# taz.de -- Todesstrafe
       
 (DIR) Menschenrechte in Iran: Mehr als 6.000 Festnahmen seit Kriegsbeginn
       
       Amnesty International beklagt harte Repressionen im Schatten des
       Irankriegs. Drei Monate war das Land fast vollständig vom Internet
       abgeschnitten.
       
 (DIR) Anstieg von Hinrichtungen: Neue barbarische Gegenwart
       
       Laut Amnesty International gab es 2025 so viele Hinrichtungen wie seit 44
       Jahren nicht mehr. Diese Trendumkehr ist bezeichnend für die neue
       Gegenwart.
       
 (DIR) Amnesty-Bericht zur Todesstrafe: Wenige Staaten lassen Zahl der Hinrichtungen massiv steigen
       
       Die Zahl der dokumentierten Hinrichtungen ist 2025 der
       Menschenrechtsorganisation Amnesty zufolge stark gestiegen. Die
       Dunkelziffer dürfte noch höher sein.
       
 (DIR) Hinrichtungen in Iran: Tödliches Kontrollinstrument
       
       Für das Mullah-Regime sind Exekutionen ein Mittel zum Machterhalt, einzelne
       Menschenleben zählen nichts. Seit den Protesten im Januar 2026 nimmt ihre
       Zahl weiter zu.
       
 (DIR) Hingerichtete im Iran: Die Gesichter hinter Irans Urteilen
       
       Wer sind die Menschen, die im Iran hingerichtet werden? Sechs Schicksale,
       die zeigen, mit welcher Willkür das Regime gegen seine Bürger vorgeht.
       
 (DIR) US-Justiz unter Trump: Hinrichtungen durch Erschießen und Ersticken
       
       Donald Trump will mehr Exekutionen auf Bundesebene. Zudem soll die
       Bandbreite der Tötungsmethoden erweitert werden, heißt es in neuen
       Anweisungen des US-Justizministeriums.
       
 (DIR) +++ Nachrichten im Iran-Krieg +++: Iran überlegt noch immer
       
       Pakistan verhandelt weiter über ein neues Treffen von Iran und USA. China
       fordert Öffnung der Straße von Hormus. Dort steht der Schiffsverkehr
       praktisch still.
       
 (DIR) Hinrichtungen im Iran: Viertes Todesurteil vollstreckt
       
       Im Iran ist ein 18-Jähriger hingerichtet worden. Es ist die vierte
       Hinrichtung im Zusammenhang mit den brutal niedergeschlagenen Protesten im
       Januar.
       
 (DIR) Ausweitung der Todesstrafe in Israel: Israelische Botschaft disst Menschenrechtsbeauftragten
       
       Menschenrechtsbeauftragter Lars Castellucci warf Israel vor, sich
       „außerhalb unseres Wertesystems“ zu stellen. Israels Botschafter reagierte
       auf der Plattform X.
       
 (DIR) Abstimmung in der Knesset: Todesstrafe nur für Palästinenser?
       
       Menschenrechtler hatten davor gewarnt. Nun hat die Knesset ein Gesetz
       beschlossen, um wegen tödlicher Überfälle verurteilte Palästinenser zu
       erhängen.
       
 (DIR) Vor Abstimmung in der Knesset: Außenminister kritisieren Israels Pläne zur Todesstrafe
       
       Europäische Außenminister appellieren an Israel, eine geplante Änderung des
       Strafgesetzes abzuwenden. Doch die Zustimmung gilt als sicher.
       
 (DIR) Protestbrief aus dem Bundestag: Liebe Mitglieder der Knesset, bitte keine Todesstrafe!
       
       Am Montag könnte das israelische Parlament über die Todesstrafe abstimmen.
       Ein rot-grünes Duo appelliert an die Abgeordneten, das Verfahren zu
       stoppen.
       
 (DIR) Bürgerrechtlerin zu Israels Todesstrafe: „Parteien haben Angst, sich gegen das Gesetz zu stellen“
       
       Die Wiedereinführung der Todesstrafe hat in Israel eine große Mehrheit,
       sagt die Bürgerrechtlerin Debbie Gild-Hayo. Sie hofft aufs
       Verfassungsgericht.
       
 (DIR) Todesstrafe in Israel: Ein Strick nur für palästinensische Hälse
       
       Die Ausweitung der Todesstrafe steht auf der Agenda der Knesset. Jüdische
       Täter müssen das diskriminierende Gesetz nicht fürchten.
       
 (DIR) Urteil in Südkorea: Lebenslänglich für Ex-Präsident Yoon
       
       Yoon Suk Yeol hat sein Land in die schwerste politische Krise seit Jahren
       gestürzt. Nun muss er dafür hinter Gitter – zumindest vorerst.
       
 (DIR) Luigi Mangione: Keine Todesstrafe auf Bundesebene
       
       Die US-Staatsanwaltschaft darf nicht die Todesstrafe beantragen. Das
       entschied eine Richterin aufgrund technischer Fehler der Anklage.
       
