# taz.de -- Alle Artikel von Kaija Kutter
(DIR) Schulinspektion in Hamburg: Mütter und Väter nicht mehr gefragt
Weil zu wenig Eltern an Befragungen teilnahmen, will Hamburgs
Schulinspektion künftig darauf verzichten. Die Elternkammer findet das
undemokratisch.
(DIR) Neue Oberstufe in Hamburg: Hamburg will Kunstunterricht halbieren
In Hamburgs Schulbehörde gibt es Planspiele, die Fächer Kunst, Musik und
Theater in der Oberstufe auszudünnen. Fachverbände laufen Sturm.
(DIR) Altersarmut in Hamburg: Rentner darf Pfandgeld behalten
Ein Hamburger Sozialamt zieht Hans S. seine Erlöse vom Flaschensammeln
nicht mehr von der Grundsicherung ab. Allerdings nur bis 50 Euro.
(DIR) Neues Kinderheim in Hamburg: Frische Luft nur auf dem Dach
Im neuen Heim „Casa Luna“ dürfen „nicht absprachefähige“ Kinder nur in
einem umzäunten Dachgarten an die Luft. Das wurde beim Richtfest bekannt.
(DIR) Öffentliche Unterbringung in Hamburg: Kindheit ohne Privatsphäre
Über 13.000 Kinder und Jugendliche leben in Hamburg in Unterkünften. Das
ist ungesund, weiß auch die Stadt. Nun fordert das Jugendparlament Abhilfe.
(DIR) Angebote für Kinder in Hamburg-Horn: Jugendklub muss schließen
Nach über 50 Jahren muss der Jugendklub der Timotheuskirche in Hamburg-Horn
dichtmachen. Die Kirche wird verkauft, die Stadt streicht das Geld.
(DIR) Standorte für Musterungszentren stehen: Bundeswehr mustert in der Shoppingmeile
Weil Musterung zur Pflicht wird, bekommen Hamburg und weitere Städte eigene
Bundeswehr-„Karriere-Center“. Linke warnt vor Überrumpelung junger Leute.
(DIR) Olympische Spiele in Hamburg: Olympia-Bewerbung ist noch kein Schreckensprojekt
Wer sich bei der Frage, ob Hamburg sich für Olympia bewerben soll, nicht
entscheiden kann, dem bleibt nur Würfeln – oder die Sache mit dem
Altpapier.
(DIR) Schärfere Regeln für Airbnb und Co.: Hamburg erschwert Zimmervermietung an Touristen
In Hamburg darf Wohnraum nur noch für acht Wochen im Jahr tageweise, etwa
als „Airbnb“ vermietet werden. Die SPD will so den regulären Mietmarkt
stärken.
(DIR) E-Scooter in Hamburg: Kampf um die Gehwege
Die elektrischen Roller gehören in Hamburg auf Fußwegen geparkt. Dabei ist
für die erforderlichen 1,60 Meter Abstand oftmals kein Platz.
(DIR) Gesinnungsprüfung in Hamburg: Alle sind verfassungstreu
Seit Januar müssen in Hamburg alle neuen Beschäftigten unterschreiben, dass
sie nicht extremistisch sind. Das haben laut Senat alle 3.334 Neulinge
getan.
(DIR) Mutter über Gefängnis wegen Sorgestreit: „Die Haft war für mich ein totaler Schock“
Wegen eines Sorgerechtsstreits war Anette W. fünf Monate im Frauengefängnis
Hildesheim. Nun kam sie frei und hofft auf ein Leben mit ihrer Tochter.
(DIR) Zukunft des Bahnhofs Hamburg-Altona: Mit oder ohne Klotz zu eng
Die Stadt präsentiert zwei Pläne für das Bahnhofsareal. Die Initiative
„Prellbock Altona“ fordert stattdessen eine schnelle Lösung für den
Busbahnhof.
(DIR) Militärpräsenz in Hamburg : Bundeswehr macht Schule
Hamburgs Schulsenatorin schließt Vertrag mit der Truppe für den Einsatz von
Jugendoffizieren im Unterricht. Nachwuchswerbung ist das angeblich nicht.
(DIR) Neue Wege zum Abitur in Hamburg: „Unsere Oberstufen sind sehr starr“
Jeder Schüler sollte im eigenen Takt fürs Abitur lernen, fordert die
SPD-Politikerin Dora Heyenn. Der Koalitionsvertrag sieht ein Pilotprojekt
vor.
(DIR) Rollenaufteilung und Familienrecht: „Die Arbeitsteilung ist noch weitgehend traditionell“
Formale Gleichheit bedeutet noch keine faktische Gleichheit. Darüber
spricht Jura-Professorin Kirsten Scheiwe auf dem Feministischen
Juristinnentag.
(DIR) Sozialpädagogin über Sorgerecht: „Richter haben von Tuten und Blasen oft keine Ahnung“
Die Görlitzer Sozialpädagogin Carola Wilcke hat die „Löwenmamas“ gegründet.
Das Netzwerk hilft Frauen, ihre Kinder zurückzubekommen.
(DIR) Comeback des Radikalenerlasses : „Auch Albert Einstein hätte heute Berufsverbot“
Weil er sich als Student kapitalismuskritisch äußerte, darf Benjamin Ruß in
Bayern kein Wissenschaftler werden. Das könnte in Hamburg auch passieren.
(DIR) Internes Dokument der Uni Hamburg: Exzellenz-Uni muss drastisch schrumpfen
Budget und Kosten der Uni Hamburg klaffen derart weit auseinander, dass die
Streichung von Studiengängen droht. Denn auch die Rücklagen sind alle.
(DIR) Wenn es in der S-Bahn etwas zu eng zugeht