# taz.de -- Journalismus
(DIR) Hausdurchsuchung zur Morgenstunde: Auf dem Kieker
Die Hamburger Staatsanwaltschaft hat das Haus des Journalisten Lars
Winkelsdorf durchsuchen lassen. Zur Begründung schiebt sie einen
taz-Artikel vor.
(DIR) Kämpfe im Gazastreifen: Drei Journalisten bei israelischem Angriff getötet
Bei einem Drohnenangriff in Gaza kommt unter anderem der AFP-Fotojournalist
Abdul Rauf Schaath um. Israel erklärt, der Angriff habe der Hamas gegolten.
(DIR) Wen Russland für den Krieg rekrutiert: Stanislav weiß nicht, wofür er kämpft
Daten aus dem Moskauer Rathaus zeigen: Potenzielle Rekruten werden – trotz
dass sie offensichtlich einfache Fragen nicht beantworten können – in den
Dienst der Armee gestellt.
(DIR) US-Behörde ICE infiltriert: Angenommen, nach sechs Minuten Bewerbungsgespräch
Trumps faschistoider Schlägertrupp ICE stellt offenbar Personal ein, ohne
es vorher zu überprüfen. Die Journalistin Laura Jedeed hat es erlebt.
(DIR) Hotel in Beirut schließt: Zufluchtsort für Reporter im Krieg
Es war viel mehr als eine Unterkunft: Während des libanesischen
Bürgerkriegs lebten und arbeiteten ausländische Journalisten im Beiruter
Commodore Hotel.
(DIR) Schauprozess in Vietnam: 17 Jahre Haft für vietnamesische Journalisten
Am Mittwoch wurden fünf Journalisten in Hanoi zu langen Haftstrafen
verurteilt. Zwei von ihnen leben in Deutschland unter Polizeischutz.
(DIR) Mehr Live-Podcasts in 2026!: Vom Ohr auf die Bühne
Podcasts sind seit vielen Jahren beliebt, immer öfter werden sie auch live
vor Publikum aufgenommen. Das ist Grund zur Sorge, aber auch zur Freude.
(DIR) Schauprozess in Vietnam: Ihr Verbrechen heißt Journalismus
In Hanoi wird zwei in Deutschland lebenden Publizisten der Prozess gemacht.
Auch drei weiteren Männern in Vietnam drohen hohe Haftstrafen.
(DIR) Politiker:innen zum Reden bringen: Erhellende Antworten auf falsche Fragen
Reden, ohne miteinander zu reden, ist der neue Interviewtrick. Denn wenn
Worte nur noch Hülsen sind, kommt es auf den Überraschungsmoment an.
(DIR) Journalismus in der Krise: Pöbelportale und Pfennigfuchser
Brauchen wir Journalismus noch? Ist seine Krise hausgemacht oder
investorengetrieben? Auf Sachlichkeit zu verzichten, muss man sich
jedenfalls erst mal leisten können.
(DIR) Zum Abschied des Moderators Jörg Wagner: Der lebende Rundfunkauftrag
Am Samstag moderiert Jörg Wagner zum letzten Mal das „Medienmagazin“ bei
radioeins. Kaum jemand berichtet noch so akribisch über Medien wie er.
(DIR) Salomé Balthus gegen „Weltwoche“: Persönlichkeitsrechte gelten auch für Sexarbeiterinnen
Ein Schweizer Gericht urteilt im Sinne der Prostituierten Hanna Lakomy. Ein
Journalist hatte ohne Einverständnis über ein Date mit ihr geschrieben.
(DIR) Popjournalismus der 1980er: An der Oberfläche kratzen
Ein Faksimile-Band erinnert an das Magazin „Elaste“, das 1980 in Hannover
entstand. Thema ist es auch in Erika Thomallas Oral History zum
Popjournalismus.
(DIR) Harter Neuanfang in Deutschland: Mut für die nächsten Schritte
Wer flieht, muss oft aus dem Nichts ein neues Leben aufbauen. Unsere
Autorin lernte: in schwierigsten Zeiten lohnt es sich, immer wieder
aufzustehen.
(DIR) Journalist Fatih Altaylı: Vier Jahre Haft für Erdoğan-Kritiker
Der prominente Journalist Fatih Altaylı soll Präsident Erdoğan beleidigt
haben. Er gilt als einflussreicher Sprecher der säkularen Türkei.
(DIR) Fake News auf KI-Websiten: Wie KI eine Journalistin zur Frau von Kontra K macht
Automatisierte Nachrichtenseiten erfinden die Beziehung einer Journalistin
zu einem Rapper. Und zeigen, wie gefährlich KI für den Journalismus ist.
