# taz.de -- Afrika
       
 (DIR) Kongos Präsident wiedergewählt: Denis Sassou-Nguesso hat noch lange nicht fertig
       
       Seit 1979, mit kurzer Unterbrechung, herrscht Denis Sassou-Nguesso in
       Brazzaville. Nun wurde er mit offiziell 95 Prozent der Stimmen im Amt
       bestätigt.
       
 (DIR) Afrika trauert um Jesse Jackson: „Er war einer von uns“
       
       Die Präsidenten Südafrikas und der DR Kongo sprechen bei der Trauerfeier
       für den US-Bürgerrechtler. Sie schlagen einen Bogen zu Afrikas
       Freiheitskampf.
       
 (DIR) Staatliche Homophobie in Senegal: Hohe Strafen für „widernatürliche Handlungen“
       
       Senegals Linksregierung will Homosexualität mit zehn Jahren Haft bestrafen.
       In der Debatte vermischt sich das mit Pädokriminalität und HIV/Aids.
       
 (DIR) Sambias toter Ex-Präsident: Wurde Edgar Lungu vergiftet?
       
       Ein südafrikanisches Gericht ordnet eine Autopsie des im Juni 2025 in
       Südafrika verstorbenen Ex-Präsidenten Sambias an. Seine Familie ist empört.
       
 (DIR) Studierendenproteste in Senegal: „Das ist nicht mehr meine Regierung“
       
       In Senegal protestieren die Studierenden schon seit Monaten wegen nicht
       ausgezahlter Stipendien. Nun eskaliert die Lage weiter.
       
 (DIR) Staatengipfel der Afrikanischen Union: Je düsterer die Gegenwart, desto leuchtender die Zukunft
       
       Auf dem AU-Gipfel in Äthiopien verbreitet Gastgeber Abiy Ahmed Optimismus
       und preist sein Land als Entwicklungsvorbild. Drumherum toben Kriege.
       
 (DIR) Klimakrise und Weideland: Reiche sind mitgemeint
       
       Bis zum Jahr 2100 könnte die Hälfte der weltweiten Weideflächen
       verschwinden. Nicht nur die Nahrungsversorgung der Ärmeren ist dadurch
       gefährdet.
       
 (DIR) Vernachlässigte Krisen im Globalen Süden: Wo die Welt wegschaut
       
       Krisen wie Dürre in Namibia finden wenig Beachtung in Medien, kritisiert
       die Hilfsorganisation Care. 8 der 10 kaum beachteten Länder sind in Afrika.
       
 (DIR) Afroamerikaner und neue Afrikabilder: Livestreams gegen Stereotype
       
       Mit humorvollen Clips zeigt der amerikanische Streamer IShowSpeed Afrika
       jenseits westlicher Klischees – und bringt Millionen junger Fans zum
       Umdenken.
       
 (DIR) Restriktionen vor der Präsidentenwahl: Internet in Uganda abgeschaltet
       
       Kein Internet, Einschränkung sozialer Medien und Zwangsstopp für mehrere
       NGOs: Vor der Parlaments- und Präsidentenwahl in Uganda spitzt sich die
       Lage zu.
       
 (DIR) Nach dem Militärputsch von 2021: Putschführer Doumbouya gewinnt Präsidentenwahl in Guinea
       
       Guineas Übergangspräsident Mamady Doumbouya gewinnt die Wahl. Die
       wichtigste Opposition blieb allerdings außen vor. Der General ist in Europa
       bestens vernetzt.
       
 (DIR) Afrikapolitik von Trump und Netanjahu: Ein Kontinent als Spielfeld für die eigene Macht
       
       Weder US-Präsident Trump noch Israels Premier Netanjahu bedeuten die Länder
       Nigeria und Somaliland etwas. Es geht letztlich um Geopolitik.
       
 (DIR) Nach dem Militärputsch in Guinea-BIssau: Der Umsturz, der in Wirklichkeit keiner war
       
       Guinea-Bissaus gestürzter Präsident findet Zuflucht in Kongo-Brazzaville.
       In der Heimat regieren jetzt seine Freunde und verfolgen seine Gegner.
       
 (DIR) Geschrumpfter G20-Gipfel: Johannesburg macht sich schick
       
       Der deutsche Bundeskanzler reist zum G20-Gipfel in Südafrika und zum
       EU-Afrika-Gipfel in Angola. Das Treffen wird vom Boykott der USA
       überschattet.
       
 (DIR) Afrikanische Comics im Museum: Superheldinnen kämpfen gegen den doppelten Tod
       
       Die Ausstellung „Sheroes“ im Weltkulturen Museum in Frankfurt am Main zeigt
       die große Vielfalt afrikanischer Comics und ihrer spezifischen
       Perspektiven.
       
 (DIR) China und die seltenen Erden: Europa hat den Trend verschlafen
       
       China hat schon vor 15 Jahren seltene Erden monopolisiert und kauft jetzt
       Elektroschrott aus Europa auf. Neue Partnerschaften sind bitter nötig.
       
