# taz.de -- Neues Album
(DIR) Neues Soloalbum von Michaela Melián: Am schönsten dröhnt es in der Geisterbahn
Vom Lerchenfeld nach Tübingen: „Music for a While“, das neue Soloalbum der
Münchner Künstlerin Michaela Melián, verortet Kammerpop mit
Gothic-Coverversionen.
(DIR) US-Postrockband Tortoise: „Es geht rasant bergab“
John McEntire und Doug McCombs von der US-Postrockband Tortoise über
Geometrie in ihren Songs und Lerntheorie als Erklärung für die Krise der
USA.
(DIR) Debütalbum der Berliner Morning Stars: Die Sterne dimmen langsam aus
„A Hymn without a Sound“, so heißt das Debütalbum der Berliner Allstar-Band
the Morning Stars, deren Sound getreu dem Titel gerne im Epischen schwelgt.
(DIR) Britische Popband Insecure Men: Melancholie und Malaise
Die britische Popband Insecure Men veröffentlicht mit „A Man for all
Seasons“ ein Album, das pessimistisch und zugleich hoffnungsvoll ist.
(DIR) Liveaufnahmen der US-Band Hüsker Dü: Sie hatten ein goldenes Händchen für Melodien in Mach-3
Das Posthardcore Trio Hüsker Dü war zwischen 1979 und 1988 hochproduktiv.
Die Liveaufnahmen von „1985: The Miracle Year“ bestätigen diesen Eindruck.
(DIR) Neues Album von De La Soul: Leben, Tod und alles dazwischen
Die New Yorker Rapper De La Soul haben ein neues Album veröffentlicht:
„Cabin in the Sky“ lässt ihr verstorbenes Mitglied Trugoy auferstehen, mit
gebührender Ehre.
(DIR) Neues Album von Dry Cleaning: Blut auf dem Bildschirm
Mit „Secret Love“ veröffentlicht die Londoner Postpunkband Dry Cleaning ein
neues Album, dessen Texte und düstere Melodien zur trüben Weltlage passen.
(DIR) Die-Sterne-Sänger Frank Spilker: „Ich erforsche Missverständnisse“
„Wenn es Liebe ist“ heißt das optimistisch klingende neue Album von Die
Sterne. Ein Gespräch mit Mastermind Frank Spilker über deutschen Geniekult
und Lebenslügen.
(DIR) R&B-Jahrgang 2025: Träumen Androiden besser mit KI?
Was zeichnet den typischen Sound von US-R&B aus? 2025 gab es noch
menschengemachte Meisterwerke von Rochelle Jordan, Sudan Archives und
Dijon. Und 2026?
(DIR) Neues Album von Pogendroblem: Und mit 30 kommt der Untergang
Soundtrack zur multiplen Krise: Auf ihrem Album „Great Resignation“ liefert
die Kölner Posthardcoreband Pogendroblem Zeitdiagnostik mit Schmackes.
(DIR) Orgelmusik von Claire M Singer: Dröhnende Schleifen
Die schottische Organistin Claire M Singer entlockt ihrem Instrument neue
Klänge. Ihr Album „Gleann Ciùin“ kreist zwischen Drones und
Landschaftsbeschreibungen.
(DIR) Vier Bilanzen des Popjahrs 2025: Weltumarmung geht auch ohne Mondpreise
Girlpower versus Misogynie, CD-Revival statt KI-Songs auf
Streamingplattformen, Haltung gegen Nazis. Vier persönliche Bilanzen des
Popjahrs 2025.
(DIR) Werkschau der Band Huah!: Sie entflohen der Provinz
Huah!, eine Hamburger Band, die es von 1988 bis 1992 gab, bekommt mit „Ich
möchte auf deinem Plattenteller liegen“ eine Retrospektive. Ist die Musik
gut gealtert?
(DIR) Wie New Wave in Sheffield begann: Das Space Age landete in einer britischen Doppelhaushälfte
Bands wie Human League und Clock DVA schufen um 1980 in Sheffield visionäre
Musik. Das Debütalbum von Clock DVA ist wieder erhältlich.
(DIR) Rave-Album des Briten Daniel Avery: Im Zweifel für den Spaß
Der Londoner Elektronikproduzent Daniel Avery dockt an die Wurzeln seiner
Jugend an. Sein Dancefloor-Album „Tremor“ ist mit Indiegitarren grundiert.
(DIR) Lordes neues Album „Virgin“: Röntgenstrahlen der Liebe
„Virgin“ heißt das neue Album von Lorde. In dessen 1.000 Mal hörbaren Songs
hat sich der neuseeländische Popstar den Frust von der Seele geschrieben.
