# taz.de -- Ökologie
       
 (DIR) Stuttgarter Ausstellung „Das kalte Herz“: Hauffs Märchen in die Gegenwart geholt
       
       Das Kunstmuseum Stuttgart deutet Wilhelm Hauffs Erzählung „Das kalte Herz“
       mit Gegenwartskunst. Zentral sind Fragen nach Identität und Zugehörigkeit.
       
 (DIR) Bedrohter Affe in Kolumbien: Ein Punk für den Urwald
       
       Der Lisztaffe in Kolumbien ist vom Aussterben bedroht. Er braucht den Wald
       als Lebensraum. Gibt es eine gemeinsame Zukunft mit dem Menschen?
       
 (DIR) Die Wahrheit: Weichspüler des Gewissens
       
       Spätestens am Erdüberlastungstag stellt sich die Frage: Wer ist die
       Lenor-Tante, die neben dir auf dich einredet?
       
 (DIR) Heidegger, Beuys und die Ökologie: Der Imperialismus des technisch organisierten Menschen
       
       Die Klimakatastrophe ist Ergebnis der Ausplünderung der Lebensgrundlagen.
       Dem ökologischen Problem widmeten sich bereits Heidegger und Beuys.
       
 (DIR) Öko-Kommunismus: Ein bisschen Planwirtschaft
       
       Der japanische Philosoph Kohei Saito fordert eine „Diktatur der Ökologie“
       als Antwort auf den Klimakollaps. Die Rolle des Staats bleibt dabei blass.
       
 (DIR) Birdwatcherin auf Rekordkurs: „Vögel sind einfach sehr, sehr ästhetische Lebewesen“
       
       So viele Vogelarten in Berlin sichten wie möglich: Für ein komplettes Jahr
       Birdwatching – oder „Birding“ – hat Selina Veng ihren Job gekündigt.
       
 (DIR) Aktivist über Friedhofs-Artenvielfalt: „Es darf auch etwas unordentlich aussehen“
       
       Friedhöfe sind gut für Artenvielfalt und Klimaschutz. Dafür müssen sie aber
       richtig bewirtschaftet werden, sagt Claus-Peter Troch vom Hamburger Nabu.
       
 (DIR) Bestsellerautor über Einzeller: „Bakterien können hochintelligent sein“
       
       Peter Wohlleben berichtet über Bakterien, deren erstaunliche Eigenschaften
       und wie sie die Welt beeinflussen.
       
 (DIR) Nachhaltigkeit bei Olympia: Die künstlichen Spiele
       
       Perfekte Pisten bei Olympischen Winterspielen sind ohne Kunstschnee kaum
       denkbar. Echter frischer Schnee stört. Welche Folgen hat das für die Natur?
       
 (DIR) Luftverschmutzung in Berlin: Lebt, wie ihr wollt, die Luft bringt uns eh um!
       
       Niemand zieht wegen der Luft nach Berlin. Dennoch lässt sich die schmutzige
       Luft der Stadt nicht auf die Verantwortung des Individuums abwälzen.
       
 (DIR) Reiseforscher im Gespräch: Wie geht nachhaltiger Tourismus?
       
       Schon mit kleinen Änderungen kann man Reisen umweltfreundlicher und besser
       für die lokale Bevölkerung gestalten, sagt Tourismusforscher Dirk Reiser.
       
 (DIR) Zukunft der Natur: Wie der Staat den Naturschutz verwaltet
       
       Biologe Charlie Gardner fordert radikalen Wandel. Weg von zeitlich
       begrenzten Projekten, hin zur Überlebensökologie. Doch die Politik denkt
       anders.
       
 (DIR) Gasförderung in der Nordsee: Patt im Bundesrat
       
       Der Bundesrat positioniert sich nicht zum Gesetz zur Nutzung von Gasfeldern
       vor der Insel Borkum. Der Entwurf kommt nun unverändert in den Bundestag
       
 (DIR) Buch mit Ideen für eine bessere Welt: Unterm Pflaster liegt der Schwamm
       
       Die Katapult-Redaktion hat 150 Ideen für eine bessere Welt gesammelt. Dazu
       gehören bekannte Ideen ebenso wie solche mit noch unbekanntem Potenzial.
       
 (DIR) „Dunkle Ökologie“: Wilde Ecken schaffen
       
       In einem wütenden Essay schreibt Paul Kingsnorth gegen
       Wissenschaftler:innen und andere, die die Klimakatastrophe nicht ernst
       genug nehmen.
       
 (DIR) Preisträger Deutscher Architekturpreis: Verharren im Mittelstandspragmatismus
       
       Wohnungsmangel, Bodenfrage, miese Öko-Bilanz: Die hiesige Architektur steht
       vor vielen Problemen. Daran ändert der Deutsche Architekturpreis wenig.
       
