# taz.de -- Schwerpunkt Atomkraft
(DIR) Abriss der AKW Brokdorf und Brunsbüttel: Schleswig-Holstein verteilt Schutt
Die Kieler Landesregierung will Deponien den „freigemessenen“ Schutt der
AKW Brokdorf und Brunsbüttel zuweisen. Damit ist sie schon einmal
gescheitert.
(DIR) Überhitzte Reaktoren: Frankreichs Atomkraftwerke brauchen Kühlung
Die Hitze macht die Produktion von Atomstrom in Frankreich teils unmöglich.
Das liegt an der steigenden Temperatur umliegender Flüsse – und an
Quallenangriffen.
(DIR) Niedrigwasser in der Donau: Einziges Atomkraftwerk von Rumänien wird abgeschaltet
Das rumänische AKW Cernavoda soll wegen Niedrigwasser heruntergefahren
werden. Das Kraftwerk deckt ein Fünftel der Stromproduktion des Landes ab.
(DIR) Licht aus in Ungarns Hauptstadt: Donau-Niedrigwasser zwingt Budapest zum Energiesparen
Wegen des Rekord-Tiefstands der Donau musste Ungarn ein Atomkraftwerk
abschalten. In Budapest werden deshalb die Wahrzeichen der Stadt nicht mehr
beleuchtet.
(DIR) Niedrigwasser in Mittel- und Osteuropa: Stromkrise mit Ansage
Die Trockenheit zeigt Europa die neue Realität in Zeiten des Klimawandels.
Es muss dringend gehandelt werden, nicht nur bei der Energiepolitik.
(DIR) Donau-Dürre: Warum Rumänien einen Felsen sprengt
Die Donau führt derzeit nur ein Drittel der im Hochsommer üblichen
Wassermenge. Rumänien versucht, die Stromversorgung durch das AKW Cernavoda
zu sichern.
(DIR) Stromversorgung unter Druck: Ungarn stoppt Atomkraftwerk
Die Donau führt so wenig Wasser wie nie: Ungarn schaltet erstmals sein
Atomkraftwerk komplett ab. Was das für Stromverbraucher jetzt bedeutet.
(DIR) Deutsche Brennelementefabrik: Putins Einfluss wächst
Der Kreml-Konzern Rosatom darf bei der Lingener Atomfabrik einsteigen.
Hintergrund könnte ein Deal von Merz mit Frankreichs Präsident Macron sein.
(DIR) +++ Nachrichten im Ukrainekrieg +++: Russland feuert wieder ballistische Raketen auf Kyjiw
Das russische Militär hat erneut mit ballistischen Raketen angegriffen.
Dabei wurden mindestens zwei Menschen getötet und fünf weitere verletzt.
(DIR) Nach Forderungen aus Union: Selbst Reiches Ministerium hält AKW-Reaktivierung für teuer
Unionspolitiker behaupten, die Reaktivierung deutscher AKWs koste 10
Milliarden Euro. Ausgerechnet das Wirtschaftsministerium weist diese Zahlen
als unseriös zurück.
(DIR) Niedersächsisches Atommülllager: Gorleben soll in die Verlängerung gehen
Die deutschen Atommüllzwischenlager müssen länger in Betrieb bleiben, wegen
der Endlagersuche. Nun beginnt das Verlängerungsverfahren für Gorleben.
(DIR) Atommülllager in Gorleben: Ein Neubau wäre besser
Ein Endlager kommt erst im nächsten Jahrhundert. So lange wird der Atommüll
also auch in Gorleben bleiben. Der Betreiber plant trotzdem nur für 20
Jahre.
(DIR) Besuch im Atommüll-Lager Brokdorf: Eine Schicht Helium für die Sicherheit
Deutschland hat alle seine Atommüll-Abfälle aus dem Ausland zurückgeholt.
Nun müssen sie gelagert werden – zum Beispiel im Zwischenlager Brokdorf.
(DIR) Atommüllschiff in Brunsbüttel angekommen: Deutschland bekommt seinen Schrott zurück
Ein Atommüllschiff aus England hat in der Nacht in Brunsbüttel angelegt. In
Brokdorf soll der Atomschrott nun jahrzehntelang zwischenlagern.
(DIR) Regulierung der Kernfusion: Die Industrie schreibt am Gesetz mit
Die Bundesregierung will die vermeintliche Zukunftstechnologie Kernfusion
regeln. Statt das Atomgesetz anzupassen, setzt sie an falscher Stelle an.
(DIR) Greenpeace-Expertin über Ukraine: „AKWs haben sich als sehr verwundbar erwiesen“
Greenpeace-Expertin Kolodiazhna hält neue Atomkraftwerke in der Ukraine für
kaum realistisch. Erneuerbare Energien hingegen seien im Krieg
widerstandsfähiger.
