# taz.de -- Kapitalismus
       
 (DIR) AfD-nahe Youtuber: Werben neben Hass und Hetze
       
       Eine Aktion der NGO Campact macht bekannt, welche Firmen häufig vor Videos
       von rechtsradikalen Youtubern warben. Einige nehmen bereits Abstand.
       
 (DIR) Marxsche Ausbeutungstheorie: Riskante Geschäfte
       
       Gewinne von Unternehmern sollen wegen ihrer Risiken gerechtfertigt sein? Da
       werden doch zu viele Fakten unterschlagen, meint unsere Autorin.
       
 (DIR) Arbeitskosten und Managergehälter: Die Eine-Million-Euro-Frage
       
       Während DAX-Vorstände im Schnitt 3,9 Millionen Euro verdienen, wird laut
       über Lohnkosten geklagt. Doch diese stiegen zuletzt unterdurchschnittlich.
       
 (DIR) Mehr Transparenz bei Spotify: Erster KI-Hype schon wieder vorbei
       
       Streamingdienst Spotify kennzeichnet bald die Profile von KI-generierten
       Künstler:innen. Ein Paradigmenwechsel bei der sonst so techvernarrten
       Plattform.
       
 (DIR) Trauma im Film: Ein unablässiges In-sich-selbst-Herumgraben
       
       Ständig handeln Hollywoodfilme von Traumata. Aber wer sich nur auf die
       eigene Psyche konzentriert, verpasst es, die Systemfrage zu stellen.
       
 (DIR) Marktradikaler Redner bei AfD-Stiftung: Mileis Meister
       
       Die AfD-nahe Desiderius-Erasmus-Stiftung Hamburg lädt einen Referenten ein,
       der die 53-Stunden-Woche für nötig hält. Die AfD-Wählenden stört es nicht.
       
 (DIR) Heidegger, Beuys und die Ökologie: Der Imperialismus des technisch organisierten Menschen
       
       Die Klimakatastrophe ist Ergebnis der Ausplünderung der Lebensgrundlagen.
       Dem ökologischen Problem widmeten sich bereits Heidegger und Beuys.
       
 (DIR) Rekordsumme für Dinofossil: Jurassic Markt
       
       Für 50 Millionen Dollar ging ein T-Rex-Skelett an einen anonymen Bieter.
       Das ist eine schöne Nachricht für Schatzsucher und eine schlechte für die
       Forschung.
       
 (DIR) Harvard-Professor Sven Beckert: „Der Kapitalismus ist nicht der Zustand der Welt an sich“
       
       Gegen den Kapitalismus hat es schon Revolutionen gegeben. Harvard-Professor
       Sven Beckert erklärt, wieso das Wirtschaftssystem selbst eine ist.
       
 (DIR) Die Hitzeaufmerksamkeit: Wenn's mild ist, gibt es keinen Klimawandel mehr
       
       Weil Europa abkühlt, ist die Hitzewelle vergessen. Diskurs über die
       Klimakrise muss aber immer stattfinden – auch damit man ihre Ursache
       bekämpfen kann.
       
 (DIR) Klimakrise in Europa: Macht kaputt, was euch die Zukunft nimmt
       
       Das Katastrophenwetter ist direkte Folge eines Wirtschaftssystems, das ewig
       wachsen soll. Ein lebenswertes Morgen für alle geht nur mit Systemwandel.
       
 (DIR) Die Wirtschaftsweisen und Sozialpolitik: Wählerfrust ist unvermeidbar
       
       Die Wirtschaftsweisen schlagen Sparmaßnahmen für die Sozialkassen vor, die
       für Ärger sorgen würden. Das allein sollte aber nicht ausschlaggebend sein.
       
 (DIR) Geplante Kürzungen beim Elterngeld: Die E-Auto-Prämie für Familien
       
       Die Bundesregierung will das Elterngeld kürzen. Besser sollte sie es ganz
       abschaffen – der Staat sollte Familien anders fördern.
       
 (DIR) Der Kanzler und seine falsche Agenda: Merz hat weitaus mehr als nur ein Kommunikationsproblem
       
       Schon wieder wird der Kanzler ausgebuht – diesmal beim Katholikentag. Seine
       Agenda noch besser und netter zu erklären, wird ihm aber auch nicht helfen.
       
 (DIR) Mächtige Tech-Konzerne: Krieg der Kapitalfraktionen
       
       Zwischen Machtelite und Tech-Konzerne passte lange kein Blatt Papier. Doch
       US-Präsident Donald Trump gibt Zeichen, das KI-Kartell künftig stärker zu
       regulieren.
       
 (DIR) Shrinkflation: Dann eben nicht
       
       Dass Verpackungsinhalte schrumpfen, um Gewinnmargen von Unternehmen stabil
       zu halten, ist ärgerlich und nervig. Und betriebswirtschaftlich zu kurz
       gedacht.
       
 (DIR) Selbstversuch Joggen: Laufen lernen
       
       Wie man aus dem einfachen Wunsch, mal wieder zu joggen, eine alberne
       Wissenschaft machen kann.
       
