# taz.de -- Ungarn
       
 (DIR) Ungarn gegen Antifaschist*in: Verteidiger fordert Freispruch für Maja T.
       
       Immer noch wird in Budapest gegen Maja T. verhandelt, nun steht der Prozess
       vor einem Ende. In seinem Plädoyer bemängelt der Verteidiger fehlende
       Beweise.
       
 (DIR) Ungarn gegen Antifaschist:in: Staatsanwaltschaft will harte Strafe für Maja T.
       
       Seit einem Jahr steht die nichtbinäre Antifaschist:in Maja T. vor
       Gericht. Die Staatsanwaltschaft fordert eine harte Strafe. T.s Anwalt
       spricht von einer „Farce“.
       
 (DIR) Wahlkampf in Ungarn: Orbán startet Petition gegen Ukraine-Hilfen
       
       Jede:r Bürger:in soll einen Stimmzettel zugesandt bekommen. Es ist ein
       weiteres Mal, dass Orbán das Kriegsland im Wahlkampf für sich
       instrumentalisiert.
       
 (DIR) Asyl in Ungarn: Freundliche Amtshilfe aus Budapest
       
       Die Regierung von Viktor Orbán gewährt Polens Ex-Justizminister Zbigniew
       Ziobro Asyl. Er ist unter anderem wegen Machtmissbrauchs angeklagt.
       
 (DIR) Zum Tod des Regisseurs Béla Tarr: Wie Zweige im Regen
       
       Näher kann ein Atheist und Anarchist dem Religiösen nicht kommen: Mit Béla
       Tarr ist ein Meistererzähler des europäischen Kinos gestorben.
       
 (DIR) Massenproteste in Ungarn: Orbáns Doppelmoral beim Kinderschutz
       
       Zehntausende protestieren gegen die Orbán-Regierung. Der Auslöser: Ein
       Bericht über Misshandlung von Jugendlichen in einer Strafanstalt.
       
 (DIR) Skandal um Kindesmissbrauch: Zehntausende protestieren in Ungarn
       
       Ein Regierungsbericht über Missbrauch in staatlichen Heimen sorgt für
       Empörung. Für Regierungschef Orbán könnte das vor den Wahlen zum Problem
       werden.
       
 (DIR) Viktor Orbán in Moskau: Wahlkampf auf Russisch
       
       Ungarns Ministerpräsident reiste heimlich zu einem Treffen mit Wladimir
       Putin im Kreml. Auf der Agenda standen Öl, Gas und ein neuer
       „Friedensgipfel“.
       
 (DIR) Lesung von David Szalay in Berlin: Der Zustand eines verletzten Körpers
       
       Der mit dem Booker Prize ausgezeichnete David Szalay stellte in Berlin
       seinen Roman vor. „Was nicht gesagt werden kann“ handelt von einem
       gedanklich einsilbigen Mann.
       
 (DIR) Orbán und Magyar mobilisieren: Zwei Märsche in Budapest
       
       Zwei konkurrierende Aufmärsche finden zeitgleich in Budapest statt. Kann
       Orbáns Herausforderer Magyar dem ungarischen Premier gefährlich werden?
       
 (DIR) Mutmaßlicher Spähangriff: Deutscher EU-Abgeordneter erstattet Strafanzeige gegen Orbán
       
       Der grüne Europaparlamentarier Daniel Freund wirft Ungarns
       Ministerpräsidenten vor, auf seinen Geräten spioniert haben zu wollen – und
       geht dagegen vor.
       
 (DIR) Nobelpreis für László Krasznahorkai: Hinaus in die Welt
       
       Welcher Logik folgt die Jury der Schwedischen Akademie, den
       Literaturnobelpreis dem ungarischen Gegenwartsautor László Krasznahorkai zu
       verleihen?
       
 (DIR) Nobelpreis für Literatur: Durch die Seiten hindurchgeweht
       
       László Krasznahorkais kürzester Roman ist fast ständig in Bewegung. Beim
       Lesen gerät man regelrecht in einen Sog. Das gefällt nicht jedem.
       
 (DIR) Literaturnobelpreis für László Krasznaho: Literarische Kunst als Feld des Widerstands
       
       László Krasznahorkais frühe Romane sind düster – seine neueren lichter. Der
       Nobelpreisträger für Literatur vertritt ein konsequentes Außenseitertum.
       
 (DIR) EU-Kommission prüft Vorwürfe: Ungarn soll Spione auf hohe EU-Beamte angesetzt haben
       
       Ein ungarischer Spion soll als EU-Diplomat getarnt gewesen sein. Laut
       „Spiegel“ habe Ungarns Geheimdienst versucht, hochrangige EU-Beamte zu
       rekrutieren.
       
 (DIR) Prozess gegen Maja T. verzögert sich: Mehr Druck auf das System Orbán
       
       Maja T. werden Angriffe auf Neonazis in Budapest vorgeworfen, das Urteil
       verzögert sich. Abgeordnete fordern eine Staatenbeschwerde gegen Ungarn.
       