(DIR) Russischer Drohnenangriff: Brand in der Sperrzone um Tschornobyl
Bei einem Drohnenangriff auf ein Atommülllager 15 Kilometer vom Reaktor
brach ein Brand aus. Die Strahlenbelastung blieb innerhalb der zulässigen
Grenzwerte.
(DIR) Plutonium-Experiment in USA: Vom Sprengkopf zum Reaktorbrennstoff
Die US-Regierung will Plutonium aus dem Kalten Krieg für Mini-AKWs recyclen
– und riskiert so Jahrzehnte der Politik gegen Verbreitung von Kernwaffen.
(DIR) Krieg in Iran und den Golfstaaten: Feuer an Atomkraftwerk, IAEA in Sorge
Nach dem Drohnenangriff nahe einem Kernkraftwerk in Abu Dhabi wollen
Israels Premier Netanjahu und Trump sprechen. Noch haben die Emirate keinen
Angreifer benannt.
(DIR) Diskussion um Kernenergie: „Reaktivierung von AKWs ist betriebswirtschaftlicher Unsinn“
Unionsfraktionschef Jens Spahn will alte Atomkraftwerke wieder laufen
lassen. Ottmar Edenhofer, Chefökonom am Potsdam-Institut für
Klimafolgenforschung, hält nichts von der Idee.
(DIR) 40 Jahre Tschornobyl: Aus Komplizenschaft mit der Atomindustrie
Viel zu lange wurde die Bevölkerung nach dem Super-GAU von Tschornobyl in
Unwissenheit gelassen. Das Versagen der Behörden führte zu Protesten.
(DIR) Podcast über Tschornobyl: Was bis heute ausstrahlt
Ein Podcast erzählt persönliche Berichte vom GAU. Die aber eigentlich
hochpolitisch sind – und uns als Lehren dienen sollten. Wenn wir klug sind.
(DIR) Besuch in der Sperrzone: Im Bauch des Monsters
40 Jahre nach der Katastrophe ist Tschornobyl ein Arbeitsplatz: bewacht,
verstrahlt – und seit einem russischen Drohnenangriff wieder akut
gefährdet.
(DIR) Wochentaz-Podcast: 40 Jahre nach dem Super-GAU
Was wurde aus den Kindern von Tschornobyl, die aus verstrahlten Gebieten
ins Ausland verschickt wurden? Und ist Atomkraft wirklich klimafreundlich?
(DIR) Debatte um Wiedereinstieg: So klimafreundlich ist Atomkraft wirklich
Wenn Staaten neue AKWs planen, wird das oft als Beitrag zum Klimaschutz
verkauft. Aber stimmt das überhaupt?
(DIR) Games zum GAU in Tschornobyl: Die Apokalypse in Pixeln
Videospiele wie „Call of Duty“ und „S.T.A.L.K.E.R.“ nutzen die Sperrzone um
Tschornobyl als Kulisse. Warum der Ort bei Gamer:innen so beliebt ist.
(DIR) Was Mini-AKWs wirklich bedeuten: Klein, aber oh no
Mini-Reaktoren aus Massenproduktion werden als Zukunft der Atomkraft
angepriesen. Was man über die Technologie wissen muss.
(DIR) 40 Jahre Tschornobyl: Untergepflügter Salat und gesperrte Sandkästen
Junge Eltern sind verunsichert, als 1986 die Strahlenwolke aus der
Sowjetunion Westdeutschland erreicht. Nach einiger Show reagiert die
Politik.
(DIR) Russischer Atomkonzern: Die Welt bleibt abhängig von Rosatom
Mit Rosatom kontrolliert Wladimir Putin den vielleicht wichtigsten
Atomkonzern der Welt. Diese Macht weiß er auszunutzen.
(DIR) 40 Jahre Tschornobyl: Nichts gelernt aus dem Super-GAU?
Die Katastrophe im Atomkraftwerk im ukrainischen Tschornobyl prägte 1986
eine ganze Generation der Umweltbewegung. Wie wirkt sie heute nach?
(DIR) Hochradioaktiver Atommüll: Castortransport in Schwierigkeiten
Eine „Störung der Stromversorgung“ bremst den zweiten Castor-Transport
mitten durch NRW aus. Atomkraftgegner:innen fordern Aufklärung.
(DIR) Atomenergie in Südkorea: Atomkraft? Jein, danke!
Südkorea setzt stärker auf Atomenergie als andere Staaten, doch in der
Bevölkerung ist die Technologie umstritten. Nur: Alternativen sind
schwierig.
(DIR) Endlagersuche in Skandinavien: Schweden schwört auf Kupferkapseln
Die schwedische Atomindustrie setzt auf eine von ihr entwickelte
Endlagermethode. Trotz Zweifeln ist das erste Endlager seit 2025 im Bau.
