# taz.de -- NS-Gedenken
       
 (DIR) NS-Gedenken in Osnabrück: Aus der Mottenkiste hervorgeholt
       
       Um den richtigen Namen für den Lernort in der ehemaligen
       NSDAP-Parteizentrale in Osnabrück gab es jahrelang Streit. Fängt jetzt
       alles von vorne an?
       
 (DIR) Einkaufszentrum in Ottensen: Shoppen am Gedenkort
       
       Das Mercado-Einkaufszentrum in Hamburg-Ottensen steht auf einem jüdischen
       Friedhof. Als Erinnerung daran gibt es nur eine unauffällige Gedenkwand.
       
 (DIR) Fotos von Deportationen: Wie die Lörracher bei Deportationen gafften
       
       Eine Tagung widmete sich dem Umgang mit Shoah-Überlebenden nach der
       Befreiuung. Über Traumata, die vererbt werden, und Fotos, die unbequeme
       Fragen stellen.
       
 (DIR) Der Rennelberg in Braunschweig: Ein Ort mit üblen Erinnerungen
       
       In Braunschweig steht eine ehemalige Justizvollzugsanstalt zum Verkauf. Wo
       in der Nazizeit Oppositionelle gefoltert wurden, soll nun Wohnraum
       entstehen.
       
 (DIR) Der Hausbesuch: Die Biografin der Schindlers
       
       Erika Rosenberg-Band lernte auf den Spuren ihrer Familiengeschichte Emilie
       Schindler kennen. Eine Verbindung, die vieles offenbarte.
       
 (DIR) Streit um Erinnerung in Salzwedel: Wo die Familie Hirsch Mode verkaufte
       
       Das Haus, das in Salzwedel an prominenter Ecke steht, wird vielleicht doch
       nicht abgerissen. Seine jüdischen Bewohner wurden von den Nazis
       ermordet.
       
 (DIR) Holocaust-Überlebende Tova Friedman: „Ich flehe Sie an: Wiederholen Sie nicht die Geschichte“
       
       Tova Friedman hat Auschwitz überlebt. Heute klärt sie auf Tiktok über die
       Verbrechen der Nationalsozialisten auf. Am Mittwoch spricht sie im
       Bundestag.
       
 (DIR) Shoah-Gedenken in Luckenwalde: Wenn ein Rechter Holocaust-Opfern gedenken soll
       
       In der brandenburgischen Kreisstadt soll ein AfD-naher Abgeordneter die
       Rede zum Gedenktag halten. Initiativen protestieren, der Bürgermeister gibt
       sich machtlos.
       
 (DIR) Roman über Babyn-Jar-Massaker: „Nichts ist ausgedacht, nichts ist übertrieben“
       
       Anatoli Kusnezow hat in den Sechzigern einen großen Dokumentarroman über
       das Massaker von Babyn Jar vorgelegt. Nun erscheint er in neuer
       Übersetzung.
       
 (DIR) Digitalisierung von NS-Opfer-Akten: Erinnerungskultur zum Mitmachen
       
       Zum Holocaust-Gedenktag starten die Arolsen Archives wieder die Aktion
       #everynamecounts. Jede:r kann helfen, Akten von NS-Opfern zugänglich zu
       machen.
       
 (DIR) Gedenken an die friesische Freiheit: Als in der Wesermarsch das Blut der Bauern floss
       
       Friesenverbände erinnern an die Butjadinger Bauernrepublik. Wer heute von
       „friesischer Freiheit“ spricht, muss auch von braunen Schatten erzählen.
       
 (DIR) Streit um Neubaustrecke Hamburg–Hannover: Trassenvariante tangiert KZ Bergen-Belsen
       
       Die KZ-Gedenkstätte Bergen-Belsen sorgt sich, dass die geplante
       Neubau-Bahnstrecke Hamburg–Hannover zu nah an dem ehemaligen KZ
       vorbeiführen könnte.
       
