# taz.de -- Finanzen
       
 (DIR) Hamburgs FDP droht die Pleite: Ausgerechnet bei Pfeffersacks
       
       Hamburgs FDP geht das Geld aus. Klar, das ist lustig. Aber wollen wir
       wirklich politisch heimatlose Zahnärztinnen und Steuerberater in den
       Straßen?
       
 (DIR) Studie der Bürgerbewegung Finanzwende: Versicherungsbranche leistet sich die meisten Lobbyisten
       
       Die wichtigsten zehn Verbände und Unternehmen der Finanzbranche geben
       jährlich über 37,5 Millionen Euro aus, um Einfluss auf die Politik zu
       nehmen.
       
 (DIR) HBO-Serie „Banksters“: Von der Bank in den Knast
       
       „Banksters“ wird die erste deutsche Produktion auf HBO. Die Serie mit
       realem Hintergrund umfasst sechs Folgen: Es geht um Identität und sozialen
       Aufstieg.
       
 (DIR) EU-Gipfel vor Weihnachten: Schicksalstage für Europa
       
       Am Donnerstag treffen sich die Chef:innen der 27 EU-Mitgliedsländer in
       Brüssel. Dort sollen die Regierungschefs das Reparationsdarlehen für die
       Ukraine beschließen.
       
 (DIR) Pensionsfonds kündigt US-Investor: Abschied von Blackrock
       
       Weil der Vermögensverwalter nicht zur nachhaltigen Vision passt, zieht der
       niederländische Pensionsfonds PME seine Anlagen ab.
       
 (DIR) Einfluss von Lobbyisten: Es braucht klare Schranken
       
       Lobbygruppen wissen genau, wie sie sich einen Weg in die Politik bahnen
       können. Dagegen braucht es ein Bewusstsein und institutionelle Schranken.
       
 (DIR) Nach Rückzug aus der Politik: Neuer Job für Kevin Kühnert
       
       Ex-SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert will künftig außerparlamentarisch
       gegen die Finanzlobby kämpfen. Er geht zur Organisation „Finanzwende“.
       
 (DIR) Hannovers OB Belit Onay: „Bund und Länder prellen regelmäßig die Zeche“
       
       13 Oberbürgermeister haben einen Brandbrief an Bund und Länder geschrieben,
       weil ihnen das Geld ausgeht. Der Rathauschef von Hannover ist einer davon.
       
 (DIR) Katharina Pistors Adorno-Vorlesungen: Geld ist immer Kredit, aber nicht jeder Kredit ist Geld
       
       Wie wird Geld geregelt? Ihre Adorno-Vorlesungen in Frankfurt am Main
       widmete die Juristin Katharina Pistor der aktuellen Verfassung des
       Finanzsystems.
       
 (DIR) Dänischer Gesundheitsökonom Kjellberg: „Wir glaubten, das beste System der Welt zu haben“
       
       In Dänemark wurde das Krankenhauswesen radikal reformiert. Der dänische
       Gesundheitsökonom Jakob Kjellberg erklärt, was Deutschland davon lernen
       kann.
       
 (DIR) Wenig Ambitionen bei Kunststoffen: Deutschlands Banken im Plastikfieber
       
       Ein neuer Bericht bewertet Geldinstitute hinsichtlich ihrer Rolle in der
       Plastikkrise. Die Bilanz ist düster, die Kunststoffindustrie profitiert.
       
 (DIR) Die Wahrheit: Klotzkettenparadies Frankfurt
       
       In der Bankenmetropole sind sogar Gespräche in der Warteschlange vor dem
       Eisladen völlig krypto.
       
 (DIR) Die Wahrheit: Mutti ist ein Goldstück
       
       Anruf eines angeschlagenen Finanzberaters. Das
       Super-Top-Spitzen-Offer-Angebot unter bitteren Tränen der Erkenntnis, dass
       die Branche am Arsch ist.
       
 (DIR) Gemeinsame Ökonomie: Sich gönnen können
       
       Mehrere Freund*innen, ein Konto. Seit fast 30 Jahren teilen sie ihre
       Einkommen für ein gutes Leben für alle – jenseits von Klasse und
       Kleinfamilie.
       
 (DIR) Vorschläge für Abgaben: Bürgerrat plädiert für höhere Erbschaftsteuer
       
       Ein ausgelostes Gremium unterbreitet Vorschläge für „gerechte Steuern und
       Finanzen“, während die Bundesregierung über Sozialkürzungen debattiert.
       
 (DIR) Koalitionsausschuss im Kanzleramt: Mehr Harmonie wagen
       
       Nach vergeigter Richterwahl und schrillen Sozialstaatsdebatten haben sich
       die Spitzen von CDU, CSU und SPD am Mittwochabend ausgesprochen.
       
