# taz.de -- Pride Parade
(DIR) Queere Soli-Paraden: Mehr Zulauf für Team Liebe
In deutschen Städte gehen mehr Menschen für queere Rechte auf die Straße
als jemals zuvor. Sie fordern mehr Schutz gegen Islamismus und den
Rechtsruck
(DIR) Christopher Street Day in Hamburg: Jetzt erst recht
Sieben Tage nach dem islamistischen Anschlag in Berlin ziehen 300.000
Menschen durch Hamburg. So groß war der CSD hier noch nie.
(DIR) Amsterdam vor der Pride-Parade: Einheit unter Druck
Am Wochenende steht in den Niederlanden die „World Pride“ an. Der Anschlag
auf dem CSD in Berlin prägt die Vorbereitungen zur Boot-Parade.
(DIR) Queere Menschen in Berlin: Die alltägliche Gewalt
Übergriffe und Beleidigungen treffen diejenigen, die offen schwul, lesbisch
oder trans leben, teils auf der Straße. Berlin guckt dabei auch genau hin.
(DIR) Versammlung trotz Hitzewelle in Ungarn: Zehntausende feiern bei Pride Parade
Die Demonstration für LGBTQ-Rechte in Budapest ist gut besucht. Viele
Teilnehmende hoffen auf mehr Rechte unter der neuen Regierung.
(DIR) Pride Parade in Marzahn: Queer am Stadtrand
Rund 1.000 Menschen kamen zur Marzahn-Pride. Rechte Gegenproteste wie im
Vorjahr blieben aus. Doch die Bedrohung von rechts ist dort weiterhin
Alltag.
(DIR) Pride Parade in Berlin-Marzahn: „Sichtbarkeit ist Widerstand“
Letztes Jahr hatten Rechtsextreme gegen sie mobilisiert: Die Marzahn-Pride
findet nun zum siebten Mal statt, bislang ohne angekündigten Gegenprotest.
(DIR) Pride in Seoul: Vorreiter der Popkultur, bei LGBTQ-Rechten ganz hinten
Zehntausende feiern bei Südkoreas größter Pride-Parade, ebenso viele sind
bei einer Gegendemo. LGBTQ-Rechte stoßen in dem asiatischen Land weiterhin
auf erbitterten Widerstand.
(DIR) CSD in Aschaffenburg: Bürgermeister will keine Regenbogenflagge am Rathaus
Der neue Aschaffenburger CSU-Oberbürgermeister will keine Pride-Flagge vor
seiner Tür. Nach Kritik geht er einen Schritt auf die queere Community zu.
(DIR) Rekorde bei CSD: Raus aus der Blase, rauf auf die Straße
Queer sein ist politisch. In Zeiten des Rechtsrucks werden CSDs zu
wichtigen Zeichen für die Demokratie. Das verstehen auch nicht-queere
Personen.
(DIR) CSD in Berlin: Werden wir das Pinkwashing noch vermissen?
Zum CSD hissen viele Unternehmen die Pride-Flagge – und werden dafür
kritisiert. Aber was, wenn sie sich nicht mal mehr bemühen, progressiv zu
wirken?
(DIR) Der Dyke* March und der Nahostkonflikt: Nochmal zusammengerauft und sehr bemüht
Der Dyke* March tritt dieses Jahr mit neuen Organisator:innen an.
Doch auch die ringen mit Israels Krieg in Gaza und Antisemitismusvorwürfen.
(DIR) Budapester Bürgermeister: Karácsony droht Gefängnis
Weil er die von Órban verbotene Pride Parade zuließ, muss Budapests
Bürgermeister nun mit Konsequenzen rechnen. Das könnte seiner Popularität
helfen.
(DIR) Queeres Leben: Die Antwort auf Angriffe muss mehr Organisation sein
Worauf ist für queere Menschen noch Verlass, wenn Pride-Paraden selbst in
EU-Staaten einfach so verboten werden können?
(DIR) Berliner CSD-Vorstand zu Sicherheitslage: „Wir brauchen Rückendeckung der Politik“
Marcel Voges, Vorstandsmitglied des Berliner CSD e.V. blickt mit Sorge auf
die zunehmende Gewalt – und die „Zirkuszelt“-Aussage des Bundeskanzlers.
(DIR) Gegen Queerfeindlichkeit: Berlin muss Rückgrat zeigen
Entwurf diskutiert: Die Arbeit an der Berliner Landesstrategie für queere
Sicherheit und gegen Queerfeindlichkeit neigt sich dem Ende entgegen.
