# taz.de -- Kino
(DIR) Kanzlerkino: Ein Ding von Schönheit
Die DDR nebenan: Mirko Bonné kokettiert in „Kanzlerkino“ mit der
Alternativweltgeschichte eines unvereinigten Landes.
(DIR) Noga Erez im Gespräch: „Wir sind nur die Hauptfiguren“
Das israelische Musikerpaar Noga Erez und Ori Rousso ließ sich für die Doku
„Noga“ jahrelang begleiten. Das lief oft nicht glatt, erzählen sie im
taz-Gespräch.
(DIR) Olivia Wilde's Kinofilm „The Invite“: Die Sehnsüchte des anderen
Ein Beziehungsfilm, der im besten Sinne aufrüttelt. Mit Witz und Wärme
erzählt Olivia Wilde in „The Invite“ von Paaren, Intimität, Sex und Risiko.
(DIR) „Odyssee“ nach Madeline Miller: Göttin, macht das Spaß!
Ja, Odysseus ist cool, aber haben Sie schon mal von Circe gehört? Wie
feministische Neuerzählungen unsere Autorin für griechische Mythologie
begeisterten.
(DIR) Besseres Klima im Kino: Bei Hitze mit Odysseus chillen
In Rom und Paris reagieren Kinos auf die Hitze: Besonders gefährdete
Menschen haben während der heißesten Stunden des Tages freien Eintritt.
(DIR) „Die Odyssee“ von Christopher Nolan: Ein Regisseur für Männer
Christopher Nolan versucht sich am Epos und versagt an einer alten
Schwäche: Überzeugende, vielseitige Frauenfiguren kommen in seinem Werk
nicht vor.
(DIR) Ausstellung „Inventing Queer Cinema“: Mehr schwules als lesbisches Kino
Die Deutschen Kinemathek in Berlin zeigt zum ersten Mal eine Ausstellung
zum queeren Kino. Ihr Kern ist das Archiv des queeren Filmverleihs
Salzgeber.
(DIR) Filmförderung unter Weimer: Abbruch statt Aufbruch
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer will die Filmförderung kürzen. Im
vergangenen Jahr erst hatte er eine Erhöhung und Planungssicherheit
angekündigt.
(DIR) Regisseur über iranischen Exil-Film: „Ein Kind kann zu einem Mörder heranwachsen“
Parviz Sayyad hat vor über 40 Jahren einen Film über die iranische Republik
gedreht. Damals hoffte er noch, dass das Regime bald fallen würde.
(DIR) 3-Stunden-Dokumentarfilm „Das Kino“: Wofür Kino im Leben gut ist
In Bernhard Sallmanns Dokumentarfilm „Das Kino“ sprechen elf Spezialisten
über Filme und Kino. Ein vielstimmiges Plädoyer für ein lebendiges Genre.
(DIR) Böse Sammler im Animationsfilm: Einer, der Spielzeug hortet
Sind wir nicht alle ein bisschen Al McWhiggin? Bald kommt „Toy Story 5“ ins
Kino. Zeit, an den Antihelden aus dem Klassiker „Toy Story 2“ zu denken.
(DIR) Filmreihe mit Tiefgang: „Humor ist eine Form der politischen Reflexion“
Die jüdischen Filmtage Hamburg feiern das Koexistenz-Kino: Das hilft,
Vorurteile abzubauen, ist sich Elisabeth Friedler sicher.
(DIR) 100 Jahre Marilyn Monroe: Sexploitation entkommt man nicht
Showgirl, Goldgräberin, Femme fragile: Am 1. Juni wäre Marilyn Monroe 100
Jahre alt geworden. Um Selbstbestimmung hatte sie sich bemüht – vergeblich.
(DIR) „Star Wars“-Cutterin Marcia Lucas tot: Die stille Heldin der Galaxie
Marcia Lucas schnitt Hollywood-Klassiker wie „Taxi Driver“ und den „Star
Wars“-Film „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“. Die Oscar-prämierte Cutterin gab
auch wichtige inhaltliche Impulse zu der Weltraumsaga.
(DIR) Rauchen im Freiluftkino: Das Leuchten der Glut in Nahaufnahme
Nichts sieht cooler aus, als wenn sich im Film jemand eine Zigarette
ansteckt. Für Raucher_innen eine Qual im Kino. Doch zum Glück ist jetzt
Sommer.
(DIR) Filmfestspiele Cannes Favoriten: Pflegen für die Demokratie
Die 79. Filmfestspiele von Cannes gehen mit der Preisverleihung am
Samstagabend zu Ende. Eine kleine Bilanz vorab mit einigen Favoriten für
die Goldene Palme.
