# taz.de -- Alle Artikel von Jens Uthoff
(DIR) Rundgang über die Leipziger Buchmesse: Weimer als Symptom
Michal Hvorecký sieht slowakische Verhältnisse in Deutschland, Carla
Hinrichs glaubt nicht an Ausrutscher, Maxim Znak liest 1.596 Bücher. Ein
Rundgang über die Buchmesse.
(DIR) Nato-Expertin über die EU: „Ziel wäre eine Europäisierung der Nato“
Wie umgehen mit Trump? Beraterin Gerlinde Niehus über europäischen
Muskelaufbau, ihr Konzept der „Total Defence“ und die Friedensbewegung.
(DIR) Buch über Ficos Slowakei: Demolieren und demontieren
Der slowakische Autor Michal Hvorecký erzählt in „Dissident“ vom
autoritären Staatsumbau unter Fico. Und aus seiner bewegten Biografie.
(DIR) Ausschluss vom Buchhandlungspreis: Gesinnungsschnüffelei im Buchladen
Wolfram Weimer schließt drei linke Buchläden vom Preis aus – mit Hilfe des
Verfassungsschutzes. Damit könnte er selbst gegen das Grundgesetz
verstoßen.
(DIR) Shortparis-Sänger verstorben: Die Ästhetik von Trauer
In Russland waren der experimentellen Postpunk-Band Shortparis zuletzt
Auftritte verboten. Ihr Gründer und Sänger Nikolai Komyagin ist nun
verstorben.
(DIR) Soldat, Autor, Pazifist: Der Gerechtigkeit wegen
Gandhi-Übersetzer, Kriegsgegner, Feminist – und derzeit Soldat: Der
ukrainische Autor Artem Tschapaj schreibt Kurzgeschichten im Stil von Road
Novels.
(DIR) Europäische Kulturhauptstadt 2026: Hier trommelt der Bürgermeister noch selbst
Das slowakische Trenčín ist jetzt europäische Kulturhauptstadt. Dabei sind
die Gegner von Ficos nationalistischer Kulturpolitik sehr präsent.
(DIR) Jana Hensel über ihr neues Buch: „Müsste der Osten nicht anders regiert werden?“
Die Journalistin Jana Hensel schreibt zum Aufstieg der AfD in
Ostdeutschland. Warum es Ost und West nach den Wahlen auseinanderreißen
wird.
(DIR) Kriegswinter in der Ukraine: Kälte, Hoffnung und Kultur
Es ist kalt, Russland verschärft seine Angriffe. Fünf Ukrainer*innen
haben uns erzählt, wie sie mit kaputter Heizung und fehlendem Strom
umgehen.
(DIR) Holocaust-Überlebende Tova Friedman: „Ich flehe Sie an: Wiederholen Sie nicht die Geschichte“
Tova Friedman hat Auschwitz überlebt. Heute klärt sie auf Tiktok über die
Verbrechen der Nationalsozialisten auf. Am Mittwoch spricht sie im
Bundestag.
(DIR) Roman über Babyn-Jar-Massaker: „Nichts ist ausgedacht, nichts ist übertrieben“
Anatoli Kusnezow hat in den Sechzigern einen großen Dokumentarroman über
das Massaker von Babyn Jar vorgelegt. Nun erscheint er in neuer
Übersetzung.
(DIR) Roman über Belarus: Die EU-Kommission bekundet tiefe Besorgnis
Das neue Buch von Viktor Martinowitsch trägt den polemischen Titel „Das
Gute siegt“. Ein großes Werk über das bleierne Belarus.
(DIR) Immer im Werden
Die Kirche St. Elisabeth in Berlin-Mitte dient heute als Filmkulisse,
Kongressraum und Konzertsaal. Das Konzept gelingt sogar ohne öffentliche
Gelder
(DIR) Neue Nutzung von Kirchen: Ommmm statt Amen
In Deutschland stehen vielerorts Kirchen leer oder werden sogar abgerissen.
Dabei lassen sich die Gebäude für so viel anderes nutzen.
(DIR) Soldatin und Dichterin: Der Eintritt des Kriegs in die Realität der Yaryna Chornohuz
Yaryna Chornohuz ist eine der populärsten Lyrikerinnen der Ukraine und
kämpft in der Armee. „Poesie hilft mir, bei Verstand zu bleiben“, sagt sie.
Ein Porträt.
(DIR) Diplomatin über gelungenes Verhandeln: Die Temperatur spüren
Lohnt sich Diplomatie in Zeiten von Trump und Putin noch? Ein Gespräch mit
der ehemaligen OSZE-Beauftragten für die Ukraine Heidi Tagliavini.
(DIR) Autobiografie von Mascha Aljochina : Der Kampf von Pussy Riot gegen eine Welt ohne Seele
Mascha Aljochina erzählt in „Political Girl“, wie sie zu Pussy Riot kam.
Die Gruppe kämpft weiter gegen Patriarchat, Kirche und russischen Staat.
(DIR) Buch von afghanischen Frauen: Eine Burka für das Denken der Frauen
Das Buch „Geliebtes Kabul“ dokumentiert das Leben einiger Frauen unter
Talibanherrschaft. Man möchte es Alexander Dobrindt in Dauerschleife
vorlesen.
(DIR) Belarussische Oppositionelle im Porträt: Weiß-rot-weiß ist die Hoffnung
Swetlana Tichanowskaja kämpft für ein demokratisches Belarus – und fordert,
das Land als sicherheitspolitischen Faktor ernst zu nehmen
(DIR) Georgiens Härte: Eine Ohrfeige, zwei Jahre Haft
Seit der Wahl wehrt sich Georgiens Bevölkerung gegen den totalitären,
prorussischen Staatsapparat. Sie hat immer mehr Gründe, zu demonstrieren.