# taz.de -- Flensburgerin über ihre Stadtsprache: „Flütt mal über zu uns“
> Wenn Hilke Rudolph dieses Angebot macht, meint sie „Rutsch mal rüber“.
> Die Flensburgerin setzt sich für den Erhalt ihrer Stadtsprache Petuh ein.
(IMG) Bild: Findet Petuh allemal erhaltenswert in der Stadt: Hilke Rudolph am Flensburger Hafen
taz: Frau Rudolph, haben Sie heute schon Kinner eingelegt oder sind mit dem
Rücken irgendwo runtergegangen?
Hilke Rudolph: Na, ich hätte höchstens meine Katze einlegen können, das
habe ich aber nicht getan. Und das mit dem Rücken müsste heißen: Ich sah
ihr auf dem Rücken die Straße runtergehen.
taz: So oder so, das versteht vermutlich kein Mensch – mögen Sie mal
übersetzen?
Rudolph: Der ganze Schnack geht so: Sagt die Dame des Hauses zum
Kindermädchen: Bringen Sie die Kinder um, ziehen Sie sie ab und legen Sie
sie ein. Herrlich, was? Das heißt: Bringen Sie die Kinder nach Hause,
ziehen Sie sie aus, legen Sie sie ins Bett. Und etwas „auf dem Rücken
sehen“ bedeutet etwas von hinten sehen. Etwa den Bus, wenn er mir vor der
Nase wegfährt.
taz: Das sind Beispiele für Petuh. Und das kein Dialekt, sondern was?
Rudolph: Es ist eine Stadtsprache. So nennt es Elin Fredsted, eine dänische
Professorin, die über die Sprache geforscht hat. Petuh wird nur in
Flensburg und in der unmittelbaren Umgebung gesprochen. Einige Begriffe und
Redewendungen sind sicher auch noch im weiteren Umkreis gebräuchlich,
überall dort, wo Dänisch und Plattdänisch zu Hause war.
taz: Petuh ist also eine Sprachenmischung?
Rudolph: Ja, aus Plattdänisch und Plattdeutsch, Reichsdänisch und
Hochdeutsch. Die Wurzeln des Petuh reichen bis ins Mittelalter. Flensburg
gehörte zum dänischen Königreich, entsprechend wurde hier Plattdänisch,
also Sønderjysk, gesprochen, auch Gesetze wurden in die Sprache übersetzt.
Aber ab circa dem Jahr 1400 wollten die Flensburger Handel mit der Hanse
treiben, und dort wurde Platt gesprochen. Und die Flensburger „szollten
szehn und kriegen sich Plattdeutsch gelernt“, wie es auf Petuh heißt – sz
ist ein scharfes s. Sie kriegten es gelernt, haben es aber mit dem
Plattdänischen vermischt. In der Reformationszeit, als die Bibel in die
Landessprachen übersetzt werden sollte, warnte ein Reformator in
Kopenhagen, Christiern Pedersen, vor einer Flensburger Übersetzung, weil
das keiner verstehen könne, denn die Flensburger würden deutsch und dänisch
gleichzeitig reden. Das war 1531, und solche Quellen zeigen, dass wir schon
damals berüchtigt für unsere Sprache waren.
taz: Wird Petuh heute noch gesprochen?
Rudolph: Bis in die 1950er Jahre war es in der Umgangssprache weit
verbreitet, dann nahm es ab, aber einzelne Begriffe höre ich im Alltag
immer noch. Wenn die Verkäuferin fragt: „Was szolln Sie haben?“ oder wenn
man sagt: „Ich szoll in Urlaub.“ Gemeint ist nicht sollen, sondern wollen.
taz: Wissen die Leute dann, dass sie Petuh sprechen?
Rudoph: Nö. Sie meinen, sie schnacken feinstes Hochdeutsch.
taz: Woher kennen Sie Petuh?
Rudolph: Ich bin mitten in Flensburg groß geworden, es gab viele Kinder in
der Nachbarschaft, und wir bespielten die Innenhöfe, die für Flensburg
typisch sind. Petuh war unser Schnack. Meine Eltern hatten ein Geschäft in
der Innenstadt, sie sprachen mit ihrer Kundschaft auf Platt, Dänisch und
Hochdeutsch. Meine Oma stammt aus Dänemark, und obwohl Dänisch bei uns zu
Hause nicht gesprochen wurde, habe ich viele dänische Schnacks gelernt und
spreche die Sprache inzwischen aktzentfrei, weil mir der Sound schon als
Kind vertraut war. Dann kamen in der Schule noch Englisch, Französisch und
Latein dazu.
taz: Sie nennen sich selbst sprachverrückt, Sie haben unter anderem
Friesisch und Gälisch gelernt – wie das?
