# taz.de -- New York City 25 Jahre nach 9/11: Anschlag auf ein Lebensgefühl
       
       > Neoliberales Luxusprojekt: Die Turbo-Gentrifizierung nach dem 11.
       > September hat die New Yorker von ihrer eigenen Stadt entfremdet.
       
 (IMG) Bild: Skyline des neuen New Yorks am 8. September 2026 mit einer Lichtinstallion des World Trade Centers
       
       Wenn jemand, der vielleicht 25 Jahre nicht mehr in New York war, heute von
       New Jersey aus auf die Skyline von Manhattan blicken würde: Es fiele ihm
       wohl schwer zu glauben, dass die Stadt auf der anderen Flussseite
       tatsächlich noch New York ist. Der Blick auf das ikonische Empire State
       Building ist von den Hudson Yards verbaut, einem Ensemble an Vorzeigetürmen
       von namhaften Starchitekten. Die 2001 zerstörten Zwillingstürme am Südende
       der Stadt sind ebenfalls einem Strauß neuer Glasbauten gewichen, aus dessen
       Mitte der neue, schwerfällige Freedom Tower ragt. Der Südrand des Central
       Park in der Mitte der Insel wird von einer Phalanx an superschlanken,
       superhohen „Streichholz“-Wolkenkratzern gesäumt, deren Penthäuser die
       teuersten Aussichten der Welt bieten.
       
       Die Stadt hat sich seit dem Attentat auf die markantesten Symbolbauten des
       westlichen Kapitalismus dramatisch verändert. Die Stadt, deren zentrales
       Merkmal die Dichte ist, scheint sich nur noch mehr verdichtet zu haben. Das
       Prinzip des „höher, größer, mächtiger“, das die Feinde des American way
       schon immer provoziert hat: Es wurde noch weiter auf die Spitze getrieben.
       
       Es gibt heute Orte in Manhattan, an denen sich das Gefühl, in New York zu
       sein, einfach nicht mehr einstellen mag. Das Gefühl: jene hochintensive
       Erfahrung, auf engstem Raum dazu gezwungen zu werden, dem gesamten
       Panoptikum der Menschheit hautnah zu begegnen. Jene Erfahrung also, die der
       Stadttheoretiker Rem Koolhaas in seinem Buch „Delirious New York“ von 1978
       als die „Kultur der Dichte“ bezeichnete. Jenes berauschende und
       desorientierende Gefühl, das einen überkam und bisweilen noch immer
       überkommt, wenn man durch die Straßen der Stadt läuft und sich inmitten
       eines Meers von Menschen aller nur erdenklichen Herkünfte und sozialen
       Stellungen wiederfindet, die hier – trotz aller Unterschiedlichkeit –
       einfach nur sie selbst sein können. Oder so hatte es zumindest den
       Anschein.
       
       ## Ground Zero
       
       Nehmen wir Ground Zero selbst. Die ursprünglichen Zwillingstürme hatten
       bereits den „Grid“, das 200 Jahre alte Raster der Stadt, in dessen
       Rechtecken sich das pralle, profane Leben breitmachte, durchbrochen. Sie
       standen als gesonderte Entität auf einer Plattform, als vertikale Festu,ng,
       hinter deren Glasfassade, wie der Name schon ankündigte, die Geschäfte der
       Welt erledigt wurden.
       
       Sie waren eine Verkörperung der Theorie von Saskia Sassen, der
       US-amerikanischen Soziologin und Globalisierungsexpertein, die behauptet,
       dass die großen Metropolen mehr miteinander zu tun haben als mit ihren
       unmittelbaren Umgebungen. Das World Trade Center hatte mehr mit der Canary
       Wharf in London oder den Roppongi Hills in Tokio gemein als mit der
       benachbarten Lower East Side oder der Chinatown New Yorks. Die arabische
       Nachbarschaft Little Syria mit ihren Radioreparatur-Läden und
       levantinischen Lokalen, die vorher das Viertel belebten, wurde damals ohne
       ein Wimpernzucken plattgemacht.
       
       Das alte World Trade Center war die Glas und Stahl gewordene Vision eines
       neuen New Yorks, wie sie mächtige Männer rund um die Rockefeller-Erben
       Nelson und David schon seit den 50er Jahren gehegt hatten. Mit dem
       Verschwinden von Handwerk und Industrie aus der Stadt musste New York
       ökonomisch auf eine neue Basis gestellt werden. Die Zukunft, das war
       beschlossen, lag in der Finanzwirtschaft, und die fiskalische Krise der
       Stadt in den 70er Jahren half dabei, diese Entwicklung zu beschleunigen.
       