(DIR) Neues Album von Kraftklub: Musik für eine morbide Playlist
Die sächsische Band Kraftklub feiert auf ihrem neuen Album „Sterben in
Karl-Marx-Stadt“ das Leben, den Tod – und ihre Heimatstadt.
(DIR) Debütalbum von Peki Momés: Sorglose Katze
Die Leipzigerin Peki Momés überzeugt mit einem hoffnungsfrohen Debütalbum.
Ihre türkischen Wurzeln mischen sich mit dem Charme der lokalen Indieszene.
(DIR) Kinder von Popstars: Die Nachkommen
Kinder von Popstars tun sich schwer, wenn sie in die Fußstapfen ihrer
Eltern treten wollen. Ein Leitfaden am Beispiel des britischen Künstlers
Baxter Dury.
(DIR) Aus Solidarität mit den Bäumen: Wenn der Wald ruft, antwortet Musik
Einem Wäldchen in Berlin-Neukölln droht die Abholzung. Martin Hossbach hat
zur Gegenwehr „Emmi Aid“ initiiert, ein Album mit 57 Songs für den Wald.
(DIR) Neues Album vom Chicago Underground Trio: Dieser Jazz ist offen für alles
Seit dreißig Jahren spielen Chad Taylor und Rob Mazurek skizzenhaften Jazz.
Für ihr Album „Hyperglyph“ kommen viele Gäste der Szene aus Chicago dazu.
(DIR) Album und Ausstellung Chicks On Speed: Widersprüche, Songs und Yoga zum Thema Postwachstum
„HEARTopia“. Chicks on Speed veröffentlichen eine Werkschau und ein neues
Album. Zudem startet eine große Retrospektive in der Münchner „Villa
Stuck“.
(DIR) Neues Album von Joanne Robertson: Sie bleibt lieber undurchsichtig
„Blurrr“ ist das wunderbar seltsam neue Album der britischen Künstlerin
Joanne Robertson. Getreu des Titels sind die Songs ein großes Verschwimmen.
(DIR) Neues Synthesizeralbum von Sam Prekop: Wortlos episch
Das neue Album von US-Künstler Sam Prekop, „Open Close“ ist am modularen
Synth entstanden. Sein Sound ist mathematisch exakt und zugleich jazzig
frei.
(DIR) Neues Album von Múm: Pflaster auf das Unheil kleben
Die isländische Softindieambientrockband Múm ist zurück. Was sagt ihr neues
Album „History of Silence“ zur Gegenwart?
(DIR) Neues Album von Sophie Ellis-Bextor: Flunkern und Funkeln
Mit „Murder on the Dancefloor“ hat sich die britische Sängerin Sophie
Ellis-Bextor unsterblich gemacht. Nun kommt ihres neues Album
„Perimenopop“.
(DIR) Remixalbum von Galya Bisengalieva: Zwischen Geigenbogen und Geigerzähler
Die Kasachin Galya Bisengalieva veröffentlicht mit „Polygon Reflections“
Remixe ihrer Songs von befreundeten Kollegen. Nicht alle sind gelungen.
(DIR) Mulatu Astatke: Ein Dorf, aus dem Erfahrung und Weisheit kommt
Mulatu Astatke ist das Mastermind des Ethio-Jazz. Jetzt geht der inzwischen
81-jährige mit neuem Album auf Abschiedstournee in Europa.
(DIR) Debütalbum von Audrey Hobert: Das Peinliche umarmen
Das Album „Who’s the Clown?“ ist das erste Solo-Projekt von Audrey Hobert.
Verspielten Pop unterlegt sie darauf mit erfrischend selbstironischen
Texten.
(DIR) Neues Soloalbum von David Byrne: Alte Liebe, neue Weltlage
David Byrne bleibt mit seinem Soloalbum „Who Is the Sky“ beim Bewährten.
Was kann schräge Musik angesichts der globalen Verdüsterung ausrichten?
(DIR) Debütalbum von Hyperpopkünstler Mechatok: Offline ist das neue Online
Popmetropole London: Dort ist der Münchner Produzent Mechatok inzwischen zu
Hause und haut mit „Wide Awake“ ein schillerndes Debütalbum raus.
(DIR) Indieband Tops: Sie klingen sehr raffiniert, aber nie selbstzufrieden
Sophisti-Pop vom Feinsten: „Bury the Key“, das neue Album der Indieband
Tops aus Montreal, glitzert und strahlt.
(DIR) Polnische Musikerinnen Freiheit und Słyż: Bodyhorror mit Schlossgespenstern
Die polnischen Musikerinnen Alex Freiheit und Aleksandra Słyż haben ein
gemeinsames Album herausgebracht. „Ghsting“ ist ein avanciertes Hörstück.