 (DIR) Cyberkriminalität und Todesstrafe: China exekutiert elf Onlinebetrüger
       
       Die Angehörigen eines Mafia-Clans wurden von Rebellen in Myanmar gefangen,
       die China zu einer Offensive gegen die Militärjunta ermuntert hatte.
       
 (DIR) Staatskrise Südkoreas 2024: Ein Ex-Präsident und sein irritierendes Lächeln
       
       Südkoreas früherer Präsident Yoon Suk Yeol muss sich wegen der Verhängung
       des Kriegsrechts vor Gericht verantworten. Ihm droht die Todesstrafe.
       
 (DIR) Todesstrafe in Israel: Die den Tod feiern
       
       Israels Sicherheitsminister freut sich schon auf die ersten Hinrichtungen.
       Moralisch unterscheidet er sich wenig von den Sympathisanten der Hamas.
       
 (DIR) Nach Aufruf zur Befehlsverweigerung: Trump droht Demokraten mit Todesstrafe
       
       Mehrere Demokraten appellieren an die US-Truppen, illegalen Befehlen der
       Trump-Administration nicht zu folgen. Nun hat der US-Präsident darauf
       reagiert.
       
 (DIR) Bangladeschs Ex-Premier verurteilt: Dynastie der Unruhen
       
       Das Todesurteil erreicht Bangladeschs Ex-Premierministerin Sheikh Hasina im
       Exil. Es ist nicht das erste Mal, dass sie das Land verlassen musste.
       
 (DIR) Gesetzesvorschlag in der Knesset: Israel treibt kontroverses Gesetz zur Todesstrafe voran
       
       Die Todesstrafe soll nur gelten, wenn Menschen „aus nationalistischen
       Motiven“ einen Israeli töten. Nicht aber, wenn ein Palästinenser getötet
       wird.
       
 (DIR) Welttag gegen die Todesstrafe am 10.10.: „Eine Hinrichtung ist unumkehrbar“
       
       Der Vater von Zhino Beigzadeh Babamiri sitzt in Iran im Todestrakt. Mit der
       Organisation „Daughters of Justice“ kämpft sie gegen die Todesstrafe.
       
 (DIR) Todesurteil gegen Kabila: Brandbeschleuniger für Kongo
       
       Zur Friedenslösung in Kinshasa gehörte zentral, dass sich die
       Spitzenpolitiker gegenseitig in Ruhe lassen. Dass Tshisekedi damit
       bricht, ist fatal.
       
 (DIR) Nach dem Mord an Charlie Kirk: Staatsanwalt fordert Todesstrafe
       
       Sieben Anklagepunkte bringt Utahs Staatsanwalt gegen den 22-Jährigen vor,
       der mutmaßlich den extrem rechten US-Aktivisten Charlie Kirk erschossen
       hat.
       
 (DIR) Angeblich ausufernde Gewaltkriminalität: Trump will Todesstrafe in Washington wieder einführen
       
       Seit über 40 Jahren gibt es die Todesstrafe in der US-Hauptstadt nicht
       mehr. Präsident Donald Trump will das ändern.
       
 (DIR) Sterbehilfe in Frankreich: Ein Grund zur Hoffnung
       
       Die Legalisierung der Sterbehilfe in Frankreich wäre ein ähnlich großer
       Fortschritt wie das Ende der Todesstrafe und die Entkriminalisierung von
       Abtreibungen.
       
 (DIR) Jahresbericht zu Todesstrafen: Immer mehr Hinrichtungen weltweit
       
       Es ist die höchste Zahl an Hinrichtungen seit 2015, warnt Amnesty
       International in ihrem Jahresbericht. Insbesondere in Iran nehmen die Fälle
       zu.
       
 (DIR) Falsches Todesurteil in Japan: Jeden Tag drohte die Hinrichtung – über 33 Jahre lang
       
       Weil Iwao Hakamada von 1968 bis 2014 unschuldig in der Todeszelle saß,
       erhält er die höchstmögliche Entschädigung. Anwälte sind trotzdem
       unzufrieden.
       
 (DIR) Todesstrafe in den USA: Erste Hinrichtung durch Erschießen seit 15 Jahren
       
       In South Carolina starb am Freitag der zweifache Mörder Breg Sigmon durch
       Kugeln aus den Waffen dreier Vollzugsbeamter. Er wählte diesen Tod, um
       mögliche Qualen bei einer Giftinjektion zu vermeiden.
       
 (DIR) Kontroverse um Goldschürfer in Südafrika: „Ohne Entschuldigung aufhängen“
       
       Südafrikas rechtsextremer Koalitionspartner „Patriotic Alliance“ fordert
       die Todesstrafe für illegale Bergleute. Deren Hauptanführer ist
       verschwunden.
       
 (DIR) Biden hebt 37 Todesurteile auf: In Haftstrafen umgewandelt
       
       Der scheidende US-Präsident Joe Biden vermindert 37 Todesurteile in
       lebenslängliche Haft. Im Gegensatz zu Trump ist er erklärter Gegner der
       Todesstrafe.
       
