# taz.de -- Schwerpunkt 9/11
       
 (DIR) Chinas Aufstieg seit 2001: Von der Goldgrube zum Konkurrenten
       
       Der WTO-Beitritt war zentral für Chinas Entwicklung. Der Westen träumte vom
       „Wandel durch Handel“, Xi Jinping aber seinen „chinesischen Traum“.
       
 (DIR) 25 Jahre 9/11: Der Ausnahmezustand ist heute Normalzustand
       
       Die anfängliche Reaktion auf den 11. September hat eine gefährliche
       Eigendynamik entwickelt. Kontrollinstanzen gerieten zunehmend ins Abseits.
       
 (DIR) Antimuslimischer Rassismus: Der Blick, der bis heute wirkt
       
       Vor 25 Jahren löste 9/11 eine Welle an Rassismus aus. Die Folgen sind bis
       heute spürbar und haben viele muslimische Identitäten geprägt.
       
 (DIR) 25 Jahre nach 9/11: Der langsame Niedergang al-Qaidas
       
       25 Jahre nach dem 11. September spielt das Terrornetzwerk al-Qaida in der
       arabischen Welt kaum noch eine Rolle. Die Region beschäftigt heute vor
       allem die Palästinafrage.
       
 (DIR) New York City 25 Jahre nach 9/11: Anschlag auf ein Lebensgefühl
       
       Neoliberales Luxusprojekt: Die Turbo-Gentrifizierung nach dem 11. September
       hat die New Yorker von ihrer eigenen Stadt entfremdet.
       
 (DIR) 2001 ff.: Der permanente Ernstfall
       
       Die Sicherheitsgesetze, die nach den Anschlägen vom 11. September kamen,
       haben den Fokus auf Prävention verschoben. Sie gelten bis heute.
       
 (DIR) Muslimfeindlichkeit nach 9/11: Plötzlich waren wir alle gemeint
       
       Die Anschläge vom 11. September 2001 brachten im Westen ein neues Feindbild
       hervor. Schnell standen Muslim*innen unter Generalverdacht.
       
 (DIR) Aufstieg der Islamophobie nach 9/11: Im Schatten des Generalverdachts
       
       Seit dem 11. September 2001 haben Vorurteile gegen Muslime massiv
       zugenommen. 25 Jahre später kommen Muslime selbst im politischen Mainstream
       an.
       
 (DIR) Alltag nach dem 11. September: Ständig unter Verdacht
       
       Was macht es mit Menschen, wenn sie plötzlich beweisen müssen, dass sie
       keine Täter sind? Burak Yılmaz, Bilal Bahadır und Khushwant Singh erzählen.
       
 (DIR) 25 Jahre 9/11: Die Suche nach den Opfern geht weiter
       
       Nicht mal die Hälfte der Menschen, die in den Trümmern des World Trade
       Centers starben, sind identfiziert. Die Witwe Monica Iken-Murphy hat
       trotzdem Hoffnung.
       
 (DIR) 11. September und Verschwörungsmythen: Zweifeln, Raunen, Umsturz
       
       Als die Türme fielen, öffnete das Internet dem Misstrauen ganz neue
       Möglichkeiten. Bis zum Verschwörungsglauben, der die autoritäre Revolte
       befördert.
       
 (DIR) 25 Jahre nach 9/11: Rudy Giuliani nimmt es persönlich
       
       Der frühere New Yorker Bürgermeister stört sich an der Anwesenheit des
       aktuellen Stadtoberhaupts Zohran Mamdani beim Gedenkakt an diesem Freitag.
       
 (DIR) Nach Trump-Gratulation an AfD: Merz verschiebt Telefonat mit US‑Präsidenten
       
       Lange war ein Telefonat des Kanzlers mit dem US-Präsidenten zum 25.
       Jahrestag der Anschläge vom 11. ‌September 2001 vereinbart. Nun findet es
       doch nicht statt.
       
 (DIR) Wochentaz-Podcast: Wie aus 9/11 eine Verschwörung wurde
       
       Seit 25 Jahren glaubt Matt Campbell an einen Inside Job. Wie konnte es so
       weit kommen? Und: Unterwegs in Halle-Neustadt.
       
 (DIR) Bundeswehrstart in Afghanistan: Geheim und ohne Mandat
       
       25 Jahre nach den Anschlägen vom 11. September 2001 zeigt eine Recherche:
       Spezialkräfte sind damals ohne Zustimmung des Bundestags aufgebrochen.
       
 (DIR) Trumps Steuer- und Ausgabengesetz: Die Gesundheit, die sie gegeben haben
       
       Donald Trumps Kürzungsgesetz trifft nicht nur die Ärmsten in den USA,
       sondern auch Ersthelfer von 9/11, die an Spätfolgen leiden. Einer von ihnen
       ist Harold Delancey.
       
