# taz.de -- Fischerei
       
 (DIR) Die Wahrheit: Heringen bloß nicht Herr werden
       
       Die lustige Tierwelt und ihre ernste Erforschung (247): Heringe
       kommunizieren über Fürze und verlieren langsam die Weisheit ihrer
       Vorfahren.
       
 (DIR) EU verhängt neue Russland-Sanktionen: Bei Fischstäbchen wird Deutschland zum Putin-Freund
       
       Ein neues EU-Sanktionspaket soll Druck auf Moskau ausüben. In vielen
       Bereichen wurde es zuvor abgeschwächt. Auch Deutschland gerierte sich als
       Bedenkenträger.
       
 (DIR) Fischereifreie Gebiete in der Nordsee: Zu wenig Meer für die Natur
       
       Niedersachsen will zehn Prozent der Nordseeküste als fischereifreies Gebiet
       ausweisen und folgt damit EU-Vorgaben. Reicht nicht, kritisiert der WWF.
       
 (DIR) EU-Sanktionen gegen Russland: Streit über russisches Rohöl und deutsche Fischstäbchen
       
       Das 21. Sanktionspaket der EU hat eine politische Krise in Brüssel
       ausgelöst. Sie muss schnell gelöst werden, denn am 15. Juli läuft eine
       wichtige Frist ab.
       
 (DIR) Schutz des Nationalparks: Umweltschützer klagen gegen Krabbenfischerei
       
       Grundschleppnetzfischerei im Unesco-Weltnaturerbe Wattenmeer: Die Deutsche
       Umwelthilfe drängt auf einen Fangstopp und eine Verträglichkeitsprüfung.
       
 (DIR) Biologe über Zukunft der Nordsee-Fischer: „Das Problem ist, dass es keine Quoten für Tintenfische gibt“
       
       Tintenfische können die Nordseefischer vorm Niedergang retten, sagt Biologe
       Daniel Oesterwind. Aber was in den Meeren passiert, sei sehr drastisch.
       
 (DIR) Ein Fisch stirbt aus: Heute gibts Aal. Noch.
       
       Der Aal ist vom Aussterben bedroht. Wieso landet er in vielen Ländern immer
       noch auf dem Teller? Von Fischern, Farmern und Fangverbotsfans.
       
 (DIR) Bericht über Fischfangaktivitäten: Alles eine Frage der Flagge
       
       Zum Schutz der Bestände hat Brüssel entschieden, den Thunfisch-Fang durch
       europäische Unternehmen zu reduzieren. Aber die kennen einen Trick.
       
 (DIR) Dokumentartheater über Krabbenfischerei: Sie kämpfen für den Kaviar der Nordsee
       
       Das Open-Air-Theaterstück „Nasses Land-Sielhäfen“ erzählt in Dorum, wie das
       Handwerk der Krabbenfischer gefährdet ist. Prominent dabei: der hungrige
       Wittling.
       
 (DIR) Walschutz ganz praktisch: Fischers Fritz fischt Geisternetze
       
       Schleswig-Holstein schließt eine Vereinbarung mit Fischern, die sich am
       Umweltschutz auf See beteiligen sollen. Umweltverbände sehen das positiv.
       
 (DIR) Walforscher über sterbenden Wal: „Es wird nach einfachen Lösungen gesucht“
       
       Halb Deutschland nimmt Anteil am gestrandeten Wal Timmy. Meeresschützer
       Fabian Ritter würde sich wünschen, dass dabei auch Meeresschutz Thema wird.
       
 (DIR) Nahrungsmittelproduktion im Libanon: Essen als Widerstand
       
       Im Südlibanon gehören israelische Drohnen und Bomben zum Alltag. Trotzdem
       Fisch zu fangen, Oliven zu ernten, Saatgut zu schützen, heißt hier
       Widerstand.
       
 (DIR) Dokumentarfilm „Bucks Harbor“: Das ist eine Männerwelt
       
       Der amerikanische Dokumentarfilm „Bucks Harbor“ von Pete Muller begleitet
       Fischer in Maine. Ihre raue Schale müssen sie sich oft zulegen.
       
 (DIR) Fischerei in der Krise: Abwärtstrend hält an – Ostseefischer geben Betriebe auf
       
       Anfang der 1990er Jahre war die Zahl der Fischereibetriebe an der deutschen
       Ostsee vierstellig. Inzwischen sind es im Haupterwerb weniger als 300.
       
 (DIR) Verstoß gegen Tierschutzgesetz: Verdächtige für Robbentötung im Visier
       
       Vor einem Jahr starben 40 Kegelrobben vor Rügen. Nun wurden Tatverdächtige
       ermittelt. Ihnen drohen Geld- und sogar Haftstrafen.
       
 (DIR) BUND-Petition zum Meeresschutz: Nordsee-Pflügen soll verboten werden
       
       72.000 Menschen fordern, die Grundschleppnetzfischerei in
       Meeresschutzgebieten zu verbieten. Die Trawler bedrohten die Artenvielfalt.
       