       Die Zerstörung der Twin Towers 2001 schaffte dann jedoch zunächst einen
       Raum dafür, das Konzept für diesen Platz noch mal zu überdenken – und damit
       auch, welche Botschaft von Ground Zero aus man eigentlich in die Welt
       senden wollte. Für einen ganz kurzen Moment herrschte die Einsicht, die die
       Publizistin Susan Sonntag in einem Kurzaufsatz unmittelbar nach 9/11
       artikulierte: „Lasst uns zusammen trauern und nicht zusammen dumm sein.“
       
       Eine Gruppe linker Städteplaner rund um Sharon Zukin und Michael Sorkin
       forderte ein Neudenken der globalen Hegemonie des Finanzkapitals und der
       zentralen Stellung des unteren Manhattans in diesem System. Pläne reichten
       von einem dauerhaften „elysischen Feld“, mit einer Schippe Erde aus allen
       Ländern der Welt bis zu einem Landschaftsgarten des deutschen Architekten
       Frei Otto – öffentliche, nichtkommerziell genutzte Räume. Doch diese Ideen
       wurden wieder rasch verworfen.
       
       Stattdessen wurde dem Reflex nachgegeben, das Vertraute zu wiederholen. Es
       sollten noch mehr, noch größere Wolkenkratzer her, mit noch mehr Büroraum,
       den niemand brauchte. Die richtige Antwort auf 9/11 war, so schien es, die
       Muskeln spielen zu lassen. Sieben neue, von verlässlichen Namen der
       globalen Architekturbranche entworfene Glastürme wurden geplant, die wie
       postindustrielle Stonehenge-Stelen eine Gedenkstätte umringten.
       
       Die Gedenkstätte selbst, die beiden bodenlosen Wasserfälle, die den exakten
       Grundriss der ehemaligen Türme markieren, gilt allerseits als gelungen. Der
       bodenlose Abgrund hier, der zugleich die Leere des Himmels darüber markiert
       und ins Bewusstsein ruft, ist so klug wie geschmackvoll. Doch Teil der
       Stadt ist der Campus nicht.
       
       ## Monument der Paranoia
       
       Und, auch das: Ground Zero ist ein Monument der Paranoia, welche 9/11 in
       New York und in den gesamten USA ausgelöst hat. Die Plaza ist umzingelt von
       improvisierten Polizeihäuschen und mit Ketten verbundenen Betonquadern, die
       einem Panzer widerstehen würden. Aus der Froschperspektive ist vom Freedom
       Tower vor allem die 70 Meter hoch reichende Beton-Basis zu sehen, die ihn
       vor Attacken schützen soll und die den Namen Freedom im Grunde genommen
       verhöhnt.
       
       Um Punkt 17 Uhr schließt der Platz für die Öffentlichkeit, und Dutzende von
       Sicherheitskräften schwärmen aus, um ihn zu räumen. Man kann sich dann nur
       noch in das Luxuseinkaufszentrum im sogenannten Oculus begeben, dem eitlen
       Flügelbau von Santiago Calatrava, für den der Steuerzahler 4 Milliarden
       Dollar hingeblättert hat.
       
       Die Situation ist ein Musterbeispiel dessen, was aus der Stadt, die einst
       grenzenlose Freiheit versprach, geworden ist. Es gibt seit 9/11 kaum einen
       öffentlichen Platz mehr, der nicht überreglementiert ist. Wo immer man
       hingeht, bekommt man von Uniformierten in scharfem Befehlston gesagt, wie
       und wo man zu stehen und zu gehen und zu sitzen hat.
       
       New Yorker wird man auf der 9/11-Plaza allerdings ohnehin kaum treffen.
       Dominiert wird das Gelände ebenso wie das in den Untergrund verlagerte
       Museum von Touristen. Sharon Zukin formulierte die Abneigung der
       Einheimischen, hierher zu pilgern, so: „Warum soll ich den schlimmsten Tag
       meines Lebens noch einmal durchleben, während daneben dänische Touristen
       Selfies schießen.“
       
       Aus der Äußerung spricht auch eine tiefe Abneigung gegen die
       Instrumentalisierung des Traumas von 9/11, gegen die viele New Yorker von
       Anfang allergisch waren. Eine enge Bekannte pflegt jedes Mal, wenn die
       Sprache auf 9/11 kommt, zu sagen: „Plötzlich strömten Menschen aus Kansas
       in die Stadt, die einen umarmen wollten. Ich wollte nicht von Leuten aus
       Kansas umarmt werden.“
       
       Helaina Hovitz, die heute als Journalistin arbeitet, schildert ihre
       Erlebnisse im Buch „After 9/11“ so: Als kleines Mädchen ging sie direkt
       unterhalb der Zwillingstürme zur Schule und musste am 11. September sehen,
       wie aus dem Feuer springende Menschen vor ihr auf den Asphalt klatschten.
       Sie musste sich alleine durch die chaotischen Straßen des unteren Manhattan
       durch verwirrte Überlebende und verzweifelte Retter kämpfen, ohne zu
       wissen, ob ihre Familie überlebt hat. Sie entwickelte später schwere
       posttraumatische Störungen, Alkohol- und Drogenprobleme.
       