 (DIR) Dokumentarfilm „Walk Don’t Walk“: Beine, Beine, Beine!
       
       Der Hamburger Thomas Struck filmte New York aus der Hundeperspektive –
       nicht lange vor dem 11. September. Jetzt kommt sein Film wieder in die
       Kinos.
       
 (DIR) Drahtzieher der 9/11-Anschläge: Verfahren ohne absehbares Ende
       
       Das US-Verteidigungsministerium annulliert einen Deal mit den wegen 9/11
       angeklagten Inhaftierten. Seit 2006 sind sie im Gefangenenlager Guantánamo.
       
 (DIR) Mutmaßliche 9/11-Terroristen: Lloyd Austin kassiert Abkommen ein
       
       Ein Schuldeingeständnis hätte ihnen die Todesstrafe erspart. Doch der
       US-Verteidigungsminister widerrief den Deal mit drei Guantánamo-Häftlingen.
       
 (DIR) Guantanamo-Häftlinge: 9/11-Attentäter stimmen Deal zu
       
       Noch immer sind die 9/11-Drahtzieher in den USA nicht verurteilt. Durch
       einen vorgerichtlichen Deal könnten sie jetzt der Todesstrafe entgehen.
       
 (DIR) African Book Festival Berlin: Ein Kurator, der bei al-Qaida war
       
       Der Mauretanier Mohamedou Ould Slahi Houbeini wurde unrechtmäßig in
       Guantanamo interniert. Aber was macht ihn zu einem guten Festivalleiter?
       
 (DIR) BBC-Dokumentation: Solides Katastrophen-Einmaleins
       
       Eine neue BBC-Doku-Reihe erklärt „Katastrophen, die Geschichte schrieben“
       in 10 großen Fehlern. Das funktioniert gut, wirkt aber gekünstelt.
       
 (DIR) Neue Comics über Verschwörungserzählungen: In den Ministerien der Wahrheit
       
       Verschwörungstheorien sind sehr einflussreich. Mit ihren Mythen
       beschäftigen sich mehrere Comicneuerscheinungen in kritischer wie
       unterhaltsamer Weise.
       
 (DIR) Bremer Menschenrechtler Docke hört auf: Der ruhige Staranwalt
       
       Bernhard Docke ist ein Kämpfer für Gerechtigkeit. Er hat nicht nur Murat
       Kurnaz aus Guantánamo rausgeholt. Nach 40 Jahren geht er in den Ruhestand.
       
 (DIR) Drohnenangriff der USA in Afghanistan: Ohne Prozess
       
       Die Exekution des Al-Qaida-Chefs ist nach europäischer Auffassung
       staatlicher Mord. Für die USA gilt der Drohnenangriff hingegen als
       Kriegseinsatz.
       
 (DIR) Al-Qaida-Chef in Afghanistan getötet: „Haben Gerechtigkeit geliefert“
       
       Die USA töten Al-Qaida-Chef Aiman al-Sawahiri per Drohne in Afghanistans
       Hauptstadt Kabul. Der angeschlagene US-Präsident Biden will Stärke zeigen.
       
 (DIR) Geplanter islamistischer Terroranschlag: Haft für „tickende Zeitbombe“
       
       Am Freitag wurde ein 21-jähriger Hamburger zu einer langen Haftstrafe
       verurteilt. Er wollte zum 20. Jahrestag von 9/11 einen Anschlag verüben.
       
 (DIR) Prozess wegen Anschlagsplanung: Der höfliche Islamist
       
       Der Prozess gegen einen 21-jährigen Islamisten steht kurz vor dem Urteil.
       Der Hamburger soll einen Anschlag zum Jahrestag von 9/11 geplant haben.
       
 (DIR) 20 Jahre Guantánamo: Jeden Tag 9/11
       
       Nach dem 11. September 2001 übten viele Länder Solidarität mit den USA. Die
       Stimmung kippte, zu oft verletzten die USA selbst Menschenrechte.
       
 (DIR) Jahrestag des Sturms aufs Kapitol: Kein Vergleich zu 9/11
       
       Den Sturm aufs Kapitol und die Anschläge vom 11. September unterscheidet
       weit mehr, als sie verbindet.
       
 (DIR) Film „Auf alles, was uns glücklich macht“: Jahre des Erwachsenwerdens
       
       Der Film von Gabriele Muccino ist ein nostalgisch und berührend. Er ist ein
       Generationenporträt von vier Freunden fürs Leben.
       
 (DIR) Umgang der USA mit Terrorverdächtigen: Genese eines Rechtsbruchs
       
       Nach 9/11 ließ die US-Regierung geheime Gutachten erstellen. Sie sollten
       die willkürliche Inhaftierung von Terrorverdächtigen rechtfertigen.
       
