# taz.de -- Theater Berlin
       
 (DIR) „Volksbad“ in Berlin: Tauchen vorm Theater
       
       Seit Freitagmittag ist das „Volksbad“ an der Berliner Volksbühne geöffnet.
       Es gibt queere Kraulkurse, Fritten und eine Einladung zum Nichtstun.
       
 (DIR) Queeres Theater in der Kirche: Die Kirche sagt Sorry
       
       Queer, bunt, musikalisch: Das Theaterstück „Queeratorio“ in der Neuköllner
       Genezarethkirche lädt dazu ein, über Gemeinschaft und Glauben nachzudenken.
       
 (DIR) Songs from the Last Years am Maxim Gorki: Die kollektive Bedeutungsschwere des Augenblicks
       
       Das Maxim-Gorki-Theater feiert Abschied von Shermin Langhoff – die Stimmung
       ist ambivalent. Grund genug, Beständigkeit im Immerselben zu suchen.
       
 (DIR) Sommerschlussverkauf im Gorki Theater: Alles muss raus
       
       Schnell sein lohnt sich: Poster, Pullis und Postkarten des Gorki Theaters
       gibt es noch bis zum 14. Juni zu kaufen – nur, solange der Vorrat reicht.
       
 (DIR) Neue Intendanz an Berliner Volksbühne: Grenzen, für die er sich eh nicht interessiert
       
       An der Volksbühne wird künftig nicht nur Florentina Holzinger nass: Der
       designierte Intendant Matthias Lilienthal gibt einen Ausblick auf die neue
       Spielzeit.
       
 (DIR) Stück über Kumpanei von Vanessa Stern: Mit Wolfram Weimer
       
       In ihrem Stück „Die einen Schatten haben – Anleitung zur Kumpanei“ geht
       Regisseurin Vanessa Stern im TD Berlin Verflechtungen zwischen Wirtschaft
       und Politik nach.
       
 (DIR) Berliner Theatertreffen: Sex, Text und Monodrama
       
       Gemischte Gefühle bei Schnitzler und Houellebecq: Beim diesjährigen
       Berliner Theatertreffens ist vom lauten „Buuh“ bis zur Beseeltheit alles
       drin.
       
 (DIR) „Drei Schwestern“ am Berliner Ensemble: Der Raum wird immer unbehauster
       
       Kein Platz für ausufernde Gespräche: Am Berliner Ensemble tanzen Tschechows
       „Drei Schwestern“ gegen die Ausweglosigkeit des Lebens an.
       
 (DIR) Premiere am Berliner Theater Thikwa: Wo ist sie geblieben?
       
       Wem gehört die Zeit? Mit „Slow Mo“ zeigt das Theater Thikwa eine politische
       wie persönliche Performance über die Macht der Zeit und das Innehalten.
       
 (DIR) Premiere „Roses Rising- The Dinner“: Das Dinner ist kalt geworden
       
       Mit „Roses Rising – The Dinner“ will Leila Hekmat die Freiheitsversprechen
       der 70ies-Gegenkultur dekonstruieren. Doch die Performance zündet nicht.
       
 (DIR) Berliner Krisentheater: Der Chor brüllt – und keiner hört zu
       
       Mit „Kassandra or Songs of the Canaries“ bündelt Marta Górnicka die Stimmen
       der Ignorierten – als letzte Premiere an Shermin Langhoffs Gorki Theater.
       
 (DIR) „Dorian Gray“ am Berliner Ensemble: Ein Zauber, der viele erfasst
       
       Heiki Riipinen inszeniert Oscar Wildes ewigen Bestseller am Berliner
       Ensemble als Feier queeren Lebens. Die dürfte gerne länger dauern.
       
 (DIR) Performance Kollektiv im HAU: Dann doch keine Schamhaarperücke
       
       She She Pop und das Sandbox Collective aus Bangalore balancieren in „Wait
       to be seated“ auf dem schmalen Grad von Diplomatie und Gastfreundschaft.
       
 (DIR) „Lonely Hearts“ am DT Berlin: Mit dem Gefühl nicht alleine
       
       Ist Einsamkeit ein Strukturproblem? Im Deutschen Theater Berlin ging man in
       „Lonely Hearts“ den Gründen fürs Alleinsein nach.
       
 (DIR) „Kinder der Sonne“ im Berliner Ensemble: Klassenfragen über den Körper verhandeln
       
       Laura Linnenbaum inszeniert „Kinder der Sonne“ von Jakob Nolte nach Maxim
       Gorki am Berliner Ensemble. Heraus kommt eine dichte Milieustudie auf
       schwarzem Asphalt.
       
 (DIR) Puppen-Spezial am Deutschen Theater: Pittiplatsch und die glühend erhoffte Reh-Migration
       
       Das Deutsche Theater Berlin verhilft mit der Festivalreihe „Puppen-Spezial“
       einem wenige beachteten Subgenre zu größerer Aufmerksamkeit.
       
