# taz.de -- Film
       
 (DIR) „Der Astronaut“ mit Ryan Gosling: Nach allen Regeln des Sci-Fi-Abenteuerfilms
       
       Im Spielfilm „Der Astronaut“ muss Ryan Gosling die Erde vor Sonnenfressern
       retten. Die Robinsonade bedient sich bei Science-Fiction-Klassikern.
       
 (DIR) Oscarverleihung: Kollektive Vorsicht
       
       Von Kritik an den gesellschaftlichen Verhältnissen war bei den Oscars fast
       nichts zu spüren. Die Filmbranche verspielt ihre wichtigste Aufgabe.
       
 (DIR) Oscarverleihung 2026: „One Battle After Another“ als bester Film ausgezeichnet
       
       Der satirische Politthriller hat bei den Academy Awards sechs Trophäen
       gewonnen. Auch der Horrorfilm „Blood & Sinners“ gewinnt, aber deutlich
       weniger Preise als erwartet.
       
 (DIR) Geburtstagsfeier für Bruce Willis: „Das ist für die Gäste immer wieder eine Wundertüte“
       
       Schauspieler Andreas Jäger liest seit zehn Jahren Texte zu bekannten
       Geburtstagskindern vor. Jetzt ist Bruce Willis dran. Das ist auch heikel.
       
 (DIR) Jüdische Sportler: Tischtennis, um zu überleben
       
       Der Film „Marty Supreme“ ist für neun Oscars nominiert. Es wird an die
       jüdische Biografie der Hauptfigur und Auschwitz-überlebende Sportler
       erinnert.
       
 (DIR) Dokumentarfilm „No Mercy“: Die Härte ist bloß der Anfang
       
       Im Dokumentarfilm „No Mercy“ fragt die Regisseurin Isa Willinger ihre
       Kolleginnen nach Gewalt in Bildern und im Verhältnis zwischen den
       Geschlechtern.
       
 (DIR) Die Wahrheit: Schwenkfutter mit Fell
       
       Die lustige Tierwelt und ihre ernste Erforschung (237): Wilde Tiere für
       Filme vor die Kamera zu bekommen, kann ein absurdes Geschäft sein.
       
 (DIR) Timothée Chalamet in „Marty Supreme“: Ständig schreit jemand
       
       Endlich Frühling, endlich warm genug, sich draußen aufzuhalten. Tagsüber
       zumindest. Abends geht's ins Kino, wo sich Timothée Chalamet für den Oscar
       bewirbt.
       
 (DIR) Spielfilm „The Chronology of Water“: Trauma zerstört Chronologie
       
       In „The Chronology of Water“ von Kristen Stewart ist das Erinnern eine
       körperliche Erfahrung. Das Regiedebüt lässt eintauchen in einen Strudel aus
       Empfindungen.
       
 (DIR) Daniel Kehlmann über Berlinale-Eklat: „Das Meinungsklima ist in Gefahr“
       
       Schriftsteller Kehlmann warnt vor einer Kündigung der Berlinale-Chefin
       Tricia Tuttle. Und fordert von Kulturschaffenden Haltung.
       
 (DIR) Streit um Berlinale-Chefin: Unterstützung für Tricia Tuttle
       
       Kulturschaffende verteidigen die Berlinale-Chefin: Der Kulturstaatsminister
       will sie wohl für fehlende Kritik an pro-palästinensischem Regisseur
       feuern.
       
 (DIR) Druck von Kulturminister Wolfram Weimer: „Dann kann man die Berlinale gleich beerdigen“
       
       Muss Festivalchefin Tricia Tuttle ihren Posten räumen? In der Filmbranche
       regt sich großer Protest, Preisträger İlker Çatak kündigt einen Boykott an.
       
 (DIR) Britischer Filmpreis Bafta: Eine Hommage an Manipur
       
       Die indische Filmemacherin Lakshmipriya Devi hat ihren Kinderfilm „Boong“
       in der Minderheitensprache Manipuri gedreht. Dafür wird sie jetzt gefeiert.
       
 (DIR) Spielfilm „Father Mother Sister Brother“: Familienblues in drei Sätzen
       
       In seinem ersten Film seit sechs Jahren erkundet Jim Jarmusch
       minimalistisch genau die Beziehung von Eltern und ihren Kindern.
       
 (DIR) Goldener Bär für Ilker Çatak: Politisches Kino setzt sich bei der Berlinale durch
       
       Selten wurde bei der Berlinale so heftig darum gerungen, wie politisch das
       Filmfestival sein muss. Das zeigte sich auch bei der Preisverleihung.
       
 (DIR) Film „Staatsschutz“ auf der Berlinale: Gegen die Ohnmacht und den Rechtsruck
       
       Faraz Shariats Film „Staatsschutz“ (Panorama) erzählt von einer lesbischen
       Staatsanwältin. Mit Rechtsextremen hat sie nicht nur vor Gericht zu tun.
       