       Die persönliche Erfahrung der Menschen hatte sehr rasch nichts mehr mit dem
       zu tun, was aus dem Ereignis gemacht wurde. Das Fahnenschwenken, das
       reflexhaft wirkende In-den-Krieg-Ziehen der US-Regierungen, die um sich
       greifende Islamophobie – das alles wurde denjenigen, die 9/11 hautnah
       erlebt hatten, nie gerecht. Wenn jährlich am Ground Zero Politiker und
       Honoratioren aufliefen, blieben die New Yorker zu Hause. Man hatte schlicht
       beschlossen, es nicht zur Kenntnis zu nehmen.
       
       ## Die Bloomberg-Ära
       
       9/11 veränderte die Stadt rascher und dramatischer, als das damals
       irgendjemand hatte ahnen können. Im November 2001, noch unter dem direkten
       Eindruck der Attentate, wählte New York den Milliardär Michael Bloomberg
       zum Bürgermeister. Die Hoffnung war, dass er als erfolgreicher Unternehmer
       die wirtschaftlich angeschlagene Stadt wieder auf die Beine bringen könne.
       
       Wenige Monate später gab er im opulenten Glasfoyer des World Financial
       Center, das das Attentat auf der gegenüber liegenden Seite der West Street
       unbeschadet überstanden hatte, die Olympiabewerbung New Yorks für 2012
       bekannt. Man nahm ihm damals ab, dass die Bewerbung etwas für die Moral der
       Stadt bewirken sollte.
       
       Die Bewerbung wurde zum Anlass genommen, 40 Prozent der Stadt zu „Re-Zones“
       zu erklären, das heißt, die Nutzungsbestimmungen für ganze Viertel oder
       Stadtteile zu ändern oder aufzuheben. Das sorgte für ein Ausmaß an
       Bautätigkeit, wie die Stadt es seit der Nachkriegszeit nicht mehr gesehen
       hatte.
       
       Aufstrebende Viertel wie Williamsburg, Greenpoint oder Harlem wurden für
       kommerzielle Entwickler geöffnet, eine massive Gentrifizierungswelle rollte
       über die Stadt hinweg. In einem unaufmerksamen Augenblick gab Bloomberg
       sogar zu, dass er die Stadt als „Luxusprodukt“ sehe. Wer sie sich nicht
       leisten könne, solle eben fortbleiben.
       
       ## Gentrifizierung in Harlem
       
       Wie das Luxusprodukt heute aussieht, kann man beobachten, wenn man den
       Frederick-Douglass-Boulevard von der Nordwestecke des Central Park zum
       zentralen Platz von Harlem, dem African Square an der Kreuzung zur 125th
       Street, hinaufläuft. Die nach dem berühmten Abolitionisten benannte
       Magistrale wird heute von 10- bis 12-stöckigen neuen Apartmenthäusern
       gesäumt. Auf Straßenebene reihen sich schicke Bars und Restaurants
       aneinander. An der Ecke zur 116th Street, wo bis vor Kurzem eine Moschee
       das Zentrum der benachbarten westafrikanischen Gemeinde markierte, klafft
       eine riesige Baugrube.
       
       An der 125th Street, die Bloomberg wie den Frederick-Douglass-Boulevard
       „rezoned“ hat, ist das Bild ähnlich. Entlang der einstigen „Hauptstraße des
       schwarzen Amerika“ haben gläserne Büro- und Einkaufskästen die alte
       Bausubstanz ersetzt. Pächter sind vorwiegend Ketten wie die organische
       Supermarktkette Whole Foods, Starbucks oder die Sneaker-Marke Foot Locker.
       Alteingesessene Kleinbetriebe haben die Gentrifizierung nur in wenigen
       Einzelfällen überlebt. An Institutionen wie den Plattenladen Bobby’s Happy
       House oder den National Memorial African Bookstore kann sich kaum jemand
       mehr erinnern.
       
       Das Harlem Studio Museum, einst ein Loft, in dem afroamerikanische Künstler
       arbeiten und ihre Arbeiten zeigen konnten, ist als
       160-Millionen-Dollar-Vorzeigeprojekt des Star-Architekten David Adjaye
       wieder auferstanden. Das Lippenbekenntnis zur „Community“ ist
       fadenscheinig. Der monumentale Bau fügt sich nicht ein, sondern sticht
       heraus und lockt weniger Menschen aus der Nachbarschaft an als vielmehr
       kunstinteressierte Touristen.
       