 (DIR) El Fasher in Sudan: Berichte über Gräueltaten und Festnahmen in eroberter Stadt
       
       Nach monatelanger Belagerung ist die Stadt El Fasher der Gruppe RSF in die
       Hände gefallen. Hunderttausende Menschen brauchen dringend Hilfe.
       
 (DIR) Wahlen in Tansania: „Diktatorin mit Samthandschuhen“
       
       Am Mittwoch will sich Samia Suluhu Hassan als Tansanias Staatschefin
       wiederwählen lassen. Sie hat vorgesorgt: Oppositionelle landen in Haft oder
       verschwinden.
       
 (DIR) Wahlen in der Elfenbeinküste: Die vom Aufschwung Vergessenen
       
       Wirtschaftlich erfolgreich, politisch zunehmend autoritär regiert:
       Unterwegs in der Metropole Abidjan zur ivorischen Präsidentschaftswahl.
       
 (DIR) Projektleiterin über Kapergut: „Aufschlussreicher Blick auf den Kolonialismus“
       
       Ein Oldenburger Team erforscht Dokumente und Gegenstände aus 35.000
       Schiffskaperungen der frühen Neuzeit. Sie enthüllen den Alltag breiter
       Schichten.
       
 (DIR) Nach Machtwechsel in Madagaskar: Regierung entzieht Ex-Präsidenten die Staatsbürgerschaft
       
       Die neue Regierung im Madagaskar hat dem Ex-Präsidenten Andry Rajoelina die
       Staatsbürgerschaft entzogen – wegen seiner französischen
       Staatsangehörigkeit.
       
 (DIR) Nachruf auf Chéri Chérin: Tod eines Unsterblichen
       
       Der transmoderne Maler Chéri Chérin ist in Kinshasa mit 70 Jahren
       gestorben. ​Spielerisch trat er in Kontakt mit verdrängten malerischen
       Tradition des Kongo.
       
 (DIR) Fußball-Wunder in Afrika: Auf direktem Wege
       
       Einfach quer über den Ozean: Der afrikanische Außenseiter Kap Verde
       qualifiziert sich dank eines guten Scoutings erstmals für eine WM der
       Männer.
       
 (DIR) Buch über 4000 Jahre Schwarze Geschichte: Sklaverei und Widerstand
       
       Amat Levins „Black History“ ist ein pralles Leselexikon über viertausend
       Jahre Schwarze Geschichte auf drei Kontinenten.
       
 (DIR) Madagaskars Präsident geflohen: Frankreich zeigt sich erneut von seiner imperialen Seite
       
       Madagaskars Präsident Andry Rajoelina wurde durch einen französischen
       Hubschrauber zur Flucht verholfen. Fremde Einflussnahme kann Macron darin
       nicht erkennen.
       
 (DIR) Politisches Chaos in Madagaskar: Der Präsident ist weg, das Militär übernimmt
       
       Nach wochenlangen Protesten und einer Spaltung des Militärs verlässt
       Präsident Rajoelina das Land. Der meuternde Teil der Armee ergreift die
       Macht.
       
 (DIR) Britischer Künstler Satch Hoyt: Der Gestaltwandler
       
       Der Brite Satch Hoyt veröffentlicht das Album „Un-Muting“. Die Musik ist
       das Ergebnis einer künstlerischen Auseinandersetzung mit dem kolonialen
       Erbe.
       
 (DIR) Wahlen in der Elfenbeinküste: Der Schatten des Elefanten
       
       Offene Grenzen, Aufnahme von Migranten – einst stand die Elfenbeinküste für
       Fortschritt. Das ist vorbei. Die kommenden Wahlen sind ein Alarmsignal.
       
 (DIR) Ausländerfeindlichkeit in Südafrika: Keine Migrantenkinder an dieser Schule
       
       Südafrikas „Operation Dudula“ will Ausländer von öffentlichen Diensten
       ausschließen. Nach Krankenhäusern nimmt die Kampagne nun Schulen ins
       Visier.
       
 (DIR) Weltansichten aus dem Globalen Süden: Andere Kontinente, andere Debatten?
       
       Die globale Bühne wird neu sortiert. Länder des Globalen Südens mischen
       sich zunehmend ein und stellen alte Machtverhältnisse infrage.
       
 (DIR) Grand Ethiopian Renaissance Dam: Ein Monument für Afrikas Neuordnung
       
       Äthiopiens Regierung eröffnet am 9. September den GERD. Jahrelang war der
       Nil-Staudamm ein Konfliktthema mit Ägypten, das um sein Wasser fürchtete.
       
 (DIR) Dammbruch in Sambia: Doch mehr Arsen und Zyanid im Flusswasser
       
       Bei einem Minenunfall im Februar gelangen Millionen Tonnen giftigen
       Schlamms in die Umwelt. Hat die chinesische Bergbaufirma das Ausmaß
       vertuscht?
       
 (DIR) Gewalt in Mosambik: Lynchjustiz nach polizeilichem Todesschuss
       
       Ein neuer Gewaltvorfall in Mosambik belastet die politische Befriedung des
       Landes. Oppositionsführer Mondlane fordert Aufklärung.
       