 (DIR) Schädliche PFAS in Meerestieren: Fischbrötchen mit Ewigkeitschemikalien
       
       Greenpeace hat in Meerestieren aus Nord- und Ostsee schädliche Chemikalien
       gefunden. Schon eine Speise pro Woche gefährdet die Gesundheit laut NGO.
       
 (DIR) Studie der Universität Hamburg: Fast keine Fische mehr in der Elbmündung
       
       Der Fischbestand in der Elbmündung ist seit 2010 um über 91 Prozent
       gesunken. Schuld sind laut der Studie die Elbvertiefung und der
       Klimawandel.
       
 (DIR) Studie zur Fischerei in EU-Gewässern: Bestände am Ende
       
       Eine Studie aus Kiel wirft der EU schweres Missmanagement beim Meeresschutz
       vor: Statt Fischbestände zu schützen, gehorche sie nationalen Interessen.
       
 (DIR) Fischerei in der Ostsee am Limit: Auch Beifang leert das Meer
       
       Ein Meeresforscher empfiehlt, in der Ostsee keinen Hering und Dorsch mehr
       zu fangen – auch nicht als Beifang. Die Fischer fürchten um ihre Existenz.
       
 (DIR) Die Wahrheit: Schlammwühlender Sportfisch
       
       Die lustige Tierwelt und ihre ernste Erforschung (220): Der Karpfen ist ein
       muffiger, aber bisweilen wundertätiger Alleskönner unter Schmerzen.
       
 (DIR) Arte-Kurzfilm „El'Sardines“: Sag mir, wo die Sardinen sind
       
       Die prämierte Arte-Kurzfilm-Serie „El'Sardines“ erzählt davon, wie eine
       junge Meeresbiologin in Algerien um ihre Eigenständigkeit kämpft.
       
 (DIR) Nachhaltigkeit in der Nordsee-Fischerei: Für Seelachs gibt’s kein Siegel mehr
       
       Nordsee-Seelachs gibt es nicht mehr nachhaltig. Das hat der
       Nachhaltigkeits-Zertifizierer MSC festgestellt und entzieht Fischereien die
       Belobigung.
       
 (DIR) Post-Brexit Verhandlungen: Der Gipfel der Annäherung
       
       In London vereinbaren UK-Regierungschef Starmer und EU-Kommissionschefin
       von der Leyen bessere Zusammenarbeit. Es bleibt bei Absichtserklärungen.
       
 (DIR) Fischerei-Kommission macht Vorschlag: Fischen in Offshore-Windparks soll aus der Krise helfen
       
       Für Fischerei ist wegen der vielen Nutzungsansprüche im Meer immer weniger
       Platz. Nun soll geprüft werden, ob in Offshore-Windparks gefischt werden
       kann.
       
 (DIR) Fischratgeber des Umweltverbands WWF: Umweltschützer raten von Hering und Makrele ab
       
       Die Nordostatlantik-Bestände von Hering und Makrele seien überfischt, warnt
       der WWF. Besser seien Alaska-Seelachs, Karpfen und Bio-Forelle.
       
 (DIR) Nachhaltige Fischerei fördern: Freifahrtschein für große Fang-Flotten
       
       Brot für die Welt kritisiert das Abkommen der Welthandelsorganisation zur
       Reduzierung schädlicher Fischereisubventionen.
       
 (DIR) Weniger Fische in der Ostsee: „Todeszonen“ ohne Sauerstoff
       
       Dem Dorsch wird's durch den Klimawandel zu stickig. Ein Studie des Kieler
       Geomar ergründet, wie der Sauerstoffmangel gelindert werden kann.
       
 (DIR) Alternativen zu Zuchtlachs: Klingt lecker, ist aber keine gute Idee
       
       Frischer, gebeizter, geflammter Salm? Lachs sollte nicht die erste Wahl
       sein, wenn das Essen nachhaltig, umweltfreundlich und gesund sein soll.
       
 (DIR) Lachszucht in Norwegen: Das große Lachs-Sterben
       
       Foodwatch fordert einen Verkaufsstopp für norwegischen Lachs. Viele der
       Fische sterben schon vor der Schlachtung. Eine Alternative ist in Sicht.
       
 (DIR) Überfischung in Westafrika: EU-Fangflotten verlassen Senegal
       
       Die EU verlängert das Abkommen, das ihren Flotten Zugang zu Senegals
       Gewässern gibt, nicht. Diese standen wegen fehlender Regulierung in der
       Kritik.
       
 (DIR) Fangquoten in der Ostsee: Kampf um die Sprotte
       
       Mit den neuen Quoten sind weder Umweltschützer:innen noch Fischer:innen
       glücklich. Derweil stirbt die Ostsee weiter.
       
 (DIR) Schäden durch Fischerei: NGO fordert Ende der Grundschleppnetze
       
       Nach dem Brüsseler Rechtsruck könnte die Fangmethode erlaubt bleiben,
       befürchtet Ocean Care. Bisher gab es schon einen Aktionsplan dagegen.
       
