# taz.de -- Judentum
       
 (DIR) Roman „Toxibaby“ von Dana von Suffrin: Sie spielt mit dem Klischee, dass es eine Freude ist
       
       Herzchen und Toxibaby lieben und hassen sich: Der dritte Roman der
       Schriftstellerin Dana von Suffrin verschränkt amourösen und politischen
       Wahnwitz miteinander.
       
 (DIR) Antisemitismus in den Niederlanden: Explosion an jüdischer Schule in Amsterdam
       
       Die Bürgermeisterin der Stadt und die Regierung in Den Haag verurteilen den
       nächtlichen Angriff. Der Schutz jüdischer Gemeinden ist schon seit den
       Anschlägen in Rotterdam und im belgischen Lüttich erhöht worden.
       
 (DIR) Auf Spuren einstigen jüdischen Lebens: Straßenschilder der Erinnerung
       
       Seit dieser Woche weisen Markierungen auf das vernichtete Zentrum des
       östlichen Judentums im Scheunenviertel in Berlin-Mitte hin.
       
 (DIR) Religiöse Rhetorik im Krieg: Freude über den Tod von „Haman“
       
       Der Angriff auf Iran fällt mit dem jüdischen Purim-Fest zusammen, das heute
       beginnt. Viele stellen einen direkten Zusammenhang her.
       
 (DIR) Barbara Honigmann „Mischka“: Zwischen Rosenhügeln und Ersatzmüttern
       
       Ein internationales Kulturbürgertum, das nie eine konkrete Verortung hatte:
       Barbara Honigmann beschreibt das jüdisch-kommunistische Milieu des 20.
       Jahrhunderts.
       
 (DIR) „Fake Jews“ am DT in Berlin: Nicht der Erste, nicht der Letzte
       
       Es ist eine knallharte Bestandsanalyse. Noam Brusilovsky geht am Deutschen
       Theater mit Humor dem Phänomen des eingebildeten Jüdischseins nach.
       
 (DIR) Anschlag auf jüdisches Altenheim: Glühender Antisemitismus
       
       Der Anschlag auf das jüdische Altenheim in München kostete sieben Menschen
       das Leben. Jetzt scheint der Fall gelöst – nach 55 Jahren.
       
 (DIR) Tempel in Jerusalem: Die Zankfärse
       
       Laut Prophezeiung muss eine perfekte rote Kuh geopfert werden, ehe der
       dritte jüdische Tempel errichtet werden kann. Jetzt will man sie gefunden
       haben.
       
 (DIR) Jüdischlehrer über Schulkonzept: „An unserer Schule gibt es Essen, das koscher ist“
       
       Die Osnabrücker Drei-Religionen-Schule bietet neben christlichem auch
       jüdischen und muslimischen Reli-Unterricht an. Sie will damit Toleranz
       fördern.
       
 (DIR) Ausstellung zu jüdischer Islamforschung: Die Geschichte war verwoben
       
       Die Ausstellung „Die Morgenländer“ in Hohenems ist lehrreich. Sie zeigt,
       was den jüdischen Blick auf den Orient im 19. Jahrhundert bedeutend machte.
       
 (DIR) „East Side Story“ am Gorki-Theater: Jüdische Wut und Verzweiflung
       
       Drei jüdische Frauen kehren nach Deutschland zurück. Kann man hier noch
       leben?, fragen Lena Brasch und Juri Sternburg in ihrem „Jewsical“ am
       Berliner Maxim-Gorki-Theater.
       
 (DIR) Terrorangriff auf Chanukka-Fest: Sydney-Attentäter des 15-fachen Mordes angeklagt
       
       Der Angriff galt Juden und Jüdinnen beim Chanukka-Fest. Der Schütze wurde
       in insgesamt 59 Fällen angeklagt. Der Inlandsgeheimdienst steht in der
       Kritik.
       