 (DIR) Psychologe über Euthanasie in Hamburg: „Sie wussten, was sie taten“
       
       Menschen mit Behinderung wurden von Alsterdorf in KZs geschickt. Michael
       Wunder sollte die NS-Verbrechen aufarbeiten. Warum das Jahrzehnte dauerte.
       
 (DIR) Hamburger Ruderinnen in der NS-Zeit: „Eine hohe ideologische Nähe zum Nationalsozialismus“
       
       Zum 100. Vereinsjubiläum liegt erstmals eine Studie zur NS-Geschichte des
       Hamburger Ruderinnen-Clubs vor. Sie bezeugt eine frühe
       Selbstgleichschaltung.
       
 (DIR) Diskussion über NS-Straßenname: Varel kommt nicht aus der Kriegsverbrecher-Sackgasse
       
       In der Tradition der NS-Propaganda heißt in Varel bis heute eine Straße
       nach Friedrich Bonte. Die Grünen wollen das ändern, die anderen nicht.
       
 (DIR) Gedenk-Bloggerin über NS-Täterschaft: „Leute ab 35 fühlen sich beim Thema Wehrmacht angegriffen“
       
       Susanne Siegert spricht auf Insta und Tiktok über NS-Geschichte. Sie
       fordert, zur eigenen Familie und Tatorten in der Nachbarschaft zu
       recherchieren.
       
 (DIR) Neues Gedenkstättenkonzept: Erinnern mit Würde
       
       Gedenken an die Opfer des Holocausts verdient einen besonderen Raum. Darauf
       sollte der Schwerpunkt beim Konzepts zu Gedenkstätten liegen.
       
 (DIR) Blockhäuser mit NS-Geschichte: Schwarze Villen für die Nazi-Granden
       
       In Hamburg ist eine Siedlung rustikaler Norwegerhäuser fast komplett
       erhalten. Entstanden als Behelfsheime für NS-Funktionäre sind sie heute
       hoch begehrt.
       
 (DIR) Jüdisches Gedenken im KZ-Ravensbrück: Gekommen, um zu erinnern
       
       In Ravensbrück ermordeten die Nazis Tausende Jüdinnen und Juden, doch eine
       eigene Gedenktafel fehlte. Nun weihten Überlebende eine neue Stätte ein.
       
 (DIR) Razzia bei Kärntner Antifa-Camp: Polizeieinsatz in Österreich war rechtswidrig
       
       Der massive Polizeieinsatz in der NS-Gedenkstätte Peršmanhof war
       rechtswidrig. Das stellt nun ein Bericht des österreichischen
       Innenministeriums fest.
       
 (DIR) Widerstand im Nationalsozialismus: Der Retter im Gefangenenlager
       
       Die Gedenkstätte Yad Vashem ehrt den Arzt Hans-Georg Früchte posthum als
       „Gerechten unter den Völkern“. Er hatte Juden in der Ukraine vor dem Tod
       bewahrt.
       
 (DIR) NS-Gedenken in Berlin: Was bleibt, und wer nicht
       
       An einer Hausfassade in Tiergarten wird an die jüdische Schriftstellerin
       Gabriele Tergit erinnert. Die Gedenktafel in wird am 8. Oktober enthüllt.
       
 (DIR) Kulturstaatsminister Wolfram Weimer: Ein verunglückter Erinnerungsversuch
       
       Der Kulturstaatsminister gedenkt auf Instagram des Warschauer Aufstands
       1944 – mit einem Nazi-Propagandabild. Das zeigt dazu noch eine ganz andere
       Szene.
       
 (DIR) Gedenkveranstaltung der Bundesregierung: Matthias Brandt warnt vor dem Gift von Hass und Ausgrenzung
       
       Vor 81 Jahren scheiterte das Attentat von Claus Schenk Graf von
       Stauffenberg auf Hitler. Der Sohn von Willy Brandt beklagt
       Geschichtsvergessenheit.
       
