# taz.de -- Theater
(DIR) Podiumsgespräch zur Goethe-Medaille: An Unmögliches glauben
Bei der Veranstaltung „Europa erzählen über Grenzen hinaus“ im Berliner
Humboldt-Forum sprechen die Preisträger:innen der Goethe-Medaille über
ihr Werk.
(DIR) Themenreise durch den Hamburger Hafen: Kohle und Koks
Eine performative Themenreise durch den Hamburger Hafen erzählt von den
beiden beliebtesten Exportgütern Kolumbiens. Und kommt ihnen dabei näher
als erwartet.
(DIR) Jahrmarkttheater Bostelwiebeck: Lieber lachen als abstürzen
Thomas Matschoss’ „Das größte Lachen oder die Mathematik der Komik“ am
Jahrmarkttheater Bostelwiebeck oszilliert zwischen Slapstick und
Galgenhumor.
(DIR) „Theaternatur Festival“ im Harz: Wo Zwerge friedlich streiten
Das Festival „Theaternatur“ im Harz übt, kurz vor der Landtagswahl in
Sachsen-Anhalt, Dialog über Meinungsgrenzen hinweg. Plädoyer für eine
Streitkultur.
(DIR) Auszeichnung für Schauspieler Lagerpusch: Ungewöhnliches Durchhaltevermögen
Der Schauspieler Ole Lagerpusch, dessen Darstellung eines Faschisten in
Bochum für einen Eklat gesorgt hatte, bekommt den
Therese-Giehse-Theaterpreis.
(DIR) Beim Burgtheatersommer Roßlau: Theaterabend mit Bier und Bockwurst
Shakespeares Sturm weht durch Sachsen-Anhalt: Jeden Sommer verwandelt sich
Roßlaus Burg in eine bunte Bühnenlandschaft. Mit Schauspieler:innen von
hier.
(DIR) Die Wahrheit: Theater immer auf die Zwölf
Die beiden wichtigsten Geheimnisse der Schauspielkunst offenbaren sich
selbst einem Novizen auf den Brettern, die die Langeweile bedeuten können.
(DIR) Debakel um Theaterintendanz in München: Sprungbrett frei!
München sucht eine neue Intendanz für das erfolgreichste Theater des
Jahres. Wo Kunstverstand und Interesse fehlen, braucht es keine rechte
Kulturagenda.
(DIR) Authentizität: „Performativ“ zu sein, ist kein Verbrechen
Ständig werfen wir uns gegenseitig vor, unsere Handlungen und Haltungen
bloß in Szene setzen zu wollen. Aber wäre das überhaupt so schlimm?
(DIR) Buckelwal „Timmy“: Theater in Hamburg bringt Wal-Drama auf die Bühne
Das Schicksal des Buckelwals, der in der Ostsee verendete, hat viele
Menschen stark bewegt. Nun macht ein Hamburger Theater das Phänomen zum
Thema.
(DIR) Getanzter „Godot“ in Hamburg: Für ein paar Sprünge Lebensfreude
In Hamburg kommt Samuel Beckets „Warten auf Godot“ auf die Ballettbühne.
Die Tänzer:innen sind allesamt aus der Ukraine geflüchtet.
(DIR) Festival Theater der Welt in Chemnitz: Neue Weltläufigkeit
Von der Kulturhauptstadt Europas zur Weltstadt des Theaters: Nach Dresden
1996 gastierte das Theater der Welt wieder in einer ostdeutschen Stadt.
(DIR) „Zwanzig Minuten“ im Theater Thikwa: Die Poesie der Alltagsdinge
Ein Leben wird durch 20-minütige Routinen stabilisiert. Das inklusive
Berliner Theater Thikwa widmet dem ein ganzes Stück, mitsamt Raum zum
Träumen.
(DIR) Weltgrößtes Theaterfestival startet: Die Stadt, der Palast und die Dienstleistung Theater
Was kann Theater heute sein? In der 80. Spielzeit des Festival d’Avignon
knüpft Direktor Tiago Rodrigues mit Fragen an die demokratischen
Gründer-Utopien an.
(DIR) Neues Album des Indiemusikers Enik: Das Gemüt übergibt die Arbeit an den Sound
Enik nimmt seine Fans mit auf eine Klangreise zwischen versponnener Musik
und somnambulen Texten. „Rainbow Planecrashes“ heißt das neue Album.
(DIR) „Debritz“ am Badischen Staatstheater: Die große Versalzung
Kann nur noch Barbarossa unsere Provinz retten? Ein abgehängtes Dorf wird
in Kaleb Erdmanns neuem Stück zum Brennglas der deutschen Gegenwart.
(DIR) Kunst über genderfluides Theater: Auch schwanger spielte sie noch den Romeo
siren eun young jung lotet im Württembergischen Kunstverein mit Videos die
Untiefen der Genderfluidität aus. Ihr Fokus: eine koreanische
Theaterbewegung.
