# taz.de -- Brasilien
       
 (DIR) Widerstand gegen EU-Handelsvertrag: Unverantwortlicher Protest gegen das Mercosur-Abkommen
       
       Spätestens seit der US-Intervention in Venezuela ist klar: Die EU muss ihre
       Position auch durch den Handelsvertrag stärken. Die Einwände sind schwach.
       
 (DIR) Handelsabkommen mit Südamerika-Staaten: Mercosur-Abkommen würde EU-Landwirtschaft kaum belasten
       
       Wissenschaftler erwarten nur geringe Produktionseinbußen bei Fleisch und
       Milch. Der Schutz durch Zölle und Standards bleibe erhalten.
       
 (DIR) Ölkonzern Petrobas: Leck bei Öl-Probebohrungen in Brasiliens Amazonasbecken
       
       15.000 Liter von einer Kühlflüssigkeit sind entwichen. Experten weisen auf
       das sensible Ökosystem hin, Ölkonzern Petrobras sieht keine Gefahr.
       
 (DIR) Lateinamerikanisch-karibische Staaten: Uneins über den US-Imperialismus
       
       Lateinamerika ist in der Bewertung des US-Angriffs auf Venezuela gespalten.
       Brasiliens Rechte wünscht sich eine US-Intervention auch in ihrem Land.
       
 (DIR) Lateinamerika nach US-Militäraktion: Lula warnt, Milei jubelt
       
       Die einen jubeln, die anderen verurteilen. Die Reaktionen zeigen, wie
       zerklüftet Südamerika im Umgang mit dem Maduro-Regime ist.
       
 (DIR) Brasilien: Juristischer Erfolg für Indigene
       
       Brasiliens Oberstes Bundesgericht erklärt die Stichtagsregelung zur
       Vermessung von Gebieten erneut für verfassungswidrig. Vielleicht ist das
       nicht das letzte Urteil.
       
 (DIR) Senat stimmt für Amnestiegesetz: Triumph für Brasiliens Rechte
       
       Der brasilianische Senat stimmt für kürzere Strafen für die Putschisten von
       2023. Ex-Präsident Bolsonaro könnte so nach zwei Jahren Hafterleichterung
       bekommen.
       
 (DIR) Klimaschutz in Brasilien: Der schwierige Abschied von den Fossilen
       
       Brasiliens Präsident Lula will in 60 Tagen einen Fahrplan für die
       Energiewende vorlegen. Klimaschützer begrüßen das Vorhaben.
       
 (DIR) Präsidentschaftswahl 2026 in Brasilien: Soll Sohn Nummer eins wirklich an die Spitze?
       
       Flávio Bolsonaro kandidiert in Brasilien für das Präsidentenamt. Er ist der
       älteste Sohn des verurteilten Ex-Staats- und Regierungschefs Jair
       Bolsonaro.
       
 (DIR) Verurteilter Ex-Präsident Brasiliens: Bolsonaro ernennt Thronfolger
       
       Der Senator Flávio Bolsonaro will sich Ende 2026 um das Amt des
       Staatspräsidenten bewerben. Sein Vater, Häftling Jair Bolsonaro, habe ihn
       zu seinem politischen Erben erkoren.
       
 (DIR) Die Wahrheit: Palmito brutal
       
       Spargeltarzan, brasilianischer Mythos, Häftling – Auf- und Abstieg eines
       rechten Menschenhassers namens Jair Messias Bolsonaro.
       
 (DIR) Brasiliens Expräsident in Haft: Immerhin eine Luxuszelle für Jair Bolsonaro
       
       Brasiliens verurteilter Ex-Präsident malträtierte seine Fußfessel. Nun
       sitzt er in einer Polizeiwache. Seine politischen Gegner feiern.
       
 (DIR) Reaktionen auf das Ende des Klimagipfels: Empörung – aber auch Aufbruchstimmung
       
       Weil kein Beschluss zum Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas gelungen ist, sind
       Klimaschützer von der Konferenz enttäuscht. Indigene sind jedoch zufrieden.
       
 (DIR) Abschluss des UN-Klimagipfels: Kolumbien sprengt Prozedere
       
       Kolumbien widerspricht, obwohl die Beschlüsse des UN-Klimagipfels formell
       beschlossen waren. Nach einer Unterbrechung kann der Gipfel trotzdem enden.
       
 (DIR) Brasiliens Ex-Präsident: Bolsonaro wegen Fluchtgefahr im Knast
       
       Jair Bolsonaro, der zu 27 Jahren Haft verurteilte ehemalige Präsident des
       größten südamerikanischen Landes, wollte wohl seine Fußfessel aufbrechen.
       Nun muss er vom Hausarrest ins Gefängnis.
       
 (DIR) Weltklimakonferenz in Brasilien: Weiter Streit um Abschlussdokument
       
       Auf der Zielgeraden des Weltklimagipfels in Belém gibt es noch keine
       Einigung über einen übergreifenden Konferenzbeschluss. Die EU zofft sich
       mit den Ölförderländern und anderen Staaten um den Fahrplan für eine Abkehr
       von fossiler Energie.
       
