# taz.de -- Alle Artikel von Hilka Dirks
(DIR) Prägender Künstler der Abstraktion: Nichts ist hohl
Die Neue Nationalgalerie widmet dem rumänisch-französischen Bildhauer
Constantin Brancusi eine große Werkschau. Dafür holt sie sein Atelier nach
Berlin.
(DIR) Umstrittene Philosophin: Wer hat Angst vor Judith Butler?
Die „Zeitschrift für Ideengeschichte“ widmet ihre aktuelle Ausgabe der
kontroversen Theoretiker*in. Im Roten Salon der Volksbühne wurde
diskutiert.
(DIR) Empörung über neue Cent-Münze: Dem Adler fehlt der Ölzweig
Die USA haben ihren Dime überarbeitet, die 10-Cent-Münze. Nun hat der Adler
in der einen Kralle noch kriegerische Pfeile, die andere Kralle bleibt
leer.
(DIR) Alles geht kaputt: Blaue Flecken am Herzen
Terror, Drama, Knacks: Menschen krümmen sich in der Bahn, Kathrin Angerer
quetscht ihre Stimme, und selbst Weichteilchirurgen sehen nur Löcher im
Gewebe.
(DIR) Polnischer Roman von Dorota Masłowska: Bitte ekeln Sie sich nicht
In "Im Paradies" geht es um Existenzen, die sich entzweien, vereinen und
auf sich selbst verweisen. Masłowska entfaltet in eine reigenartige
Erzählung.
(DIR) Kindertheater von Saša Stanišić: Der Wolf kommt nur nachts
Raphael Moussa Hillebrand inszeniert Saša Stanišićs preisgekrönten
Jugendroman „Wolf“. Zu sehen ist das Stück im Berliner Theater an der
Parkaue.
(DIR) „Kinder der Sonne“ im Berliner Ensemble: Klassenfragen über den Körper verhandeln
Laura Linnenbaum inszeniert „Kinder der Sonne“ von Jakob Nolte nach Maxim
Gorki am Berliner Ensemble. Heraus kommt eine dichte Milieustudie auf
schwarzem Asphalt.
(DIR) Off-Space Ausstellung in Kreuzberg: Der Abschlussball als Vexierbild
Auf dem Dachboden eines Kreuzberger Hinterhauses stellt die Malerin Julija
Zaharijević aus. Sie wirft in einen eigenen historischen Moment hinein.
(DIR) Zum Tod von Henrike Naumann: Viel zu spät, viel zu früh
Henrike Naumann sollte als erste ostdeutsche Frau den Deutschen Pavillon
der Biennale von Venedig bespielen. Nun ist die Installationskünstlerin
überraschend verstorben.
(DIR) Ausstellung von Nicola L. in Bozen: Sonne, Mond und Körper
Nicola L. überführte den Aktivismus in die Kunst. Eine Ausstellung im
Museion widmet sich nun mit der bislang größten Retrospektive der
Avantagardistin.
(DIR) Thalheimer inszeniert „Salome“ in Berlin: Man will das Blut doch sehen
Michael Thalheimer inszeniert „Salome“ von Einar Schleef nach Oscar Wilde
an der Berliner Schaubühne und überlässt ikonische Momente der Imagination.
(DIR) momentaufnahmen: Wenn schon der Blick in die Zukunft gewagt ist
(DIR) Olympia 1936: Des Führers Eiche in Koreatown
Als Olympiasieger erhielt der Afroamerikaner Corny Johnson einen
Eichensetzling. Hitler schaute weg. Künstler Christian Kosmas Mayer folgte
der Spur des Baums.
(DIR) Livealbum von Punkband Bad Brains: Die Spucke klatscht aufs Mikro
Am Rand des Weltuntergangs: Die US-Punkband Bad Brains veröffentlicht mit
dem irren Livealbum „Building Babylon at the Bayou“ Aufnahmen von 1980.
(DIR) Berlin Fashion Week: Raus aus der Bastelecke
Wie rüstet man sich für den nächsten Winter? Die Berliner Fashion Week
lieferte Anregungen. Vier Momentaufnahmen von den Schauen und
Installationen.
(DIR) Galerieausstellung über Punk-Kunst: Antipampe im White Cube
Im Berliner Kunstraum Nizza zeigt eine Gruppenausstellung zeitgenössische
Positionen des Punks in der bildenden Kunst.
(DIR) Sozialleben im Dezember: Unsichtbarer Geisterhund
Glimmer im Kopf beim Abendessen, Galeriespinnweben und Nina Hagens Gesicht
auf einem Ei: Am Jahresende wiegt das Soziale so schwer wie die Dunkelheit.
(DIR) Dramatische Kulturkürzungen in Berlin: Das Ausbluten der kreativen Szene
In Berlin wurde der Kulturhaushalt der nächsten beiden Jahre verabschiedet.
Drastische Kürzungen bedrohen die freie Szene in ihrer Existenz.
(DIR) Berliner Landeshaushalt: Das Schlimmste abgewendet – vorerst
Das Abgeordnetenhaus verabschiedet diesen Donnerstag den Rekord-Haushalt
für 2026 und 2027. Solide und soziale Finanzplanung sieht anders aus. Der
taz-Überblick.
(DIR) Münchner Fotografieschau über Haiti: Den Exotismus überblenden
Die Fotografin Leonore Mau bereiste in den 1970ern Haiti. Das
Kunstkollektiv U5 nimmt in ihrer kritischen Ausstellung im Münchner
Lenbachhaus auf ihre Arbeit bezug.