Selbst- und Fremdbilder. Sie widerspricht
einem Antirassismus, der jüdische Diskriminierungserfahrungen negiert.
(DIR) Historiker über queere Kämpfe: „Wir sind noch weit weg von Akzeptanz“
Eine Ausstellung des Schwulen Museums Berlin zeigt über 50 Jahre Geschichte
queerer Bewegungen. Gegenwärtig ist sie in Bremen zu sehen.
(DIR) Online-Projekt zur jüdischen Geschichte: Wo das Reformjudentum seine Wurzeln hat
Über die weltweit erste jüdische Reformsynagoge, eröffnet 1810 in Seesen,
informiert ein neues Projekt des Portals „Jüdisches Niedersachsen online“.
(DIR) Sexualforscher wird 200 Jahre alt: Karl Heinrich Ulrichs kämpfte für die Homo-Liebe
Der Mann aus dem ostfriesischen Aurich war seiner Zeit voraus. Trotz
staatlicher Unterdrückung forderte er schon im 19. Jahrhundert die Ehe für
alle.
(DIR) Ausstellung in Celle: Carolinen-Figuren geben zu denken
Mit 800 goldenen Dänen-Königinnen en miniature bevölkert der Bildhauer
Ottmar Hörl den Celler Schlosspark.
(DIR) Die Wahrheit: Der allererste Legostein
Die Wahrheit-Sommerserie „Wahre Originale“ (1): Von der gar hölzernen
Geschichte eines dänischen Unikums.
(DIR) Stadtrundgang durch Göttingen: Den Vätern der Atombombe auf der Spur
Viele maßgebliche Entwickler der Atombombe studierten in Göttingen. Ein
Stadtrundgang führt zu ihren Wohn- und Wirkungsstätten.
(DIR) Künstlerin über Bäume in der Stadt: „Bäume haben viel zu erzählen“
Bäume sind Teil der Stadtgesellschaft. Julia Nordholz lässt sie in ihrer
Hamburger Soundinstallation „Parlament der Bäume“ zu Wort kommen.
(DIR) Erfolgreiche Verdrängung in Spanien: Lieber knallbunt sein
Eine federleichte Ausstellung feiert in Madrid die spanische Popgeschichte.
Dass das Land unter Franco eine Diktatur war, wird ausgeblendet.
(DIR) Deutsch-jüdische Designerinnen: Eleganz und Spiel
Gestalterinnen der Moderne: Der Nationalsozialismus hat viele von ihnen in
die Vergessenheit gedrängt. Das Jüdische Museum in Berlin stellt sie vor.
(DIR) Geschichte Haitis in einem Brennglas: Die letzte Oase des Friedens
Brandstiftung zerstörte das Hotel Oloffson in Haitis Hauptstadt
Port-au-Prince. Es stand für die kulturelle Identität des Landes und für
Demokratie.
(DIR) Kubanischer Künstler Michel Mirabal: Waffen der Kunst
Michel Mirabal ist einer der international erfolgreichsten Künstler Kubas,
doch in seiner Heimat weitgehend unbekannt. Das soll sich ändern.
(DIR) Ausstellung „Wikingerdämmerung“: Fakten statt Legenden
Eine Ausstellung auf Schloss Gottorf zeigt, dass Wikinger ursprünglich ein
Beruf war. Und dass deren aktive Zeit mit Haithabus Untergang endete.
(DIR) Karl-May-Spiele in Bad Segeberg: Winnetou auf Goebbels’ Bühne
Die Karl-May-Spiele in Schleswig-Holstein ziehen jeden Sommer
Hunderttausende Besucher*innen an. Vor 90 Jahren war die Freilichtbühne
eine NS-Kultstätte.
(DIR) 70 Jahre Leo Baeck Institut: Wenn Historiker selbst Geschichte werden
Vor 70 Jahren gründeten Holocaustüberlebende das Leo Baeck Institut zur
Erforschung des deutsch-jüdischen Lebens. Es ist eine Schatzkammer des
Wissens.
(DIR) Erinnerungsarbeit mit Kopfhörern: Eine Stadt geht in ihre Erinnerung ein
Wie Oldenburg im öffentlichen Raum verdrängt und gedenkt, zeigt das
Staatstheater im Audiowalk „Zukunftsmusik – wir werden uns erinnert haben“.
(DIR) Deutsche Verbrechen an Polen vor 1945: Ein Findling gegen das Vergessen
Der neue Gedenkort zur Erinnerung deutscher Verbrechen an Polen wurde neben
dem Kanzleramt eingeweiht. Er soll nur ein fünfjähriges Provisorium sein.
(DIR) Historie des Hamburger HipHop: Digga, check das Denkmal
Die Musik- und Buch-Compilation „Eine Stadt wird bunt“ dokumentiert
Hamburger HipHop-Geschichte als Zeugnis einer DiY-Ära mit rebellischem
Slang.