 (DIR) Denker*innen zur Krise der Demokratie: Ist die liberale Demokratie noch zu retten?
       
       Zehn kluge Menschen aus Philosophie, Soziologie, Politik-, Geschichts-,
       Literatur-, Gender- und Integrationsforschung antworten: ja, nein,
       vielleicht.
       
 (DIR) Krieg und Ölpreise: Trump begeistert oder Make Kapitalismus Great Again!
       
       Mit fossilen Energien lässt sich viel leichter Geld verdienen als mit
       regenerierbaren Ressourcen. Besonders in Krisenzeiten klingelt's in den
       Kassen.
       
 (DIR) Wachstumsideologie in Games: Friedrich Merz würde dieses Spiel hassen
       
       In vielen Games ist Wachstum Voraussetzung für Erfolg. Das Cozy Game „Tiny
       Bookshop“ ist postkapitalistisch und damit erfolgreich. Wie geht das?
       
 (DIR) Visuelle Kirchenkritik im Domschatz: Woher kommt dein Gold, Madonna?
       
       Die Künstler Alice Creischer und Andreas Siekmann verfolgen im Dommuseum
       Hildesheim die Lieferketten heiligen Geräts bis nach Potosí und in den
       Kongo.
       
 (DIR) Buch über alternative Wirtschaftspolitik: „Jeder Geländegewinn zählt“
       
       Was tun, wenn Rechte Ungleichheit verstärken und gleichzeitig davon
       profitieren? „Der verdrängte Kapitalismus“ lotet aus, wie antifaschistische
       Wirtschaftspolitik aussehen kann.
       
 (DIR) Aki Kaurismäki in Karlsruhe: Am Förderband des Lebens
       
       Adran Figueroa adaptiert Kaurismäkis „Das Mädchen aus der
       Streichholzfabrik“. Und bringt ein düsteres Drama über die kapitalistische
       Moderne auf die Bühne.
       
 (DIR) Kapitalismus und Abonnements: Willkommen in der Subscription Economy
       
       Was als kostenloses KI-Tool angepriesen wird, endet schnell in der
       Abo-Falle. Dabei sollten diese Tools öffentlich zugänglich sein.
       
 (DIR) Diskussion über Rentenreform: Merz will die Altersvorsorge dem Kapitalmarkt ausliefern
       
       Der Bundeskanzler plant, die gesetzliche Rente zugunsten der privaten
       Vorsorge zu kürzen. Das nützt der Bevölkerung wenig, dem Kapitalmarkt umso
       mehr.
       
 (DIR) Thriller „Send Help“ von Sam Raimi: Endlich bekommen, was man schon immer wollte
       
       Der Regisseur Sam Raimi lässt in seinem Thriller „Send Help“ zwei verhasste
       Kollegen auf einer Insel stranden. So was geht nicht ohne böses Blut.
       
 (DIR) Forscherin über Wertschöpfungsketten: „Wenn Einzelne aufsteigen, steigen andere ab“
       
       Wohlstand für alle durch globalen Handel? Laut Wirtschaftsgeografin
       Christin Bernhold ist das unter kapitalistischen Bedingungen „eine
       Illusion“.
       
 (DIR) Macht der Immobilienkonzerne: Bei der Wohnungsfrage geht es um Demokratie
       
       Nur eine Demokratie, die liefert, darf sich so nennen. Gibt es zu wenige
       Wohnungen, erfüllt sie eine ihrer Grundvoraussetzungen nicht.
       
 (DIR) Chefredakteur verlässt „SZ“: Ruhm und Rendite
       
       Nach 16 Jahren verlässt Chefredakteur Wolfgang Krach die „Süddeutsche
       Zeitung“. Aber nicht „im Einvernehmen“ mit der Südwestdeutschen
       Medienholding.
       
 (DIR) Die Wahrheit: Smartphones aus Rüben
       
       Am Black Friday sind heuer leere Verpackungen prestigeträchtiger Artikel
       hochgefragt. Neues vom Kampftag der Verbraucherklasse.
       
 (DIR) Bewegungstermine in Berlin: Mackie Messer in Mitte
       
       Wie der Eigentümer mit den Ex-Obdachlosen in der Habersaathstraße umgeht,
       zeigt, dass im Kapitalismus „Recht“ und „gerecht“ oft nicht dasselbe sind.
       
 (DIR) Katharina Pistors Adorno-Vorlesungen: Geld ist immer Kredit, aber nicht jeder Kredit ist Geld
       
       Wie wird Geld geregelt? Ihre Adorno-Vorlesungen in Frankfurt am Main
       widmete die Juristin Katharina Pistor der aktuellen Verfassung des
       Finanzsystems.
       
 (DIR) Die Wahrheit: Bereinigtes Charaktersortiment
       
       Vom Neoliberalismus lernen heißt bekanntlich konsumieren lernen. Und in
       allem eine Wertschätzung sehen! Wert, äh, Wort.
       
