# taz.de -- Schwerpunkt #metoo
       
 (DIR) Tod des Epstein-Helfers Daniel Siad: Die Zeit ist auf der Seite der Täter
       
       Der mutmaßliche Epstein-Komplize Daniel Siad ist tot. Sein Fall trägt Züge
       eines Justizskandals – und zeigt, warum Vergewaltigung nicht verjähren
       sollte.
       
 (DIR) Vermittler an Jeffrey Epstein: Mutmaßlicher Komplize tot
       
       Der Modelagent Daniel Siad soll Frauen an den Sexualstraftäter Jeffrey
       Epstein vermittelt haben. Nun wurde der 69-Jährige tot in seiner Wohnung
       nahe Paris aufgefunden.
       
 (DIR) Sexuelle Gewalt gegen Models: Gérald Marie erneut angezeigt
       
       Sechs Frauen werfen Gérald Marie, dem Ex-Chef der Agentur Elite Model,
       Vergewaltigung und Menschenhandel vor. Warum sie dieses Mal etwas erreichen
       könnten.
       
 (DIR) US-Gericht weist Einspruch ab: Trump zahlt 5,6 Millionen Dollar an E. Jean Carroll
       
       Sie warf ihm Vergewaltigung vor, er stritt das ab. Nun verlor der
       US-Präsident ein Gerichtsverfahren gegen die Autorin.
       
 (DIR) Konsequenzen aus dem Fall Gelbhaar: Grüne geben sich neue Regeln gegen sexuelle Belästigung
       
       Der Umgang mit dem Fall Gelbhaar war für die Partei ein Desaster. Ein neues
       Statut soll den Umgang mit Vorwürfen sexueller Belästigung klarer regeln.
       
 (DIR) Vorkämpferin für Frauenrechte in Spanien: 25 Jahre Schweigen
       
       Als erste Frau in Spanien verklagte sie erfolgreich ihren Chef wegen
       sexueller Belästigung. Jetzt ist Nevenka Fernández als Aktivistin zurück.
       
 (DIR) Nacktszene mit minderjähriger Kinski: Regisseur Wim Wenders zieht Film „Falsche Bewegung“ zurück
       
       Schauspielerin Nastassja Kinski bat lange, dass Regisseur Wim Wenders eine
       Nacktszene von ihr als 13-Jährige aus dem Film „Falsche Bewegung“ entfernt.
       Nun entschuldigt er sich.
       
 (DIR) Vorwürfe gegen Sänger Patrick Bruel: Eine unerträgliche Unschuldsvermutung
       
       Über dreißig Frauen beschuldigen den französischen Sänger Patrick Bruel,
       sie sexuell missbraucht zu haben. Doch bis zum Prozessbeginn gilt er als
       unschuldig.
       
 (DIR) Sexualisierte Gewalt in der Medizin: „Es hat uns einfach gereicht“
       
       Auf dem Ärztetag in Hannover hat die Medizinstudentin Hannah Brüx gemeinsam
       mit anderen Betroffenen sexuelle Übergriffe vor Ort öffentlich gemacht.
       
 (DIR) #MeToo-Fall in Indien: Kampf auf der Matte – und gegen das System
       
       Die Ringerin Vinesh Phogat stellt sich gegen die Machtstrukturen im
       indischen Sport – und bringt einen Skandal zurück in die Öffentlichkeit.
       
 (DIR) Sexualstrafrecht in der EU: Auch europäisches Parlament will „Nur Ja heißt Ja“
       
       In EU-Ländern wird eine Vergewaltigung sehr unterschiedlich definiert.
       EU-Abgeordnete wollen Betroffene mit einer einheitlichen Regelung besser
       schützen.
       
 (DIR) Zunahme der Sexualstraftaten: Weit hinter der Realität zurück
       
       Obwohl die Zahl der angezeigten Sexualdelikte gestiegen ist – über die
       reale Gewalt sagt das nur wenig aus. Es braucht noch viel mehr Licht im
       Dunklen.
       