 (DIR) COP30 und der Kampf um indigene Rechte: Der Schatz der Kayapó
       
       Im Amazonas-Regenwald trotzen die indigenen Kayapó den Profitinteressen von
       Agrarindustrie und Goldgräbern – und schützen so das Klima. Ein Besuch.
       
 (DIR) UN-Klimakonferenz: Feuer ist unter Kontrolle
       
       Am Donnerstag brach auf dem Gelände der Weltklimakonferenz ein Feuer aus.
       Nun versuchen rechte Gruppen den Vorfall für sich zu nutzen.
       
 (DIR) CO₂-Zertifikate in indigenen Gebieten: Wie Indigene auf der Klimakonferenz Widerstand leisten
       
       Projekte für CO₂-Zertifikate führen in indigenen Gebieten oft zu
       Menschenrechtsverletzungen. Auf dem UN-Klimagipfel bildet sich Widerstand.
       
 (DIR) Nach peinlichem Auftritt: Merz empört Lateinamerika
       
       Der Kanzler hatte sich despektierlich über die brasilianische Stadt Belém
       geäußert, in der die UN-Klimakonferenz stattfindet. Jetzt hagelt es Kritik.
       
 (DIR) Überraschung auf Klimagipfel: Breites Bündnis fordert Fahrplan für Ausstieg aus Fossilen
       
       Immer mehr Staaten wollen auf dem UN-Klimagipfel einen Fahrplan für den
       Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas beschließen. Der Vorstoß kommt unerwartet.
       
 (DIR) Unterbringung bei der Klimakonferenz: Vai ficar tudo bem
       
       Die Unterbringung bei der COP wird eine Katastrophe, hieß es. Die
       Brasilianer*innen wiegelten ab: Wird schon gut gehen. Beobachtungen
       vor Ort.
       
 (DIR) Brasiliens linker Staatschef: Der Tintenfisch
       
       Brasiliens Präsident Lula da Silva streckt seine Arme in alle Richtungen
       aus. Ideale Voraussetzung für den Gastgeber der Weltklimakonferenz, oder?
       
 (DIR) Beschützer des Regenwaldes: Der Amazonas dankt
       
       Waldschutz ist eines der zentralen Themen der Weltklimakonferenz in
       Brasilien. Acht Beispiele, wie der in den Ländern Amazoniens aussehen kann
       
 (DIR) COP30 in Brasilien: Kommt der Backlash in der Klimapolitik?
       
       Die Weltklimakonferenz findet in Zeiten statt, in denen Klimaschutz
       attackiert wird. Nicht nur von Donald Trump. Auch in Europa üben Rechte
       Druck aus.
       
 (DIR) COP30 in Brasilien: Grüne Bühne, schwarzer Boden
       
       Brasilien als COP30-Gastgeber stellt sich als Vorreiter der Energiewende
       dar. Gleichzeitig fördert die Regierung immer mehr Öl. Mit ernsten Folgen.
       
 (DIR) UN-Klimakonferenz: Demonstrant*innen durchbrechen Türen
       
       Am Dienstagabend brachen Protestierende die Eingangstüren des
       Austragungsortes der UN-Klimakonferenz auf. Danach zogen sie wieder vom
       Gelände.
       
 (DIR) COP30 in Brasilien: Aktivist*innen stürmen Klimakonferenz
       
       Das Gelände wurde temporär evakuiert. Am Mittwochmorgen soll es aber wieder
       öffnen, sodass die Verhandlungen weitergehen können.
       
 (DIR) Direktorin der UN-Klimakonferenz: Die Frau für gute Stimmung – und klare Worte
       
       Über Erfolg und Misserfolg der UN-Klimakonferenz wird auch das Geschick
       ihrer Direktorin Ana Toni entscheiden. Leichtfallen wird Toni das nicht.
       
 (DIR) Stimme aus Brasilien: Ihr werdet euch in Belém verlieben!
       
       Die Bedingungen für eine Klimakonferenz sind schlecht in Belém. Aber das
       macht die Stadt schon wett, schreibt der Journalist Felipe Corona.
       
 (DIR) Klimakonferenz COP30: Das B in Belém steht für Baustelle
       
       Die Weltklimakonferenz startet in der brasilianischen Stadt mit den meisten
       Slums. Der Staat investiert viel. Was haben die Bewohner:innen davon?
       
 (DIR) Grüne Lunge und schwarzes Gold: Brasiliens Klimapolitik zwischen Hoffnung und Ölförderung
       
       Mit Belém im Amazonas-Gebiet hat Brasilien einen symbolträchtigen Ort für
       die COP30 ausgewählt. Doch was passiert dort politisch für den Klimaschutz?
       
 (DIR) Vor der Klimakonferenz in Belém: Waldschutz oder Greenwashing?
       
       Als Auftakt der Weltklimakonferenz COP30 fand in Belém ein Gipfel der
       Staats- und Regierungschefs statt. Die von Brasilien lancierte Tropical
       Forest Forever Facility stieß dabei auf ein geteiltes Echo.
       
