# taz.de -- psychische Gesundheit
(DIR) Koordinatorin über Hilfe bei Schulstress: „Eure mentale Gesundheit ist der Regierung nicht so wichtig“
Mental Health Coaches helfen Schüler:innen, Alltagsbelastungen zu
bewältigen. Das Programm wird nicht fortgesetzt. Özlem Tokyay findet das
kurzsichtig.
(DIR) Mentale Gesundheit von Schüler:innen: Pauken und Schnauze halten
Leistungsdruck, Mobbing, kaum Mitsprache: Eine Studie zeigt, wie belastend
der Schulalltag für Schüler:innen ist. Dabei gäbe es einfache Lösungen.
(DIR) FAQ zum Social-Media-Verbot: Ist das wirklich so schlimm für Kinder und Jugendliche?
Social Media sei schlecht fürs Gehirn, heißt es im Diskurs um ein Verbot
für Kinder. Doch was genau weiß man über die Gefahren von Instagram und
Co.?
(DIR) Arbeitspolitik des Kanzlers: Arbeit haben oder nicht Arbeit haben, das ist hier die Frage
Friedrich Merz redet gerne darüber, dass die Deutschen mehr arbeiten
sollen. Weniger gerne redet er darüber, dass viele verzweifelt einen Job
suchen.
(DIR) Neue BMK-Präsidentin: Sie findet Leistung „cool“
Die bayerische Kultusministerin Anna Stolz übernimmt den Vorsitz der
Bildungsministerkonferenz. Ihre Schwerpunkte kommen nicht überall gut an.
(DIR) Merz' Beschwerde über Krankenstand: Zu wenig Erholung macht krank
Mit seinen Aussagen zu Krankmeldungen und Arbeitszeit ignoriert der Kanzler
arbeitspsychologische Erkenntnisse – Zeit für einen Crashkurs.
(DIR) ADHS extrem: Überlebenskampf im Badezimmer
Das Gehirn unserer Autorin kennt nur zwei Betriebszustände: Alarm oder
Snooze, zwei komplette Extreme. Doch Einfluss darauf kann sie nicht nehmen.
(DIR) Leben mit Behinderung: Scheiße Gaslighting
Wenn Mitmenschen die Besonderheiten eines Lebens mit einem behinderten Kind
nicht zur Kenntnis nehmen, kann das ganz schön schmerzen.
(DIR) Weihnachten mit der Familie: Wenn das Fest zur Tortur wird
Viele Jugendliche erleben in der Weihnachtszeit statt familiärer Harmonie
Ängste, Streit und Trauer – sie leiden darunter, mal laut, mal still.
(DIR) Social-Media-Verbot in Australien: Eine Regulierung wäre auch hierzulande so was von überfällig
Als erstes Land hat Australien ein Social-Media-Verbot für Jugendliche
verhängt. Es wird Zeit zuzugeben, dass auch wir etwas ändern müssen.
(DIR) Weihnachtsmärkte: Glühwein macht glüh-cklich
Glühwein ist ein deutscher Wein, der seinen Ruf verdient, findet unsere
Autorin. Dafür muss er nicht so teuer sein. Ein Text mit 1 Promille im
Blut.
(DIR) Hirnforscher über Homeoffice: „Unser Gehirn belohnt persönlichen Kontakt“
Kassenautomaten im Supermarkt, soziale Medien und Homeoffice: Menschen
begegnen sich immer weniger, sagt Ben Rein. Was sich dagegen tun lässt.
(DIR) Gerichtsakten veröffentlicht: Meta soll Studie zu psychischen Schäden vertuscht haben
Eine Studie von 2020 zeigt: Weniger Facebook und Instagram bedeutet weniger
Depressionen und Angst. Dann stoppte der Konzern Meta das Projekt.
(DIR) Queersensible Medizin: Wenn Patient*innen erst mal selbst aufklären müssen
Beim Ärzt*innenbesuch erleben queere Menschen regelmäßig
Diskriminierung. Die Plattform Queermed soll dabei helfen, die richtige
Praxis zu finden.
(DIR) Depressionen im Alter: Den Blick nach vorne richten
Seelisches Leid findet oft im Verborgenen statt, insbesondere im Alter. Wie
das Älterwerden die Psyche verändert und was den Betroffenen geholfen hat.
(DIR) DJ Josi Miller über mentale Gesundheit: „Ich habe schon immer die Extreme geliebt“
Auf ihrem ersten Soloalbum verarbeitet DJ Josi Miller Panikattacken. Das
Nachtleben liebt sie noch immer, fragt sich aber: Ist es nicht viel zu
laut?
