# taz.de -- Medizin
       
 (DIR) Krebs besiegen: Neuer Kampfmodus freigeschaltet
       
       Die eine Therapie, die Heilung gegen Krebs verspricht, gibt es nicht – aber
       Hoffnung, dass Immuntherapien uns ein gutes Stück nach vorn katapultieren.
       
 (DIR) Verwundete aus Gaza in Jordanien: „Irgendwann waren wir so hungrig wie in Gaza“
       
       Jordanische Stiftungen ermöglichen Kranken aus Gaza eine Behandlung in
       Jordanien. Doch einige der Betroffenen fühlen sich im Stich gelassen.
       
 (DIR) Hilfe bei Leukämie: Im Spendenregister klafft eine große Lücke
       
       Der achtjährige Yannis hat Leukämie und braucht eine Stammzellspende. Doch
       in der Datenbank gibt es bislang viel zu wenige Menschen mit afrikanischen
       Wurzeln.
       
 (DIR) Plan für Kliniken im Krisenfall: Hamburg will Krankenhäuser kriegstüchtig machen
       
       Ein Rahmenplan soll Hamburgs Kliniken auf den Verteidigungsfall
       vorbereiten. Die Linke kritisiert die Krisenmedizin, in der die Triage zur
       Regel wird.
       
 (DIR) Gen-Untersuchung bei Schwangeren: Nicht auf Kosten von Menschen mit Behinderung
       
       In der Debatte um Pränataltests werden Menschen mit Behinderung als
       „vermeidbares Risiko“ behandelt. Das ist Diskriminierung, sagt Gastautor
       Jeffrey Raffo.
       
 (DIR) Menschen ohne Krankenversicherung: Notfallfonds kann Behandlungen nicht mehr bezahlen
       
       Die Hamburger Clearingstelle für Ausländer:innen ohne
       Krankenversicherung kann ihre Arbeit nicht fortsetzen. Nötige Mittel wurden
       nicht bewilligt.
       
 (DIR) Demenzforschung: Warum es mehr Kochabende in Altenheimen braucht
       
       Kochen macht nicht immer Spaß. Aber eine neue Studie zeigt, warum gerade es
       sich gerade im Alter lohnt, weiter den Kochlöffel zu schwingen.
       
 (DIR) Die Wahrheit: Pointen aus der Praxis
       
       Arztbesuche können die künstlerische Inspiration anregen. Außerdem bekommen
       Patienten die seltsamsten Komplimente serviert.
       
 (DIR) Betroffene über Endometriose: „Trink' einfach mehr Cranberrysaft“
       
       Viele Jahre lebte Larissa mit einer chronischen Erkrankung, nur durch
       Zufall wurde ihre Endometriose entdeckt. Heute spricht sie öffentlich
       darüber.
       
 (DIR) Die Wahrheit: Meine Fehldiagnose gehört mir
       
       Was wären Frauen bloß ohne Männer, geht es um ihre eigene Gesundheit …
       
 (DIR) Kinder fragen, die taz antwortet: Was ist wichtiger, Herz oder Gehirn?
       
       Wir wollen von Kindern wissen, welche Fragen sie beschäftigen. Jede Woche
       beantworten wir eine. Diese Frage kommt von Yara, 7 Jahre alt.
       
 (DIR) Schwangerschaftsabbrüche in den USA: Abtreibungspille Mifepriston darf wieder versendet werden
       
       In US-Staaten mit Abtreibungsverbot können sich Frauen zumindest
       Mifepriston per Post schicken lassen. Louisiana wollte das verbieten –
       wurde aber vorläufig vom Supreme Court ausgebremst.
       
 (DIR) Kürzere Geburten: Alles eine Frage des Timings!
       
       Die innere Uhr lenkt viele Prozesse in unserem Körper. Eine neue Studie
       zeigt nun: Sie scheint auch die Geburt zu beeinflussen.
       
 (DIR) Die Wahrheit: „Exportüberschüsse sind warm“
       
       Das so wahre wie enthüllende Interview mit Zhang Ming, Modernisierer der
       traditionellen chinesischen Medizin.
       
 (DIR) Zeichnerin über Wechseljahre: „Viele Frauen sehen klarer“
       
       Rinah Lang hat mit „Peri Meno“ eine Graphic Novel über die Wechseljahre
       veröffentlicht. Für die Illustratorin war das gleich eine doppelte
       Befreiung.
       
 (DIR) Medizinische Versorgung in Hamburg: Schuldzuweisungen auf Kosten der Armen
       
       Im Hamburg-Wilhelmsburg schließt bald das Krankenhaus Groß-Sand. Doch die
       Verkaufsverhandlungen, von denen eine Nachfolgelösung abhängig ist,
       stocken.
       
 (DIR) Oliver Sacks und der Wert der Empathie: Wie es sich anfühlt, Parkinson-Patient zu sein
       
       Empathie ist unter Beschuss der MAGA-Rechten. Oliver Sacks zeigt sich in
       seinen Briefen als warmherziger Verteidiger dieser menschlichen Fähigkeit.
       
