# taz.de -- Alle Artikel von Hilka Dirks
(DIR) Soap&Skin-Konzert in Berlin: Schmerz als Grundnahrungsmittel
Durch die eigene Vergangenheit – und Zukunft: Im Rahmen des „Love is a
verb“-Festivals im Berliner HAU spielte Musikerin Soap&Skin eines ihrer
selten gewordenen Konzerte.
(DIR) Offene Ateliers im Wedding: Vom Äther-Keller zum Kunstquartier
Seit den 80ern entsteht in den historischen Gerichtshöfen im Wedding Kunst.
Im Herbst laden die Künstler in ihre Ateliers. Nur einige Türen bleiben zu.
(DIR) Berliner Volksbühne: Ficken an der Fassade
Die Berliner Volksbühne läutet mit einer Performance von Florentina
Holzinger die neue Spielzeit ein. Damit ist nun auch das „Volksbad“
Geschichte.
(DIR) Sedgewick „Männer, Väter, Patriarchen“: Charles Darwin war ein lieber Papa
Augustine Sedgewick erzählt anhand von acht historischen Einzelschicksalen
von Aristoteles bis Sigmund Freud über Vaterschaft als Machtkonzept.
(DIR) Gruppenschau Malerei in Berlin: Die entweltlichte Welt wieder verweltlichen
In einer schmalen Gruppenausstellung zeigt die Neuköllner Weserhalle ein
kleines Konvolut malerischer Weltauseinandersetzungen.
(DIR) Premiere 100 Jahre Münchner Kammerspiele: Selbstbewusst den Schorf der Vergangenheit aufkratzen
Die Münchner Kammerspiele eröffnen zum Spielzeitjubiläum mit „Danton“, frei
nach Büchner, humorvoll und mit viel Drama von Post Paradies inszeniert.
(DIR) Punker-Kunst im Auktionshaus Grisebach: Abhängen mit amüsierten, unproduktiven Parasiten
Wenige Professoren lösten das Versprechen der Kunsthochschule so sehr ein
wie Thomas Zipp. Nun widmen ihm Studierende und Alumni eine
Tribut-Ausstellung.
(DIR) Castorf-Premiere im Berliner Ensemble: Der Abgrund glüht sechseinhalb Stunden
Klaus Manns „Mephisto“ scheint das Bühnenmaterial der Stunde zu sein.
Volksbühnen-Haudegen Frank Castorf inszeniert den Roman ganz ohne Moral,
aber mit großem Interesse an Fetisch und Psyche.
(DIR) Berlin Art Week 2026: Alles so schön glatt hier
Die Berlin Art Week feiert 15-jähriges Jubiläum und tischt groß auf. Was
bleibt von mehr als 120 teilnehmenden Institutionen, Festivals, Galerien,
Messen und Off-Spaces?
(DIR) Verteidigung des Blaus: Farbe bekennen
Die AfD wirbt bekanntlich in hellem Blau. Der lasche Farbton ist mit Weiß
abgemischt. Dem tiefen, rasenden Pigment sind so die Zähne gezogen.
(DIR) Von 2006 bis 2026 in wenigen Tagen: Zwanzig Chicken McNuggets zum Preis von vier
Schon bevor die Berlin Art Week überhaupt beginnt, schubst sie von hinten.
Ein Disco-Mercedes wird zur Zeitmaschine, es wird zugehört und geschaut.
(DIR) John-Galliano-Schau in New York abgesagt: Er fliegt hoch und stürzt, schon wieder
Die Kritik an einer großen Schau des Modedesigners John Galliano im New
Yorker Metropolitan Museum of Art wurde immer lauter. Jetzt hat er sie
abgesagt.
(DIR) Theater des Goethe-Medaille-Preisträgers: Was sich durch die Biografien der Lebenden und Toten zieht
Prodromos Tsinikoris inszenierte und performte eindrücklich in Weimar das
Doku-Theater-Stück „96 %“ über Thessaloniki seit der deutschen Besatzung.
(DIR) Nachruf auf Tim Curry: Dieses Schlossgespenst ist sehr flamboyant
Er mimte gerne Schurken, aber mit Stil und elegantem Spott. Sein Mitwirken
im Glammusical „Rocky Horror Picture Show“ machte ihn weltberühmt. Nun ist
Tim Curry gestorben.
(DIR) Zwischen Späti und Nudelladen: Steine, Schwitzen, Schlusspunkte
Wenn der Handwerker verschwindet, die Nudeln unerreichbar bleiben und sich
der Berliner Sommertag am Ende im Kreis schließt.
(DIR) Porträt Angela Merkels: Blau, das uns nach sich zieht
Enthüllung des neuen Merkel-Porträts: Taugt der Blazer der Kanzlerin a. D.
zum Blaumann der Republik?
(DIR) Die USA in sechs Romanen: Oh, say can you see?
Die USA werden 250 Jahre alt: Das literarische Amerika ist mehr als Moby
Dick, Walden und Manhattaner Geldadel. Ein kleiner taz-Gegenkanon.
(DIR) Tagebuch-Lesung in der Fahimi-Bar Berlin: Hirnwindungen eines Geisteswissenschaftlers
In „Knister“ hat Autor Christoph Narholz aus Jahrzehnten von Notizen ein
Jahr destilliert. Bei einer Berliner Lesung wurde wildes Denken
anschaulich.
(DIR) Enthüllung des Merkel-Porträts: Lieber Maler, male mir
Staatstragende Beine wie bügelfaltenumhüllte Säulen: Das frisch enthüllte
neue Merkel-Porträt des jungen Künstlers Jérémie Queyras beschönigt nichts.
(DIR) Berliner Subkultur: Vergangene Nächte, Kunst und Töne
Am Wochenende schlossen mit dem Aktionshaus und Die Möglichkeit einer Insel
zwei Berliner Projekträume. Ganz vorbei soll es aber mit beiden nicht sein.