(DIR) Marketing in Reiseländern: Urlaub im Werbeblock
Wer im Urlaub ins Kino geht, lernt das Reiseland besser kennen – die
Werbung offenbart dabei die jeweiligen Sehnsüchte, Ängste und
Marketinglügen.
(DIR) Daniel Kehlmanns „Lichtspiel“: Besser im Film als an der Front
Wie arrangierte sich der Regisseur G. W. Pabst mit den Nazis? Damit
beschäftigt sich Daniel Kehlmann im Roman „Lichtspiel“, den es nun als
Hörspiel gibt.
(DIR) Die Mokka-Milch-Eis-Bar öffnet wieder: Keine nostalgischen Gefühle
Natacha und Alex Neumann wollen Ende Mai das DDR-Baudenkmal wieder
eröffnen. Als Community-Hub mit Gastronomie, Veranstaltungen und Coworking.
(DIR) Trailer zu Harry-Potter-Serie auf HBO: Warum sehen Filme nicht mehr aus wie früher?
Unsere Kolumnistin langweilen die blassen und leblosen neuen Film- und
Serienproduktionen. Sie sehnt sich nach den satten Farben alter Klassiker.
(DIR) „Der Astronaut“ mit Ryan Gosling: Nach allen Regeln des Sci-Fi-Abenteuerfilms
Im Spielfilm „Der Astronaut“ muss Ryan Gosling die Erde vor Sonnenfressern
retten. Die Robinsonade bedient sich bei Science-Fiction-Klassikern.
(DIR) Jessie Buckley gewinnt Oscar: Nach der Trophäe ist vor der Trophäe
Chloé Zhao gewann bereits für „Nomadland“ den Regie-Oscar. Für „Hamnet“
wurde sie diesmal nicht ausgezeichnet, dafür aber Hauptdarstellerin Jessie
Buckley.
(DIR) Timothée Chalamet disst Oper und Ballett: Wenn der Shitstorm zum Kulturförderprogramm wird
Der Schauspieler sagt, niemand interessiert sich für Oper und Ballett. Das
ist die beste Werbung – und es stimmt auch: Die Kunstformen sind super
elitär.
(DIR) Timothée Chalamet in „Marty Supreme“: Ständig schreit jemand
Endlich Frühling, endlich warm genug, sich draußen aufzuhalten. Tagsüber
zumindest. Abends geht's ins Kino, wo sich Timothée Chalamet für den Oscar
bewirbt.
(DIR) Berlinale-Chefin äußert sich vor Sitzung: Tricia Tuttle will im Amt bleiben
Am Mittwoch soll es eine Sitzung des Aufsichtsrats der Berlinale geben.
Nach Wolfram Weimer macht nun Tricia Tuttle im Vorfeld ihre Perspektive
klar.
(DIR) Druck von Kulturminister Wolfram Weimer: „Dann kann man die Berlinale gleich beerdigen“
Muss Festivalchefin Tricia Tuttle ihren Posten räumen? In der Filmbranche
regt sich großer Protest, Preisträger İlker Çatak kündigt einen Boykott an.
(DIR) Dokumentarfilm über Brücken: Sind so schlanke Pfeiler
James Benning widmet sich in „Eight Bridges“ (Forum) den Brücken seiner
Heimat. Er tut das so gründlich wie zärtlich und schärft dabei die Sinne.
(DIR) Berlinale antwortet auf Gaza-Vorwürfe: Der Bandbreite an Perspektiven gerecht werden
Mehrere Filmstars warfen der Berlinale vor, sich nicht ausreichend zum
Gazakrieg zu positionieren. Die Festivalchefin Tricia Tuttle weist das
zurück.
(DIR) Teddy Award auf der Berlinale: „Das queere Kino ist Teil des Festivals“
Zum 40. Mal wird auf der Berlinale der queere Filmpreis verliehen. In
Zeiten des globalen Backlash ist der Teddy Award wichtiger denn je.
(DIR) Film „Wuthering Heights“: Sturm ohne Fallhöhe
Emerald Fennells Verfilmung von Emily Brontës „Wuthering Heights“
verspricht im Gothic-Trend tragische Liebe – und eine moderne,
feministische Perspektive.
(DIR) Weltraum-Oper in Berlin: Mit Außerirdischen besser ohne Mozart kommunizieren
Die neue Space Opera „You/Me/Alien“ des Opera Lab Berlin träumt im alten
Weißenseer Kino Delphi von intergalaktischer Harmonie.
(DIR) Die Wahrheit: Le nouveau Bond est arrivé!
Für den französischen Präsidenten Emmanuel Macron hat sich schon jetzt eine
Anschlussverwendung gefunden.
(DIR) Kinder fragen, die taz antwortet: Warum macht uns Angst manchmal Spaß?
Wir wollen von Kindern wissen, welche Fragen sie beschäftigen. Jede Woche
beantworten wir eine. Diese Frage kommt von Ella, 9 Jahre alt.
