# taz.de -- TV-Serien
       
 (DIR) Serie „How To Kill Your Sister“: Sterben hat keine Logik
       
       Die belgisch-deutsche Serie „How to Kill Your Sister“ erzählt vom Tod, ohne
       dass einem das Lachen vergeht. Aber Wut ist auch dabei – auf die Männer.
       
 (DIR) Serie „Monarch: Legacy of Monsters“: Godzilla und King Kong, aber anders
       
       Die Apple-Serie „Monarch: Legacy of Monsters“ schreibt das
       Godzilla-King-Kong-Universum fort – mit Großstadt-Hipstern statt Militär.
       
 (DIR) „Twin Peaks“ auf arte: Mit Männern leben
       
       „Twin Peaks“ mit dem Wissen um den Pelicot-Prozess wiedergesehen, ist noch
       ein Stück unheimlicher. Oder sagen wir besser: realistischer?
       
 (DIR) Große Gefühle bei Disney+: Ohne Liebe auf den ersten Blick
       
       „Love Story“ erzählt die Kennedy jr.- Bessette-Liebesgeschichte neu.
       Trotzdem kriegt man davon nicht genug. Deswegen der Hinweis: Vorsicht,
       Spoiler!
       
 (DIR) Neue Serien auf der Berlinale: Inseln, Intrigen und Immobilienhaie
       
       Die Berlinale setzt in ihrem Serienprogramm auf europäische Produktionen.
       Gänzlich abwesend waren aber große Highlights. Vier Serien im Porträt.
       
 (DIR) Deutsche HBO-Serie „Banksters“: Banker als Bankräuber
       
       Mit „Banksters“ präsentiert HBO seine erste deutsche Serie. Sie ist
       schauspielerisch und im Setting überzeugend, doch im Dialog etwas witzlos
       und lahm.
       
 (DIR) Neuauflage der „Muppet Show“ auf Disney+: Die Kunst des zeitlosen Unsinns
       
       50 Jahre nach dem Original feiern Kermit & Co. bei Disney+ ein Comeback –
       überraschend werkgetreu, nostalgisch und doch erstaunlich zeitgemäß.
       
 (DIR) Neue Spionagethriller auf Wow und Prime: Der Feind im Inneren
       
       „Ponies“ und die neue Staffel von „The Night Manager“ zeigen:
       Spionageserien boomen wie lange nicht – auch in Deutschland. Doch warum
       eigentlich?
       
 (DIR) Serie über erste Influencer-Generation: Likes für die Leerstelle
       
       Noch vor Tiktok formten Blogs die ersten Internet-Karrieren. Die Serie
       „Requiem für Selina“ erzählt vom Aufstieg und Fall einer Außenseiterin.
       
 (DIR) Streamer Wow ohne HBO-Inhalte: Schlechter Gesamtcharakter
       
       Nach dem Start von HBO Max in Deutschland wollen viele Nutzer:innen weg
       von Skys Streaming-Anbieter Wow. Doch das dürfte gar nicht so einfach sein.
       
 (DIR) Serie „Ein mächtiger Gegner“ auf Arte: Keine Zeit für einen Quickie
       
       Eine junge Anwältin löst sich in der Serie „Ein mächtiger Gegner“ (Arte)
       von Karriereträumen und kämpft gegen einen skrupellosen Bergbau-Konzern –
       ohne Subtilität.
       
 (DIR) HBO-Serie „The Pitt“: Emergency Room im Turbomodus
       
       Der Streamingdienst HBO Max startet in Deutschland. Deren rasante Serie
       „The Pitt“ erzählt eine 15-Stunden-Schicht in der Notaufnahme fast in
       Echtzeit.
       
 (DIR) Bonusfolge von Stranger Things?: Lukratives Spiel mit der Hoffnung
       
       Was der Hype um eine vermeintliche Bonus-Episode mit Marktmanipulation zu
       tun hat. Oder wie nennen wir’s, wenn 15 Millionen Dollar umgesetzt werden?
       
 (DIR) Belgische Serie „The Best Immigrant“: Flämisch spielen
       
       Eine satirische Serie nimmt den rechten Remigrationsdiskurs mit einer
       fiktiven Gameshow ins Visier. Inzwischen wurde sie von der Realität
       eingeholt.
       
 (DIR) Spekulative TV-Serien über Mozart: Angenehm respektlos
       
       Zwei neue Serien über Mozarts Leben und Wirken verdrehen die reale
       Kulturgeschichte und widmen sich den Frauen im Umfeld des Komponisten.
       
 (DIR) TeleVisionale in Weimar: Ein neuer Anwärter für die Kulturhauptstadt
       
       Weimar im Rampenlicht: Diese Woche fand die TeleVisionale statt, zudem wird
       die Stadt Standort für den Medienrat. Bei dem gab es nun Überraschendes.
       
