# taz.de -- Alle Artikel von Klaus Hillenbrand
(DIR) AfD-Kranz bei NS-Gedenken: Mach mit, wirf's weg
Die AfD instrumentalisiert das Gedenken an das Hitler-Attentat, Tobias
Korenke wollte ihr das nicht durchgehen lassen. Dafür gebührt ihm unser
Dank.
(DIR) Restitution von NS-Raubkunst: Kehrtwende in Bayern
Die Erben des jüdischen Kunsthändlers Alfred Flechtheim erhalten nun doch
die Bronzebüste „Fernande/Beatrice“ von Picasso zurück. Ein Anfang?
(DIR) NSDAP-Mitgliedskarteien: Echte Aufklärung oder Beruhigungspille?
Halb Deutschland informiert sich gerade, ob Uropa Ernst oder Großtante Erna
bei den Nazis mitgemacht haben. Warum dahinter mehr als nur Neugier steckt.
(DIR) Jüdische Privatfotografie: Die Verfolgung im Kaffeegarten
Es scheinen auf den ersten Blick Fotos des Alltags zu sein. Doch sie
dokumentieren die Flucht von Juden in der Nazizeit. Robert Müller-Stahl hat
sie untersucht.
(DIR) Mahnmal für NS-Opfer der Zeugen Jehovas: Ein Baumstamm aus Bronze
Die Zeugen Jehovas lehnten Hitlers Regime und den Kriegsdienst ab. An ihre
Verfolgung durch die Nazis erinnert nun ein Mahnmal im Berliner Tiergarten.
(DIR) NS-Wachmann im Visier: Späte Verfolgung von Nazi-Verbrechen in Ostwestfalen
Bis zu 70.000 Todesopfer: Die Staatsanwaltschaft Dortmund bestätigt
Ermittlungen im Zusammenhang mit Verbrechen im NS-Kriegsgefangenenlager
Senne.
(DIR) Israel und Donald Trump: Vom Bumerang getroffen
Israels Ministerpräsident Netanjahu ist der Verlierer im
US-amerikanisch-iranischen Waffenstillstandsabkommen. Das enge Bündnis mit
Trump rächt sich nun.
(DIR) Plan für Restitutionsgesetz: Steht alles still, wird es schwer mit der Gerechtigkeit
Kulturstaatsminister Weimer will ein Restitutionsgesetz. Damit könnte im
Fall von NS-Raubgut auch der Privatbesitz angetastet werden. Das ist so
heikel wie lähmend.
(DIR) Schwerer Vorwurf gegen Fondation Beyeler: Stellt das Museum NS-Raubkunst aus?
Die Baseler Fondation Beyeler zeigt aktuell ein Aquarell von Paul Cezanne.
Es gehörte einem jüdischen Sammler – bis zum Nazi-Einmarsch in Paris.
(DIR) Gedenken zum Tag der Befreiung: Beflügelnde Innenansichten
Türen in eine schmerzhafte Vergangenheit: Wie Terry Mandel aus San
Francisco die Geschichte ihrer jüdischen Familie in Köln aufarbeitet.
(DIR) Gedenken zum Kriegsende am 8. Mai: Widerstand auf 16,2 Quadratzentimetern
Eine Sonderbriefmarke erinnert an die ermordete jüdische
NS-Widerstandskämpferin Eva Mamlok. Im Herbst wird der Kreuzberger
Blücherplatz nach ihr benannt.
(DIR) Denkmal für ermordete Polen in Berlin: Entscheidung über Polen-Denkmal in diesem Jahr
Kulturstaatsminister Weimer will das Denkmal zur Erinnerung an die
deutschen Verbrechen an Polinnen und Polen zwischen 1939 und 1945 rasch
bauen lassen.
(DIR) SchülerInnen machen NS-Ausstellung: Lehrstunde mit Hélène Fauriat
Wo NS-Zwangsarbeiter schufteten, entsteht in Schönefeld ein Gymnasium.
Schüler:innen sind der Sache nachgegangen – daraus wurde eine
Ausstellung.
(DIR) 100 Jahre Lufthansa: Nur die halbe Wahrheit
Die wichtigste deutsche Fluggesellschaft feiert ihr 100. Jubiläum. Wie
schön – wenn da nur nicht ein paar dunkle Kapitel in der Geschichte wären.
(DIR) Berliner Ausstellung zum Holocaust: Woher das eigene Familiensilber wohl stammen mag
Die „Topographie des Terrors“ widmet sich der Frage, wie weit das Wissen um
den Holocaust an den Juden in der deutschen Bevölkerung verbreitet war.
(DIR) Digitalisierte NSDAP-Akten: Die Suche nach dem Nazi-Opa führt über Washington
Die National Archives der USA haben die Mitgliedsdatei der NSDAP online
gestellt. Die Nutzung stößt an Grenzen und beweiskräftig ist sie auch nicht
immer.
(DIR) Mordvorwurf gegen Wachmann: Der letzte Beschuldigte
Mehr als 20.000 Kriegsgefangene kamen im NS-Lager Hemer einst zu Tode.
Gegen den ehemaligen Wachmann E. wird nun ermittelt. Doch die Zeit ist
knapp.
(DIR) Weimers Kampf gegen Literatur: Keine Kultur, kein Konservativer
In die Deutsche Nationalbibliothek gehören gedruckte Bücher. Kurz vor der
Leipziger Messe bringt Weimer die komplette Branche gegen sich auf.
(DIR) Auf Spuren einstigen jüdischen Lebens: Straßenschilder der Erinnerung
Seit dieser Woche weisen Markierungen auf das vernichtete Zentrum des
östlichen Judentums im Scheunenviertel in Berlin-Mitte hin.
(DIR) Initiative für NS-Gedenken in Grunewald: Ein kleines Haus für die Erinnerung
Architekt Wolfgang Göschel will am S-Bahnhof Grunewald ein Haus zu einem
Lernort neben der Gedenkstätte für die Deportation der Berliner Juden
machen.