 (DIR) Koloniale Erinnerung: Referenzquelle für die Zukunft
       
       Das Erinnerungskulturprojekt „Dekoloniale“ ist beendet. Online lassen sich
       die Spuren deutscher Kolonialgeschichte weltweit weiterhin nachverfolgen.
       
 (DIR) Gesundheitskrise in Afrika: Botswanas Präsident gibt das Vorbild
       
       Präsident Boko erklärt den Gesundheitsnotstand und will massiv ins
       staatliche Gesundheitssystem investieren. In ganz Afrika steckt dies in der
       Krise.
       
 (DIR) Aktivist Glaeser über Rassismus: „Es kommt immer wieder dieses „Ja, aber…“
       
       Auf dem Afrika-Festival in Hamburg-Altona spricht Kodjo Valentin Glaeser
       über strukturellen Rassismus und die Verantwortung weißer Menschen.
       
 (DIR) Die Wahrheit: Hitlers afrikanische Freunde
       
       Auf dem schwarzen Kontinent treffen Reisende aus unseren Breitengraden auf
       eine grenzenlose Liebe zum Deutschen in seiner bekanntesten Verkörperung.
       
 (DIR) Todesurteile in Äthiopien: Schleuser im Todestrakt
       
       Erstmals werden in Äthiopien Todesurteile wegen „organisiertem
       Menschenhandel“ verhängt. Die Verurteilten sollen der organisierten
       Kriminalität angehören.
       
 (DIR) Gefährliche Migrationsroute: Tödliches Flüchtlingsdrama vor Jemens Küste
       
       Über 100 Tote werden befürchtet, nachdem ein Boot voller Äthiopier sank.
       Hunderttausende versuchen jährlich die Flucht, oft ohne Erfolg.
       
 (DIR) Proteste in Angola: Die Leute können nicht mehr
       
       Angola ist das neueste Land Afrikas, das Aufruhr gegen Preissteigerungen
       erlebt. Auf dem ganzen Kontinent wachsen Ungleichheit und Hunger – und Wut.
       
 (DIR) UN-Welthungerbericht: Hunger nimmt ab, aber nicht überall
       
       Laut UN-Welthungerbericht sinkt der Anteil der chronisch Hungernden an der
       Weltbevölkerung. Jedoch: In Afrika und im Nahen Osten nimmt die Zahl wieder
       zu.
       
 (DIR) Krise in Nigeria: Im Land des Hungers
       
       Nirgendwo auf der Welt gibt es mehr Unterernährte als in Nigeria.
       Hilfswerke warnen jetzt: Die große Krise kommt erst noch.
       
 (DIR) Geheime Waffenfabrik in Russland: Putins Bombenbauerinnen
       
       Um Kamikazedrohnen in Massen herzustellen, wirbt Russland gezielt junge
       Frauen aus Afrika an. Was ihnen versprochen wird und was wirklich passiert.
       
 (DIR) Museumskurator über Frantz Fanon: „Er glaubte an Universalismus“
       
       Am 20. Juli wäre Frantz Fanon, der Denker der Dekolonisierung, 100 Jahre
       alt geworden. Gabriel Schimmeroth, Kurator am Museum im Rothenbaum,
       verteidigt ihn gegen Vereinnahmung.
       
 (DIR) „Akon City“ im Senegal: Dem „Projekt von Idioten“ droht das Aus
       
       Mit „Akon City“ wollte der Sänger Akon eine Megastadt im Senegal bauen.
       Doch bislang weiden nur Kühe neben einem halbfertigen Haus.
       
 (DIR) Schau „Afrosonica Soundscape“ in Genf: Einem Museum beim Denken zuhören
       
       In „Afrosonica Soundscape“ blickt das Ethnografische Museum Genf
       selbstkritisch auf seine Sammlungsgeschichte. Dazu holt es die
       Klangvielfalt Afrikas hervor.
       
 (DIR) Die Wahrheit: Im Niesel der Völkerverständigung
       
       Wer die betagte Tante besucht, erfährt einmal mehr am eigenen Leib die
       Bedeutung des Jugendwortes „cringe“. Es braucht nur den Besuch einer
       Pflegerin.
       
 (DIR) Afrika trotzt US-Dollardominanz: Lieber mit Kwacha und Shilling
       
       Afrikanische Länder entwickeln Alternativen zum US-Dollar als Währung für
       grenzüberschreitenden Handel. Dabei geht es nicht nur um Unabhängigkeit.
       
 (DIR) Massenproteste in Kenia: Die Kenianer haben die Schnauze voll
       
       Mit brutaler Polizeigewalt kippt Kenias Demokratie immer weiter in Richtung
       Autokratie. Das sollte Warnung genug für Afrikas Autokraten sein.
       
 (DIR) 8. Africologne-Festival in Köln: Leiden für Schokolade
       
       Das Africologne-Festival ist die Biennale afrikanischer Kunst in Europa. In
       diesem Jahr geht es dort in Köln um die Macht der eigenen Erzählung.