(DIR) Influencer Fabian Grischkat: Stolzer Instagram-Konter gegen rechts
Der queere Social-Media-Star Fabian Grischkat hat sich den Begriff
„Stolzmonat“ als Marke gesichert. Rechte hatten vergeblich Widerspruch
eingelegt.
(DIR) Pride in Budapest: Volle Prideseite
Nach dem High der größten Pride der ungarischen Geschichte muss es
praktisch werden: LGBTQIA+ Personen brauchen Kompliz*innen in ganz
Europa.
(DIR) Pride in Budapest: Die Brücke der Freiheit ist gesperrt
Die Orbán-Regierung hatte die Budapester Pride verboten – sie wurde größer
denn je. Unterwegs mit einem, für den die Parade mehr ist als eine Party.
(DIR) Pride in Budapest: Bis zu 200.000 Menschen trotzen Orbán
Der Regierungschef Ungarns wollte die Pride in diesem Jahr verbieten. Das
gelang ihm nicht: Allein 70 EU-Abgeordnete nehmen an der Parade teil.
(DIR) Sichtbarkeit beim Disability Pride Month: Sei laut, sei sichtbar – gerade jetzt
Wer nicht der Norm entspricht, soll sich wieder ducken: queer, fett, nicht
christlich, behindert, migrantisch. Das kommt nicht infrage!
(DIR) Von Berlin zur Budapest Pride: Legal, illegal, egal
Berliner Aktivist*innen fahren an diesem Donnerstag zur Budapest Pride,
um die Queers in Ungarn zu unterstützen. Das ist nicht ohne Risiken.
(DIR) Demos für queere Sichtbarkeit: Die Pride-Paraden brauchen uns – jetzt
Um sicher zu sein, müssen CSDs sich verlassen können – auf Unterstützung
aus der Zivilgesellschaft, Sicherheitskonzepte und Rückhalt aus der
Politik.
(DIR) Queer-Feindlichkeit in Ungarn: Sie sind noch so frei
Ungarns Premier Orbán will die Pride Parade verbieten lassen. Hinter der
LGBTIQ+-Feindlichkeit steckt eine Strategie des autoritären Staatsumbaus.
(DIR) Rechtsextreme gegen Pride in Berlin: Queerer Protest bedroht
Die Marzahn Pride demonstriert zum sechsten Mal für Sichtbarkeit – die
rechtsextreme Gruppe „Deutsche Jugend Voran“ mobilisiert dagegen.
(DIR) 6. Marzahn Pride: „Wir gehören hier hin“
Der Verein Quarteera organisiert am 21. Juni die Marzahn Pride. Koordinator
Adam Baas benennt die Probleme der queeren Community im Osten Berlins.
(DIR) Ungarns Politik gegen queere Menschen: Zwischen Wut und Widerstand
Ungarn hat die Rechte von Homosexuellen und trans Personen massiv
eingeschränkt. Die Zivilgesellschaft wehrt sich.
(DIR) Ungarns Anti-Pride-Gesetz: Grauer Protest für ein buntes Ungarn
Viktor Orbán will Pride-Teilnehmer kriminalisieren. Demonstrierende gehen
gegen die ungarische Regierung in Budapest auf die Straße.
(DIR) Pride-Verbot in Ungarn: Wenn Sichtbarkeit strafbar wird
Die Orbán-Regierung verbietet den CSD – auch um Kinder zu „schützen“. Doch
eher geht es um Einschüchterung und das Unsichtbarmachen queerer Menschen.
(DIR) Queeres Berlin: „Die Welt ist vielfältig“
Normalerweise ist der Sommer die Zeit für die Pride-Paraden. Nun findet in
Berliner der erste Winter-CSD statt. Marcel Voges weiß, warum.
(DIR) Kai Wegner und der CSD-Zwist: Es geht auch ohne den Regierenden
Der Regierende Bürgermeister hält keine Eröffnungsrede. Kai Wegner hat den
CSD-Verein enttäuscht – er hatte eine Bundesratsinitiative versprochen.
(DIR) Die Wochenvorschau für Berlin: Unter dem Regenbogen wird es heiß
Der Hochsommer hat Einzug gehalten in Berlin. Die Hitzehife für Obdachlose
läuft auf Hochtouren und bekommt hohen Besuch. Auch beim CSD wird es heiß.
(DIR) Queeres Leben in Thüringen: Endlich CSD in Sonneberg
In der thüringischen Stadt Sonneberg findet zum ersten Mal ein Christopher
Street Day statt – ein wichtiges Zeichen für queere Menschen vor Ort.