 (DIR) Forstwissenschaftlerin über Landnutzung: „Wir benötigen eine Landwende“
       
       Monokulturen werden den Klimawandel nicht überstehen, so
       Forstwissenschaftlerin Anne Arnold. Die Transformation gelinge nur mit
       anderen Subventionen.
       
 (DIR) Studie der Universität Hamburg: Fast keine Fische mehr in der Elbmündung
       
       Der Fischbestand in der Elbmündung ist seit 2010 um über 91 Prozent
       gesunken. Schuld sind laut der Studie die Elbvertiefung und der
       Klimawandel.
       
 (DIR) Umstellung auf Öko-Landwirtschaft: Niedersachsen weit entfernt vom Ziel
       
       Niedersachsens Landwirtschaft muss viel tun, um in der Agrarwende nicht das
       Schlusslicht zu bleiben. Helfen soll das Kompetenzzentrum Ökolandbau.
       
 (DIR) Gefährdete Umweltschützer*innen: 142 Morde im vergangenen Jahr
       
       Die NGO Global Witness verzeichnet für 2024 zahlreiche Tötungen von
       Umweltschützer*innen. Die meisten Gewaltopfer waren Indigene oder
       Kleinbauern.
       
 (DIR) Wasserpest-Alarm in Bremen: Angst vor dem grünen Koboldchen
       
       Die Wasserpest, eine invasive Art, verdrängt den Menschen aus dem Bremer
       Werdersee. Anwohner:innen fordern schnelle Lösungen. Die gibt es nicht.
       
 (DIR) Buch über grünen Kolonialismus: Die einen schürfen, die anderen müssen umziehen
       
       Ein Autor:innenkollektiv beleuchtet globale Ausbeutungsmechanismen im
       Welthandel und zeigt mögliche Alternativen zum „Grünen Kolonialismus“ auf.
       
 (DIR) Die Wahrheit: Die Feuerlöschziegen von Dublin
       
       Wenn Irische Ziegen auf Stechginster starren: Nicht immer ist die erste
       ökologische Lösung die ökologischste.
       
 (DIR) Verbotene Pestizide in Frankreich: Massenprotest gegen neues Agrargesetz
       
       Fast zwei Millionen Französ:innen haben eine Petition gegen ein Gesetz
       unterzeichnet, das verbotene Pestizide erlaubt. Die Regierung steht nun
       unter Druck.
       
 (DIR) Dänemark for Future: Verehrte Majestät, König Frederik X.!
       
       Unser Autor bittet um die dänische Staatsbürgerschaft. Er findet, dort ist
       die Klima- und Umweltpolitik viel besser.
       
 (DIR) Kunst und Ökologie: Holunder, Hortensien oder Dill
       
       Der rumänische Künstler Stefan Bertalan erforschte Pflanzen. Eine Schau im
       Badischen Kunstverein in Karlsruhe erinnert an ihn.
       
 (DIR) Nahverkehr in Hamburg: Naturschutzverbände kritisieren S-Bahn-Ausbau
       
       Vereine fordern, die geplante Verbindung nach Bad Oldesloe in Hamburg enden
       zu lassen. Eine Weiterführung bringe wenig und richte Schaden an.
       
 (DIR) Von der Industrie viel genutzter Stoff: Gefährlicher Pfannenwender
       
       Das EU-Gericht bestätigt die Einstufung von Melamin als „besonders
       besorgniserregenden“ Stoff. Mehrere Unternehmen hatten dagegen geklagt.
       
 (DIR) Projekt „Kunst als ökologische Praxis“: Gemeinsam durch die Welten
       
       Der schleswig-holsteinische Kunstort M.1 in Hohenlockstedt ruft im Zuge
       des Projekts „Kunst als ökologische Praxis“ zu partizipativen Workshop auf.
       
 (DIR) Forscherin über Vogelzug: „Ich danke dem Mauersegler“
       
       Imke Müller-Hellmann ist einem Mauersegler von Niedersachsen bis Sansibar
       gefolgt: Sie untersucht Parallelen von menschlicher und aviärer Migration.
       
 (DIR) Gasbohrungen auf der Nordsee: Voll Gas voraus in der Nordsee
       
       Die Bundesregierung will ein deutsch-niederländisches Abkommen zur
       Gasförderung noch vor der Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts
       absegnen.
       
 (DIR) Erneuerbare Energien: Solaranlagen rauben sich gegenseitig die Erlöse
       
       Solarstromanlagen machen sich gegenseitig die Erträge kaputt.
       Marktanalysten gehen davon aus, dass auch Speicher das Problem kurzfristig
       nicht lösen können.
       
 (DIR) Politikwissenschaftler über Öko-Krise: „Der ökologische Fußabdruck ist eine Falle“
       
       Grüner Kapitalismus und die Verhaltensänderung von Individuen könnten den
       Planeten nicht retten, sagt Ulrich Brand. Ein Systemwechsel sei notwendig.
       
 (DIR) Grundwasserknappheit in Deutschland: „Reserven systematisch übernutzt“
       
       Bergbau, Hitze, Landwirtschaft und Verschmutzungen belasten das Grundwasser
       in Deutschland. Laut neuer Studie wurden neue Tiefststände erreicht.
       