 (DIR) Finanzwissen unter jungen Leuten: Das Internet ersetzt den Bankberater
       
       Vermeintliche Experten in den sozialen Medien reden die gesetzliche Rente
       systematisch herunter. Sie treffen auf ein schlecht informiertes Publikum.
       
 (DIR) Finfluencer auf sozialen Medien: Komm in die Gruppe!
       
       Finanz-Influencer, sogenannte Finfluencer, versprechen ihren Followern
       Erfolg an der Börse. Manche bemühen sich um Aufklärung, andere um schnelles
       Geld.
       
 (DIR) Verdächtiges Möbel im Senatorenbüro: Ein Papierkorb ohne Schuld
       
       Bremens Finanzbehörde nimmt Provenienzforschung ernst. Das führt auch zu
       kuriosen Geschichten.
       
 (DIR) Experte über Bafög: „Eine WG-Garantie ist reine PR“
       
       Die Zahl der Bafög-Empfänger:innen ist auf dem tiefsten Stand seit 25
       Jahren. Matthias Anbuhl vom Studierendenwerk fordert ein zügiges Handeln.
       
 (DIR) Göttinger Theaterintendant Erich Sidler: Der Kulturgestalter
       
       Mit Leidenschaft und Mut durch Krise und Sanierungsstau: Erich Sidler führt
       das Deutsche Theater Göttingen als Raum für Dialog und Demokratie.
       
 (DIR) Klimakrise und Finanzen: Klimaschutz ist bares Geld
       
       Finanzverwalter müssen nicht im Blindflug agieren, sondern sollten besser
       in Umweltstandards investieren. Denn Naturrisiken sind auch Finanzrisiken.
       
 (DIR) EU plant Rekordhaushalt: Zwei Billionen Euro, die die Mitgliedstaaten spalten
       
       Von der Leyen will den ehrgeizigsten EU-Haushalt aller Zeiten. Deutschland
       lehnt ab: „Nicht vermittelbar“. 100 Milliarden sind für die Ukraine
       eingeplant.
       
 (DIR) Lange Liste mit Sparmaßnahmen: Bremen muss riesiges Haushaltsloch stopfen
       
       Kein Bundesland ist so verschuldet wie Bremen. Finanzsenator Fecker plant
       bis 2027 Einsparungen von 254 Millionen. Die Sanierungsmaßnahmen sind hart.
       
 (DIR) Vermeintlich nachhaltige Geldanlagen: Grün gewaschene Versprechen
       
       Pseudo-nachhaltige Namen bei Geldanlagen haben es in der EU künftig
       schwerer. Schlupflöcher für Greenwashing gibt es trotzdem noch zu viele.
       
 (DIR) Harvards Klage gegen die US-Regierung: Richtig und folgerichtig
       
       Die Elite-Universität Harvard klagt gegen die US-Regierung wegen
       einbehaltener Finanzmittel. Das zeugt von Stärke und dient als Vorbild für
       andere.
       
 (DIR) Umstrittene Finanz-Deals: Kritik an Sparkassen und Politik
       
       Cum-Cum-Deals kosteten den Staat gut 28 Milliarden Euro. Auch Sparkassen
       bereicherten sich, meint Ex-Oberstaatsanwältin Brorhilker.
       
 (DIR) Die Wahrheit: Biathlon im Dom
       
       Aus Geldnot erprobt die katholische Kirche in Köln innovative Wege, an mehr
       Mammon zu kommen, und entdeckt den Wintersport rund um den Altar.
       
 (DIR) Sofortprogramm der CDU: Unkonkrete Versprechen und kein echter Plan
       
       Deutschlands kriselnde Wirtschaft braucht mehr als das CDU-Sofortprogramm.
       Dieses geht sowohl ökonomisch als auch ökologisch in die falsche Richtung.
       
 (DIR) Die Wahrheit: Ochs vorm Bitcoin
       
       Sinn und Zweck von Kryptowährungen zu verstehen, verbraucht ungefähr so
       viel Energie wie die Schaffung dieses überflüssigen Scheingelds.
       
 (DIR) Finanzbildung in der Schule: Mit „Planspiel Börse“ ist es nicht getan
       
       Neobroker laden zum Zocken ein, auf Tiktok kursiert der Hashtag
       #klarnaschulden. Wie man am besten mit Geld umgeht, sollte klausurrelevant
       sein.
       
 (DIR) Frühere Oberstaatsanwältin Brorhilker: „Cum-Ex läuft weiter“
       
       Sie war die wichtigste Ermittlerin in dem Steuerskandal. Anne Brorhilker
       glaubt, dass es die illegalen Deals noch gibt – zulasten der Steuerzahler.
       
 (DIR) Kaputtgesparte Landkreise: Ein Landrat wehrt sich
       
       Kommunen und Landkreise sind extrem verschuldet. Olaf Scholz hat
       angekündigt, schnell zu helfen. Kann das klappen? Ein Besuch in
       Mansfeld-Südharz.
       