 (DIR) Serie „Smillas Gespür für Schnee“: Immer noch dem Schnee auf der Spur
       
       Die Serie ist ein Remake des Klassikers und spielt im Jahr 2040.
       Science-Fiction aus dem verschneiten Kopenhagen und dem ewigen Eis
       Grönlands.
       
 (DIR) Letzte Staffel von „Stranger Things“: Die Nostalgie-Therapie
       
       Die Erfolgsserie „Stranger Things“ zeigt, wie Outsider-Kids den Horror
       tragen, den Erwachsene produzieren. Warum uns das so magisch anzieht.
       
 (DIR) HBO-Serie „The Chair Company“: Der weiße Mann als Opfer
       
       In „The Chair Company“ zeigt Tim Robinson den alltäglichen Wahnsinn eines
       Verschwörungsopfers. Die Serie setzt die US-Vorstadthölle genial in Szene.
       
 (DIR) Robin-Hood-Serie auf MGM+: Sachse und Normannentochter
       
       Robin Hood erscheint als Serie: In zehn Folgen zeigt MGM+ den Mythos mit
       Fokus auf einer politisch-herausfordernden Liebesgeschichte.
       
 (DIR) Neue „The Witcher“-Staffel: Zu wenig Grunz und Brummel
       
       Die Fantasy-Saga „The Witcher“ geht in die vierte und vorletzte Staffel.
       Taugt die Sache ohne Brummbär Henry Cavill noch zum schönen Schlummern?
       
 (DIR) Arte-Serie „Ana und Oscar“: Millennial Love-Story aus Spanien
       
       Die spanische Serie „Ana und Oscar“ erzählt von einer komplizierten
       Liebesbeziehung: Schlaglichtartig über mehrere Jahre. Ungemein realistisch
       und nah.
       
 (DIR) Apple-TV-Serie „Down Cemetery Road“: Ohne Märtyrerinnentum
       
       In „Down Cemetery Road“ ermitteln Ruth Wilson und Emma Thompson in Oxford,
       nach einer Romanvorlage von Mick Herrons – mit viel Witz und noch mehr
       Biss.
       
 (DIR) Das Ende zweier Ären: Was „Downton Abbey“ und die taz verbindet
       
       „Downton Abbey“ verabschiedet sich im Kino, die taz vom Papier – beide
       schlugen sich tapfer durch und zeigen: Adel verpflichtet. Haltung auch?
       
 (DIR) Krimi-Serie „Reykjavik 112“ auf Arte: Morde mit Aussicht
       
       „Reykjavik 112“ verbindet nordische Krimi-Brutalität mit beißender
       Systemkritik. Polizei, Patriarchat und Provinz werden gleichermaßen
       seziert.
       
 (DIR) ARD-Serie „Hundertdreizehn“: Die Toten und die Lebenden
       
       Die gelungene Serie „Hundertdreizehn“ dreht sich um die Folgen eines
       Verkehrsunfalls. Erzählt mit kitschigen Elementen, aber ohne Zeigefinger.
       
 (DIR) ARD-Serie „Naked“: Ausbruch im Ersten
       
       Zwischen Lust und Kontrollverlust: Mit der Serie „Naked“ wagt die ARD ein
       ungewöhnlich komplexes Drama über Sexsucht.
       
 (DIR) Serie South Park: Hadern mit dem Realitätsprinzip
       
       Seit 1999 gibt es „South Park“ auf deutschen Bildschirmen. Gerade ist die
       27. Staffel angelaufen und der Zeitgeist ist immer noch dabei.
       
 (DIR) Böses Internat: Gegenwart auf höchstem Niveau
       
       In der Netflix-Serie „Wayward“ geht es um Erziehungshorror in einem Milieu,
       das sich selbst für gut hält. Eigentliches Ereignis ist aber Mae Martin.
       
 (DIR) Serie „Faithless“ bei Arte: Kleine Perle in rauer See
       
       Die Serie „Faithless“ basiert auf einem Ingmar-Bergman-Drehbuch über Leid
       und Leidenschaft der Liebe. Ein gelungenes Remake.
       
 (DIR) Synchronisierung in Deutschland: Kuck mal, wer da spricht
       
       Deutsche sehen Serien und Filme noch immer oft in der Synchronfassung. Aber
       kann die Wertschätzung einer Kunst ihre Zukunft sichern?
       
 (DIR) Call My Agent Berlin: Die Agenten der Stars sind die Stars
       
       In „Call My Agent Berlin“ zeigen sich deutsche Fimpromis mal
       selbstironisch. Das geht in gar nicht so wenigen Momenten sogar ganz gut.
       
 (DIR) „The Morning Show“ wird unpolitischer: Seifenoper statt Politik
       
       Die vierte Staffel der Serie „The Morning Show“ verliert das Politische aus
       den Augen. Damit verschenkt sie ihr größtes Kapital: den Mut zur Reibung.
       
