# taz.de -- Schwerpunkt Atomkraft
       
 (DIR) Experte über Atom-Gefahr im Iran-Krieg: „Es besteht ein erhebliches Risiko“
       
       Im Iran-Krieg wurden bereits Atomanlagen beschädigt. Analyst Mycle
       Schneider spricht im Interview darüber, welche radiologischen Gefahren er
       sieht.
       
 (DIR) Ärger um die Atommüllfässer in der Asse: Schicht im Schacht
       
       Das Gesetz sieht vor, dass 126.000 Fässer mit Atommüll aus dem
       Asse-Salzbergwerk geborgen werden müssen. Doch plötzlich gelten die Pläne
       nicht mehr.
       
 (DIR) Energiepolitik von Katherina Reiche: Sie ruiniert Klima und Wirtschaft
       
       Der Kanzler sollte sich von seiner Wirtschaftsministerin trennen. Ihre
       Umfragewerte sind im Keller, selbst Energie-Unternehmen kritisieren sie.
       
 (DIR) Fukushima und das AKW-Risiko: Die einkalkulierte Katastrophe
       
       Einen Super-GAU wie in Fukushima hielt selbst Kanzlerin Merkel für
       unwahrscheinlich. Dabei war es exakt die Katastrophe, mit der Atompolitiker
       gerechnet hatten.
       
 (DIR) Anti-Atom-Bewegung: Fukushima war der Anfang vom Ende
       
       Vor 15 Jahren kam es im japanischen Fukushima zum GAU. In Deutschland
       führte das zum Atomausstieg – auch weil die Bewegung den Boden bereitet
       hatte.
       
 (DIR) 15 Jahre Reaktorkatastrophe Fukushima: Nachdem die Wolke weiterzog
       
       Fünfzehn Jahre nach der Atomkatastrophe versucht die Geisterstadt Futaba
       nahe dem havarierten AKW die Wiederauferstehung. Doch kaum jemand will
       zurück.
       
 (DIR) Von der Leyen will Mini-AKWs fördern: Jeder Stadt ihr eigenes Atomrisiko
       
       Die EU-Kommission will kleine modulare Reaktoren voranbringen. Dabei
       bringen diese nicht weniger Gefahren mit sich als herkömmliche
       Atomkraftwerke.
       
 (DIR) Atomgipfel in Paris: Mit Mini-AKWs in die verstrahlte Zukunft
       
       Beim Atomgipfel stellt EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen Pläne vor,
       Milliarden in die „Renaissance der Kernenergie“ in Europa zu investieren.
       
 (DIR) Atomindustrie unter russischem Einfluss: Staatsgeheimnis Rosatom
       
       Steigt der Kreml-Konzern in die Lingener Brennelementefabrik ein? Die
       Antwort der Bundesregierung ist mau – womöglich wegen eines Deals mit
       Macron.
       
 (DIR) Atomkraft in den USA: Erstflug eines Mini-Atomreaktors
       
       In den USA hat das Militär einen Reaktor per Flugzeug transportiert. Das
       Manöver ist Teil einer Renaissance der Atomkraft. Kritiker sind alarmiert.
       
 (DIR) USA im Südkaukasus: Donald Trump in Putins Vorgarten
       
       Die USA schließen mit Armenien ein strategisch wichtiges Atom-Abkommen. Der
       Kreml versucht, seinen Machtverlust zu verhindern.
       
 (DIR) Atommüll-Tourismus in NRW: BUND sieht Umwelt-Rechtsschutz in Gefahr
       
       Im Streit um Castor-Transporte will der BUND sein Klagerecht verteidigen.
       Anti-Atom-Aktivist:innen hoffen, dass Grüne auf Distanz zur eigenen
       Landesregierung gehen.
       
 (DIR) Atommülltourismus in NRW: Castor-Alarm in Sicht
       
       Ein Berliner Gericht will hochradioaktive Atommülltransporte mitten durch
       Nordrhein-Westfalen nicht stoppen. Der BUND prüft eine Beschwerde.
       