 (DIR) Krimiserie „Scarpetta“ mit Nicole Kidman: Autopsie der Vergangenheit
       
       Verbrechen, Familiendramen, Arbeitshierarchien und eine starke Ermittlerin
       – „Scarpetta“ kann mehr als die üblichen Forensikerserien.
       
 (DIR) Ärztin im Krieg in der Ukraine: „Wir sind es gewohnt, mit gefährlichen Situationen umzugehen“
       
       Die Chirurgin Nataliia Tetruieva hat in einer Kinderklinik in Kyjiw
       gearbeitet, als dort eine Rakete einschlug. Ihre Devise: lernen, teilen,
       weitergeben.
       
 (DIR) Kindgerechte Justiz: Ein Haus für alle Fälle
       
       Das Konzept der Childhood-Häuser soll Kindern helfen, die Opfer von Gewalt
       wurden. Unter einem Dach treffen sie hier auf Ärzt*innen, Polizei und
       Justiz.
       
 (DIR) Medizin für Frauen ab 40: Krankheiten haben kein Mindestalter
       
       Sobald Frauen eine bestimmte Altersgrenze überschreiten, ist beim Arzt
       jedes Symptom plötzlich hormonell. Ein Fall von Medical Gaslighting?
       
 (DIR) Zahnarzt über unversicherte Patienten: „Die Probleme sind Karies und oft auch ganz zerstörte Zähne“
       
       Peter Urbanowicz behandelt ehrenamtlich Menschen ohne Versicherung. Er hält
       nichts vom CDU-Vorschlag, die Zähne bei den Krankenkassen auszunehmen.
       
 (DIR) Schwangerschaftsabbrüche: Kliniken haben kein Recht auf „Gewissensfreiheit“
       
       Der Chefarzt eines katholischen Krankenhauses darf Abtreibungen
       durchführen. Trotzdem bleibt: Schwangerschaftsabbrüche müssen raus aus dem
       Strafrecht.
       
 (DIR) Reproduktionsmedizin: Künstliche Gebärmutter im Labor
       
       Eine neue Studie zeigt anhand eines Uterusmodells, wie Embryonen sich in
       der Gebärmutter einnisten – und warum das auch schiefgehen kann.
       
 (DIR) Brief an Ministerin Dorothee Bär: Wir sind keine Gebärmaschinen
       
       Es soll mehr Geld für die Erforschung von gynäkologischen Krankheiten
       geben. Doch wer Frauengesundheit verbessern will, muss auch Abtreibungen
       legalisieren.
       
 (DIR) Aktivistin über Schwangerschaftsabbrüche: „Jedes Jahr müssen Tausende deshalb ins Ausland reisen“
       
       Schwangerschaftsabbrüche sind noch immer rechtswidrig. Die Kriminalisierung
       hat für Betroffene erhebliche Folgen, sagt Aktivistin Lara Islinger.
       
 (DIR) Geschlechtersensible Medizin: „Es gibt einen riesigen blinden Fleck“
       
       Die Medizin muss geschlechtersensibler werden, sagt die Ärztin Sylvia
       Stracke. Denn der männliche Körper gilt in der Forschung noch immer die
       Norm.
       
 (DIR) Sexismus in der Medizin: Nicht alle Herzen ticken gleich
       
       Herzinfarkte gelten als Männerkrankheit – auch, weil die der Frauen häufig
       gar nicht erkannt werden. Wie kann eine gendergerechte Kardiologie
       aussehen?
       
 (DIR) Forschung über Darm: Viel mehr als ein Verdauungsrohr
       
       Der Darm besitzt ein eigenes Nervensystem, das sogenannte Bauchhirn. Es ist
       evolutionär betrachtet viel älter als das Nervengeflecht im Oberstübchen.
       
 (DIR) Medizinische Forschung zur Menstruation: Unterschätztes Blut
       
       Menstruationsblut könnte helfen, Krankheiten besser zu erkennen. Bisher
       blieb das Potenzial ungenutzt. Obwohl erste Ansätze vielversprechend sind.
       
 (DIR) Leben mit Endometriose: Die ignorierte Krankheit
       
       Erst nach jahrelangen Schmerzen erhält Anna Krause die Diagnose
       Endometriose. Kein Einzelfall, denn Betroffene werden oft nicht ernst
       genommen.
       
 (DIR) Tierärztin für Bedürftige: Die Praxis für besondere Felle
       
       Haustiere sind teuer, aber gerade arme Menschen haben ein Risiko, zu
       vereinsamen. An einem Ort in Berlin werden ihre Hunde und Katzen behandelt.
       
 (DIR) „Arbeitsreichste Nacht“: Was eine Handchirurgin in der Silvesternacht erlebt
       
       An Silvester herrscht für Handchirurg:innen Hochbetrieb. Viele
       Handverletzungen sind selbst verschuldet. Wer am häufigsten betroffen ist.
       
 (DIR) Druck auf Studierende in Russland: Medizinisches Zwangspraktikum im Donbass
       
       Angehende Ärzt:innen sollen einen Teil ihrer Ausbildung in von Moskau
       annektierten ukrainischen Gebieten absolvieren. Weigern sie sich, drohen
       Strafen.
       