 (DIR) Museen und Events in Berlin: Der Museumssonntag wird schmerzlich vermisst
       
       Die landeseigene Kulturprojekte Berlin GmbH hat der Stadt in 20 Jahren
       tolle Events geschenkt – und immer noch viel vor. Aber die Zeiten sind
       mager.
       
 (DIR) „East Side Story“ am Gorki-Theater: Jüdische Wut und Verzweiflung
       
       Drei jüdische Frauen kehren nach Deutschland zurück. Kann man hier noch
       leben?, fragen Lena Brasch und Juri Sternburg in ihrem „Jewsical“ am
       Berliner Maxim-Gorki-Theater.
       
 (DIR) Mädchen, die Tic Tac Toe hörten: Girlpower-Regel Nr. 3: Sei stark
       
       Wie haben Girl Groups junge Frauen beeinflusst? „No Scribes“ heißt Paula
       Fürstenbergs, Alisha Gamischs und Raphaëlle Reds Stück über eine solche
       Band.
       
 (DIR) Stück über das Leben der Philosophin: Schafft drei, vier, fünf Hannah Arendts!
       
       Am Deutschen Theater in Berlin arbeitet man sich in „Die drei Leben der
       Hannah Arendt“ durch ihre Biografie. Mehr als Wikipedia-Enactment ist das
       nicht.
       
 (DIR) Performance über Beobachtung: Es hängt von uns ab
       
       „Komische Vögel“ im TD Berlin: Von der Ornithologie zur Beobachtung des
       Menschen in der Gesellschaft ist es manchmal nur ein kleiner Hüpfer.
       
 (DIR) „Das rote Haus“ am Maxim Gorki Theater: Die Geschichte ist noch nicht vergangen
       
       Das Stück „Das rote Haus“ am Maxim Gorki Theater blickt auf ein
       Arbeiterinnenwohnheim in den 1960er Jahren. Basis sind Romane von Emine
       Sevgi Özdamar.
       
 (DIR) „The Rocky Horror Drag Show“ in Berlin: Sie feiern sich, wie sie sind
       
       „The Rocky Horror Drag Show“ heißt der neue Hit des RambaZamba Theaters.
       Dieser aktualisiert, verfremdet und queert – im besten Sinne – die Vorlage.
       
 (DIR) Theaterstück zur Polizeiarbeit: Wo sich alle an die Regeln halten
       
       In „Crowd Control“ von Oliver Zahn werden Polizeisimulationen nachgestellt.
       Doch das Stück in den Sophiensælen in Berlin verliert sich in Zynismus.
       
 (DIR) Berliner Knast-Theater aufBruch: Kriegsertüchtigung im finsteren Wald
       
       Das Gefangenentheater aufBruch in Berlin hat mit Bertolt Brechts „Mann ist
       Mann“ eine schrille Komödie zum aktuellen Mobilmachungsdiskurs inszeniert.
       
 (DIR) Theaterstück über Armut am TD Berlin: Das ist mein Leben
       
       Wer ist alles #armutsbetroffen? Im TD Berlin widmet man sich Biografien,
       die sonst selten im Licht der Öffentlichkeit stehen.
       
 (DIR) Eindrücke vom Theaterfestival ATT Berlin: Vom Geld, der Politik und von der Einsamkeit
       
       Beim Theaterfestival ATT Berlin geht es ums Verhältnis zwischen
       Autorschaft und Regie. Die Musik wird zum Akteur, manchmal fehlen die
       Worte ganz.
       
 (DIR) Stiftung für fünf landeseigene Bühnen?: Weg mit der Exceltabellen-Mentalität
       
       Die Personalräte der Häuser sind bei den Gesprächen um eine eventuelle
       Stiftung nicht dabei. Ein Unding. Deshalb gab es Personalversammlung samt
       Demo.
       
 (DIR) Berlins CDU-Kultursenator Joe Chialo: Eine Spur der Verwüstung
       
       Nachdem er Berlins Kultur demoliert hat, könnte Joe Chialo nun in den Bund
       wechseln. Als Willkommensgruß bringt sein Haus noch die Theater auf die
       Palme.
       
 (DIR) Kürzungen bei Berlins Kultur: Angst hinter den Kulissen
       
       Der Senat will die landeseigenen Theater ausgliedern, um Geld zu sparen.
       Das könnte fatale Konsequenzen haben. Die Pläne stoßen zunehmend auf
       Kritik.
       
 (DIR) Auktion des Berliner Ensembles: Ein Theater wird zum Hotel
       
       Um gegen die Kürzungen im Kulturbereich zu protestieren, bietet das Theater
       eine Nacht auf der Bühne. Den Zuschlag bekommt ein Gebot von 1.500 Euro.
       
 (DIR) Misogynie in Berliner Theatern: „Durch Lieb ein Weib zu töten“
       
       Gewalt gegen Frauen ist aktuell ein großes Thema auf der Bühne – mal wird
       es besser, mal schlechter umgesetzt. Eine Theaterrundreise durch die
       Hauptstadt.
       
 (DIR) Immersives Theater: Über die Lüge als Instrument des Krieges
       
       Beschädigt und betrogen sind am Ende alle. In „Trojan Horse“ spielt das
       Post Theater Szenarien der Manipulation in kriegerischen Zeiten durch.
       
