# taz.de -- Alle Artikel von Wilfried Hippen
(DIR) Friedensforscher über Aufrüstung: „Man darf die Utopie nicht komplett aus dem Auge verlieren“
Friedensforscher Ulrich Kühn hält Aufrüstung derzeit für notwendig. Er
fragt sich aber: kommen wir da jemals wieder raus?
(DIR) Geschlechtersensible Medizin: „Es gibt einen riesigen blinden Fleck“
Die Medizin muss geschlechtersensibler werden, sagt die Ärztin Sylvia
Stracke. Denn der männliche Körper gilt in der Forschung noch immer die
Norm.
(DIR) Fotograf über Nachfolger der Dia-Show: „Das Medium ist völlig anachronistisch“
Die goldene Zeit der Reisevorträge begann in den frühen 1980ern. Der
Fotograf Michael Martin ist immer noch dabei und geht mit seinen Bildern
auf Tour.
(DIR) Ausstellung über Weihnachtsfeierkultur: „Das erste Weihnachten ohne Pappi“
Private Weihnachtsfotos aus den Jahren 1896 bis 1996 geben einen Einblick
in bremische Wohnzimmer. Hans-Jürgen Jung über wegbrechende Konventionen.
(DIR) Abhängigkeit von Tech-Konzernen: „Am Tropf einer politisch instrumentalisierten Industrie“
Zwischen Google und Microsoft: Europa hat es verpasst, sich von den USA und
China digital unabhängig zu machen, meint der Soziologe Philipp Staab.
(DIR) Nachdenken über Bullshit: „Es geht um die Kulturtechnik des Differenzierens“
Die Philologin Gyburg Uhlmann schlägt vor, Rhetorik-Theorie der Antike zu
nutzen, um Bullshit, Fake News und KI-Fälschungen zu begegnen.
(DIR) Autorin über Konflikte um Böden: „Wir gefährden die Grundlage unseres Lebens“
Konflikte um das Eigentum an Grund und Boden spitzen sich nicht nur
aufgrund des Wohnraummangels zu, sagt Christiane Grefe. Doch es gibt
Lösungsansätze.
(DIR) Biologin über Hochsensibilität: „Ich kann die Atmosphäre im Raum erkennen“
Hochsensibilität kommt nicht nur bei Menschen vor, auch bei Tieren. Es
profitiert die ganze Gruppe, sagt die hochsensible Biologin Vera
Steisslinger.
(DIR) Rechtsruck in Videospiel-Communities: „Kulturkampf wird auch im Gaming ausgetragen“
Beim Gaming zeigt sich, dass es gesellschaftlich einen Rechtsruck gibt.
Sozialwissenschaftlerin Stürenberg über Rechtsradikale als Zielgruppe.
(DIR) Nordische Filmtage Lübeck: Traurig, aber schön
Ein Hang zu Melancholie zeichnet das Programm der Nordischen Filmtage
Lübeck aus. Das skandinavisch-baltische Kino ist ein Krisenseismograf.
(DIR) Umgang mit kolonialem Erbe in Hannover: „Das genügt nicht“
Koloniale Vergangenheit, rassistische Gegenwart: Der Hannoveraner Abayomi
Oluyombo Bankole ruft zu mehr Widerspruch gegen rassistische Tendenzen auf.
(DIR) Wissenschaftlerin über Öko-Horror-Roman: „Der Klimawandel hat etwas Monströses an sich“
Im Roman „Auslöschung“ schlägt die Umwelt zurück. Sonka Hinders über sich
auflösende Grenzen – zwischen Ländern, aber auch zwischen Mensch und Natur.
(DIR) Altphilologe über Hoffnung: „Die Jungen und die Betrunkenen hoffen“
Heute gilt Hoffnung als Tugend, als Haltung, als etwas Gutes in der
Zukunft. Dabei war sie mal negativ besetzt. Altphilologe Jonas Grethlein
über diesen Wandel.
(DIR) Queerfilmfestivals in Norddeutschland: Nebenbei nonbinär
Bei den norddeutschen Queerfilmfestivals laufen Filme, in denen das Thema
Queerness unausgesprochen bleibt. Die Gründe dafür sind unterschiedlich.
(DIR) das wird: „Manchmal kippt es in ein Rachebedürfnis“
Die Grundprinzipien des Strafrechts werden heute in der gesellschaftlichen
Debatte immer mehr vergessen, sagt Strafrechtlerin Susanne Beck
(DIR) Filmfest Osnabrück : Mit der Gitarre in die Unterwelt
Queere Punks in Malaysia, illegale Ballonkunst in Brasilien und litauische
Bohème: Ein Schwerpunkt beim Filmfest Osnabrück sind Subkulturen.
(DIR) Autorin über Fitnessstudio-Roman „Gym“: „Schmerz spielt beim Training eine Rolle“
Verena Keßler hat ihren Roman „Gym“ in einem Fitnessstudio angesiedelt.
Ihre Protagonistin durchlebt dort die Abgründe der Selbstoptimierung.
(DIR) Journalistin über Gesprächskultur: „Wir suchen aktiv das Blöde am Anderen“
Catherine Newmark will die Gesprächskultur entgiften. Am Schauspiel
Hannover hat sie die Gesprächsreihe „Chronik der laufenden Entgleisungen“
initiiert.
(DIR) Dokumentarfilm „Pink Power“: Mehr als nur paddeln
Der Dokumentarfilm „Pink Power“ dreht sich ums friesische Drachenbootteam
der „Küsten-Pinkies“. Alle Besatzungsmitglieder sind
Brustkrebspatientinnen.
(DIR) Journalist über Kunst zur Aufklärung: „Das Wichtigste an der Kunst ist, wie auf sie reagiert wird“
Jean Peters vom Recherchekollektiv „Correctiv“ diskutiert darüber, wie man
mit Hilfe der Kunst über politische Gewalt aufklären kann.