       Die noch verbleibenden afroamerikanischen Anwohner der unteren
       Mittelschicht halten davon wenig. Eine Gruppe von Besuchern, die ich jüngst
       durch das Viertel führte, wurden von einer älteren Frau mit den
       israelischen Streitkräften in Gaza verglichen. Ein sehr drastischer und
       schiefer Vergleich, aber die Frau wollte wohl ausdrücken: Harlem, einst
       Refugium für Afroamerikaner aus den gesamten USA, fühlt sich besetzt.
       
       Der Schock von 9/11 wurde, wie auch die Globalisierungskritikerin Naomi
       Klein anmerkte, dazu benutzt, die schon lange vor dem Bau des World Trade
       Center begonnene Neoliberalisierung der Stadt auf Turbo zu schalten. New
       York selbst florierte auch zunächst wirtschaftlich, doch die soziale
       Ungleichheit verschärfte sich drastisch. Die Mieten stiegen unaufhaltsam,
       die Zahl der Obdachlosen verdoppelte sich. Investitionen in öffentliche
       Wohnanlagen wurden zurückgefahren, viele verfielen.
       
       ## Hudson Yards: Gated Community für die Superreichen
       
       Als Kronjuwel von Bloombergs Anstrengungen eröffnete kurz vor dem Ausbruch
       der Covid-Pandemie an der Stelle, an der das Olympiastadion geplant war,
       der neue Stadtteil Hudson Yards – mit 25 Milliarden Dollar das teuerste
       privat finanzierte Bauprojekt aller Zeiten. Der Schriftsteller Jeremiah
       Moss, ein leidenschaftlicher Gentrifizierungskritiker, nannte die Yards
       eine „gated community für die Superreichen“.
       
       Wie Grund Zero hat der Campus mit dem tatsächlichen Leben der übrigen Stadt
       nichts zu tun. Man verliert sich in einem weiteren Edel-Einkaufszentrum,
       über dem ein Zuviel an überteuerten Luxusapartments liegt, sowie eine
       Aussichtsplattform, von der aus man für 65 Dollar über New York blicken
       kann. Bis heute stehen rund 15 Prozent der Wohnungen leer. Im teuersten
       Turm, der Nummer 35 Hudson Yards, sind es mehr als 35 Prozent Leerstand.
       Wenn man auf der Plaza zwischen den neuen, glitzernden Türmen steht, hat
       man derweil das Gefühl, sich in einem KI-generierten, futuristischen
       Stadtexperiment verirrt zu haben. New York aber ist anderswo.
       
       Bloombergs Nachfolger Bill de Blasio schaffte es nicht, die neoliberale
       Vision Bloombergs zu revidieren. Doch dann erlitt New York mit der Pandemie
       einen weiteren Schock. Einen, der all jene New Yorker sichtbar machte, die
       zwar nicht als High-End-Konsumenten taugen, ohne die aber die Stadt nicht
       funktioniert: die Menschen, [1][häufig Migranten, die in der Gastronomie,
       als Putzkräfte, in den Hotels schuften.]
       
       Wohin die Reaktion auf den Covid-Schock führt, ist bis heute noch
       unentschieden. Zunächst griffen in New York wieder die erbarmungslosen
       Mechanismen eines ungezügelten Markts. Als die wohlhabenden
       Pandemie-Flüchtlinge wieder in die Stadt zogen und mit ihnen auch eine neue
       Population von Technologie-Arbeitern, die Bloomberg noch angelockt hatte,
       schossen zunächst die Lebenshaltungskosten in endgültig absurde Gefilde.
       
       ## Zohran Mamdani feiert Queens und die Bronx
       
       Doch dann wählte die Stadt am 4. November 2025 einen Bürgermeister, der
       sich für diejenigen einsetzt, die sich weigern, stumm wieder an die Ränder
       der Gesellschaft oder der Stadt zu verschwinden. [2][Der Linke Zohran
       Mamdani, der seit Januar im Amt ist,] lässt keine Gelegenheit aus, Orte wie
       die Steinway Street in Queens oder die Belmont Avenue in der Bronx als das
       eigentliche New York zu feiern: intakte Viertel hart arbeitender,
       aufstrebender Einwanderer – und nicht das glitzernde Luxus-New-York
       Bloombergs.
       
       Dafür findet Mamdani eine breite Unterstützung in der Bevölkerung. Es
       besteht eine wenn auch noch so schmale Hoffnung, dass die Schockwellen der
       Pandemie eine Änderung des Kurses bewirken, den die Stadt und das Land in
       den vergangenen 50 Jahren eingeschlagen haben und den 9/11 dramatisch
       beschleunigt hat. Die Menschen sind wacher geworden in den vergangenen 25
       Jahren – so, wie es Susan Sonntag damals gefordert hatte. Die Verkleidung
       von Profitsucht und sozialer Empathielosigkeit als Patriotismus
       funktioniert jedenfalls nicht mehr. Oder zumindest nicht mehr so gut.
       
       11 Sep 2026
       
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