 (DIR) Das Ende von „Sex and The City“: Das feministische Vermächtnis von Carrie Bradshaw
       
       Eine Ära geht zu Ende: Die letzte Folge „And Just Like That“ läuft. Damit
       findet das „Sex And The City“-Imperium sein Ende. Eine Verneigung
       
 (DIR) Netflix-Serie „Marked“: Ein Ass im Ärmel
       
       Die südafrikanische Netflix-Serie „Marked“ erzählt vom prekären Leben in
       Soweto. Eine Geldtransporter-Fahrerin wird darin selbst zur Räuberin.
       
 (DIR) Serie „Adults“ bei Disney: Zwischen Sex, fehlender Krankenversicherung und Abschiebung
       
       Die Sitcom „Adults“ hat das Potenzial, das „Friends“ der Gen Z zu werden.
       Doch nicht alles spricht dafür, dass es auch eine zweite Staffel geben
       wird.
       
 (DIR) Quizshow „University Challenge“: Sich mal richtig dumm fühlen
       
       Bei der Quizshow „University Challenge“ treten die Schlausten Menschen
       Englands gegeneinander an. Gerade läuft bereits die 55. Staffel
       
 (DIR) „Cat’s Eyes“ im ZDF: Rebellisches Geschwistertrio auf Raubzug
       
       Drei Schwestern werden kriminell, um den Mord ihres Vater aufzuklären. Das
       ist manga-mäßig zackig erzählt und es gibt eine Menge Paris zu sehen.
       
 (DIR) „The German“ mit Oliver Masucci: „Die Alten hier lachen nie“
       
       In der preisgekrönten Serie „The German“ geht es um das Schweigen der
       Überlebenden der Shoa. Doch dann wird alles sehr offen, bedrohlich
       gegenwärtig.
       
 (DIR) Hulk Hogan ist tot: Wrestling-Legende, Actionheld, Trump-Unterstützer
       
       Er war das Gesicht des US-Wrestlings und eine umstrittene Figur der
       Pop-Kultur. Jetzt ist Hulk Hogan mit 71 Jahren gestorben.
       
 (DIR) Netflix-Serie „Too Much“: Zu viel schlecht
       
       „Girls“-Erfinderin Lena Dunham kehrt mit „Too Much“ zurück. Doch statt Witz
       und Romantik bedient die Serie in Klischees.
       
 (DIR) ZDFneo-Serie „Nighties“: Die Loser der Nacht
       
       In „Nighties“ kämpft sich das Personal eines Hotels durch skurrile
       Nachtschichten. Dabei dürfen sie auch mal an den Herausforderungen
       scheitern.
       
 (DIR) Deutsche Comedy-Serie: Wenn alles kippt
       
       In der ARD-Serie „Warum ich?“ kippen Alltagssituationen ins Absurde. Die
       sechs Geschichten sind so klug wie witzig inszeniert – und massentauglich.
       
 (DIR) Serie „Solange wir lügen“: Reich, schön, flach
       
       Amazon verfilmt den Jugendroman-Hit „Solange wir lügen“. Fans dürften sich
       freuen, doch die gezeigte Welt der Reichen ist voller Klischees.
       
 (DIR) Apple-TV-Serie „Das ist kein Karton!“: Mit viel Fantasie
       
       In der Serie „Das ist kein Karton!“ wird Kindern die Kraft der Fantasie
       gezeigt, indem ein Karton alles werden kann – sogar ein Dinosaurier-Ei.
       
 (DIR) Krimiserie „Dept. Q“ auf Netflix: Slow Horses für Schotten
       
       „Dept. Q“ ist eine Krimiserie aus dem Motiv-Baukasten: Schlecht gelaunter
       Cop, coole Polizeipsychologin, zynische Vorgesetzte. Spaß machts trotzdem.
       
 (DIR) Serie „Sirens“ mit Juliane Moore: Männer, Macht, Milliarden
       
       ​In der Serie „Sirens“ geht es um Care-Arbeit, Klassenunterschiede,
       familiäre Traumata und ausbeuterische Arbeitsverhältnisse. Alles drin also?
       
 (DIR) Die Wahrheit: Leben retten mit Flirten
       
       In Krankenhausserien geht es immer nur um zwei Dinge, die erstaunlich gut
       und ausgeruht aussehende Fernsehärzte und -ärztinnen perfekt beherrschen.
       
 (DIR) Serie „Étoile“: Pirouetten im Hintergrund
       
       Die Amazon-Prime-Serie „Étoile“ handelt vom Ballett – und verpasst es
       trotzdem Pliés, Jetés und Pirouetten im hohen Ausmaß zu zeigen.
       
 (DIR) Kochen in Napoléons Zeiten: Erotik über Kulinarik
       
       Die neue Apple TV+-Serie „Carême“ entführt ins kulinarische Frankreich –
       und macht genussvolles Essen zu einer feministischen Angelegenheit.