# taz.de -- Tierschutz
       
 (DIR) Störaktion auf der Grünen Woche: Gequälte Grüße vom Schlachthof
       
       Aktivistinnen stören den Auftritt des Agrarministers auf der Grünen Woche.
       Sie verweisen auf den Widerspruch zwischen Agrarpolitik und Tierwohl.
       
 (DIR) Neue Regelung beim Springreiten: Blutende Pferde nun Einzelfallentscheidungen
       
       Beim Weltcup-Reitturnier in Leipzig gilt erstmals nicht mehr die „No Blood
       Rule“. Blutende Pferde führen nicht automatisch zur Disqualifikation.
       
 (DIR) Quälerische Tierhaltung: Eine Sauerei
       
       Aufnahmen von Aktivisten sollen Schweine zeigen, die lange in Käfige
       gesperrt wurden oder kein Wasser bekamen. Kritik gibt es auch an legaler
       Haltung.
       
 (DIR) Bundesagrarminister Alois Rainer: Gut für den Bauernverband, aber nicht für die Bauern
       
       Der CSU-Politiker erfüllt der Agrarlobby fast jeden Wunsch. Das schadet der
       Umwelt – und langfristig auch den Landwirten. Dabei gibt es Alternativen.
       
 (DIR) Kennzeichnung der Haltungsform: Mehr Fleisch aus besseren Ställen
       
       Der Anteil von Fleisch aus den höheren „Haltungsform“-Stufen in
       Supermärkten steigt. Besonders bei einer Tierart verbessern sich die
       Haltungsbedingungen.
       
 (DIR) Wolfspopulation in Niedersachsen: Dem Unsichtbaren auf den Fersen
       
       Kot checken, Spuren suchen, Rudel dokumentieren: Jedes Wochenende sind in
       Niedersachsen freiwillige Wolfsschützer unterwegs. Warum tun sie das?
       
 (DIR) Videoüberwachung in Schlachthöfen: Tierqual live und in Farbe
       
       Was bringt Videoüberwachung in Schlachthöfen? Niedersachsens
       Agrarministerin scheint das auch nicht so genau zu wissen.
       
 (DIR) Umfrage zum Böllern: Nur Minderheit mag Feuerwerk
       
       Auch wenn in diesen Tagen wieder tonnenweise Böller, Raketen und Fontänen
       verkauft werden: Die meisten Bundesbürger sind gegen die Knallerei.
       
 (DIR) Unfälle durch Pyrotechnik zu Silvester: Mediziner und Umweltschützer wollen Böllerverbot
       
       Der Ärztekammerpräsident und die Umwelthilfe fordern, privates Böllern zu
       verbieten. Der Feuerwerksverband sieht Alkohol als das größere Problem.
       
 (DIR) Im Hühnerglück: Ein zweites Leben für Rupfi
       
       Weil sie nicht mehr genug Eier legen, landen Legehennen meist beim
       Schlachter. Ein Verein hat etwas dagegen und findet ein Zuhause für die
       Tiere.
       
 (DIR) Flusspferd-Baby im Berliner Zoo: Geboren in Gefangenschaft
       
       „Willi Wackelöhrchen“ tauft der Berliner Zoo das Flusspferd-Baby. Nach der
       Verkündung spielen sich triste Szenen ab – ein guter Anlass für Boykott.
       
 (DIR) Umweltverband zu Bauernprotest: „EU-Agrarsubventionen sollten komplett gestrichen werden“
       
       Die geplante Bauerndemo in Brüssel sei rückwärtsgewandt, so Matthias
       Wolfschmidt vom Umweltverband nature solidarity. Er fordert eine
       Pestizidabgabe.
       
 (DIR) Tötung von Straßenhunden in der Türkei: Vom Bordstein ins Tierheim
       
       Ein Jahr nach dem Tiertötungsgesetz organisieren Aktivisten Proteste und
       schützen Straßenhunde – und damit auch das, was für sie zur Türkei gehört.
       
 (DIR) Neue Agrarexportstrategie: Schlecht für Bauer, Tier und Umwelt
       
       Auf Agrarexporte zu setzen, ist falsch – besser wäre es, sich um das
       Tierwohl zu kümmern.
       
 (DIR) Regierungsstrategie für Agrarexporte: Mehr deutsches Schweinefleisch für die Welt
       
       Deutschland solle mehr Lebensmittel exportieren, sagt Agrarminister Rainer.
       Die staatliche Kennzeichnung der Tierhaltungsform verzögert sich erneut.
       
 (DIR) Artenschutzkonferenz in Usbekistan: Lebewesen als verfügbare Ressource
       
       Die Artenschutzkonferenz Cites zeigt erneut: Menschen können zählen,
       bewerten, managen – und mit diesen Methoden auch schützen. Das
       funktioniert. Irre ist es trotzdem.
       
 (DIR) Die Wahrheit: Kann man Wellensitticheier essen?
       
       Zierliche Lebensmittel wie Wachteleier entzücken das Auge. Aber nicht alle
       tierischen Niedlichkeiten darf man mit gutem Gewissen verspeisen.
       