(DIR) Psychische Gesundheit: Geht es uns allen immer schlechter?
Ständig ist die Rede von Mental Health. Fragen und Antworten rund um
psychische Erkrankungen zum Welttag der psychischen Gesundheit.
(DIR) 6. Jahrestag des Halle-Anschlags: „Deutschland hat uns im Stich gelassen“
Unsere Autorin überlebte vor sechs Jahren den rechten Terroranschlag in
Halle. Die deutschen Behörden nähmen sie und andere Betroffene nicht ernst.
(DIR) Therapie bei TikTok: Heile dich selbst
Auf Social Media boomt Psycho-Content. Warum ist das so – und welches Bild
von psychischem Wohlbefinden entsteht dabei? Eine Spurensuche.
(DIR) Data-Worker und Drecksarbeit: Raus aus der Unsichtbarkeit
Damit KI und Social Media nutzbar werden, blicken Data-Worker im
Verborgenen in Abgründe. In Kenia regt sich nun aber Widerstand.
(DIR) Der Nachwendekindertalk: Chatbot statt Couch
Chipi kritisiert Doppelmoral und Verantwortungslosigkeit von
Politiker*innen. Marie fragt sich: Ist KI ein guter Therapeut*innenersatz?
(DIR) Smartphone-Verbote an Schulen: Und ab in die Tasche …
Zum neuen Schuljahr gelten in einigen Bundesländern strengere
Smartphone-Regeln an Schulen. Mehrere Verbände sehen die Entwicklung
kritisch.
(DIR) Psychologe über mentale Gesundheit: „Die Verantwortung wird schnell auf das Individuum gelegt“
Das Bewusstsein für mentale Gesundheit ist inzwischen stark. Jedoch werden
im Neoliberalismus Probleme oft individualisiert, meint Psychologe Wolz.
(DIR) Serie über Jugendliche in Therapie: Vieldimensionale Krankheiten
Die Arte-Serie „Everyone is Fucking Crazy“ behandelt psychische Probleme
mit Feingefühl und Humor.
(DIR) Kindersport in den USA: Griff nach den Kids
In den USA hat Donald Trump den Presidential Fitness Test an Schulen wieder
eingeführt. Dabei war der mit guten Argumenten abgeschafft worden.
(DIR) Lazzaretto nuovo und San Servolo: Insel der Ausgegrenzten
Einst Quarantänestationen, heute grüne Rückzugsorte: Zwei venezianische
Inseln erzählen von Seuchenangst, Gewalt und einem langsamen medizinischen
Umdenken.
(DIR) Schärfere Gesetze für psychisch Kranke: „Ein Restrisiko bleibt immer“
Die Innenminister*innen der Länder wollen schärfere Regeln im Umgang
mit psychisch Erkrankten. Expert*innen sehen die Pläne skeptisch.
(DIR) Schärfere Gesetze für psychisch Kranke: Gegen Depression und Vorurteile auf Tour
Bei der „Mut-Tour“ klären Betroffene auf. Die Politik will die Gesetze für
psychisch Kranke verschärfen. Mediziner wünscht sich bessere Vorsorge.
(DIR) Nutzung von Onlineplattformen: Altersgrenze für Social Media? In der Wissenschaft umstritten
Die Politik diskutiert, Apps wie Tiktok und Instagram gesetzlich erst ab
13, 14 oder 16 Jahren zu erlauben. Forscher:innen warnen vor einer dünnen
Faktenbasis.
(DIR) Gewalt und psychische Krankheiten: Risikomanagement ersetzt Hilfe
Nach Angriffen von psychisch Kranken reden Politiker:innen über
Zusammenarbeit von Gesundheits- und Sicherheitsbehörden. Doch was heißt
das?
(DIR) Notfall-Hotline für LGBTQIA+: Kein Anschluss unter dieser Nummer
Die USA stellen die Hilfshotline für queere Menschen ein, obwohl deren
Suizidraten höher sind. Ein Schritt, der queeres Leben auslöschen soll.
(DIR) Tierärztin über psychische Gesundheit: „Viele verlassen ihren Traumberuf“
Laut Studien sind Tierärzt:innen psychisch stark belastet – bis zum
erhöhten Suizidrisiko. Nun soll ein Kriseninterventionsteam im Norden
helfen.
(DIR) Therapeutin über psychische Gesundheit: „Verbindung findet im Alltag so wenig statt“
Brynja, das „Fitnessstudio für die Psyche“ in Bremen lädt zum zweiten Mal
zur Reihe „Mental Tracks“, ein Festival der psychischen Gesundheit.
