# taz.de -- Kino
(DIR) „Der Astronaut“ mit Ryan Gosling: Nach allen Regeln des Sci-Fi-Abenteuerfilms
Im Spielfilm „Der Astronaut“ muss Ryan Gosling die Erde vor Sonnenfressern
retten. Die Robinsonade bedient sich bei Science-Fiction-Klassikern.
(DIR) Jessie Buckley gewinnt Oscar: Nach der Trophäe ist vor der Trophäe
Chloé Zhao gewann bereits für „Nomadland“ den Regie-Oscar. Für „Hamnet“
wurde sie diesmal nicht ausgezeichnet, dafür aber Hauptdarstellerin Jessie
Buckley.
(DIR) Timothée Chalamet disst Oper und Ballett: Wenn der Shitstorm zum Kulturförderprogramm wird
Der Schauspieler sagt, niemand interessiert sich für Oper und Ballett. Das
ist die beste Werbung – und es stimmt auch: Die Kunstformen sind super
elitär.
(DIR) Timothée Chalamet in „Marty Supreme“: Ständig schreit jemand
Endlich Frühling, endlich warm genug, sich draußen aufzuhalten. Tagsüber
zumindest. Abends geht's ins Kino, wo sich Timothée Chalamet für den Oscar
bewirbt.
(DIR) Berlinale-Chefin äußert sich vor Sitzung: Tricia Tuttle will im Amt bleiben
Am Mittwoch soll es eine Sitzung des Aufsichtsrats der Berlinale geben.
Nach Wolfram Weimer macht nun Tricia Tuttle im Vorfeld ihre Perspektive
klar.
(DIR) Druck von Kulturminister Wolfram Weimer: „Dann kann man die Berlinale gleich beerdigen“
Muss Festivalchefin Tricia Tuttle ihren Posten räumen? In der Filmbranche
regt sich großer Protest, Preisträger İlker Çatak kündigt einen Boykott an.
(DIR) Dokumentarfilm über Brücken: Sind so schlanke Pfeiler
James Benning widmet sich in „Eight Bridges“ (Forum) den Brücken seiner
Heimat. Er tut das so gründlich wie zärtlich und schärft dabei die Sinne.
(DIR) Berlinale antwortet auf Gaza-Vorwürfe: Der Bandbreite an Perspektiven gerecht werden
Mehrere Filmstars warfen der Berlinale vor, sich nicht ausreichend zum
Gazakrieg zu positionieren. Die Festivalchefin Tricia Tuttle weist das
zurück.
(DIR) Teddy Award auf der Berlinale: „Das queere Kino ist Teil des Festivals“
Zum 40. Mal wird auf der Berlinale der queere Filmpreis verliehen. In
Zeiten des globalen Backlash ist der Teddy Award wichtiger denn je.
(DIR) Film „Wuthering Heights“: Sturm ohne Fallhöhe
Emerald Fennells Verfilmung von Emily Brontës „Wuthering Heights“
verspricht im Gothic-Trend tragische Liebe – und eine moderne,
feministische Perspektive.
(DIR) Weltraum-Oper in Berlin: Mit Außerirdischen besser ohne Mozart kommunizieren
Die neue Space Opera „You/Me/Alien“ des Opera Lab Berlin träumt im alten
Weißenseer Kino Delphi von intergalaktischer Harmonie.
(DIR) Die Wahrheit: Le nouveau Bond est arrivé!
Für den französischen Präsidenten Emmanuel Macron hat sich schon jetzt eine
Anschlussverwendung gefunden.
(DIR) Kinder fragen, die taz antwortet: Warum macht uns Angst manchmal Spaß?
Wir wollen von Kindern wissen, welche Fragen sie beschäftigen. Jede Woche
beantworten wir eine. Diese Frage kommt von Ella, 9 Jahre alt.
(DIR) Kinosterben: Aus dem Stadtzentrum verdrängt
Was fehlt, wenn Kinos schließen, merkt man oft erst im Nachhinein. Jetzt
droht sogar einem der größten, dem Mathäser-Filmpalast in München, der
Abriss.
(DIR) Neueröffnung Deutsche Kinemathek: Mehr Leinwandzeit wagen
Die Deutsche Kinemathek eröffnet ihren neuen Standort im ehemaligen E-Werk.
Mit der Installation „Screentime“ geht sie neue Wege der Präsentation.
(DIR) Pressekonferenz der Berlinale: Auf in die Schlacht
Die 76. Berlinale zeigt Filme aus 80 Ländern. Internationaler Glanz strahlt
jedoch in diesem Jahr nur vereinzelt.
(DIR) Verleihung der Europäischen Filmpreise: Beim Film fällt Zustimmung leichter als in der Politik
„Sentimental Value“ bekam sechs Preise. Jafar Panahi rief zu Solidarität
gegen das iranische Regime auf. Die Bühnenbilder waren aber schauderhaft.
