# taz.de -- Inklusion
       
 (DIR) Das Gesetz der Wiederholung: Schrecklicherweise hat mein Vater recht gehabt
       
       Fernsehgewohnheiten können eine Flucht vor Überforderung sein. Dass das mit
       Behinderung zu tun hätte, ist nur eine billige Ausrede.
       
 (DIR) Festival der Multipolarkultur in Köln: Bühnen für die Ungesehenen
       
       Seit 25 Jahren macht das Sommerblut-Festival in Köln maximal inklusive
       Kunst. Das Kulturministerium hat Sorge, damit das „Neutralitätsgebot“ zu
       verletzen.
       
 (DIR) Montessorischule in München: Sie wollen Schule machen
       
       An der internationalen Montessorischule in München lernen genauso viele
       Kinder mit Fluchtbiografie wie Einheimische. Kann nicht gut gehen? Von
       wegen!
       
 (DIR) Mehr Inklusion gefordert: Bündnis für eine gerechtere Schule gründet sich in Berlin
       
       Mit Blick auf die Wahl fordern Bildungsinitiativen eine „Kraftanstrengung“
       für Bildungsgerechtigkeit. Die aktuelle Politik verschärfe soziale
       Ungleichheiten.
       
 (DIR) Inklusion am Kinder- und Jugendtheater: „Viele können sich nicht mal vorstellen, dass ich Taub bin“
       
       Jan Kress entwickelt am Berliner FELD-Theater inklusives Kinder- und
       Jugendtheater. Er ist der erste festangestellte Taube Künstler an einem
       deutschen Theater.
       
 (DIR) Assistenzen im Arbeitgebermodell: Plötzlich ging’s ganz schnell
       
       Weil der Senat nicht gleiche Löhne zahlen wollte, war das Modell der
       persönlichen Assistenz im Arbeitgebermodell in Gefahr. Betroffene wehrten
       sich erfolgreich.
       
 (DIR) Petitionsübergabe an Ministerin Bas: Immer mehr Unterschriften für Pflicht zur Barrierefreiheit
       
       Die Forderung nach verpflichtender Barrierefreiheit wird lauter. Das soll
       den Druck auf die Koalition erhöhen, die ein entsprechendes Gesetz
       verhandelt.
       
 (DIR) Männer mit Behinderung berichten: Wie inklusiv ist Männlichkeit?
       
       Mit Behinderungen sind viele Ideen von Männlichkeit kaum kompatibel. Drei
       Männer von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben (ISL) teilen ihre
       Erfahrungen.
       
 (DIR) Der Hausbesuch: Mehr als Träumerei
       
       Louis Edler ist Maler, Schauspieler, Musiker. Lange hat er gebraucht, um
       dahin zu kommen. Gegen alle Widerstände ging er seinen Leidenschaften nach.
       
 (DIR) Demonstrierende fordern mehr Inklusion: „Wir sind laut, weil man uns Barrieren baut“
       
       Am Dienstag demonstrieren Tausende in Berlin für mehr Barrierefreiheit. Sie
       fordern, private Unternehmen mit in die Pflicht zu nehmen.
       
 (DIR) Protesttag von Menschen mit Behinderung: Inklusion ist, wenn niemand klatscht
       
       Der 5. Mai ist Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit
       Behinderung. Die fehlt überall, beklagt eine Mutter.
       
 (DIR) Inklusion an Schulen: Senat lässt Kinder mit Behinderung im Stich
       
       Tausende Kinder mit Förderbedarf in Berlin sind ohne Schulplatz. Seit
       Jahren. Schuld ist der Senat, sagt die Landesbeauftragte für Menschen mit
       Behinderung.
       
 (DIR) „Was ihr wollt“ Im RambaZamba-Theater: Therapie für Liebeskranke
       
       Das inklusive Berliner Theater RambaZamba verpasst dem
       Shakespeare-Evergreen „Was ihr wollt“ eine Intensiv-Sauerstoff-Kur.
       
 (DIR) Hamburger Bewerbung für Paralympics: Mit Erpressung zu mehr Barrierefreiheit
       
       Hamburg verspricht, Olympia zu nutzen, um zur „barriereärmsten Metropole
       Deutschlands“ zu werden. Behindertenvertreter ärgert diese Argumentation.
       
 (DIR) Premiere am Berliner Theater Thikwa: Wo ist sie geblieben?
       
       Wem gehört die Zeit? Mit „Slow Mo“ zeigt das Theater Thikwa eine politische
       wie persönliche Performance über die Macht der Zeit und das Innehalten.
       
 (DIR) Übersetzerin über literarische Texte: „Leichte Sprache verändert Ästhetik auf der Bühne“
       
       Anne Leichtfuß hat die antike Tragödie „Antigone“ in Leichte Sprache
       übersetzt. Sowas verändert den demokratischen Diskurs, sagt die
       Übersetzerin.
       