(DIR) „Spiegel“ und ARD: Angst ist kein guter Ratgeber für Medien
Der „Spiegel“ hat die Öffentlich-Rechtlichen ins Visier genommen. Man
könnte so viel kritisieren an der ARD, aber die „Spiegel“-Geschichte ist
dünn.
(DIR) Nach Dokumentation über Kapitol-Sturm: BBC-Chef muss gehen
Nach der Kritik an der Trump-Berichterstattung treten bei der BBC zwei
Führungskräfte zurück. Die weltbekannte Rundfunkanstalt steckt in der
Krise.
(DIR) Führungskräfte im Journalismus: Weniger Journalistinnen als Chefs als noch vor zwei Jahren
Der Anteil von Journalistinnen in Führungspositionen ist erneut gesunken.
In Regionalredaktionen sind nur knapp 22 Prozent der Führungskräfte Frauen.
(DIR) Bertelsmann-Studie zur Bundestagswahl: Algorithmen bevorzugen extrem rechte Inhalte
Beim Bundestagswahlkampf wurden Inhalte von der AfD in den sozialen Medien
bevorzugt angezeigt. Auch die Linkspartei profitierte.
(DIR) Neues Medium in Österreich: „Jetzt“ will Journalismus neu erfinden
Nach holpriger Kampagne ist das neue Medium „Jetzt“ mit 5.900 zahlenden
Mitgliedern gestartet. Ob sich das Konzept durchsetzen kann, bleibt
abzuwarten.
(DIR) Linkes Magazin stellt Druckausgabe ein: „Konkret“ gibt es bald nur noch digital
Nach 68 Jahren stellt das linke Magazin Konkret die Druckausgabe ein. Für
Leser*innen und freie Autor*innen kommt der Schritt überraschend.
(DIR) ZDF-Produktionsfirma: Getöteter Mitarbeiter in Gaza soll Mitglied der Hamas gewesen sein
Israel hat Dokumente vorgelegt, dass der im Gazastreifen getötete
Mitarbeiter einer ZDF-Partnerfirma Mitglied der Terrororganisation Hamas
war.
(DIR) Aus Gerichtsbeschluss zitiert: Investigativjournalist zieht vors Verfassungsgericht
Der Journalist Carsten Janz und die Gesellschaft für Freiheitsrechte wollen
den Strafgesetz-Paragrafen 353d kippen. Der verletze die Pressefreiheit.
(DIR) Ukraine, Weißes Haus, Steuern: Überall nur Baustellen
Milliarden für Regierungsbauten, Abriss der Erinnerungskultur: Wie wir
klarkommen, indem wir wieder mehr bei uns selbst suchen.
(DIR) Sacharow-Preis: EU ehrt inhaftierte Journalisten aus Georgien und Belarus
Das EU-Parlament hat den Sacharow-Menschenrechtspreis an die
Journalist:innen Msia Amaghlobeli und Andrzej Poczobut vergeben. Beide
sitzen wegen ihrer Arbeit im Gefängnis.
(DIR) Fotoausstellung Daniel Josefsohn: In seiner Wildheit regiert Empathie
Daniel Josefsohns intime Fotografie zeigt, wie verkommen die
Magazinpublizistik heute ist – und, wie sie wieder positiv verrückt werden
könnte.
(DIR) Autorin zu Vertrauensverlust in Medien: „Diejenigen sichtbar machen, die keine Stimme haben“
Vertrauen in Journalismus gehe teilweise verloren. Nadia Zaboura spricht
über Fehlerkultur, Doppelstandards und warum Neutralität ein „Fantasma“
ist.
(DIR) Gazastreifen: Israel tötet Journalisten von ZDF-Partnerfirma
Ein Mitarbeiter der palästinensischen Produktionsfirma PMP kam in Gaza bei
einem israelischen Raketeneinschlag ums Leben. Das ZDF verurteilt den
Angriff.
(DIR) Zukunft des Journalismus: Die Ich-Geschichte
Carlott Bru ist Journalistin und Influencerin. Sie steht für eine junge
Generation, die die Spielregeln des Journalismus verändert. Ist das gut so?
(DIR) Rodrigo Dutertes Krieg gegen Drogen: Wenn das Töten normal wird
Patricia Evangelista erzählte auf der Frankfurter Buchmesse von den Morden
unter dem philippinischen Präsidenten Duterte. Jetzt sitzt er in U-Haft.
(DIR) Abschied von den USA: Da, wo ich nie hinwollte
Zwischen Greyhound-Bus, Depression und Demokratieverfall: Zwei Jahre lebte
unsere Autorin in den USA. Sie haderte und fand doch Gründe für Hoffnung.
(DIR) Die Seitenwende der taz: Die Seitenwender
Der Künstler Christian Jankowski hat für die letzte gedruckte Werktagstaz
Hände und Menschen porträtiert. So haben Drucker:innen bisher das Heft
in der Hand.