 (DIR) Justiz-Skandal in Japan: Freispruch nach 46 Jahren Todeszelle
       
       Fast 60 Jahre nach Verhängung der Todesstrafe hat die japanische Justiz
       Iwao Hakamata freigesprochen. Damit saß er weltweit am längsten in der
       Todeszelle.
       
 (DIR) Putschprozess in der DR Kongo: 37mal die Todesstrafe verhängt
       
       Im Prozess um einen Putschversuch verurteilt ein Militärgericht 37 der 51
       Angeklagten zum Tode. Die Geschehnisse bleiben aber unaufgeklärt.
       
 (DIR) Inhaftierte als Druckmittel in Belarus: Vom Besuch ist abzuraten
       
       Vorsicht ist geboten für den, der nach Minsk reisen will. Zu leicht kann
       man in die Fänge des gnadenlosen Alexander Lukaschenko geraten.
       
 (DIR) Todesstrafe in Belarus: Minsker Märchenstunde
       
       In Belarus wurde ein Deutscher zum Tod verurteilt. Jetzt fleht er im
       belarussischen Staats-TV um Gnade. Nach wie vor bleibt der Fall nebulös.
       
 (DIR) +++ Nachrichten im Ukraine-Krieg ++: Mordverdächtiger im Fall Farion verhaftet
       
       In der Ukraine wurde ein 18-jähriger Tatverdächtiger im Mordfall Iryna
       Farion festgenommen. Das belarussische TV zeigt den zum Tode verurteilten
       Deutschen.
       
 (DIR) Todestrafe in Belarus: Deutschem droht die Hinrichtung
       
       Der 29-jährige Rico Krieger wurde im Juni zum Tod verurteilt. Ein Vorwurf
       lautet auf Terrorismus. Berlin und Minsk sind darüber im Gespräch.
       
 (DIR) Menschenrechtsverstöße im Iran: „Wahlen legitimieren Unterdrückung“
       
       Seit 2022 ist der Aktivist Ahmadreza Haeri in Iran inhaftiert. Nun kämpft
       er mit der Kampagne „Schwarze Dienstage“ gegen Hinrichtungen.
       
 (DIR) Protestbewegung in Iran: „Sie wollten die Familie brechen“
       
       In Iran wurde vor einem Jahr der 30-jährige Majid Kazemi hingerichtet. Sein
       Cousin in Deutschland erzählt, was danach passierte.
       
 (DIR) Todesurteil für Rapper in Iran: Der Sohn der Nation
       
       Toomaj Salehi ist eine Ikone der Protestbewegung gegen das iranische
       Regime. Nun wurde der Rap-Musiker zum Tode verurteilt.
       
 (DIR) Anti-LGBTQI-Gesetz in Uganda: Queer sein bleibt strafbar
       
       2023 verabschiedete Uganda ein Gesetz gegen Homosexualität.
       Menschenrechtsaktivist:innen klagten. Das Verfassungsgericht wies
       das nun ab.
       
 (DIR) Terror in Konzerthalle: Schuld und Sühne
       
       Nach dem Anschlag bei Moskau versucht der Kreml, Spuren in die Ukraine zu
       legen. Diskutiert wird auch eine Wiedereinführung der Todesstrafe.
       
 (DIR) DR Kongo will wieder hinrichten: Das Land „von Verrätern reinigen“
       
       Die Justizministerin der DR Kongo kündigt das Ende des seit 2003 geltenden
       Moratoriums auf Hinrichtungen an. Oppositionelle befürchten Willkür.
       
 (DIR) Todesstrafe für Australier in China: Außenministerin Wong ist entsetzt
       
       Ein Gericht hat Yang Hengjun zum Tode verurteilt – wenn auch auf Bewährung.
       Das stellt Australiens und Chinas ohnehin fragile Beziehung auf die Probe.
       
 (DIR) Weitere Exekution: Demonstrant in Iran hingerichtet
       
       In Iran ist ein 24-Jähriger hingerichtet worden. Es ist die neunte
       Exekution, die in direktem Zusammenhang mit der jüngsten Protestbewegung
       steht.
       
 (DIR) Todesstrafe in Saudi-Arabien: 170 Menschen hingerichtet
       
       2023 hat Saudi-Arabien mehr Menschen hingerichtet als im Vorjahr. Schon
       2022 zählte das Königreich zu den drei Staaten mit den meisten Exekutionen.
       
 (DIR) Lebenslange Haftstrafe in Schweden: Richtiges Urteil, fatale Folgen
       
       Ein Iraner ist in Schweden wegen seiner Beteiligung an Massenhinrichtungen
       verurteilt worden. In Iran droht drei EU-Bürgern die Todesstrafe.
       
 (DIR) Repression in Iran: 600 Menschen 2023 hingerichtet
       
       Erneut wurde ein Protestierender der „Frau Leben Freiheit“-Bewegung in Iran
       hingerichtet. Der 21-jährige Milad Zohrevand starb am Donnerstag.