 (DIR) Carla Kaspari: „Missstände anzuprangern, finde ich langweilig“
       
       Carla Kaspari erschafft in ihrem Roman ein Europa der Zukunft. Warum es
       dort nicht nur dystopisch zugeht und was Aktivismus von Hoffnung
       unterscheidet.
       
 (DIR) Ausstellung „Muddy Measures“ in Berlin: Durchs Watt und in die Sümpfe
       
       Eine Ausstellung im Tieranatomischen Theater widmet sich den Feuchtgebieten
       der Welt. Sie zeigt auf, was diese gefährdet und wer sie zu bewahren
       versucht.
       
 (DIR) Jäger:innen beklagen Inzucht im Wald: Verbotene Liebe zwischen Rothirschen
       
       Die Landesjägerschaft Schleswig-Holstein schlägt Alarm, weil die genetische
       Vielfalt beim Rotwild sinkt. Helfen soll die Vernetzung der Lebensräume.
       
 (DIR) Ausstellung „Den Vogel zeigen“: Im Nest des Raben
       
       Eine Ausstellung im Museum Pankow informiert über Berlins letzte
       Umweltzeitung „Der Rabe Ralf“. Und warum in der Hauptstadt immer mehr
       Füchse herumlaufen.
       
 (DIR) Wasserpflanze Schierlings-Wasserfenchel: Hamburger Original steckt in Schwierigkeiten
       
       Hamburg trägt die Verantwortung für den Schierlings-Wasserfenchel. Doch die
       Stadt tut sich schwer, die nur an der Elbe vorkommende Pflanze zu erhalten.
       
 (DIR) Frühe ökologische Denkweisen: Sozialkritik und Natur
       
       Der Schweizer Historiker Milo Probst geht in seinem Buch „Anarchistische
       Ökologien“ dem Beginn des ökologischen Denkens nach.
       
 (DIR) Anbau von Hülsenfrüchten kommt voran: Mehr Schnitzel direkt vom Acker
       
       Niedersachsen hat den Anbau von Hülsenfrüchten in zehn Jahren vervierfacht.
       Die Feldfrüchte sind eine Alternative zum Soja-Import aus Übersee.
       
 (DIR) Brände in Kalifornien: Teuerste Katastrophe der US-Geschichte
       
       Böen drohen die Feuer um Los Angeles weiter anzufachen. Trotz der enormen
       Schäden werden die wirtschaftlichen Langzeitfolgen wohl gering ausfallen.
       
 (DIR) Weg in die postfossile Gesellschaft: Soll man die ökologische Frage vergessen?
       
       Die soziale Frage darf auf dem Weg ins postfossile Zeitalter nicht
       vergessen werden. Doch die progressiv sein wollende Linke tut sich schwer.
       
 (DIR) Biodiversitäts-COP in Cali startet: Nach den Zielen ist vor den Maßnahmen
       
       In sechs Jahren sollen 30 Prozent der Erde unter Naturschutz stehen. Die
       Biodiversitäts-COP in Cali verhandelt ab Montag, wie das gehen soll.
       
 (DIR) Ökosystem Meer: Trübe Aussichten
       
       Taucht man nur ein paar Meter ab in die Meere wie die Ostsee, sieht man,
       dass man viel weniger sieht als früher. Das hat Folgen für Natur und
       Mensch.
       
 (DIR) Streitgespräch über Klimaschuld: „Friedlicher Protest ist wirksamer“
       
       Weil Menschen früher über ihre Verhältnisse gelebt haben, ist die
       Klimakrise heute Realität. Ein Streitgespräch zwischen Angehörigen zweier
       Generationen.
       
 (DIR) Studie zu Kugelspinnen: Manipulation im Netz
       
       Kugelspinnen sind gemein. Sie manipulieren das Nervensystem von
       Glühwürmchen, um sie dann zu fressen. Für Forschende ist das
       hochinteressant.
       
 (DIR) Studie zum Verhalten von Bienen: Der Pollentransport hat es in sich
       
       Die Uni Göttingen hat Netzwerke von Wildbienen und Pflanzen auf geschützten
       Wiesen erforscht. Dies hilft, das Aussterben von Arten vorherzusagen.
       
 (DIR) Pflanzenökologin über Klimawandelfolgen: Die Wiese in der Krise
       
       Gräser, Kräuter, Sträucher: In Experimenten zeigt Ökologin Lotte Korell,
       wie sich Grünflächen im Klimawandel verändern, und sagt, was nun zu tun
       wäre.
       
 (DIR) Luchspopulation wieder auf dem Vormarsch: „Früher als Trophäe gejagt“
       
       Durch einen guten Plan konnte der Iberische Luchs gerettet werden. Davon
       können andere lernen, sagt Projektkoordinator Francisco Javier Salcedo
       Ortiz.