 (DIR) 性暴力: „绝不能让她恢复意识。“
       
       八名男子通过 Telegram 聊天群组织实施强奸。事后,他们还对自己的犯罪行为大肆炫耀。目前,其中四人正在接受审判。
       
 (DIR) Sexualisierte Gewalt: „Man darf nicht zulassen, dass sie zu sich kommt“
       
       Acht Männer organisieren in Telegram-Chats Vergewaltigungen. Danach prahlen
       sie mit ihren Taten. Vier von ihnen wird der Prozess gemacht.
       
 (DIR) Urteil gegen Vergewaltiger in Frankreich: Steiler Absturz eines umstrittenen Idols
       
       In Paris ist der Schweizer Islamexperte Tariq Ramadan wegen drei
       Vergewaltigungen zu 18 Jahren Haft verurteilt worden. Er galt einmal als
       Intellektueller.
       
 (DIR) Gesetzentwurf zu sexualisierter Gewalt: Grüne fordern Schutz vor Deepfakes
       
       Die Grünen im Bundestag wollen unbefugte sexualbezogene Aufnahmen und
       Bildmanipulationen unter Strafe stellen. Am Donnerstag diskutiert der
       Bundestag.
       
 (DIR) Fall Fernandes und Ulmen: Der Zorro für Männer
       
       Christian Ulmen hat sich den bekannten Medienanwalt Christian Schertz an
       seine Seite geholt. Schertz vertrat auch Rammstein-Frontmann Lindemann.
       Geht’s noch?
       
 (DIR) Fall Fernandes und Ulmen: Ich will mit Männern leben
       
       Überall ist der Hass der Männer gegen uns Frauen sichtbar. Doch ich will
       ein Zusammenleben trotzdem nicht aufgeben.
       
 (DIR) Memoiren von Gisèle Pelicot: „Liebe ist meine mächtigste Rüstung“
       
       Mehr als ein Jahr nach Ende des Prozesses veröffentlicht Gisèle Pelicot
       ihre Memoiren. Obwohl ihr Unvorstellbares geschah, ist sie voller Hoffnung.
       
 (DIR) Unterwegs zwischen Torte und Theater: Unser entspanntes Lifestyle-Leben
       
       Auch früh endende Abende verhindern nicht zu wenig Schlaf. Dagegen hilft
       nur: Schlaf. Und der Februar beginnt mit gleich mehreren Zirkelschlüssen.
       
 (DIR) Thriller „The Housemaid“: Ein Dekolleté für den Feminismus
       
       In „The Housemaid“ lockt Paul Feig mit Klischees und erwartbaren erotischen
       Fantasien rund um Sydney Sweeney. Sein Film zelebriert auch weibliche Wut.
       
 (DIR) Juristin über Kölner Silvesternacht: „Gewalt gegen Frauen ist kein importiertes Problem“
       
       Vor zehn Jahren schockierte die Kölner Silvesternacht das Land.
       Frauenrechte wurden danach rassistisch instrumentalisiert, sagt Juristin
       Dilken Çelebi.
       
 (DIR) #MeToo-Komödie „Sorry, Baby“: Und dann hat sie eine Katze
       
       Eva Victors Regiedebüt „Sorry, Baby“ erzählt aus Opfersicht von
       sexualisierter Gewalt. Eine stille Screwball-Komödie würde man da eher
       nicht erwarten.
       
 (DIR) Debatte um Prostitutionsgesetz: Staatlich geschützte Vergewaltigungskultur
       
       Bundestagspräsidentin Julia Klöckner hat die Debatte wieder angestoßen:
       Deutschland unterstützt männliche Freier beim Zugriff auf Frauenkörper.
       
 (DIR) #MeToo an Berliner Unis: Der lange Weg zur Veränderung
       
       Sieben Jahre nach #MeToo zeigen Berliner Hochschulen Engagement gegen
       sexualisierte Gewalt. Ein Blick auf ein ebenso tabuisiertes wie drängendes
       Thema.
       