 (DIR) Eingeschränkte LGBTIQ-Rechte unter Orbán: Trotz Verbot Tausende bei Pride Parade im ungarischen Pecs
       
       Mitte März hatte Ungarn ein Gesetz verabschiedet, womit
       LGBTIQ-Versammlungen untersagt sind. Die Menschen gehen trotzdem auf die
       Straße.
       
 (DIR) Wegen drohender Auslieferung nach Ungarn: Nürnberger Antifaschist flüchtet nach Frankreich
       
       Zaid A. drohte eine Auslieferung nach Ungarn, weil er in Budapest Neonazis
       angegriffen haben soll. Nun stellte er sich der Polizei – in Paris.
       
 (DIR) Ukrainisch-ungarische Beziehungen: Orbán zieht den Stecker
       
       Ungarns Regierungschef lässt zwölf ukrainische Nachrichtenportale
       blockieren. Das sei eine Retourkutsche an die Adresse Kyjiws, heißt es aus
       Budapest.
       
 (DIR) Immunität von Ilaria Salis besteht fort: Das Europaparlament stellt sich gegen Ungarn
       
       Ungarn wirft der Europaabgeordneten Ilaria Salis Angriffe auf Neonazis in
       Budapest vor. Das EU-Parlament aber lehnt eine Aufhebung ihrer Immunität
       ab.
       
 (DIR) Kinotipp der Woche: Räume und Menschen
       
       Judit Elek trat 1956 als erste Frau ein Filmstudium in Budapest an. Und
       wurde später zu einer zentralen Figur der Erneuerung des ungarischen Films.
       
 (DIR) Prozess um verprügelte Neonazis: Anwälte fordern Freispruch für Hanna S.
       
       Hat Hanna S. in Budapest Neonazis verprügelt? Und wenn ja, sollte sie dafür
       neun Jahre ins Gefängnis? Ihre Anwälte sagen zweimal: Nein.
       
 (DIR) Verhandlungen im Ukraine-Krieg: Gipfeltreffen in Budapest?
       
       Trump soll mit Orbán über Budapest als Verhandlungsort gesprochen haben.
       Für den ungarischen Premier stünde dabei einiges auf dem Spiel.
       
 (DIR) CDU-Politikerin Saskia Ludwig: Diskutieren bei einer Gruselshow in Ungarn
       
       CDU-Abgeordnete Ludwig zeigte sich auf einem Podium offen für eine
       Zusammenarbeit mit der AfD. Alice Weidel dürfte das freuen – sie saß im
       Publikum.
       
 (DIR) Ungarn und die Zivilgesellschaft: Das Orbán-Regime ist nicht allmächtig
       
       Ungarn wählt im nächsten Jahr ein neues Parlament. Junge Menschen und
       Aktivist:innen setzen auf den Orbán-Herausforderer Péter Magyar.
       
 (DIR) Angriffe in Budapest: Mit welchen Mitteln gegen den Faschismus?
       
       Die Studentin Hanna S. steht wegen versuchten Mordes an Neonazis vor
       Gericht. Statt eines Kunstpreises droht ihr nun eine lange Haftstrafe.
       
 (DIR) Verhaftung nach Cyberangriff auf die taz: „Medien sind leichte Ziele“
       
       Expertin für Cybersicherheit Kerstin Zettl-Schabath über internationale
       Hackergruppen, ihre Strategien – und ihre Verbindungen zu autoritären
       Regimen.
       
 (DIR) BYD verlagert Produktion: Türkei statt Ungarn
       
       Der chinesische E-Auto-Bauer BYD strukturiert seine Pläne für den
       europäischen Markt um. Die niedrigen Löhne in der Türkei stechen Ungarn
       aus.
       
 (DIR) Abgeordnete besuchen Maja T.: „Ein rechtsstaatlicher Skandal“
       
       Mehrere Bundestagsabgeordnete besuchen Maja T. in ungarischer Haft – und
       fordern die Rückholung nach Deutschland. Dort gibt es neue Vorwürfe gegen
       T.
       
 (DIR) Festnahme nach Cyberangriff auf die taz: Ungarischer Hacker „HANO“ gefasst
       
       Ungarns Polizei hat einen Mann festgenommen, der mutmaßlich am Tag der
       Bundestagswahl taz.de lahmlegte. In Ungarn attackierte er
       regierungskritische Medien.
       
 (DIR) Maja T. nach dem Hungerstreik: Allein in Orbáns Ungarn
       
       40 Tage war Maja T. im Hungerstreik. Doch die Isolationshaft bleibt.
       Verantwortung für die rechtswidrige Auslieferung hat bisher niemand
       übernommen.
       
 (DIR) In Ungarn inhaftierte Aktivist*in: Vater von Maja T. beginnt Hunger-Protestmarsch nach Budapest
       
       Gerade erst beendete Maja T. in Ungarn einen Hungerstreik, nun läuft Vater
       Wolfram Jarosch mit einem Hunger-Protestmarsch von Dresden nach Budapest.
       
 (DIR) Maja T. beendet Hungerstreik: Von der deutschen Regierung im Stich gelassen
       
       Außenminister Wadephul muss handeln. Im Fall Maja T. sollten mindestens
       Hausarrest und ein fairer Prozess in Ungarn möglich sein.
       
