# taz.de -- Performance
       
 (DIR) Themenreise durch den Hamburger Hafen: Kohle und Koks
       
       Eine performative Themenreise durch den Hamburger Hafen erzählt von den
       beiden beliebtesten Exportgütern Kolumbiens. Und kommt ihnen dabei näher
       als erwartet.
       
 (DIR) Sommerfestival in Hamburg: „Apokalypse muss nicht das Ende sein“
       
       Das Internationale Sommerfestival auf Kampnagel feiert Hoffnung: Sie hilft,
       die Zukunft aktiv zu gestalten, sagt Festivaleiter András Siebold.
       
 (DIR) Authentizität: „Performativ“ zu sein, ist kein Verbrechen
       
       Ständig werfen wir uns gegenseitig vor, unsere Handlungen und Haltungen
       bloß in Szene setzen zu wollen. Aber wäre das überhaupt so schlimm?
       
 (DIR) Geschichte des Stuttgarter Killesbergs: Ein Schlamassel der deutschen Erinnerungskultur
       
       In Stuttgart verhandelt ein Sprech- und Musikrundgang die Geschichte des
       Höhenparks Killesberg. Er vermittelt ein Bild zwischen Idylle und
       NS-Geschichte.
       
 (DIR) Performance über Erschöpfung: Er kriegt den Klumpen nicht von der Bühne
       
       In Sebastian Zubers Performance „Honeymoon“ wird Ton zum Symbol für
       psychische und physische Belastungen. Zu sehen war sie beim Berliner
       Festival b12.
       
 (DIR) Kunst gegen Kälte: Wo Schlingensief die Suppe gereicht hat
       
       Ein paar Stunden im Warmen, dazu ein schräges Konzert: In Hamburg wurde mit
       einem Buch an die „Mission“ erinnert und ihre ganz eigene
       Straßensozialarbeit.
       
 (DIR) Weltgrößtes Theaterfestival startet: Die Stadt, der Palast und die Dienstleistung Theater
       
       Was kann Theater heute sein? In der 80. Spielzeit des Festival d’Avignon
       knüpft Direktor Tiago Rodrigues mit Fragen an die demokratischen
       Gründer-Utopien an.
       
 (DIR) Performance-Festival „Never Work“: Die destruktive Kraft von Heldenerzählungen
       
       In den Berliner Sophiensaelen läuft das Performance-Festival „Never Work“.
       Es illustriert die Suche nach der richtigen Erzählung für das eigene Leben.
       
 (DIR) Séance-Performance in Hamburg: „Die Geister, die wir rufen, kontrollieren wir auch“
       
       Geister beschwören gegen die Monster der Gegenwart? Das versuchen Ruby
       Behrmann und Barbara Schmidt-Rohr mit einer Séance im Hamburger Heine-Haus.
       
 (DIR) Asiatische Perspektiven im HAU: Kunst gegen das Alleinsein
       
       Das Festival „Being Alone“ im Berliner HAU verhandelt Einsamkeit zwischen
       zentralasiatischer Arbeitsmigration und digitaler Isolation.
       
 (DIR) Kunstprojekt „Various Others“ in München: Die Subversion kleidet sich pastellfarben
       
       In München schließen sich die Kunsteinrichtungen zum 10-tägigen Programm
       „Various Others“ zusammen. Vor allem die Galerien zeigen Feinstes.
       
 (DIR) Performance für Rollstühle und andere: Rasende Interaktion
       
       Bei der „Wheelie Show“ fahren Menschen im Rollstuhl und auf Rollschuhen
       gemeinsam über die Bühne. Eine Performance, die man so noch nicht gesehen
       hat.
       
 (DIR) Premiere „Roses Rising- The Dinner“: Das Dinner ist kalt geworden
       
       Mit „Roses Rising – The Dinner“ will Leila Hekmat die Freiheitsversprechen
       der 70ies-Gegenkultur dekonstruieren. Doch die Performance zündet nicht.
       
 (DIR) Das Kollektiv „Club Gewalt“ in Berlin: Apokalyptisches Rauschen
       
       Man hält den Atem an und die Ohren offen: Die immersive Sound-Performance
       „Noise“ an der Neuköllner Oper fragt nach dem Zustand unserer Gesellschaft.
       
 (DIR) Kunst am Straßenrand: Blicke durchs Pappmaché
       
       Die Berliner Allee in Berlin-Weißensee ist kein Ort für Ästheten – bis ein
       filigraner rosa Rüssel und zwei wachsame Augen die Tristesse durchbrechen.
       
 (DIR) Performance in den Sophiensælen: Wenn der Witz stirbt
       
       Mit ihr lachen, nicht über sie: „Finite Jest“ in den Berliner Sophiensælen
       gelingt am stärksten dort, wo Melanie Jame Wolf sich selbst zum Gegenstand
       macht.
       