 (DIR) Rumänischer Film „De capul nostru“: Wenn Kinder sich selbst großziehen
       
       Der Spielfilm „De capul nostru“ (On Our Own) von Tudor Cristian Jurgiu
       folgt Jugendlichen in Rumänien. Ihr Leben organisieren sie ohne ihre
       Eltern.
       
 (DIR) Debütfilm „Ich verstehe Ihren Unmut“: Sie scheint mit ihrer Arbeitsweste verwachsen
       
       „Ich verstehe Ihren Unmut“ ist sozialrealistische Immersion par excellence,
       die schwer zu ertragen ist. Dies ist als Kompliment zu verstehen.
       
 (DIR) Feministischer Film aus Kasachstan: „Ich habe Hoffnung, dass sich Dinge ändern“
       
       „River Dreams“ ist der erste kasachische Dokumentarfilm auf der Berlinale.
       In ihm inszenieren Kristina Mikhailova und Dana Sabitova Frauen als Flüsse.
       
 (DIR) Der Gaza-Krieg in der Kultur: Und wieder ein offener Brief
       
       Über 80 Filmschaffende unterzeichnen einen offenen Brief an die Berlinale.
       Der Vorwurf: Das Festival positioniere sich nicht ausreichend zu Gaza.
       
 (DIR) Film „Allegro Pastell“ auf der Berlinale: Im Zweifel für die Emotion
       
       Der Spielfilm „Allegro Pastell“ von Anna Roller nach dem gleichnamigen
       Roman von Leif Randt erzählt vom Lebensgefühl der Millennials.
       
 (DIR) „Der Heimatlose“ auf der Berlinale: Mit wenig Mitteln viel erreichen
       
       Das Spielfilmdebüt „Der Heimatlose“ von Kai Stänicke eröffnet die Reihe
       Perspectives. Seine Inselallegorie setzt erfolgreich auf Künstlichkeit.
       
 (DIR) Berlinale Wettbewerbsfilm: Das Autoritäre und sein sicherer Applaus
       
       In „Gelbe Briefe“ exerziert İlker Çatak die Logik staatlicher Repression am
       Beispiel eines türkischen Künstlerpaars durch. Drängende Fragen stellt der
       Film zu spät.
       
 (DIR) „No Good Men“ auf der Berlinale: Liebe im Schatten der Taliban
       
       Zum Auftakt blickt die Berlinale zurück nach Kabul. Der Eröffnungsfilm „No
       Good Men“ von Shahrbanoo Sadat erzählt vom Abzug der USA aus Afghanistan.
       
 (DIR) Debütfilm „Filipiñana“ auf der Berlinale: Die Macht der Erschöpfung
       
       Zwischen sengender Hitze, monotoner Arbeit und Golfkulisse zeigt
       „Filipiñana“ im Mikrokosmos eines Country Clubs, wie Macht und Erschöpfung
       zusammenhängen.
       
 (DIR) Film „Wuthering Heights“: Sturm ohne Fallhöhe
       
       Emerald Fennells Verfilmung von Emily Brontës „Wuthering Heights“
       verspricht im Gothic-Trend tragische Liebe – und eine moderne,
       feministische Perspektive.
       
 (DIR) Kunst aus China in Kasseler Ausstellung: Fündig werden sie in der Wirklichkeit
       
       Was wissen wir über chinesische Kunst? Die Schau „The China Moment“ im
       Kasseler Kunstverein spiegelt Chinas spannungsreichen Weg in die Gegenwart.
       
 (DIR) Die Wahrheit: Legende vom Stillen Freund
       
       Wer hat an der Uhr gedreht? Wer hat mir den Reisebusunternehmen-Urlaub mit
       all den anderen Pensionisten versüßt? War es ein stiller Freund?
       
 (DIR) Koalition einigt sich bei Filmförderung: Netflix und Co sollen in Deutschland investieren
       
       Blockbuster und Serien gedreht in Deutschland – das möchte die Regierung
       durch eine Investitionspflicht erreichen. Welche Folgen das haben könnte.
       
 (DIR) Satire „No Other Choice“: Der Arbeitsmarkt regelt alles
       
       Park Chan-wooks Thriller „No Other Choice“ inszeniert Abstiegsangst mit
       bitterer Komik: Ein geschasster Angestellter kämpft brachial um einen Job.
       
 (DIR) US-Thriller „The Long Walk“: Wer strauchelt, wird erschossen
       
       Der Film „The Long Walk“ schildert eine brutale Zukunft, basierend auf
       einem Roman von Stephen King. Nun erscheint der Thriller auf DVD.
       
 (DIR) Zum Tod des Regisseurs Béla Tarr: Wie Zweige im Regen
       
       Näher kann ein Atheist und Anarchist dem Religiösen nicht kommen: Mit Béla
       Tarr ist ein Meistererzähler des europäischen Kinos gestorben.
       
 (DIR) US-Angriff gegen Venezuela: Komplexe Bodysnatcherei
       
       In „Invasion of the Body Snatchers“ steuert ein Alienparasit die Gedanken
       der Befallenen. Ähnlich wirkt, wer Trumps Völkerrechtsbruch nicht klar
       benennt.
       