 (DIR) Nach dem Anschlag an Chanukka: Zusammen sind wir ein starkes Licht
       
       Terroristen wie die vom australischen Bondi Beach morden aus Hass und
       wollen Hass schüren. In dunklen Zeiten wie diesen ist jeder Funke
       Solidarität notwendig.
       
 (DIR) Analyse jüdischer Fussballvereine: Jüdisch kicken
       
       Warum geben sich manche Fußballvereine jüdisch, obwohl sie es nicht sind?
       Und warum gelten andere als „Judenclubs“? Ein Soziologe hat das untersucht.
       
 (DIR) Empfang für Antisemitismusbeauftragten: Hamburger Tempelverband muss draußen bleiben
       
       Zum Senatsempfang für den scheidenden Beauftragten Hensel wurde die
       liberale Gemeinde nicht eingeladen. Die sieht sich ein weiteres Mal
       diskriminiert.
       
 (DIR) Expertinnen zu Antisemitismus: „Sorge um die Kinder, um sich selbst und um die Zukunft“
       
       Friederike Lorenz-Sinai und Marina Chernivsky forschen zu jüdischem Leben
       in Deutschland seit dem 7. Oktober 2023. Die Bedrohung halte an, sagen sie.
       
 (DIR) Hamburger jüdische Initiative Mit2wo: Raus aus der Trauerecke
       
       Konstruktiv und ausdrücklich offen in alle Richtungen: Der Hamburger
       jüdische Kulturverein Mit2wo setzt auf Dialog und Bündnisfähigkeit.
       
 (DIR) Marina Chernivsky zu jüdischer Gegenwart: „Wenn etwas Großes in das Leben von Einzelnen einwirkt“
       
       Juden in Deutschland gelten als historische „Andere“, sagt Psychologin
       Marina Chernivsky, auch in ihrem neuen Buch „Bruchzeiten – Leben nach dem
       7. Oktober“.
       
 (DIR) Nachruf auf Micha Brumlik: Ein Linker mit präzisen, tiefenscharfen Analysen
       
       Wie nur wenige verstand Micha Brumlik es, Tagespolitisches mit
       theoretischen Reflexionen zu verbinden. Zum Tod des jüdisch-deutschen
       Intellektuellen.
       
 (DIR) Micha Brumlik über den Mai 68 in Paris: Was nach dem Scheitern bleibt
       
       Goldman, Cohn-Bendit und Glucksmann. Wie jüdisch war der Pariser Mai 1968?
       Und wie trauert man über eine gescheiterte Revolution?
       
 (DIR) Streit um Gedenken zum 9. November: „Leute im Publikum haben mich angeschrien“
       
       Der US-Philosoph Jason Stanley sollte in der Jüdischen Gemeinde Frankfurt
       eine Rede halten. Sie wurde abgebrochen. Stanley ist schockiert.
       
 (DIR) Münchener Theater über jüdisches Leben: Der Schuh lässt sich nicht ausziehen
       
       Dem jüdischen Leben der Nachkriegszeit widmet sich ein Programm der
       Münchener Kammerspiele – an authentischen Orten und mit manch schwieriger
       Verkettung.
       
 (DIR) Hamburgs jüdische Gemeinden vor Gericht: „Es kann nur einen geben“ oder Orthodoxe gegen Liberale
       
       Orthodoxe Gemeinde macht liberalem Tempelverband das Namensrecht streitig.
       Dabei geht es auch darum, wer legitimer Erbe des Vorkriegsjudentums ist.
       
 (DIR) Jüdische Gemeinden in Hamburg: Streit ums jüdische Erbe
       
       In Hamburg soll die große Synagoge wiederaufgebaut werden. An dem Bau
       entzünden sich auch widerstreitende Interessen in der jüdischen Gemeinde.
       
 (DIR) Ausstellung einer vergessenen Künstlerin: Malerin im Zwiespalt
       
       Von den Nazis verfemt, vom Apartheidsregime hofiert: Das Brücke-Museum
       blickt auf das zweideutige Werk der südafrikanischen Expressionistin Irma
       Stern.
       