 (DIR) Kürzungen im Kulturetat von Berlin: Gehen Kassiererinnen in die Oper?
       
       Berlins Bürgermeister meint, Kassiererinnen würden eh nicht Opern besuchen.
       So begründet Kai Wegner Einsparungen im Kulturbereich. Fragen wir mal eine
       Kassiererin!
       
 (DIR) Schuldenbremse-Debatte in Union: Die Bredouille um die Bremse
       
       Selbst die Union und Kanzlerkandidat Merz debattieren jetzt über die Reform
       der Schuldenbremse. Wie realistisch sind die möglichen Varianten?
       
 (DIR) #BerlinIstKultur: Am falschen Ende gespart
       
       Der Senat muss sparen. Auch in der Kultur. Das Aktionsbündnis
       #BerlinIstKultur will Mittwoch ein Zeichen gegen die geplanten Kürzungen ab
       2025 setzen.
       
 (DIR) Intendant über Geldnot am Celler Theater: „Wir brauchen Luft im Schlauchboot“
       
       Die Belegschaft des Schlosstheaters Celle geht in Hannover auf die Straße.
       Das Haus kann die tarifbedingten Kostensteigerungen nicht mehr wuppen.
       
 (DIR) Cum-Ex-Bankier geht gegen Anklägerin vor: Verhandlungsunfähig und klagebereit
       
       Der Prozess wegen Cum-Ex-Geschäften gegen den Hamburger Bankier Olearius
       wurde eingestellt. Er sei zu krank. Jetzt klagt er gegen seine Anklägerin.
       
 (DIR) US-Notenbank senkt Leitzins: Biden feiert, Trump ist sauer
       
       Erstmals seit 2020 senkt die US-Notenbank den Leitzins. Dadurch werden
       Kredite günstiger, Hauskäufer müssen weniger für Schulden bezahlen.
       
 (DIR) Recycling in der EU: Prüfer rügen die Plastikabgabe
       
       Wer recycelt, zahlt weniger: So wollte die EU ihren Haushalt sanieren und
       die Umwelt schützen. Das klappt nicht, sagt der Europäische Rechnungshof.
       
 (DIR) Neue Studie von Finanzwende: Greenwashing kann Firmen schaden
       
       Unternehmen geben sich gerne nachhaltig. Das stimmt oft nicht. Aber erst,
       wenn sich Behörden einschalten, leidet der Aktienkurs.
       
 (DIR) Koalition stellt Haushaltsentwurf vor: Ampel einigt sich auf Milliardenloch
       
       Die Bundesregierung hat sich nach eigenen Angaben auf einen Haushalt
       verständigt. Demnach bleibt ein Loch von 12 Milliarden Euro – zuvor waren
       es 17 Milliarden.
       
 (DIR) Haushalt: Neuer Streit flammt auf
       
       Das Finanzministerium ließ prüfen, ob die Haushaltseinigung aus dem Sommer
       rechtlich Bestand haben würde. Jetzt gibt es wieder ein Problem.
       
 (DIR) Betrugsprozess um Finanzkonzern: Ex-Wirecard-Buchhalter sagt aus
       
       Stephan von Erffa bricht sein Schweigen und entschuldigt sich. Das
       Landgericht München plant zwei Tage für die Anhörung des früheren
       Buchhalters ein.
       
 (DIR) Finanzwende-Chefin Anne Brorhilker: Der Staat verzichtet auf Milliarden
       
       Finanzbehörden sollen das Geld aus Steuerbetrug zurückholen, fordert die
       Organisation Finanzwende. Lobbyisten hätten zu viel Macht.
       
 (DIR) Inflation und Gierflation: Und der Staat unternimmt nichts
       
       Ja, die Regierung kann nichts tun gegen die Ursachen teuren Olivenöls. Aber
       sie hätte die Mittel, die Inflation ingesamt besser zu bekämpfen.
       
 (DIR) Bundesländer verlieren Gelder: Zensus mischt Länderfinanzen neu
       
       Die Volkszählung bringt einige Bundesländer beim Länderfinanzausgleich um
       Hunderte Millionen Euro. Aber es gibt auch Profiteure.
       
 (DIR) Neue Finanzministerin in Kiel: Silke Schneider erbt ein Finanzloch
       
       Die Lübecker Richterin Silke Schneider wird neue Finanzministerin in Kiel.
       Sie plädiert für eine Reform der Schuldenbremse.
       
 (DIR) Verhandlungen der Ampelkoalition: Abendstunden im Kanzleramt
       
       Scholz berät mit Habeck und Lindner über den kommenden Etat. Erwartet
       werden harte Auseinandersetzungen.
       
 (DIR) Ampel ringt um Haushalt: SPD und Grüne gegen Lindner
       
       Der Haushalt 2025 wird zur Zerreißprobe für die Ampel. Mehrere Ministerien
       halten sich nicht an die Sparvorgaben des Finanzministeriums.