 (DIR) Massenunterkünfte wieder erlaubt: Zwei Schritte zurück bei Behindertenrechten
       
       Bremen will größere Heime für Menschen mit Behinderungen erlauben. Zu den
       Gründen schweigt man zwar, doch es ist klar: Es geht ums Geld.
       
 (DIR) Film über sexuellen Missbrauch: Luisa lacht nicht mehr
       
       Das Thema sexueller Missbrauch von Menschen mit geistiger Behinderung ist
       mehrfach tabuisiert. Der Spielfilm „Luisa“ untersucht es auf Basis tiefer
       Recherche.
       
 (DIR) Hamburger Olympia-Referendum: Begeisterung sieht anders aus
       
       Wenige Junge, murrende Ältere: Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD)
       tingelt durch die Stadt und macht Olympia-Wahlkampf. Das klappt eher mäßig.
       
 (DIR) Inklusion im Sport: Worte finden für das, was andere nicht sehen
       
       Ob Fußball oder Holiday on Ice: Tomke Koop und Florian Eib sorgen dafür,
       dass blinde und sehbehinderte Menschen Events erleben und genießen können.
       
 (DIR) Kürzungen bei Eingliederungshilfen: Inklusion unter Druck
       
       Zur Konferenz der ostdeutschen Länderchefs protestieren
       Rollstuhlfahrer:innen gegen den geplanten Kahlschlag bei den
       Eingliederungshilfen.
       
 (DIR) Barrierefreies Bahnfahren: Zurückbleiben, bitte
       
       Selbstbestimmt mit dem Zug reisen ist für Menschen im Rollstuhl quasi
       unmöglich. Ein neuer ICE gibt Hoffnung, aber löst längst nicht alle
       Probleme.
       
 (DIR) Florian Lintz über Selbstbewusstsein: „Es ist normal, verschieden zu sein“
       
       Florian Lintz hat sich trotz Behinderung an die Technische Hochschule Köln
       hochgearbeitet. Dort lehrt er als Bildungsfachkraft für Inklusion.
       
 (DIR) Frühkindliche Bildung in Berlin: Kita ist mehr als die Schule der Kleinen
       
       Initiativen und Träger fordern, dass das überarbeitete Bildungsprogramm für
       Kitas Vielfalt und Teilhabe betont. Der Senat setzt vor allem auf Deutsch.
       
 (DIR) Menschen mit Behinderung: Neue Regeln für Barrierefreiheit
       
       Deutschland soll barrierefreier werden, dafür will sich die Regierung
       einsetzen. Laut Behindertenbeauftragtem Jürgen Dusel sind die Reformen zu
       lasch.
       
 (DIR) Krisentheater in Berlin: Wenn Opfer zu Verdächtigen erklärt werden
       
       Zärtlich, radikal, bitter: Das Theater Thikwa und andcompany&Co. sezieren
       im Hebbel am Ufer multiple Krisen und rechte Verschwörungserzählungen.
       
 (DIR) Behindertenaktivist über seine Kämpfe: „Ich bin ehrlicher geworden“
       
       Udo Sierck hat ein Buch geschrieben über die Behindertenbewegung. Heute
       sorgt er sich, dass das Erkämpfte wieder zunichte gemacht werden könnte.
       
 (DIR) Spielplan Audiodeskription bedroht: „Dann steht Berlin hinter anderen Städten zurück“
       
       Der „Berliner Spielplan Audiodeskription“ macht Oper und Theater einem
       blinden Publikum zugänglich. Durch Kulturkürzungen ist das Projekt in
       Gefahr.
       
 (DIR) Menschen mit Behinderung: Firmen zahlen lieber Strafe, statt einzustellen
       
       Steigende Arbeitslosigkeit trifft Menschen mit Behinderung besonders. Jedes
       vierte Unternehmen besetzt trotz Pflicht keinen Arbeitsplatz mit ihnen.
       
 (DIR) Menschen mit Behinderung: Sichtbar für alle
       
       Erst hat sie sich zurückgehalten, jetzt steht Linn Bade im Rampenlicht.
       Auch, weil sie andere Menschen mit Behinderung ermutigen will.
       
 (DIR) Förderung der Inklusion im Theater: „Willkommen ist, was kommen will“
       
       Inklusion im Theater bereichert die Formen der Kunst und führt manchmal zu
       neuen Geschichten. Das war auf dem inkl.Festival in Berlin zu erleben.
       
 (DIR) Buch über den Kampf von Minderheiten: Marginalisierte heißen so, weil sie vereinzelt werden
       
       Ein Buch aus der Mitte für die Mitte: Michael Hunklinger beschreibt, wie
       Minderheiten dem Rechtsruck trotzen und warum Identität eine Zumutung ist.
       
 (DIR) Inklusives Theater in Berlin gefährdet: Ramba Zamba braucht mehr Geld
       
       Kostensteigerungen und knappe Förderungen bedrohen das inklusive Theater
       RambaZamba. Mit einem Offenen Brief sendet der Intendant ein Notsignal.
       