 (DIR) Brennstoff für Reaktoren: USA investieren Milliarden in Uran-Anreicherung
       
       Um die Abhängigkeit von Uran aus Russland zu verringern, beauftragt die
       Trump-Regierung drei Konzerne. Ziel: Brennstoff für umstrittene
       Mini-Reaktoren.
       
 (DIR) CSU-Klausurtagung in Kloster Seeon: Flüchtlinge aus dem Land, Kinder vor Gericht
       
       Die CSU-Landesgruppe hat 2026 viel vor. So sollen Syrer das Land verlassen,
       die Atomkraft ein Revival erleben und Kinder vor Gericht gestellt werden.
       
 (DIR) Atommüllzwischenlager in Gorleben: Bürgerinitiative will keine Beteiligungssimulation
       
       Die Betreiberin muss sich das Zwischenlager Gorleben über 2034 hinaus
       genehmigen lassen – und will Bürger mitreden lassen. Gegner sind
       skeptisch.
       
 (DIR) Fehler am AKW Forsmark: Schweden schaltet Atomreaktor vorübergehend ab
       
       Erst vor einer Woche wurden Wartungsarbeiten am schwedischen Atomreaktor
       Forsmark 1 an der Küste Upplands beendet. Nun wird nach einem Fehler
       gesucht.
       
 (DIR) Russisches Uran auf dem Weg nach Lingen: Nachschub für die Brennelementefabrik im Emsland
       
       Ein russischer Atomfrachter ist in Rotterdam angekommen. AKW-Gegner warnen
       vor dem Einstieg von Putins Atomkonzern Rosatom in die Lingener Fabrik.
       
 (DIR) +++ Nachrichten im Ukraine-Krieg +++: Tschernobyl-Hülle hat primäre Schutzfunktionen verloren
       
       Die Internationale Atomenergiebehörde warnt: Die Ummantelung des
       stillgelegten AKW muss nach Angriffen zeitnah saniert weden. Die USA und
       die Ukraine setzen ihre Gespräche über den Friedensplan fort.
       
 (DIR) Von Deutschland mitfinanziert: Atomkraft in Asien – nein, danke!
       
       Erneut versagt Deutschland in Sachen Klimapolitik. Deutsche Steuergelder
       werden künftig die Renaissance der Atomenergie in Asien mitfinanzieren.
       
 (DIR) 15 Jahre nach Fukushima-Katastrophe: Tepco darf wieder einen Atommeiler betreiben
       
       Japan will die Atomkraft stärker nutzen, um den Strompreis zu senken. Doch
       das Misstrauen in den Fukushima-Betreiber bleibt groß.
       
 (DIR) Tödlicher AKW-Unfall vor 50 Jahren: Nach allen Regeln der Kunst verharmlost
       
       Am 19. November 1975 starben zwei Arbeiter bei einem Unfall im AKW
       Gundremmingen. Staatliche Stellen sorgten dafür, dass eine lückenlose
       Aufklärung ausblieb.
       
 (DIR) Atomare Endlagersuche: Zum Glück ohne Politik
       
       Erfreulich wissenschaftlich wird die derzeitige Suche nach einem Endlager
       betrieben. Die Probleme kommen erst dann, wenn es politisch wird.
       
 (DIR) Endlagersuche für Atommüll: Neues bei der 1-Million-Jahre-Frage
       
       Atommüll aus 60 Jahren Kernkraftnutzung muss ein Endlager finden. Geeignet
       ist laut einem Bericht nur noch ein Viertel der Bundesrepublik.
       
 (DIR) Physiker über die Endlagersuche: „Wir erleben eine riesige Hängepartie“
       
       Bei der Suche nach einem Atommüllendlager ist das Nationale Begleitgremium
       inzwischen anerkannt, sagt Armin Grunwald. Trotzdem sei noch Luft nach
       oben.
       
