# taz.de -- Alle Artikel von Gunnar Hinck
       
 (DIR) Justizministerin Stefanie Hubig: Politik-Simulation
       
       Sie sind beliebt und zugleich gefürchtet: „PolitikerIn x fordert
       y“-Nachrichten. Sie füllen Sendezeit, haben aber meist keinerlei
       Erfolgsaussichten.
       
 (DIR) Waldbrände in Europa: Und nach der Hitze?
       
       Spektakuläre Brände liefern dankbare Bilder für Medien. Doch das Interesse
       sollte nicht aufhören, wenn es mal nicht brennt.
       
 (DIR) „Volksbad“ der Volksbühne: Verstörender Paternalismus
       
       Die Idee der Volksbühne, ihr Freibad nur für Schwarze Menschen zu öffnen,
       war verständlich, die Kritik daneben. Doch ein Beigeschmack bleibt.
       
 (DIR) Streit um Rente mit 63 : Passgenauer Populismus
       
       Plötzlich wollen prominente Teile von CDU und SPD die abschlagsfreie Rente
       erhalten. Doch von ihr profitieren nicht die, die es eher nötig hätten.
       
 (DIR) Europäische Reaktionen auf Ceuta: Unsolidarisch und anmaßend
       
       Die Europäische Union steckt akut in der Krise. Aber nicht wegen des
       Wochenendes in Ceuta, sondern wegen ihres dreisten Verhaltens gegenüber
       Spaniens Regierung.
       
 (DIR) Neuer britischer Premierminister: Hört auf die Bürgermeister!
       
       Großbritanniens neuer Premier Andy Burnham macht mit handfester, konkreter
       Politik auf sich aufmerksam. Sie könnte sich zum Vorbild für linke
       Regierungspolitik entwickeln.
       
 (DIR) Rückzug des Berliner Regierungschefs: Auch Berliner Linke brauchen eine CDU
       
       Klar ist jetzt die Schadenfreude groß wegen Kai Wegner. Doch die CDU
       repräsentiert Milieus, die für linke Parteien unerreichbar sind.
       
 (DIR) Wahlkampf in Sachsen-Anhalt: Die Sturheit der CDU gefährdet die Demokratie
       
       Die CDU sagt unverdrossen: Linke und AfD sind gleich schlimm. Dieses
       Beharren auf alter Folklore könnte sich im Herbst bitter rächen.
       
 (DIR) Bas-Vorschlag zur Rente: Lieber weniger Beamte
       
       Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) will die Pensionen abschaffen. Besser
       wären deutlich weniger Beamte, deren hohe Zahl sich nicht mehr vermitteln
       lässt.
       
 (DIR) Wim Wenders und Nastassja Kinski: Wenders’ Trick
       
       Der Starregisseur filmte Nastassja Kinski einst als Kind halbnackt. Seine
       Verteidigungsstrategie bei der Filmpreisverleihung ist äußerst fragwürdig.
       
 (DIR) VfL Wolfsburg steigt ab: Bitte nur wohldosiert
       
       Ein Underdog kickt den Konzernverein aus der Ersten Liga. Genau solche
       Geschichten sind nötig, um die Illusion von Gerechtigkeit
       aufrechtzuerhalten.
       
 (DIR) was für eine woche: „Mit dem Ego-Liberalismus des Wolfgang Kubicki ist die FDP ganz bei sich“
       
 (DIR) Ausweitung des Achtstundentages: Der SPD ist nicht mehr zu helfen
       
       Die Sozialdemokraten sind bereit, die größte Errungenschaft der
       Arbeiterbewegung aufzugeben: den Achtstundentag. Koalitionszwänge?
       Unglaubwürdig.
       
 (DIR) Der eigene Vater – eine Retrospektive: Geschlagen hat er mich nie
       
       Mein Vater trotzte als Kapitän den Meeren. Ich bewunderte und fürchtete ihn
       zugleich. Als ich selbst Vater wurde, wollte ich vieles anders machen.
       
 (DIR) Zuckerabgabe und soziale Konsequenzen: Gesellschaftspolitischer Sprengstoff
       
       Die Zuckerabgabe ist gesundheitspolitisch sinnvoll. Doch wieder einmal
       bekommen „die da unten“ das Signal, dass ihre Lebensart falsch ist.
       
 (DIR) Rentenpläne von Merz: Profite oder Ethik
       
       Der Kanzler relativiert seine Renten-Äußerungen, will aber weiter eine
       Kapitalrente. Seine Pläne würden viele Menschen in ein Dilemma stürzen.
       
 (DIR) NSDAP-Mitgliederkartei: Parteilose Mörder
       
       Es ist wichtig, dass die NSDAP-Kartei jetzt digital zugänglich ist. Das
       Problem ist aber: Viele Täter waren gar nicht Mitglied der Nazi-Partei.
       
 (DIR) Abtritt des Linkspartei-Chefs: Gesundheit ist wichtiger als Macht
       
       Jan van Aken zieht sich aus der ersten Reihe der Politik zurück. Das ist
       schade, aber in Zeiten der Retro-Männlichkeit ein wichtiges Signal.
       
 (DIR) Buckelwal in der Ostsee: Der übergriffige Mensch
       
       Penetrant wird dem Wal hinterhergestiegen. Wenn es um Empathie für leidende
       Tiere geht, wäre ein Besuch in einem Schlachthof empfehlenswerter.
       
 (DIR) Gedenken an den Holocaust: Öffnet die Kartons auf dem Dachboden
       
       Das institutionelle Gedenken an die Schoah bleibt wichtig. Doch es wird zu
       wenig über die Verstrickungen ganz normaler Deutscher geredet.