Rudolph: Für Gälisch habe ich nur einen Volkshochschulkurs belegt, aber
Türkisch, Spanisch und Isländisch habe ich ausführlicher gelernt. Friesisch
habe ich studiert, das ist die Sprache, die ich fast am besten beherrsche.
Und inzwischen auch Petuh.
taz: Aber beruflich haben Sie ursprünglich nichts mit Sprachen gemacht?
Rudolph: Ich habe hier in Flensburg Erziehungswissen studiert, bin also
Diplompädagogin. Dann habe ich das Friesischstudium drangehängt. Aber ich
wollte nicht in die Schule oder in eine Kita, das war nichts für mich.
Stattdessen habe ich im Mädchentreff Husum und im Frauenzentrum in
Schleswig gearbeitet.
taz: Und sich dazu nebenbei immer mit Sprache und Schauspiel beschäftigt?
Rudolph: Es ging mit Bauchtanz los, dann habe ich in einer Band gesungen
und bin auf einer Theaterbühne gelandet. Ich war Mitglied einer
Frauentheatergruppe, die im Kühlhaus, einem Veranstaltungsort am
Flensburger Bahnhof, probte. Eines Tages bekamen wir die Anfrage, ob zwei
von uns als Walking Act eine Dampferfahrt als Petuhtante begleiten wollten.
Ich habe mir dann die Literatur reingezogen, damit wir die Sätze und die
Figuren parat hatten. Die Niederdeutsche Bühne hat uns ausstaffiert. Wir
hatten einen Paas, also einen Beutel, einen Paraplü, ein Tuch um die
Schultern und natürlich einen Hut und Handschuhe, ganz die feinen Damen
also. Wir kamen gut an, allerdings spielte die Sprache kaum eine Rolle,
weil Teilnehmer:innen eines internationalen Kongresses auf dem Dampfer
waren.
taz: Wir müssen erklären, was eine Petuhtante ist. Das ist eine
Bühnenfigur, die aber eine historische Grundlage hat, richtig?
Rudolph: Genau. Im Jahr 1872 fuhr der erste Dampfer auf der Flensburger
Förde. Ein Reeder namens Mommse Bruhn richtete dann regelmäßige
Verbindungen zu den Orten rund um die Förde ein. Im 19. Jahrhundert gab es
hier übrigens keine Grenze, beide Seiten waren erst dänisch, dann
preußisch. Jedenfalls bot dieser Reeder eine Dauerkarte für die
Sommersaison an, und „wer ihr hatte, konnte jeden Tach mit Schiff“. Es
fuhren natürlich auch Männer mit, aber prägend waren die älteren Damen, die
Zeit und Geld hatten, denn es war nicht ganz billig. Diese Dauerkarte hieß
französisch Partout-Karte. Daraus wurde die Petuh-Karte und der Begriff
„ich fahre petuh“. Dass diese Damen so genannt wurden und am Ende auch die
Stadtsprache, lag daran, dass etwa in den 1920er Jahren solche Figuren im
Kabarett dargestellt wurden, also klatschsüchtige Frauen mit einer
schunzigen, das heißt lustigen, Sprache.
taz: Die Sprache war noch im Alltag vorhanden und kam gleichzeitig als
Karikatur auf Bühne?
Rudolph: Die Sprache und die Figuren wurden auf der Bühne noch überspitzt,
aber ja, Petuh war damals gleichzeitig auf der Straße und im Kabarett
vorhanden. Durch die Bühnenfiguren entstand der Gedanke, die Damen hätten
die Sprache auf den Schiffen erfunden. Das ist natürlich Quatsch. In so
wenigen Jahren entsteht keine Sprache.
taz: Wobei es keine richtige eigene Sprache ist, sondern eben ein
Mischmasch, ein bisschen beliebig – oder?
Rudolph: Nein, es gibt durchaus eine feste Grammatik. Der Satzbau stammt
aus dem Plattdänischen, man verwendet auch die Fälle anders. „Ich hab keine
Angst für deinen Bruder“ – gemeint ist „vor ihm“. Es gibt auch viele
Ausdrücke aus dem Plattdänischen. „Flütt mal über zu uns“ heißt „rutsch mal
rüber“. Mein liebstes Wort ist tumpig, das heißt dumm oder dumm gelaufen.
Sünde heißt schade, Aggewars ist Mühe. Ein Stackel ist ein armer Kerl. Je
mehr ich mich damit befasse, desto mehr merke ich, wie viele Begriffe
meiner Alltagssprache eigentlich Dänisch oder Petuh sind.
taz: Sie sind heute Flensburgs oberste Petuhtante, darf ich das so sagen?