 (DIR) Gedenken an polnische NS-Opfer: Wir brauchen bessere Gedenkarbeit
       
       Das Gedenken an die polnischen Opfer des Zweiten Weltkrieges schreitet im
       Deutschlandtempo voran. Ein provisorisches Denkmal kann nur ein Anfang
       sein.
       
 (DIR) NS-Verstrickung von Sparkasse: Ein bisschen Aufarbeitung zum Jubiläum
       
       Die Sparkasse Osnabrück hat die Schuldbeladenheit ihrer NS-Vergangenheit
       aufarbeiten lassen. Das Ergebnis: Ein schmales Dossier von 30 Seiten.
       
 (DIR) Verpflichtende KZ-Besuche in der Schule: Erinnern geht nur inklusiv
       
       Karin Priens Vorstoß für mehr NS-Bildung an Schulen ist ein richtiger
       Impuls. Einen wichtigen Aspekt lässt sie dabei allerdings völlig außer
       Acht.
       
 (DIR) Gedenken am 8. und 9. Mai in Berlin: Spassiba sagen – aber wie und wo?
       
       Berlin feiert den Tag der Befreiung, nicht nur mit einem einmaligen
       Feiertag, sondern auch mit vielen Veranstaltungen – und Konfliktpotenzial.
       
 (DIR) Gedenken an das Ende Nazideutschlands: Putins Lehre aus dem Zweiten Weltkrieg ist mehr Krieg
       
       Russlands Regierung instrumentalisiert die Erinnerung an den
       Nationalsozialismus. Auch die deutsche Erinnerungskultur hat blinde
       Flecken.
       
 (DIR) Kriegsende-Gedenken in Torgau: Ukraine-Botschafter fordert „Teilnahmeverbot“ für Russland
       
       Torgau gedenkt des Handschlags zwischen sowjetischen und amerikanischen
       Soldaten im April 1945. Reaktionen auf die angekündigte Teilnahme des
       russischen Botschafters.
       
 (DIR) Gedenkfeier in Buchenwald: Gedenken nicht instrumentalisieren
       
       Die Absage an Boehm hat die Gedenkfeier davor gerettet, politisch
       instrumentalisiert zu werden und Überlebende zur Staffage werden zu lassen.
       
 (DIR) Gedenken an NS-Opfer in Strausberg: AfD-Mann soll Messer gezückt haben
       
       Beim Gedenken an die NS-Opfer in Strausberg soll ein AfD-Mann zunächst
       gestört haben. Dann soll ein Parteikollege gar mit einem Messer gedroht
       haben.
       
 (DIR) 80. Jahrestag der Auschwitz-Befreiung: Bald ist niemand mehr da
       
       Vor 80 Jahren wurde das Konzentrationslager Auschwitz befreit. Die letzten
       Zeitzeugen sterben, deshalb braucht es neue Formen des Erinnerns.
       
 (DIR) NS-Zwangsarbeit auf Sportanlagen: Fußballplätze des Gedenkens
       
       Das NS-Regime ließ vielfach Zwangsarbeit auf Sportanlagen verrichten. Eine
       bemerkenswerte Website markiert diese Orte des Verbrechens.
       
 (DIR) Kampf gegen Antisemitismus: Der 9. November und die Gegenwart
       
       Zum Jahrestag der Pogromnacht werden wieder viele mahnende Worte gesprochen
       werden. Doch im Kampf gegen Antisemitismus braucht es einen Aufschrei!
       
 (DIR) Gedenken an Opfer der „Rassenkunde“: Der lange Weg zur Erinnerung
       
       Wo heute Politikwissenschaftler forschen, wirkten unter den Nazis die
       „Rassenkundler“ wie Josef Mengele. Jetzt gibt es einen Gedenkort.
       
 (DIR) NS-Gedenken in Berlin: Ein Wandbild für die Retter
       
       An einer Hausfassade in Charlottenburg wird an die Widerstandskämpfer
       Dorothee und Harald Poelchau erinnert. Beide boten verfolgten Juden Schutz.
       