(DIR) Die Seitenwende der taz: Das nächste Kapitel
Seit 2011 denken wir über taz Journalismus ohne täglich gedruckte Zeitung
nach. Jetzt ist der Moment gekommen. Ein Zeichen von Aufbruch und
Solidarität.
(DIR) Die Wahrheit: Ade, Sommerloch, es wird kalt und kälter
Die Wahrheit-Sommerserie „Wahre Originale“ (Ende): Das legendäre
taz-Sommerloch-Team (TST), dechiffriert vom Aushilfshausmeister.
(DIR) Überleben im Gazastreifen: Ein letzter Blick zurück
Seham Tantesh hat seit dem 7. Oktober alles verloren: ihre Heimat, ihren
Vater, ihre Liebe zum Leben. Doch ihr neuster Verlust gibt ihr Hoffnung.
(DIR) Trauer um Autor der „Literarischen Welt“: Georg Stefan Troller ist tot
Der Journalist Georg Stefan Troller ist im Alter von 103 Jahren verstorben.
Bis zuletzt schrieb er für „Die Literarische Welt“, die ihren Ursprung in
der Weimarer Republik hat.
(DIR) 1.304 Tage Krieg in der Ukraine: Wenn Hotels zur Todesfalle werden
In der Ukraine werden immer wieder auch Hotels durch russische Luftangriffe
zerstört. Unter den Opfern sind auch Medienschaffende.
(DIR) Politik auf Social Media: Die Supermacht der Influencer
Der erschossene Podcaster Charlie Kirk war einer der engsten
Trump-Vertrauten. Doch nicht nur in den USA gewinnen Social-Media-Stars an
politischem Einfluss.
(DIR) Nach Hassnachrichten und Morddrohungen: Dunja Hayali zieht sich vorerst aus Öffentlichkeit zurück
Für ihre Anmoderation der Beiträge über die Ermordung Charlie Kirks bekam
die Journalistin zahlreiche Hassnachrichten. Nun drückt sie die
Pause-Taste.
(DIR) Interview mit Yishai Sarid über Israel: „Ohne Hemmungen freidrehen“
Der Schriftsteller Yishai Sarid beobachtet den Erfolg des Rechtspopulismus
in Israel. Davon erzählt er in seinem aktuellen Roman „Chamäleon“.
(DIR) Dunja Hayali über Gesprächskultur: „Sie können gerne eine andere Meinung haben“
Die Journalistin Dunja Hayali redet mit allen, auch mit AfDlern. Warum
macht sie das? Ein Gespräch über Demokratie, Herkunft – und Boris Becker.
(DIR) „Chefredakteurin Digital“: Melanie Amann wechselt zur Funke-Mediengruppe
Auf einen Machtkampf an der „Spiegel“-Spitze folgte der Abschied von
Vize-Chefredakteurin Amann. Ab Januar beginnt sie in der
Funke-Zentralredaktion.
(DIR) Versöhnung in Syrien: Das gespaltene Land
Syrien steht nach dem Sturz des Diktators al-Assad 2024 vor großen
Herausforderungen. Wie kann das gespaltene Land geeint werden?
(DIR) Nachruf auf Ruth Weiss: Sie nannten sie „Ruth Weiss-heit“
Die jüdischstämmige Schriftstellerin und Menschenrechtsaktivistin Ruth
Weiss ist im Alter von 101 Jahren gestorben.
(DIR) KI und Journalismus: Wir Überflüssigen?
Springer hat einen neuen Plan für künstliche Intelligenz. Alle Gewerke
sollen bei jedem Arbeitsschritt mit KI arbeiten. Was bringt das?
(DIR) Personalrochade bei der Berliner Zeitung: Frieden, Feinde, AfD
Im Krawallspektrum des Journalismus wird erneut viel Personal gewechselt:
Bei der Berliner Zeitung gibt es wieder eine neue Chefredaktion. Was steckt
dahinter?
(DIR) Südkoreanische Zeitung „Hankyoreh“: Keine Leser, sondern Zuschauer
Die linke Zeitung „Hankyoreh“ aus Südkorea ließ sich einst von der taz
inspirieren. Was kann der deutsche Journalismus heute von ihr lernen?
(DIR) Journalisten in Lebensgefahr: Gemeinsam eintreten für Pressefreiheit in Gaza
Gazas Journalisten sind Israels Gewalt schutzlos ausgeliefert,
internationalen Medien wird der Zugang verwehrt. Es ist ein Kampf gegen die
Wahrheit.
(DIR) Kinder fragen, die taz antwortet: Warum weiß die taz immer die Antworten auf die Kinderfragen?
Wir wollen von Kindern wissen, welche Fragen sie beschäftigen. Jede Woche
beantworten wir eine. Diese Frage kommt von Mara, 7 Jahre alt.