 (DIR) Meredith Monk und MaerzMusik: Der Tod bekommt nur ein Gackern zurück
       
       Beim Festival Maerz Musik spielt Meredith Monk mit elementaren Stimmgesten.
       Den Großen Berliner Kunstpreis, den sie erhält, hat der Senat zuvor
       halbiert.
       
 (DIR) Tanzplattform Deutschland 2026: Ist es ok? Ist es wirklich ok? Oder nur ok-ok?
       
       Wo geht es hin mit dem zeitgenössischen Tanz? In Hellerau trafen dreizehn
       Inszenierungen auf ein interessiertes Fachpublikum.
       
 (DIR) Performance über reale trans Künstlerin: Die Sonne, die nicht scheinen durfte
       
       „Tänze fast vergessener Geister“ ist eine Hommage an die 1943 ermordete
       trans Künstlerin Liddy Bacroff – und die Einladung, sich einzulassen.
       
 (DIR) Performance mit KI: Die verlogenen Vertraulichkeiten der KI
       
       Die Performance „Zuhause“ dekliniert in Hamburg ein scheinbar wohliges
       Zusammenleben mit KI durch. Ein Spiel mit gefährlich verfließenden Grenzen.
       
 (DIR) Performance Kollektiv im HAU: Dann doch keine Schamhaarperücke
       
       She She Pop und das Sandbox Collective aus Bangalore balancieren in „Wait
       to be seated“ auf dem schmalen Grad von Diplomatie und Gastfreundschaft.
       
 (DIR) Die Kunst der Woche: Stimmen und Zungen
       
       In der Galerie Levy präsentiert frühe Arbeiten von Katalin Ladik, bei BQ
       zeigt Bojan Sarcevic das Bedrohliche in Struktur und Form.
       
 (DIR) Antifaschistischer Künstler Fabio Mauri: Weder heilig noch verrückt
       
       Zeit seines Künstlerlebens hat sich Fabio Mauri mit Deutschland
       beschäftigt. Jetzt ist sein Werk online erkundbar, auch um die KI darüber
       nicht halluzinieren zu lassen.
       
 (DIR) Künstlerin über sorbischen Futurismus: Mit Zungenschlag durchs Baggerloch
       
       Karoline Schneider bringt sorbische Perspektiven in ihre Kunst. Wie tief
       sie dafür in der Lausitzer Erde gräbt, zeigt ihre Soloausstellung in
       Cottbus.
       
 (DIR) Neues Stück von Philippe Quesne: Ob das Leben eine Sichtweise hat
       
       Die Kunst, sie raucht und schäumt. Erstmals in Deutschland präsentierte
       Philippe Quesne „Le Paradoxe de John“ am Freitag im Berliner Hebbel am
       Ufer.
       
 (DIR) Buch über den US-Filmemacher Jack Smith: Glitzer und Schimmel
       
       Jack Smith wurde mit rauschhaften Performances und Undergroundfilmen
       berühmt. Texte von und über Smith sind jetzt auch auf Deutsch erschienen.
       
 (DIR) Gewalt in lesbischen Beziehungen: „Das Archiv der Träume“ wird entstaubt
       
       Ein Theaterstück im Berliner Ensemble bringt Gewalt in lesbischen
       Beziehungen auf die Bühne – und zeigt, wie sehr das Thema tabuisiert wird.
       
 (DIR) Festival Modaperf in Kamerun: Raum für soziale Bewegung
       
       In Kamerun, wo seit Jahren ein kaum beachteter Bürgerkrieg stattfindet,
       organisiert der international gefeierte Performer Zora Snake das Festival
       Modaperf.
       
 (DIR) Kunstpreis für Meredith Monk: Die Poesie der Sinne
       
       Die Sängerin, Komponistin und Performancekünstlerin Meredith Monk erhält
       den Großen Kunstpreis Berlin der Akademie der Künste.
       
 (DIR) Streit in Wien über Aktions-Kunst: Die Entkunstung des Otto Mühl
       
       Der Kunstbetrieb hält am Wiener Aktionismus fest. Überlebende von Otto
       Mühls „Aktionsanalytischer Organisation“ haben andere Ideen zu dessen Werk.
       
 (DIR) Sozialleben im Dezember: Unsichtbarer Geisterhund
       
       Glimmer im Kopf beim Abendessen, Galeriespinnweben und Nina Hagens Gesicht
       auf einem Ei: Am Jahresende wiegt das Soziale so schwer wie die Dunkelheit.
       
 (DIR) Trachten-Performance in Hamburg: Ermattet wirkender Kunststoff raschelt als Rüschenärmel
       
       Der Kater nach dem Festumzug könnte Inspiration gewesen sein für
       „Festtag!“. Hinter Véronique Langlotts Performance steckt echte
       Trachten-Forschung.
       
 (DIR) Performance über Beobachtung: Es hängt von uns ab
       
       „Komische Vögel“ im TD Berlin: Von der Ornithologie zur Beobachtung des
       Menschen in der Gesellschaft ist es manchmal nur ein kleiner Hüpfer.
       