 (DIR) Atomkraftwerke für KI: USA investieren 80 Milliarden Dollar in neue AKWs
       
       In den USA laufen 94 Atomkraftwerke, viele davon sind veraltet. Die
       Trump-Regierung will neue Meiler bauen, auch für energiehungrige
       Rechenzentren.
       
 (DIR) Atom-Aus in Gundremmingen: 30.000 Menschen verfolgen Sprengung von AKW-Kühltürmen
       
       Tausende feiern die Sprengung der 160 Meter hohen Kühltürme in
       Gundremmingen. Es ist ein Abschied mit Bier, Grillduft und spektakulärem
       Staub.
       
 (DIR) Nach 50 Jahren Laufzeit: Belgien schaltet das AKW Tihange ab
       
       Mit der Abschaltung des Kernreaktors schließt Belgien ein weiteres Kapitel
       des Atomausstiegs ab. Die Betreiber setzten sich gegen die Regierung durch.
       
 (DIR) Aktuelle Atomenergie-Statistik: Eine Technik von gestern
       
       Gemessen an der gesamten Stromerzeugung geht der Anteil von Atomenergie
       zurück. Das zeigt: Auch wenn einige Länder neue Kraftwerke bauen – Atom hat
       keine Zukunft.
       
 (DIR) EU-Gericht entscheidet gegen Österreich: AKWs bleiben „nachhaltig“
       
       Österreich scheitert beim EU-Gericht mit einer Klage gegen die Einstufung
       von Atomkraft als nachhaltig. Für Umweltschützer ist das Greenwashing.
       
 (DIR) 50 Jahre Brennelementefabrik Lingen: Proteste gegen Kooperation mit Putin ​
       
       Die Lingener Brennelementefabrik feiert ihr 50-jähriges Bestehen mit einer
       Gala. Atomkritiker sind nicht geladen. Sie wollen stattdessen
       demonstrieren.
       
 (DIR) Kritik an Atommülltransporten durch NRW: „Atom-Hotspot trotz Atom-Ausstieg“
       
       Der Transport von hochradioaktivem Atommüll aus Bayern nach
       Nordrhein-Westfalen ist genehmigt. Atomkritiker:innen finden das
       unverantwortlich.
       
 (DIR) Volksabstimmung in Taiwan: Kein Ausstieg aus dem Atomausstieg
       
       In Taiwan scheiterte am Samstag ein Referendum zum Wiedereinstieg in die
       Atomkraft, wegen niedriger Wahlbeteiligung. Dennoch hat die Abstimmung
       Signalwirkung.
       
 (DIR) Zulieferer für Atomkraft: Strahlende Zukunft
       
       Zwei Firmen in Deutschland beliefern die Atomkraftwerke der Welt mit
       Brennstoff. Ein Einblick in eine stille Branche, die steigende Nachfrage
       erlebt.
       
 (DIR) Atomkraft in den USA: Indigene fürchten Comeback des Uranabbaus
       
       US-Präsident Trump will, dass mehr Uran abgebaut wird. Neue Minen werden im
       Eilverfahren genehmigt. Menschen sorgen sich um die gesundheitlichen
       Folgen.
       
 (DIR) Heftige Kritik an Castor-Transporten: Atommüll-Tourismus in NRW
       
       Nordrhein-Westfalen drohen die größten Atommülltransporte in der
       Geschichte. Nicht nur Atomkraftgegner:innen sind entsetzt.
       
 (DIR) Brandstiftung im Wendland im August 1975: Wer war's?
       
       Vor 50 Jahren verbrannte ein riesiges Waldstück bei Gorleben. Das Feuer
       wurde gelegt. Einige Umweltschützer verdächtigen bis heute die
       Atomindustrie.
       
