# taz.de -- Alltagskultur
(DIR) Brotesser lieben diesen Trick: Toast Bread Packaging Trimmer
Selbstwirksamkeit in der Küche kann einfach sein – und innovativ. Kennen
Sie Toastbrotverpackungsbeschneider? Eine Küchenglosse.
(DIR) Frühstück bei McDonald's: Zwanzig Jahre später
Zug verpasst. Ungeschminkt, in Winterjacke nach einer durchwachten Nacht
auf dem Bahnhof. Ausgerechnet bei McDonald's ein Augenblick der Sehnsucht.
(DIR) Psychobilly-Festival in Stadtlohn: Die Tolle ist sehr weit hochgeföhnt
Das aus England herübergewehte Psychobilly hat in Westdeutschland
erstaunlich treue Fans. Ein Ortstermin. Mit einem Seitenblick auf Klaus
Theweleit.
(DIR) Tanz und Kochideen: Als Versöhnung Baba Ghanoush
Sich nach einem Streit mit einem Essen zu entschuldigen, scheint unserer
Autorin eine gute Idee. Etwas mit Auberginen muss es sein!
(DIR) Feiertage ohne Familie: Die Wahrheit über Ostern
Manchmal kann sogar die Rebellin kleine Einsamkeiten empfinden. Oder
zumindest darüber nachdenken.
(DIR) Rosalía und der Berliner Halbmarathon: Glücklich für sie und ihr sechstes Mal
Jedes Jahr kommt E. nach Berlin, um die 21 Kilometer des Halbmarathons zu
laufen. Beim Anfeuern klingt Rosalías „Berghain“ im Kopf mit.
(DIR) Sensationelle Begegnung: Das klappt mit uns beiden
Wer mal eben eine Pause im Café einlegt, kann dort zu ganz neuen Einsichten
gelangen. Über Dates etwa.
(DIR) Kindergeburtstage in der Großstadt: Auf Schatzsuche im Sandkasten
Wer bei der urbanen Schnitzeljagd mit Kindern Schätze verbuddelt, darf
nicht traurig sein, wenn die Kinder beim Buddeln etwas anderes zutage
fördern.
(DIR) Konzertbesuche Ü50: Die letzten der Ausgeher
Auf Berliner Konzerten fallen die älteren Semester auf. Doch wie nur kann
man sich ihnen anschließen?
(DIR) Grönland-Schau im Alpenmuseum Bern: Die arktische Ödnis knirscht
Unbeirrt von Trump erkundet das Alpenmuseum Bern die Frage, wie man in
Grönland lebt. Es greift dafür auf seine Erfahrung mit radikalen
Landschaften zurück.
(DIR) Drogen per Taxi: Kaltakquise per Briefkasten
Wenn der Drogentaxi-Flyer scheinbar wahllos in einem Briefkasten in
Weißensee landet: Auch Dealer haben Öffnungszeiten.
(DIR) Damals in Berlin: Echt jetze?
Manche Straßenszenen werden nicht alt. Erinnerungen an einen Kreuzberger
Dialog.
(DIR) S-Bahn fahren in der Nacht: Ein epischer Film um drei Uhr morgens
Ein nächtlicher BVG-Streik in Berlin lässt unerwartete Allianzen schmieden.
Auch wenn sie sich beim Sturm auf den Ersatzverkehr wieder verlieren.
(DIR) Radfahren in Berlin: Da, wo die Flugzeuge tief fliegen
Die erste Fahrradtour des Jahres führt an den perfekten Ort. Auch, oder
gerade, weil der Akku leer ist.
(DIR) Berliner Wohnungsmarkt: Wohnungsnot im Abendrot
Der knappe Mietmarkt dringt in jede Ritze des Alltags. Auch in der Berliner
U-Bahn ist er hörbar ein Thema.
(DIR) Sehnsucht und traurige Hunde: Wer vermisst die Frau?
Kann man ein Geist werden, ohne es selbst zu merken? Ein flüchtiges
Stadtgespräch offenbart den Selbstbezug.
(DIR) Die Peinlichkeit der E-Scooter: Im Prinzip sind unsere Rollen klar
Wildes Piepen auf dem Bürgersteig und dysfunktionale QR-Codes können einem
schon mal die Schamesröte ins Gesicht treiben.
