# taz.de -- Alle Artikel von Jens Uthoff
(DIR) Frankfurter Buchmesse: Ohne US-Agenten im Jetlag
Gerechtigkeit spielt fürs Lesen eine Rolle, am passenden Ambiente muss man
aber noch arbeiten und an der Demokratiebildung auch. Eindrücke von der
Buchmesse.
(DIR) Roman „Karbid“ von Andriy Lyubka: Tunnel nach Europa
„Karbid“ ist ein Schelmenroman. Von einem genialen Geschichtslehrer, der in
Transkarpatien die europäische Integration der Ukraine ersann.
(DIR) Danger Dan über sein neues Album: „Es geht um antifaschistischen Selbstschutz“
Der Rapper Danger Dan veröffentlicht Songs über Ängste und die Liebe zu
einem Mann. Hier spricht er über „Keine Angst“ und das ZDF und linken
Widerstand.
(DIR) Roman von Shida Bazyar: Der Geist aus dem Off
Shida Bazyar verbindet in „Die Lücken“ deutsche Post-NS-Geschichte mit
einer exiliranischen Perspektive auf die deutsche Gesellschaft.
(DIR) Antifaschismus und Militanz: Weckruf zur Wehrhaftigkeit
Mit „Gewaltromantik“ hat die linke Militanzdebatte wenig zu tun. Es braucht
eine Zivilgesellschaft, die notfalls mit ihren Körpern Minderheiten
verteidigt.
(DIR) Unternehmen in Sachsen-Anhalt : Heißes Eisen
Würde die AfD in Sachsen-Anhalt an die Macht kommen, könnte das der
Wirtschaft vor Ort nachhaltig schaden. Wie positionieren sich die
Unternehmen? Eine Spurensuche.
(DIR) Buch über den Sturz Orbáns in Ungarn: Ein Meisterstück politischer Kommunikation
In seinem Buch „Der Sturz Orbáns“ rekonstruiert der ungarische
Politikberater Gergő Papp minutiös, wie es zu Péter Magyars Wahltriumph im
April 2026 kam.
(DIR) Gedenkkultur in der Ukraine : Eine Grünfläche für Roman Ratuschnyj
Der ukrainische Umweltaktivist Roman Ratuschnyj wurde im Krieg getötet. Mit
einem Festival führen seine Familie und Freunde sein Engagement fort.
(DIR) Ukrainischer Autor Andrej Kurkow: „Wir dürfen nicht die sowjetische Methode wiederholen“
Der ukrainische Schriftsteller Andrej Kurkow im Gespräch über sein neues
Kriegstagebuch, seine Familiengeschichte und Boule für Veteranen.
(DIR) Konzert von Danger Dan und Igor Levit: Bedächtig, fast andächtig
Als Reaktion auf die ZDF-Ausladung organisierten Danger Dan und Igor Levit
ein Konzert. Unter dem Motto „Die keine Angstalt“ fand der Abend im
Berliner Columbia Theater statt.
(DIR) Besuch bei der Buchmesse in Kyjiw: Im Hauptquartier der Kulturstreitkräfte
Kyjiw wurde kurz vor dem „Book Arsenal“-Festival massiv beschossen. Die
Kulturszene ist stark davon betroffen, zeigt sich aber unerschütterlich.
(DIR) Harvard-Historiker über Atomwaffen: „Sorge vor einem neuen Tschornobyl“
Der ukrainische Harvard-Historiker Serhii Plokhy über die Risiken atomarer
Abrüstung, die Logik der Abschreckung und die Gefahr eines neuen
Wettrüstens.
(DIR) Nachruf auf Holocaust-Überlebenden : Farewell, Mister Weinberg
Albrecht Weinberg setzte die Freude an allem Lebenden den Abgründen
entgegen, denen er begegnet war. Nun ist der Holocaust-Überlebende mit 101
Jahren gestorben.
(DIR) Editorial männertaz: Über Männer reden, mit Männern reden
Was ist Männlichkeit heute? Warum folgt man rechten Manfluencern? Und warum
ist Frauenhass so anschlussfähig? Der „männertaz“-Schwerpunkt widmet sich
Fragen rund um den Mann.
(DIR) Autoren über gekränkte Männer: „Für viele Frauen und Queers ist Männlichkeit die Krise“
Tobias Haberl und Ole Liebl haben beide Bücher über fragile Männlichkeit
geschrieben – mit unterschiedlichen Thesen. Ein Gespräch.
(DIR) Ukrainische Avantgarde
(DIR) rezensionen: Nordkaukasisches Allerlei
(DIR) Wochentaz-Podcast: 40 Jahre nach dem Super-GAU
Was wurde aus den Kindern von Tschornobyl, die aus verstrahlten Gebieten
ins Ausland verschickt wurden? Und ist Atomkraft wirklich klimafreundlich?
(DIR) /!6170242
(DIR) 40 Jahre nach der Reaktorkatastrophe: Die Kinder von Tschornobyl
Mehr als eine Million Kinder aus den kontaminierten Gebieten reisten seit
den Neunzigern zur Erholung ins Ausland. Dieser Ost-West-Austausch hat eine
ganze Generation geprägt.