 (DIR) Meeresschutzorganisation schlägt Alarm: NGO fordert Stopp für Grundschleppnetze
       
       Beim Zerstören von Meeresböden ist Deutschland ganz vorn dabei, zeigt ein
       Bericht der NGO OceanCare. Für größere Gebiete fordert sie ein
       Grundschleppnetzverbot.
       
 (DIR) Bestände zu optimistisch eingeschätzt: Fisch ist nicht gesund
       
       Die Fangmengen für Fisch werden meist höher angesetzt als von der
       Wissenschaft empfohlen. Laut einer Studie waren selbst diese Empfehlungen
       zu hoch.
       
 (DIR) Amnesty-Preis für Menschenrechte: Umweltschutz unter Lebensgefahr
       
       Yuly Velásquez kämpft mit der Organisation Fedepesan für den Erhalt von
       Sumpf- und Seenlandschaften in Kolumbien. Am Dienstag wird sie
       ausgezeichnet.
       
 (DIR) Quecksilberbelastung: Schwangere sollen Thunfisch meiden
       
       Fisch gilt grundsätzlich als gesund. Doch darin kann sich eine schädliche
       Quecksilberverbindung anreichern. Die Menge hängt vom Fisch ab.
       
 (DIR) Fangmenge von Nordseekrabben: Wird das Krabbenbrötchen zum Luxus?
       
       Ein Brötchen mit Krabben kostet mitunter 15 Euro. Andere Betriebe bieten
       sie nicht mehr an, verzichten auf Gewinn oder servieren nur geringe Mengen.
       
 (DIR) Konferenz „Our Ocean“: Milliarden zum Schutz der Meere
       
       Die Meerestemperaturen steigen. Trotz dieser und anderer Bad News gibt es
       auf dem Our-Ocean-Treffen weniger Geld zum Schutz des Lebensraums als im
       Jahr 2023.
       
 (DIR) Beruf Sea Ranger: Der Herr der Heringe
       
       Martin Saager ist Küstenfischer in Wismar. Jetzt drückt er wieder die
       Schulbank, um sich zum „Förster der Meere“ ausbilden zu lassen.
       
 (DIR) Menschenrechtsverletzung auf hoher See: China bedroht traditionelle Fischerei
       
       Eine NGO berichtet über Menschenrechtsverletzungen im südwestlichen
       Indischen Ozean. Die „Neue Seidenstraße“ bedrohe die traditionelle
       Fischerei.
       
 (DIR) Überfischung im Mittelmeer: Der Fischer als Gefahr
       
       Die Fischbestände im Mittelmeer leiden und die marinen Ökosysteme leiden
       auch. Von einem gesunden Meer profitieren jedoch nicht nur seine Bewohner.
       
 (DIR) Pelagos-Schutzgebiet – Heimat der Wale: Fragiles Paradies im Mittelmeer
       
       Das Pelagos-Gebiet ist die größte Schutzzone im Mittelmeer. Und dennoch:
       Die Situation für die Wale hier ist dramatisch schlecht. Wie kann das sein?
       
 (DIR) Welthandelsorganisation: Vielleicht doch lieber multilateral
       
       Die Welthandelsorganisation ist ungerecht und verstärkt das
       Nord-Süd-Gefälle. Doch ist sie in Zeiten bilateraler Handelsverträge die
       bessere Alternative.
       
 (DIR) Welthandelskonferenz in Abu Dhabi: WTO bemüht sich um Relevanz
       
       Die WTO wird oft für tot erklärt, die ersehnte Reform ist nicht in Sicht.
       Entwicklungsländer nutzen das Forum aber, um für ihre Interessen zu werben.
       
 (DIR) Ökonomin über Fischereisubventionen: „Handelsregeln nicht stark genug“
       
       Um bedrohte Fischbestände zu schützen, will die WTO diese Woche
       Subventionen für die Fischerei neu regeln. Expertin Ranja Sengupta ist
       skeptisch.
       
 (DIR) Klimawandel in Lateinamerika: Wenn der Regen ausbleibt
       
       Nancy Mamani Yujra lebt vom Fischfang. Doch der Titicacasee verschmutzt und
       trocknet aus. Die Menschen suchen andere Einnahmequellen.
       
 (DIR) Keine Erfassung des Schiffsverkehrs: Unsichtbar im Meer
       
       Ein Großteil der Aktivitäten auf See wird nicht offiziell erfasst. Davon
       profitieren vor allem diejenigen, die nichts Gutes im Schilde führen.
       
 (DIR) In Kroatien und Schottland: Wenn Fischer zu Busfahrern werden
       
       Zwei Fischer erzählen die gleiche Geschichte. Zufall oder bläst der Wind
       die Fischer tatsächlich ein bisschen weiter Richtung Ende der Welt?
       
 (DIR) Bergung von Fischereimüll: Geister der Meere
       
       Schleswig-Holstein macht Fortschritte bei der Beseitigung von
       „Geisternetzen“: Todesfallen, die durch die Meere treiben und die Tierwelt
       gefährden.