# taz.de -- Games
       
 (DIR) Steinmeier auf der Gamescom: Deutsche Drachen Mangelware
       
       Zum ersten Mal hat ein Bundespräsident die Gamescom in Köln eröffnet und
       eine erwartbar langweilige Rede gehalten. Da wäre so viel mehr drin
       gewesen!
       
 (DIR) GTA VI vs Cyberleek: Wem gehört das Spiel?
       
       Das Videospiel „GTA VI“ sorgt vor seiner Veröffentlichung für Schlagzeilen.
       Leaks zeigen Spielszenen, die Art der Veröffentlichung wird kritisiert.
       
 (DIR) Videogame „Hell Let Loose: Vietnam“: Warum so viel Zweiter Weltkrieg?
       
       „Hell Let Loose: Vietnam“ ist eines der wenigen Videospiele, das den
       Vietnamkrieg zeigt. Viele Games scheuen sich vor dem US-amerikanischen
       Trauma. 
       
 (DIR) Berichterstattung über Videospiele: Mehr Kritik für weniger Krise
       
       Videospiele sind ein vergleichsweise junges Medium und werden von der
       Berichterstattung noch immer vernachlässigt. Das muss sich ändern.
       
 (DIR) Videospiele im Kino: Zusammen Kolonialismus aufarbeiten
       
       Ein Kino in Moabit bringt Videospiele auf die Leinwand. Dieses Mal ging es
       um das Spiel „Relooted“, bei dem afrikanische Raubkunst zurückgeholt wird.
       
 (DIR) Browserspiel „When Taken“: Durch Raum und Zeit
       
       Im Browserspiel „When Taken“ errät man anhand eines einzigen Bildes, wo und
       wann es entstanden ist. Die kleine mentale Reise ist schon fast
       therapeutisch.
       
 (DIR) Games zum GAU in Tschornobyl: Die Apokalypse in Pixeln
       
       Videospiele wie „Call of Duty“ und „S.T.A.L.K.E.R.“ nutzen die Sperrzone um
       Tschornobyl als Kulisse. Warum der Ort bei Gamer:innen so beliebt ist.
       
 (DIR) Elternbilder bei Games: Bösartige Mütter
       
       Im Science-Fiction-Game „Pragmata“ muss ein Mann ein künstliches Mädchen
       beschützen. Warum inszenieren immer mehr Spiele Väter als Helden und Frauen
       als Tyranninnen?
       
 (DIR) Kolonialisierung in „Anno 1800“: Staatlich geförderter Rassismus
       
       Indigene ohne Strom, aber Öl für die „Alte Welt“: Wie „Anno 1800“ koloniale
       Ausbeutung verharmlost – und dafür auch noch Fördergelder kassiert.
       
 (DIR) Wachstumsideologie in Games: Friedrich Merz würde dieses Spiel hassen
       
       In vielen Games ist Wachstum Voraussetzung für Erfolg. Das Cozy Game „Tiny
       Bookshop“ ist postkapitalistisch und damit erfolgreich. Wie geht das?
       
 (DIR) „Resident Evil Requiem“: Katharsis durch Zombies
       
       Mit „Requiem“ erscheint der 9. Teil der Horror-Reihe „Resident Evil“.
       Diesmal geht es gegen Michelin-Köche und Opernsängerinnen – sehr
       entspannend!
       
 (DIR) Altersbeschränkungen im Internet: Russlands Umgang mit Roblox ist kein Vorbild
       
       Russland hat die Spieleplattform Roblox verboten, auch weil dort Kinder
       sexuell belästigt werden. Doch solche Verbote treffen auch die Falschen.
       
 (DIR) Nacktheit und Sex in „Die Sims“: „Bei sexuellen Inhalten herrscht ein Doppelstandard“
       
       Bei „Sims 4“ ist Sex nicht sichtbar. Der Programmierer Turbodriver hat das
       geändert. Dank ihm können die Sims auch menstruieren – und abtreiben.
       
 (DIR) KI im Gaming: Eine Industrie streitet mit sich selbst
       
       Auch die Videospiel-Industrie setzt zunehmend auf die künstliche
       Intelligenz. Doch damit erzürnt sie ihre eigenen Spieler:innen.
       
 (DIR) Porsche-SUV in „Resident Evil Requiem“: Verbrenner in der Apokalypse
       
       „Requiem“ ist der neunte Teil des Horrorfranchises „Resident Evil“. Darin
       ist Porsche der eigentliche Star. Gegen die Strahlkraft der Marke sind
       Zombies machtlos.
       
 (DIR) Videospiel „Anno 117: Pax Romana“: Für eine Handvoll Aale
       
       Das Aufbauspiel „Anno 117“ spielt in der römischen Antike. Darin flext man
       nicht nur mit Tempeln, sondern baut auch seltenen Schlamm ab. Wie bitte?
       