Rudolph: Das ist wohl so. Nach dem Walking Act auf dem Dampfer kamen
weitere Anfragen, offenbar war unsere Art gut angekommen. Unter anderen
fragte die Stadtverwaltung, ob wir beim Neujahrsempfang auftreten wollten.
Das habe ich gemacht, und es kam ein kritisch-politischer Beitrag heraus.
Politisches Kabarett mag ich gern und in der Rolle der Petuhtante kann ich
vieles sagen, denn auf Petuh klingen Spitzen netter als auf Hochdeutsch.
Ein Problem gab es: In der Verkleidung sah ich aus wie meine eigene
Großmutter, und davon war ich anfangs nicht so begeistert. Aber wenn ich
nach der Vorstellung auftauche, sehe ich jünger aus, das hat natürlich was.
Einmal trat ich bei einer privaten Feier auf und die Gastgeber luden mich
zum Essen ein. Ich saß also mit am Tisch, verschwand für meinen Auftritt
und kehrte zum nächsten Gang zurück. Und die Tischnachbarin sagte: Oh, Sie
haben da gerade was verpasst! Sprich, sie hatte gar nicht verstanden, dass
ich es gewesen war.
taz: Neben den Auftritten arbeiten Sie als Stadtführerin. Sprechen Sie
dabei auch Petuh?
Rudolph: Ja, das entstand so als Nebeneffekt. Erst habe ich als Petuhtante
Stadtführungen begleitet und dazwischen gequatscht, dann habe ich
ausprobiert, ob ich eine ganze Führung in der Sprache machen kann. Mein
Anspruch ist, die ganze Zeit Petuh zu sprechen, nicht nur ein paar Brocken
einzuwerfen. Je nach Gruppe übersetze ich einiges, sodass auch Auswärtige
es verstehen.
taz: Die Petuhtanten sind ja Karikaturen, ein Frauenstereotyp. Sie selbst
haben im Mädchentreff und im Frauenzentrum gearbeitet, sind also
feministisch geprägt. Passt das zusammen?
Rudolph: Oh ja, ich finde schon! Ja, es ist überspitzt, aber es ist eine
Figur, die für die Sprache steht. Schon Gerty Molzen, das ist eine bekannte
Flensburgerin, die sich in 1960er mit der Sprache befasst hat und
Geschichten und eine Kolumne in der Tageszeitung schrieb, hat die
Petuhtante nicht nur als Stereotyp, sondern als Hommage an die Flensburger
Frauen gesehen. Ja, es gehört ein bestimmtes Kostüm dazu, aber man kann es
unterschiedlich interpretieren. Ich trete in verschiedenen Rollen und auch
mit einem männlichen Bühnenpartner auf.
taz: Sprache hat mit Heimat zu tun, auch mit Nation. Nun ist das im
Grenzbereich mit seiner wechselhaften Geschichte so eine Sache – fühlen
sich die Flensburger:innen deutsch, dänisch oder etwas dazwischen?
Rudolph: Ich finde, dass es ein spezielles Gefühl ist. Viele im Grenzland
haben Wurzeln hier und da, ich selbst mit einer Oma aus Dänemark und einer
aus Dithmarschen. Dieses Gefühl ist schwer auszudrücken, aber ich merke,
dass ich mich mit „Ich bin deutsch“ oder „Ich bin dänisch“ schwer tue,
beides klingt komisch. Ich bin eine Mischung, ich bin beides. So geht es
vielen Ur-Flensburger:innen. Wir leben zwischen zwei Meeren, zwischen zwei
Nationen, das prägt. Ich habe selbst in Berlin gelebt, aber mochte dort
nicht bleiben. Es zieht einen zurück. Im Alltag profitieren wir, weil es in
Flensburg durch die Lage an der Grenze und die Kulturen, die sich mischen,
so viele kulturelle und sonstige Veranstaltungen gibt.
taz: Aber es hat sich etwas geändert: Dänemark kontrolliert seit zehn
Jahren wieder die größeren Grenzübergänge und es gibt einen Zaun quer
durchs Land, der offiziell Wildschweine abhalten soll, [1][aber als
Abgrenzung verstanden wird]. Was macht das mit der Region?