 (DIR) Qualzucht von Haustieren: Was kommt nach dem Mops?
       
       Um einen süßen Hund zu züchten, hat der Mensch dem Mops seine Nase und
       Gesundheit genommen. Lassen sich solche Fehler wiedergutmachen?
       
 (DIR) Verstoß gegen Tierschutzgesetz: Verdächtige für Robbentötung im Visier
       
       Vor einem Jahr starben 40 Kegelrobben vor Rügen. Nun wurden Tatverdächtige
       ermittelt. Ihnen drohen Geld- und sogar Haftstrafen.
       
 (DIR) Einigung in der EU: Strengere Regeln gegen illegalen Tierhandel
       
       Tierhandel ist ein Milliardengeschäft – und Qualzucht immer noch üblich. In
       der EU gibt es jetzt eine Einigung auf strengere Vorgaben.
       
 (DIR) Dramatische Bedingungen: Wochenlanger Tiertransport findet Ende
       
       Unter mutmaßlich dramatischen Bedingungen werden Tausende Rinder auf einem
       Frachtschiff transportiert. Nun soll das Ziel erreicht sein.
       
 (DIR) Bedingungen bei Tiertransporten: Tausende Rinder seit Wochen auf Frachtschiff
       
       Seit Wochen befinden sich knapp 3.000 Rinder in einem Frachtschiff – weil
       das Empfängerland die Annahme verweigerte. Die Bedingungen sind dramatisch.
       
 (DIR) Skandalschlachthof Bad Iburg: Noch eine Bewährungsstrafe für den Metzger
       
       Der Ex-Chef des stillgelegten Bad Iburger Schlachthofs Temme soll ohne
       Lebendbeschau geschlachtet haben. Die Soko Tierschutz beklagt mangelnde
       Härte.
       
 (DIR) Wolfspopulation in Deutschland stabil: Streit um Konsequenzen
       
       In Deutschland nimmt die Zahl der Wölfe weder zu noch ab. Niedersachsen ist
       jetzt „Wolfsland“ Nummer 1. Nur ein Bundesland ist noch wolfsfrei.
       
 (DIR) Prozess um Horror-Schlachthof Bad Iburg: Verkauf von Fleisch kranker Rinder steht im Raum
       
       Im Verfahrenskomplex zum Schlachthof Temme geht es um weit höhere Strafen,
       als bei Tierschutzvergehen maximal möglich ist. Die Vorwürfe sind heftig.
       
 (DIR) Geflügelpest in Brandenburg und Berlin: Im Würgegriff der Vogelgrippe
       
       So schlimm war es wohl noch nie: In Brandenburg wurden schon 140.000
       Nutzvögel getötet, jetzt droht die landesweite Stallpflicht.
       
 (DIR) Neuer Ausbruch der Vogelgrippe: Das Problem heißt immer noch Massentierhaltung
       
       Statt die Ursachen für Tierseuchen anzugehen, baut die Bundesregierung
       weiter ab, was an Tierschutz- und Nachhaltigkeitsmaßnahmen noch übrig ist.
       
 (DIR) Vogelsterben in Brandenburg: Linum sehen und sterben
       
       In Brandenburg verenden tausende Kraniche an der Vogelgrippe.
       Tierschützer*innen warnen vor mangelnder Eindämmung durch die Behörden.
       
 (DIR) Fleisch von Eigenmarken: Aldi Süd setzt auf mehr Tierschutz
       
       Die Supermarktkette Aldi Süd schmeißt Fleisch aus der schlechtesten
       Tierhaltung ab Januar weitgehend aus dem Sortiment. Das begrüßt sogar
       Greenpeace.
       
 (DIR) Affenbaby eingeschläfert: Schimpansen züchten, Schimpansen töten
       
       In Bremerhaven werden existenzielle Fragen verhandelt. Im Zoo wurde ein
       Schimpansenbaby eingeschläfert, die Tierrechtsorganisation Peta hat Anzeige
       gestellt.
       
 (DIR) Kontakt mit Kegelrobben auf Helgoland: Die wollen nur spielen!
       
       Junge Robben kamen eine Zeit lang Schwimmern zu nah. Die Tiere waren zu
       sehr an Menschen gewöhnt. Jetzt helfen neue Regeln und ein
       Forschungsprojekt.
       
 (DIR) Umbau der Tierhaltung: CSU-Agrarminister beerdigt Tierschutzprogramm
       
       Alois Rainer lässt die von der Ampel eingeführten Subventionen für
       tierfreundlichere Ställe auslaufen. Für Treckerdiesel hat der Bund aber
       Geld.
       
 (DIR) Hamburgs neue Katzenschutzverordnung: Die Kastrationspflicht kommt
       
       In Hamburgs Straßen gibt es zu viele streunende Katzen. Deshalb müssen
       Katzen-Halter:innen ihre Tiere künftig kastrieren, chippen und
       registrieren.
       