(DIR) Die Wahrheit: Mehr Licht!
Lichte Momente entstehen durch gute Beleuchtung. Funzeln und Kerzen dagegen
bringen Traurigkeit in die Welt. Ein Plädoyer für viel, viel Lux.
(DIR) Theater der Welt in Chemnitz: Am Ende das Messerwetzen
Für Chemnitz wie gemacht: Das Festival Theater der Welt bringt 33
internationale Produktionen in eine Stadt, die Aufmerksamkeit braucht.
(DIR) Szenische Einrichtung neuer Theatertexte: Die Wucht der Wörter
Es geht um Soapstars, den Tod und Kiefern: Am Deutschen Theater Berlin
gingen die Autor*innen-Theatertage mit einer langen Nacht zu Ende.
(DIR) „Fassade“ am Theater Freiburg: Wir baden doch nur am See!
Das Freiburger Theater geht den Spuren der braunen Stadtvergangenheit nach.
„Fassade“ ist eine Mischung aus Audiowalk, Performance und Installation.
(DIR) Performance-Festival „Never Work“: Die destruktive Kraft von Heldenerzählungen
In den Berliner Sophiensaelen läuft das Performance-Festival „Never Work“.
Es illustriert die Suche nach der richtigen Erzählung für das eigene Leben.
(DIR) Theater Lübeck verhandelt Kinderwunsch: Das Drama geliehener Mutterschaft
Ahlers' „Milch & Schuld“ am Theater Lübeck verhandelt Irrungen und
Wirrungen der Leihmutterschaft. Die Inszenierung wirkt dabei ziemlich
grell.
(DIR) Kulturkampf in Frankreich: Ein Bürgermeister streicht ein Stück vom Theaterspielplan
Im südfranzösischen Castres regiert seit März die extreme Rechte. Ihr
Bürgermeister lässt nun ein Stück über die Nöte eines Migranten vom
Theaterspielplan streichen.
(DIR) „Istanbul“ am Stadttheater Fürth: Er akzeptiert, dass er nie ganz dazugehört
Das Stadttheater Fürth dreht das Anwerbeabkommen zwischen der Türkei und
Deutschland um. „Istanbul“ erzählt vom Ringen um den Platz in der
Gesellschaft.
(DIR) Theatertreffen der Jugend: Deutschland, warum weinst du nicht, Deutschland wovon träumst du?
Beim Berliner Theatertreffen der Jugend fragen sieben starke Inszenierungen
aus Freier Szene, Schulen und Stadttheatern nach den Träumen, Traumata und
Wünschen der jungen Generation.
(DIR) Berliner Premiere von „Polaris“: In der Arktis dehnt sich die Zeit
Jan Christoph Gockel inszeniert „Polaris“ am Deutschen Theater. Im endlosen
Weiß der Bühne werden Geschichten gegen den Wahnsinn erzählt.
(DIR) Neue Dramen: Die Suche nach dem Trotzdem
Kann die Kunst noch was reißen, wenn die Politik versagt? Das Theater
strengt sich mächtig an, wie die Autor:innenTheaterTage in Berlin
zeigen.
(DIR) Neue Intendanz am Gorki: Alles ganz durchlässig
2013 kam Çağla Ilk mit Shermin Langhoff ans Berliner Gorki Theater, zur
nächsten Spielzeit startet ihre Intendanz. Sie will das Haus in vielerlei
Hinsicht öffnen.
(DIR) Massiver Künstlerprotest erzwingt Absage: Wiener Festwochen laden Tech-Milliardär Peter Thiel aus
Nach Protesten und Absagen von Künstlern laden die Wiener Festwochen den
umstrittenen Vordenker der US-amerikanischen Rechten, Peter Thiel,
kurzfristig aus.
(DIR) Stück über Kumpanei von Vanessa Stern: Mit Wolfram Weimer
In ihrem Stück „Die einen Schatten haben – Anleitung zur Kumpanei“ geht
Regisseurin Vanessa Stern im TD Berlin Verflechtungen zwischen Wirtschaft
und Politik nach.
(DIR) Festival der Multipolarkultur in Köln: Bühnen für die Ungesehenen
Seit 25 Jahren macht das Sommerblut-Festival in Köln maximal inklusive
Kunst. Das Kulturministerium hat Sorge, damit das „Neutralitätsgebot“ zu
verletzen.
(DIR) Inklusion am Kinder- und Jugendtheater: „Viele können sich nicht mal vorstellen, dass ich Taub bin“
Jan Kress entwickelt am Berliner FELD-Theater inklusives Kinder- und
Jugendtheater. Er ist der erste festangestellte Taube Künstler an einem
deutschen Theater.