 (DIR) Frankreich beschließt Ja-heißt-Ja: Deutschland muss nachziehen
       
       Die Assemblée nationale hat Konsens in die strafrechtliche Definition von
       Vergewaltigungen aufgenommen. Ein Schritt, der hierzulande überfällig ist.
       
 (DIR) Pelicot-Prozess nach Berufung: Zehn Jahre für Hussamettin D.
       
       Der Pelicot-Prozess ging in eine neue Runde, als einer der Täter Berufung
       einlegte. Nun wurde er in Nîmes zu zehn Jahren Haft verurteilt.
       
 (DIR) Roman von Charlotte Runcie: Tod eines Kritikers
       
       #MeToo und Cancel Culture: Charlotte Runcie nimmt in „Standing Ovations“
       die Machtdynamiken zwischen Kunst und Kritik in den Blick.
       
 (DIR) Teilweiser Schuldspruch für P. Diddy: Eine Verurteilung ist noch kein Sieg
       
       Der Rapper P. Diddy wurde in zwei Anklagepunkten schuldig gesprochen – und
       in drei weiteren, den schwersten, nicht. Die Metoo-Ära könnte zuende gehen.
       
 (DIR) Jury befindet P. Diddy für teilschuldig: Eine Faust für die Opfer
       
       Wegen fünf Anklagepunkten stand Sean „P. Diddy“ Combs vor Gericht. Die
       Geschworenen haben ihn in nur zwei davon, den mildesten, schuldig
       gesprochen.
       
 (DIR) Prozess gegen US-Rapper P. Diddy: Geschworene einigen sich auf Teilurteil
       
       Seit Mai läuft der Prozess wegen mutmaßlicher Sexualstraftaten gegen den
       Musikmogul Sean Combs. Die Jury hat nun ein Teilurteil gefällt.
       
 (DIR) Spritzen-Attacken bei Fête de la Musique: Im Stich gelassen
       
       Bei der Fête de la Musique wurden Frauen in Frankreich mit Spritzen
       gestochen. Männer riefen online dazu auf. Dass sich Täter sicher fühlen,
       hat System.
       
 (DIR) Gerichtsverfahren gegen P. Diddy: Systematischer Machtmissbrauch
       
       Sean Combs aka P. Diddy, weltbekannter Rapper und Musikproduzent, droht
       wegen Sexhandel, organisierter Kriminalität und Erpressung lebenslange
       Haft.
       
 (DIR) Fingierte Metoo-Vorwürfe gegen Grünen: Urteil über Gelbhaar fällt aus
       
       Die Grünen beenden die Aufarbeitung ihrer MeToo-Affäre, ohne die Vorwürfe
       gegen den Ex-Abgeordneten aufzuklären. Für die Zukunft haben sie Vorsätze.
       
 (DIR) Harvey-Weinstein-Prozess: Teils schuldig gesprochen
       
       Harvey Weinstein wurde in einem Anklagepunkt schuldig gesprochen, in einem
       anderen Punkt steht das Urteil der Jury noch aus.
       
 (DIR) Prozess wegen Sexualverbrechen: Weinstein in neuem Prozess teils wieder schuldig
       
       Eine Jury hat erneut über den Filmproduzenten Harvey Weinstein geurteilt.
       Aber das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.
       
 (DIR) Sexuelle Gewalt in der Psychiatrie: Vergewaltigt auf Station 5a
       
       In Bremen hat ein Mann in der Psychiatrie zwei Mitpatientinnen
       vergewaltigt. Das passiert gar nicht so selten. Präventive Maßnahmen gibt
       es zu wenige.
       
 (DIR) Französischer Schauspieler: Gérard Depardieu wegen sexueller Gewalt verurteilt
       
       Schauspieler Gérard Depardieu wurde zu 18 Monaten auf Bewährung verurteilt.
       Ihm werfen etwa 20 Frauen Übergriffe bis hin zur Vergewaltigung vor.
       