(DIR) Atemtherapeut über Stress und Angst: „Wir bringen den Atem wieder in Fluss“
Unsere Gesellschaft ist chronisch überfordert. Der Atemtherapeut Christian
Großheim über Stress, Körperbewusstsein und die Rückkehr zu einem
natürlichen Atem.
(DIR) Bessere psychische Versorgung: Raus aus der Warteschleife
Wenn die psychische Gesundheit leidet, muss professionelle Hilfe her. Doch
die Suche nach einem Therapieplatz dauert oft lange. Was helfen könnte.
(DIR) Neurodivergenz und Psychiatrie: Kein Hirn gleicht dem anderen
Das Leben mit Neurodivergenzen wie AD(H)S und Autismus kann psychisch krank
machen, wie ein Fachtag in Bremen zeigte. Mehr Verständnis könnte helfen.
(DIR) Einsamkeit bei jungen Menschen: Eine Gefahr auch für die Demokratie
Junge Menschen, die sich einsam fühlen, wenden sich öfter von der Politik
ab. Eine bundesweite Aktionswoche gegen Einsamkeit soll aufklären.
(DIR) Jugend in Deutschland 2025: Warum seid ihr so optimistisch?
Junge Menschen blicken erstaunlich positiv in die Zukunft – und das, obwohl
die Politik sich kaum um ihre Anliegen schert.
(DIR) Mentale Gesundheit: Chronische Ignoranz
Psychische Erkankungen verursachen immer mehr Fehltage. Kein Wunder, denn
die Politik nimmt mentale Gesundheit schon lange nicht ernst genug.
(DIR) Aus für Berliner Sorgentelefon: Nicht mal eine Nummer wert
Trotz steigender psychischer Probleme bei Kindern und Jugendlichen wird die
Berliner Nummer gegen Kummer nicht mehr finanziert – ein fatales Signal.
(DIR) „Trump Derangement Syndrome“ in den USA: Das US-amerikanische Problem mit der Realität
Republikaner in Minnesota wollen Kritik an Donald Trump pathologisieren.
Das ist eine neue Stufe des Umbaus hin zu einem autoritären System.
(DIR) Präventionsprogramm für Benachteiligte: Hebammen helfen gegen Depressionen
Bremer Wissenschaftler:innen evaluierten ein Hausbesuchsprogramm für
benachteiligte Familien. Fünf Jahre später fanden sie noch positive
Effekte.
(DIR) Nach Taten in München und Aschaffenburg: Sicherheit, aber menschlich
Sicherheitsthemen dominieren den Wahlkampf. Die vielbeschworene Wende in
der Migrationspolitik dürfte nicht helfen – erfolgversprechend sind andere
Ansätze.
(DIR) Selbstdiagnosen in sozialen Medien: Wie neurodivers bist du?
Depression, ADHS, Zwangsstörung – auf den sozialen Medien boomen die
Plattformen für Selbstdiagnosen. Aber kann das wirklich sinnvoll sein?
(DIR) Offener Brief: Psychiater:innen gegen Merz
Expert:innen wehren sich gegen die Vereinnahmung des Messerangriffs in
Aschaffenburg. Ihre Meinung: Stigmata befeuerten Probleme, statt sie zu
lösen.
(DIR) Neue Wege bei psychiatrischer Versorgung: Hamburg will psychisch Kranke besser versorgen
Hilfsverbünde im Bezirk sollen Menschen mit komplexen Problemen
Klinikaufenthalte ersparen. Andere Länder sind schon lange so weit.
(DIR) Kritik an Ameos-Klinikum Osnabrück: Entblößung bis in die Tiefe der Seele
Am Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Psychotherapie zeigt sich, dass die
Auslagerung staatlicher Aufgaben an Private starke Nachteile haben kann.
(DIR) Psychiatrie-Chefarzt über Kündigung: „Ich habe das Ausmaß des Widerstands in Bremen unterschätzt“
Martin Zinkler wurde vor drei Jahren nach Bremen geholt, um die
Psychiatriereform wieder in Gang zu bringen. Jetzt verlor er den
politischen Rückhalt.
(DIR) Fall Mouhamed Dramé: Psychische Krisen lassen sich nicht mit der Waffe lösen
Der Freispruch für fünf Polizist:innen in Dortmund zeigt erneut:
Staatsgewalt ist tödlich – und die falsche Antwort auf psychische Krisen.