(DIR) Neues Album von TWÏNS: Retro-glitzernde Analogutopien bauen
Das zweite Album des Solo-Musikers Miro Dencks alias TWÏNS heißt „Healing
Dreams“. Es ist eine psychedelisch-softe Zeitreise in die 1970er Jahre.
(DIR) Musikerin Jens Ausderwäsche: Sie pflegt lieber Marotten statt Selbstoptimierung
Wenn dem Kapitalismus die Schminke zerläuft, hilft nur Schrulligkeit.
Diesem Motto folgt die Musikerin Jens Ausderwäsche aus Chemnitz.
(DIR) Neue US-Jazz-Alben: Freiheit, Optimismus und Traditionspflege
Zwei Alben von US-Jazzkünstlerinnen nehmen Spuren zum Erbe der
Civil-Rights-Bewegung wieder auf: Terri Lyne Carrington & Christie Dashiell
und Brandee Younger.
(DIR) Neues Album von Rockstar Carwyn Ellis: Wie der Bossa nach Caernarfon kam
Der walisische Rockstar Carwyn Ellis ist vernarrt in Latin-Sounds. Deshalb
macht er jetzt Musik mit dem brasilianischen Popstar Kassin.
(DIR) Neues Album von Tyler, the Creator: Tanzen statt Filmen
Tyler, the Creator bricht meist mit dem Gewohnten. Auf seinem neuen Album
„Don’t Tap the Glass“ fordert er zum Tanzen auf.
(DIR) Neues Album von Rapcrew Tiefbasskommando: Pubertät war gestern
Immer schön provokant: Die Berliner HipHop-Crew Tiefbasskommando feiert mit
dem Album „Vol. 5“ basslastigen Rap und politische Reime.
(DIR) Compilation mit jungen Pop-Künstlerinnen: Überbordender Soundclash
„Queen Dem“, eine Compilation des Labels Soul Jazz, bringt Musik von jungen
Künstlerinnen aus aller Welt auf einen gemeinsamen Nenner.
(DIR) Duo Dana and Alden: Westcoast-Jazz in luftiger Anmutung
Das Duo Dana and Alden kombiniert auf seinem Album „Speedo“ souligen
Retrovibe mit Gegenwartssounds. Verträumtes verträgt sich dabei mit Disco.
(DIR) Neues Album von Kae Tempest: Die Geschichte eines gestrichenen Buchstabens
Der Brite Kae Tempest dokumentiert mit „Self Titled“ eine mutige
musikalische und biografische Transformation. Weniger Spoken Word, mehr
Gesamtkunstwerk.
(DIR) Neues Album von Ozan Ata Canani: Aufrührerischer Agitprop für Saz und Staat
Das neue Album „Die Demokratie“ des deutsch-türkischen Musikers ist ein
Plädoyer für Grundrechte. Seine Songs sind nahbar, glaubwürdig und tanzbar.
(DIR) Album „Hymnal“ von Lyra Pramuk: An der Sonne lecken
Transkünstler:in Lyra Pramuk mischt auf ihrem Album „Hymnal“ fragile
Zukunftsmusik mit menschlichen Empfindungen. Stimmen stöhnen
Unverständliches.
(DIR) Neues Album von Mourning [A] BLKstar: Die verbindende Kraft des Funk
Das Kollektiv Mourning [A] BLKstar mischt Gospel mit Blues, Jazz mit
HipHop, Funk mit Elektronik. Ihre Musik klingt zeitlos und zukünftig
zugleich.
(DIR) Afrikanisches Jazzalbum über New Orleans: Vom Mischen der Zutaten
Der senegalesische Musiker Alune Wade denkt mit seinem Album „New African
Orleans“ von Westafrika aus laut über die US-Jazzmetropole New Orleans
nach.
(DIR) Neues Pulp-Album nach 24 Jahren: Das Leben ist zu kurz für schlechten Wein
Die britische Band Pulp ist wieder da mit dem altersweisen Album „More“.
Sie singen delikate Songs über Falten, tiefe Wunden und neue Liebe.
(DIR) Debüt-Album von Margaux Gazur: Verwunschen, verschwommen
Unscharfe Erinnerungen an Vietnam formen den Klang von „Blurred Memories“ –
Margaux Gazurs Debüt ist voller persönlicher Spuren.
(DIR) Neues Album von Drangsal: Satanische Fersen
Vieles ist anders auf dem neuen Album von Drangsal. Stärker als früher
mischt der Musiker Genres und findet doch seine eigenwillige Poesie.
(DIR) Album „Lotus“ von Rapperin Little Simz: Die Ambivalenz der Wut
Little Simz aus London macht aus einer erlittenen Schmach große Kunst. Ihr
Album „Lotus“ enthält Rapsongs, vor denen der Teufel in Deckung gehen muss.