(DIR) Begegnungen in der großen Stadt: Je nachdem, wer zuerst stirbt
Eine kuriose Begegnung in der Berliner Trambahn führt bei den Mitfahrenden
nicht mal zu größeren Irritationen.
(DIR) Nette Berliner: Entschuldigung, Ihre Tasche tropft
Beim ungewöhnlichen Biertransport kommt man schnell mit den Tischnachbarn
ins Gespräch. Und die sind sogar netter als in Hamburg.
(DIR) Väter kennen diesen Trick: Heute ist es ein Schnitzel
Auf dem Spielplatz lässt sich beim Trockenwerden gut orakeln. Vor allem
wenn zur Belohnung „Lambada“ erklingt.
(DIR) Als wäre es wieder 2007: Filmreifer Frühlingsanfang
Kurze Hosen, nette Dönerladenbesitzer und gute Straßenmusik. Ein Berliner
Frühlingsanfang wie in einem deutschen Indie-Movie.
(DIR) Dietrich Mühlberg über Umbrüche: „Die Neuen brauchten uns“
Dietrich Mühlberg hat Philosophie studiert und wurde in der DDR zum
Mitbegründer der Kulturwissenschaften. Ein Gespräch zu seinem 90.
Geburtstag.
(DIR) Grand Tour durch Berliner Kunsträume: Ergreifend, aber der Hund darf nicht mit rein
Am Wochenende gab es Kunstfilme voll Randale und Tränen. Außerdem:
geschmolzenen Schnee und kalifornische Sehnsucht trotz bellenden
Gasthundes.
(DIR) Schwarzwald: An einem Ort namens „Aha“
Wo „Na ja“ und „Tja“ nicht weit sind: Nach einer Wanderung im Schwarzwald
gibt es Torte und kalte Kachelöfen.
(DIR) Begegnungen in der Deutschen Bahn: Glückliche Sardinen in der Intercity-Dose
Das Leben kann man auch in vollen Zügen genießen. Sogar mit Fußballfans.
Zumindest, wenn es alte Bekannte sind.
(DIR) Schlafende Marionetten: Vorsichtig behandeln – Puppenspieler
Über schlafende Puppen am S-Bahnhof in Berlin-Friedrichshain und darüber,
was diese von uns Menschen unterscheidet.
(DIR) Berlin Fashion Week: Raus aus der Bastelecke
Wie rüstet man sich für den nächsten Winter? Die Berliner Fashion Week
lieferte Anregungen. Vier Momentaufnahmen von den Schauen und
Installationen.
(DIR) Unterwegs zwischen Torte und Theater: Unser entspanntes Lifestyle-Leben
Auch früh endende Abende verhindern nicht zu wenig Schlaf. Dagegen hilft
nur: Schlaf. Und der Februar beginnt mit gleich mehreren Zirkelschlüssen.
(DIR) Nostalgische Haushaltsmode: Guter Stoff
Kittelschürzen sind mehr als nur ein Kleidungsstück: Sie rufen Erinnerungen
und Gefühle hervor, weiß die Kulturwissenschaftlerin Stefanie Reis.
(DIR) Flensburgerin über ihre Stadtsprache: „Flütt mal über zu uns“
Wenn Hilke Rudolph dieses Angebot macht, meint sie „Rutsch mal rüber“. Die
Flensburgerin setzt sich für den Erhalt ihrer Stadtsprache Petuh ein.
(DIR) Deutsche Geschichte in Objekten: Im Gedächtnis der Republik
Das Bonner Haus der Geschichte dokumentiert deutsche Nachkriegsgeschichte.
Doch die meisten Objekte der Sammlung, knapp 1 Million, schlummern im
Depot.
(DIR) Nachbarschaft in Syrien: Die Kraft des Brotes
In Qamischli ist Brot nicht nur ein Lebensmittel, das die hungrigen Bäuche
sättigt. Es schlägt auch eine Brücke zwischen Bewohner:innen der Stadt.
(DIR) Daumenkinomacher übers Wandern: „Egal, wo du bist, du triffst immer großartige Menschen“
Volker Gerling macht Daumenkinos, er ist Geschichtenerzähler und wandert.
Unterwegs trifft er die Menschen, die in seinen Daumenkinos eine Rolle
spielen.