 (DIR) Gérard Depardieu: 18 Monate Bewährung wegen sexueller Belästigung
       
       Zwei Frauen warfen Gérard Depardieu sexuelle Übergriffe vor. Ein Pariser
       Gericht hat nun 18 Monate Haft auf Bewährung gegen den Schauspieler
       verhängt.
       
 (DIR) Juryauswahl im P. Diddy Prozess: Sean Combs vor Gericht „ein wenig nervös“
       
       Dem Rapper wird vorgeworfen, Menschen zum Sex gezwungen, erpresst, bedroht
       und misshandelt zu haben. Der Prozess beginnt mit der Geschworenenauswahl.
       
 (DIR) Filmemacherin über Doku „Blinder Fleck“: „Ich gebe den Betroffenen ein Sprachrohr“
       
       Es gibt Menschen, die erinnerten sich an Missbrauch in ihrer Kindheit, aber
       die Justiz kann nichts finden. Liz Wieskerstrauch lässt sie zu Wort kommen.
       
 (DIR) Jérôme Boateng und Till Lindemann: Verbrüderung gegen MeToo
       
       Der Fußballer Jérôme Boateng und der Sänger Till Lindemann senden
       vergiftete Ostergrüße. Sie inszenieren sich als Opfer der
       Berichterstattung.
       
 (DIR) Verhandlung im Fall Harvey Weinstein: Keine Vergewaltigung ohne Gewalt
       
       Der ehemalige Filmproduzent steht in New York wieder vor Gericht. Zuvor
       sollte einer Klägerin verboten werden, das Wort „Gewalt“ zu verwenden.
       
 (DIR) Modernes Sexualstrafrecht nach MeToo: Endlich! Ein feministischer Erfolg!
       
       Frankreich und Norwegen wollen das „Ja heißt Ja“-Prinzip einführen, das
       Zustimmung zu Sex erfordert. Das Thema löst prompt starke Gefühle aus.
       
 (DIR) Juryauswahl bei Harvey-Weinstein-Prozess: Nicht objektiv genug
       
       Eine potenzielle Geschworene schloss sich selbst aus, weil sie sexuell
       belästigt wurde. Ihre Objektivität sei nicht gewährleistet. Das ist ein
       Fehler.
       
 (DIR) Juristin über Ja-heißt-Ja-Reglung: „Passives Verhalten bedeutet nicht sexuelle Verfügbarkeit“
       
       Frankreich und Norwegen wollen die Ja-heißt-Ja-Reglung einführen, die
       bereits in 13 europäischen Ländern gilt. Sollte auch Deutschland dem
       folgen?
       
 (DIR) #MeToo-Prozess in New York: Neue Runde gegen Harvey Weinstein
       
       Am Dienstag beginnt die Neuauflage des New Yorker Prozesses gegen Harvey
       Weinstein: Drei Frauen werfen ihm Vergewaltigung und sexuelle Übergriffe
       vor.
       
 (DIR) #MeToo in deutscher Filmbranche: Das Schweigen hat ein Ende
       
       Schauspielerin Merve Aksoy wirft einem Regisseur Machtmissbrauch vor. Ihre
       Klage wurde in erster Instanz abgewiesen, nun ist die Berufungsverhandlung.
       
 (DIR) Sexualisierte Gewalt im Profifußball: Und alle so still
       
       Gegen Fußball-Stars gibt es oft schwere Vorwürfe. Viele werden nicht
       aufgeklärt. Recherche über ein System des Schweigens – und mögliche
       Lösungen.
       
 (DIR) Autobiografisches Buch über Missbrauch: Schreiben nach dem Schock
       
       Eine #MeToo-Erzählung: Die Bremer Autorin Jutta Reichelt hat ein so
       schonungsloses wie wunderbares Buch über sich und ihre Familie geschrieben.