# taz.de -- Alle Artikel von Wilfried Hippen
(DIR) Meereskundler über das 1,5-Grad-Ziel: „Wir denken ja immer noch, wir sind hier vorbildlich“
Andreas Oschlies erforscht, wie Kohlendioxid aus der Atmosphäre zu holen
wäre. Er hält das Pariser Klimaziel für erreichbar.
(DIR) Dokus „Hiddensee“ und „Salz und Wasser“: Ostseestrand und Südpolgletscher
Mit „Hiddensee“ von Annekatrin Hendel sowie „Salz und Wasser“ von Ines
Reinisch kommen gleich zwei Dokumentarfilme mit maritimen Themen in die
Kinos.
(DIR) Hamburger Lesefest „Sorbet“: „Mit Essen und Trinken kann man Literatur sinnlicher machen“
Von Kuchen, Cocktails und Lieferdiensten: Das Hamburger Lesefest „Sorbet“
präsentiert Texte, die direkt oder indirekt mit Kulinarik zu tun haben.
(DIR) Bestatter über Angsthürden und Abschied: „Wir verdienen mit dem Tod anderer Menschen unser Geld“
Bestatter Luis Bauer hat auf TikTok mehr als 1.300.000 Follower. Bei der
jüngeren Generation, sagt er, geht der Trend weg von der schwarzen Trauer.
(DIR) Festivalleiter über Ausdrucksformen: „Rhythmus ist eine Art von Urkraft“
Beim „Überschlag“-Festival werden Grenzen ausgelotet. Schlagzeuger, sagt
Festivalleiter Philipp Kohnke, sind Pioniere eines erweiterten
Musikbegriffs.
(DIR) Beseitigung von Wikingerlegenden: „Archäologie und Mythos gehen weit auseinander“
Historiker Oliver Auge tritt für ein erneuertes Wikinger-Bild ein: Die
übten Piraterie als zeitlich befristete Tätigkeit in der Jugend aus.
(DIR) Schauspieler über Kunstfigur: „Lilo Wanders hat eine Schutzfunktion für mich übernommen“
Ernie Reinhardt spielt seit 37 Jahren Lilo Wanders. Wie aus einer
Theaterfigur ein Seelentröster wurde und warum er lieber als Lilo auftritt.
(DIR) Soziologe über Nationalismus: „Viele wollen Teil von etwas sein, ohne selber etwas dafür zu tun“
Bei der WM projizieren Menschen ihren Nationalstolz auf die Mannschaften.
Doch Nationalismus kann seine Versprechen nie halten, sagt Thorsten Mense.
(DIR) Regisseur über iranischen Exil-Film: „Ein Kind kann zu einem Mörder heranwachsen“
Parviz Sayyad hat vor über 40 Jahren einen Film über die iranische Republik
gedreht. Damals hoffte er noch, dass das Regime bald fallen würde.
(DIR) Chormitgründerin über Gesang und Protest: „Bedürfnis danach, etwas zusammen zu machen“
Der Feministische Streikchor Braunschweig tritt bei Demos und
Stadtteilfesten auf. Hannah Güse will sich auch in den Kommunalwahlkampf
einmischen.
(DIR) Sterbebegleiterin über Abschiednehmen: „Als würde man Schinken in ein Piranhabecken halten“
Wenn Charlotte Wiedemann über das Thema Sterben spricht, rennen ihr die
Leute die Bude ein. Für viele sei das ein blinder Fleck gewesen.
(DIR) Professor*in über Klassismus: „Armutsbetroffene Menschen sterben früher“
Francis Seeck erforscht, wie Menschen wegen Klassenherkunft und
Klassenpositionen diskriminiert werden und wie Klasse über Lebenschancen
entscheidet.
(DIR) Kulturmanagerin über Musikfestival: „Hier kann man kurdische Musik neben Heavy Metal hören“
Die „Fête de la Musique“ findet gleichzeitig in verschiedenen Städten
statt. Sie soll ein weltoffenes Fest sein, möglichst draußen und kostenlos.
(DIR) Erwachsener Lego-Fan über sein Hobby: „Es herrscht der Konsens, Gewaltverherrlichung zu vermeiden“
Michael Schmundt und seine Vereinskollegen bauen aufwendige Modelle aus
Lego. Das ist mal Ausgleich zur Arbeit, mal Traumabewältigung, sagt er.
(DIR) König Boris übers St.-Pauli-Fan-Dasein: „Bier trinken und rumpöbeln gehört schon dazu“
Fettes-Brot-Musiker Boris Lauterbach stellt ein Buch über seine Liebe zu
St. Pauli vor. Leidensfähigkeit spielt bei dieser Passion eine Hauptrolle.
(DIR) Bestsellerautor über Einzeller: „Bakterien können hochintelligent sein“
Peter Wohlleben berichtet über Bakterien, deren erstaunliche Eigenschaften
und wie sie die Welt beeinflussen.
(DIR) Regisseur über Rassismus: „Die Fremdheit zerfrisst einen irgendwann“
Mit „Noah“ hat Regisseur Ali Tamim einen Film über rassistische
Polizeigewalt gemacht. Der Plot wurde real, als in Oldenburg Lorenz A.
erschossen wurde.
(DIR) Forscherin über Politik und Emotionen: „Jede politische Debatte ist emotional“
Die Neurowissenschaftlerin Maren Urner findet, dass die Politik Gefühle
stärker berücksichtigen sollte, sonst fühlten sich viele nicht gehört.
(DIR) Astrophysiker über außerirdisches Leben: „Intelligente Schildkröten sind auch etwas Lustiges“
Auf Planeten in anderen Planetensystemen gibt es dauerhaft flüssiges
Wasser. Deshalb ist dort auch Leben möglich, sagt Wolfgang J. Duschl.
(DIR) Podcasterin über Frauen im NS-Widerstand: „Wir zeigen, dass Einzelpersonen viel ausrichten können“
Diana Ringelsiep und Sabrina Waffenschmidt stellen Frauen vor, die sich
gegen die Nazi-Diktatur wehrten. Darunter sind auch völlig Unbekannte.