(DIR) Forscherin Bake über Frauenbiografien: „Platz im öffentlichen Gedächtnis“
Rita Bake ist Frauenforscherin. Sie interessiert sich für die Schicksale
von Hamburger Frauen und bewahrt sie so auch vor dem Vergessen.
(DIR) Der Hausbesuch: Sich bloß nicht einfangen lassen
Michael und Mirja Küster wollten ausbrechen aus der Kleinfamilie. Seit 2022
leben sie in einem Wohnprojekt im Schwarzwald und lernen dazu.
(DIR) Feiern in der DDR: Schwofend den Diktatoren trotzen
Der Zwang zum Opportunismus machte in der DDR auch kreativ. Wie gut die
Menschen feiern konnten, zeigt die Kunstsammlung „Der große Schwof“.
(DIR) Alltagsgegenstände mal anders: Ein Behälter für Vanille und Gedöns
Eis aus der Literpackung ist großartig. Und die leeren Schalen sind nicht
so sinnlos, wie sie scheinen. Man muss nur kreativ sein.
(DIR) Ein treuer Begleiter bei Umzügen: Rollt mehr Teppiche aus!
Viele Träumen vom Parkett mit Fischgrätmuster. Unser Autor schwört aber auf
die Gemütlichkeit der Teppiche.
(DIR) Parkplatzfragen und Zeitenwandel: Alter Jammer, neuer Jammer
Es ist doch noch gar nicht so lange her, dass die Städte nicht voller Autos
standen. Warum tun wir so als wüssten wir nicht, dass Dinge sich ändern?
(DIR) Mondrian-Ausstellung in Wolfsburg: Eigenleben von Formensprache
Im Kunstmuseum Wolfsburg wird die geometrische Malerei von Piet Mondrian in
Produkte des Alltags überführt. Das hat auch subversive Nebeneffekte.
(DIR) Ukrainische Kochbücher: Blau-gelbe Küche für alle
2022 sind viele ukrainische Kochbücher auf den Markt gekommen. Kwas,
Buchweizen und Borschtsch kommen überall vor, und doch gibt es
Unterschiede.
(DIR) Musizieren im U-Bahnhof: Der Sound der U-Bahn ist zurück
Ab kommender Woche dürfen Straßenmusiker:innen wieder auftreten. Die
BVG vergibt nach der Corona-Pause Genehmigungen.
(DIR) Medienkonsum in Kriegszeiten: Sorglos in der Sonne
Nachrichtenportale haben im April massiv an Klickzahlen. verloren. Haben
wir uns schon an den Krieg in der Ukraine gewöhnt?
(DIR) Warum Berlinern so sympathisch ist: „Es steckt scheinbar an“
Torsten Kelling und sein Album mit berlinerischen Songs. Auf „Allet okeh“
gibt’s vertontes Kneipengelaber und ungetrübte Milieubeobachtungen.
(DIR) Alltag in Coronazeiten: Matratzen, setzt doch uns vor die Tür!
Die Polsterflächen sind die Gewinner und die Verlierer der Pandemie. Auf
den Spuren einer verhängnisvollen Matratzisierung unseres Selbst.
(DIR) Wenn die Kultur nicht mehr zählt: Anklage gegen eine Kulturnation
Die Deutschen lieben Künstler:innen, die keine Probleme machen. Die
widerborstigen eher nicht, vor allem in Coronazeiten.
(DIR) Entschleunigung in Zeiten der Krise: Der Corona-Effekt
Die einen haben zu viel davon, die anderen zu wenig: Die Zeit ist aus den
Fugen. Markiert Corona eine Zeitenwende?
(DIR) Ausstellung „Hot Stuff“ in Hamburg: Das große Haben-Wollen
Die Ausstellung „Hot Stuff – Archäologie des Alltags“ zeigt, was
Schlangestehen fürs neueste Smartphone zu tun hat mit dem Ende der
Steinzeit.
(DIR) Sozialpsychologe über Trinkgeld: Stimmt so!
Wann gibt man welches und wie viel? Warum kriegt die Verkäuferin keines,
aber die Kellnerin schon? Experte Michael Lynn verrät es.
(DIR) Buch über Philosophie und Populärkultur: Gott ist eigentlich schon lange tot
Das Ringen des Menschen mit der Religion hat in der gesamten Kultur und im
Alltag Spuren hinterlassen. Der Philosoph Ger Groot hat ihnen nachgespürt.