 (DIR) Kinder- und Jugendtheater FELD in Not: Komplett fallen gelassen
       
       Im Oktober hat das Kinder- und Jugendtheater FELD den Theaterpreis des
       Bundes bekommen. Jetzt bedrohen die Kürzungen im Kulturetat seine Existenz.
       
 (DIR) Theaterstück zur Klimakrise: Der vierte See ist Nihilist
       
       Eine deutsch-tschechische Koproduktion über Klimawandel: „Ufer des
       Verschwindens“ läuft im A Studio Rubin Prag und am Berliner Theater unterm
       Dach.
       
 (DIR) Jubiläum der Komödie am Kurfürstendamm: „Vorhang auf!“ seit nun schon 100 Jahren
       
       Die Komödie am Ku’damm feiert runden Geburtstag. Aber nicht im eigenen
       Haus, das wurde vor Jahren abgerissen. Ein Bühnenbesuch am Potsdamer Platz.
       
 (DIR) Saisoneröffnung am Gorki-Theater Berlin: Beethoven und Teufelsaustreibung
       
       Cem Kaya inszeniert am Berliner Gorki-Theater mit „Pop, Pein, Paragraphen“
       eine Videovorlesung. Die beleuchtet das komplexe deutsch-türkische
       Verhältnis.
       
 (DIR) Theaterstück über den Donbass: „Wie konnten wir nur so naiv sein?“
       
       „DONEZK.UA“ vermittelt eindringlich, was für die Menschen in Donezk Krieg
       und Okkupation seit 2014 bedeuten. Der TD Berlin zeigte das Theaterstück.
       
 (DIR) Theaterfestival FIND: Auf der Bühne eine Existenz
       
       Das Festival Internationale Neue Dramatik (FIND) an der Berliner Schaubühne
       beschäftigt sich mit dem britischen Autor und Regisseur Alexander Zeldin.
       
 (DIR) „Malina“ und „hildensaga“ in Berlin: Gefangen in Erwartungsmustern
       
       Frauen werden zum Verschwinden gebracht. Davon erzählen zwei
       Theater-Inszenierungen, „Malina“ und „hildensaga. ein königinnendrama“.
       
 (DIR) Zum Tod von René Pollesch: „Ich kann allein nicht denken“
       
       Stirbt jemand, hinterlässt er eine Leerstelle: Ein paar Gedanken zum
       verstorbenen Volksbühnen-Indendanten René Pollesch von einem Wegbegleiter.
       
 (DIR) Aufklärungstheater am TD: Die Ressource Boden
       
       „Wem gehört das Land?“ Helge Schmidt und Team suchen im TD Berlin nach
       Antworten auf diese Frage. Das Recherchestück fordert volle Aufmerksamkeit.
       
 (DIR) Auswahl des Berliner Theatertreffens: Solo für Lina Beckmann
       
       Die Auswahl für das Berliner Theatertreffen steht fest. Zum ersten Mal ist
       auch das Theaterhaus Jena zu Besuch.
       
 (DIR) Correctiv-Recherche im Theater: Es braucht Aufklärung für alle
       
       Die Lesung der Correctiv-Recherche im Berliner Ensemble diente der
       politischen Aufklärung. Doch sie richtete sich nur an das
       Bildungsbürgertum.
       
 (DIR) Performance im HAU: Rauschendes Fest für die Sinne
       
       Wallende Stoffbahnen bekommen bei der neuen Performance von Showcase Beat
       Le Mot im HAU eine Hauptrolle. Einiges erschließt sich erst im Nachhinein.
       
 (DIR) Ken-Kesey-Klassiker Gefängnis: Epos des individuellen Widerstands
       
       Das Gefangenentheater aufBruch spielt „Einer flog über das Kuckucksnest“.
       Die Inszenierung in der JVA Plötzensee ist atmosphärisch dicht.
       
 (DIR) Inklusives Theater: Zirkus der Luftgeister
       
       Das Theater RambaZamba bespielt seinen „Aerocircus“ im Haus der Berliner
       Festspiele. Dabei denkt es über das Verschwinden des Menschen nach.
       
 (DIR) Theaterstück zu iranischer Geschichte: Pauker der Revolution
       
       Alireza Daryanavard inszeniert am Berliner Ensemble einen Abriss iranischer
       Revolutionsgeschichte. Wie viele Generationen müssen noch scheitern?
       
 (DIR) Theaterstück „Hotel Utopia“: „Sprachkurse, Ebene 3“
       
       Christiane Mudras „Hotel Utopia“ zeigt den Alltag Asylsuchender im Berliner
       Flughafen Tempelhof. Die Inszenierung ist teils überfrachtet.
       
 (DIR) Festival für Objekttheater: Ein Besen macht Furore
       
       Alltagsgegenstände und Reinigungsgeräte werden beim „Theater der Dinge“ zu
       Stars. Das Festival in der Schaubude legt den Fokus auf unbelebte Objekte.