(DIR) Queere Szene und Nahost: Gesprengter Kneipenabend
Ein Soli-Abend für den Dyke* March in der Möbel Olfe musste abgebrochen
werden. Eine Regenbogenfahne mit Davidstern löste Auseinandersetzungen aus.
(DIR) Terroranschlag bei Osloer Pride Festival: Täter zu 30 Jahren Haft verurteilt
Der tödliche Angriff kurz vor einer geplanten Pride-Parade hatte Norwegen
2022 in Schock versetzt. Nun erhält der Täter die Höchststrafe.
(DIR) Pride in ukrainischer Hauptstadt Kyjiw: Im Gleichschritt für LGBTQ*
Bei einer Pride am Sonntag in Kjyw laufen auch Soldat*innen mit. Ein
Slogan lautet: Menschenrechte müssen immer gelten, auch in Zeiten des
Krieges.
(DIR) Pride in Bangkok: Ein rosa Gorilla und viel „Sanuk“
Zur Pride-Parade in Bangkok kam dieses Jahr auch der Premierminister. Und
bald schon dürfte Thailand das dritte asiatische Land mit Homoehe sein.
(DIR) Am 15. Juni ist wieder Marzahn Pride: Regenbogen im braunen Kiez
Mit dem ersten Queer-Beirat Berlins ist der Bezirk Marzahn-Hellersdorf
Vorreiter bei queerpolitischen Belangen. Mehr Budget für Stellen und
Beratung.
(DIR) Berlins Queerbeauftragter über Pride: „Schutzschild der Community“
Queerbeauftragter Alfonso Pantisano will allen Teilen der Community Raum
verschaffen. Gegen den gesellschaftlichen Rollback setzt er auf
Sichtbarkeit.
(DIR) Begegnungen in Frankfurt (Oder): Die Freude am Provinzschock
In Frankfurt kann man noch neues kennenlernen. Interessant ist etwa zu
beobachten, was Begegnungen mit zeitgenössischer Kunst auslösen können.
(DIR) Queer-Aktivist über LGBTQ-Bewegung: „Wir werden uns wehren“
David Mixner ist Queer-Aktivist der ersten Stunde und bei der Pride
Amsterdam dabei. Über den Stand der Bewegung und große Rückschritte.
(DIR) Hamburger CDU beim CSD nicht willkommen: „Manchmal ist es ein harter Kampf“
Der Vorsitzende der Lesben und Schwulen in der Union (LSU) Thomas Thomsen
hat Verständnis für die Ausladung der CDU. Er warnt vor Auswüchsen.
(DIR) Alternativer Pride in Berlin: Jenseits der weißen Dominanz
Am Samstagabend zog der „Internationalist Queer Pride“ wieder durch
Neukölln und Kreuzberg. Die Demo soll eine Alternative zum Mainstream-CSD
sein.
(DIR) Dyke* March in Berlin: Auf die Straßen!
Schon zum 10.Mal zieht am Freitagabend der Dyke* March durch die Stadt. Auf
Motorrädern und zu Fuß fordern Demonstrierende lesbische Sichtbarkeit.
(DIR) Berlin Pride: Wider den Regenbogenkapitalismus
Marzahn-Pride und East-Pride zeigen, dass sich die queere Szene
ausdifferenziert. Alternative CSD-Demonstrationen wie diese sind bitter
nötig.
(DIR) Pride in Georgien: 100 Meter Freiheit
In Tbilissi wird ab 1. Juli eine Woche Pride gefeiert. Ein Besuch bei den
Protagonist*innen, zwischen alter Feindschaft und neuen Allianzen.
(DIR) Transfeindlichkeit in Brasilien: Identitätspolitik von rechts
Brasilien galt als liberales Vorbild. Die Ehe für alle wurde bereits 2011
eingeführt – gleichzeitig gibt es in keinem Land so viel Gewalt gegen
LGBTQ.
(DIR) LGBTQ in der Türkei: Über 100 Festnahmen bei Pride
Die türkische Polizei ist am Sonntag rigoros gegen Teilnehmende einer
LGBTQ-Demonstration vorgegangen. Teile Istanbuls waren abgeriegelt.
(DIR) Queere Demos: Mit Pride in den Sommer
Zu Beginn des Pride Monats laufen in Berlin gleich zwei Paraden
gleichzeitig. Ein Zeichen, dass die Community sich weiter ausdifferenziert.
(DIR) Pride-Parade in Sarajevo: Zwischen Schutz und Einschüchterung
In Bosnien hat die LGBTQ-Gemeinde für ihre Rechte demonstriert. Doch
religiös-konservative Kreise setzten die Pride-Parade unter Druck.