(DIR) 40 Jahre Tschornobyl: Atomkraft? Immer wieder: Nein, danke
Konservative Politiker*innen lassen die Zombie-Debatte um Atomkraft in
Deutschland immer wieder aufleben – eine schlechte Idee.
(DIR) Atomkraft weltwelt: Eine strahlende Vergangenheit
Unionspolitiker und AfD geißeln angeblichen deutschen Sonderweg beim
Atomausstieg. Die Zahlen zeigen aber: Einen nuklearen Aufschwung gibt es
nicht.
(DIR) Atomkraft in Belarus: Lukaschenkos Kraftwerk und Moskaus Beitrag
Seit 2020 nutzt Belarus Atomkraft, zum Schrecken von Umweltschützern und
Tschornobyl-Überlebender. Um Stromgewinnung geht es dabei nur zum Teil.
(DIR) 40 Jahre nach dem Reaktorunglück: Opferzahlen bleiben weiter im Dunkeln
Wie viele Menschen nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl starben oder
erkrankten, bleibt umstritten. Die Gegend soll zur Atommüllkippe werden.
(DIR) Castor-Atommülltransporte: „Das war ein heftiger Einsatz“
Castor-Transporte fahren durch NRW und niemanden stört’s. Christian Specht
erinnert sich an eine Anti-Atom-Demo, auf der er 1998 war. Und an nervige
Polizisten.
(DIR) Schweden investiert in AKW: Atomkraft um jeden Preis
Die liberal-konservative Regierung sieht Schweden künftig als
„Atomkraftparadies“. Sie tut nun einiges dafür, um diese Vision umzusetzen.
(DIR) Die Wahrheit: Brennstab statt Nudel
Der explosive Kernenergiekenner Söder und die fossile Wirtschaftsministerin
Reiche zum Dauerbrennerthema Mini-Atomkraftwerke.
(DIR) Atommülltourismus durch NRW: Castor-Transporte gestartet
Erste hochradioaktive Brennelemente haben das Forschungszentrum Jülich
verlassen. Kritiker warnen vor potenziellen Gefahren für Millionen
Menschen.
(DIR) Milliarden für Mini-Reaktoren: USA bauen mit Japan modulare Atomkraftwerke
Tokio und Washington planen, Milliarden in Atomkraft und Erdgas zu
investieren. Technologische Probleme werden dabei ausgeklammert.
(DIR) Experte über Atom-Gefahr im Iran-Krieg: „Es besteht ein erhebliches Risiko“
Im Iran-Krieg wurden bereits Atomanlagen beschädigt. Analyst Mycle
Schneider spricht im Interview darüber, welche radiologischen Gefahren er
sieht.
(DIR) Ärger um die Atommüllfässer in der Asse: Schicht im Schacht
Das Gesetz sieht vor, dass 126.000 Fässer mit Atommüll aus dem
Asse-Salzbergwerk geborgen werden müssen. Doch plötzlich gelten die Pläne
nicht mehr.
(DIR) Energiepolitik von Katherina Reiche: Sie ruiniert Klima und Wirtschaft
Der Kanzler sollte sich von seiner Wirtschaftsministerin trennen. Ihre
Umfragewerte sind im Keller, selbst Energie-Unternehmen kritisieren sie.
(DIR) Fukushima, Tschornobyl und AKW-Risiko: Die einkalkulierte Katastrophe
Einen Super-GAU wie in Fukushima hielt selbst Kanzlerin Merkel für
unwahrscheinlich. Dabei war es exakt die Katastrophe, mit der Atompolitiker
gerechnet hatten.
(DIR) Anti-Atom-Bewegung: Fukushima war der Anfang vom Ende
Vor 15 Jahren kam es im japanischen Fukushima zum GAU. In Deutschland
führte das zum Atomausstieg – auch weil die Bewegung den Boden bereitet
hatte.
(DIR) 15 Jahre Reaktorkatastrophe Fukushima: Nachdem die Wolke weiterzog
Fünfzehn Jahre nach der Atomkatastrophe versucht die Geisterstadt Futaba
nahe dem havarierten AKW die Wiederauferstehung. Doch kaum jemand will
zurück.
(DIR) Von der Leyen will Mini-AKWs fördern: Jeder Stadt ihr eigenes Atomrisiko
Die EU-Kommission will kleine modulare Reaktoren voranbringen. Dabei
bringen diese nicht weniger Gefahren mit sich als herkömmliche
Atomkraftwerke.
(DIR) Atomgipfel in Paris: Mit Mini-AKWs in die verstrahlte Zukunft
Beim Atomgipfel stellt EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen Pläne vor,
Milliarden in die „Renaissance der Kernenergie“ in Europa zu investieren.