(DIR) Das war das Berliner Theatertreffen: Der Arbeiter als Kostüm
Das Spektakel hatte beim diesjährigen Theatertreffen Konjunktur. Die Helden
wurden dabei von Nahrung, Menschen und Emotionen gebeutelt.
(DIR) Theaterstück von Zombies in Hannover: Es gibt kein richtiges Leben im toten
Zombies sind die Minderheit und die Teigknetsimulation führt ein
Eigenleben: Toshiki Okadas Satire „Sliding Away“ am Staatstheater Hannover
funktioniert.
(DIR) Theaterfestival in Kyjiw: Ihre Normalität ist eine andere
Beim KI Fest in Kyjiw war der Krieg vorherrschendes Thema. Raum fand sich
auf dem Theaterfestival aber auch für Humor und Ausgelassenheit.
(DIR) Graphic Novel als Theaterstück: Pausenlos mit dem eigenen Blick beschäftigt
Mit dem Jungen Staatstheater Wiesbaden bringt Mia Constantine Liv
Strömquists „Im Spiegelsaal“ auf die Bühne. Das Stück läuft bei den
Internationalen Maifestspielen.
(DIR) „Sankt Falstaff“ am Burgtheater Wien: Der Räuber und der Prinz
Wohin mit der Macht? Am Wiener Burgtheater demonstriert Ewald Palmetshofers
„Sankt Falstaff“, warum das Private nicht unbedingt das Politische ist.
(DIR) Berliner Theatertreffen: Sex, Text und Monodrama
Gemischte Gefühle bei Schnitzler und Houellebecq: Beim diesjährigen
Berliner Theatertreffens ist vom lauten „Buuh“ bis zur Beseeltheit alles
drin.
(DIR) Die Wahrheit: Einsames Buh
Tagebuch einer Theatergängerin: Bei der Desensibilisierung gegen
Nacktschauspieler hilft ein Rad, auf dem Dinge stehen, die Allergien
verursachen.
(DIR) Reichsbürger-Stück am Berliner Ensemble: Taten, die in der Zukunft liegen
Regisseurin Marie Schwesinger verfolgt den Reichsbürger-Prozess gegen die
Gruppe Reuß. „Sturm auf Berlin“ über Umsturzfantasien, die in staatliche
Strukturen reichen.
(DIR) Nationaltheater Mannheim Maria Lazar: Britney, one more time!
Das Nationaltheater Mannheim bringt Maria Lazars Roman „Veritas verhext die
Stadt“ auf die Bühne. Das Stück analysiert die Folgen von Fakes und
Verleumdungen.
(DIR) „Drei Schwestern“ am Berliner Ensemble: Der Raum wird immer unbehauster
Kein Platz für ausufernde Gespräche: Am Berliner Ensemble tanzen Tschechows
„Drei Schwestern“ gegen die Ausweglosigkeit des Lebens an.
(DIR) Premiere am Berliner Theater Thikwa: Wo ist sie geblieben?
Wem gehört die Zeit? Mit „Slow Mo“ zeigt das Theater Thikwa eine politische
wie persönliche Performance über die Macht der Zeit und das Innehalten.
(DIR) Stück über Schrecken des Kriegs in Köln: Die Apokalypse tangiert uns peripher
Regisseur Sebastian Baumgarten will am Schauspiel Köln mit „Vergeltung“ den
Krieg spürbar machen. Was bleibt, ist ein schrecklich magerer Abend.
(DIR) Berliner Krisentheater: Der Chor brüllt – und keiner hört zu
Mit „Kassandra or Songs of the Canaries“ bündelt Marta Górnicka die Stimmen
der Ignorierten – als letzte Premiere an Shermin Langhoffs Gorki Theater.
(DIR) Ein Theater der Revolution: Die Sehnsucht nach Freiheit
Theater mit Straßenkindern: Dafür schätzten Brecht und Benjamin die
lettische Künstlerin Asja Lãcis. Ihr gilt eine Ausstellung in Berlin.
(DIR) Maggie Nelson an der Berliner Schaubühne: Mittelmäßige Depression
Die Schaubühne eröffnet das FIND-Festival mit Katie Mitchells Inszenierung
von Maggie Nelsons „Bluets“ und enttäuscht mit viel Technik und wenig
Körper.
(DIR) Berliner Kinder- und Jugendtheater: Mit der DDR am Tisch
Plötzlich sitzt man im geteilten Deutschland: Mit der Inszenierung
„Splitter“ macht das Theater Strahl DDR-Geschichte für junges Publikum
greifbar.
(DIR) Schau zu Käthe Kollwitz und Theater: Wie tosende Brandung
Das Käthe-Kollwitz-Museum Berlin zeigt eine Sonderausstellung über das
Verhältnis der Künstlerin zum Theater. Sie überzeugt durch viele
Szenenbilder.