 (DIR) Die Seitenwende der taz: Drei ostdeutsche Frauen besiegen den Kapitalismus
       
       Annett Gröschner, Peggy Mädler und Wenke Seemann denken für die taz eine
       Nacht lang über den Zustand der Solidarität nach. Und sie würfeln dabei.
       
 (DIR) Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften: Ein Preis für die schöpferische Zerstörung
       
       Der Wirtschaftsnobelpreis geht an drei Ökonomen, die Gründe für
       nachhaltiges Wachstum erforschten. Er ist ein Plädoyer für technische
       Innovationen.
       
 (DIR) Kapitalismus: Überfluss – vom Versprechen zum Schreckenswort
       
       Das Wort Überfluss hat eine wechselhafte Geschichte. Der Blick sollte auf
       den verheerenden Klima-Folgen liegen, nicht auf kleinkarierter
       Konsumkritik.
       
 (DIR) Neuer Roman von Leif Randt: Im Zweifel highly relatable
       
       Leif Randt wendet sich in „Lets Talk About Feelings“ erneut der Oberfläche
       und diesmal auch der Mode zu. Politisch ist das irritierend, inhaltlich
       fad.
       
 (DIR) Grüne Jugend-Sprecher über Aufrüstung: „Der fossile Kapitalismus schürt Kriege“
       
       Die Bedrohung der Gesellschaft gehe übers Militärische hinaus, sagt
       Grüne-Jugend-Sprecher Jakob Blasel.
       
 (DIR) Der Nachwendekindertalk: Berlin Calling: Wie Berlin sich, dich und mich verändert!
       
       Marie macht sich Gedanken über die Heroisierung von Gewalt. Chipi will über
       Deutschlands kontroverseste Stadt diskutieren.
       
 (DIR) Profi-Fußballspielerin über Sportwashing: „Wir sind alle in das System verwoben“
       
       Der Frauenfußball findet immer mehr Sponsoren, darunter auch Öl- und
       Gasunternehmen. Profi Tessel Middag kämpft derweil dafür, dass ihr Sport
       fossilfrei wird.
       
 (DIR) Politikwissenschaftler über Öko-Krise: „Der ökologische Fußabdruck ist eine Falle“
       
       Grüner Kapitalismus und die Verhaltensänderung von Individuen könnten den
       Planeten nicht retten, sagt Ulrich Brand. Ein Systemwechsel sei notwendig.
       
 (DIR) Die Wahrheit: Nadelstiche gegen den Kapitalismus
       
       Auch als Einzelner kann man dem Kapitalismus schaden. Haben Sie schon mal
       „Zahnpasta teuer“ gegoogelt? Oder dem Kapital 5 Sterne auf Amazon gegeben?
       
 (DIR) Buch über Austeritätspolitik: Klassenkampf von oben
       
       In „Die Ordnung des Kapitals“ zeigt die italienische Ökonomin Clara Mattei,
       wie mit Austeritätspolitik die Hegemonie des Kapitals durchgesetzt wird.
       
 (DIR) Reiseziel Duschanbe: Fake it like Tadschikistan
       
       In Tadschikistans Hauptstadt Duschanbe entsteht eine neue Welt aus
       Sandstein, Glas und E-Autos. Das Geld kommt unter anderem aus China.
       
 (DIR) Die Wahrheit: Am unteren Ufer des Teppichs
       
       In einer grotesk anmutenden Schleifenproduktion werden die Bruchstücke der
       Wirklichkeit dorthin gekehrt, wo nichts normal erscheint.
       
 (DIR) Buch über die Arbeitswelt: Kampf dem Leistungsimperativ
       
       Heike Geißler rechnet ab mit einer krankmachenden Arbeitswelt und lädt zum
       Richtungswechsel ein.
       
 (DIR) Gespräch über Planung im Kapitalismus: „Niemand wird kommen, um uns zu retten“
       
       Kapitalismus bedeutet Planwirtschaft, sagt die britische Ökonomin Grace
       Blakeley. Sie zählt zu den wichtigsten jüngeren Kapitalismuskritiker:innen.
       
 (DIR) „Song of the Earth“ von Dirty Projectors: Waldbrände vorm Fenster und Gustav Mahler im Ohr
       
       Die US-Band Dirty Projectors befasst sich mit der Klimakrise. Und mit
       Mahlers Zyklus „Das Lied von der Erde“. Über beiden Werken liegt die
       Vergänglichkeit.
       
 (DIR) Der Irrsinn der Tech-Oligarchen: Schäbige Visionäre
       
       Den Planeten zerstören und dann nichts wie weg: Der frühere Cyberpunk
       Douglas Rushkoff gibt in seinem Buch Einblicke ins Mindset von
       Tech-Oligarchen.
       
 (DIR) Popkultur der 2000er Jahre: Das bin doch alles ich
       
       In den Ruinen des Kapitalismus: Julia Friese webt in „delulu“ ein Netz aus
       popkulturellen Verweisen und Glamourversprechen.