 (DIR) Vom 11. September zu Corona: Mutter der „alternativen Fakten“
       
       Die Behauptung, 9/11 sei ein „Inside Job“, war die erste große
       Internet-Verschwörungsthese. „Alternative Fakten“ wurden massentauglich.
       
 (DIR) Neuer militanter Islamismus nach 9/11: Hinter Gittern wächst Nachschub
       
       Al-Qaida ist im politischen Abseits, der IS militärisch besiegt. Aber in
       den Gefängnissen der Region manifestiert sich neuer militanter Islamismus.
       
 (DIR) Doku-Film „Surviving 9/11“: Die Stimmen der Überlebenden
       
       Es gibt viele Dokus über den Terror vom 11. September. Arthur Cary
       verzichtet in seinem Film auf Erklärungen und lässt Überlebende zu Wort
       kommen.
       
 (DIR) Hamburger Terrorzelle: „Zum schlimmsten Mörder geworden“
       
       Stadtplaner Dittmar Machule hat die Diplomarbeit des späteren Attentäters
       Mohammed Atta betreut. Ein Gespräch über trügerische Wahrheiten.
       
 (DIR) Wie hat uns 9/11 geprägt?: Rückkehr im Sarg
       
       Drei Protokolle über Verschwörungsmythen auf dem Schulhof, die
       Studienfachwahl und Söldner.
       
 (DIR) Anti-Terror-Maßnahmen der USA: Kampf mit offenem Ende
       
       20 Jahre nach 9/11 dauert der präventive Krieg gegen den Terror an. Orient
       und Okzident treiben auseinander. Dabei können sie nur gemeinsam gewinnen.
       
 (DIR) Deutsche Außenpolitik seit 9/11: Deutschlands Dilemma
       
       Das Verhältnis zu den USA war stets das Leitmotiv deutscher Außenpolitik
       nach 9/11. Der Abzug aus Afghanistan offenbart die Nachteile.
       
 (DIR) Afghanistan und Terror nach 9/11: Nacht über Kabul
       
       Trotz Nato-Rückzug: Der islamistische Netzwerk-Terrorismus muss weiterhin
       international militärisch bekämpft werden – auch in Afghanistan.
       
 (DIR) Bidens Rede nach dem Afghanistan-Abzug: Der Abschied
       
       Der US-Präsident sagt Militäreinsätzen zur Umgestaltung anderer Länder ab.
       Für die USA heißt das, mit anderen Mitteln im Rest der Welt mitzuspielen.
       
 (DIR) Experte über Anti-Terror-Krieg nach 9/11: „Eine Etappe im Abstieg des Westens“
       
       20 Jahre US-geführter „Krieg gegen den Terror“ haben den Terrorismus nicht
       besiegt. Ganz im Gegenteil, sagt der Islamwissenschaftler Guido Steinberg.
       
 (DIR) US-Gefangenenlager Guantánamo: Der Skandal, der bleibt
       
       Seit fast 20 Jahren betreiben die USA das inhumane Gefangenenlager
       Guantánamo. Höchste Zeit für Biden, diesen Schandfleck zu beseitigen.
       
 (DIR) Afghanistanpolitik der USA: Wunschtraum am Verhandlungstisch
       
       Als die USA 2020 mit den Taliban verhandelten, saßen sie einem Grundirrtum
       auf: Sie glaubten, dass die Islamisten ein friedliches Ende des Krieges
       wollten.
       
 (DIR) Arte-Doku über den „Fall el-Masri“: Ein Staatsverbrechen
       
       Der Neu-Ulmer Khaled el-Masri wurde 2003 in ein Gefängnis nach Afghanistan
       verschleppt und von der CIA abgehört. Eine Doku rollt den Fall neu auf.
       
 (DIR) Hamburgs Verfassungsschutzchef zu 9/11: „Wir dachten erst an einen Unfall“
       
       Hamburgs Verfassungsschutzchef Torsten Voß sieht mit den Taliban in
       Afghanistan eine neue Terrorgefahr. Eine Tat wie 9/11 würde heute aber
       verhindert, sagt er.
       
 (DIR) Hybris des Westens in Afghanistan: Null moralische Lufthoheit
       
       Der Westen hat sein Recht verspielt, sich über die Taliban zu erheben.
       Wiedergutmachung ist angesagt, nicht erneute Großspurigkeit.
       
 (DIR) Sicherheitsgesetze in Australien: Repression gegen Youtuber
       
       Australien hat nach 9/11 mehr als 90 Antiterrorgesetze erlassen. Sie
       treffen immer häufiger Normalbürger. Bürgerrechtsorganisationen warnen.
       
 (DIR) Widerstand gegen die Taliban: Eine unüberwindliche Kluft
       
       In Afghanistans Provinz Pandschir formiert sich bewaffneter Widerstand
       gegen die Taliban. Doch der könnte vom Streit um die Führung geschwächt
       werden.