(DIR) Interview mit Regisseurin Ildikó Enyedi: „Kommunikation ist immer unvollständig“
Der Protagonist von Ildikó Enyedis Film „Silent Friend“ ist ein Ginkgo. Mit
der taz sprach sie über die „zärtliche Empirie“, die ihre Arbeit prägt.
(DIR) Jafar Panahi über seinen neuen Film: „Das Kino ist nur ein Teil dieses Widerstands“
Der iranische Regisseur Jafar Panahi spricht über Trauma und Humor. Sein
preisgekrönter Film „Ein einfacher Unfall“ läuft jetzt an.
(DIR) Tod von Brigitte Bardot: Französische Filmikone verstorben
Die Schauspielerin stirbt mit 91 Jahren. Sie wurde in den 50er Jahren
weltbekannt. Aus ihren rechtsextremen Positionen machte Bardot kein
Geheimnis.
(DIR) 130 Jahre Kino in der Berliner AdK: An etwas Bleibendes dachten sie nicht
Die Berliner Akademie der Künste würdigte die Filmpioniere Max und Emil
Skladanowsky. Dabei war Regisseur Wim Wenders, der ihnen eine Hommage
gewidmet hat.
(DIR) Nachruf auf Regisseur Rob Reiner: Zuständig für Harry und Sally
Der US-Regisseur Rob Reiner stand für ein liberales Mainstreamkino.
Zusammen mit seiner Ehefrau ist er unter schlimmen Umständen gestorben.
(DIR) Übernahmekampf in Hollywood: Ein Deal auf Kosten nicht nur des Kinos
Um das Filmstudio Warner Bros. tobt ein Kampf zwischen Netflix und
Paramount. Bedroht sind sowohl die Zukunft Hollywoods als auch die
Pressefreiheit.
(DIR) Streamingdienst: Netflix bald mit Warner vereint?
Der Streamingdienst Netflix kündigt an, den Film- und Medienkonzern Warner
Bros. Discovery übernehmen zu wollen. Und beruhigt erst einmal seine
Kunden.
(DIR) Ingrid van Bergen verstorben: Die Unverwüstliche
Sie war ein Star des bundesdeutschen Films und Fernsehens seit den 1950ern.
Mit 94 Jahren ist die Schauspielerin mit der rauchigen Stimme gestorben.
(DIR) Festival für Kino aus Frankreich: Blinde Flecken
Koloniale Auslassungen und futuristische Kontrollsysteme: Die 25.
Französische Filmwoche zeigt in Berlin, wie viel Bedeutung im Übersehenen
steckt.
(DIR) Nordische Filmtage Lübeck: Traurig, aber schön
Ein Hang zu Melancholie zeichnet das Programm der Nordischen Filmtage
Lübeck aus. Das skandinavisch-baltische Kino ist ein Krisenseismograf.
(DIR) Neuer Pumuckl-Film: Lob des Ungehorsams
Nicht folgsam, nicht fleißig: Seit Jahrzehnten widersetzt sich Kobold
Pumuckl einer Ordnung, deren Wert allein im Gehorchen liegt.
(DIR) Kulturkampf Kino USA: Besser bekifft als bloß Nihilist
„Linke Eliten“ sind alle, die nicht bei drei in den Trump-Gospel
einstimmen. Wie der neue Anderson Film „One Battle After Another“ für
Diskussion sorgt.
(DIR) Guillermo del Toros „Frankenstein“: Der Schönling ist das Biest
Guillermo del Toro hat mit "Frankenstein" einen sehr teuren Film gedreht.
Trotz Jacob Elordi als Monster wirkt der Film seltsam zusammengezimmert.
(DIR) Trauer um Diane Keaton: Goodbye Annie Hall
Millionen auf der Welt haben ihre Filme gesehen. In Hollywood wurde sie zur
Ikone. Jetzt ist die legendäre Schauspielerin verstorben.
(DIR) Doku über Rettungsschiff „Ocean Viking“: Dem Grenzregime zuvorkommen
Regisseur Jean-Baptiste Bonnet begleitete für seinen Dokumentarfilm „Save
Our Souls“ das Schiff „Ocean Viking“. Er zeigt die Wichtigkeit der
Seenotrettung.
(DIR) Film „The Smashing Machine“: Die hässliche Seite des Sports
Der Film „The Smashing Machine“ erzählt vom Kampfsportler Mark Kerr. Er
gibt Dwayne Johnson die Chance, sich als ernsthafter Schauspieler zu
bewähren.