(DIR) Kinosterben: Aus dem Stadtzentrum verdrängt
Was fehlt, wenn Kinos schließen, merkt man oft erst im Nachhinein. Jetzt
droht sogar einem der größten, dem Mathäser-Filmpalast in München, der
Abriss.
(DIR) Neueröffnung Deutsche Kinemathek: Mehr Leinwandzeit wagen
Die Deutsche Kinemathek eröffnet ihren neuen Standort im ehemaligen E-Werk.
Mit der Installation „Screentime“ geht sie neue Wege der Präsentation.
(DIR) Pressekonferenz der Berlinale: Auf in die Schlacht
Die 76. Berlinale zeigt Filme aus 80 Ländern. Internationaler Glanz strahlt
jedoch in diesem Jahr nur vereinzelt.
(DIR) Verleihung der Europäischen Filmpreise: Beim Film fällt Zustimmung leichter als in der Politik
„Sentimental Value“ bekam sechs Preise. Jafar Panahi rief zu Solidarität
gegen das iranische Regime auf. Die Bühnenbilder waren aber schauderhaft.
(DIR) Interview mit Regisseurin Ildikó Enyedi: „Kommunikation ist immer unvollständig“
Der Protagonist von Ildikó Enyedis Film „Silent Friend“ ist ein Ginkgo. Mit
der taz sprach sie über die „zärtliche Empirie“, die ihre Arbeit prägt.
(DIR) Jafar Panahi über seinen neuen Film: „Das Kino ist nur ein Teil dieses Widerstands“
Der iranische Regisseur Jafar Panahi spricht über Trauma und Humor. Sein
preisgekrönter Film „Ein einfacher Unfall“ läuft jetzt an.
(DIR) Tod von Brigitte Bardot: Französische Filmikone verstorben
Die Schauspielerin stirbt mit 91 Jahren. Sie wurde in den 50er Jahren
weltbekannt. Aus ihren rechtsextremen Positionen machte Bardot kein
Geheimnis.
(DIR) 130 Jahre Kino in der Berliner AdK: An etwas Bleibendes dachten sie nicht
Die Berliner Akademie der Künste würdigte die Filmpioniere Max und Emil
Skladanowsky. Dabei war Regisseur Wim Wenders, der ihnen eine Hommage
gewidmet hat.
(DIR) Nachruf auf Regisseur Rob Reiner: Zuständig für Harry und Sally
Der US-Regisseur Rob Reiner stand für ein liberales Mainstreamkino.
Zusammen mit seiner Ehefrau ist er unter schlimmen Umständen gestorben.
(DIR) Übernahmekampf in Hollywood: Ein Deal auf Kosten nicht nur des Kinos
Um das Filmstudio Warner Bros. tobt ein Kampf zwischen Netflix und
Paramount. Bedroht sind sowohl die Zukunft Hollywoods als auch die
Pressefreiheit.
(DIR) Streamingdienst: Netflix bald mit Warner vereint?
Der Streamingdienst Netflix kündigt an, den Film- und Medienkonzern Warner
Bros. Discovery übernehmen zu wollen. Und beruhigt erst einmal seine
Kunden.
(DIR) Ingrid van Bergen verstorben: Die Unverwüstliche
Sie war ein Star des bundesdeutschen Films und Fernsehens seit den 1950ern.
Mit 94 Jahren ist die Schauspielerin mit der rauchigen Stimme gestorben.
(DIR) Festival für Kino aus Frankreich: Blinde Flecken
Koloniale Auslassungen und futuristische Kontrollsysteme: Die 25.
Französische Filmwoche zeigt in Berlin, wie viel Bedeutung im Übersehenen
steckt.
(DIR) Nordische Filmtage Lübeck: Traurig, aber schön
Ein Hang zu Melancholie zeichnet das Programm der Nordischen Filmtage
Lübeck aus. Das skandinavisch-baltische Kino ist ein Krisenseismograf.
(DIR) Neuer Pumuckl-Film: Lob des Ungehorsams
Nicht folgsam, nicht fleißig: Seit Jahrzehnten widersetzt sich Kobold
Pumuckl einer Ordnung, deren Wert allein im Gehorchen liegt.
(DIR) Kulturkampf Kino USA: Besser bekifft als bloß Nihilist
„Linke Eliten“ sind alle, die nicht bei drei in den Trump-Gospel
einstimmen. Wie der neue Anderson Film „One Battle After Another“ für
Diskussion sorgt.
(DIR) Guillermo del Toros „Frankenstein“: Der Schönling ist das Biest
Guillermo del Toro hat mit "Frankenstein" einen sehr teuren Film gedreht.
Trotz Jacob Elordi als Monster wirkt der Film seltsam zusammengezimmert.