 (DIR) Rechtsruck in Videospiel-Communities: „Kulturkampf wird auch im Gaming ausgetragen“
       
       Beim Gaming zeigt sich, dass es gesellschaftlich einen Rechtsruck gibt.
       Sozialwissenschaftlerin Stürenberg über Rechtsradikale als Zielgruppe.
       
 (DIR) GTA VI erneut verschoben: Endlich weiter warten
       
       „Grand Theft Auto 6“ kommt erst im November 2026. Das ist eine gute
       Nachricht für Entwickler*innen. Und für Fans, die noch ihren Gaul bürsten
       müssen.
       
 (DIR) Künstliche Intelligenz in Games: KI first, Arbeiter:innen second
       
       Der Games-Hersteller Krafton hat angekündigt, stärker auf künstliche
       Intelligenz zu setzen. Das verursacht gleich mehrere Probleme.
       
 (DIR) Counter-Strike und Co.: Keine olympischen E-Sport-Spiele in Saudi-Arabien
       
       Das Internationale Olympische Komitee und der Wüstenstaat beenden die
       Zusammenarbeit. Mit einer interessanten Begründung.
       
 (DIR) Sportswashing bei Games: Dieser Player gefährdet queere Sichtbarkeit in Games
       
       Eine Gruppe Investoren kauft Electronic Arts. Mit dabei: Saudi-Arabien.
       Damit bekommen sie Macht über die Inhalte von Videospielen wie „Die Sims“.
       
 (DIR) Videospiel „Silent Hill f“: Dicke Suppe
       
       „Silent Hill f“ ist der neue Teil der Videospiel-Horrorserie. Wieder geht
       es in den gruseligen Nebel. Am meisten Angst macht aber das Kampfsystem.
       
 (DIR) Horror-Videospiel „The Lightkeeper“: Blutende Möwen
       
       Zwischen Nebelhorn und Kriegsgeheul entfaltet das Indie-Horrorspiel „The
       Lightkeeper“ eine eigene Stimme. Gab's das nicht schon einmal als Film?
       
 (DIR) Cozy Games und Kapitalismus: Indoktrination per Palme
       
       Cozy Games kommen oft antikapitalistisch daher. Dabei indoktrinieren sie
       uns neoliberal. Das Indie-Spiel „Tiny Bookshop“ ist dafür ein gutes
       Beispiel.
       
 (DIR) Alltagsspiel auf der Konsole: Hauswirtschaft im Märchenland
       
       Während unser Kolumnist als virtueller Hobbit Rhabarber säht, fällt sein
       Offline-Hochbeet im Garten trocken. Das kann so nicht weitergehen, sagt er.
       
 (DIR) Spiel gegen Kolonialismus: „Rassismus lässt sich nicht mit einem Videospiel beenden“
       
       Im Spiel „Relooted“ planen Schwarze Raubzüge in westlichen Museen, um
       Artefakte zurückzustehlen. Entwickler Ben Myres über digitale Restitution.
       
 (DIR) Arbeitskampf in der Games-Branche: Welcome to the Bossfight
       
       Die Bedingungen in der Gaming-Branche sind unterirdisch, lange gab es kaum
       Widerstand. Nun vernetzt sich eine neue Generation von
       Spieleentwickler:innen.
       
 (DIR) Sex-Games von Plattformen genommen: Mastercard gegen Pornos
       
       Eine australische NGO bewegt Steam dazu, Adult Games zu entfernen. Das
       wirft Fragen über Moral und Zensur im Gaming auf.
       
 (DIR) Computerspiel „Wheel World“: Fahrradfahren im bunten Paradies
       
       Im neuen Indie-Spiel „Wheel World“ dreht sich alles um das Zweirad. Es
       zeigt, wie idyllisch die Welt von einem Sattel aus sein kann.
       
 (DIR) Doku „Clym – Mit Games zum Erfolg“: Entwickeln und verdienen
       
       In der ARD zeigt Patrick de Rijk aka Clym den Weg von der Videospielidee
       zum ökonomischen Erfolg. Es zeigt Perspektiven, ohne naiv zu wirken.
       
 (DIR) Feministisches Brettspiel: Wenn Frauen Polizisten verprügeln
       
       „Suffragetto“ war mehr als ein Brettspiel. Für die britische
       Suffragettenbewegung war es ein feministisches Werkzeug im Kampf für das
       Frauenwahlrecht.
       
 (DIR) Prostitution in Videospielen: Endlich ein Gegenbeispiel
       
       Wenn Sexarbeiter:innen in Games auftauchen, geht es meist darum, ihnen
       Gewalt zuzufügen. Das Spiel „Opportunity: A Sugar Baby Story“ setzt auf
       Selbstbestimmung.
       
 (DIR) Krieg in Videospielen: Stell dir vor, es ist Krieg und niemand spielt mit
       
       Die Bundeswehr versucht, Gamer:innen anzulocken. Das liegt auch daran,
       dass sich Videospiele zu selten mit der brutalen Realität von Krieg
       befassen.
       