 (DIR) Kafka-Abend am Berliner Ensemble: Das Unentrinnbare verdichtet sich
       
       Barrie Koskys „K. Ein talmudisches Tingeltangel rund um Kafkas ‚Prozess‘“
       verknüpft eindrucksvoll Schumann, jiddisches Liedgut und Kafkas Texte.
       
 (DIR) Gedanken zu Rosch Haschana: Den Moment des Neuanfangs ernst nehmen
       
       Ist es gleich, ob man lebt oder stirbt? Die Weltlage kann einen zu solchen
       Gefühlen treiben. Und doch siegt am Ende der Gedanke der Verantwortung.
       
 (DIR) Straßenumbenennung in Kreuzberg: Fräulein Rabbiner Jonas
       
       Eine Straße soll den Namen der in Auschwitz ermordeten Regina Jonas
       bekommen. Die erste Rabbinerin der Welt wurde 1903 im Scheunenviertel
       geboren.
       
 (DIR) Emotionaler Festakt in Münchner Synagoge: Auferstanden aus Ruine
       
       Die alte Synagoge im Münchner Glockenbachviertel erstrahlt in neuem Glanz.
       Zahlreiche Gäste kamen zur Wiedereröffnung, darunter auch Friedrich Merz.
       
 (DIR) „The Rehearsal“ mit Nathan Fielder: Reality Rollenspiele
       
       In „The Rehearsal“ proben Teilnehmer schwierige Situationen im Vorhinein.
       Fielder selbst macht auch mit – und nimmt dabei Deutschland ins Visier.
       
 (DIR) Online-Projekt zur jüdischen Geschichte: Wo das Reformjudentum seine Wurzeln hat
       
       Über die weltweit erste jüdische Reformsynagoge, eröffnet 1810 in Seesen,
       informiert ein neues Projekt des Portals „Jüdisches Niedersachsen online“.
       
 (DIR) Jüdisches Leben online: Erst gut integriert, dann überraschend schnell dezimiert
       
       Die Online-Plattform „Frisia Judaica“ informiert über Jüdinnen und Juden in
       Friesland. Deren Verfolgung durch das NS-Regime wurde lange verschwiegen.
       
 (DIR) Jüdischer Musiker über Synagogen: „Die Frage ist nicht, wo bin ich, sondern wer bin ich?“
       
       Es kostete Alex Jacobowitz Überwindung, nach Deutschland zu kommen. Jetzt
       hat der jüdische Musiker ein Buch über die Synagogenkultur hier vorgelegt.
       
 (DIR) Fußball in der NS-Zeit: Bälle, Tore, Superjuden
       
       Eine Ausstellung in Rendsburg befasst sich mit jüdischen Spuren und
       Einflüssen im Fußball. Es geht ums Sichtbarmachen jüdischer Identitäten im
       Sport.
       
 (DIR) Hornburger Synagoge im Museum: Ein kleines Heiligtum
       
       Vor 100 Jahren wurde ein Synagogeninventar aus Hornburg im
       Braunschweigischen Landesmuseum aufgestellt. Drei Ausstellungen feiern das
       Jubiläum.
       
 (DIR) Jiddische Zeitungen nach 1945: „Mir zuchn Krojwim“
       
       Zwischen 1945 und 1950 blühte ein spezielles Pressewesen im Land der Täter
       auf: 150 verschiedene Titel erschienen für ca 200.000 jüdische Überlebende.
       
 (DIR) Buch „Soll sein Schulem“: Möge Frieden sein
       
       Streben nach Menschlichkeit nach der Shoa: taz-Korrespondent Daniel
       Zylbersztajn-Lewandowski schreibt in seinem Buch über die Geschichte seiner
       jüdischen Familie.
       