 (DIR) Historiker über den Klimawandel: „Die nationalstaatlich orientierte Weltpolitik ist der Bremser“
       
       Ließe sich die Erderwärmung mit mehr Demokratie stoppen? Ein Interview mit
       dem Historiker David Van Reybrouck, der beim Wandern einen Gletschersturz
       erlebte.
       
 (DIR) Linke in Lateinamerika: In der Defensive
       
       Linke Kräfte haben auch in Lateinamerika mit dem Vormarsch der Ultrarechten
       zu kämpfen. Die USA mischen sich so unverhohlen ein wie lange nicht mehr.
       
 (DIR) Vor der UN-Weltklimakonferenz COP30: Schmelztiegel Amazonien
       
       Drei Journalist:innen aus Brasilien berichten über die Amazonas-Region,
       seine Menschen und die Herausforderungen des Waldschutzes.
       
 (DIR) Komponist Lô Borges ist gestorben: Nur scheinbar harmlose „Tralala“-Singerei
       
       Der brasilianische Komponist Lô Borges ist im Alter von 75 Jahren
       gestorben. Mit seinen stilbildenden Songs übte er auch Kritik an der
       Militärdiktatur.
       
 (DIR) Regisseur über Film „The Secret Agent“: „Ich wollte das Unsichtbare erzählen“
       
       Der Film „The Secret Agent“ von Kleber Mendonça Filho zeigt, wie es sich
       anfühlt in einer Diktatur. Ein Gespräch mit dem Regisseur über autoritäre
       Fantasien.
       
 (DIR) Brasiliens Umweltministerin im Gespräch: „Der Wald lehrt uns, wie klein wir sind“
       
       Marina Silva ist eine Ikone der Klimaschutzbewegung. Hier spricht sie über
       die Spitzenpolitik, den Kampf für den Amazonas und die Weltklimakonferenz.
       
 (DIR) Polizeigewalt in Rio: Ziellose Härte
       
       Die Unruhen in Brasilien sind mit auf soziale Klüfte und fatale
       Städteplanung zurückzuführen. Mit Gewalt wird den Problemen kaum
       beizukommen sein.
       
 (DIR) Brutale Razzia in Brasilien: Krieg den Hütten?
       
       Nach dem Blutbad gegen mutmaßliche Drogendealer in Rio de Janeiro
       unterzeichnet Präsident Lula ein Gesetz für mehr Sicherheit. 2026 stehen
       Wahlen an.
       
 (DIR) Blutige Razzia in Rio de Janeiro: Zustände wie nach einem Bürgerkrieg
       
       Das gewaltsame Vorgehen der Polizei gegen mutmaßliche Drogengangs sorgt in
       Brasilien und international für Entsetzen. Mindestens 132 Menschen sind
       tot.
       
 (DIR) Unterwegs auf dem Amazonas: Die Lebensader
       
       Unterwegs auf einem turbulenten Transportschiff im brasilianischen
       Amazonasgebiet – Richtung Belém, wo bald die COP30, die Weltklimakonferenz,
       beginnt.
       
 (DIR) BYD in Brasilien: Größter chinesischer E-Auto-Konzern expandiert
       
       BYD eröffnet eine Fabrik in Brasilien. Der Konzern will den E-Auto-Markt in
       Lateinamerika aufmischen. Die Konkurrenz ärgert sich.
       
 (DIR) Ausbeutung des Glaubens in Brasilien: Lukratives Callcenter für bezahlte Wunder
       
       In Rio de Janeiro gehen die Behörden gegen einen angeblichen Pastor vor. Er
       hat den Ärmsten Segen und Wunder per Schnellüberweisung verkauft.
       
 (DIR) Weltraumbehörde über Amazonas: „Das System erreicht seinen Kipppunkt“
       
       Unter Präsident Lula hatte sich der brasilianische Amazonaswald erholt. Nun
       macht sich der schleichende Waldverlust bemerkbar, erklären zwei Forscher.
       
 (DIR) Arbeitsbedingungen im Kaffeeanbau: Schuften für den guten Arabica
       
       In Brasilien arbeiten viele Menschen unter sklavenähnlichen Bedingungen auf
       Kaffeeplantagen. Dort werden Premiumprodukte für den Export nach Europa
       angebaut.
       
 (DIR) Immunitätsgesetz in Brasilien vom Tisch: Nein zum „Banditen-Gesetz“
       
       Die zuständige Kommission in Brasiliens Senat lehnte es einstimmig ab, in
       der Verfassung weitreichende Immunität für Parteivorsitzende zu verankern.
       
 (DIR) Bahnprojekte in Brasilien: Hafenanbindung ohne Hafen
       
       Brasiliens Eisenbahn ist für politisch gefärbte Megaprojekte bekannt, die
       nie gebaut werden. Nun geht es um knapp 2.400 Kilometer – mit einem Haken.
       
 (DIR) Massenproteste in Brasilien: „Nein zum Banditen-Gesetz“
       
       Zehntausende gehen gegen Gesetze auf die Straße, die auf Bolsonaro und
       seine Anhänger zugeschnitten sind. Lula kündigt sein Veto gegen die Gesetze
       an.