(DIR) Bericht vom Filmfestival San Sebastián: Vom Wunsch, Nonne zu werden, und andere Familiendramen
San Sebastián hat den Ruf, das wichtigste Festival für spanischsprachiges
Kino zu sein. Das hat sich dieses Jahr sehr eindrucksvoll bestätigt.
(DIR) Film über Brandanschlag in Mölln: Den Opfern eine Plattform bieten
Der Dokumentarfilm „Die Möllner Briefe“ erzählt leise von
rechtsextremistischer Gewalt. Und von Behörden, deren Verhalten rätselhaft
erscheint.
(DIR) Filmfest Hamburg: Die Party kann beginnen
Vor allem Filme von Frauen erweisen sich beim Filmfest Hamburg als
sehenswert. Viele haben einen Realismus, in dem das Fantastische Raum
bekommt.
(DIR) Nachruf auf Claudia Cardinale: Die selbstbewusste Heldin
Für Sergio Leone spielte sie das Lied vom Tod, für Visconti die Frau, die
Männern den Kopf verdreht. Als Feministin engagierte sie sich für MeToo.
(DIR) Filmfest Oldenburg: Kleine ungewöhnliche Dramen
Ein ungesühntes Verbrechen, ein intensiver Erbstreit und eine
unsentimentale Liebesgeschichte: Das Filmfest Oldenburg zeigt oft seltsame
Filme.
(DIR) 30 Jahre „La Haine“: So weit, so gut
Der französische Film „Hass“ feiert im Oktober 30-Jähriges. Eine seiner
Botschaften: Waffen sind nie bloß Deko. Daran hat sich bis heute nichts
geändert.
(DIR) Die Wahrheit: Seelenläuterung mit Bibi Blocksberg
Beim ersten Kinoerlebnis trifft eine zutiefst erschütterte Vierjährige auf
eine böse Hexe, was in der Neu-Cineastin erstaunliche Erwartungen weckt.
(DIR) Kulturarbeiterin über Open-Air-Kino: „Wir haben Lust, am Leben der Stadt teilzunehmen“
Am Bremer Hillmannplatz kreuzen sich verschiedene Interessen und das gibt
Probleme. Mit Kino unterm freien Himmel soll er positiv besetzt werden.
(DIR) Politisch bewusstes Open-Air-Kino: Von verschwundenen Flüssen und Menschen
„Lux“ heißt die Freiluft-Kinoreihe der Arbeitnehmerkammer Bremen. Sie zeigt
Filme übers Mensch-Natur-Verhältnis an Orten, die zu ihrem Inhalt passen.
(DIR) 50 Jahre „Der weiße Hai“: Jeder Biss sitzt noch
Vor 50 Jahren gelang Steven Spielberg mit „Der weiße Hai“ sein Durchbruch.
Der Film markiert den Übergang von New Hollywood zum Blockbusterkino.
(DIR) Film „Leonora im Morgenlicht“: Eine Surrealistin unter Männern
„Leonora im Morgenlicht“ würdigt Leonora Carrington als eine der
wichtigsten Künstlerinnen des Surrealismus. Eine Muse wollte sie nie sein.
(DIR) Spielfilm „Kino“: Jeden Tag Filmtheater
Pourya Pour arbeitet im Hamburger Abaton-Kino. Nun hat er einen Film
gedreht, der dort spielt: Fast ohne Budget und mit blutigen Aktionszenen.
(DIR) Der Familienfilm „Jurassic World“: Die Dinos und das innere Kind im Zuschauer
Das Zähneklappern nimmt kein Ende: „Jurassic World: The Rebirth“ von Gareth
Edwards setzt die Begegnungen von Menschen und Dinos effektgeladen fort.
(DIR) Retrospektive Black British Cinema: Die Farbe von Kaffee
„Pioneers of Black British Cinema“: Das Berliner Arsenal Kino zeigt
queerfeministische, widerständige Filme Schwarzer Regisseur:innen.
(DIR) Spielfilm „Yurt“: Identitätssuche in gegensätzlichen Welten
Mit seinem Debüt „Yurt“ wagt sich der Filmemacher Nehir Tuna an die
Geschichte der eigenen Jugend zwischen säkularer Schule und islamistischem
Wohnheim.
(DIR) Goldene Palme für Jafar Pahani in Cannes: Ein Unfall mit Folgen
Die 78. Filmfestspiele von Cannes enden mit der Goldenen Palme für den
iranischen Regisseur Jafar Panahi. Er gewinnt den Preis verdient zum ersten
Mal.
(DIR) Regisseurin über ihren Film „Harvest“: „Ich wollte, dass die Frauen kämpferisch sind“
Athina Rachel Tsangari erzählt in ihrem „Punk“-Film „Harvest“ von einer
verschwindenden Natur. Gedreht hat sie mit einem unbändigen
Hauptdarsteller.