 (DIR) Komplexe Forschung verständlich erklären: „Wer am Tag 18 Stunden arbeitet, hat keine Zeit für Forschung“
       
       Medizinforschung steht heute stark im Wettbewerb – auch mit Bereichen wie
       Rüstung. Damit müssen wir als Gesellschaft umgehen, sagt Philip Rosenstiel.
       
 (DIR) Long Covid und Selbsttötung: Wenn nur der Suizid als Ausweg erscheint
       
       Suizidhelfer verzeichnen mehr Anträge von jungen Menschen mit
       ME/CFS-Erkrankung, darunter auch Post Covid, die Hilfe zur Selbsttötung
       erbitten.
       
 (DIR) Long Covid und ME/CFS: Mehr Geld für Erforschung postinfektiöser Erkrankungen
       
       In Deutschland sind circa 1,5 Millionen Menschen von postinfektiösen
       Erkrankungen betroffen. Für deren Erforschung gibt es nun mehr Geld.
       
 (DIR) Rechter in DDR-Verlag: Der seltsame Mitinhaber
       
       Jahrelang war ein völkischer Siedler Mitinhaber der
       Eulenspiegel-Verlagsgruppe. Recherchen führten nun dazu, dass der Verlag
       sich von ihm trennte.
       
 (DIR) 1.356 Tage Krieg in der Ukraine: Zahnarzt auf neuem Posten
       
       Im medizinischen Freiwilligenbataillon Hospitallers arbeiten Ärzte,
       Sanitäter und Zivilisten temporär in Frontnähe. Ihr Einsatz ist nicht ohne
       Risiko.
       
 (DIR) Schlechte Bezahlung von Hebammen: „Zwei Kreißsaalteams haben schon als ganze gekündigt“
       
       Seit November regelt ein neuer Vertrag die Vergütung von Hebammen. Ursula
       Jahn-Zöhrens vom Deutschen Hebammenverband sieht darin große Probleme.
       
 (DIR) Queersensible Medizin: Wenn Patient*innen erst mal selbst aufklären müssen
       
       Beim Ärzt*innenbesuch erleben queere Menschen regelmäßig
       Diskriminierung. Die Plattform Queermed soll dabei helfen, die richtige
       Praxis zu finden.
       
 (DIR) Arbeiter:innen-Arzt Alexander Fürst: „Ein Volksarzt im besten Sinne“
       
       Der „Gewerksarzt“ behandelte Ende des 19. Jahrhunderts Arbeiter, Arme und
       Bedürftige, oft ohne Gegenleistung. In Berlin ist er fast vergessen.
       
 (DIR) Frauen in der Medizin: Als aus Ärzten Ärzt*innen wurden
       
       Frauen hatten in der Medizin lange nichts zu sagen. Damit brach Franziska
       Tiburtius, als sie 1877 eine Praxis von Frauen für Frauen eröffnete.
       
 (DIR) Reproduktive Rechte: Tagesreise zum Schwangerschaftsabbruch?
       
       Wie nah ist nah genug für eine angemessene Versorgung? Die Bundesländer
       lehnen strenge Vorgaben für die Erreichbarkeit von Abtreibungseinrichtungen
       ab.
       
 (DIR) Berliner Wissenschaftspolitik: Nächstes Jahr soll’s wieder mehr sein
       
       Der schwarz-rote Senat beschließt Änderungen an den Verträgen mit den
       Hochschulen. Die haben starke Kürzungen zu verkraften.
       
 (DIR) Umgang mit Frühgeborenen: Wie Medizin Frühchen rettet
       
       Zwischen sechs und neun Prozent der Neugeborenen in Deutschland kommen zu
       früh auf die Welt. Moderne Medizin verbessert ihre Überlebenschancen.
       
 (DIR) Forscher zu Übergewicht: „Im Medizinstudium kommt Adipositas kaum vor“
       
       Für Übergewicht sind oft genetische und hormonelle Faktoren verantwortlich.
       Der Adipositasforscher Matthias Blüher sagt, warum das kaum bekannt ist.
       
 (DIR) Mehrere tausend Angriffe: Gesundheit unter Beschuss
       
       Krankenhäuser werden häufiger zu Kriegszielen, weil ihre medizinische
       Neutralität nicht geachtet wird. Die Genfer Konvention schützt sie nicht
       genug.
       
 (DIR) Geschichte der Bioethik in Deutschland: Sie streiten über den Körper und das Leben an sich
       
       Von der Abtreibung bis zur Sterbehilfe reicht das Feld der Bioethik. Deren
       Geschichte in Deutschland hat die Philosophin Petra Gehring in einem Buch
       aufgearbeitet.
       
 (DIR) Medikamentenknappheit in Deutschland: Lebensnotwendige Versorgung über Profit
       
       Etwa 550 Medikamente sind zurzeit in Deutschland knapp. Die echte Lösung
       ist so langwierig und teuer wie notwendig: Marktregulierung.