 (DIR) Choreografin Ursina Tossi: Wege ins Ungewisse
       
       Grenzen ausloten, überschreiten und Exzesse wagen: Die Hamburger
       Choreografin Ursina Tossi setzt das Publikum gern mit auf die Bühne.
       
 (DIR) Performance „subjoyride“: Auch Stinken regt zum Denken an
       
       Elsa von Freytag-Loringhoven machte Dada in New York. Ihrem Biss und ihrer
       Freizügigkeit ist das Stück „subjoyride“ in den Sophiensælen Berlin
       gewidmet.
       
 (DIR) Tanznacht Berlin: Tüll und Totalzerstörung
       
       Nicht eine, sondern fünf Tage und Nächte ging das Festival „Tanznacht
       Berlin 25“ in den Uferstudios. Viele der Projekte waren selbstfinanziert.
       
 (DIR) Burlesquefestival auf der Reeperbahn: „Körper auf der Bühne sind immer politisch“
       
       In Hamburg steigt das erste deutsche internationale Burlesquefestival.
       Wissenschaftlerin Joanna Staśkiewicz über Burlesque als lokales Barometer.
       
 (DIR) Theaterfestival in Estland: Hackerperformance an der EU-Außengrenze
       
       Das Freedom-Festival im estnischen Narva verblüfft. Dort gab es originelles
       politisches Theater und Trotz gegen den östlichen Nachbarn Russland.
       
 (DIR) Kunstblut in „Medeas Kinder“: Die Performerin hängt am Fleischerhaken
       
       Kunstblut fließt auf der Bühne – und Menschen fallen im Theater in
       Ohnmacht. Wieso eigentlich? Ist doch klar, dass niemand ernstlich verletzt
       wird.
       
 (DIR) Den Mythos von Orpheus befragen: Alles ist sehr klar und unaufgeregt
       
       Vier Eurydices performen, tanzen und singen in Sasha Amayas Interpretation
       von Monteverdis „Orfeo“ im Radialsystem in Berlin.
       
 (DIR) Pulitzer-Preisträger Chacon in Hannover: Auch Feuerwaffen können herrlich singen
       
       Im Kunstverein Hannover zeigt der Komponist Raven Chacon, dass wirklich ein
       Lied in allen Dingen schläft. Und er macht es auch hörbar.
       
 (DIR) Die Kunst der Woche: Spiel mit den (Bild-)Räumen
       
       Michael Ackerman präsentiert seinen eigentümlichen fotografischen Stil in
       Berlin. Pia Lanzinger und der KreisverChor besingen den Moritzplatz.
       
 (DIR) „Lash“ an der Deutschen Oper Berlin: Der Augapfel verrottet zuerst
       
       Frauen, Körper, Tod: „Lash – Acts of Love“ von der Komponistin Rebecca
       Saunders und dem Künstler Ed Atkins ist ein multimediales Gesamtkunstwerk.
       
 (DIR) 8. Africologne-Festival in Köln: Leiden für Schokolade
       
       Das Africologne-Festival ist die Biennale afrikanischer Kunst in Europa. In
       diesem Jahr geht es dort in Köln um die Macht der eigenen Erzählung.
       
 (DIR) Festival für Sport und Performance: Dehnen und Denken
       
       Das Ballhaus Ost zeigt das Festival „Sportfest“. Es verbindet die Körper-
       und Mentalpraktiken von Sport und darstellenden Künsten.
       
 (DIR) Live Art Festival in Hamburg: Die Dramaturgie eines Car-Crashs
       
       Auf Kampnagel Hamburg bringt ein Live Art Festival am Ende der Saison
       schillernde Bilder, Lapdance und Striptease, Taxifahrten und Unfälle
       zusammen.
       
 (DIR) Performance bei Festival in Hannover: Die beste aller möglichen Welten
       
       Bei den Kunstfestspielen Herrenhausen flaniert man mit Leibniz. Mit der
       Performance „Habitat“ war Headbangen und viel Nacktes zu erleben.
       
 (DIR) Nachruf auf Eva von Eva und Adele: Das Glück am Rockzipfel berühren
       
       Die lebenslange Performance von Eva, Gesamtkunstwerk aus der Zukunft und
       Hälfte des Künstlerinnenpaars Eva & Adele, ist zu Ende. Ein Nachruf.
       
 (DIR) Henrike Iglesias' „Newsroom“ in Berlin: Nach den Klicks zu gehen, führt in die Irre
       
       Das deutsch-schweizerische Performancekollektiv Henrike Iglesias setzt im
       Berliner Theater an der Parkaue auf demokratische Mitbestimmung im
       Journalismus.
       
 (DIR) Theaterschaffende über Verbindungen: „Ich kann die Anziehungskraft nachvollziehen“
       
       Das Kollektiv „Institut für Kontrolle und Exzess“ hat zu
       Studentenverbindungen recherchiert. Daraus entstand das Stück „saufen
       fechten heidelberg“.