 (DIR) Neue Ausstellung zu KZ-Häftlingen: Späte Würdigung für NS-Opfer
       
       Eine Ausstellung beschäftigt sich mit KZ-Häftlingen, die als „Verbrecher“
       oder „Asoziale“ eingesperrt wurden. Viele wurden später weiter
       drangsaliert.
       
 (DIR) „Euthanasie“ und ihr Erbe: Späte Ehrung für die Opfer
       
       Belangt wurden sie nie: In Hamburg-Rothenburgsort wird nun an die Kinder
       erinnert, die von Nazi-Ärzt:innen ermordet wurden.
       
 (DIR) Nahost-Konflikt in Berlin: Skulpturengruppe geschändet
       
       Unbekannte haben das Denkmal „Frauenprotest 1943“ mit antisemitischen
       Parolen beschmiert. Es erinnert an die größte zivile Protestaktion zur
       NS-Zeit.
       
 (DIR) Jugend KZ Uckermark: Gedenken ist Handarbeit
       
       Jährlich organisiert die Initiative „Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark
       e.V.“ Bau- und Begegnungstage und setzt sich für ein würdiges Gedenken ein.
       
 (DIR) Neue Gedenktafel für „Euthanasie“-Opfer: Ein Stück Würde
       
       378 PatientInnen der einstigen Hildesheimer Heil- und Pflegeanstalt wurden
       im NS-Staat „Euthanasie“-Opfer. Eine Gedenktafel nennt erstmals ihre Namen.
       
 (DIR) Späte Rehabilitation: Ein mutiger Richter
       
       Kritik an der NS-Vergangenheit eines niedersächsischen Ministers brachte
       Helmut Kramer 1978 eine Disziplinarverfügung ein. Nun wurde sie aufgehoben.
       
 (DIR) Gedenken vor der Bordellgasse: Schwelle des Anstoßes
       
       Vor der Hamburger Herbertstraße ist eine Art Stolperstein für
       Sexarbeiterinnen verlegt worden. Dafür hagelt es Kritik. Künstler sieht
       sich plagiiert.
       
 (DIR) Autorin über Stauffenberg-Attentat: „Eine Verengung aufs Militärische“
       
       Vor 80 Jahren scheiterte das Hitler-Attentat der Offiziere um Stauffenberg.
       Das Gedenken blende die vielen zivilen Unterstüzter aus, so eine Expertin.
       
 (DIR) Fußball in der NS-Zeit: Inszenierung und Ausschluss
       
       Eine Ausstellung in Berlin beschäftigt sich mit Fußball in der NS-Zeit. Es
       geht um Propaganda, die Gleichschaltung der Klubs und Lagersport.
       
 (DIR) Zwangsarbeit und Fußball: Schuften und kicken
       
       Nicht allen Zwangsarbeitern war in der NS-Zeit das Fußballspielen verboten.
       Eine Ausstellung zeigt, dass es sogar Länderkämpfe unter ihnen gab.
       
 (DIR) Opfer der NS-Militärjustiz: Leerstelle im NS-Gedenken
       
       In Torgau soll eine Ausstellung an die Opfer der NS-Militärjustiz erinnern.
       Für sie gibt es noch immer zu wenig Aufmerksamkeit und Anerkennung.
       
 (DIR) Vereinigung der NS-Militärjustiz-Opfer: Streit um die Erinnerung
       
       Ein Opferverband hat die Zusammenarbeit mit Sachsens Gedenkstättenstiftung
       beendet. Die unterscheide nicht richtig zwischen NS- und DDR-Unrecht.
       
 (DIR) Harzer Tourismusverband feiert Jubiläum: Die NS-Zeit ist kein Thema
       
       Der Harzer Tourismusverband würdigt sein 120-jähriges Bestehen mit einer
       Chronik, in der der NS fast nicht vorkommt. KZs und Rüstungsfabriken
       fehlen.