(DIR) Sachbuch „Spionage im Grenzland“: „Eine Warnung für heute“
Ein deutsch-dänisches Team hat die Spionagegeschichte Schleswig-Holsteins
aufgeschrieben. Das Buch soll auch für aktuelle Spionage sensiblisieren.
(DIR) Wolfang Englers Erinnerungen an die DDR: Scham und Schuld
Nach 1989 machte Wolfgang Engler als Ostler Karriere. Den emotionalen Preis
analysiert der Soziologe in seinem Buch „Brüche. Ein ostdeutsches Leben“.
(DIR) 500 Jahre Bauernkrieg: Die Freiheit im Stadtmarketing
An Aufstand denken in Memmingen derzeit so gut wie alle. Das ist Folge
eines historischen Treffens im Jahre 1525, bei dem es um die Freiheit ging.
(DIR) Historiker über NS-Kultstätten: „Viele wurden als Freilichtbühnen einfach weitergenutzt“
Für ihre Propagandaveranstaltungen mit Menschenmassen bauten die Nazis
Kultstätten. Der Umgang mit ihnen ist noch mangelhaft, beklagt Dietmar von
Reeken.
(DIR) „Gewalt ausstellen“ im DHM in Berlin: Als Europa sich ein Bild machte
Schon bald nach 1945 versuchten Ausstellungen, die NS-Verbrechen greifbar
zu machen. Das Deutsche Historische Museum erinnert an sie.
(DIR) Historikerin über die Bauernkriege: „Freiheit ist ein kollektiver Begriff“
1525 revoltierten die Bauern in Deutschland. Ihre Träume von einer
Gesellschaft ohne Herren könnten, so Lyndal Roper, heute unser Denken
erweitern.
(DIR) Film „Ostpreußen – Entschwundene Welt“: Kein schönes Land
Filmemacher Hermann Pölking legt die Ideologie der historischen Bilder
frei, die er montiert. Das macht seinen Dokumentarfilm interessant.
(DIR) Buch über das Ende des „Dritten Reiches“: Gestellte Action für die Fotografen
Gerhard Paul beleuchtet so vielseitig wie spannend die letzten Tage der
Reichsregierung unter Admiral Dönitz, die im Mai 1945 in Flensburg
zusammentrat.
(DIR) Historischer Roman von Arno Frank: Ein unaufhaltsamer Aufstieg nach ganz unten
Eine Kleinstadt zwischen 1935 und 1945: Arno Frank begleitet im Roman
„Ginsterburg“ Deutsche, die sich nur allzu gerne der Nazi-Herrschaft
unterwerfen.
(DIR) Siegfried Unseld und die NSDAP: Der geheime Schuldmotor eines Verlegers
Siegfried Unseld war Mitglied der NSDAP. Dass der Suhrkamp-Patriarch es
verschwieg, wirft ein irritierendes Licht auf die alte Bundesrepublik.
(DIR) Preis für Filmemacher Assaf Gruber: „Menschen im Prozess des gesellschaftlichen Absturzes“
Assaf Grubers Filme handeln von Geschichte, Kommunismus und Zionismus. Ein
Gespräch darüber, wie politische Konflikte in der Kunst wieder auftauchen.
(DIR) „Bedrock“ von Kinga Michalska: Belasteter Boden
Der Film „Bedrock“ von Kinga Michalska spürt den Menschen nach, die auf den
Ruinen von KZs in Polen leben. Über Orte, auf denen die Geschichte lastet.
(DIR) Film „Flucht in den Norden“: Pionierin mit überschaubarem Werk
Katharina Thalbach flüchtet in der Klaus-Mann-Verfilmung „Flucht in den
Norden“ 1933 vor dem NS-Faschismus. Nun erscheint der Film auf DVD.
(DIR) Doku „Henry Fonda for President“ im Kino: Nach Reagans Rede war ihm übel
Gelungener Filmessay: In „Henry Fonda for President“ verknüpft Alexander
Horwath die Geschichten des Hollywoodstars und der USA äußerst
unterhaltsam.
(DIR) Buch über Wehrmachtsverbrechen: Und die Erde fing Feuer
In den 1970ern protokollierten drei Autoren Wehrmachtsverbrechen im
heutigen Belarus. Ihre mit Prosa garnierten Berichte sind nun auf Deutsch
erschienen.
(DIR) Erinnerung an Hamburgs dicksten Komiker: Kolossal komisch
Emil Naucke war eine Hamburger Berühmtheit. Sein großes Gewicht nutzte er
als Markenzeichen und Spaßfaktor für seine Shows. Vor 125 Jahren starb er.
(DIR) Der Hausbesuch: Abhängig von Büchern
Beim „stern“ war Barbara Beuys eine der ersten Frauen in der Redaktion,
doch ihre größere Berufung hat sie als Autorin gefunden.