Rudolph: Der Schweinezaun ist richtig krass! Dazu habe ich auch einen
drastischen Beitrag in einem Bühnenstück gemacht, der super ankam. Der Zaun
ist in jeder Hinsicht schwachsinnig, und Wildschweine hält er sicher nicht
ab. Das ist echt peinlich, tumpig halt. An den Grenzen wurde anfangs
stärker kontrolliert. Heute ist es wieder so, wie die Älteren es noch aus
den Zeiten vor dem Schengenabkommen kennen. Mit einem regionalen
Nummernschild wird man durchgewunken, und es gibt kleinere Übergänge, an
denen man mal eben jenseits der Grenze Brötchen holen kann. Aber das gilt
nicht für alle: Wer dunkelhäutig ist, wird ständig angehalten. Das und vor
allem der Zaun machen schon etwas mit dem Gefühl von Offenheit.
taz: Aktuell erleben wir weltweit, wie Grenzen sich entweder verschließen
oder im Gegenteil als nicht mehr gültig angesehen werden. Dänemark steht
jetzt selbst unter Druck, [2][die USA will Grönland haben] – nimmt man
diesen Konflikt als direkte Nachbar:innen stärker wahr als in anderen
Teilen Deutschlands?
Rudolph: Kann sein. Die Tatsache, dass sich jemand erdreistet, er wolle ein
fremdes Land haben, fasst man gar nicht. Natürlich ist die Verbundenheit zu
Dänemark hier groß. Ich lese auch dänische Zeitungen, die darüber noch viel
mehr berichteten als deutsche Medien. Darüber nachzudenken, macht Angst –
wie weit geht der, was kann passieren? Es ist ein Gefühl, das fassungslos
macht.
taz: Zurück zum Petuh: Sie bieten auch Sprachkurse an, wer ist dabei?
Rudolph: Einmal war ein dänischer Stadtführerkollege dabei, aber
hauptsächlich sind es Flensburger:innen. Jüngere, ältere, mit mehr oder
weniger dänischem Hintergrund. Das Interesse ist groß und wurde gesteigert
durch Artikel in der Zeitung. Die Kurse finden im Aktivitetshuset ein, das
ist eine dänische Einrichtung. Eigentlich sollte in dessen Räumen der
Unterricht auf Dänisch stattfinden, aber Petuh als Mischsprache wird
akzeptiert. Da sieht man auch, dass die Sprache eine Verbindung darstellt.
taz: Warum ist es wichtig, sich für so eine Sprache einzusetzen? Wer
braucht sie?
Rudolph: Wir brauchen sie auf jeden Fall in Flensburg. Petuh ist nicht
ausgestorben, es wird ja gesprochen, es ist alte, gewachsene Sprache, das
macht sie erhaltenswert. Ich bin zum Glück nicht allein: Es wird geforscht,
es gibt wissenschaftliche Arbeiten und an der Flensburger Uni finden
Seminare dazu statt. Im vergangenen Jahr ist auch ein Verein für den Erhalt
von Petuh entstanden, den ich als Beraterin unterstützte. Das Ziel ist,
mittelfristig ein Wörterbuch zu verfassen. Bisher gibt es nur Wörterlisten,
wobei viele meinen, diese Begriffe seien ganz normales Hochdeutsch. Kleine
Anekdote: Eine aus dem Süden zugezogene Frau hat mal erzählt, dass sie
lange über die Formulierung „Was ist die Uhr?“ gegrübelt hat. Für mich war
das immer klar, es heißt: Wie spät ist es? Aber es ist eben kein
Hochdeutsch. Wir sagen auch „auffe Tür“ oder „da nich für“ statt „dafür
nicht“.
taz: Ist der Erhalt von Petuh ein Lebenswerk für Sie?
Rudolph: Ja, das hat sich so entwickelt. Und es wächst immer weiter. Bei
den Sprachkursen unterrichte ich eine Fortgeschrittenengruppe, die selbst
ein Theaterstück geschrieben hat. Und es gibt den Verein, der großen Zulauf
hat – zur Gründung kamen fast 40 Leute. Ja, es liegt mir am Herzen. Es ist
nicht nur Kulturgut, sondern hat mit Identität und Heimat zu tun. Wichtig
ist, dass Petuh nicht nur als eine Spaßsprache von Frauen auf Schiffen
wahrgenommen wird, sondern als ernst zu nehmende Sprache. Darum ist es gut,
wenn Männer auf der Bühne stehen. Mein Bühnenpartner Rolf Peter Petersen
und ich nennen uns Flensburger Petuhs, um vom Tantenimage wegzukommen.
taz: Sie haben bereits „Dinner for one“ auf Petuh gespielt, was kommt als
nächstes?
Rudolph: Tatsächlich haben wir schon mehrere Stücke geschrieben und auf die
Bühne gebracht, unter anderem auf Wunsch des Seniorenbeirats zum Thema
Altersarmut. Auch eine Lesereise habe ich bereits gemacht. Mit diesen
Dingen soll es weitergehen, außerdem möchte ich Kurzgeschichten auf Petuh
schreiben. Wünschen würde ich mir ein regelmäßiges politisches Kabarett
über Stadtpolitik und regionale Fragen. Themen gibt es genug.
30 Jan 2026
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