 (DIR) Atommüll in NRW: Castortransporte nach Ahaus in Sichtweite
       
       Die SPD im Landtag rechnet mit jahrelangen Atommüllfahrten quer durchs Land
       – gegen den Willen der Anwohnenden. Und auch die Partei hat noch andere
       Sorgen.
       
 (DIR) US-Atompläne auf dem Mond: Wer zuerst kommt, strahlt zuerst
       
       Die USA prahlen damit, einen Atomreaktor auf den Mond setzen zu wollen.
       Doch statt um Wissenschaft oder Energiegewinnung geht es dabei um
       Geopolitik.
       
 (DIR) Ärger mit dem Atommüll: Rückholung von Atommüll aus der Asse in Gefahr
       
       Die Mitarbeiter des zuständigen Amts klagen beim Umweltminister über die
       „Lachnummer“ Endlagersuche. Atommüllfässer bleiben vielleicht im Bergwerk.
       
 (DIR) Wirtschaftsministerin Katherina Reiche: Lobbyarbeit vom Feinsten
       
       Die Wirtschaftsministerin hat Nachhilfebedarf in Sachen Energiewende – und
       lässt sich beraten. Ausgerechnet durch Hilfe eines fragwürdigen Instituts.
       
 (DIR) Budget des Umweltministeriums: Atommüll bleibt finanziell eine Ewigkeitslast
       
       Ein Großteil des Haushalts des Umweltministeriums geht für Atom-Altlasten
       drauf. Damit bleibt weniger Geld für den Umweltschutz.
       
 (DIR) Windkraft im Wendland: Wo sich der Widerstand dreht
       
       Windkraft finden die Menschen auch im Wendland prinzipiell gut. Windräder
       aber möchten viele in der Heimat des Atomprotestes trotzdem nicht haben.
       Und nun?
       
 (DIR) Rückbau von Atomkraftwerk: Mehr Strahlung als erwartet
       
       Der Rückbau des Atomkraftwerks bei Greifswald verzögert sich, die Kosten
       explodieren: Die Anlage ist stärker kontaminiert als erwartet.
       
 (DIR) Atomkongress in Ruanda: Russland träumt nuklear in Afrika
       
       Beim afrikanischen Atomkongress werben Nuklearunternehmen für mehr AKWs auf
       dem Kontinent. Ganz vorne mit dabei: der russische Staatskonzern Rosatom.
       
 (DIR) Verstrahlter Müll im Meer: 1.000 Atomfässer im Atlantik gefunden
       
       Jahrzehntelang warfen zahlreiche Staaten ihren nuklearen Müll auf hoher See
       einfach über Bord. Jetzt nimmt die Wissenschaft sich der Altlasten an.
       
 (DIR) Weiteres Endlager für Atommüll gesucht: Aller schlechten Dinge sind drei
       
       Die Regierung legt einen Entwurf für das nationale Entsorgungsprogramm vor.
       Darin räumt sie ein, dass eine weitere Lagerstätte gebaut werden muss.
       
 (DIR) Roman über Anti-AKW-Protest: Abschied vom ländlichen Paradies
       
       Fernab der „samtenen Revolution“: Im Roman „370m über NN“ von Jiří Hájíček
       kämpft die tschechische Jugend auf dem Dorf gegen ein geplantes
       Atomkraftwerk.
       
 (DIR) Ukrainisches Atomkraftwerk: Gefahr durch besetztes AKW Saporischschja
       
       Die Internationale Atomenergiebehörde warnt – ebenso die Umweltorganisation
       Greenpeace. Diese arbeitet derweil am ökologischen Wiederaufbau der
       Ukraine.
       
 (DIR) Neues britisches Atomkraftwerk: Keinen Penny mehr für Atomkraft ausgeben
       
       Das Projekt im britischen Sizewell zeigt, dass Atomstrom keine Chance mehr
       hat. Erneuerbare Energie sollte sich auch ohne Staatshilfe durchsetzen.