 (DIR) US-Medien: Zensiert – blamiert
       
       Das Nachrichtenmagazin CBS kippt die Ausstrahlung eines TV-Beitrags. Der
       legt Misshandlungen von abgeschobenen Geflüchteten nach El Salvador offen.
       
 (DIR) Filme mit Brigitte Bardot: Der gierige Blick des Publikums
       
       In ihren Filmen verkörperte Brigitte Bardot die weibliche Versuchung. Dem
       reduzierenden und ausbeuterischen „male gaze“ entzog sie sich letztendlich
       trotzdem.
       
 (DIR) Tod von Brigitte Bardot: Französische Filmikone verstorben
       
       Die Schauspielerin stirbt mit 91 Jahren. Sie wurde in den 50er Jahren
       weltbekannt. Aus ihren rechtsextremen Positionen machte Bardot kein
       Geheimnis.
       
 (DIR) Synchronsprecherin über das Sprechen: „Die Arbeit vitalisiert mich“
       
       Mit 19 Jahren bekam Luise Lunow ihre erste Rolle als Synchronsprecherin.
       Heute ist sie 93 und arbeitet immer noch, obwohl sie fast erblindet ist.
       
 (DIR) Filme über Berlin in der Wendezeit: Krepieren, wie ich will
       
       Sie machen die Verwerfungen der Wendezeit sichtbar. „Heute noch, morgen
       schon“ im Museum Nikolaikirche in Berlin ist eine Ausstellung zum
       Binge-Watchen.
       
 (DIR) Marclays 24-Stunden-Werk „The Clock“: Sie dreht sich schon seit Stunden
       
       In der Neuen Nationalgalerie kann man mit Christian Marclay den ganzen Tag
       lang Uhren beim Ticken zuschauen. Das klingt banal, ist aber große Kunst.
       
 (DIR) Theateradaption von „Das Lehrerzimmer“: Paukerdämmerung
       
       Das Nationaltheater Mannheim versucht sich an einer Übertragung des
       Riesenerfolgs von İlker Çataks Film „Das Lehrerzimmer“ auf die Bühne.
       
 (DIR) Nihilismus im Iran: Niemand glaubt an ein Morgen
       
       Nach dem Luftkrieg zwischen Israel und Iran im Juni offenbart sich eine
       nihilistische Grundstimmung in der Bevölkerung.
       
 (DIR) Familiendrama „Sentimental Value“: Die nicht zur Welt finden
       
       Regisseur Joachim Trier erzählt in seinem Spielfilm „Sentimental Value“
       alles mehrschichtig. Im Zentrum stehen Menschen, die einander nicht lieben
       können.
       
 (DIR) Ingrid van Bergen verstorben: Die Unverwüstliche
       
       Sie war ein Star des bundesdeutschen Films und Fernsehens seit den 1950ern.
       Mit 94 Jahren ist die Schauspielerin mit der rauchigen Stimme gestorben.
       
 (DIR) Nachruf auf Regisseur Hark Bohm: Er wollte Geschichten erzählen
       
       Der Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler Hark Bohm kannte die
       Klanglagen der Menschen. Sein Film „Nordsee ist Mordsee“ bleibt ein
       ungehobeltes Meisterwerk.
       
 (DIR) Regisseur Hark Bohm gestorben: Linksliberaler Regisseur, Darsteller und Autor
       
       Hark Bohm schrieb einst mit „Nordsee ist Mordsee“ Filmgeschichte. Aktuell
       läuft im Kino „Amrun“, den sein Schüler Fatih Akin nach einem Roman von ihm
       drehte.
       
 (DIR) Israelischer Film „Yes“: Selbst das Ja ist orientierungslos
       
       Der Krieg als Panoramaspektakel: Nadav Lapid wirft in seinem Satirefilm
       „Yes“ einen fatalistischen Blick auf die israelische Gesellschaft nach dem
       7. Oktober.
       
 (DIR) Film „The Big Short“ und die KI-Bubble: Manchmal sehen wir Blasen
       
       Der Hedgefondsmanager Burry wettet 1,1 Milliarden Dollar gegen die KI. Vor
       der Finanzkrise 2008 lag er richtig, wie der Film „The Big Short“ erzählt.
       
 (DIR) Film „Die, My Love“: Gnade dem Tier in mir
       
       „Die, My Love“ ist ein Film, der nicht verstanden, sondern ertragen werden
       will – darin zeigt Lynne Ramsay, was Kino kann, wenn es nicht erklärt.
       
 (DIR) Spielfilm „The Change“: Verzweifeltes Schreien
       
       Der US-Thriller „The Change“ erzählt vom autoritären Umbau eines Staates.
       Vor allem ist es aber eins: emotional aufgeladenes Blendwerk.
       
 (DIR) Diverses Fernsehen: Eine total heterogene Truppe
       
       Das deutsche Fernsehen ist diverser geworden. Was hat das Berliner Maxim
       Gorki Theaters damit zu tun?