# taz.de -- Alle Artikel von Kaija Kutter
(DIR) Militärpräsenz in Hamburg : Bundeswehr macht Schule
Hamburgs Schulsenatorin schließt Vertrag mit der Truppe für den Einsatz von
Jugendoffizieren im Unterricht. Nachwuchswerbung ist das angeblich nicht.
(DIR) Neue Wege zum Abitur in Hamburg: „Unsere Oberstufen sind sehr starr“
Jeder Schüler sollte im eigenen Takt fürs Abitur lernen, fordert die
SPD-Politikerin Dora Heyenn. Der Koalitionsvertrag sieht ein Pilotprojekt
vor.
(DIR) Rollenaufteilung und Familienrecht: „Die Arbeitsteilung ist noch weitgehend traditionell“
Formale Gleichheit bedeutet noch keine faktische Gleichheit. Darüber
spricht Jura-Professorin Kirsten Scheiwe auf dem Feministischen
Juristinnentag.
(DIR) Sozialpädagogin über Sorgerecht: „Richter haben von Tuten und Blasen oft keine Ahnung“
Die Görlitzer Sozialpädagogin Carola Wilcke hat die „Löwenmamas“ gegründet.
Das Netzwerk hilft Frauen, ihre Kinder zurückzubekommen.
(DIR) Comeback des Radikalenerlasses : „Auch Albert Einstein hätte heute Berufsverbot“
Weil er sich als Student kapitalismuskritisch äußerte, darf Benjamin Ruß in
Bayern kein Wissenschaftler werden. Das könnte in Hamburg auch passieren.
(DIR) Internes Dokument der Uni Hamburg: Exzellenz-Uni muss drastisch schrumpfen
Budget und Kosten der Uni Hamburg klaffen derart weit auseinander, dass die
Streichung von Studiengängen droht. Denn auch die Rücklagen sind alle.
(DIR) Wenn es in der S-Bahn etwas zu eng zugeht
(DIR) Antikriegsdemo in Hamburg: Friedensbewegung geht wieder gemeinsam auf die Straße
Für ein Ende des Krieges der USA gegen den Iran gehen am Freitag mehrere
linke Gruppen auf die Straße. Und zwar gemeinsam, das war zuletzt anders.
(DIR) Unterhalt für Kinder Alleinerziehender: Den Disco-Vätern auf der Spur
Um mehr Geld von säumigen Vätern zurückzubekommen, schafft Hamburg ein
neues Zentralamt für Unterhaltsvorschuss. Ziel sind 15 Prozent
Rückholquote.
(DIR) Neuer Kurs der Bundesregierung: Feminismus nicht mehr gewünscht
Frauenminsterin Karin Prien streicht Geld für den Feministischen
Juristinnentag in Hamburg. Ihre Vorgängerinnen hatten ihn jahrzehntelang
unterstützt.
(DIR) Prozess um Entschädigung für Heimfirma: Haasenburg soll Millionen bekommen
2013 wurden Haasenburg-Heime wegen drangsalierender Erziehungspraktiken
geschlossen. Nun sagt ein Gericht, die Schließung sei fahrlässig gewesen.
(DIR) Haasenburg-Heime: Firma verklagt Land
Die Heimfirma Haasenburg klagt auf Entschädigung, weil ihre Schließung vor
zwölf Jahren als rechtswidrig gilt. Ehemalige Bewohner sind bestürzt.
(DIR) Linkenpolitikerin über Dublin-Zentrum: „Nur noch Bett, Brot und Seife“
Einrichtungen wie das Hamburger Dublin-Zentrum könnte es bald bundesweit
geben. Carola Ensslen von der Linkspartei sagt: Hier geht die Angst um.
(DIR) Obdachlosenhilfe in Hamburg: Notprogramm zweiter Klasse
In Hamburg dürfen nicht alle ins Winternotprogramm. Wer nicht mitwirkt an
der Aufklärung seiner Lage, soll in eine Wärmestube ohne Betten.
(DIR) Harte Kritik an Dobrindt: SPD sauer wegen gekürzter Integrationskurse
CSU-Innenminister Dobrindt will Hunderttausende Zugewanderte von
Sprachkursen ausschließen. In der SPD wächst der Widerstand.
(DIR) Kürzungen in der Jugendhilfe: Keine Lobby für die offene Arbeit
Weil an Angeboten für geflüchtete Kinder gespart wird, fordern
Jugendhilfeausschüsse einen Nachtragshaushalt. Senat sagt, er tue genug für
Kinder.
(DIR) Gesinnungscheck für Staatsdiener: Hamburgs neuer Radikalenerlass nimmt letzte Hürde
Nach heftiger Debatte stimmt Hamburgs Innenausschuss dem Gesetz zur
Regelanfrage beim Verfassungsschutz zu. Dabei sind jetzt sogar die Jusos
dagegen.
(DIR) 15 Obdachlose gestorben: Hamburg sollte schnell warme Orte schaffen
Das Winternotprogramm erreicht längst nicht alle Menschen ohne festen
Wohnsitz. Die Stadt könnte ihnen das Überleben leichter machen.
(DIR) Ordnungshaft in Niedersachsen: Keine Gnade für Anette W.
Niedersachsens Justizministerin begnadigt eine Mutter nicht, die ohne
Prozess im Gefängnis sitzt. Diese klagt nun vorm Bundesverfassungsgericht.
(DIR) Tote Obdachlose in Hamburg: Das Sterben der Wohnungslosen
In Hamburg sind in diesem Jahr schon 15 Menschen ohne festen Wohnsitz
gestorben. Sie wurden im Schnitt nur 46 Jahre alt.