 (DIR) Tierschutz in Berlin: Auf Taubenrettungsmission
       
       Immer wieder verfangen sich Tauben in Abwehrnetzen.
       Tierschutz-Organisationen fordern einen tiergerechten Umgang mit den
       Stadtvögeln.
       
 (DIR) Tierwohl im Agrarministerium: Kritik an neuer Tierschutzbeauftragter
       
       Die Parlamentarische Staatssekretärin Silvia Breher wird neue
       Tierschutzbeauftragte im Agrarministerium. Umweltverbände kritisieren die
       Personalie.
       
 (DIR) Agrarministerium auf Abwegen: Metzger feuert Tierschützerin
       
       Die Bundestierschutzbeauftragte Ariane Kari verstand ihren Auftrag darin,
       „Tieren eine Stimme“ zu geben. Nun endet ihr Vertrag – gegen ihren Willen.
       
 (DIR) Verurteilung zweier Tierschützer: Don’t shoot the messenger
       
       Das Urteil gegen zwei Tierrechtler wegen Videos aus einem Schlachthof ist
       unverhältnismäßig – ihre Aufnahmen zeigen furchtbare Tierqualen.
       
 (DIR) Tieraktivismus: Tierschützer:innen müssen zahlen
       
       Das Landgericht Oldenburg verhängt eine Geldstrafe gegen
       Aktivist:innen. Sie hatten im Schlachthof heimlich Bilder aufgenommen
       und veröffentlicht.
       
 (DIR) Urteil des Landgerichts Oldenburg: Tierschützer:innen sollen Schadenersatz zahlen
       
       Zwei Aktivist:innen dringen in einen Schlachthof ein, um die
       umstrittene CO₂-Betäubung von Schweinen zu filmen. Der Einbruch wird teuer
       für sie.
       
 (DIR) Vorwürfe gegen Mastbetrieb im Emsland: Hühner nicht genug gequält
       
       Trotz harter Videoaufnahmen stellt die Staatsanwaltschaft Oldenburg das
       Ermittlungsverfahren gegen einen niedersächsischen Hühnermäster ein.
       
 (DIR) Neuigkeiten aus dem Zoo: Nachrichten für Politikverdrossene
       
       In Tigerfell gewickelte Ferkel gegen die Depression einer Raubkatze nach
       ihrer Fehlgeburt. Wer informiert bleiben will, schaut nach bei Instagram.
       
 (DIR) Nach Lämmer-Massaker auf Sylt: Gericht erlaubt Abschuss von Goldschakal erneut
       
       Die Jagd auf das Tier war vorläufig gestoppt worden. Nun entschied das
       Oberverwaltungsgericht Schleswig doch für seine Tötung.
       
 (DIR) Forderungen des Bauernverbands: Gegen Umweltregeln, für mehr Pestizide
       
       Die Agrarlobby kritisiert beim „Bauerntag“ zentrale Naturschutzvorhaben.
       Sie fordert mehr Subventionen, Pestizide und eine Ausnahme vom Mindestlohn.
       
 (DIR) Neue invasive Art: Ameisen im Anmarsch
       
       Die eingeschleppte Art Tapinoma magnum wird an immer mehr Orten
       Deutschlands entdeckt und sorgt für Probleme – etwa bei der
       Stromversorgung.
       
 (DIR) Goldschakal auf Sylt: Der Schuss bleibt erstmal aus
       
       Umweltschützer hatten mit einer Klage gegen den Abschuss des
       Wolfsverwandten Erfolg. Übergriffe auf Schafe seien laut Wildtierexperten
       die Ausnahme.
       
 (DIR) Tierrechtsaktivist*innen vor Gericht: Videos, die den Appetit verderben
       
       Ein Schlachthof bei Oldenburg hat Aktivist*innen verklagt, weil sie
       dokumentiert haben, was vor dem Töten von Schweinen geschieht.
       
 (DIR) Fleisch im Supermarkt: Koalition will Tierhaltungs-Kennzeichnung verschieben
       
       Die Regierungsfraktionen wollen das staatliche Tierhaltungslabel später
       vorschreiben als derzeit geplant. Die Union will es komplett überarbeiten.
       
 (DIR) Landwirtschaft gegen Naturschutz: Und nebenan der Wolf
       
       Milchbauer Steffen Hinrichs schützt seine Kälber mit speziellen Zäunen.
       Aber er findet auch gut, dass die EU den Abschuss von Wölfen erleichtern
       will.
       
 (DIR) Bedrohte Tierarten: Igel und Maulwürfe zählen, bitte!
       
       Ab Freitag können Gartenbeobachter:innen die Anzahl von Igeln und
       Maulwürfen in ihrem Grün melden. Damit tragen sie zum Schutz der bedrohten
       Arten bei.
       
 (DIR) Tierschützer feiern Meilenstein: Schwedische Nerz-Branche schafft sich ab
       
       27 Farmen kündigen die eigene Abwicklung an. Sie kommen damit einem Verbot
       zuvor und werden vom Staat entschädigt. In Dänemark sieht es anderes aus.