 (DIR) Streit um Anerkennung in Hamburg: Liberale Juden verklagen den Senat
       
       Der Israelitische Tempelverband fordert Anerkennung als öffentliche
       Körperschaft – neben der Einheitsgemeinde – und den Wiederaufbau seiner
       Synagoge.
       
 (DIR) 70 Jahre Leo Baeck Institut: Wenn Historiker selbst Geschichte werden
       
       Vor 70 Jahren gründeten Holocaustüberlebende das Leo Baeck Institut zur
       Erforschung des deutsch-jüdischen Lebens. Es ist eine Schatzkammer des
       Wissens.
       
 (DIR) Jüdische Filmtage in Hamburg: Ein schießender Rabbi und Kafka vor Gericht
       
       Komödien, Dokus und dramatisierte, wahre Begebenheiten: Am Sonntag beginnen
       in vier Hamburger Kinos die fünften Jüdischen Filmtage.
       
 (DIR) Chef von „Jüdische Allgemeine“: Der Zweifel am Zweifel
       
       Deborah Feldman stellt in der neuen „Weltbühne“ die jüdische Identität von
       Philipp Peyman Engel infrage. Doch mehrere jüdische Gemeinden
       widersprechen.
       
 (DIR) Offener Brief gegen Netanjahu: Streit in der britischen Pessachwoche
       
       Einige Delegierte des „Board of Deputies of British Jews“ verurteilen die
       israelische Kriegsführung in Gaza. Der Präsident des Dachvereins stellt
       sich dagegen.
       
 (DIR) Jüdischer Widerstand gegen die Nazis: Das Mädchen, der SA-Mann und das Messer
       
       War jüdischer Widerstand die Ausnahme? Wie mutig sich Jüdinnen und Juden
       gegen die Nazis gewehrt haben, zeigen neue Forschungen.
       
 (DIR) Theologe über österlichen Judenhass: „Bachs Genie vergrößert die Probleme noch“
       
       Die Karfreitagsrituale sind antijüdisch geprägt: Theologe Stephan Vasel
       über die Johannes-Passion und den Bedarf an einer heutigeren Oster-Musik.
       
 (DIR) Kritische Kunst trifft auf Orthodoxie: Freie Liebe
       
       Bildende Kunst, die sich kritisch der Welt zuwendet, und das ultraorthodoxe
       Judentum sind eigentlich unvereinbar. In Jerusalem kommt beides zusammen.
       
 (DIR) Texte von Thomas Brasch im Gorki Berlin: „Etwas, das zu mir gehört“
       
       Mit ‚It’s Britney, bitch!‘ emanzipierte sich Lena Brasch von ihrer
       Familiengeschichte. Im Maxim Gorki Berlin inszeniert sie nun Texte ihres
       Onkels.
       
 (DIR) Interkulturelles Musikstück: Ein Protestsong in Form einer Kantate
       
       „Walls are tumbling down“ ist ein jüdisch-muslimisch-atheistisches
       Gemeinschaftswerk. In Dresden fand die öffentliche Generalprobe statt.
       
 (DIR) Der letzte Jude von Kabul: Er trägt die Synagoge im Herzen
       
       Zebulon Simentov hielt als letzter Jude in einer Kabuler Synagoge aus. Auch
       unser Autor floh aus Afghanistan und schrieb Simentovs Geschichte auf.
       
 (DIR) Jüdische Geschichte digital aufbereitet: Per Klick durch die Ruine
       
       Dass in Hamburgs Neustadt das liberale Judentum begann, darauf weist dort
       wenig hin. Die Reste eines Tempels von 1844 lassen sich nun online erleben.
       
 (DIR) Streit in Jüdischer Gemeinde Berlin: Religionsgemeinschaften dürfen diskriminieren
       
       Im Streit um eine diskriminierende Wahlordnung in der Jüdischen Gemeinde
       hat das Landgericht eine Klage abgewiesen. Grundrechte seien nicht
       anwendbar.