# taz.de -- Alle Artikel von Christian Rath
(DIR) Fraktionsausschluss vor Gericht: Rauswurf als Präzedenzfall
Der Abgeordnete Jan Wenzel Schmidt wurde von der AfD-Fraktion im Bundestag
ausgeschlossen. Jetzt prüft das Bundesverfassungsgericht den Fall.
(DIR) Verschärfung des Sexualstrafrechts: Es geht nicht um verunglückte Komplimente
Der Gesetzentwurf gegen verbale sexuelle Belästigung geht vielen nicht weit
genug. Doch lieber später nachschärfen als über das Ziel hinausschießen.
(DIR) Ausweitung des Sexualstrafrechts: Einschüchterung soll strafbar werden
Ein Gesetzentwurf soll die Strafbarkeit von sexueller Belästigung
ausweiten. Das soll aber nicht für jede „unangenehme Konfrontation“ gelten.
(DIR) Rechtliche Bedeutung der AfD-Leaks: Die Analyse wird langwierig und mühselig
Ob die geleakten rund 420.000 E-Mails aus AfD-Konten Material für ein
AfD-Verbot liefern, ist noch völlig offen. Sie wären aber wohl verwertbar.
(DIR) Besteuerung von Unternehmenserben: Absurde Bevorzugung
Weil die Erbschaftsteuer beim Erben großer Unternehmen sehr hoch wäre,
werden Erb:innen meist völlig verschont. Die Besserstellung ist nicht
vermittelbar.
(DIR) Erbschaftsteuer vor Gericht: Karlsruhe prüft den Erbenrabatt
Normale Erbschaften werden besteuert, Unternehmensvermögen oft verschont.
Ist das gerecht? Darüber verhandelte das Bundesverfassungsgericht.
(DIR) Datenschutzbeauftragter Hennemann: „Digitale Souveränität ist wichtig“
Seit Oktober ist Moritz Hennemann Bundesbeauftragter für Datenschutz und
Informationsfreiheit (BfDI). Der Fall Hanning hat auch ihn „erschüttert“.
(DIR) Erbschaftsteuer vor Gericht: Bayern allein gegen alle
Die bayerische Staatsregierung will vor dem Bundesverfassungsgericht die
Regionalisierung der Erbschaftsteuer durchsetzen. Kein anderes Bundesland
zieht mit.
(DIR) Erbschaftsteuer: Gerechter erben – geht das?
Das Bundesverfassungsgericht verhandelt über die Erbschaftsteuer. Ist sie
mit dem Gleichheitsgrundsatz vereinbar? Die wichtigsten Fragen und
Antworten.
(DIR) Pläne der hessischen Landesregierung: Existenzrecht Israels darf geschützt werden
Hessens Landesregierung will verbieten, Israel die Daseinsberechtigung
abzusprechen. Ein Gutachten sagt nun: Das wäre möglich. Doch Zweifel
bleiben.
(DIR) Strafrechtsverschärfung: Hetze kann Mandat kosten
Wer wegen Volksverhetzung zu mindestens einem Jahr Haft verurteilt wird,
soll künftig weder kandidieren noch verbeamtet werden dürfen.
(DIR) Teufelsrad auf dem Oktoberfest: Kein Filmen der Unterhose
Der Upskirting-Paragraf gilt auch für Unterwäsche-Aufnahmen von
Dirndl-Trägerinnen auf dem Teufelsrad. Das könnte sich mit einer
Neuregelung ändern.
(DIR) Illegale Wahlkampffinanzierung: Muss die Wahl in Sachsen-Anhalt wiederholt werden?
Parteienrechtlerin Sophie Schönberger hält die Landtagswahl für anfechtbar:
Die AfD-Landtagsfraktion bezahlte zentrale Wahlkampfveranstaltungen.
(DIR) SPD-Papier zu wehrhafter Demokratie: „Rundumschlag“ gegen rechts
Die SPD-Bundestagsfraktion hat ein Grundsatzpapier zum Schutz der
Demokratie gegen autoritäre Angriffe erarbeitet. Es ist auch ein Schritt in
Richtung AfD-Verbot.
(DIR) Länderfinanzausgleich: Union droht Berlin mit Geldentzug
Im Fall einer Links-Regierung will die Union Berlin Zahlungen aus
Finanzausgleich und Hauptstadtvertrag kürzen. Doch dafür fehlt die
rechtliche Grundlage.
(DIR) Umstrittene Polizei-Software: Der „Einstieg in den Ausstieg“ von Palantir
Hessens Innenminister Poseck (CDU) zeigt sich bereit zum Ausstieg aus der
umstrittenen Software des US-Milliardärs Peter Thiel.
(DIR) Nach der Berliner Wahl: Warten auf das Anti-Gesetz
Kann Kanzler Friedrich Merz mit einem Bundesgesetz die
Vergesellschaftungspläne der Berliner Linken stoppen? Am Ende wird
Karlsruhe entscheiden.
(DIR) Gescheiterte „Ausländer-Maut“: Hat Scheuer bei der Aufklärung des Maut-Debakels gelogen?
Die Staatsanwaltschaft ist davon überzeugt, dass der ehemalige
Verkehrsminister falsch ausgesagt hat. Am Montag beginnt der Prozess in
Berlin.
(DIR) Streit um Online-Glücksspiel vor dem BGH: Spielverluste können zurückverlangt werden
Weil Onlinecasinos illegal waren, können Spieler ihre Verluste bei den
Veranstaltern einklagen. Der Bundesgerichtshof ist bereit zu helfen.
(DIR) Maskenbeschaffung vor Gericht: Jens Spahn kommt uns wohl doch nicht ganz so teuer
Beim Bundesgerichtshof deutet sich ein Teilerfolg der Bundesregierung an:
Für viele der 2020 zu viel gekauften Coronamasken muss sie wohl nicht
zahlen.