 (DIR) Behindertenforschung: Inklusion wird eingespart
       
       Das Zentrum für Disability Studies in Hamburg soll zum Jahresende
       geschlossen werden. Damit geht Wissen betroffener Menschen verloren.
       
 (DIR) Barrierefreiheit in Griechenland: Unsichtbare Barrieren
       
       2004 investierte Athen Milliarden in die Olympischen Spiele und
       Barrierefreiheit. Doch noch immer ist die Stadt ein Hindernisparcours.
       
 (DIR) Rollstuhlskaten: Wheelie mit dem Rolli
       
       Levi Klußmann ist Rollstuhlskater, er stürzt sich mit seinem Fahrgerät in
       die Halfpipe. Durch den Sport wird auch sein Alltag einfacher.
       
 (DIR) Inklusion auf dem Spielplatz: Metin möchte mitspielen
       
       Kinder zieht es raus auf die Spielplätze. Aber nur 20 Prozent der Plätze
       sind so gestaltet, dass Kinder mit Behinderung nicht nur zugucken können.
       
 (DIR) Inklusion im Alltag: „Wenn die Wagenreihung falsch ist, bin ich raus“
       
       Jürgen Dusel, Behindertenbeauftragter der Regierung, sieht Fortschritte bei
       der Inklusion. Er weist aber auch auf große Defizite, etwa bei der Bahn,
       hin.
       
 (DIR) Inklusion für sehbehinderte Fußballfans: Echte Pionierarbeit
       
       In Sachen digitaler Barrierefreiheit ist im Fußball noch viel Luft nach
       oben. Der 1991 gegründete Fanclub „Sehhunde“ zeigt, wie es geht.
       
 (DIR) Tanzlehrer über Rooted Dance Culture: „Tanz ist ein Türöffner“
       
       Die „Rooted Dance Culture“ verbindet Tanz mit kulturellem Wissen. Der
       Hamburger Tanzlehrer Anam Lukas Lubisia über den Hintergrund der Bewegung.
       
 (DIR) Sparpolitik in Hamburg: Zentrum für Disability Studies wird geschlossen
       
       Mit der Erforschung von Behindertenrechten war Hamburg vor 20 Jahren
       Vorreiter. Jetzt hat die Stadt kein Geld mehr dafür. 150 Forschende
       protestieren.
       
 (DIR) Inklusion in Berlin: Kein Geld für Selbstbestimmung
       
       Dass behinderte Menschen selbst entscheiden können, wer ihnen im Alltag
       hilft, ist eine politische Errungenschaft. Die ist in Berlin nun in Gefahr.
       
 (DIR) Erregungsmaschine X: Ein falscher Satz, und eine engagierte Grüne muss gehen
       
       Organspende auch an AfD-Mitglieder? Diese Frage, gestellt auf der Plattform
       X, kostet eine Grünen-Politikerin und Gehörlosen-Aktivistin einen Posten.
       
 (DIR) Boom der Kinderprogramme in Museen: Die Performance zum Mitmachen beginnt erst später
       
       Kinder sind die neueste Zielgruppe von Kunstinstitutionen, Angebote für sie
       in Museen boomen. Klappt das auch? Beobachtungen aus Hannover und Berlin.
       
 (DIR) 1.252 Tage Krieg in der Ukraine: Ein Ort, wo Träume wahr werden
       
       In einer inklusiven Bäckerei erfüllt sich Mykyta Dunaew, ein junger Mann
       mit Behinderung, einen Traum. Er arbeitet als Konditor und gibt
       Meisterkurse.
       
 (DIR) Inklusives Ensemble Minotaurus-Kompanie: Veränderung ist möglich
       
       Die inklusive Hamburger Minotaurus-Kompanie probt derzeit das Theaterstück
       „Mr. Pilks Irrenhaus“. Es ist ihre bislang größte Produktion.
       
 (DIR) Berollung des Berliner Mauerparks: Noch kein Park für alle
       
       Zum Mauerpark wollen alle. Nur kommen nicht alle überall hin. Das zeigt ein
       Termin des Behindertenbeirats Pankow mit Betroffenen und der Politik.
       
 (DIR) Inklusion in Brandenburg: Das verletzliche Ich
       
       Mit einer Ausstellung feiern die Wohnstätten Reichenwalde ihr 100-Jähriges.
       Sie zeigt, wie sich der Umgang mit behinderten Menschen gewandelt hat.
       
 (DIR) Umgang mit Lese-Rechtsschreib-Störung: Wer bekommt wann Notenschutz?
       
       In Hamburg kann eine eng definierte Schülergruppe erstmals Notenschutz bei
       Klausuren beantragen. Die Elternkammer kritisiert das Verfahren.
       
 (DIR) Tanzen mit der Hamburger Mai:Company: Zertanzte Diktatoren
       
       Patricia Carolin Mai erfindet die Idee „Tanz-Company“ neu: Vielfalt statt
       Auslese-Körper und Ballettzuchtmeister. Ab Juli werden Plätze verlost.