 (DIR) Solidarisierung mit Maja T. in Berlin: Antifa goes Auswärtiges Amt
       
       Mit einem Aktionscamp protestieren Aktivist*innen gegen die
       Inhaftierung der Antifaschist*in Maja T in Ungarn. Adressiert ist die
       Regierung.
       
 (DIR) Nach 40 Tagen Protest in Haft: Maja T. beendet Hungerstreik in Ungarn
       
       Nach 40 Tagen beendet Maja T. in Ungarn den Hungerstreik. Der
       Gesundheitszustand hatte sich stark verschlechtert. Hoffnung richtet sich
       auf Außenminister Wadephul.
       
 (DIR) Maja T.'s Vater zur Ungarnreise des AA: „Sie dürfen nicht mit leeren Händen zurückkommen“
       
       Seit fünf Wochen befindet sich Maja T. im Hungerstreik, nun reist das
       Auswärtige Amt nach Ungarn. Vater Wolfram Jarosch hat eine klare Forderung.
       
 (DIR) Chinas Autobauer BYD in Ungarn: Einfallstor nach Europa
       
       Chinas E-Auto-Riese BYD macht Ungarn zu seiner Schaltstelle und
       Produktionsstätte in der EU. Es ist nicht der einzige Konzern aus der
       Volksrepublik.
       
 (DIR) Inhaftierte Aktivist*in in Ungarn: „Herr Wadephul muss Maja T. zurück nach Hause holen“
       
       Bei der in Ungarn inhaftierten Maja T. macht die SPD Druck auf
       Außenminister Wadephul. T. droht die Einsetzung eines Herzschrittmachers.
       
 (DIR) Budapester Bürgermeister: Karácsony droht Gefängnis
       
       Weil er die von Órban verbotene Pride Parade zuließ, muss Budapests
       Bürgermeister nun mit Konsequenzen rechnen. Das könnte seiner Popularität
       helfen.
       
 (DIR) Vater von Maja T.: Zu Fuß bis ins Auswärtige Amt
       
       Wolfram Jarosch kämpft um sein Kind: Nun ist der Vater von Maja T. nach
       Berlin gelaufen und hat dort eine Petition übergeben.
       
 (DIR) Wegen Angriffen in Budapest: Bundesanwaltschaft klagt sechs weitere Antifas an
       
       Sie sollen Nazis in Budapest verprügelt haben, sind abgetaucht und haben
       sich gestellt: Nun sind sechs Linke angeklagt – auch für versuchten Mord.
       
 (DIR) Hungerstreik in Ungarn: Maja T. wird in Haftkrankenhaus verlegt
       
       Seit fast einem Monat ist Aktivist*in Maja T. in ungarischer Haft im
       Hungerstreik. Nun wird T. in ein Haftkrankenhaus verlegt, fernab von
       Budapest.
       
 (DIR) Pride in Budapest: Volle Prideseite
       
       Nach dem High der größten Pride der ungarischen Geschichte muss es
       praktisch werden: LGBTQIA+ Personen brauchen Kompliz*innen in ganz
       Europa.
       
 (DIR) Pride in Budapest: Die Brücke der Freiheit ist gesperrt
       
       Die Orbán-Regierung hatte die Budapester Pride verboten – sie wurde größer
       denn je. Unterwegs mit einem, für den die Parade mehr ist als eine Party.
       
 (DIR) Göring-Eckardt besucht Maja T. in Ungarn: Grünen-Politikerin fordert rechtsstaatliches Verfahren
       
       2023 wurde Maja T. in Berlin verhaftet und im Juni 2024 nach Ungarn
       ausgeliefert. Göring-Eckardt fordert, dass sie ein faires Verfahren
       bekommt.
       
 (DIR) Pride in Budapest: Bis zu 200.000 Menschen trotzen Orbán
       
       Der Regierungschef Ungarns wollte die Pride in diesem Jahr verbieten. Das
       gelang ihm nicht: Allein 70 EU-Abgeordnete nehmen an der Parade teil.
       
 (DIR) Von Berlin zur Budapest Pride: Legal, illegal, egal
       
       Berliner Aktivist*innen fahren an diesem Donnerstag zur Budapest Pride,
       um die Queers in Ungarn zu unterstützen. Das ist nicht ohne Risiken.
       
 (DIR) Soli-Abend im Hamburger Schauspielhaus: Große Bühne für die Antifa
       
       Das Schauspielhaus Hamburg hat seinen Saal Unterstützer*innen der
       verfolgten Antifaschist:innen im Budapest-Komplex zur Verfügung
       gestellt.
       
 (DIR) Queer-Feindlichkeit in Ungarn: Sie sind noch so frei
       
       Ungarns Premier Orbán will die Pride Parade verbieten lassen. Hinter der
       LGBTIQ+-Feindlichkeit steckt eine Strategie des autoritären Staatsumbaus.
       
 (DIR) Aus ungarischer Haft: Grüne fordern Überstellung von Maja T.
       
       Vor einem Jahr wurde Maja T. nach Ungarn ausgeliefert. Mehrere Abgeordnete
       der Grünen fordern nun in einem Brief die Rückholung.