 (DIR) Wirtschaftshub „House of Games“: Zocken fürs Bruttosozialprodukt
       
       Der Senat internationale Schwergewichte der boomenden Spielebranche nach
       Berlin locken. Die Indie-Szene ist erfreut und hofft auf bezahlbare Mieten.
       
 (DIR) „Grand Theft Auto 6“ Memes: Grüße aus der Hölle
       
       Neuer Beatles-Song, Mike Tyson, Krieg – das ist alles passiert, während
       Fans auf den Release von GTA 6 warten. Warum der Hype größer denn je ist.
       
 (DIR) Strategiespiel Anno 117: Urlaub in Italien
       
       Das Strategiespiel „Anno“ inszenierte Geschichte bisher als gewaltfreie
       Wohlfühlwelt. Ob das im neuen Teil besser wird, zeigt sich Ende dieses
       Jahres.
       
 (DIR) Arbeit in der Games-Branche: Von wegen spielerisch
       
       Die Games-Branche gibt sich lustig, kollegial und progressiv. Doch hinter
       den Kulissen leiden Entwickler:innen unter Stress und Sexismus.
       
 (DIR) Sexistische Videospiele: Next Level Frauenhass
       
       Im Videospiel „No Mercy“ müssen möglichst viele Frauen vergewaltigt werden.
       Das ist kein Einzelfall, sondern Zeichen einer misogynen Gaming-Kultur.
       
 (DIR) Suchtberater über digitale Medien: „Ein Handyverbot ist sinnvoll“
       
       Mediensucht wird oft spät erkannt. Auch, weil digitale Medien zum Alltag
       gehören. Suchtberater Oliver Poelmann erklärt, worauf Eltern achten
       sollten.
       
 (DIR) Videospiel „Kingdom Come: Deliverance 2“: Ein Ritter für die Rechte
       
       Mit seinem neuen Mittelalter-Epos „Kingdom Come: Deliverance 2“ ist
       Videospielmacher Daniel Vávra zum Feindbild seiner eigenen Fans avanciert.
       
 (DIR) Computerspiele und mentale Gesundheit: Weshalb Gaming glücklich macht
       
       Unser Kolumnist spielt aus verschiedenen Gründen: mal um zu fliehen, mal um
       zu wachsen. Games können glücklich machen. Das sagt auch die Wissenschaft.
       
 (DIR) Ausbeutung in der Game-Branche: Sei froh um die Credits oder Crunchen bis ins Burn-out
       
       Spieleentwickler:innen in der Gaming-Branche erleben
       Arbeitsbedingungen wie im 19. Jahrhundert. Damit das besser wird, ist
       Organisation gefragt.
       
 (DIR) Shakespeare in GTA-Welt: Sein oder offline sein
       
       Die animierte Doku „Grand Theft Hamlet“ inszeniert das legendäre
       Theaterstück wie ein Videospiel. Das ist abgefahren – und sehr gelungen.
       
 (DIR) Gamification der Arbeit: Ein Wolfsbaby als Belohnung
       
       Arbeit als Mittel der Selbstoptimierung mit lockeren Spielen verbinden. Ist
       „Gamification“ unproduktiver Spaß oder einfach nur Kapitalismus?
       
 (DIR) Psychiater über Kinder und Mediennutzung: „Die Dinos bleiben schon lange im Schrank“
       
       Digitale Medien beeinflussen das Spielverhalten von Kindern immer stärker.
       Psychiater Oliver Dierssen kann das täglich in seiner Praxis beobachten.
       
 (DIR) Neue Tomb-Raider-Serie: Für immer jung
       
       Warum die Action-Heldin Lara Croft auch in der neuen Amazon-Serie nicht zu
       ihrem Alter stehen wird – und warum sie das eigentlich tun sollte.
       
 (DIR) Vom Staat entwickelte Videospiele: Why so serious?
       
       Sogenannte „Serious Games“ unterhalten und bilden zugleich. Das Land NRW
       hat so ein Spiel entwickelt, aber die Unterhaltung vergessen.
       
 (DIR) Angeblich zu „woke“ Videospiele: Gamer:innen gegen Gendergaga
       
       Eine Liste bewertet über 1.500 Spiele, ob sie „zu woke“ sind – und zeigt
       vor allem eins: Der Kampf gegen Diversität in der Gamingwelt ist absurd.
       
 (DIR) Die Wahrheit: Reiten auf Stelzenelefanten
       
       Irgendwo in dieser vermaledeiten Welt muss es doch einen Glitch oder ein
       Wurmloch geben als Ausstieg in eine andere Ebene. Ist es das Café Gum?
       
 (DIR) Videospiel „Call of Duty: Black Ops 6“: Gut, aber schlecht
       
       Die neue Ausgabe von „Call of Duty“ ist die beste seit Jahren. Doch wieder
       mal schürt das Videospiel Feindbilder und glorifiziert das US-Militär.